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Imhof Verlag

 
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Christof Krackhardt. Menschen des öffentlichen Lebens. PortrÀts von Mario Adorf bis Zucchero. 208 S., 444 Abb., 24 x 30 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-86568-276-5 Michael Imhof
Im Zeitraum von 1995 bis 2002 hatte Christof Krackhard als freier Fotograf der Boulevardpresse die Gelegenheit, eindrucksvolle und zutiefst menschliche PortrĂ€ts bekannter Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen, aus Politik, Wirtschaft und Sport sowie aus der Musikbranche anzufertigen. Seine qualitĂ€tvollen Fotos werden nun in einer Wanderausstellung und in diesem großformatigen, hochwertig gedruckten Buch gezeigt.

Dargestellt sind unter anderem:
Jessica Schwarz, Mario Adorf, Barbara Wussow, Daniel BrĂŒhl, Willy Millowitsch, Dieter Pfaff, Klaus Behrendt, Katy Karrenbauer, DĂ©sirĂ©e Nosbusch, Ben Becker, AndrĂ© Eisermann, Raimund Harmstorf, Liss Baffoe, Mariele Millowitsch, Annemarie Wendl, Harald Juhnke, Ornella Muti, Sir Roger Moore, Sir Peter Ustinov, BAP, Peter Maffay, Lee (Tic Tac Toe), Michelle, Howard Carpendale, Jasmin Wagner, Marianne Rosenberg, Sascha, Sabrina Setlur, Yusuf Islam, Zucchero, Wolf Biermann, Karlheinz Stockhausen, Paul Kuhn, Helmut Lotti, AndrĂ© Rieu, Götz Alsmann, Dolly Buster, Verona Pooth, Heidi Klum, Rudolph Moshammer, Claudia Schiffer, Marcus Schenkenberg, Rudi Carrell, Nina Ruge, Ingo Appelt, Dirk Bach, JĂŒrgen von der Lippe, Jean PĂŒtz, BĂ€rbel SchĂ€fer, Heiner Bremer, Wolf von Lojewski, Klaus Bednarz, Petra Gerster, Elke Heidenreich, Birgit Schrowange, GĂŒnter Wallraff, Alice Schwarzer, Hera Lind, Dalai Lama, Joschka Fischer, Michel Friedmann, Heiner Geißler, Berti Vogts, Dieter Baumann.
WelfenschÀtze - Gesammelt, verkauft, durch Museen bewahrt Gisela Bungarten und Jochen Luckhardt (Hg.) - Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig. 112. S., 85 fb. Abb. 24 x 30 cm, Gb. EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-262-8 Michael Imhof
Sonderausstellung in der Burg Dankwarderode in Braunschweig 7. Juni – 2. September 2007
Die SchĂ€tze aus dem Hause der Welfen-Familie besitzen Weltruf. Das Buch ist die Begleitpublikation zu einer außergewöhnlichen und kulturpolitisch bedeutsamen Ausstellung des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig. Es widmet sich nicht nur den herausragenden StĂŒcken des Welfenschatzes, sondern vornehmlich den VerkĂ€ufen der Welfen-Familie aus ihrem Kunstbesitz im 20. Jahrhundert. Anlass ist die unter großer Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Öffentlichkeit 2005 auf dem Welfenschloss Marienburg abgewickelte Auktion. Bei dieser Gelegenheit verĂ€ußerte das Welfenhaus einen Großteil seiner verbliebenen beweglichen BesitztĂŒmer. Erstmalig werden die bei dieser brisanten Versteigerung fĂŒr das Herzog Anton Ulrich-Museum erworbenen Objekte in der Burg Dankwarderode prĂ€sentiert.
Des Weiteren werden die UmstĂ€nde des Verkaufs des sog. Welfenschatzes, der Sammlung des Welfenmuseums, des Welfischen MĂŒnzkabinetts und des Evangeliars Heinrichs des Löwen eingehend untersucht und dokumentiert.
