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Plakat Kunst Kassel. Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel (61). Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel. 2016. 272 S. 21 Abb., 197 fb. Abb. 31 x 24 cm. Br. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-0384-0 Michael Imhof
Was hat ein Blumenkohl mit einer Galerie für zeitgenössische Kunst zu tun? Kann ein Schriftzug den Inhalt eines Films ausdrücken? Wie veranschaulicht man die Sinnlichkeit von Kunsterfahrung in einem Anschlag? Und was hat die Frankfurter Hausbesetzerszene auf einem Theaterplakat zu suchen?
An der Kasseler Hochschule waren nach 1945 im Bereich Grafikdesign herausragende Professoren und Studierende tätig. Die Plakate von Karl Oskar Blase (*1925), Hans Hillmann (1925–2014), Gunter Rambow (*1938), Frieder Grindler (*1941) oder Ott & Stein gehören längst zu Klassikern des internationalen Grafikdesigns. Obwohl viele ihrer Plakate in Katalogen wie Ausstellungen sehr präsent sind, wurde ihr kulturhistorischer Kontext bislang kaum beachtet. Dieses Defizit versucht dieser Katalog zu beheben. Dabei entstehen spannende Einblicke in die Kulturgeschichte der Bundesrepublik. Die Plakate bringen nicht nur komplexe Sachverhalte grafisch auf den Punkt, sondern fangen mit Witz und Fantasie Zeitgeschichte ein. Erstmals wird auch die Geschichte des documenta-Designs umfassend untersucht.
Protestantische Gemäldeepitaphien. im Raum Wittenberg und angrenzende Territorien. Wulf, Imke. 2016. 336 S. 244 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0295-9 Michael Imhof
Politische und religiöse Konfrontation beherrschte in den frühen Reformationsjahren das gesellschaftliche Geschehen, Auseinandersetzungen um Kirchenausstattungen gipfelten teilweise in Bilderstürmen. Zugleich entstanden im Umfeld der lutherischen Reformation Bild- und Gedenktafeln für Verstorbene, die in Kirchen und auf Friedhöfen zur Aufhängung kamen und die hier erstmals in breiterem Kontext betrachtet werden.
Ein Katalog der dokumentierten Tafeln liefert neben Bildthemen, Inschriften und Personaldaten der Verstorbenen Informationen zu Gestalt, Material und Erhaltungszustand. Auf dieser Grundlage analysiert die Studie Schwerpunkte regionaler Bildgruppen und widmet sich dem Einfluss der Cranach-Werkstatt, die einen Prototyp protestantischer Epitaphgestaltung schuf.
Untersuchungen einzelner Tafeln belegen, wie innerkonfessionelle Auseinandersetzungen in sepulkralen Gedenktafeln thematisiert und zu konfessioneller Parteinahme genutzt wurden. Protestantische Epitaphien, so wird deutlich, waren nicht grundsätzlich Bekenntnisbilder, in einigen Regionen aber dienten sie zur Demonstration konfessioneller Zugehörigkeit und zur Multiplikation des neuen Glaubens.
Aus der Schatzkammer der Geschichte. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Hrsg.: Hessisches Landesmuseum Kassel. 2016. 216 S. 171 fb. Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0465-6 Michael Imhof
Vom 13. bis zum 19. Jahrhundert lenkte das Geschlecht der Landgrafen von Hessen die Geschicke der Region. Einschneidende Ereignisse veränderten Europa in jener Zeit: Die Reformation, der Dreißigjährige Krieg oder die Herrschaft Napoleons zählen dazu. Sie alle prägten auch Nordhessen – teilweise bis heute. Die Geschichte spiegelt sich – mal sehr konkret, mal diffuser – auch in den Kunstwerken wider, die aus Kirchen und Klöstern, aus Städten und Dörfern und vor allem aus dem Besitz der hessischen Landgrafen erhalten sind. Sie zeugen von der prachtvollen Hofkultur und dem Sammeleifer hessischer Fürsten, aber auch von der Wirtschaftskraft des Landes, von internationaler Politik, Krieg und Frieden, vom Alltagsleben oder von den kleinen menschlichen Schwächen vergangener Jahrhunderte.
