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Laboratorium: Zisterzienserkloster Loccum. Bauforschung in den Jahren 2006?2021. Ganzert, Joachim. Deutsch. 2022. 208 S. 274 fb. Abb., 26 Abb. 31 x 24,5 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1273-6 Michael Imhof
Der vorliegende Band stellt die Abschlusspublikation der bauarchĂ€ologischen Untersuchungen dar, die von der Abteilung Bau- und Stadtbaugeschichte der Leibniz UniversitĂ€t Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ganzert im Rahmen des von 2006–21 wĂ€hrenden Loccum-Projekts durchgefĂŒhrt wurden.
In Teil I werden die Baubefunde der Klosterkirche einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Dabei offenbart sich das Kircheninnere durch eine Suprastruktur gegliedert, innerhalb derer bestimmte Bereiche durch den gezielten Einsatz der Fußprofile sowie des Rundstab-Lineaments markiert werden.
In Teil II geht es um die Problematisierung des ,Loccum-Projekt‘-Ansatzes „ora et labora“ unter dem Motto ,LabOratorium Zisterzienserkloster‘.
Teil III wirft einen kritischen Blick auf den Umgang des heutigen Klosters Loccum mit den Hinterlassenschaften des einstigen Zisterzienserklosters.
Teil IV stellt die fotografische Befunddokumentation sowie analytische Skizzen zur VerfĂŒgung.
Tod und Paradies, Friedberger Passion [Lioba Munz ]. Ein Stundenbuch. Hrsg.: HĂ€ring, Friedhelm. Deutsch. 2022. 64 S. 40 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 16,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-7319-1306-1 Michael Imhof
Christen, Juden, Muslime und andere schauen mit UnverstĂ€ndnis aufeinander. Da viele Menschen an Gott glauben – auch solche, die nicht in die GotteshĂ€user gehen – glauben sie an einen Höchsten, der sich nicht beweisen und auch nicht bestreiten lĂ€sst. GlĂ€ubige wie UnglĂ€ubige eint Unkenntnis. Das sollte zu grĂ¶ĂŸter Toleranz anhalten. Uns verbindet die durch unser gereiftes Bewusstsein geweckte, im Alltag und in der LebensbewĂ€ltigung spĂŒrbare Unabdingbarkeit der uns von Geburt an gegebenen Sterblichkeit. Innerhalb der Pole Tod und Hoffnung rufen viele im Drama des Lebens zu Gott als Antwort bei der Sinnsuche. Er steht dem Nichts gegenĂŒber mit dem Versprechen auf das Weiterleben im Paradies.
FĂŒr St. Anna in Dorheim, einem Ortsteil von Friedberg (Hessen), wurde von Lioba Munz ein Kreuzweg geschaffen. Er wird mit anderen Arbeiten der KĂŒnstlerin in der Gemeinde MariĂ€ Himmelfahrt vorgestellt. Das Buch ist auch denen zugedacht, die keine Christen sind und denen, die die Vorstellung von Gott ablehnen, den Geschwistern im Schmerz und in der Sterblichkeit.
Basis aller Nachdenklichkeit ist die Betrachtung der Bilder, die den Weg Jesu von seiner Verurteilung bis zur Grablegung nach der Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem zeigen.
