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Tanz wird Kunst: 1892?1933. Teil 2: Höhepunkte. Tanze Dein Leben / Tanze Dich selbst. Hrsg.: Gutbrod, Helga. Deutsch. 2025. 160 S. 26 sw. Abb., 165 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1465-5 Michael Imhof
Um 1900 befreite der neue künstlerische Tanz den Körper nicht nur vom Korsett und jeglicher gesellschaftlichen Konvention. Er suchte vor allem kreative Antworten auf die stark veränderte Lebenswirklichkeit der Moderne und wurde subjektiv, emotional und frei. Insbesondere erhob er den Anspruch, eine eigenständige Kunstgattung zu sein: Tanz wurde Kunst. Mit dem Leitspruch von Mary Wigman „Tanze Dein Leben – Tanze Dich selbst“ rücken nach den Anfängen des künstlerischen Tanzes nun die Höhepunkte und damit die 1920er-Jahre in den Blick. Tanz beschäftigte sich mit grundlegenden menschlichen Schicksalsfragen, war sozialkritisch, politisch oder religiös-spirituell. Der Solotanz wurde zusehends durch Gruppeninszenierungen abgelöst. Das neue Körpergefühl und die Idee vom „neuen Menschen“ spiegeln sich in Fotografie, Film, Grafik, Malerei sowie Bildhauerei durch eine radikal moderne Formensprache. Zwischen Tanz und bildender Kunst eröffneten sich nicht nur Synergien, sondern ein intensiver, sich gegenseitig befruchtender Dialog.
Stadt Xanten, Band 2 | St. Viktor, Baugeschichte und Stiftsbauten. Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen. Schiffler, Rainer; Hoffmann, Godehard. Hrsg.: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland; Pufke, Andrea. 2025. 480 S. 108 sw. Abb., 338 fb. Abb. 25,5 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1529-4 Michael Imhof
Seit dem Mittelalter prägt der St. Viktor-Dom die Silhouette der Stadt Xanten schon von Weitem. Die zwei romanischen Türme mit ihren gotischen Helmen zählen zu den eindrucksvollsten Westbauten der rheinischen Spätromanik, der auch die herausragende Kirchenlandschaft in Köln und der Limburger Dom zuzuordnen sind. Des Weiteren gibt es spezielle baugeschichtliche Verbindungen zu Kirchen in Lüttich und Maastricht. Nicht minder beeindruckend ist das gotische Langhaus mit seinem basilikal überhöhten Mittelschiff, dessen reich verziertes Südportal die vom Markt kommenden Besucher empfängt. Der fünfschiffige Bau nahm seinen Anfang 1263 mit einem feingliedrigen Staffelchor – mithin nur 15 Jahre nach der Grundsteinlegung zum Kölner Dom. Kölnischer Einfluss auf die Architektur von St. Viktor ist ebenso spürbar wie solcher von der Trierer Liebfrauenkirche. Aber auch vom Oberrhein und aus den Niederlanden wurden von den großenteils namentlich bekannten Baumeister neueste Bauformen aufgenommen. Nach den wegweisenden Publikationen von Stephan Beissel und Walter Bader wird hier nun eine vollständig überarbeitete Baugeschichte von St. Viktor vorgelegt, die auf den in Xanten reichhaltig überlieferten Archivalien basiert. Dazu gehört die Darstellung der Vorgängerbauten, die auf römische Grabbauten zurückgingen. Hiermit wird die gut erforschte Geschichte des Xantener Kanonikerstiftes um die Baugeschichte der Stiftskirche ergänzt.
Der auf der Nordseite des Domes gelegene Kreuzgang ist von den Stiftsbauten umgeben: Kapitelsaal, Stiftsschule, Kellnerei und Stiftsbibliothek. Deren Baugeschichte wird ebenso erläutert wie die Ausstattung, zu der zahlreiche Epitaphien an den Wänden des Kreuzganges gehören. Ebenso wird die Ausstattung des spätromanischen Westbaus bis hin zu den Glocken mit zahlreichen neuen Abbildungen dargestellt.
Die reiche Ausstattung von Langhaus und Chor, zu der mehrere bedeutende Flügelaltäre gehören, wird in dem nachfolgenden Band 3 dieser fundamentalen Inventarreihe eigens gewürdigt.
