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Imhof Verlag

 
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Dachwerke. Spitzenleistungen barockzeitlicher Bautechnik in der Schweiz. Berichte zur Bauforschung und Konstruktionsgeschichte (2). Schäfer, Jasmin. Hrsg.: Holzer, Stefan M. 2023. 464 S. 266 Abb., schematisch, 341 Abb. 30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1302-3 Michael Imhof
Die Schweizer Bau- und Zimmermeister der Fr√ľhen Neuzeit gelten mit ihren herausragenden Tragkonstruktionen als Pioniere des Holzbaus. Mit bemerkenswertem K√∂nnen erschufen sie √ľber Jahrhunderte elaborierte h√∂lzerne Dachwerke gro√üer Spannweite, von denen die meisten bis heute hervorragend erhalten sind. Sie geh√∂ren neben den gedeckten Holzbr√ľcken zu den wertvollsten materiellen Zeugnissen, die das Zimmermannshandwerk in ganz Europa hervorgebracht hat. Der zweite Band der Reihe Berichte zur Bauforschung und Konstruktionsgeschichte liefert eine umfassende Darstellung √ľber die Entwicklung weitgespannter barock-zeitlicher Dachwerke in der Deutschschweiz und setzt diese in einen √ľbergeordneten Kontext. Der Fokus liegt insbesondere auf bautechnischen Innovationen im reformierten Kirchenbau, da die Realisierung weitgespannter, heller und vor allem st√ľtzenfreier R√§ume neue L√∂sungen f√ľr die √úberdachung erforderte. Die Verkn√ľpfung der Bauwerksanalyse mit der Spurensuche nach den verantwortlichen Meistern macht die Planungs- und Bauprozesse besonders erlebbar und bringt bisher im Verborgenen gelegene Meisterwerke ans Licht.
D√ľrer und die M√§nner. Eindeutig zweideutig. Br√∂ker, Reinhard. 2023. 176 S. 169 fb. Abb., 24 Abb. 30 x 24 cm. EUR 32,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-7319-1122-7 Michael Imhof
Portrait Miniatures. Artists, Functions, Techniques and Collections. Hrsg.: Pappe, Bernd; Schmieglitz-Otten, Juliane. Englisch. 2023. 272 S. 5 Abb., 232 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1339-9 Michael Imhof
The specialist conferences on miniature portraits which the Tansey Miniatures Foundation has been organising these past ten years have enabled an in-depth examination of this particularly intimate genre of portrait painting.
In this third volume of conference proceedings, twenty-one internationally renowned experts from ten countries explore the miniature portrait from different perspectives, highlighting the private use of miniatures and contrasting it with their function in a more public context. Several authors provide new insights into important but hitherto little-known private and museum collections; others introduce specific artists. For the first time, this volume also addresses in significant depth specific technical aspects of creating and preserving portrait miniatures.
My Ullmann. 1905-1995. Bilder, B√ľhne, Kunst am Bau. Hrsg.: Stark, Barbara; St√§dtische Wessenberg-Galerie Konstanz; Hollein, Lilli; MAK ? Museum f√ľr angewandte Kunst, Wien. 2023. 160 S. 176 fb. Abb., 18 Abb. 28,5 x 21,5 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1367-2 Michael Imhof
Maria Ullmann, die 1905 in Wien geboren wurde und 1995 in Konstanz starb, z√§hlt zu den Begr√ľnderInnen des Kinetismus (griechisch kinesis = Bewegung), einer avantgardistischen Kunstrichtung, die sich um 1920 im Umfeld der Wiener Kunstgewerbeschule entwickelte und als eine zwischen Kubismus und Futurismus angesiedelte Sonderform des Konstruktivismus bezeichnet werden kann. Rhythmische Komposition und die Darstellung simultan ablaufender Bewegungsprozesse wurden in einer Komposition vereinigt. Ullmann, die seit 1921 an der Wiener Kunstgewerbeschule studierte und ebenso Aufsehen erregende wie wegweisende Werke des Kinetismus schuf, signierte ihre Arbeiten seit dieser Zeit mit My, der lateinischen Transkription des griechischen Buchstabens M, der f√ľr ihren Vornamen Maria steht. Zeitlebens sollten Rhythmus, Bewegung und Licht Ullmanns Schaffen grundlegend beeinflussen.