Neumarkt-Kurier 2/2022 [Dresden]. Rekonstruktion, Wiederaufbau und klassischer StÀdtebau. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Neumarkt-Kurier (2/2022). Deutsch. 2022. 32 S. 1 Abb.36 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-1305-4 Michael Imhof
Ein Stadtwald auf dem NeustĂ€dter Markt? Das Engagement der Initiative „NeustĂ€dter Freiheit“ im Zitat | Torsten Kulke
Unser Pavillon soll bleiben | JĂŒrgen Borisch
Stellungnahme zum Wettbewerbsverfahren Königsufer und NeustÀdter Markt | Peter Stephan, Heinrich Magirius, Stefan Hertzig
Die Frauenkirche George BĂ€hrs in den Veduten des Hofmalers Bernardo Bellotto detto Canaletto | Raimund Herz
Die Vereinsreise nach Frankreich, 9. Mai bis 17. Mai 2022 | Carlo Rudolph
Pocken, Pest und Pillen. Gesundheit, Krankheit und Heilende in Nordhausen 1223 bis 1802. JĂ€ger, Antonia. Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung (42). Deutsch. 2022. 480 S. 44 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,80. CHF 45,80 ISBN: 978-3-7319-1282-8 Michael Imhof
Eine spannende Zeitreise durch mehr als 500 Jahre NordhĂ€user Medizingeschichte liefert die erste quellengestĂŒtzte Darstellung zu Seuchen, Ärzten, Chirurgen, Hebammen, Apotheken und dem wiederentdeckten Anatomiehaus in der ehemaligen Reichsstadt. Die Autorin weist die frĂŒheste deutsche Pillenmaschine nach, findet die Ă€lteste NordhĂ€userin in reichsstĂ€dtischer Zeit und beschreibt historische Behandlungen – facettenreich, verstĂ€ndlich und lebendig.
Pferde in der Kunst. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. Imhof, Michael. 400 S., 826 fb. Abb. 24,5 x 31 cm. Gb, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 49,95 ISBN: 978-3-7319-1216-3 Michael Imhof
Das vorliegende Buch mit 826 Abbildungen liefert eine Übersicht zur Entwicklung der Darstellung von Pferden in der Malerei und in der Skulptur bzw. Plastik mit Schwerpunkt auf der europĂ€ischen Kunstgeschichte. Daher beginnt das Übersichtswerk mit der Höhlenmalerei und den ersten figĂŒrlichen Darstellungen aus Knochen und fĂŒhrt weiter ĂŒber die Kunst Mesopotamiens, Ägyptens, Chinas und Griechenlands bis zur römischen Epoche. WĂ€hrend die mittelalterliche Kunst nur mit einigen wenigen Objekten, wie dem Bamberger oder Magdeburger Reiter, aufwarten kann, setzen sich die KĂŒnstler seit der Renaissance intensiv mit der Darstellung des Pferdes auseinander. Die Barockzeit und das 19. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt, da hier die Pferdedarstellung ihre grĂ¶ĂŸte Verbreitung fand.
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Rhönkalender 2023. Kalender des Rhönklubs e.V. - 94. Folge. Hrsg.: Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. Deutsch. 2022. 14 S. 13 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 8,00. CHF 9,20 ISBN: 978-3-7319-1288-0 Michael Imhof
Der Rhönkalender wird vom Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. herausgegeben.
Karl Straub hat ihn vor 95 Jahren ins Leben gerufen. Dr. Josef Hans Sauer und Max Mölter setzten das Werk im Sinne des „Rhönvaters“ fort. Der Rhönkalender möchte in Wort und Bild die Einzigartigkeit des Gebirges, seine kulturelle PrĂ€gung mit dem Erlebnis Wandern verbinden und zum Besuch der Rhön einladen. Der Kalender verfolgt mit umfangreichen Ausgaben eine ĂŒber hundertjĂ€hrige Fototradition seiner Mitglieder und Freunde, die ihre Bilder kostenlos zur VerfĂŒgung stellen.
Als anerkannter Naturschutzverband setzt der Rhönklub auf einen Naturschutz, der den Menschen bewusst mit einbezieht. Den Verantwortlichen geht es dabei nicht allein um Biotopschutz, sondern um die Pflege und Erhaltung der ganzen Landschaft.
Lebenswelten? Siegburger Steinzeug. in RealitÀt und Malerei. Roehmer, Dr. Marion. Hrsg.: Caspary, Dr. Gundula; Stadtmuseum Siegburg. Deutsch. 2022. 144 S. 31 x 24,5 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-1248-4 Michael Imhof
Siegburger Steinzeug ist bis heute ein Begriff in der Keramikwelt. Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert wurde in Siegburg hochqualitĂ€tvolles Trink- und Schankgeschirr hergestellt. Die Produktion vieler hunderttausender standardisierter GefĂ€ĂŸe prĂ€gte ĂŒber Jahrhunderte das Erscheinungsbild der Haushalte im Rheinland und darĂŒber hinaus.