Dickmann, Ines: Aachen (Dom- und StadtfĂŒhrer spanische Ausgabe). GuĂ­a de la ciudad y la catedral. 2006. 32 S., 90 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gh EUR 4,95 ISBN: 3-86568-213-8 Michael Imhof
FĂŒhr, Wieland: Berliner Mauer und innerdeutsche Grenze. 2007. 144 S., 80 Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-163-8 Michael Imhof
Das Buch liefert eine EinfĂŒhrung in Geschichte, HintergrĂŒnde und Gestalt der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. Die Deutschland in zwei HĂ€lften teilende Grenze entstand als Ergebnis des vom Deutschen Reich entfesselten 2. Weltkrieges und der Einbindung der 1949 gegrĂŒndeten beiden deutschen Staaten in die jeweiligen Machtblöcke zweier gegeneinander-stehender Politik- und Wirtschaftssysteme. Bedingt durch die Fluchtbewegung der eigenen Bevölkerung und den bevorstehenden wirtschaftlichen Kollaps der DDR hatte die ostdeutsche FĂŒhrung die „Staatsgrenze West“ seit dem 13. August 1961 hermetisch abgeriegelt. Aufbau und Funktion der Grenzanlagen ließen von vornherein erkennen, dass sich die Grenze nach innen gegen die eigene Bevölkerung richtete. Das ausgeklĂŒgelte System der Grenztechnik mit Schutzstreifen, Stacheldraht, ZĂ€unen, Signalanlagen, Gittern, Mienen und Mauern war darauf abgestellt, die Flucht aus der DDR, dem „Staat der Arbeiter und Bauern“, zu verhindern. Die schließlich bestgesicherte und undurchlĂ€ssigste Grenze der Welt wurde ein besonderes deutsches PhĂ€nomen und der Begriff „Berliner Mauer“ ein Synonym fĂŒr eine widernatĂŒrliche Grenze. 45 Jahre teilte die Grenze Landschaften, StĂ€dte und Dörfer, sie zerschnitt Verkehrswege und andere Verbindungen, sie trennte Familien, Verwandte und Bekannte, prĂ€gte nachhaltig das Leben von vielen Millionen Menschen und forderte nicht zuletzt zahlreiche Opfer.
Wieland FĂŒhr, Jahrgang 1953, ist Museologe und Historiker und lebt in Naumburg/Saale. Bisher erschienen von ihm zahlreiche Veröffentlichungen und BĂŒcher zur Regionalgeschichte sowie zur Kultur- und Kunstgeschichte in Mitteldeutschland.
Kirchenruine des Grauen Klosters in Berlin. Geschichte, Forschung, Restaurierung. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 2007. 224 S., 318 Abb. 29 x 21 cm. (Beitr. z. Denkmalpflege in Berlin 23) Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-200-0 Michael Imhof
Die Kirchenruine des Grauen Klosters mitten im Herzen des historischen Berlin zĂ€hlt zu den letzten erhaltenen Zeugnissen mittelalterlicher Baukunst in der heutigen Großstadtmetropole. Nach erheblichen Kriegszerstörungen und Verlusten wurden schließlich die ĂŒberlieferten Reste des Gotteshauses gesichert. Seither prĂ€sentiert sich dieses Bau- und Kunstdenkmal der frĂŒhen Backsteingotik in Berlin und Brandenburg als Großstadtruine in einer GrĂŒnanlage.
Der vorliegende Text-Bild-Band informiert mit anschaulich und reich bebilderten Texten ĂŒber die jĂŒngste Sanierung, die bauvorbereitende und baubegleitende Forschung sowie die archĂ€ologischen Grabungen. Mit dem Band liegt erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg eine ausfĂŒhrliche monographische Darstellung zur Berliner Klosterkirchenruine vor.
Ackermann, Felix: Die AltÀre des Gian Lorenzo Bernini. Das barocke Altarensemble im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. 2007. 288 S., 157 Abb.32 x 24 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-219-2 Michael Imhof
Der Begriff „Altar“ bezeichnet das kultische Zentrum eines Kirchen- oder Kapellenraums. Entsprechend kulminierten in der Altarbaukunst die schöpferischen Ambitionen bei der kirchlichen Innenraumgestaltung. Gian Lorenzo Bernini (1598–1680) hat diese Gattung wie keine andere KĂŒnstlerpersönlichkeit geprĂ€gt; er hat in den Jahrzehnten um die Mitte des 17. Jahrhunderts Prototypen geschaffen, die Generationen von Architekten im ganzen katholischen Europa inspirierten.