Für den vorliegenden Katalog wurden aus rund 1300 Ausstellungsexponaten 80 Objekte ausgewählt, die zunächst einmal eines sind: Meisterleistungen menschlicher Schöpfungskraft und Handwerkskunst. Dazu gehören Preziosen der Goldschmiedekunst, feinste Gläser, Virtuosenstücke des Steinschnitts, Kostbarkeiten aus Elfenbein und Bernstein, Skulpturen, Gemälde, prachtvolle Möbel, detailreiche Medaillen, raffinierte wissenschaftliche Instrumente und Waffen. Dieses Buch zeigt jene Kostbarkeiten erstmals auch als Zeugnisse der Kulturgeschichte, als Symbole der Macht, als Mittel fürstlicher Repräsentation, als Resultate einer cleveren Wirtschaftspolitik oder als Spiegel wachsenden Wissens über die Welt.
Skulptur um 1300. Zwischen Paris und Köln. Hrsg.: Grandmontagne, Michael; Kunz, Tobias; Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin. Dtsch; Franz.;. 2016. 384 S. 195 fb. Abb. 63 sw Abb. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0424-3 Michael Imhof
Die in den Jahrzehnten um 1300 vom französischen Kronland in die angrenzenden Territorien, besonders des Deutschen Reichs, ausstrahlende gotische Skulptur zeugt einerseits von einer extremen ästhetischen Sensibilisierung von Auftraggebern und Künstlern, aber auch von dem weit verbreiteten Bedürfnis, sich an den neuesten Lösungen der Pariser Hof- bzw. Monumentalkunst in der Île-de-France zu orientieren. Die Hintergründe des Transfers von Stil und Motiven, der ihm vorausgehende Blick der Zeitgenossen auf innovative Werke und die notwendigen Kompromisse bei der Rezeption außerhalb Frankreichs sind Themen des Bandes.
Die ältere Forschung hatte sich bei der Diskussion der bedeutenden Werke vorwiegend auf Fragen der Chronologie oder des zeitlichen Vorrangs des einen oder anderen Ensembles konzentriert. Durch neuere technologische Untersuchungen und wissenschaftliche Ansätze sind viele dieser Diskussionen obsolet geworden. Das Buch vereint Ergebnisse aktueller Untersuchungen und neue Forschungsansätze internationaler Kunsthistoriker und Restauratoren, die auf einem mehrtägigen Kolloquium am Berliner Bode-Museum im Mai 2015 vorgestellt und diskutiert worden waren. Werke der Berliner Skulpturensammlung, die wichtigen Bereiche des untersuchten Zeitraums betreffen, stehen daher ebenso im Mittelpunkt wie Portale, Grabmäler und einzelne Skulpturen in Frankreich und Belgien, den Niederlanden und Deutschland.
Zwischen wilhelminischer Bedarfsarchitektur und moderater Moderne. Die Werkskolonien im Niederlausitzer Braunkohlerevier. Noack, Maximilian Claudius. Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum; Drachenberg, Thomas. Deutsch. 2016. 360 S. 458 meist fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0404-5 Michael Imhof
Ein wesentlicher Faktor für die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Niederlausitzer Montanreviers zwischen Domsdorf und Werminghoff (Knappenrode) sowie Calau und Skaska waren die zahlreichen Arbeitskräfte, die dem entstehenden Industrierevier zuströmten. Um ihnen eine Unterkunft zu bieten, aber auch um die angeworbenen Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden und um sie zu disziplinieren, errichteten vor allem die Montanunternehmen eigene Werkswohnungen, Werkshäuser und Werkskolonien. Die vorliegende Studie analysiert diese Produkte regionaler Industrialisierung, sie fragt nach den Rahmenbedingungen, ihren politischen, wirtschaftlichen und technologischen Grundlagen und berichtet über den sozialen Wandel, den die Lausitz in dieser Phase wirtschaftlicher Prosperität erlebt hat. Im Fokus stehen dabei die zahlreichen Werkskolonien und deren architektonischer und städtebaulicher Wandel – ein zunehmend wichtiger Forschungsgegenstand (auch) der Denkmalpflege.
Regional ist es die erste Publikation, die über eine Geschichtsschreibung einzelner Siedlungen hinausgeht und die durch einen umfassenden wissenschaftlichen Apparat die weitere Beschäftigung mit dem Thema unterstützt. Die regionale Situation fest im Blick, verweist diese Publikation auf allgemeine Tendenzen im internationalen Werkswohnungsbau sowie auf die nationale Diskussion zur Sozialen Frage und der Wohnungsfrage. Mit Hilfe zahlreicher Quellen und unter Verwendung bislang unberücksichtigter Archivalien zeichnet der Autor ein höchst lebendiges Bild einer Industrieregion im Aufbruch.