Die KrĂŒge, Becher und Kannen avancierten aufgrund ihrer WertschĂ€tzung zum Statussymbol auf der festlichen Tafel auch höchster Kreise. In der gesamten damals bekannten Welt war es begehrtes Handelsgut, diente in der Geschenkkultur vornehmer Familien als Gabe und fand seinen Platz in Schatzkammern und frĂŒhen Sammlerkabinetten.
Siegburger Steinzeug hatte einen solch hohen Wiedererkennungswert, dass es auf GemÀlden als symbolhaftes Zeichen Verwendung fand. Bereits im Mittelalter, vor allem aber in den flÀmischen und hollÀndischen GemÀlden des 16. und 17. Jahrhunderts wurde es als aussagekrÀftiges Kulturgut abgebildet, mit dem die Botschaft des Bildes verstÀrkt und zusammengefasst werden konnte.
Die Studenten der Stadt Vacha im Mittelalter. Von den AnfÀngen bis zur Reformation. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Vacha e.V. BeitrÀge zur Geschichte der Stadt Vacha (3/2022). Deutsch. 2022. 128 S. 6 Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1275-0 Michael Imhof
Im Rahmen des 500-jĂ€hrigen ReformationsjubilĂ€ums 2017 gestaltete der Heimat- und Geschichtsverein Vacha im Museum Burg Wendelstein eine gut besuchte Sonderausstellung mit dem Thema „Vacha und die Reformation“.
Schon im Vorfeld dieses Großereignisses reifte der Gedanke, die Reihe „BeitrĂ€ge zur Geschichte der Stadt Vacha“ nach lĂ€ngerer Unterbrechung fortzusetzen. Enthielten die 2004 und 2006 erschienen BĂ€nde nur jeweils einen Aufsatz, so weicht der jetzt vorliegende mit zwei regionalen Untersuchungen davon ab. Der Erfassung der mittelalterlichen Studenten der Stadt folgt die Aufarbeitung des Briefwechsels des langjĂ€hrigen Wittenberger Professors Balthasar Fabricius (ca. 1478–1541) vornehmlich mit seinem SchĂŒler Georg Witzel (1501–1573).
Beide sind herausragende Vertreter der Vachaer Studentenschaft, wobei Witzel bisher entschieden mehr Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sein Wirken bei der Ein-fĂŒhrung der Reformation in Vacha und Umgebung ist von besonderer Bedeutung. SpĂ€ter machte er als Widersacher Martin Luthers von sich reden. Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha wĂŒrdigte Witzel 2001 zu seinem 500. Geburtstag mit mehreren VortrĂ€gen und setzte ihm am Reformationstag 2020 vor der Stadtkirche, der Johanneskirche, ein Denkmal.
Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft. Hrsg.: LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur, MĂŒnster Petra Marx. 304 S. 9 Abb., 278 fb. Abb. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag. Petersberg 2022. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1260-6 Michael Imhof
Die schillernde Figur Kaiser Friedrichs 1. Barbarossa spielt als König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches eine fĂŒhrende Rolle im politischen GefĂŒge Europas. Eine internationale Sonderausstellung in Cappenberg und MĂŒnster widmet sich anhand herausragender Schriftquellen und kostbarster Kunstwerke den vielen Facetten seiner Person: als um Frieden und Ausgleich bemĂŒhter FĂŒrst unter seinesgleichen; als tiefglĂ€ubiger Christ, der um sein Seelenheil bangt; als streitbarer und grausamer Ritter, der auch seiner Rolle als BeschĂŒtzer der Kirche gerecht werden muss, und als potenter Förderer von Kunst und Kultur.