Nach dem Abschluss ihres Studiums arbeitete My Ullmann als Kunstgewerblerin, Werbegrafikerin sowie B√ľhnen- und Kost√ľmbildnerin. Ihre von zahlreichen Ortswechseln bestimmte Karriere f√ľhrte sie u. a. in die Schweiz, wo sie 1931 die Ausstattung der Geistlichen Spiele in Luzern verantwortete und f√ľr das Z√ľrcher Schauspielhaus B√ľhnenbilder und Drucksachen schuf. Sie war als Werbegrafikerin t√§tig und unterrichtete an der Berliner Textil- und Modeschule. Zwischen 1934 und 1940 war sie als B√ľhnen- und Kost√ľmbildnerin f√ľr Theater in Berlin, Leipzig, M√ľnster, Dortmund und Gelsenkirchen t√§tig. Nach dem Zweiten Weltkrieg gestaltete Ullmann als Innenarchitektin u. a. den Crusaders Country Club der Royal Navy in Travem√ľnde, entwarf Gobelins und lie√ü sich 1959 in M√ľnster nieder, wo sie MY STUDIO er√∂ffnete und sich auf k√ľnstlerische Raum- und Wandgestaltungen spezialisierte. Viele ihrer in den 1960er-Jahren als Kunst am Bau ausgef√ľhrten Werke, in denen sie an ihr kinetistisches Fr√ľhwerk ankn√ľpfte, existieren heute nicht mehr. 1975 zog My Ullmann nach Konstanz, wo sie k√ľnstlerisch jedoch nie in Erscheinung trat und zwanzig Jahre sp√§ter weitgehend vergessen starb. Jetzt wird das Oeuvre dieser vielseitig t√§tigen K√ľnstlerin wiederentdeckt, die zeitlebens durch Selbstbewusste Eigenwilligkeit und einen unkonventionellen Lebensstil auffiel.
Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwalds. Begleitbuch zur Ausstellung des Augustinermuseums, Städtische Museen Freiburg: 22. Juli 2023 ? 24. März 2024. Hrsg.: Straub, Dr. Mirja. 2023. 208 S. 27 Abb., 222 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1350-4 Michael Imhof
Das Bild des Schwarzwaldes, wie wir es heute kennen ‚Äď der Bollenhut als Markenzeichen, die idyllische Landschaft, die stattlichen H√∂fe ‚Äď, wurde ma√ügeblich von Wilhelm Hasemann (1850‚Äď1913) gepr√§gt. Der aus M√ľhlberg an der Elbe stammende Maler widmete den Gro√üteil seines Lebens der Region Gutach und ihrer Umgebung. Die Ausstellung im Augustinermuseum setzt mit √ľber 150 Exponaten den Fokus auf Hasemanns Zeit im Schwarzwald. Welches Bild der Region hat der K√ľnstler da eigentlich geschaffen? Wie entstanden seine Werke, wie sind sie inszeniert? In sechs Aufs√§tzen und 13 Motivgruppen bietet der Katalog neue und intensive Einblicke in Hasemanns Werkprozess und damit hinter die Kulissen seines Schaffens.
Der Schweriner Dom und König Ludwig IX. von Frankreich. Zum Transfer der Hochgotik in den Ostseeraum. Conrades, Rudolf. 2023. 368 S. 31 Abb., 230 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1123-4 Michael Imhof
Eine der √§ltesten, immer noch offenen Fragen zur Backsteingotik hei√üt: Wann, warum und auf welchen Wegen kamen die hochgotischen Formen aus Frankreich (bzw. einer west-mitteleurop√§ischen Zwischenstation) in den Ostseeraum, und an welchem backsteingotischen Kirchenbau erscheinen sie hier zum ersten Mal? Anhand bislang unbekannter oder kaum erschlossener Schriftquellen kann Rudolf Conrades belegen, dass der gotische Schweriner Dombau weit fr√ľher begonnen wurde, als meistens angenommen, n√§mlich um 1265. Schon im Jahr 1274 hatte man in der Scheitelkapelle des Chorumgangs einen Altar errichtet. Die analoge Scheitelkapelle von St. Marien in L√ľbeck war erst im Jahr 1291 fertiggestellt: 17 Jahre nach dem Schweriner Pendant.