Das Verhältnis von innen und außen Beschreibungen von Architektur und Raumgestaltung in der Literatur der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Ein Dialog der Künste (3). Hrsg.: Orelli-Messerli, Barbara von; Hrsg.: Kurmann-Schwarz, Brigitte. Ein Dialog der Künste. 2016. 160 S. 21 fb. und 28 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 25,00 ISBN: 978-3-7319-0452-6 Michael Imhof
Die Beiträge des dritten Internationalen Symposiums zeigen auf, dass sich dieses zum Ziel gesetzt hatte, das Verhältnis von Text und Bild, respektive von literarischem Text und bildlicher Darstellung, sei dies in Gemälden, Fotographien oder im Film, zu untersuchen. Dabei gehen die Untersuchungen weit über die Ekphrasis hinaus, wird doch nach gesellschaftlichen, kulturellen und psychologischen Hintergründen gefragt, die in diesen literarischen Texten zum Ausdruck kommen. Anhand der Beiträge kann aufgezeigt werden, dass literarische Texte der verschiedensten Gattungen wie Prosa, Poesie, Reiseberichte, Tagebücher, Briefe und weitere Kategorien nicht nur Türöffner für neue wissenschaftliche Perspektiven sind, sondern ebenso Hinweise geben können auf eine Erweiterung der Methodenvielfalt der Disziplin Kunstgeschichte.
Ikonen. Das Sichtbare des unsichtbar Göttlichen. Hrsg.: Angermuseum Erfurt; Krautwurst, Miriam; Schierz, Kai Uwe; Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung. 2016. 288 S. 245 fb. Abb. 23 x 28 cm, Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0408-3 Michael Imhof
Das Angermuseum Erfurt präsentiert erstmals die Exponate einer bereits im Jahr 2012 erfolgten Schenkung des Ehepaares Hedwig und Heinz Poolen in Aachen. Die 65 vorwiegend russischen Ikonen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert werden ergänzt durch weitere zahlreiche Beispiele. Vorliegender Katalog ergänzt und begleitet die Ausstellung, indem er alle Objekte detailliert in Wort und Bild vorstellt. Einleitend führen allgemeine Erläuterungen zum Verständnis der Ikone, ihrer Erstellung, Gestalt, Verwendung, Betrachtung sowie historischen und regionalen Entwicklung in das Thema ein.
Monetissimo! Aus den Tresoren des MĂĽnzkabinetts 27 Jahrhunderte MĂĽnzen, Medaillen & Co. 2016. 128 S. 946 Abb. 21 x 30 cm; Br. EUR 24,95 ISBN: 978-3-7319-0416-8 Michael Imhof
LWL-Museum fĂĽr Kunst und Kultur MĂĽnster 6. Oktober 2016 bis 19. Februar 2017
Monetissimo! – unter diesem Schlagwort öffnet das Münzkabinett am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster seine Tresore. Es geht ums Geld: 27 Themen bieten Spitzenstücke und Besonderheiten ebenso wie Alltägliches und Verwandtes von Münzen, Medaillen & Co. Eine Entdeckungsreise durch einen der ältesten und umfangreichsten, aber auch einen der unbekanntesten Sammlungsbereiche des Museums, durch die numismatische Schatzkammer Westfalens, durch 27 Jahrhunderte Münz- und Geldgeschichte – durch die Welt von Monetissimo!.
München. Stadtbaugeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg.: Albrecht, Stephan; Höppl, Martin. 2016. 320 S. 313 meist fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0185-3 Michael Imhof
Kaum eine Stadt ist so reich an städtebaulichen Gestaltungskonzepten wie die Stadt München: Bereits der Gründung im Mittelalter und den Veränderungen in der Frühen Neuzeit sind umfangreiche Überlegungen zur Form der Stadt vorausgegangen. Herausragend sind die vielfältigen Projekte zur Stadtgestaltung Münchens im 19. und 20. Jahrhundert. Sie machen München zu einem einzigartigen Experimentierfeld der Stadtbaukunst in der Moderne. Die 14 Fallstudien werfen einen tieferen Blick auf die wichtigsten Konzepte, die noch heute das Bild Münchens prägen.