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Albrecht DĂŒrer. Die Sprache seiner GewĂ€nder. Liess, Reinhard. 27.10.2022. 160 S. 2 fb. Abb., 48 Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1263-7 Michael Imhof
DĂŒrers Figuren sprechen nicht allein kraft ihrer GebĂ€rden und Physiognomien, sondern mittelbar auch mit den bewegten Falten, SĂ€umen und Zipfeln ihrer GewĂ€nder. Deren Studium fĂŒhrt ĂŒber rein formale Gesichtspunkte hinaus zu reicherem und tieferem VerstĂ€ndnis der Bildideen DĂŒrers und des Ausdruckswesens ihrer Figurationen. Analysen der eloquenten Gewand- und Faltenbildungen auf Zeichnungen, Kupferstichen, Holzschnitten und GemĂ€lden DĂŒrers erhellen Sinngestalten, die der DĂŒrerforschung bislang verborgen blieben. Der Autor zeigt UrsprĂŒnge der Beredsamkeit der DĂŒrer`schen Draperien in Werken Van der Weydens und Schongauers auf und arbeitet, gestĂŒtzt auch auf zeitgenössische Quellen, ihre Unterschiede zu den idealen Gewandbildungen Michelangelos, Leonardos und Raffaels heraus. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der bislang als Werkstattarbeit verkannten „Madonna mit der Iris“ in der Londoner National Gallery.
Kaiserin Friedrich und die KĂŒnste. Hrsg.: Stiftung Kronberger Malerkolonie. 14.10.2022. 88 S. 99 fb. Abb., 2 Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1269-9 Michael Imhof
Die deutsche Kaiserin Victoria war seit ihrer Kindheit kĂŒnstlerisch tĂ€tig. Geboren am 21. November 1840 in London als Ă€lteste Tochter von Queen Victoria von Großbritannien und Irland und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha wuchs sie in Schlössern auf, von denen aus ihre Mutter die damalige Weltmacht England regierte. 1858 heiratete sie Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen. Kaiser Friedrich Wilhelm erlag nach nur 99 Tagen nach seinem Amtsantritt am 15. Juni 1888 einem Krebsleiden. Die Kaiserin Friedrich, wie sich Victoria nach seinem Tod fortan selbst bezeichnete, ließ sich von 1888–1894 in Kronberg Schloss Friedrichshof als Witwensitz errichten. Mit Schloss Friedrichshof schuf sie ein reprĂ€sentatives Domizil fĂŒr sich und ihre reiche Kunstsammlung und nutzte einen großzĂŒgigen Raum an der Nordseite als Atelier fĂŒr ihre eigene BeschĂ€ftigung mit der Malerei. Als KĂŒnstlerin und Kunstfreundin pflegte sie auch Kontakt zu den Mitgliedern der Kronberger Malerkolonie. Hier sind Norbert Schrödl und Anton Burger ebenso zu nennen wie Wilhelm Friedenberg, Mathilde Knoop-Spielhagen und Ferdinand BrĂŒtt. Den Katalogtext verfassten u. a. Christine Klössel, Ingrid Ehrhardt und Esther Walldorf.
Kölner Dom. Die vollkommene Kathedrale. Booz, RĂŒdiger Marco. 14.10.2022. 240 S. 49 Abb., 218 fb. Abb. 32 x 24,5 cm. Deutsch. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1215-6 Michael Imhof
Der Kölner Dom wird nie fertig. Dennoch haben in mehr als 800 Jahren die begabtesten und besten Handwerker und KĂŒnstler ihrer Zeit alles darangesetzt, diesem Dom eine himmlische, eine nationale, jedenfalls eine einmalige Ausstrahlung zu geben.
Zeit seiner Existenz hat der Dom die großen ZĂ€suren deutscher Geschichte miterlebt und durchlitten. Die Idee des „heiligen“ Reiches im Mittelalter ist ebenso mit seiner Geschichte verknĂŒpft wie der Streit zwischen Staufern und Welfen, die Inquisition und die Zeiten der Pest. Wir sehen den Dom unter dem DreißigjĂ€hrigen Krieg und der französischen Besatzung leiden. Die Preußen vollenden ihn zunĂ€chst im romantischen Überschwang und dann im nationalen HochgefĂŒhl, bevor ihn der Zweite Weltkrieg schwer beschĂ€digt und dann zu einem emotionalen Symbol fĂŒr den Lebenswillen in der Stunde Null macht. In der Bonner Republik schließlich gewinnt der Dom spĂ€testens beim BegrĂ€bnis Konrad Adenauers die Rolle des bestĂ€ndigen deutschen Kulturdenkmals.
