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Die Veste Heldburg. Burganlage-Bergschloss-Deutsches Burgenmuseum BeitrÀge zur Erforschung und Sanierung. Hrsg.: Paulens, Helmut-Eberhard; Redaktion: Nagel, Franz. 2013. 144 S. 156 fb. Abb. 25 Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 18,90. CHF 27,50 ISBN: 978-3-86568-975-7 Michael Imhof
Die Veste Heldburg gehört zu den spannendsten Schlossanlagen im thĂŒringisch-frĂ€nkischen Raum. Im SpĂ€tmittelalter als Burg errichtet, baute Herzog Johann Friedrich der JĂŒngere sie im 16. Jahrhundert zum Bergschloss aus. Der damals entstandene Französische Bau zeugt von den hohen baukĂŒnstlerischen AnsprĂŒchen des Bauherrn und seines Architekten Nikolaus Gromann. Bis ins 20. Jahrhundert hinein erfuhr die Veste Heldburg mehrere Phasen intensiver Nutzung, die ihre gestalterischen Spuren hinterließen. Ihren letzten und prĂ€gnantesten Schliff erhielt die Anlage unter Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Auf ihn geht vor allem der aufwendige Innenausbau des Französischen Baus im Stil des Historismus zurĂŒck. 1982 vernichtete ein Brand diese Ausstattung fast vollstĂ€ndig. Die Rettung der Brandruine begann 1989.
Nach fast 20 Jahren der schrittweisen Sanierung konnten 2009 im Rahmen eines Förderprojekts die Maßnahmen beschleunigt werden. Ziel ist die Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums. Die baubegleitenden historischen Forschungen und Befunduntersuchungen förderten viel Neues zutage. Dies dokumentiert der vorliegende Band, der auch die 2013 abgeschlossenen Sanierungsabschnitte zusammenfasst und die komplexe Restaurierung brandgeschĂ€digter RĂ€ume thematisiert.
Homburger Pracht. Die Sammlung der Familie Eric Leonhardt. Ausstellung Museum im Gotischen Haus Bad Homburg v. d. Höhe bis 9.03.2014. Hrsg.: Herausgeber: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, Dezernat IV; Fleige, Beate. 2013. 96 S. 86 fb. Abb. 21 x 22 cm. Pb. EUR 10,00. CHF 14,90 ISBN: 978-3-86568-973-3 Michael Imhof
Durch ErbgĂ€nge des Hauses Hessen-Homburg, aber auch durch politische Entwicklungen sind zahlreiche Objekte der Homburger Landgrafenzeit weit außerhalb Bad Homburgs verstreut. Der Bad Homburger Sammlerfamilie Eric Leonhardt ist es ĂŒber Jahrzehnte hinweg gelungen, kostbare Homburgensien wieder zurĂŒckzuholen.
Kunsthandwerk in Silber, Porzellan oder Glas sowie Grafiken, GemĂ€lde, Miniaturen und Möbel dieser Privatsammlung zeugen von der Verbindung Hessen-Homburgs mit dem russischen, englischen und preußischen Hof und kleinen deutschen HerrscherhĂ€usern. Die Objekte stammen von bekannten deutschen und europĂ€ischen KĂŒnstlern des 17. bis 19. Jahrhunderts. Erstmals werden sie hier gemeinsam vorgestellt.
Aris Kalaizis. Sottorealism - Monografie mit Werkverzeichnis. Hrsg.: Campbell, Paul-Henri; Kalaizis, Aris. 2013. Dtsch/Engl. 144 S. 221 fb. Abb. 29 x 37 cm. Gb. EUR 29,99. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-990-0 Michael Imhof
Aris Kalaizis ist ein EinzelgĂ€nger innerhalb der Neuen Leipziger Schule. Seine Bildkonzepte unterscheiden sich radikal vom gĂ€ngigen Gestus der zeitgenössischen Malerei. Denn ein gestaffelter Arbeitsprozess geht der malerischen Umsetzung eines Inbildes voraus, wobei umfangreiche Konstruktionen ein wichtiges Element darstellen. Seine Bildwelten gehen unter die OberflĂ€che der RealitĂ€t und erweitern das Reale um die beunruhigende AbgrĂŒndigkeit des Irrealen. Jenseits von Realismus und Surrealismus akzentuiert der Neubegriff »Sottorealismus«, dass das Wirkliche immer auch das Unwirkliche impliziert und das Unwirkliche nur im Wirklichen ersichtlich wird.