Im vorliegenden Buch werden die AltĂ€re als wichtiger Teil von Berninis Werk erstmals im Zusammenhang thematisiert. Am Anfang steht ein Überblick ĂŒber die Entwicklung des nachtridentinischen Ädikularetabels bis zu den 1620er Jahren – der traditionelle Hintergrund, vor dem Bernini seine Innovationen kontrastieren ließ.
Seine wichtigsten Altararchitekturen werden unter den folgenden Hauptthemen untersucht: „Die AltarĂ€dikula als Ereignisraum“, „Der Altar als Ereignis“, „Der Zelebrant in jenseitiger SphĂ€re“, „Der bestehende architektonische Kontext in neuer Funktion“. Zu den untersuchten Werken gehören u. a. die AltĂ€re der Kapellen Cornaro und Alaleona, die HochaltĂ€re der Kirchenbauten S. Tommaso in Castel Gandolfo, S. Andrea al Quirinale und S. Maria Assunta in Ariccia oder der Altar der Cathedra Petri in der Hauptapsis von S. Pietro in Vaticano. Zahlreiche Illustrationen vermitteln anschaulich die untersuchten Werke und ihr Umfeld.
Der Autor studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der UniversitĂ€t Basel. Er hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter an zwei grĂ¶ĂŸeren Museen gearbeitet und in den letzten Jahren in freiberuflicher TĂ€tigkeit mehrere Publikationen und Ausstellungen realisiert. Das vorliegende Buch ist wĂ€hrend eines mehrjĂ€hrigen Aufenthaltes in Rom als Dissertation an der UniversitĂ€t Basel entstanden.
Grebe, Anja: Burgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2007. 144 S., 180 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-152-2 Michael Imhof
Baganz, DorothĂ©e: Dresden StadtfĂŒhrer. 2007. 48 S., 150 fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb EUR 4,95 ISBN: 3-86568-233-2 Michael Imhof
Baganz, Dorothée: Dresden City Guide. 2007. 48 S., 150 fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb EUR 4,95 ISBN: 3-86568-248-0 Michael Imhof
Barocke FĂŒrstenresidenzen an Saale, Unstrut und Elster. Hrsg.: Die FĂŒnf Ungleichen e.V. Redak. Joachim SĂ€ckl und Karin Heise. 2007. 384 S. 431 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 24,95 ISBN: 978-3-86568-218-5 Michael Imhof
Im SĂŒden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt liegen die barocken Residenzen der ehemaligen HerzogtĂŒmer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz, deren Bildung der sĂ€chsische KurfĂŒrst Johann Georg I. in seinem Testament zur Versorgung seiner drei nachgeborenen Söhne festgelegt hatte und die zum 1. Mai 1657 gegrĂŒndet wurden. Die Hofkultur dieser sĂ€chsischen Sekundogenituren gelangte – im Wettstreit mit dem Sitz des KurfĂŒrsten in Dresden – zu einer hohen BlĂŒte, an die noch heute insbesondere die Residenzschlösser (Schloss Moritzburg in Zeitz, Schloss Merseburg, Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels, Schloss Neuenburg bei Freyburg, Burg Querfurt, Schloss Allstedt) erinnern. Deren prachtvolle Ausstattung sowie die Sammlungen und KunstschĂ€tze der Herzöge wurden nach dem frĂŒhen Aussterben der drei dynastischen Linien 1718, 1738 und 1746 nach Dresden verbracht. Die GebĂ€ude dienten von nun an in der Regel Verwaltungszwecken bzw. wurden als GefĂ€ngnis oder Kaserne genutzt.
