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Die Gartenanlagen von Nymphenburg und SchleiĂźheim. Ăśberlegungen zu einer Kulturgeschichte der Gartenbaukunst unter KurfĂĽrst Max Emanuel von Bayern. Birkenbihl, Wolf H. Deutsch. 2022. 96 S. 4 fb. Abb., 48 Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1203-3 Michael Imhof
Vorliegender Band befasst sich mit den Gartenanlagen der Schlösser Nymphenburg und Schleißheim während der Regierungszeit des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern unter besonderer Berücksichtigung kulturgeschichtlicher Aspekte. Am Beispiel dieser beiden Schlossgärten werden die Besonderheiten barocker Gartenkunst, ihre Planung und Ausführung sowie deren Bedeutung und Funktion vorgestellt. Eine Erläuterung der Voraussetzungen zur Entfaltung barocker Gartenarchitektur an den Höfen deutscher Fürsten soll dabei einer Vertiefung des ¬Verständnisses dienen. Ein Thema sind hierbei insbesondere die politischen und sozialen ¬Gegebenheiten, wie etwa die Bedeutung des Landesherrn. Aber auch die Vorbildfunktion einiger europäischer Länder, insbesondere Italiens, der Niederlande und Frankreichs, bei der Ausbreitung barocker Gartenkunst im 17. und 18. Jahrhundert findet entsprechende Berücksichtigung. In diesem Zusammenhang steht vor allem die Frage im Vordergrund, welche Elemente europäischer Gärten – man denke hier beispielsweise an das Kanalsystem – für die Gartenanlagen von ¬Nymphenburg und Schleißheim Modellcharakter besaßen.
Scheibenrisse von Amman bis Füssli. Ausstellung in der Schatzkammer der Zentralbibliothek Zürich vom 18. März bis 2. Juli 2022. Hrsg.: Hesse, Jochen; Beyer, Jonas; Pollack, Susanne; Ruoss, Mylène; Einleitung von Riether, Achim. Ins Licht gezeichnet. Deutsch. 2022. 240 S. 16 Abb., sw. 179 fb. Abb. 27,0 x 22,0 cm. EUR 35,00. CHF 39,95 ISBN: 978-3-7319-1097-8 Michael Imhof
Scheibenrisse sind Entwurfszeichnungen für Glasmalereien. Die kleinformatigen Glasgemälde gelten als schweizerische und süddeutsche Eigenheit, die im 16. und 17. Jahrhundert durch die Sitte der Wappen- und Fensterschenkungen eine Hochblüte erlebte. Ein Scheibenriss legt das Bildprogramm mit dem Stifterwappen fest. Manchmal sind auch Informationen zum Bleirutennetz oder zu den Farben der Gläser vermerkt.
Die Graphischen Sammlungen der Zentralbibliothek Zürich, der ETH Zürich, des Kunsthaus Zürich und des Schweizerischen Nationalmuseums besitzen bedeutende historische Bestände an Scheibenrissen. Der Katalog zur Ausstellung in der Schatzkammer der Zentralbibliothek vereint 63 Kunstwerke aus den Beständen der vier Sammlungen. Sämtliche wichtige Künstler ihrer Zeit sind darin mit herausragenden Blättern vertreten, darunter Jost Amman, Hans Leu d. J., Daniel Lindtmayer d. J., Christoph Murer und Tobias Stimmer. Allegorien, biblische Geschichten, Szenen aus dem Alltag oder der Berufswelt, repräsentative Standeswappen oder Familienwappen gehören zu den beliebtesten Sujets und geben einen vielfältigen Einblick in das damalige Leben.
Burg und Siedlung. Forschungen zu Burgen und Schlössern (21). Hrsg.: Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern e.V.; Redaktion Müller, Christin. Burgen im Vogtland und in angrenzenden Gebieten. Deutsch. 2022. 256 S. 45 Abb., sw. 201 fb. Abb. 30,0 x 24,0 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1211-8 Michael Imhof
Wetzlar erobert das nasse Element. Zur Entwicklung der Wassersportstätten in Wetzlar. Hauer, Kirsten; Krause, Friedhelm. Hrsg.: Magistrat der Stadt Wetzlar. Deutsch. 2022. 160 S. 29 fb. Abb, 1 Abb. 24 x 17 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1239-2 Michael Imhof
Die Städtischen Museen Wetzlar widmen sich in der Reihe der Schriften zur Stadtgeschichte im vorliegenden Band der Entwicklung der öffentlichen Bade- und Wassersportstätten in Wetzlar.