Weiterhin belegt Conrades, dass Bischof Rudolf I. von Schwerin im Jahr 1262 in Paris von K√∂nig Ludwig IX., dem Heiligen, einen Dorn aus der Dornenkrone Christi als Geschenk f√ľr den Schweriner Dom bekam, als er sich gemeinsam mit dem K√∂nigspaar von England fast zwei Monate lang in der Pariser Abtei Saint-Germain-des-Pr√©s als Gast aufhielt. Ebendort fand am 6. Oktober 1262 in Gegenwart der K√∂nigspaare von Frankreich, England und Navarra die Hochzeit einer Nichte des englischen K√∂nigs mit dem Braunschweiger Herzog Albrecht I. statt, bei der Bischof Rudolf von Schwerin den abwesenden, mit ihm befreundeten Herzog vertrat.
Zwischen Ludwig dem Heiligen und dem Bischof muss es w√§hrend des langen Parisbesuchs zu recht engen Kontakten gekommen sein, denn der franz√∂sische K√∂nig √ľbertrug nur an Empf√§nger, die ihm pers√∂nlich und/oder politisch besonders wichtig waren, einen Dorn aus der Dornenkrone, f√ľr deren Verehrung er eigens die Sainte-Chapelle hatte erbauen lassen.
Aus der Sainte-Chapelle stammte nicht nur die Schweriner Dornenreliquie, von dort stammten auch bestimmte Bauformen, die sich am Schweriner Dom wiederfinden lassen. Auch andere Pariser Kirchenbauten haben diesen Dombau beeinflusst, so die Kathedrale Notre-Dame, die w√§hrend der Franz√∂sischen Revolution abgerissene Franziskaner-Klosterkirche Marie-Madeleine und nicht zuletzt die Abteikirche von Saint-Denis. Deren Einfluss zeigt sich besonders in der Gestaltung des Schweriner Querhauses ‚Äď neben dem K√∂lner Dom der einzige dreischiffige Querhausbau an einer deutschen Kathedrale. Warum Saint-Denis? Dort waren die karolingischen Vorfahren Ludwigs des Heiligen bestattet, die zugleich auch die Vorfahren Heinrichs des L√∂wen waren ‚Äď des in Schwerin hoch verehrten Domgr√ľnders. Im letzten Kapitel des Buches setzt sich der Autor in ausf√ľhrlichen Quellenuntersuchungen mit der Datierung einiger ‚ÄěSchwesterkirchen‚Äú des Schweriner Domes auseinander. Dies f√ľhrt f√ľr den Dom und f√ľr St. Marien in L√ľbeck und f√ľr St. Nikolai in Stralsund zu der Erkenntnis, dass diese drei Bauten sp√§ter begonnen wurden, als man zurzeit mehrheitlich annimmt ‚Äď St. Marien und St. Nikolai sogar sehr viel sp√§ter.
Stars ohne Glamour. Lette Valeska ‚Äď Eine Braunschweiger Fotografin in Hollywood. Hrsg.: B√ľttner, Andreas; Joch, Peter; St√§dtisches Museum Braunschweig. 2023. 80 S. 57 Abb. 35 fb, Abb,. 28,5 x 23,5 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1381-8 Michael Imhof
Lette Valeska (Braunschweig 1885‚Äď1985 Los Angeles) entstammte einer wohlhabenden, s√§kularen j√ľdischen Familie. Bereits im Alter von zw√∂lf Jahren begann sie zu fotografieren, eine k√ľnstlerische Ausbildung erhielt sie aber nicht. Als eine moderne Frau der Zeit arbeitete sie mehrere Jahre als Sekret√§rin in Br√ľssel, bevor sie 1920 einen Frankfurter Unternehmer heiratete. 1932 zog das Paar mit seiner gemeinsamen Tochter nach Paris, um eine Unternehmensfiliale zu etablieren. Antisemitische Firmenangestellte verhinderten die R√ľckkehr der Familie nach Frankfurt. 1937 emigrierte sie nach New York.