Am 1. Mai 2007 jĂ€hrte sich zum 350. Male die GrĂŒndung der HerzogtĂŒmer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz. Dieses JubilĂ€um nahmen der Museumsverbund „Die FĂŒnf Ungleichen e.V.“ und das Museum Schloss Moritzburg Zeitz zum Anlass, Zeugnisse barocker Hofkultur und Herrschergeschichte dauerhaft zu zeigen und einen Einblick in das Leben an den Höfen zu geben. Der Besuch dieser Schlösser ist heute eine Reise zu wichtigen PlĂ€tzen mitteldeutscher Residenztradition an Saale, Unstrut und Elster.
Die Ausstellungen und der vorliegende Katalog dokumentieren eine erste Zusammenfassung der in fĂŒnf Museen des Landes Sachsen-Anhalt versammelten Zeugnisse der drei sĂ€chsischen Sekundogenituren.
Weigl, Huberta: Jakob Prandtauer. Die Klosterbauten. 2007. 448 S., 300 meist fb. Abb., 30 x 22 cm. (Stud. z. intern. Architektur- u. Kunstgesch. 43) Gb EUR 49,00 ISBN: 3-86568-031-3 Michael Imhof
Bernhart-Königstein, Gregor: Raffaels WeltverklĂ€rung. Das berĂŒhmteste GemĂ€lde der Welt. 2007. 208 S., 130 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-085-3 Michael Imhof
Drei Jahrhunderte lang verehrt die Kunstwelt die Transfiguration Raffaels als „erstes und berĂŒhmtestes GemĂ€lde der Welt“. Warum kennt sie heute kaum jemand und hat die Mona Lisa Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Platz eingenommen? Die Antwort ist einfach, aber unverstĂ€ndlich: Das einst „berĂŒhmteste GemĂ€lde der Welt“ konnte von der Kulturgeschichte trotz vieler namhafter Besprechungen, etwa von Goethe, Winckelmann, Hegel, Nietzsche, Justi, Grimm, Burckhardt, Wölfflin oder Gombrich, bis heute nicht richtig gedeutet werden, sodass man es als ein stilistisch uneinheitliches SpĂ€twerk Raffaels ad acta legte.
Gregor Bernhart-Königstein, promovierter Philosoph und Kunsthistoriker, hat nun mit der vollstĂ€ndigen KlĂ€rung der Transfiguration eine schier unglaubliche Entdeckung gemacht: In vom GemĂ€lde wohl nicht mehr zu trennenden sieben ProgrammbĂŒchern (Heptameron) entschlĂŒsselt er dem modernen Betrachter ein solch vollkommenes, humanistisches Meisterwerk der Renaissancemalerei, dass wir von der zweiten, eigentlichen EnthĂŒllung des GemĂ€ldes sprechen mĂŒssen, die Raffael erneut auf das Podest des berĂŒhmtesten Malers aller Zeiten heben wird.
Architektenwettbewerbe in Sachsen-Anhalt. BeitrÀge zur Baukultur von 1992 bis 2006. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2007. 112 S., 350 Abb., PlÀne u. Zeichn. 28 x 21 cm. Pb EUR 12,80 ISBN: 3-86568-228-6 Michael Imhof
In dem Buch werden 26 Wettbewerbsverfahren in Sachsen-Anhalt vorgestellt und mit ausfĂŒhrlichen Beschreibungen, Zeichnungen und Abbildungen die umgesetzten Projekte dokumentiert. Verschiedene Verfahrensarten werden dargestellt. Bei den realisierten WettbewerbsentwĂŒrfen handelt es sich um stĂ€dtebauliche Planungen, Objektplanungen, Verkehrsanlagen, FreiflĂ€chen und Landschaftsplanungen.
Das Buch soll dazu dienen, das Interesse von öffentlichen und privaten Auslobern an der DurchfĂŒhrung von Wettbewerben zu fördern. Sie dokumentiert die guten Ergebnisse der Wettbewerbe und stellt die VielfĂ€ltigkeit der eingereichten EntwĂŒrfe dar.