Reform Judaism and Architecture. Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (9). Hrsg.: Brämer, Andreas ; Thies, Harmen H.; Przystawik, Mirko. Engl. 2016. 176 S. 159 Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0307-9 Michael Imhof
The long nineteenth century was marked by social, economic, and political upheavals in Europe. The Jewish society also witnessed a modernizing change, which ultimately led to pluralization within the religious world.
Subsequent to the Haskalah, Jewish Enlightenment, and in a complex reciprocal relationship with the emerging science of Judaism (Wissenschaft des Judentums), the Jewish reformers implemented progressive changes within the Jewish liturgy which are also reflected in the architecture of Jewish sacral buildings. Starting with the Jakobstempel in Seesen, this volume „Reform Judaism and Architecture“ illuminates different aspects of Jewish Reform architecture in overviews and case studies.
Das wahre Gold eines Bankiers. Druckgraphik aus der Sammlung Heinrich Schulthess-von Meiss. Matile, Michael. Hrsg.: Graphischen Sammlung ETH ZĂĽrich. 2016. 192 S. 94 fb. Abb. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0386-4 Michael Imhof
Mit großer Kenntnis und den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet, war es dem Bankier Heinrich Schulthess-von Meiss (1813–1898) bis zu seinem Lebensende gelungen, eine Kollektion zusammenzutragen, die fast lückenlos die Geschichte der Druckgraphik von 1450 bis 1800 aufzeigen kann. Seiner Sammelleidenschaft und seinem Enthusiasmus für die Druckgraphik verdankt die Graphische Sammlung ETH Zürich ihren wertvollsten Bestand und den Ruf, zu den weltweit bedeutendsten Kupferstichkabinetten zu zählen. Als Geschenk kamen 1894 rund 12000 Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte aus der Zeit vor 1800 an die ETH. Ausstellung und begleitender Katalog möchten an diese eng mit der Geschichte der Stadt Zürich verbundene Schenkung erinnern. 80 Preziosen druckgraphischer Blätter – darunter Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn und Francisco de Goya – werden deshalb aus dem Dunkel des Depots ins Licht gerückt und vermittelt alle Vorzüge dieser Kunst, die bis heute von keiner modernen Reproduktionstechnik in vergleichbarer Weise erreicht wurde.
Die schönsten Schlossrestaurants. Zu Gast beim deutschen Adel. Glanzvolle Architektur, glorreiche Geschichte, ausgewählte Rezepte. Dorothée Baganz, Michael Imhof. 2016. 265 S., 385 fb. Abb., 22 x 28 cm, Gb. EUR 29,95 ISBN: 978-3-7319-0276-8 Michael Imhof
Schlösser und Burgen sind eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte – gezeichnet vom überschwänglichen Bau- und Repräsentationswillen ihrer adligen Eigentümer, die sie zum Zwecke der Verteidigung sowie im Sinne politischer Machtdemonstration als stattliche Festungen und prachtvolle Residenzen errichten ließen. Viele dieser Bauwerke sind Besuchern heute nicht nur als Museen zugänglich, sondern beherbergen Hotels und Restaurants. Sie bieten Kulturinteressierten damit unter anderem die Möglichkeit, erlesene Speisen in einem einzigartigen historischen Ambiente zu genießen.
Dorothée Baganz und Michael Imhof – renommierte Kunsthistoriker – führen durch die 50 schönsten Restaurants in deutschen Schlössern und Burgen: lehrreich und kurzweilig, veranschaulicht durch eine Vielzahl eindrucksvoller Fotos und ergänzt durch ausgewählte Rezepte aus der Schlossküche, empfohlen von namhaften Küchenchefs!
Kommen und Gehen – von Courbet bis Kirkeby. Künstleraufenthalte in der Region Frankfurt/RheinMain. Hrsg.: MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität, Frankfurt am Main. 2016. 264 S. 193 fb. Abb., 37 sw Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0399-4 Michael Imhof
Die Region Frankfurt/RheinMain prägt seit jeher eine ständige Zu- und Abwanderung von Menschen. Auch viele Künstler kamen und gingen, verbrachten hier eine zeitlich begrenzte Lebens- und Schaffensphase. Künstlerische, wirtschaftliche, politische und zwischenmenschliche Beweggründe spielten eine ausschlaggebende Rolle, sich in der Region niederzulassen beziehungsweise wieder aufzubrechen. An ausgewählten Künstlerpersönlichkeiten, beispielsweise Gustave Courbet und Bernhard Hoetger, August Babberger und Max Beckmann, Karl Otto Goetz und Per Kirkeby, thematisiert die Ausstellung die Wechselbeziehungen der Künstler mit ihrer temporären Wahlheimat: Mit welchen Erwartungen kamen sie? Was brachten sie an künstlerischem Potential mit? Wie engagierten sie sich in der Kunstszene und weshalb zogen sie wieder fort? Spuren hinterließen sie alle und bereicherten die Geschichte der Kunst in der Kulturregion Frankfurt/RheinMain.