Ausgehend von den zeitgenössischen Diskussionen über Hygiene, den Nutzen der Bewegung und des (wettkampforientierten) Sports sowie die jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten derartiger Einrichtungen führt die Darstellung vom Schwimmen und Baden in der Lahn im 19. Jahrhundert zu den unterschiedlichen Frei- und Hallenbädern des 20. Jahrhunderts. Aus ihnen sind die inzwischen etablierten Stätten des Badens, des (schulischen) Schwimmunterrichts sowie des Breiten- und Leistungssports zu Beginn des 21. Jahrhunderts hervorgegangen.
Die Jerusalemer Tempelzerstörung im Werk von Nicolas Poussin. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (193). Spohner, Sabine. 2022. 144 S. 84 fb. Abb. 41 Abb. 30,0 x 22,0 cm. Deutsch. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1204-0 Michael Imhof
Obgleich ihrer Bedeutung für das christliche Selbstverständnis, wurde die Jerusalemer Tempelzerstörung des Jahres 70. n. Chr. in der Malerei nur selten dargestellt. Im Œuvre des bedeutenden französischen Barockmalers Nicolas Poussin finden sich gleich zwei Gemälde dieses Themas: das 1625/26 entstandene und lange verschollene Gemälde sowie das 1635 gefertigte Werk. Sie befinden sich heute im Israel Museum in Jerusalem bzw. im kunsthistorischen Museum in Wien. Neben einer kunsthistorischen Analyse der beiden von Kardinal Francesco Barberini in Auftrag gegebenen Gemälde der Jerusalemer Tempelzerstörung interessiert sich die Autorin auch für ihre außerordentlich brisante Instrumentalisierung. So gingen die Gemälde als diplomatische Geschenke des Heiligen Stuhls an Vertreter der beiden rivalisierenden katholischen Mächte Frankreich und das Haus Habsburg.
Angesichts des zunehmenden Autoritätsverlustes Papst Urbans VIII. im Dreißigjährigen Krieg inszenieren Nicolas Poussins Gemälde wie auch Pietro da Cortonas Deckenfresko der Göttlichen Vorsehung und Gianlorenzo Berninis Hochaltarziborium in St. Peter die Barberini-Herrschaft. Die vorliegende Untersuchung widmet sich den vielschichtigen Gemälden des berühmten Malers ebenso wie der bildlichen Gestaltung dieses das christlich-jüdische Verhältnis über Jahrhunderte prägenden Ereignisses.
Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (191). Güntgen-Knemeyer, Petra. Die Buchmalerei in der Kölner Domhandschrift. Deutsch. 2022. 368 S. 405 fb. Abb., 36 Abb. 30 x 23 cm. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-1077-0 Michael Imhof
Engel, Heilige, tierisches Schauspiel und Naturräume voller Anspielungen …
Der Codex 274 der Kölner Dombibliothek aus dem Jahre 1531 ist eine mit Text und Notenschrift versehene Handschrift, die dem Sängerchor im Hohen Dom zu Köln als Gesangsvorlage in den heiligen Messen gedient hat.
Im Mittelpunkt dieses Buches über die Handschrift steht die hochwertige, teils rätselhafte Buchmalerei, die mit ihren zahlreichen Bezügen zur spätmittelalterlichen Theologie und Liturgie zugleich Lehrmaterial für die Ausbildung der Chorsänger gewesen ist.
Szenen der Heilsgeschichte finden in gemalten Bilderrahmen statt. Zeitgenössische Werke von Albrecht Dürer und Lukas Cranach haben den unbekannten Buchmaler inspiriert. An den Rändern der Buchseite agieren Tiere und fantasierte Wesen. Ornament beeindruckt im Stil der Renaissance in qualitätvoller Ausführung.