Einige Beispiele sind: Landeszentralbank und Biologicum in Halle, Hochschulcampus und Umweltbundesamt in Dessau, Landesfunkhaus und Bundesgartenschau in Magdeburg, Willi Sitte Galerie in Merseburg, Landesgartenschau in Wernigerode, Bundesanstalt fĂŒr ZĂŒchtungsforschung an Kulturpflanzen in Quedlinburg.
Pappalardo, Umberto in Zusammenarbeit mit Daniela Borrelli: Antike Theater. Architektur, Kunst und Dichter der Griechen und Römer. 2007. 216 S., 160 fb. Abb., 22 x 25,8 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-224-6 Michael Imhof
Erstmals behandelt ein schön gestalteter Text-Bild-Band das antike griechische und römische Theater – Ausdruck und Spiegel sowohl großer Architektur als auch literarischer und humanistischer Kultur. Wie das Buch zeigt, waren Theater gesellschaftliche Treffpunkte und PlĂ€tze zur Verbreitung politischer Ideologien. Es ist kein Zufall, dass das Theater einer Gottheit – Dionysus – gewidmet wurde und dass Theatervorstellungen wĂ€hrend religiöser Feierlichkeiten stattfanden. Moderne Dramaturgen sprechen davon, dass es kein menschliches GefĂŒhl gĂ€be, das nicht bereits in griechischen Komödien oder Tragödien verarbeitet worden wĂ€re.
Das eindrucksvoll bebilderte Buch behandelt zudem die architektonische Entwicklung antiker Theater im Zusammenhang mit der Entwicklung des Dramas sowie Werken zur Illustration antiker Dramen wie GemĂ€lden, Mosaiken, Masken, Terrakotta-Figuren usw. Es stellt einzelne Bauten des antiken Theaters in Griechenland, Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Libyen, Syrien und TĂŒrkei vor. Weiterhin liefert das Werk wissenswerte Informationen ĂŒber die griechische und römische Theaterliteratur zu Schriftstellern wie Sophokles, Euripides, Seneca usw., ĂŒber KostĂŒme und Maskierung der Schauspieler und den Einfluss des Theaters auf das Kunsthandwerk.
Markus Thome. Kirche und Klosteranlage der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte. 2007. 366 S. 303 sw. und 37 fb. Abb. 30 x 22 cm, Gb. EUR 69,- ISBN: 978-3-86568-073-0 Michael Imhof
Die sĂŒdwestlich von Wien gelegene Zisterzienserabtei Heiligenkreuz bewahrt trotz barocker Überformung und Erweiterung eine weitgehend komplette Klosteranlage des 12. und 13. Jahrhunderts. Neben der anspruchsvollen Architektur von Kirche, Kreuzgang, Brunnenhaus, KlausurostflĂŒgel und Infirmeriekapelle zeugen die teilweise erhalten gebliebene Ausstattung und die im Kapitelsaal versammelten GrĂ€ber der Babenberger von der Bedeutung der durch Herzog Leopold III. im Jahre 1133 gegrĂŒndeten Abtei. Die Baumonografie untersucht den mittelalterlichen Klosterkomplex erstmals umfassend im Kontext seiner Entstehungs- und Nutzungsgeschichte. Dabei stehen die Rekonstruktion des Bauvorgangs und die Fragen nach Funktion und Bedeutungsgehalt der Architektur im Mittelpunkt. Die weitgehende KlĂ€rung der Bauchronologie und eine kritische Analyse der Schriftquellen ermöglicht es, die Rolle der Ordenszugehörigkeit, die Einflussnahme der wechselnden österreichischen Landesherren (Babenberger, Pfiemysliden, Habsburger) sowie die Bedeutung der liturgischen Nutzung fĂŒr die Gestaltung der Raum- und Detailformen nĂ€her zu bestimmen.
Legler, Rolf: Mittelalterliche KreuzgÀnge in Europa. 2007. 144 S., 100 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-167-6 Michael Imhof
Die Geschichte des mittelalterlichen Kreuzgangs beginnt im Rahmen der Anianischen Reform um 800. Als Wegarchitektur ist er zunĂ€chst zwar nur das Erschließungssystem des klösterlichen Alltags. Dem Kreuzgang fiel jedoch als HerzstĂŒck der Klausuranlage innerhalb der abendlĂ€ndischen Klosterbaukunst eine besondere Funktion zu, die sich in besonders dekorativen Formen Ă€ußert.