Zwischen 1190 und 2020 ist der Dom in zwölf Phasen entstanden. Er wird hier erstmals im zeithistorischen Kontext beschrieben.
Die Darstellung liefert eine leicht nachvollziehbare Übersicht zur Bauabfolge ĂŒber alle Jahrhunderte hinweg und zeigt daher auf, wie diese „vollkommene“ Kathedrale realisiert werden konnte.
Mosaik in situ ? transloziert ? museal. BeitrĂ€ge des 15. Konservierungswissenschaftliche Kolloquiums in Berlin/Brandenburg. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landesmuseums (64). Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologisches Landesmuseum. 20.10.2022. 112 S. 24 Abb., 90 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. Englisch; Deutsch. EUR 24,95. CHF 28,70" ISBN: 978-3-7319-1257-6 Michael Imhof
Eine der Àltesten Kunstgattungen ist das Mosaik, wörtlich abgeleitet aus dem spÀt lateinischen Musaicum, d. h. ein Werk den Musen gewidmet.
Das 15. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin/Brandenburg und dieser Tagungsband befassen sich mit dem Thema Mosaik, von den AnfĂ€ngen mit einem Beispiel in der mesopotamischen Stadt Uruk ĂŒber bedeutende Schöpfungen der Antike und des Mittelalters nördlich und sĂŒdlich der Alpen bis hin zu den von der Firma Puhl & Wagner geschaffenen Werken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Beschrieben werden unter anderem werktechnische Varianten, naturwissenschaftliche Analysen und restauratorische Vorgehensweisen von in situ erhaltenen bzw. translozierten und museal prĂ€sentierten Mosaiken.
Maler - Flieger - Kunsterzieher. Vonderau Museum Fulda: 3. November 2022 bis 29. Januar 2023. Hrsg.: Verse, Frank; Vonderau Museum Fulda. 100 Jahre Oswald Pejas. 27.10.2022. 96 S. 77 fb. Abb. 26 x 21,7 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1295-8 Michael Imhof
Mit der Ausstellung „100 Jahre Oswald Pejas. Maler – Flieger – Kunsterzieher“ ehrt die Stadt Fulda einen vielseitigen Menschen, der nicht nur als Maler Bedeutung erlangte, sondern im Besonderen auch als KunstÂŹerzieher und Mentor viele seiner SchĂŒler an die Kunst heranfĂŒhrte und so eine ganze Generation junger KĂŒnstler in Fulda prĂ€gte, wozu er auch sein Engagement im Jungen Kunstkreis nutzte. So fĂŒhrt der zuletzt durch eine Sonderausstellung im Vonderau Museum geehrte Prof. Kurt Feldmann seine Begeisterung fĂŒr die Kunst maßgeblich auf Oswald Pejas zurĂŒck.
Die etwa 70 Bilder, die fĂŒr die Sonderausstellung ausgewĂ€hlt wurden, geben einen guten Überblick ĂŒber die lange Schaffensphase Oswald Pejas (1921–2006), die von den 1930er Jahren bis zu seinem Tode 2006 andauerte, wie durch das letzte, unvollendete Bild dokumentiert wird. Viele davon sind in seiner osthessischen -Heimat entstanden, doch finden sich ebenfalls Bilder, die er wĂ€hrend seiner Zeit als Kunsterzieher an der Deutschen Schule in Athen und auf seinen zahlreichen Reisen malte, in der Ausstellung.
Landschaftsverband Rheinland. Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege (48). Hrsg.: Pufke, Dr. Andrea. Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege 48. 27.10.2022. 304 S. 65 Abb., 220 fb. Abb. 24,7 x 16,8 cm. Deutsch. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1293-4 Michael Imhof
Das Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege Band 48 berichtet ĂŒber die TĂ€tigkeiten des LVR-Amtes fĂŒr Denkmalpflege im Rheinland aus den Jahren 2019 und 2020. Der Band enthĂ€lt 15 AufsĂ€tze und BeitrĂ€ge zu den Themenbereichen der Denkmalpflege bis zu den jĂŒngeren BaudenkmĂ€lern, die wĂ€hrend des Berichtszeitraumes durch Eintrag in die Denkmalliste rechtskrĂ€ftig unter Schutz gestellt werden konnten.