Schriftenreihe der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte, Band 5. Schriftenreihe der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte (5). Hrsg.: Holzer, Stefan M.; Rauhut, Christoph; Bastgen, Michael; Sieder, Mike; Kuban, Sabine; Gesellschaft für Bautechnikgeschichte. Positionen und Perspektiven. 2025. 320 S. 24 x 16,5 cm. EUR 39,80. CHF 45,80 ISBN: 978-3-7319-1546-1 Michael Imhof
Die Sechste Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte fiel mit dem 10-jährigen Jubiläum der Gründung der Gesellschaft 2013 in Berlin zusammen.
Zur Würdigung dieses Ereignisses erfolgte eine Reihe von Positionsbestimmungen zur Bautechnikgeschichte durch unterschiedlichste Referentinnen und Referenten aus der Gesellschaft und deren Umfeld. Der Band versammelt die Vorträge der Sechsten Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte wie auch Berichte zu laufenden Projekten und Forschungsvorhaben.
Nikolaj Petrovi - Bogdanoff-Belsky. (1868-1945). Raab, Dagmar. 2025. 160 S. 29,7 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1545-4 Michael Imhof
Das Buch ist die erste wichtige Publikation in deutscher Sprache zu dem bedeutenden russisch-lettischen Maler. Nikolaj P. Bogdanoff-Belsky stieg im zaristischen Russland aus ärmsten Verhältnissen zu einem hochgeachteten Porträtisten und Genremaler auf, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann, impressionistische Elemente in seine Arbeiten zu integrieren. Nach der Oktoberrevolution emigrierte er nach Lettland und gewann auch dort schnell große Anerkennung.
Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in Leben und Werk Bogdanoff-Belskys, zeigt seine künstlerische Entwicklung und Vielseitigkeit als Porträtist und impressionistischer Landschaftsmaler. Über allem aber stehen seine Kinderporträts und die gemalten Erzählungen über die fantasievolle Welt der Kinder.
Der Zweite Weltkrieg in Zeitzeugenberichten aus der Region Fulda. Sagan, Günter. 2025. 184 S. 23 fb. Abb., 124 sw. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1573-7 Michael Imhof
Das Buch versucht anhand eines vielstimmigen Chores von Zeitzeugen, von bisher unbekannten Originaldokumenten, Aufzeichnungen und zeitgebundenen Tagebüchern die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs aufleben zu lassen. Der entstehende authentische Zugang liefert auch einen Beitrag zur Heimatgeschichte. Den geographischen Rahmen dieses Buches bildet ausschließlich die Region Fulda.
Palais Hoym in Dresden. Wiedergeburt einer verlorenen Adelsresidenz. Hrsg.: Hertzig, Stefan. 2025. 176 S. 21 x 29 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1547-8 Michael Imhof
Nach mehr als 20 Jahren neigt sich in Dresden der zu Beginn noch vieldiskutierte Wiederaufbau des Neumarkts um die Frauenkirche seinem Ende zu. Nach der erfolgreichen Rekonstruktion zahlreicher Bürgerhausfassaden erstand als vorläufiger Höhepunkt im Quartier III nun auch ein komplettes barockes Adelspalais mitsamt zugehörigem Hof und inneren Raumstrukturen neu. Im vorliegenden, reich bebilderten Band informieren die beteiligten Architekten, Planer, Kunstwissenschaftler und Denkmalpfleger über den spektakulären Prozess der Wiedergewinnung eines Bauwerks, das vor seiner totalen Zerstörung im Februar 1945 fast völlig in Vergessenheit geraten war.
Das Gottorfer Inventar von 1708. Lühning, Felix. 2025. 272 S. 29,7 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1533-1 Michael Imhof
Das vorliegende Gottorfer „Inventarium von Allen und Jeden auf der Hochfürstl: Residence […]“ von 1708 war ein Auftragswerk der Regierung der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf mit dem Ziel, den Bauzustand der Residenz Schloss Gottorf zu dokumentieren. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme aller zur herzoglichen Residenz gehörenden Gebäude. Hierbei wurden sämtliche Räume von Schloss Gottorf und seinen Nebengebäuden durchschritten und deren bauliche Ausstattung bis ins Detail festgehalten. Zusammen mit historischen Grundrissen, Bauzeichnungen und Plänen besitzen wir mit dem „Inventarium“ den Schlüssel für das Verständnis der wohnlichen und wirtschaftlichen Nutzung des Schlosses und seiner Nebengebäude. Wir können damit ein sehr authentisches Bild des historischen Zustands nachzeichnen – eine Momentaufnahme der Herzogsresidenz zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Der Detailreichtum macht zudem die Rekonstruktion zerstörter oder veränderter Nebengebäude möglich.