Kein anderes Baumotiv der monastischen Architektur der Zeit von 800 bis 1600 steht deshalb so sehr fĂŒr das Kloster als Ganzes wie dieses glĂŒckliche Baumotiv. Aus seiner existenziellen Notwendigkeit fĂŒr das Kloster entstand ein Wunderwerk der mittelalterlichen Architektur.
Rolf Legler studierte Malerei, Grafik und Bildhauerei in NĂŒrnberg. Er ist einer der besten Kenner des Themas, da er sich bereits in seiner Dissertation mit dem „Kreuzgang“ auseinandersetzte. Neben weiteren BĂŒchern zu diesem Thema befasste er sich auf diversen Studienreisen mit der Kunst und Kultur des Mittelmeerraumes, des Vorderen Orients und Lateinamerikas. Er veröffentlichte mehrere KunstreisefĂŒhrer zu Italien und Frankreich sowie BeitrĂ€ge zum Thema Klosterbaukunst in fĂŒhrenden Fachzeitschriften und Tageszeitungen.
Philippe Lanthony. Mit dem Auge malen. Die Sehweise der KĂŒnstler. Vorw. Yves Pouliquen. 192 S. 155 fb. Abb. 25 x 29 cm, Gb. mit Schutzumschlag. Imhof, Petersberg 2006. EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-185-0 Michael Imhof
FĂŒhren die Kenntnisse ĂŒber die Anatomie und Physiologie des menschlichen Auges zu einem besseren VerstĂ€ndnis der Malerei? Kann denn umgekehrt die Betrachtung der Malerei dazu beitragen, die Geheimnisse des Sehens zu erforschen? Und wie erreicht es der Maler, ein von seinem Auge aufgenommenes Bild auf die Leinwand zu ĂŒbertragen? Wie wirkt sich eine SehschwĂ€che auf die Malweise, den Stil und die Arbeitsmethode eines KĂŒnstlers aus, der an einer Augenkrankheit leidet? Mit diesen Fragen befasst sich das vorliegende Buch.
Der französische Augenarzt P. Lanthony liefert eine kenntnisreiche Abhandlung ĂŒber die Beschaffenheit der Wiedergabe von Schatten, Schnee, Stofflichkeit und Kontrasten in der Malerei. DarĂŒber hinaus analysiert er u. a. die Werke von Degas und Monet, deren Sehfehler Lanthony in ihren GemĂ€lden nachweisen kann.
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Barbara Perlich. Mittelalterlicher Backsteinbau in Europa. Zur Frage nach der Herkunft der Backsteintechnik. 2007. 240 S., 42 fb. und 221 sw. Abb. 22 x 28 cm Gb. EUR 58,00 ISBN: 3-86568-202-4 Michael Imhof
Die Frage nach der Entstehung und Verbreitung des Backsteinbaus in Europa hat bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ganze Generationen von Forschern in kontroverser Diskussion beschĂ€ftigt. Die zeitliche Entstehung ebenso wie die Vermutung von Wanderungsbewegungen und AbhĂ€ngigkeiten der Regionen untereinander wurden lebhaft diskutiert. Mit der vorliegenden Arbeit wurde die nach wie vor anhĂ€ngige Frage nach der Herkunft der Backsteintechnik beantwortet. FĂŒr die AnfĂ€nge des Backsteinbaus nördlich der Alpen in der Mitte des 12. Jahrhunderts zeigten sich EinflĂŒsse von Reichspolitik und „ModernitĂ€t“ ebenso verantwortlich wie das regional vorhandene Wissen um die richtige Brenntechnik. Dass die frĂŒhesten Backsteinbauten aber von Werksteinmaurern errichtet wurden, mag ebenso ĂŒberraschen wie die Tatsache, dass die beste QualitĂ€t der Backsteine zum Beginn dieser Materialverwendung erreicht wurde. Grundlage der Betrachtung sind ungezĂ€hlte Einzelbefunde an mehreren Hundert Bauten in ganz Europa, die außer zu den grundsĂ€tzlichen Fragen Ergebnisse zu Technik, Form und Schmuck im Backsteinbau erbrachten. Insofern versteht sich dieser Band auch als Datierungshilfe im Umgang mit mittelalterlichen BacksteingebĂ€uden in Europa.
