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Kloster Plankstetten. Frömmigkeit und Glaube. Plankstettener Beiträge (5). Imhof, Michael. Ergänzungen von Codreanu-Windauer, Sylvia. Deutsch. 2022. 32. S. 75 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geheftet. EUR 5,95. CHF 6,80 ISBN: 978-3-86568-209-3 Michael Imhof
Kloster Plankstetten, in der geografischen Mitte Bayerns gelegen, wurde im 12. Jahrhundert als bisch√∂fliches Eigenkloster gegr√ľndet und nach seiner Aufl√∂sung 1806 im Zuge der S√§kularisation zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederbegr√ľndet. Die Benediktinerabtei besitzt mit ihrer Klosterkirche eine der wenigen gut erhaltenen und in der Barockzeit nur sehr behutsam barockisierten Kirchen, die noch aus der Gr√ľndungsphase des Klosters stammen. Die Kirche ist mit ihrer schlichten Dekoration und ihrem basilikalen Aufbau (ohne Querschiff) ein Beispiel f√ľr die Hirsauer Reformbewegung. Die Klostergeb√§ude wurden w√§hrend der Barockzeit erneuert. Nur wenige Reste des romanischen und gotischen Kreuzgangs sowie mittelalterliche Mauerreste und Keller blieben erhalten.
Bis in die 1980er-Jahre u. a. Landwirtschaftsschule, ist die Abtei heute Tagungszentrum und religiöses Zentrum innerhalb der Diözese Eichstätt. Bekannt ist die Abtei durch ihre Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und die damit verbundenen hochwertigen Lebensmittel.
Tierbilder der D√ľsseldorfer Malerschule. Katalog X. Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel vom 1. Okt. 2022 bis 1. Okt. 2023. Katalog der Dr. Axe-Stiftung (10).Hrsg.: Pickartz, Christiane. Deutsch. 2022. 240. S. 214 fb. Abb., 3 Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1268-2 Michael Imhof
Tierbilder erfreuten sich zu allen Zeiten beim Publikum gro√üer Beliebtheit, und vor allem in der b√ľrgerlichen Kunst des 19. Jahrhunderts waren sie √§u√üerst popul√§r.
Der zur gleichnamigen Ausstellung erscheinende Katalog stellt erstmals eine facettenreiche Auswahl von Tierbildern der D√ľsseldorfer Malerschule vor. Pr√§sentiert werden unterschiedliche Motivgruppen wie Pferde in der Milit√§r- und Schlachtenmalerei, Nutztiere im Arbeitsleben der Landbev√∂lkerung, Wildtiere in Landschaften und Jagdbildern, Gefl√ľgelh√∂fe und Ententeiche sowie Portr√§ts von Pferden und Hunden. Die Grenzen zwischen Historienbildern, Landschaften, Genreszenen und der reinen Tiermalerei sind oft flie√üend.
Herausragende Tiermaler der D√ľsseldorfer Malerschule, wie die Br√ľder Carl Friedrich und Johannes Christian Deiker, August Deusser, Julius Paul Junghanns, Carl Jutz d. √Ą., Emil Volkers, Clara von Wille u. a., werden vorgestellt und ihre Werke im Kontext der Zeit verortet. Zudem sind namhafte Landschafts- und Genremaler, wie Gregor von Bochmann, Albert Flamm, German Grobe, Heinrich Petersen-Angeln oder auch Hubert Salentin, mit bemerkenswerten Bildern vertreten, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Die Tiermalerei entwickelte sich in D√ľsseldorf relativ sp√§t. Dass sie sich dann aber mit anderen Kunstzentren der Zeit durchaus messen konnte, dokumentiert der Katalog auf eindrucksvolle Weise.