Neumarkt-Kurier 2/2025 [Dresden]. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. 2025. 32 S. 51 fb. Abb., 8 sw. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-1588-1 Michael Imhof
Das ehemalige Haus Moritzstraße 4 in Dresden – ein Mietpalais für den Adel aus der Zeit um 1700 | Andreas Hummel Einblicke in eine besondere Baustelle: Das Palais Hoym kehrt zurück | John Hinnerk Pahl Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv. | Landesamt für Denkmalpflege Sachsen Exkursion zu altsächsischen Schlössern in Brandenburg und Sachsen-Anhalt – Teil 1 | Torsten Kulke Schloss und Park Altdöbern | Martin Schuster 300 Jahre Eisenwerk Lauchhammer. 1725–2025 | Antje Bräuer Geschichte und Sanierung der Orangerie von Schloss Mückenberg | Jörg Rommel und Karl-Heinz Treitschke Léon Krier – meine Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Stadtplaner, Architekten und Hochschullehrer | Andreas Weise Der Architekt des Königs – Léon Krier (*1946, †2025) | Torsten Kulke
Palatium. Forschungen zu Burgen und Schlössern (24). Hrsg.: Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern. Mittelalterliche Pfalzen als Orte königlicher Herrschaft. 2025. 256 S. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1510-2 Michael Imhof
In Aachen, der zeitweiligen Dauerresidenz der Karolinger im 8. und 9. Jahrhundert, sind die frühmittelalterlichen Bauformen der Pfalz bis heute sichtbar. Ihre in den letzten Jahren intensivierte interdisziplinäre Erforschung gibt mit ihren Ergebnissen Anlass zu vergleichenden Betrachtungen und zur konsequenten Hinterfragung des Forschungsstands zur mittelalterlichen Herrschaftspraxis und ihren Ressourcen. Ausgehend von Aachen rückt die Aufsatzsammlung die Aufenthaltsorte der mittelalterlichen Herrscher, die ihr Amt gleichsam aus dem Sattel heraus versahen, generell in den Mittelpunkt des Interesses und ermöglicht so Einblicke in zahlreiche Pfalzenforschungsprojekte in Deutschland. Vorrangiges Ziel ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschichte, Baugeschichte und Archäologie dieser Anlagen vergleichend zusammenzuführen. Ergänzend werden aktuelle Ergebnisse der Burgen- und Schlossforschung im Raum zwischen Rhein und Maas vorgelegt.
Portrait Miniatures. Artists, Functions, Manufacturing Aspects, and Collections. Hrsg.: Pappe, Bernd; Schmieglitz-Otten, Juliane. 2025. 288 S. 19 sw. Abb., 200 fb. Abb. 24 x 17 cm. Englisch. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1509-6 Michael Imhof
A total of 22 internationally renowned experts from nine countries present the miniature portrait from different perspectives, discussing the private use of miniatures, special depictions, and messages conveyed by miniatures. Significant but little-known museum collections are introduced alongside insightful information about the living conditions of the artists active at the time. Lastly, aspects regarding the production techniques for miniatures are examined. This fourth volume publishes the presentations given at the 2024 conference held by the Tansey Miniatures Foundation. Interested individuals from all over the world come together in Celle every two to three years at these conventions on the portrait miniature to discuss this special genre of portrait painting.