Within the New Leipzig School of Painting, Aris Kalaizis stands for himself. His style and conceptual approach differs radically from many popular attitudes in contemporary painting. Each inner picture passes through a multileveled workflow until it reaches its final realization upon the canvas. His pictorial universes breach the surface of reality and augment reality by introducing the disconcerting substructures of irreality into it. Beyond the common notions of realism and surrealism, the new term »sottorealism« accentuates the idea that reality always also implies irreality, but that irreality only becomes perceptible by way of the conditions governing reality.
Auf Stein gezeichnet. Lithographien von Bresdin bis Vuillard aus der Sammlung Hegewisch und dem Kupferstichkabinett. Hamburger Kunsthalle bis 9. MĂ€rz 2014. Hrsg.: Gaßner, Hubertus; Stolzenburg, Andreas; Beyer, Jonas. 2013. 96 S. 96 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-997-9 Michael Imhof
Das Buch zeigt Lithographien, beginnend von den frĂŒhen Beispielen dieser Technik mit Arbeiten von ThĂ©odore GĂ©ricault und EugĂšne Delacroix sowie HonorĂ© Daumier bis hin zu den virtuosen und farbigen BlĂ€ttern eines Henri de Toulouse-Lautrec und Éduard Vuillard. Mit den Grafiken wird ein Bogen ĂŒber die wichtigsten Werke der Lithographie in Frankreich des 19. Jahrhunderts gespannt. Es offenbaren sich nicht zuletzt SpannungsverhĂ€ltnisse zwischen privatem und öffentlichem Gebrauch des Steindrucks, zwischen der anfĂ€nglichen Erscheinungsform in Schwarz-weiß und der spĂ€teren farblichen Wiedergabe sowie zwischen der vorrangig kommerziellen Nutzung und der Dienstbarmachung der Technik fĂŒr politische Zwecke. Gezeigt werden BlĂ€tter aus dem Bestand der Hamburger Kunsthalle, insbesondere aus der Sammlung Hegewisch.
Die Malerfamilie Deiker: Werke aus Privatbesitz - Jagd: Sechs KĂŒnstlerinnen. Ausstellung Wetzlar bis 30. MĂ€rz 2014. Hrsg.: Magistrat der Stadt Wetzlar; Eichler, Anja. 2013. 80 S. 67 fb. Abb. 7 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 10,00. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0013-9 Michael Imhof
Die StĂ€dtischen Museen Wetzlar widmen sich in einer Doppelausstellung dem Werk der Malerfamilie Deiker. Im ersten Teil werden GemĂ€lde, Zeichnungen und SkizzenbĂŒcher des in Wetzlar tĂ€tigen Bildnismalers Friedrich Deiker, seiner beiden Söhne, der Tier- und Jagdmaler Johannes Christian und Carl Friedrich Deiker, sowie des Landschaftsmalers Hans Deiker gezeigt. Die Ausstellung einer bisher unveröffentlichten Privatsammlung ergĂ€nzen Exponate au s dem reichen Sammlungsbestand der StĂ€dtischen Museen Wetzlar.
Im Dialog dazu wird in einem zweiten Teil mit den Positionen von sechs zeitgenössischen KĂŒnstlerinnen, die sich dem Thema Jagd auf teils humoristische, teils surrealistische Weise nĂ€hern, ein spannungsreicher Kontrapunkt gesetzt. PrĂ€sentiert werden Werke von Renate Bechthold-Pfeifer und Holle Klein (Wetzlar), Salla Kuhmo (Stuttgart), Renate Höning (Regensburg), Cornelia Schleime (Berlin) und Cony Theis (Köln).