Zerstört ? Zerteilt ? Ergänzt. Ausstellung in der Kunstbibliothek Berlin vom 30. September 2022 bis 15. Januar 2023.Hrsg.: Dembny, Christina; Hagedorn, Lea; Hörstmann, Lisa; May, Franziska; Meisgeier, Stefanie; Veldhues, Valentin; Staatlichen Museen zu Berlin. Stiftung Preußischer Kulturbesitz. In:complete. Deutsch. 2022. 128. S. 12 Abb., 110 fb. Abb. 26 x 19 cm. EUR 22,95. CHF 26,40. ISBN: 978-3-7319-1264-4 Michael Imhof
Fragmente, unvollst√§ndige und unvollendet gebliebene Objekte finden sich in den Best√§nden nahezu jedes Museums. Ihre Geschichten sind so vielf√§ltig wie die St√ľcke selbst und heute oftmals unbekannt. Manchen Objekten sieht man auf den ersten Blick nicht an, dass es sich um Fragmente handelt. Andere sind gerade wegen ihrer Unvollst√§ndigkeit √§sthetisch und wissenschaftlich besonders reizvoll.
Die Ausstellung ‚ÄěIn:complete‚Äú vereint Objekte unterschiedlicher Kulturen und Epochen aus 23 verschiedenen musealen Sammlungen der Stiftung Preu√üischer Kulturbesitz. Dieser Begleitband beleuchtet die Geschichten hinter den Objekten und gew√§hrt einen Blick in die sonst oft verborgenen Depots. Erg√§nzt werden die Objektgeschichten durch √ľbergreifende Essays zum Umgang mit Fragmenten am Museum und in der Gesellschaft.
Haus Harkotten auf dem Weg in die Moderne. Adel und Alltag um 1800. Verein "Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V." / Gropp, Birgit / Lechtape, Andreas. 2022. 432 S. 399 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 49,90 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1222-4 Michael Imhof
Das Haus Harkotten der Freiherrn von Korff ist Teil einer Doppelschlossanlage im M√ľnsterland und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Adolph von Vagedes legte mit dem Entwurf f√ľr das klassizistische Geb√§ude 1807 den Grundstein zu seiner Karriere als Architekt und Stadtplaner. Zun√§chst als sommerlicher Landsitz geplant, wurden die Innenr√§ume des Herrenhauses mit Wandmalereien des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Bartscher ausgestattet.
Die √ľber 40 Beitr√§ge dieses Buches basieren durchweg auf neuen Forschungen. In vielen Facetten stellen sie die Architektur- und Kulturgeschichte des Hauses dar sowie die Alltagswelt und die Schicksale der Menschen, die hier lebten ‚Äď in einer Umbruchzeit auf dem Weg in die Moderne. Zusammen mit mehr als 300 brillanten neuen Fotografien von Andreas Lechtape bringen sie das Juwel Harkotten zum Leuchten.
Lines from East Asia. Japanese and Chinese Art on Paper. Hrsg.: Graphische Sammlung ETH Z√ľrich; Pollack, Susanne; Hans Bjarne, Thomsen. Englisch. 2022. 176 S. 149 fb. Abb.2 Abb. 30x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1252-1 Michael Imhof
Japanische und chinesische Farbholzschnitte geh√∂ren zu jenen Bildern, die √§sthetisch unmittelbar anziehend sind. Um sich von den filigranen Linien, den schattenlosen fl√§chigen Mustern oder den k√ľhnen Bildausschnitten sofort hinrei√üen zu lassen, muss man kein profundes Hintergrundwissen mitbringen. Und doch, wer mehr wei√ü, wird noch viel mehr sehen.
In dem Buch werden anhand des so hochkar√§tig wie vielf√§ltigen Ostasiatika-Bestandes der Graphischen Sammlung ETH Z√ľrich interessierte Laien mit auf eine Entdeckungsreise genommen. Die Lekt√ľre soll dazu bef√§higen, von einem lediglich faszinierten zu einem wissenden Betrachter zu werden, der wiederkehrende Merkmale sicher erkennt und einordnen kann.
Das Buch ist das Ergebnis einer ertragreichen Zusammenarbeit zwischen der Graphischen Sammlung ETH Z√ľrich und dem Lehrstuhl f√ľr Ostasiatische Kunstgeschichte der Universit√§t Z√ľrich.