Die Analyse der Malereien in der Kölner Domhandschrift wird mit zahlreichen Abbildungen aus Handschriften deutscher, flämischer und italienischer Herkunft flankiert. Zudem werden in die Betrachtung Johan Huizingas Überlegungen zur kulturellen Bedeutung des Spieles miteinbezogen. Die Leserinnen und Leser können selbst in ein Spiel um Bedeutung eintauchen. Dabei begegnen ihnen groteske Gestalten, die ihr Unwesen treiben und doch auf Glaubenswahrheit verweisen. Außerdem erfahren sie etwas, was bislang unentdeckt war. Zurückversetzt in das Jahr 1531 werden sie zu Zeugen eines kaiserlichen und königlichen Besuchs in Köln.
Fotografien von Andreas Feininger. Städtisches Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall: 13. Februar bis 14. August 2022. Hrsg.: Städtisches Museum Braunschweig; Berg, Lars; Joch, Peter. Alte neue Welt. Deutsch. 2022. 36 S. 8 Abb., 4 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 6,00. CHF 6,90 ISBN: 978-3-7319-1207-1 Michael Imhof
Großstädte waren ein wichtiges Motiv in Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts, man denke etwa an Alfred Döblins Hauptwerk „Berlin Alexanderplatz“ oder John Dos Passos’ „Manhattan Transfer“. Die Stadt war ein „Reizthema“ und wurde als „Moloch“ ästhetisiert. Unter den zahlreichen „Stadt-Fotografen“ ragt Andreas Feininger (1906–1999) besonders heraus, da er die Skyline als geometrische Form im Ganzen begriff.
Das Städtische Museum Braunschweig widmet dem Fotografen Andreas Feininger eine umfassende Einzelausstellung. Feininger, der mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach New York emigrierte, wurde vor allem durch seine klaren und formstrengen Architekturaufnahmen der Metropole bekannt. Andreas Feininger zählt zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und könnte als „Pionier des modernen Bildjournalismus“ bezeichnet werden. Seine Hauptmotive sind das urbane Leben und die Natur. Feininger ließ sich von der Avantgarde-Fotografie der 1920er Jahre, vor allem von den Prinzipien des Bauhauses, anregen.
In der Ausstellung werden rund 260 Fotografien von Andreas Feininger aus der Sammlung des Zeppelin Museums in Friedrichshafen gezeigt. Der Kurzführer präsentiert eine Auswahl der Fotografien und erläutert diese in ihrem jeweiligen Kontext.
HaarblĂĽten und Kunstblumen. Erinnerungsbilder an Lebensstationen. Eva Hofstetter. Hrsg.: Vollkommer, Rainer; Liechtensteinisches LandesMuseum; Kunze, Max; Wickelmann-Gesellschaft. Deutsch. 2022. 360 S. 7 Abb., 170 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1223-1 Michael Imhof
Hochzeit und Begräbnis, Erstkommunion und Konfirmation – Wendepunkte im Leben werden auch heute festlich begangen. Zur Erinnerung an diese Ereignisse gestaltete man im 19. und frühen 20. Jahrhundert Erinnerungsbilder und hängte sie in der guten Stube an die Wand. Sie waren mit Kunstblumen aus Textil und Blüten und Blättern aus menschlichen Haaren geschmückt, zeigten Fotografien von Brautpaaren und Verstorbenen, verrieten auf Zetteln die Namen der Personen, an die man erinnern wollte, den Anlass und das Datum des Ereignisses und verkündeten gute Wünsche und Trostsprüche. Haare wurden bereits in der Antike den Göttern und den Toten geopfert, aber nur im Biedermeier und in der Gründerzeit wurden sorgfältig vorbereitete Haarsträhnen kunstvoll mit feinem Draht zu floralen Gebilden verarbeitet. Sie stammten von Familienangehörigen und lieben Freunden und spiegelten, nun Blüten, Zweige und Kränze an der Wand, die tiefe emotionale Verbundenheit zwischen Spendern und Empfängern der Gedenkbilder.
Angefertigt wurden die Gedenkbilder, die zum groĂźen Teil aus einer Privatsammlung stammen, in der gesamten Schweiz und im FĂĽrstentum Liechtenstein.