Stuck ohne Grenzen. Mobile HandwerkskĂŒnstler in Schlössern der FrĂŒhen Neuzeit. Jahrbuch der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten (25). Hrsg.: Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten. 27.10.2022. 272 S. 16 Abb., 211 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1284-2 Michael Imhof
Stuck, eine bereits im Mittelalter verbreitete Technologie, gehörte spĂ€testens seit dem 16. Jahrhundert zu den unverzichtbaren Gattungen reprĂ€sentativer Raumkunst. Im Zusammenspiel mit Malerei sowie Holz-, Textil- und anderen KĂŒnsten erfuhr sie große Aufmerksamkeit seitens der fĂŒrstlichen Bauherren. Die Erwartungen an die EntwĂŒrfe und Standards der AusfĂŒhrungsqualitĂ€t stiegen und verfeinerten sich. AusfĂŒhrende waren oft wandernde Spezialisten.
Die FĂŒrsten auf dem Gebiet des heutigen ThĂŒringen engagierten vor allem im 17. und frĂŒhen 18. Jahrhundert vorrangig Stuckateure italienischer oder Tessiner Abstammung und Ausbildung. Sie sind ĂŒber Jahre immer wieder in der Region nachweisbar, legten aber auch eine große ĂŒberregionale MobilitĂ€t an den Tag. Dabei spiegeln die Wanderschaften nicht selten dynastische Beziehungen zwischen den Auftraggebern wider. Aber auch StatusansprĂŒche von HerrschaftshĂ€usern, Konkurrenzbeziehungen und der Wunsch nach EbenbĂŒrtigkeit auf der Ebene des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, aber auch Europas, lassen sich anhand des RĂŒckgriffs auf etablierte KĂŒnstler nachvollziehen.
Ausgehend von den in ThĂŒringen zu beobachtenden PhĂ€nomenen untersucht der Band den mit der Stuckateurskunst verbundenen Kulturtransfer. Dabei spielen einzelne Biografien und Itinerare eine Rolle, aber auch Aspekte der Ausbildung, des technologischen Wandels und der kĂŒnstlerischen Kooperation mit Architekten und KĂŒnstlern anderer Gattungen bis hin zur wirtschaftlichen Situation der AusfĂŒhrenden im sozialgeschichtlichen Vergleich.
Susanna. Abbildungen einer Frau vom Mittelalter bis MeToo. Hrsg.: Krischel, Roland; Sevcik, Anja K. 384 S. 15 Abb., 259 fb. Abb. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1230-9 Michael Imhof
Weltweit erstmals widmet sich die Ausstellung zur biblischen Susanna einer ErzĂ€hl- und Bildtradition, die vor dem Hintergrund der #MeToo-Bewegung kaum aktueller sein könnte. Meisterwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen zeigen, wie Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt schon seit Jahrhunderten in Malerei, Kunsthandwerk und Graphik verhandelt werden: vom karolingischen Lotharkristall ĂŒber GemĂ€lde von Tintoretto, Artemisia Gentileschi, Guido Reni, Anthonis van Dyck, Rembrandt, EugĂšne Delacroix, Édouard Manet und Lovis Corinth bis zu zeitgenössischen Arbeiten von Zoe Leonard, Kathleen Gilje und Heike Gallmeier. Ein eigenes Kapitel behandelt Alfred Hitchcocks Modernisierung des Stoffes in seinem Film „Psycho“. Ausstellung und Katalog laden ein, die Werke im Lichte historischer wie aktueller Geschlechterrollen sowie zugrundeliegender religiöser, politischer und sozialer Vorstellungen zu erkunden. Sie stellen aber auch die Frage: Wie betrachten wir die Kunst zurĂŒckliegender Generationen aus heutiger Sicht?