Geschichten aus dem Leben eines Kirchenbaurats. Kirmis, Gunther. Deutsch. 2022. 96 S. 12 Abb. 21x 14,8 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-1287-3 Michael Imhof
Zur Einf√ľhrung: Die hier wiedergegebenen Geschichten habe ich im Jahr 2020 aufgeschrieben. Mein Sohn, Ulf-Gernot, hat mich animiert sie zu ver√∂ffentlichen. In den Geschichten werden Erlebnisse, Eindr√ľcke und Beobachtungen einer fast 40-j√§hrigen T√§tigkeit als Kirchenbaurat der Pommerschen Ev. Kirche erz√§hlt. Manches ist humorvoll und am√ľsant, anderes mit ernsthaftem, kritischem Hintergrund versehen.
Allen Geschichten liegt ein reales Geschehen zu Grunde. Sie sind jedoch zum Teil in ihrer Ausschm√ľckung, die sich um das Ereignis rankt, frei gestaltet.
‚Äď Gunther Kirmis
L√ľsterkeramik / Luster Ceramics. Schillerndes Geheimnis / Shimmering Secret. Hrsg.: K√ľhn, Miriam; M√ľller-Wiener, Marina; Staatliche Museen zu Berlin. Englisch; Deutsch. 2022. 160 S. 98 fb. Abb.1 Abb. 26x 20 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1150-0 Michael Imhof
Der metallisch schillernde Glanz der L√ľsterkeramik √ľbt seit mehr als tausend Jahren eine gro√üe Faszination auf seine Betrachter:innen aus. Seitdem irakische Keramikk√ľnstler das Verfahren im 9. Jahrhundert entwickelt hatten, waren L√ľsterkeramiken ein Exportschlager: Von Zentralasien √ľber Iran, √Ągypten bis nach Spanien waren sie begehrtes Luxusgut. Es bedarf gro√üen K√∂nnens, die irisierenden Effekte auf der Keramikoberfl√§che zu erzielen. Fliesen und Gef√§√üe, die auf diese Weise gestaltet sind, bereiten bis heute ein gro√ües visuelles und √§sthetisches Vergn√ľgen.
Die hier versammelten Beitr√§ge beleuchten die Geschichte dieser speziellen Keramiktechnik bis in die Gegenwart hinein. Den Ausgangspunkt bildet die Restaurierung einer einzigartigen iranischen L√ľstervase des 13. Jahrhunderts, die die Peter und Irene Ludwig Stiftung dem Museum f√ľr Islamische Kunst in Berlin als Dauerleihgabe √ľbergeben hat.
Sabine Moritz. Lobeda oder die Rekonstruktion der Welt / Lobeda or the Reconstruction of a World. Hrsg.: Philipsen, Christian; Köpnick, Gloria. Deutsch; Englisch. 128 S. 126 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 22,00. CHF 25,30 ISBN: 978-3-7319-1270-5 Michael Imhof
Die Ausstellung Sabine Moritz. Lobeda oder die Rekonstruktion einer Welt in der Lyonel-Feininger-Galerie widmet sich dem Schaffen der in Quedlinburg geborenen, international renommierten K√ľnstlerin Sabine Moritz mit einem Fokus auf ihrer fr√ľhen Werkserie Lobeda.
1991 begann Moritz mit der Arbeit an der Werkgruppe: Die mehr als 150 Zeichnungen umfassende Serie entstand aus der Erinnerung und fokussiert die Lebenswelt in der Jenaer Plattenbau-Trabantenstadt Neu-Lobeda, in der die K√ľnstlerin von 1973 bis 1981 lebte. Die Serie Lobeda ist eine k√ľnstlerische Suche, eine Feldforschung und bezeichnet sowohl den Versuch, das Leben in Lobeda umf√§nglich zu erfassen, als auch das Ausloten von Erinnerungsprozessen, vom Pers√∂nlichen bis zum Kollektiven. Immer wieder taucht die Lobeda-Thematik im Werk der K√ľnstlerin auf, so in √Ėl- oder Acrylmalerei, auf Papier und Leinwand sowie in Fotografien.