Nach der Trennung von ihrem Ehemann zog Lette Valeska 1938 nach Los Angeles. Hier begann sie, sich professionell der Fotografie zu widmen. Zun√§chst fotografierte sie Schulkinder. Ihr Ansatz war neuartig: Valeska fotografierte die Kinder nicht in einem Studio, wie es damals √ľblich war, sondern in ihrer allt√§glichen Umgebung. Dieser ‚Äěnat√ľrliche‚Äú Ansatz verschaffte ihr Anerkennung und √∂ffnete ihr die T√ľren zur Film- und Glitzerwelt Hollywoods. Der Filmproduzent David Selznick beauftragte sie, Schauspielerinnen und Schauspieler zu fotografieren. Filmstars wie Gregory Peck, Joseph Cotten, Gene Kelly, Ingrid Bergman, Mickey Rooney, Doris Day, Rita Hayworth, Ava Gardner, James Stewart und Elizabeth Taylor standen vor Valeskas Kamera. Ihr Vorgehen, auch die Prominenten in ihren eigenen H√§usern und ohne Glamour in allt√§glichen Situationen darzustellen, beeinflusste die Starfotografie grundlegend.
Das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung stellt Leben und Werk der Fotografin Lette Valeska im Kontext der Hollywood-Fotografie der Jahre 1920‚Äď1960 vor. Selten kam man den Filmstars der Zeit so nah.
Der Bordesholmer Altar des Hans Br√ľggemann. Tagungsband zur interdisziplin√§ren Tagung zum 500-j√§hrigen Bestehen des Bordesholmer Altarretabels von Hans Br√ľggemann: 23. bis 25. September 2021. Hrsg.: Auge, Oliver; K√∂ster, Constanze; Kuhl, Uta; Sadowsky, Thorsten. Der Bordesholmer Altar. 336 S. 28 x 23 cm. Imhof Verlag, Petersberg 2023. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1313-9 Michael Imhof
1521 vollendet Hans Br√ľggemann seine Arbeit am Bordesholmer Altar, der ein herausragendes Kunstwerk aus einer Zeit der Umbr√ľche und √úberg√§nge ist ‚Äď vom Sp√§tmittelalter zur fr√ľhen Neuzeit, vom katholischen zum reformierten Glauben, von der Sp√§tgotik zur Renaissance. Mit seiner Gr√∂√üe von 12,60 Metern H√∂he, den urspr√ľnglich zwei Paar beweglichen Seitenfl√ľgeln und dem erz√§hlerischen Reichtum der fast 400 geschnitzten Figuren, aber auch wegen seines komplexen ikonografischen Programms gl√§nzt das Altar¬¨retabel mit einer Reihe von Superlativen und galt schon fr√ľhen Rezipienten als unvergleichlich.
Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums fand 2021 in Schleswig eine interdisziplinäre Tagung statt, deren Ergebnisse nun in diesem Band vorliegen. Im Tafelteil sowie den Beiträgen bilden zahlreiche bislang unveröffentlichte Fotografien das Retabel so vollständig ab wie noch nie. Eine digitale Rekonstruktion zeigt es erstmals in den verschiedenen Zuständen der Wandlung.
Eingebettet in den breiteren historischen Kontext werden der Altar und sein urspr√ľnglicher Aufstellungsort, das Augustinerchorherrenstift in Bordesholm, aus ¬¨unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Theologische und kirchenhistorische Ans√§tze bieten Antworten auf zuvor offene oder kontroverse Fragen. Kunsthistorisch und ikonografisch werden fruchtbare Neuans√§tze und teils √ľberraschende Entdeckungen dargelegt, zu Einzelmotiven wie dem Christkind ebenso wie zum gesamten Bildprogramm. Mehrere Beitr√§ge sind dem Bildschnitzer Hans Br√ľggemann und seiner k√ľnstlerischen Herkunft gewidmet.