Neumarkt-Kurier Baugeschehen und Geschichte am Dresdner Neumarkt. 15. Jahrgang, Heft 1/2016. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V.. 32 S., 80 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. geheftet EUR 3,00 CHF 3,50 ISBN: 978-3-7319-0371-0 Michael Imhof
Der "Neumarkt-Kurier - Baugeschehen und Geschichte am Dresdner Neumarkt" wird herausgegeben von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich. Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge: Matthias Lerm: Zur Diskussion um das Narrenhäusel Torsten Kulke: Die Bebauung im Quartier III/2 mit Komplex Palais Hoym/Palais Riesch (Teil 1) Stefan Hertzig: Schöner denn je – Bericht aus der "Rekonstruktionswerkstatt“ der Barockhäuser im Quartier VII/2 (Jüdenhof/KIM-Bau) Jörg Hartmann: Haben wir verlernt, schön zu bauen?
John Hinnerk Pahl: Die Europäische Stadt und die Wiederkehr des Flaneurs Thomas Giesel: Eine Wagenfabrik am Dresdner Neumarkt?
Philipp MaaĂź: Die moderne Rekonstruktion oder zur Kritik der Zeit. Torsten Klaus: Edward Snowden gratuliert per Live-Schaltung in die Semperoper
Meier / Miserre. Aus dem Schutzraum der Heimlichkeit. Hrsg.: Rothe, GĂĽnther. 2016. 144 S. 109 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0417-5 Michael Imhof
Horst Meiers Plastiken erzählen Geschichten, eröffnen Verweise, verkleiden Gedanken: fabelhafte und phantastische, sinnliche und erotische, moralische und abstrakte. Seine Skulpturen sind so vielfältig wie das Leben. Jede besitzt ihre ganz eigene Bedeutung, vielleicht sogar jedes ihrer demontierbaren Teile. Elegant und geschmeidig wirken sie wie Kunstwerke für sich selbst und fügen sich doch passgenau zum Ganzen, verbunden durch Sinn und eine unverwechselbare Formensprache. Geprägt von seinen Erfahrungen des Krieges und beseelt von der Hoffnung auf eine bessere Welt, war Horst Meier ein gewissenhafter Agent und sensibler Künstler gleichzeitig, pendelte zwischen den Schützengräben des Kalten Krieges und dem freien Geist der Ateliers. Dennoch – oder gerade deshalb – sind seine Werke keine politischen Manifeste, sondern Botschafter der Schönheit, Bekenntnisse zur Freiheit und eine Liebeserklärung an das Leben. Sie wollen Wahres, Gutes und Schönes, wollen Frieden, Anmut, Poesie. Vorliegendes Buch stellt den Künstler und sein Werk detailliert in Wort und Bild vor.
Johann Mutter. Hrsg.: Neunzert, Hartfrid. 2016. 96 S. 144 fb. Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0415-1 Michael Imhof
Vorliegende Publikation behandelt das Schaffen des Landsberger Malers Johann Mutter und bildet 80 Gemälde des 1902 geborenen Künstlers ab. Der Herausgeber Hartfrid Neunzert – ehemaliger Leiter des Neuen Stadtmuseums – unterteilt diese in Landschafts-, Stadt-, und Menschenbilder, Stillleben und Abstraktes. Neunzert hat sich detailliert mit den Werken Mutters beschäftigt, der selbst außerhalb Landsbergs eher wenig bekannt ist, da auffällige Selbstdarstellung nicht seine Sache war. Laut Neunzert habe er es jedoch verdient, entdeckt zu werden, da sich seiner Ansicht nach in seinem Schaffen Werke zu finden sind, die zu den denkwürdigsten Gemälden des 20. Jahrhunderts zählen, gekennzeichnet von ausgewogener Farbigkeit und gekonnter Darstellung.