Die andere Moderne. Kunst und KĂŒnstler in den LĂ€ndern am Rhein - 1900 bis 1922. Hrsg.: StĂ€dtische Wessenberg-Galerie Konstanz; MUSEUM GIERSCH. 2013. 416 S. 367 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-951-1 Michael Imhof
Die moderne Kunst von 1900 bis 1920 in Deutschland wird hĂ€ufig mit dem Expressionismus der KĂŒnstlervereinigungen der „BrĂŒcke“ und der „Blauen Reiter“ gleichgesetzt. Dass es darĂŒber hinaus Kunstbewegungen auch im Westen des Deutschen Reiches gab, ist in der Literatur kaum berĂŒcksichtigt worden. Der vorliegende Band zeigt erstmals „Die andere Moderne – Kunst und KĂŒnstler in den LĂ€ndern am Rhein 1900 bis 1922“. Grundlage der Ausstellungen und des Begleitbuches bilden die Geschichte der Publikationen „Die Rheinlande“ und des „Verbandes der Kunstfreunde in den LĂ€ndern am Rhein“. Der regionalen Vielfalt entsprach die FĂŒlle unterschiedlichster kĂŒnstlerischer Positionen und Stile, die in der Zeitschrift und den gemeinsamen Ausstellungen zwischen 1900 und 1922 ein reprĂ€sentatives Forum fanden. Traditionelle, zeitgemĂ€ĂŸe und zunehmend auch avantgardistische Strömungen formierten sich zu einer viel beachteten „anderen Moderne". Ca. 300 GemĂ€lde, Grafiken und Plastiken von mehr als 50 KĂŒnstlern - darunter so bekannte Namen wie August Gaul, Giovanni Giacometti, Adolf Hölzel, Bernhard Hoetger, Ludwig von Hofmann, Wilhelm Lehmbruck, Hans Meid, Christian Rohlfs, Oskar Schlemmer, Hans Thoma, Wilhelm TrĂŒbner u. a. - geben anschaulichen Einblick in eine spa nnungsvolle Zeit des kĂŒnstlerischen Um- und Aufbruchs.
NĂŒrnberg als romantische Stadt. BeitrĂ€ge zur Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Möseneder, Karl. 2013. 144 S. 80 fb. Abb. 7 sw. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0018-4 Michael Imhof
Im ersten Band der neu gegrĂŒndeten Schriftenreihe des Erlanger Instituts fĂŒr Kunstgeschichte werden 10 BeitrĂ€ge aus einer Vortragsreihe zur Geschichte NĂŒrnbergs im 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern aus UniversitĂ€t und Museum publiziert. Besonders einschneidend fĂŒr NĂŒrnberg war das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und die damit verbundene Eingliederung in das Königreich Bayern. IdentitĂ€tsverlust und Neubeginn der Stadt, einhergehend mit fortschreitender Industrialisierung und Bevölkerungswachstum, werden ebenso thematisiert wie die romantische Sicht des 19. Jahrhunderts auf die Stadt und seine DenkmĂ€ler.
Wandmalereien in Krypten, Grotten, Katakomben. Zur Konservierung gefasster OberflÀchen in umweltgeschÀdigten RÀumen. Hrsg.: Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS e.V.. 2013. Dtsch/Engl. 232 S. 274 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 22,80. CHF 32,90 ISBN: 978-3-86568-984-9 Michael Imhof
Vom 3. bis 6. November 2011 fand in Quedlinburg im Palais Salfeldt eine Tagung zum Thema „Wandmalereien in Krypten, Grotten, Katakomben. Zur Konservierung gefasster OberflĂ€chen in umweltgeschĂ€digten RĂ€umen“ statt.
Die vorliegende Publikation fasst die zum Teil in englischer Sprache gehaltenen VortrÀge in 19 AufsÀtzen zusammen.
Wege zu Gabriele MĂŒnter und KĂ€the Kollwitz. Holzschnitte von KĂŒnstlerinnen des Jugendstils und des Expressionismus. Hrsg.: StĂ€dtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen; Eichhorn, Herbert; Koller, Jacqueline. 2013. 160 S., 154 fb. Abb. 28 x 22 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-981-8 Michael Imhof
Die druckgrafischen Arbeiten von Gabriele MĂŒnter und KĂ€the Kollwitz gelten heute unbestritten als bedeutende BeitrĂ€ge zur Kunst des deutschen Expressionismus. Dass vor und neben diesen beiden eine Vielzahl weiterer zu ihrer Zeit recht erfolgreicher, heute allerdings oft vergessener KĂŒnstlerinnen das Medium des Holzschnitts intensiv und originell nutzte, belegt dieses Buch eindrucksvoll. Ein Aufsatz des Buches beschĂ€ftigt sich mit der „politischen und gesellschaftlichen Situation der KĂŒnstlerin des 20. Jahrhunderts“, ein anderer geht exemplarisch auf zehn ausgewĂ€hlte KĂŒnstlerinnen ein. Neben den rund 170 Werken werden die 42 KĂŒnstlerlinnen in Kurzbiografien dargestellt: Emma Bormann, Margarete BraumĂŒller-Havemann, Norbertine Bresslern-Roth, Marianne Britze, Martha Cunz, Eleonore Doelter, Irma von Dutcynska, Margarete Geibel, Margarete L. E. Gerhardt, Lea Grundig, Henriette Hahn-Brinckmann, Lisa Hartlieb-Rilke, Jacoba van Heemskerck, Hannah Höch, KĂ€the Hoch, Martha Hofrichter, Dagmar Hooge, Angelika Hoerle, Hedwig Jarke, Broncia Koller-Pinell, KĂ€the Kollwitz, Fifi Kreutzer, Eva Langkammer, Dorothea Maetzel-Johannsen, Marie von Malachowski, Helene Maß, Gabriele MĂŒnter, ClĂ€re Neuhaus, Sophie Noske, Anne Poll, Ella RĂ€uber, Eva Roemer, Agnes Salomon, Lisbet Schultz, Martel Schwichtenberg, Dora Seifert, Josefine Siccard-Redl, Helene TĂŒpke-Grande, Maria Uhden, Katharina Weißenborn, Paula Wimmer, Bertha ZĂŒricher.