Kirchenbaukunst des 20. Jahrhunderts in Ă–sterreich. Architektur fĂĽr Glaube, Gemeinschaft und Kontemplation. Buchner, Maximiliane. Deutsch. 2022. 208 S. 252 fb. Abb., 59 Abb. 30 x 24 cm. EUR 38,85. CHF 44,70 ISBN: 978-3-7319-1191-3 Michael Imhof
Kirchen sind Orte vielfacher Faszination: Als Stein gewordene Zeugen des christlichen Glaubens bieten sie der feiernden Gemeinschaft einen Raum und ermöglichen die Erfahrung von Transzendenz. Auch wenn sich diese Funktionen über die Jahrhunderte hinweg weitgehend erhalten haben, verändert sich im 20. Jahrhundert das tradierte Aussehen von Kirchen grundlegend. In Österreich, das im Fokus vorliegender Studie liegt, schreibt kirchliches Bauen in dieser Zeit zudem ein bedeutendes Kapitel Architekturgeschichte mit weitreichender Einbeziehung der theologischen und gesellschaftlichen Debatten unserer jüngsten Vergangenheit. Denn obwohl das Ringen um eine neue Form für Kirche in der Moderne ein internationales Phänomen ist, stellt sich ausgehend von Leitthemen und dargelegt an Fallbeispielen heraus, dass der in der Forschung bislang kaum beachtete christliche Sakralbau in Österreich hier bisweilen eigene Wege einschlägt. Aus einer umfassenden kunsthistorischen Perspektive wird erstmals der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts in Österreich in den Blick genommen. Ausgehend von Otto Wagners Kirche am Steinhof entwickelt die Autorin Leitthemen in der österreichischen Kirchenarchitektur, die sie an konkreten Fallbeispielen aufzeigt und erörtert.
A Jewish Woman in International Art Business. Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle fĂĽr jĂĽdische Architektur in Europa (13). Hrsg.: KeĂźler, Katrin. Galka Scheyer. Englisch. 2022. 128 S. 41 Abb., 74 Abb., schematisch. 26 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1206-4 Michael Imhof
Galka (Emmy E.) Scheyer (1889–1945) was an extraordinary woman: Jewish, painter, art collector, and mediator. After meeting the Bauhaus artists Alexej von Jawlensky, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, and Paul Klee, she founded the artists` group “The Blue Four” along with them. To promote her “four kings” not only in Europe, she emigrated to the US in 1924. Scheyer organized exhibitions and gave lectures all over the world. The famous architect Richard Neutra designed a gallery building for her in the Hollywood Hills, where she lived and welcomed art collectors and Hollywood`s high society, including Marlene Dietrich, Greta Garbo, Fritz Lang, and Josef von Sternberg. She died in Hollywood in 1945. This volume presents the papers held at the Galka Scheyer international conference in Braunschweig, the city of her birth, in November, 2019.
Rhönmaler. Herbert Schneider. Hrsg.: Imhof, Michael. Deutsch. 2022. 80 S. 156 fb. Abb., 8 Abb. 29 x 22 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1220-0 Michael Imhof
Herbert Schneider wurde 1950 in Gersfeld geboren und lebt heute in Bischofsheim an der Rhön. Seit seinem 20. Lebensjahr malt er als Autodidakt, dabei an der gegenständlichen Kunst festhaltend. Er arbeitet in allen Techniken, d. h. in Öl, mit Aquarellfarben, Tempera und Kohle/Bleistift. Kreativ setzte er sich mit den Bildern der gleichfalls in der Rhön tätigen Maler Ferdinand Lammeyer (1899–1995), Rudolf Grobe, Heinz Kistler, Fritz Döring und Jürgen Blum auseinander.
Seine Bilder zeugen von einer starken Bindung an seine Heimat. Bevorzugt malt er Motive aus der Hohen Rhön, insbesondere Landschaften mit ihren markanten Rhöner Besonderheiten, d. h. der „offenen Ferne“ und den Basaltsteinen, aber auch charakteristische Streusiedlungen, Ortsansichten und Burgruinen. Die wechselhafte Strichführung in Schneiders Gemälden charakterisiert nicht nur die wilde, raue Rhönlandschaft, sondern auch die innere Stimmung des Malers während des künstlerischen Schaffensprozesses.