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Halle am Meer. K√ľnstlerkolonie, Sommerg√§ste, Strandzone, Ahrenshoop 1892?2023. Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle/Saale vom 24. Juni bis 17. September 2023. Hrsg.: Philipsen, Christian; Bauer-Friedrich, Thomas; Kaiser, Paul. 2023. 304 S. 275 fb. Abb., 93 sw Abb. 30 x 24 cm. EUR 42,95. CHF 49,40" ISBN: 978-3-7319-1348-1 Michael Imhof
Ende des 19. Jahrhunderts kamen Malerinnen und Maler aus ganz Deutschland nach Ahrenshoop, jenen ber√ľhmten Grenzort auf der Halbinsel in der Ostsee zwischen Fischland und Dar√ü, Mecklenburg und Vorpommern. Es entwickelte sich eine K√ľnstlerkolonie, deren Vitalit√§t ‚Äď anders als im bekannteren Worpswede ‚Äď bis heute anh√§lt.
Seit etwa hundert Jahren ist der Ort auch ein begehrtes Reiseziel f√ľr K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus Halle (Saale) in Mitteldeutschland. Manche von ihnen, wie zum Beispiel der ber√ľhmte Bauhaus-K√ľnstler Gerhard Marcks, lie√üen sich zeitweise sogar in Ahrenshoop nieder. Auch nach 1945 blieb die Ostsee f√ľr K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus Halle (Saale) ein wichtiger Bezugspunkt. Das vorliegende Buch beleuchtet erstmals die mehr als hundertj√§hrige Verbindung zwischen der Saalestadt und der Ostsee. Auf der Basis aktueller Forschungen beleuchten die Texte die sich immer wieder ver√§ndernde Thematisierung der Ostsee in den Werken der K√ľnstlerinnen und K√ľnstler. Knapp 300 Werke zum Thema Halle am Meer werden in diesem attraktiv gestalteten Buch erstmals zusammen vorgestellt.
850 Jahre St. Godehard in Hildesheim. Kirche - Kloster - Ausstattung. Hrsg.: Lutz, Gerhard; Weyer, Angela. 2023. 442 S. 51 sw Abb., 311 fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1346-7 Michael Imhof
St. Godehard in Hildesheim geh√∂rt zu den herausragenden Sakralbauten des 12. Jahrhunderts. Sowohl die Kirche wie auch gro√üe Teile ihrer Ausstattung sind au√üergew√∂hnlich gut erhalten. In diesem reich bebilderten Grundlagenwerk erl√§utern Expert*innen aus Kunstgeschichte, Geschichte, Architektur und Denkmalpflege eing√§ngig den Bau und seine Ausstattung. Sie widmen sich schwerpunktm√§√üig f√ľnf Epochen: der Gr√ľndung des Klosters und dem Bau der Kirche im 12. Jahrhundert, den Umgestaltungen in Kirche und Kloster im Zuge der Reformen im 15. Jahrhundert, der Barockisierung der Kirche, ihrer historistischen Neugestaltung im 19. Jahrhundert sowie dem Schicksal der Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch bietet dadurch faszinierende Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung des Kirchenbaus f√ľr die Region und weit dar√ľber hinaus.
Meister Werk Stadt. Ausstellung im Maximilianmuseum in Augsburg vom 17. Juni bis 17. September 2023. Hrsg.: Emmendörffer, Christoph; Hrsg.: Trepesch, Christof. 450 Jahre Elias Holl (1573-1646). 2023. 672 S. 770 fb. Abb., 23 sw Abb. 31 x 24 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-1358-0 Michael Imhof
Elias Holl, Erbauer des Augsburger Rathauses, z√§hlt zu den bedeutendsten Architekten des 17. Jahrhunderts. An der Neugestaltung Augsburgs um 1600 war er ma√ügeblich beteiligt. Seine Bauten pr√§gen bis heute das Stadtbild. Anl√§sslich des 450. Geburtstags Holls, der von 1602 bis 1630 und von 1632 bis 1635 als Augsburger Stadtwerkmeister t√§tig war, werden sein Leben und Werk beleuchtet. Sie fallen in eine Zeit, als Kunst und Wissenschaft in Augsburg bl√ľhten. Die Stadt war eine der f√ľhrenden Metropolen Mitteleuropas. Selbstbewusst blickte man auf eine bis in die Antike zur√ľckreichende Geschichte und die herausgehobene Stellung als Reichsstadt im ‚ÄěHeiligen R√∂mischen Reich‚Äú. Holls Leben ist ein Spiegel der Zeitgeschichte, vor allem der au√üergew√∂hnlichen Entwicklung seiner Vaterstadt, die schwer unter den Umbr√ľchen des Drei√üigj√§hrigen Krieges litt. Mit einzigartigen Exponaten zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild von Augsburgs ber√ľhmtem Baumeister, seiner Epoche und seinem Nachwirken, denn jede Zeit hatte ihren eigenen Blick auf Holl und erkannte sich in ihm wieder.