Der vorliegende Ausstellungskatalog beinhaltet einen einf√ľhrenden Text in die Werkserie Lobeda, einen umfangreichen Tafelteil, eine Biografie sowie eine Ausstellungs√ľbersicht.
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Die Villa Reitzenstein in Stuttgart. Vom Witwensitz zum Regierungssitz. Stuttgarter Schl√∂sser (2). Br√ľser, Joachim. Hrsg.: Bidlingmaier, Rolf. Deutsch. 2022. 272 S. 29 Abb.249 fb. Abb. 28x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1265-1 Michael Imhof
Majest√§tisch thront die Villa Reitzenstein √ľber dem Stuttgarter Stadtzentrum, sie bietet einen wunderbaren Ausblick √ľber die Landeshauptstadt Baden-W√ľrttembergs. Erbaut wurde sie zwischen 1910 und 1913 f√ľr Helene von Reitzenstein von den Stuttgarter Architekten Hans Weirether und Hugo Schl√∂sser. Die Bauherrin war die Tochter des Gr√ľnders der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) und die Witwe des Oberhofmeisters der letzten K√∂nigin von W√ľrttemberg.
Helene von Reitzenstein bediente sich stilistisch bewusst bei der franz√∂sischen und w√ľrttembergischen Architektur des 18. Jahrhunderts, um den wirtschaftlichen Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Familie zu zeigen. Die historisch anmutende Villa wurde technisch allerdings nach dem neuesten Stand der Zeit erbaut und verf√ľgte √ľber alle Bequemlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Dennoch f√ľhlte sich die Bauherrin schnell nicht mehr wohl in ihrer neuen Villa und verkaufte sie 1921 an den Volksstaat W√ľrttemberg.
Das Land nutzt die Villa Reitzenstein seit 1925 als Sitz des Staatspräsidenten bzw. Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums. Dadurch musste baulich das eine oder andere Detail angepasst und die Villa um mehrere Nebengebäude ergänzt werden. Die ersten Neubauten entstanden mit den Beamtenwohnhäusern an der Sandbergerstraße bereits 1926, als neuestes Gebäude wurde 2016 das Eugen-Bolz-Haus eingeweiht.
Anhand zahlreicher, bisher zum Teil unbekannter Quellen stellt Joachim Br√ľser die Baugeschichte des Hauses unter Helene von Reitzenstein dar und verfolgt die Nutzungsgeschichte der Villa Reitzenstein als sch√∂nste deutsche Staatskanzlei bis zu den baulichen Ver√§nderungen unter Ministerpr√§sident Winfried Kretschmann zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Franz Erhard Walther. Die fr√ľhen Jahre / The early years. Walther, Franz Erhard. Deutsch; Englisch. 2022. 456 S. 233 fb. Abb .4 Abb. 30x 23 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1141-8 Michael Imhof
‚ÄěFranz Erhard Walther ist nichts weniger als ein Ausnahmek√ľnstler im 20.??Jahrhundert, der das, was ein Kunstwerk sein kann, konsequent hinterfragt und grundlegend ver√§ndert hat. Die innovative Kraft seines umfassenden Werkes wird nat√ľrlich in erster Linie durch seine Kunst deutlich, aber auch durch das Verh√§ltnis zwischen der Kunst und den Betrachtenden, die bei Franz Erhard Walther zu aktiven Handelnden werden. Wie der Weg aussieht, der zu diesem Ausnahmewerk gef√ľhrt hat, kann in der vorliegenden Publikation auf sehr pers√∂nliche Weise nachvollzogen werden.‚Äú
Andreas Beitin, Kunstmuseum Wolfsburg
Niederl√§ndische Gem√§lde und europ√§isches Kunsthandwerk. Ausstellung im Schlossmuseum Schwerin vom 8. Juli 2022 bis 7. Januar 2024. Hrsg. Seelig, Gero; Karin Annette, M√∂ller; Staatlichen Schl√∂sser, G√§rten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Glanzst√ľcke im Dialog. Deutsch. 2022. 128 S. 91 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1241-5 Michael Imhof
Die Ausstellung Glanzst√ľcke im Dialog vereint eine erlesene Auswahl von 70 Kunstwerken aus den vielf√§ltigen Schweriner Best√§nden. Highlights aus der renommierten Sammlung niederl√§ndischer Gem√§lde und Kleinodien des Kunsthandwerks und des M√ľnzkabinetts erscheinen in feinem Zusammenspiel. Sie gew√§hren nicht nur einen Einblick in den hochkar√§tigen Fundus alter Kunst; verschiedene Themenr√§ume offenbaren dar√ľber hinaus eine F√ľlle von Bez√ľgen zwischen den Gattungen. Zu den Aspekten des menschlichen Lebens, die hier aufgef√§chert werden, z√§hlen Gl√ľck, Glaube, Alltag oder Handel.