Die Malerei der Romantik. von Friedrich bis Turner. Imhof, Michael. 400 S. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1385-6 Michael Imhof
Die Malerei der Romantik war ein gesamteuropäisches Phänomen, das im 18. Jahrhundert begann, ihren Höhepunkt in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts fand und um 1880 endete. Gemeinsam ist der Bewegung die Entdeckung der Empfindsamkeit des Menschen und der einheimischen malerischen Landschaft. William Turner sagte zutreffend, er male Atmosphäre. Für Caspar David Friedrich spielte zusätzlich die Emotion, d. h. die Stimmung und das Gefühl eine große Rolle. Die Sensibilität der Malerei äußert sich insbesondere in atmosphärischen Bildern mit Sonnenuntergängen und malerischen Landschaften, die bis heute das Herz des Betrachters anrühren. Das Buch beginnt mit den Werken der Vorromantik, insbesondere von Claude Joseph Vernet, der malerische Hafenansichten, Sonnenuntergänge und dramatische Schiffbruchszenen malte. Weiterhin gilt den Malern der Vulkanmalerei um Wright of Derby und Michael Wutky sowie den Landschaftsmalern Caspar Wolf und Adrian Zingg ein besonderes Augenmerk. Schwerpunkt liegt natürlich auf den berühmten Malern der Romantik von Friedrich, Dahl, Carus, Blechen bis zur Düsseldorfer Malerschule unter Schirmer. Weitere Kapitel behandeln William Turner und die französische, amerikanische und russische Malerei. Das Buch ist ein Übersichtswerk, das dem Leser neue Perspektiven zur Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts bietet.
Mittelalterliche Skulpturen in Bewegung. Praymobil. Hrsg.: Rief, Michael; Preising, Dagmar. 2025. 400 S. 8 sw. Abb., 254 fb. Abb. 28,5 x 23,5 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1561-4 Michael Imhof
Der Katalog widmet sich einem bislang kaum beachteten Phänomen der mittelalterlichen Kunst: beweglichen Skulpturen. Präsentiert werden Werke, die nicht nur unbeweglich in Kirchenräumen standen, sondern tatsächlich in Bewegung versetzt wurden – Figuren mit beweglichen Armen oder Beinen, Prozessionsfiguren auf Rädern, Skulpturen mit sich öffnenden und schließenden Augen oder Mündern sowie Marienfiguren mit interaktiven Elementen.
Der Katalog zeigt, dass mittelalterliche Skulpturen weit mehr waren als reine Andachtsbilder: Sie waren lebendige Akteure in Liturgie, Ritual und Spiel – ein faszinierender, heute fast vergessener Aspekt der Kunstgeschichte.
Mit rund 80 Objekten aus bedeutenden europäischen Museen sowie aus kirchlichen und privaten Sammlungen bietet diese Publikation die erste umfassende Übersicht weltweit, die sich der mittelalterlichen Kunst „in Bewegung“ widmet. Dabei werden Kunstgeschichte und Brauchtum auf eindrucksvolle Weise miteinander verknüpft.
Vom Bankpalast zum Bundesbau. Ein Baudenkmal in Berlin-Mitte. Hrsg.: Lemburg, Peter. 208 S. 9 sw. Abb., 217 fb. Abb. 31 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1521-8 Michael Imhof
Die Kaiser- und Reichshauptstadt Berlin stieg nach 1871 rasch zu einer europäischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole auf. In der Friedrichstadt rund um die Behrenstraße formierte sich im Schatten des „Machtzentrums Wilhelmstraße“ das Berliner Bankenviertel. Hier errichtete Wilhelm Martens für die Deutsche Bank als Geldinstitut von Weltrang eine palastartige Zentrale, die bis in die 1930er Jahre ständig erweitert wurde. Die Befreiung vom NS-Regime besiegelte das Ende der Großbank an diesem Standort. Als weitgehend unbekannter Berliner Erstling wurden die stark kriegszerstörten Baublöcke ab 1949 vom „Bauhäusler“ Franz Ehrlich für das Innenministerium der jungen DDR radikal umgebaut. Im Äußeren von allem kaiserzeitlichen Prunk befreit, zeugen nur noch der ikonische „Schwibbogen“, Tresore und Treppenhäuser von der ursprünglichen Bestimmung. Die Zeitenwende 1989/90 mit der wiedervereinigten Hauptstadt Berlin ermöglichten KSP Engel Architekten unter Denkmalschutzauflagen eine abermalige Umgestaltung der verwahrlosten Gebäude für die Bundesministerien für Gesundheit bzw. Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach fünfjähriger Bauzeit konnten sie bis 2023 bezogen werden.