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Varanasi. The Holy City. Voss, Peter. 05.09.2022. 240 S. 120 fb. Abb. 37 x 29 cm. Deutsch; Englisch. EUR 59,95. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7319-1280-4 Michael Imhof
„Varanasi ist Ă€lter als Geschichte, Ă€lter als Tradition, sogar Ă€lter als Legenden und sieht zweimal so alt aus wie alles zusammengenommen”, sagte Mark Twain im Jahre 1896! Besser kann man dies kaum beschreiben. Tausende von Pilgern kommen tĂ€glich aus ganz Indien und nehmen ihre heiligen Waschungen im Ganges vor. Varanasi ist die spirituelle Hauptstadt Indiens und zugleich ein Ort des Todes, weil viele Pilger hierher kommen um zu sterben.
Varanasi ist anstrengend, sehr berĂŒhrend und nichts fĂŒr zarte GemĂŒter – aber einfach unglaublich, bereichernd und sehr empfehlenswert!
Die Welt griechischer Tonfiguren. Ausstellung im Alten Museum Berlin vom 7. Oktober 2022 bis 2. Juli 2023. Hrsg.: Veldhuis, Valentin; Schwarzmaier, Agnes; Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Klasse und Masse. 04.10.2022. 128 S. 92 fb. Abb. 25 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1261-3 Michael Imhof
Kleinformatige Figuren aus gebranntem Ton waren im antiken Griechenland und darĂŒber hinaus weit verbreitet. Von Skulpturen aus anderen Materialien wie Bronze oder Marmor unterscheiden sie sich in der enormen Vielfalt an Formen und Motiven und nicht zuletzt aufgrund ihrer oft erhaltenen strahlenden Farbigkeit. Gefertigt aus leicht zu verarbeitendem Ton, reichte das Spektrum der Figuren von simpler Massenware bis hin zu einzigartigen Kunstwerken. Heutzutage geben sie als Quellen Aufschluss ĂŒber das alltĂ€gliche Leben in der Antike, von gesellschaftlichen Rollenbildern bis hin zu religiösen Vorstellungen.
Mit BeitrĂ€gen zu ĂŒber 50 Figuren und Objekten bildet der Katalog einen exzellenten Einstieg in die faszinierende Welt der Terrakotten. Ein einleitender Essay und ĂŒbergreifende Sektionstexte ordnen die Figuren ihren vielfĂ€ltigen Funktions- und Bedeutungskontexten zu. Viele Farbabbildungen und Detailansichten rĂŒcken diese oftmals ĂŒbersehene Gattung in ein neues Licht.
BeitrĂ€ge zur Geschichte des Erfurter Petersbergs. Berichte der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten (15).Hrsg.: Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten; Freunde der Citadelle Petersberg. Kloster und Festung. Deutsch. 2022. 160. S. 28 Abb., 121 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90. ISBN: 978-3-7319-1283-5 Michael Imhof
Der Petersberg prĂ€gt gemeinsam mit dem Domberg seit alters her das Bild der Stadt Erfurt. Er war ĂŒber Jahrhunderte Königspfalz, Kloster und zugleich Festung. Bedeutende Persönlichkeiten gehörten zu seinen Besuchern, darunter Kaiser Barbarossa oder Napoleon. Die Klosterkirche St. Peter und Paul setzte als herausragendes Zeugnis der Hirsauer Baukunst architektonische MaßstĂ€be. Trotz gravierender Umnutzung im 19. Jahrhundert ĂŒberdauerte sie als Torso die ZeitlĂ€ufte. BerĂŒhmte Baumeister wirkten am Bau der Zitadelle mit, so Antonio Petrini oder Maximilian von Welsch. Die Zitadelle ist die besterhaltene innerstĂ€dtische Festungsanlage Mitteleuropas und in dieser Eigenschaft als Denkmalanlage von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Eine zentrale Aufgabe blieb auf dem Petersberg stets auch die Wasserversorgung mit all ihren Herausforderungen.
Der Petersberg war im BUGA-Jahr 2021 einer der beiden Besucher-Areale in Erfurt. Im Rahmen von Vortragsreihen wÀhrend der BUGA stellten ausgewiesene Referenten die komplexen Themen rund um den Petersberg vor. Zehn dieser BeitrÀge fanden Eingang in den vorliegenden Band.
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