Wie die Ausstellungspr√§sentation selbst, die in den ehemaligen herzoglichen Kinderzimmern im Schloss Schwerin gezeigt wird, feiert der vorliegende Katalog die Einzigartigkeit einer jeden k√ľnstlerischen Arbeit. √úberdies m√∂ge er Neugier auf die Wiederer√∂ffnung des derzeit baubedingt geschlossenen Museums am Alten Garten wecken, wo viele der Werke in wiederum neuen Konstellationen erlebbar sein werden.
Ein Ort und seine Geschichte(n). Beitr√§ge zur Geschichte eines Dorfes in Osthessen anl√§sslich der 1200-Jahr-Feier des Ortes. Hrsg. Ruhl, Andreas; Br√§hler, Hubert; Gemeinde Gro√üenl√ľder; Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde Gro√üenl√ľder e.V. 1200 Jahre Gro√üenl√ľder. Deutsch. 2022. 512 S. 300 fb. Abb., 232 Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1242-2 Michael Imhof
1200 Jahre Gro√üenl√ľder ‚Äď eine der √§ltesten Ortschaften des Fuldaer Landes ‚Äď feiert 2022 einen runden Geburtstag. Die Ortschronik behandelt die historischen Ereignisse und Entwicklungen genauso wie das allt√§gliche Leben gestern und heute. So findet der Leser neben Beitr√§gen etwa zu Arch√§ologie, Geologie, der Adels- und Kirchengeschichte sowie dem Dritten Reich auch Anekdoten aus dem Dorfgeschehen und mundartliche Texte. Auch das √ľberaus rege Vereinsleben in Gro√üenl√ľder wird in einem eigenen Kapitel gew√ľrdigt.
Alles wird garniert mit einer reichen Bebilderung mit vielen historischen Aufnahmen und Karten.
Kaugummiautomaten und ihre Spielzeugsch√§tze. Ausstellung im Spielzeugmuseum N√ľrnberg: 7. Juli bis 3. Oktober 2022. Schriftenreihe der Museen der Stadt N√ľrnberg (25). Hrsg. Falkenberg, Karin; Museen der Stadt N√ľrnberg. Alte Liebe. Deutsch. 2022. 120 S. 256 fb. Abb., 135 Abb., 22,5 x 22,5 cm. EUR 19,80. CHF 22,80 ISBN: 978-3-7319-1276-7 Michael Imhof
Kaugummiautomaten? Gibt es die √ľberhaupt noch?
Ja, es gibt sie noch. Kaugummiautomaten boten ab den 1950er Jahren im √∂ffentlichen Raum attraktive S√ľ√üigkeiten- und Spielzeugangebote. Das niedrigpreisig produzierte Spielzeug war f√ľr Kinder Krimskrams und Schatz zugleich, denn weltweit gilt die Formel: Ding + Fantasie = Spielzeug.