Mit dem inneren Auge sehen. Meisterwerke aus der Sammlung Hegewisch. Hrsg.: GaĂźner, Hubertus; Stolzenburg, Andreas; Beyer, Jonas; Hamburger Kunsthalle Harzen-Kabinett. 2016. 80 S. 44 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0020-7 Michael Imhof
Dem verstorbenen Hamburger Sammler Klaus Hegewisch (1919–2014) und dessen vorzüglicher Auswahl von Zeichnungen und Druckgrafiken widmet die Hamburger Kunsthalle im Jahr 2016 eine Gedenkausstellung im Harzen-Kabinett. Referenzpunkt von Ausstellung und begleitendem Katalog ist das Thema der inneren Versenkung, subtil in Selbstporträts von Rembrandt bis Beckmann verhandelt, expliziter in Meisterblättern wie etwa in Dürers „Melencolia“ (1514) zum Ausdruck kommend. Eine eigene Sektion bildet das wiederholt von Picasso aufgegriffene Motiv des blinden Minotaurus. Blindheit, damit einhergehende Introspektion und die notwendige Erschaffung fantastischer Welten führen leitmotivisch durch Ausstellung und Katalog und heben gleichzeitig eine Eigenart dieser exzeptionellen Sammlung hervor. Den Sammler Klaus Hegewisch interessierten vorrangig der künstlerischen Vorstellung entsprungene fantastische Welten und von der Einbildungskraft erschaffene Fantasiegebilde, teilweise abgründig und „obskur“.
Gerd Winner. In 80 Jahren um die Welt. Graphische Arbeiten aus der Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig. Hrsg.: Berg, Lars; Städtische Museum Braunschweig. 2016. 88 S. 35 fb. Abb. Geklebt. EUR 7,95. CHF 9,10 ISBN: 978-3-7319-0420-5 Michael Imhof
Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, ist durch seine seit den 1970er Jahren entstandenen Siebdrucke bekannt geworden. Am 8. Oktober 2016 jährt sich der Geburtstag des Künstlers zum 80. Mal. Es ist der Anlass, sein Gesamtwerk in den Räumen des Städtischen Museums Braunschweig auszustellen. Bereits vor 50 Jahren widmete das Museum Gerd Winner eine Ausstellung, in der seine frühen Graphiken präsentiert wurden. Der damalige Direktor Bert Bilzer war auf die Arbeiten des Künstlers in einer Ausstellung des Bundes Bildender Künstler aufmerksam geworden. Für den Kurzführer wurden die ausgestellten graphischen Exponate ausgewählt, die seine Lebensstationen in Braunschweig, Berlin und London illustrieren.
artist 2016. Susanne Isabel Bockelmann, Max Reith und Markus Burger, Michael Quell, Jens Rausch. Hrsg.: Vonderau Museum Fulda. 2016. 64 S., 49 meist fb. Abb. EUR 12,95 CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0437-3 Michael Imhof
Auch 2016 öffnet das Vonderau Museum Fulda erneut einigen Fuldaer Künstlern seine Pforten, um ihr Werk der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie in den vergangenen Jahren soll auch die diesjährige Gemeinschaftsausstellung zu einer Begegnung mit etablierten und auch weniger bekannten Künstlern beitragen, v. a. aber den Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen fördern. Die vorliegende Publikation stellt die Künstler und ihre Werke in Wort und v. a. Bild vor.
100 Jahre Sammeln. Geschichte und Schätze des Städtischen historischen Museums [Bad Homburg]. Hrsg.: Hetjes, Alexander W. 2016. 144 S. 148 fb. Abb. 21 x 22 cm. Geklebt. EUR 15,00. CHF 17,30 ISBN: 978-3-7319-0401-4 Michael Imhof
Vor 100 Jahren wurde das „Städtische historische Museum“ in Bad Homburg gegründet. Die Sammlung geht zurück auf Landgräflichen Besitz, die besten Stücke eines Vorgängermuseums von 1866, eine Heimatsammlung dreier Schwestern und auf Schenkungen und Ankäufe von bedeutenden Homburger Privatsammlungen. Es entstand eine Sammlung, die Heimat- und Landesgeschichte ebenso widerspiegelt wie Kunst- und Kulturgeschichte, ergänzt um Spezialsammlungen; eine universelle Mischung vom Spitzenhäubchen bis zum Motorrad. Vorliegende Publikation stellt die Sammlung mit ihren Exponaten und ihre Geschichte detailliert in Wort und Bild vor.
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