Per Bak Jensen. Humming Earth. Ausstellung im Museum Kunst der Westk√ľste in Alkersum/F√∂hr vom 2. Juli 2023 bis 14. Januar 2024. Hippel, Katrin; Wagner, Marc-Christoph; Wolff-Thomsen, Ulrike. Hrsg.: Wolff-Thomsen, Ulrike; Museum Kunst der Westk√ľste. Englisch; Deutsch. 2023. 88 S. 4 sw Abb., 28 fb. Abb. 21 x 25 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1321-4 Michael Imhof
Per Bak Jensen (* 1949) z√§hlt zu den wichtigsten Vertretern der modernen d√§nischen Landschaftsfotografie. Ausgebildet an der K√∂niglich D√§nischen Kunstakademie in Kopenhagen, war er der erste Absolvent, der sich der Fotografie als eigenst√§ndigem und ausschlie√ülichem Medium verschrieb. Die gro√üformatigen Aufnahmen zeigen bizarre Formationen aus ewigem Eis, Vegetation auf kargstem Gestein oder den Wald als Potpourri vielf√§ltiger Oberfl√§chen. Durch Blickwinkel, Licht und Belichtung lenkt Per Bak Jensen unsere Aufmerksamkeit auf Dinge, die wir in der Eile des Alltags oft geneigt sind zu √ľbersehen. Dabei sp√ľrt er einer unsichtbaren, im Hintergrund liegenden Wahrheit nach, die nach seiner √úberzeugung unserer Umgebung eingeschrieben ist.
Der Katalog Per Bak Jensen ‚Äď Humming Earth vereint fr√ľhere und neueste Landschaftsfotografien. Er erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die Per Bak Jensens erste museale Einzelschau in Deutschland ist.
Michelangelo in der Malerei der französischen Romantik. sublime & terrible. Heindl, Edith. 2023. 488 S. 209 fb. Abb., 83 sw Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0741-1 Michael Imhof
In einem epochen√ľbergreifenden Gesamtnarrativ erschlie√üt die interdisziplin√§re Studie einen der spannendsten Prozesse der nachbarocken Auseinandersetzung sowohl mit der Malerei Michelangelo Buonarrotis ‚Äď exemplifiziert am Monumentalfresko des J√ľngsten Gerichts ‚Äď als auch mit seiner Bewertung in der franz√∂sischen Malerei, Literatur und Kunsttheorie um 1800. Ideengeschichtlich mit Michelangelos Werk und dessen Nachleben auf das Engste verkn√ľpft sind hierbei die Kategorien der terribilit√† und des Sublimen/Erhabenen.
Anhand von Werk- und Textanalysen er√∂rtert die Arbeit den erstaunlichen Weg der schrittweisen Rehabilitierung Michelangelos bis 1850: vom ‚Äöb√∂sen Engel der Malerei‚Äė zur fundamentalen Umwertung als Geburtshelfer einer antiakademischen Kunstsubjektivierung und zum kultischen K√ľnstlerheros der franz√∂sischen Salonmalerei, der schlie√ülich Einzug in den Olymp der Pariser Kunstakademie h√§lt. Als Katalysator der romantischen Revolution gegen den tief in der franz√∂sischen Historienmalerei verwurzelten Klassizismus wirkte die Michelangelo-Rezeption von Eug√®ne Delacroix, Th√©odore G√©ricault, Anne-Louis Girodet und Antoine-Jean Gros. Mit der Aktualisierung von Burkes epochemachendem Leitbegriff des Schrecklich-Erhabenen (terrible sublime) entstand eine neue, in die Moderne weisende Bild√§sthetik. Die Studie schlie√üt eine Forschungsl√ľcke zu einem absoluten Gro√ümeister der Kunstgeschichte.