Kaugummiautomaten sind Retrokult-Objekte, mit denen Menschen Erinnerungen, Geschichten und Erlebnisse erster Kaufhandlungen verbinden. Woher kommt die unscheinbare und zugleich lebendige Automatenkultur?
Welche Geschichte und welche Charakteristika haben die Warenautomaten voller Kaugummi und Kinderspielzeug im √∂ffentlichen Raum? Womit wurde gespielt? Und wo findet man heute in der Spielzeugstadt N√ľrnberg, in F√ľrth und in der Metropolregion noch intakte Ger√§te?
Ein kulturhistorischer Streifzug durch Straßen und Gassen von Sven Bach, Karin Falkenberg, Marie-Theres Graf, Jens Junge, Karla Köhler, Berny Meyer, Bernd Noack, Rudi Ott und Oliver Tissot auf der Suche nach Kaugummiautomaten und ihren Spielzeugschätzen.
Alte Liebe rostet bekanntlich nicht. Oder vielleicht doch?
Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher. Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum: 23. Juli bis 16. Oktober 2022. Hrsg. Schellinger, Anja; Strauß, Christof. Typisch!?. Deutsch. 2022. 144 S. 115 fb. Abb., 16 Abb. 28 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1251-4 Michael Imhof
Das Werk des Fotografen und Bildjournalisten Willy Pragher (1908‚Äď1992), der in Berlin aufwuchs, w√§hrend des Zweiten Weltkriegs in Rum√§nien und seit 1949 in Freiburg lebte, dokumentiert √ľber Jahrzehnte hinweg eindrucksvoll und vielf√§ltig das Leben dort und weit dar√ľber hinaus in fast ganz Europa: Menschen und Landschaften, Spektakul√§res und Allt√§gliches, Ver√§nderungen und Kontinuit√§ten. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum Freiburg zeigt aus Praghers etwa 250.000 Fotos umfassenden Sammlung, die im Staatsarchiv Freiburg aufbewahrt wird und online oder analog zur Nutzung bereitsteht, 71 Bilder zu Freiburg und der umliegenden Region. Diese Fotos sind jedoch nicht nur eine kleine Werkschau und ein R√ľckblick auf vier bewegte Jahrzehnte. Die Ausstellung und der begleitende Katalog wollen vielmehr durch ihren Titel Betrachtende dazu auffordern, sich mit dem Problem stereotyper Wahrnehmung und durch die Linse der Kamera gefilterter ‚ÄěRealit√§t‚Äú auseinanderzusetzen.
Netherlandish Paintings and European Decorative Arts. Schlossmuseum Schwerin: July 8, 2000 ? January 7, 2024. Hrsg. Seelig, Gero; Karin Annette, Möller; Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Treasures in Dialogue. Englisch. 2022. 128 S. 91 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1272-9 Michael Imhof
Paulskirche und Alte Börse in Frankfurt am Main. Erinnerungsorte der deutschen Demokratie. Scheiblauer, Anne Christin. Deutsch. 2022. 240 S. 22 Abb., 270 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1233-0 Michael Imhof
Die Paulskirche in Frankfurt am Main gilt als Wiege und Symbol der deutschen Demokratie. Der Wiederaufbau der im Krieg ausgebrannten Kirche im Stile der Moderne (als Tagungs- und zugleich Kultraum) erfolgte 1947/48 auf der Grundlage eines Wettbewerbes von 1946 in der Hoffnung, Frankfurt k√∂nne die Hauptstadtfrage f√ľr sich entscheiden und Sitz der deutschen Nachkriegsregierung werden.
Wenig bekannt ist, dass neben der Paulskirche bis 1952 ein multifunktionales Geb√§ude stand, dessen Erbauer durch einen der ersten architektonischen Wettbewerbe Deutschlands 1839 bestimmt wurde, der bekannte Berliner Hofbaurat Friedrich August St√ľler, Sch√ľler Schinkels und sein Nachfolger im Amt als Architekt des preu√üischen K√∂nigs. Der (knapp 40 Jahre genutzte) B√∂rsensaal der ehemaligen Alten B√∂rse mit Trichtergew√∂lben im Stil des Klassizismus und beginnenden Historismus sollte die moderne Architektur bis in das 20. Jahrhundert hinein pr√§gen. Anl√§sslich des Wettbewerbes von 1946 sollte das Geb√§ude eine wichtige Rolle √ľbernehmen.