Menschen und ihre Geschichten auf dem Weg vom Brettspiel zur Branche. Schriftenreihe der Museen der Stadt Nürnberg (29). Hrsg.: Falkenberg, Karin; Museen der Stadt Nürnberg; Illustriert von Schillai, Elke. Brettspielprofis. 2025. 288 S. 72 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 22,00. ISBN: 978-3-7319-1560-7 Michael Imhof
Entdecken Sie die faszinierende Welt hinter den Kulissen der deutschen Brettspielkultur. „Brettspielprofis“, herausgegeben von Karin Falkenberg, öffnet erstmals das Tor zu den Geschichten, Ideen und Leidenschaften von 70 herausragenden Persönlichkeiten, die die Entwicklung des Brettspiels im deutschsprachigen Raum entscheidend geprägt haben. Das Buch bietet exklusive Einblicke in das Denken von Autoren, Verlegerinnen und Entwicklern – lebendig, authentisch und inspirierend. Jeder Beitrag basiert auf persönlichen Interviews oder sorgfältig recherchierten Porträts, begleitet von den charaktervollen Illustrationen von Elke Schillai. Tauchen Sie ein in ein Kaleidoskop an Erfahrungen, Innovationen und Erinnerungen, das nicht nur die vielfach ausgezeichnete Spieleszene, sondern auch die von der UNESCO ausgezeichnete deutsche Brettspielkultur widerspiegelt. „Brettspielprofis“ ist das ideale Geschenk für Liebhaber und Neuentdecker und macht Lust, selbst Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden.
Transformation. Skulpturen von Rainer Hunold. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. 2025. 48 S. 41 fb. Abb. 22 x 20,5 cm. EUR 15,00. ISBN: 978-3-7319-1579-9 Michael Imhof
Die erste Ausstellung anlässlich der Wiedereröffnung des Museums Gotisches Haus trägt den Titel „Transformation“, womit kaum ein passenderer Begriff für ein Gebäude gewählt werden könnte, dessen Architektur- und Nutzungsgeschichte zahlreichen Transformationen unterworfen war. Der Titel bezieht sich jedoch nicht auf den Ausstellungsort, sondern auf drei Werkgruppen des Bildhauers Rainer Hunold, die in der Ausstellung in einen Dialog miteinander treten: „Protections“, „Protections/Transformations“ und „AL“.
Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, die Werkgenesen der bildhauerischen Arbeiten sowie Entwicklungen in der Arbeitsweise des Künstlers nachzuvollziehen, wobei Materialien und Techniken unweigerlich zum Thema werden. Die Frage nach Transformationen, nach diesen deutlichen Veränderungen grundlegender Eigenschaften, ermöglicht eine Annäherung an die Bildhauerei im Allgemeinen und die Kunstwerke Rainer Hunolds im Speziellen, wobei Skulpturen und Plastiken aus der städtischen Kunstsammlung Bad Homburgs eine Kontextualisierung anbieten.
Ein Dialog der Künste (6).. Konzeption sakraler Räume in der Architektur und deren Beschreibung in der Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Hrsg.: von Orelli-Messerli, Barbara. Ein Dialog der Künste. Französisch; Deutsch; Italienisch; Englisch. 2025. 160 S. 32 fb. Abb. , 10 sw.Abb. 24 x 17 cm. EUR 19,95. ISBN: 978-3-7319-1583-6 Michael Imhof
Bei diesem Band handelt es sich um die Veröffentlichung der Beiträge des 6. Internationalen Symposium „Ein Dialog der Künste“. Untersucht werden Konzeptionen des sakralen Raumes mithilfe der Analyse der Literatur in den verschiedenen Sprachen von der Fru?hen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Beiträge sind in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch abgefasst und kreisen alle um Architekturbeschreibungen verschiedener Zeithorizonte und Kulturen. Literarische Texte wie Prosa, Poesie, Reiseberichte, Tagebücher, Briefe und weitere Kategorien tragen zudem zur Erweiterung der historischen Wahrnehmung und der kunsthistorischen Methoden bei. Insbesondere geht es darum, Konzepte von sakralen und profanen Räumen kunst- und architekturhistorisch zu untersuchen, und damit Phänomene, die zwischen diesen Polen liegen, herauszuarbeiten.