Baden-WĂŒrttemberg. Barockschloss Mannheim und seine Ausstattung. Die Krone der Kurpfalz. Wolfgang Wiese (Hrsg.) 2007. 288 S., 300 Abb., 24 x 30 cm, Gb., EUR 29,95 ISBN: 3-86568-183-6 Michael Imhof
Schloss Mannheim gehörte vor ĂŒber 200 Jahren zu den bedeutendsten Kulturzentren in Deutschland. Die ehemalige kurpfĂ€lzische und badische Residenz kann eine großartige Geschichte zwischen Rhein und Neckar aufweisen. Als Sitz der KurfĂŒrsten von der Pfalz und der Großherzöge von Baden spielte sie in Europa eine Mittlerrolle zwischen Glanz und Vernichtung. Fast verloren vor 60 Jahren, hat sie sich bis in unsere heutige Zeit hinein gerettet und wird nun zum 400-jĂ€hrigen StadtjubilĂ€um Mannheims wieder zu einem aktiven, kulturellen Ort der Stadt. Die Geschichte des Schlosses und seiner Ausstattung steht deshalb im Zentrum der neu aus den Quellen zusammengetragenen Publikation. Vor allem das viel gepriesene, kurfĂŒrstliche KunstverstĂ€ndnis und die höfische Wissenschaftsförderung des 18. Jahrhunderts, aber auch die ReprĂ€sentation der badischen Großherzöge im wirtschaftlich starken Mannheim des 19. Jahrhunderts und die zunehmende Profanierung der feudalen Residenz bieten einen umfassenden und tiefen Einblick in eine noch wenig bekannte Entwicklung des Schlosses. Ausgewiesene Fachleute fĂŒr Kunst- und Sozialgeschichte liefern im Buch wesentliche BeitrĂ€ge.
Eine umfangreiche Bebilderung wird die Sachthemen anschaulich illustrieren. Angesprochen werden sollen wissenschaftlich, aber auch allgemein historisch interessierte Leser, die sich mit
dem Thema der Residenz Mannheim befassen wollen.
Sandra Wagner-Conzelmann. Die Interbau 1957 in Berlin. Stadt von heute – Stadt von morgen. StĂ€dtebau und Gesellschaftskritik der 50er-Jahre. 2007. 192 S., 8 fb. und 116 sw. Abb., 122 x 30 cm, Gb. ISBN 29,95 ISBN: 3-86568-231-4 Michael Imhof
Die Internationale Bauausstellung 1957 in Berlin war nicht nur durch die im Hansaviertel bauenden Protagonisten der internationalen Nachkriegsmoderne das berĂŒhmteste Ausstellungsereignis der 50er-Jahre in Deutschland. Ebenso wichtig war der vom Berliner Senat proklamierte „StĂ€dtebau der Zukunft“, der hier die Fortschrittlichkeit und den Anschluss West- Berlins an die nationalen und internationalen Diskussionen beweisen und dieses damit aus seiner prekĂ€ren politischen und ökonomischen Lage fĂŒhren sollte. Diese Publikation erarbeitet anhand der komplizierten Planungsgeschichte des Hansaviertels eine fundierte stĂ€dtebauliche Analyse und bindet die Interbau in die besonderen gesellschaftspolitischen Diskussionen der Nachkriegszeit ein. Besonders aussagekrĂ€ftig hierfĂŒr sind die zeitgenössisch als das programmatische KernstĂŒck bezeichnete Sonderausstellung „die Stadt von morgen und die zu ihrer Vorbereitung abgehaltenen BauherrengesprĂ€che“, die erstmals rekonstruiert und interpretiert werden.
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