In ihrer Studie weist die Verfasserin nach, dass alle notwendigen, bislang kaum bekannten Pl√§ne f√ľr die Wiedererrichtung der Alten B√∂rse vorliegen und dass der St√ľler-Bau zum geplanten Haus der Demokratie ‚Äď in Verbindung mit der Paulskirche ‚Äď weiterentwickelt werden kann.
Das neue Werk von Gottorf. Rekonstruktion, Geschichte und Bedeutung eines norddeutschen Terrassengartens des 17. Jahrhunderts. Asmussen-Stratmann, Karen. Deutsch. 2022. 528 S. 213 fb. Abb., 56 Abb. 30 x 23 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1165-4 Michael Imhof
Hinter dem Namen ‚Äědas Neue Werk‚Äú verbirgt sich eines der f√ľhrenden Gartenkunstwerke des 17. Jahrhunderts in Nordeuropa, das ab 1637 bis um 1700 unter den Herz√∂gen Friedrich III. und Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf n√∂rdlich des Schlosses Gottorf bei Schleswig geschaffen wurde. Mit der monumentalen Terrassierung und innovativen Ausstattung mit Riesenglobus, den nicht mehr erhaltenen Lust- und Gew√§chsh√§usern samt einer bedeutenden Pflanzensammlung kann er in der stilistischen √úbergangsphase bis 1680 noch vor der Entstehung der gro√üen nordeurop√§ischen Barockg√§rten im klassisch-franz√∂sischen Stil als erster Barockgarten n√∂rdlich der Alpen gelten. Durch die teilweise Wiederherstellung des Gel√§ndes und den Nachbau des Globus in einem modernen Globushaus r√ľckte der Garten seit Anfang des 21. Jahrhunderts wieder ins Bewusstsein der √Ėffentlichkeit.
Das vorliegende Buch bietet eine umfassende und systematische Gesamtdarstellung des Gartens in seiner geschichtlichen Entwicklung und die Rekonstruktion seines urspr√ľnglichen Aussehens auf der Basis grundlegender Quellenforschung. Dazu werden seine Stellung in der Gartenkunstgeschichte und seine Bedeutung vor dem Hintergrund h√∂fischer Repr√§sentation untersucht. Ein dreiteiliger Anhang, u. a. mit G√§rtnerbiografien, Transkriptionen der wichtigsten Quellen und Pflanzenlisten des 17. Jahrhunderts, machen das vorliegende Buch zum Standardwerk f√ľr diesen Garten.
Die Schätze. 125 Jahre Kaiser Friedrich Museumsverein. Hrsg.: Kaiser Friedrich Museumsverein; Blass-Simmen, Birgit; Baumgartner, Stefan; Kaiser Friedrich Museumsverein. Deutsch. 2022. 304 S. 12 Abb., 195 fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1236-1 Michael Imhof
Zu seinem 125-j√§hrigen Jubil√§um pr√§sentiert der Berliner Kaiser Friedrich Museumsverein, F√∂rderverein der Gem√§ldegalerie und Skulpturensammlung Staatliche Museen zu Berlin, ein herausragend gestaltetes Katalogbuch, das die vereinseigene Sammlung pr√§sentiert. Seit der Gr√ľndung des Vereins durch Wilhelm (von) Bode war oberstes Ziel des Vereins stets, die Berliner Sammlungen der Gem√§lde und Skulpturen vom fr√ľhen Mittelalter bis um 1800 durch Ank√§ufe zu bereichern.