Johann Mutter Fotos. Neunzert, Hartfrid. 2023. 112 S. 112 fb. Abb. 17 x 24 cm. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-1235-4 Michael Imhof
Der 1934 noch mit dem Albrecht-D√ľrer-Preis geehrte Maler und Grafiker Johann Mutter (1902‚Äď1974) musste kurz darauf miterleben, wie seine Gem√§lde von den Nationalsozialisten zunehmend abgelehnt wurden. Er war schlie√ülich gezwungen, seinen Lebensunterhalt anderweitig zu bestreiten und beschloss daher, sich st√§rker der Fotografie zu widmen. Vorliegender Band versammelt zahlreiche Fotos Johann Mutters, die er von seiner oberbayerischen Heimatstadt Landsberg am Lech, von Kunstwerken der Oberrheingegend sowie historischen Ereignissen aufgenommen hat.
Wien in alten Bildern / Vienna in old pictures. Imhof, Michael. Deutsch; Englisch. 2023. 400 S. 24 x 17 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1353-5 Michael Imhof
Seit dem 15. bzw. 16. Jahrhundert existieren f√ľr Wien Stadtansichten, Vogelschaupl√§ne und Stichwerke sowie seit dem 19. Jahrhundert Fotos, so dass die Stadtentwicklung gut nachvollzogen werden kann. Der Kunsthistoriker Michael Imhof zeichnet anhand der interessantesten Architekturabbildungen, darunter von Salomon Kleiner, Canaletto, Rudolf und Franz von Alt, die Bauentwicklung der Stadt nach. Die Publikation versteht sich als ein Geschichts- und Bilderbuch, das auch als Reisef√ľhrer zur Entdeckung der Stadt genutzt werden kann.
1000 Jahre Burgebrach. 1023-2023. Hrsg.: Riemer-Maciejonczyk, Dr. Monika; Marktgemeinde Burgebrach. 2023. 416 S. 334 fb. Abb . 6 Abb .28 x 22 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1226-2 Michael Imhof
‚ÄěTausendfach einmalig‚Äú lautet das Motto des Jubil√§umsjahrs in Burgebrach. Denn es ist die gro√üe Vielfalt, die die Marktgemeinde auszeichnet ‚Äď in der Aktualit√§t ebenso wie in allen Epochen einer bewegten Vergangenheit. So ziehen in der vorliegenden Chronik, die anl√§sslich des Jubil√§ums erscheint, 1000 Jahre Geschichte am geistigen Auge des Lesers vor√ľber: beginnend mit der ersten urkundlichen Erw√§hnung der Orte Burgebrach und Ampferbach im Jahr 1023 √ľber die Verleihung des Marktrechts im Jahr 1472 bis hin zur Gebietsreform in den 1970er Jahren und der aktuellen Einstufung Burgebrachs als Mittelzentrum im Westen des Bamberger Landes.
Der Band vereinigt Beiträge von 16 ausgewiesenen Fachleuten, die sich mit einzelnen Aspekten der Geschichte Burgebrachs befasst haben und viele Facetten im Einzelnen beleuchten und detailreich beschreiben.
Die Gem√§lde der Moderne 1900-1960. Die Sammlungen des LWL-Museums f√ľr Kunst und Kultur in M√ľnster. Hrsg.: LWL-Museum f√ľr Kunst und Kultur, Westf√§lisches Landesmuseum, M√ľnster. 2023. 636 S. 636 fb. Abb . 18 Abb .30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1271-2 Michael Imhof
Die Gem√§lde der Moderne bilden in der vielf√§ltigen Sammlung des LWL-Museums f√ľr Kunst und Kultur einen wichtigen Schwerpunkt. Der vorliegende Katalog umfasst rund 630 Gem√§lde von 239 K√ľnstler:innen und pr√§sentiert eine gro√üe Spannweite zwischen Expressionismus und geometrischer Abstraktion. Dazu geh√∂ren Werke von Josef Albers, Peter August B√∂ckstiegel, Willi Baumeister, Ida Gerhardi, August Macke, Paula Modersohn-Becker sowie Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Wilhelm Nay und Max Liebermann.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem Bestand ergab in zahlreichen F√§llen neue, zum Teil √ľberraschende Erkenntnisse, unter anderem gewonnen aus Ankaufsbegr√ľndungen und zeitgen√∂ssischen Rezeptionen. W√§hrend viele der Gem√§lde und K√ľnstler:innen fest in den Kanon der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts geh√∂ren, werden andere Werke zum ersten Mal √ľberhaupt abgebildet. Der reich illustrierte und inhaltlich fundierte Katalog spiegelt diesen Facettenreichtum der Sammlung der Moderne im LWL-Museum f√ľr Kunst und Kultur in M√ľnster.