Internationales Symposium “Ein Dialog der Künste” 16.–17. November 2021
Erbauung (an) der Vergangenheit. Magdeburger Museumsschriften (23). Hrsg.: Köster, Gabriele; Theisen, Ulrike. Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen. 2025. 512 S. 331 fb. Abb. , 29 sw.Abb. 28 x 24 cm. EUR 49,95. ISBN: 978-3-7319-1535-5 Michael Imhof
Als König Friedrich Wilhelm III. 1825 den Magdeburger Dom besuchte, wurde er auf den ruinösen Zustand der bedeutenden gotischen Kathedrale aufmerksam. Infolgedessen setzte sich der Monarch nachdrücklich für die Restaurierung des Bauwerks ein. In der Rückschau erweist sich die „Große Domreparatur“ als Meilenstein für die aufkommende Geschichtskultur und Denkmalpflege im Preußen des 19. Jahrhunderts. Auch für die beginnende Nationenbildung spielte der Blick auf eine idealisierte und mythisierte mittelalterliche Epoche eine wichtige Rolle. Die vor 200 Jahren begonnenen Baumaßnahmen in Magdeburg stehen damit sinnbildlich für entscheidende geschichtliche Entwicklungen, die in Europa bis heute nachwirken.
Paula Modersohn-Becker - Beiträge zu Werk und Wirkung. Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte (9). Hrsg.: Andratschke, Thomas; Köllermann, Antje-Fee. Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte. 2025. 128 S. 97 fb. Abb. , 23 sw.Abb. 26,5 x 19,5 cm. EUR 24,95. ISBN: 978-3-7319-1388-7 Michael Imhof
Der vorliegende, vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover betreute Band ist der Malerin Paula Modersohn-Becker gewidmet. Er versteht sich als Ergänzungspublikation zu der 2023/2024 gezeigten Ausstellung „Ich werde noch etwas. Paula Modersohn Becker in Hannover“ und versammelt aktuelle Forschungen zu einer der wichtigsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Neben ihrer frühen Rezeption in Hannover, Oldenburg und Wuppertal werden auch bisher wenig untersuchte Aspekte ihres Schaffens beleuchtet.
Kalender des Rhönklubs e.V. - 97. Folge. Hrsg.: Hauptvorstand des Rhönklubs e.V.Rhönkalender 2026. 2025. 14 S. 13 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 8,00. ISBN: 978-3-7319-1578-2 Michael Imhof
Der Rhönkalender wird vom Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. herausgegeben. Karl Straub hat ihn vor 98 Jahren ins Leben gerufen. Dr. Josef Hans Sauer und Max Mölter setzten das Werk im Sinne des „Rhönvaters“ fort. Der Rhönkalender möchte in Wort und Bild die Einzigartigkeit des Gebirges, seine kulturelle Prägung mit dem Erlebnis Wandern verbinden und zum Besuch der Rhön einladen. Der Kalender verfolgt mit umfangreichen Ausgaben eine über hundertjährige Fototradition seiner Mitglieder und Freunde, die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellen. Als anerkannter Naturschutzverband setzt der Rhönklub auf einen Naturschutz, der den Menschen bewusst miteinbezieht. Den Verantwortlichen geht es dabei nicht allein um Biotopschutz, sondern um die Pflege und Erhaltung der ganzen Landschaft.
Die Zeitzer Ostertafel aus dem Jahre 447. Hrsg.: Overgaauw, Eef; Stewing, Frank J; Redaktion John, Uwe. 2025. 32 S. 26 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. EUR 7,95. ISBN: 978-3-86568-078-5 Michael Imhof
Bei der Zeitzer Ostertafel handelt es sich um Fragmente eines Werkes über die Berechnung des Osterdatums. Dieses Thema war in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt sehr bedeutend, da zwischen den Kirchen im Westen und Osten des Römischen Reiches keine Einstimmigkeit über die richtige Berechnung des Osterdatums bestand. Den Namen „Zeitzer Ostertafel“ hat das Werk nach seinem Fundort erhalten, wo es im frühen 19. Jahrhundert entdeckt wurde. Geschrieben wurde diese Arbeit in der Mitte des 5. Jahrhunderts, vermutlich im Jahre 447 in Rom. Auftraggeber war wohl Papst Leo I. (440-461). Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Entstehung, Inhalt und Erforschung dieser Zeitzer Ostertafel und ist anlässlich einer Sonderausstellung zu diesem Werk erschienen.
 
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