Den Katalogtext mit 311 Nummern bearbeitete der Kunsthistoriker Tobias W. Kunz. Eingeleitet wird das Buch, das Margarethe Hausst√§tter (Extragestaltung Berlin) gestaltet hat, von Gru√üworten sowie einem Essay von Thomas W. Gaehtgens, der das Bode‚Äôsche Wirken dem ‚Äěmodernen‚Äú Museumsdirektor Hugo von Tschudi gegen√ľberstellt und den Ausblick wagt auf die Zukunft des Kulturforums mit dem kommenden Neubau des M20 von Herzog & de Meuron als neuer Nachbar der Gem√§ldegalerie.
Renaissance in Franken. Hans von Kulmbach und die Kunst um D√ľrer. Ausstellung in der Fr√§nkischen Galerie Kronach: 27. Juli bis 30. Oktober 2022. Hrsg.: Teget-Welz, Manuel; Dickel, Hans. Deutsch. 2022. 192 S. 219 fb. Abb., 8 Abb. 30 x 24 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1228-6 Michael Imhof
Vor 500 Jahren verstarb der Maler Hans von Kulmbach (ca. 1480‚Äď1522). Er war Sch√ľler des Venezianers Jacopo de‚Äô Barbari und arbeitete im Umkreis Albrecht D√ľrers. Kulmbachs in leuchtenden Farben gestaltete Tafelbilder schm√ľckten nicht nur die Kirchen in und um N√ľrnberg, sie wurden zudem bis nach Krakau exportiert. Au√üerdem fertigte der K√ľnstler Portr√§ts und Entw√ľrfe f√ľr Glasmalerei. Zu Kulmbachs Kunden geh√∂rten neben N√ľrnbergs Stadtelite auch Kaiser Maximilian I. und die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.
Der gro√üz√ľgig bebilderte Band widmet sich in perspektivreichen Aufs√§tzen den zentralen Lebensstationen und Schaffensbereichen Hans von Kulmbachs. Er versteht sich als grundlegende Einf√ľhrung zu dieser bis heute viel zu wenig beachteten K√ľnstlerpers√∂nlichkeit aus dem Umfeld Albrecht D√ľrers.
Landschaften des Wissens. 50 Jahre Kartensammlung an der ETH-Bibliothek. Hrsg.: Gasser, Michael; Hotea, Meda Diana. Deutsch. 2022. 256 S. 76 fb. Abb., 8 Abb. 25 x 17,6 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1149-4 Michael Imhof
Karten, Atlanten oder Geodaten, sei es noch in analoger Form oder mehr und mehr digital auf dem Bildschirm, begleiten uns heute tagt√§glich. Als zentrale Informationsquellen finden sie sich selbstverst√§ndlich auch in vielen Bibliotheken, Archiven und Forschungsinstitutionen. Gerade im Zeitalter der digitalen Transformation erm√∂glichen Geoinformationen mehr denn je neue Ans√§tze f√ľr Forschung und Lehre. Seit Jahrzehnten sammelt auch die ETH-Bibliothek Karten und gestaltet auf Basis dieser reichhaltigen Tradition den √úbergang in die digitale Bereitstellung und Nutzung von Kartenwerken und Geodaten f√ľr Wissenschaft und √Ėffentlichkeit aktiv mit.
Im Jahr 2022 blicken wir zur√ľck auf das 50-j√§hrige Bestehen der gr√∂√üten Kartensammlung der Schweiz und nutzen die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die vorliegende Festschrift bietet eine Momentaufnahme der aktuellen Entwicklungen sowohl aus bibliothekarischer Perspektive als auch aus Sicht von Forschung und Lehre. Die insgesamt 16 Beitr√§ge geben Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Kartensammlung der ETH-Bibliothek, zeigen das enorme Potential digitaler Angebote und Zug√§nge auf und illustrieren die vielf√§ltige Verwendung von Karten als Bestandsteil von Forschungsaktivit√§ten unterschiedlichster Disziplinen. Als eigentliche ‚ÄěLandschaften des Wissens‚Äú laden Karten und Geoinformationen immer wieder neu zu Entdeckungen ein.
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