Die Glasmalereien von St. Viktor in Xanten. Die Glasmalereien von St. Viktor in Xanten. Jens Lieven, 22 √ó 29,5 cm, 320 S. Klapptafel, 159 fb. und 14 SW-Abb. HC EUR 49,95 ISBN: 978-3-7319-0817-3 Michael Imhof
Die Xantener Stiftskirche besitzt mit ihren Glasmalereien des Mittelalters und der Neuzeit einen Schatz, der lange Zeit kaum Beachtung gefunden hat. In den zur√ľckliegenden Jahren wurden die Fenster jedoch aufw√§ndig restauriert und gelangten so allm√§hlich wieder in das Bewusstsein der √Ėffentlichkeit. Mit dem vorliegenden Band werden nun erstmals die farbenpr√§chtigen und aus √ľber sechs Jahrhunderten stammenden Glasmalereien von St. Viktor aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen systematisch unter¬≠sucht. Auf diese Weise entsteht ein Panorama, das die Xantener Glasmalereien nahe¬≠zu vollst√§ndig erschlie√üt und dabei auch die Verluste des Zweiten Weltkriegs ber√ľcksichtigt. Der vorliegende Band ist ein wichtiger Baustein, mit dem eine empfindliche L√ľcke in der Ausstattungsgeschichte der Xantener Stiftskirche geschlossen werden kann.
Die Hildesheimer Avantgarde. Kunst und Kolonialismus im mittelalterlichen Deutschland. Weinryb, Ittai. 2023. 160 S. 55 fb. Abb .20 x 13 cm. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-1345-0 Michael Imhof
Die ersten Zeugnisse christlicher mittelalterlicher Monumentalkunst in Hildesheim waren Teil eines kolonialen Projektes. Ihre Entstehung war eingebettet in die teils gewaltvolle Auseinandersetzung mit anderen Formen religi√∂ser Verehrung in den gerade bekehrten L√§ndern. Das vorliegende Buch ‚ÄěDie Hildesheimer Avantgarde‚Äú zeigt auf, wie Monumente, Materialien und Techniken durch territoriale, politische und religi√∂se Kriege erm√∂glicht wurden. Monumentale Kunst im √∂ffentlichen Raum, so zeigt der Verfasser, wurde zu einem der Mechanismen, welche die koloniale Expansion Europas vorantrieben.
Kunst & Katholizismus / Art & Catholicism. in der niederländischen Republik / in the Dutch Republic. Meier, Esther; Pollmer-Schmidt, Almut. 2023. 256 S. 136 fb. Abb . 11 Abb .23 x 15,5 cm. Englisch; Deutsch; Niederländisch. EUR 32,00. CHF 36,80 ISBN: 978-3-7319-1227-9 Michael Imhof
Die niederl√§ndische Republik war offiziell calvinistisch und doch geh√∂rten gro√üe Teile der Bev√∂lkerung nicht der reformierten Konfession an. Auch Katholiken pr√§gten Gesellschaft, Kunst und Kultur ma√ügeblich. Das Buch vereint Beitr√§ge einer internationalen Tagung im Frankfurter St√§del Museum, die auf einer breiten Basis die Bedeutung von Bildern und Objekten f√ľr die Katholiken vom 16. bis 18. Jahrhundert untersuchen. Dabei kommen unterschiedliche Gattungen und Kontexte zur Sprache, die den weiten Kommunikationsraum des katholischen Bildes ausloten. Die differenzierte Betrachtung konfessionsspezifischer und interkonfessioneller Bez√ľge vertieft das Verst√§ndnis von der Komplexit√§t und Vielschichtigkeit der Kunst in den n√∂rdlichen Niederlanden.
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