Leben und Werk. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte Württemberg und Baden; Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (190). Emele, Roswitha. Porträtmaler Franz Seraph Stirnbrand (um 1788–1882). Deutsch. 2022. 464 S. 34 Abb., 506 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-1145-6 Michael Imhof
Franz Seraph Stirnbrand nahm über 40 Jahre die Rolle des gesellschaftlich bedeutendsten Porträtmalers im 19. Jahrhundert in Württemberg und zeitweise in Baden ein. Dem Künstler war das Glück anfänglich nicht in die Wiege gelegt. Als Findelkind wuchs er in Linz bei Pflegeeltern auf und floh aus Furcht vor der Aushebung des österreichischen Militärs zunächst nach Frankfurt am Main. 1813 siedelte er nach Stuttgart über, wo ihm mit seinem Porträt der württembergischen Königin Katharina Pawlowna im Jahr 1819 der künstlerische Durchbruch gelang. Zu seinen Auftraggebern zählten zunächst wohlhabende Vertreter des aufstrebenden Bürgertums, des Personaladels sowie prominente Künstler und Intellektuelle. Wie es sein Einnahmenbuch eindrucksvoll dokumentiert, porträtierte Stirnbrand ab den frühen 1820er Jahren zunehmend Angehörige des Erbadels und Mitglieder bedeutender Fürstenhäuser über die Grenzen von Württemberg und Baden hinaus. Die Bildnisse spiegeln die damalige Gesellschaft in ihrem sozialen, kulturellen und historischen Kontext wider und lassen die bewegte Geschichte des deutschen Südwestens im 19. Jahrhundert auferstehen. Stirnbrand kombinierte Elemente der vernunftbetonten klassizistischen Auffassung mit den Mitteln der modernen gefühlvollen romantischen Malerei. Im Laufe der Jahre verwob er diese Tendenzen mit der Erzählfreude und dem Detailreichtum des Biedermeiers zu seinem eigenen Duktus.
Neumarkt-Kurier 2/2021 [Dresden]. Rekonstruktion, Wiederaufbau und klassischer Städtebau. Herausgegeben von Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Deutsch. 2021. 32 S. 9 Abb., 19 fb. Abb. 29,7 x 21 cm . EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-1200-2 Michael Imhof
In memoriam Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Heinrich Magirius | Meyer-Stork
Im Namen des Urbilds | Guratzsch
Ein wenig Venedig in Dresden? | Klemm
Das Haus von Caspar David Friedrich und Johan Christian Dahl | Spitzer
Weiterentwicklung des Neustädter Markts – ein Leserbrief | Weissbach
Ehrenmitgliedschaft fĂĽr Andreas Hummel | Kulke
60 Katastrophen in 500 Jahren | Guratzsch
Zwei Wochen im Informationspavillon| Gremm
Dresdner Friedenspreis| Klaus
Frankfurt und der NS. Eine Stadt macht mit . Hrsg.: Gerchow, Jan. Deutsch. 2021. 296. S . 31 x 25 cm . EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1124-1 Michael Imhof
Buch und Ausstellung erläutern anhand von etwa 20 typischen urbanen Orten, wie z. B. dem Rathaus und der Universität, wie der Nationalsozialismus die Stadt Frankfurt und den Alltag ihrer Bewohner prägte. Die Spannweite reicht von den Tätern bis zu den Opfern staatlicher wie kommunaler Gewalt. Handlungsoptionen werden ebenso diskutiert wie die Konsequenz von politischer Untätigkeit, Wegsehen, Profitieren oder blindem Gehorsam.
Beiträge zur Ingelheimer Pfalz und ihrer Peripherie. 2001–2020. Archäologie und Bauforschung in der Pfalz Ingelheim am Rhein (AAZEX88), Band: 1. Gierszewska-Noszczyńska, Matylda; Grewe, Holger. 272 S., 239 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 49,90 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1167-8 Michael Imhof
Die Ingelheimer Pfalz wird seit über 20 Jahren im Rahmen von archäologischen Ausgrabungen und Bauaufnahmen der Forschungsstelle Kaiserpfalz der Stadt Ingelheim am Rhein untersucht. Das erste Buch der neuen wissenschaftlichen Reihe präsentiert die wichtigsten Forschungsfragen und -ergebnisse als Sammelband. Er beinhaltet die wichtigsten Grabungsberichte und Fundmeldungen der letzten Jahre und informiert über die aktuellen Forschungsfragen.
Wie entwickelte sich das Siedlungsareal der Pfalz in den Jahrhunderten vor dem Bau der Karolingerpfalz und wie wurde diese in die Infrastruktur der Merowingerzeit eingebunden? Woran zeigt sich der von mittelalterlichen Autoren beschriebene Glanz des karolingischen palatium? In welcher baulichen Umgebung fanden Festkrönungen und Hoftage statt? Welche innovativen Züge lassen sich in Ingelheim ausmachen? Die Forschungen in Ingelheim entwickeln sich weiter. Der hier vorgelegte erste Band ist unverzichtbar für alle an der Archäologie und Architekturgeschichte des Mittelalters Interessierten.
Zwischen Ancien Régime und Moderne?. Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (85); Sonderveröffentlichung des Naturwissenschaftlichen und historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (96). Herausgegeben von Rühling, Christine; Burkardt, Johannes. Fürstin Pauline zur Lippe in ihrer Zeit. Deutsch. 2021. 224 S. 43 fb. Abb., 3 Abb. 24 x 17 cm . EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1181-4 Michael Imhof
Fürstin Pauline zur Lippe (1769–1820) ist bis auf den heutigen Tag eine legendäre Gestalt in Lippe. Sie herrschte in Lippe mit Engagement und Durchsetzungswillen und brachte Reformen auf den Weg, die ihr dauerhaften Nachruhm sicherten. In unruhigen Zeiten übernahm sie 1802 die stellvertretende Regentschaft für ihren Sohn Leopold II. und bestimmte gut 18 Jahre die Geschicke ihres kleinen Landes. Wie sah sie sich selbst? Wie verstand sie ihr Regierungshandeln? Welche Ziele bestimmten ihre Entscheidungen?
Dieser Sammelband gibt neue Antworten auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion. Hervorgegangen aus einer Fachtagung anlässlich ihres 200. Todesjahres im Frühjahr 2020, konzentrieren sich die Beiträge auf Pauline als historische und exemplarische Figur und bieten damit einen unverstellten Blick auf die Praxis weiblicher Herrschaft. Vergleichende Perspektiven über die Grenzen Lippes hinaus verorten die Fürstin im Kontext der dramatischen Umbruchzeit an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.
Die Lahn vor 200 Jahren. 18 Ansichten von F.C. Reinermann (1764-1835). Imhof, Michael. Herausgegeben von Schlossverein Biedenkopf e.V.; Hinterländer Geschichtsverein e.V. Deutsch. 2021. 24 S. 28 fb. Abb. 30 x 43 cm . EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1205-7 Michael Imhof
Um 1809 schuf der Wetzlarer Maler Friedrich Christian Reinermann eine Serie von 18 Ansichten, die Orte entlang der Lahn wiedergeben. Bei den Stadtansichten handelt es sich um aquarellierte Umriss-Aquatintaradierungen, die den Eindruck eines Aquarells vermitteln.
Die Serie beginnt mit der Darstellung des (damals vermuteten) Ursprungs der Lahn im Forsthaus von Lahnhof und endet mit der Ansicht der Mündung in den Rhein in Lahneck und Niederlahnstein. Dazu wählte Reinermann die landschaftlich schönsten Stellen bzw. Ortsansichten vom Ufer der Lahn aus, wobei die wichtigsten Bauwerke und damit die ortsprägenden Gebäude markant inszeniert sind. Der ausgewählte Blickwinkel veranschaulicht Reinermanns Gespür für harmonische Landschaftskompositionen.
Schlösser in Schleswig-Holstein. Studien zur schleswig-holsteinischen Kunstgeschichte (18). Lafrenz, Deert . Deutsch. 2021. 440 S. 10 Abb., 563 fb. Abb. 29,7 x 24 cm . EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1086-2 Michael Imhof
Schlösser in Schleswig-Holstein? Im allgemeinen Bewusstsein sind es kaum eine Hand voll: Glücksburg, ja, und dann noch Gottorf, Plön und Eutin, die eher als Museen in historischem Gewand wahrgenommen werden, denn als ursprünglich landesherrliche Regierungssitze, und wer weiß noch, dass Eutin die Residenz eines Fürstbischofs war, inmitten des staubtrockenen Protestantismus dieses Bundeslandes? Schließlich gibt es noch Husum und Reinbek, bei deren Nennung einem eher Krabbenbrötchen und der Rowohlt-Verlag einfallen. Es waren jedoch wesentlich mehr, die die äußerst verwickelte Geschichte dieses kleinen Grenzlandes zwischen zwei Großreichen hervorgebracht hat. Seit dem Mittelalter bestanden die Familienbande zwischen den Schleswiger Herzögen und dem dänischen Königtum, aber auch permanente Abspaltungsbestrebungen, die zu ständig wechselnden Machtzentren und damit Residenzbauten führten; unkluge Erbregelungen brachten immer kleinere Duodezfürstentümer hervor, die sich stets und vor allem über zu groß dimensionierte Schlossbauten definierten. Da das absolutistische Königreich Dänemark am Ende – im späten 18. Jahrhundert – obsiegte, hatten die meisten dieser baulichen Hinterlassenschaften eine kurze Halbwertzeit, schon um die königliche Schatulle nicht mit einem überbordenden Etat für leerstehende und zunehmend verfallende Großbauten zu belasten.
Der Autor versucht in diesem Buch, zum ersten Mal einen möglichst umfassenden Gesamtüberblick zu geben über das, was an landesherrlichen Bauten existierte, wobei die Quellenlage meist dürftig und die mittelalterlichen Anfänge nicht immer klar zu definieren sind.
Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 2020. Jahrbuch der Coburger Landesstiftung (64). Herausgegeben von Coburger Landesstiftung. 200 Jahre Victoria & Albert. Englisch; Deutsch. 2021. 456 S. 270 fb. Abb., 9 Abb. 28 x 23 cm . EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1198-2 Michael Imhof
Sie galten als das erste Traumpaar der britischen Monarchie und waren zugleich bedeutende Impulsgeber in Politik, Wissenschaft und Kultur: Königin Victoria von Großbritannien und Irland und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Ihre zweihundertjährigen Geburtstagsjubiläen im Jahr 2019 gaben speziell auch in Coburg Anlass, sich mit dem wichtigsten Sohn der Stadt und seiner Gemahlin auseinanderzusetzen.
Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge beleuchten neue Aspekte zu Leben und Wirken des königlichen Paares. Schwerpunkte liegen auf Victorias und Alberts vielfältigen naturwissenschaftlichen und musischen Interessen. Ihre Bedeutung als Sammler und als Förderer kulturellen Lebens tritt dabei klar hervor. Weitere Beiträge des Jahrbuchs widmen sich dem Thema der Prinzenreise in der Frühen Neuzeit und der Arbeit der Coburger Landesstiftung.
Zu Mantegna und Bellini. Provenienz, Kunsttechnologie und Restaurierung von Werken der Berliner Gemäldegalerie . Herausgegeben von Hartwieg, Babette; Herausgegeben von Rowley, Neville; Herausgegeben von Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin. Deutsch. 2021. 144 S. 131 fb. Abb., 20 Abb. 28 x 22 cm . EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1183-8 Michael Imhof
Die Malerei aus Padua und Venedig aus dem 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts von und um ihre beiden Protagonisten Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516) ist mit etwa 30 Werken in der Berliner Gemäldegalerie prominent vertreten. Der Band widmet sich etwa zehn Gemälden dieses Sammlungsbestandes. Sie wurden in Vorbereitung auf die Ausstellung „Mantegna und Bellini“, die die Staatlichen Museen zu Berlin 2018/19 in Zusammenarbeit mit der National Gallery in London organisierten, konservatorisch und restauratorisch bearbeitet. Die in diesem Zusammenhang vorgenommenen kunsttechnologischen Untersuchungen haben wichtige Erkenntnisse zum Entstehungsprozess und ursprünglichen Zustand und damit mitunter zur kunstwissenschaftlichen Neubewertung beigesteuert. Die Publikation präsentiert die Ergebnisse der Forschungen zur Kunsttechnologie wie auch zu ihrer Restaurierungs- und Erwerbungsgeschichte und gibt Einblick in die Herangehensweisen an die aktuellen Restaurierungen.
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