TRACES OF MAKING Entwurfsprinzipien von spÀtgotischen Gewölben Shape, Design and Construction of Late Gothic Vaults Hrsg.: Schröck, Katja; Wendland, David. 2013 Dtsch;Engl. 176 S. 160 Abb. 30 x 22 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86568-836-1 Michael Imhof
Um sich dem PhĂ€nomen der „Zellengewölbe“, einer Sonderform des spĂ€tgotischen Gewölbebaus, anzunĂ€hern, sind das VerstĂ€ndnis des Herstellungsprozesses, der Charakteristika der Entwurfsvorgaben und der Kriterien bei der Planung von zentraler Bedeutung. Zum einen werden die Motive fĂŒr das Auftreten und die weite Verbreitung dieser Gewölbeform im Zusammenhang mit technologischen Gesichtspunkten gesehen. Zum anderen lĂ€sst sich das Erscheinungsbild dieser Gewölbe, mit dem speziellen Charakter ihrer Kurven und FlĂ€chen, nur vor diesem Hintergrund beschreiben. Allerdings können wir weder zur Konstruktionsweise noch zu den Entwurfsprinzipien der Zellengewölbe auf zeitgenössische Informationen zurĂŒckgreifen. Insofern stellt sich ein grundsĂ€tzliches methodisches Problem, das fĂŒr jegliche Forschungen an architektonischen Objekten besteht, deren Entstehungsprozess unzureichend dokumentiert ist: Wie können wir ausgehend vom Artefakt belastbare Aussagen zu dessen Herstellung und zu den hierfĂŒr abgelaufenen Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen formulieren? Im Tagungsband werden die verschiedenen AnsĂ€tze, wie Schrift- und Bildquellenstudium, Untersuchung von Baurissen als unmittelbare Relikte des Planungsprozesses, bauforscherische Analyse sowie ‚reverse engineering‘ und experimentelle ArchĂ€ologie, diskutiert und zusammengefĂŒhrt.
weißes rauschen. Zeichnungen und Bilder - Alexander von Falkenhausen. Dommuseum Frankfurt am Main15.8. bis 30.9. 2012 Museum Goch | 17.11.2012 bis 15.1. 2013Vonderau Museum Fulda | 30.1. bis 3.3. 2013 Hrsg.: Heuser, August; Mann, Stephan; Stasch, Gregor. 2013 128 S. 31 fb. Abb, 26 sw Abb. 21 x 15 cm. Gb. EUR 13,00. CHF 19,50 ISBN: 978-3-86568-863-7 Michael Imhof
Die Werke von Alexander von Falkenhausen sind vielleicht der Versuch, die Welt in ihrer KomplexitĂ€t zu klĂ€ren und zu spiegeln. Sie offenbaren uns bisweilen einen ansonsten unsichtbaren Mikrokosmos, in jedem Fall aber sind sie der SchlĂŒssel, die Welt des KĂŒnstlers zu ergrĂŒnden. Seine Vorstellungen und sein kĂŒnstlerisches Konzept finden wir gleichsam in diesen Bildern gespiegelt. Vorliegende Publikation begleitet die Ausstellungen in Frankfurt, Goch und Fulda und stellt den KĂŒnstler anhand seiner Biographie und seiner Werke vor.
100 Jahre Hessisches Landesmuseum Kassel. Ein Bau von Theodor Fischer. Schlegel, Astrid; Röhring, Micha; PĂŒtz, Frank. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel; KĂŒster, Bernd. 2013 176 S. 212 fb. Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-978-8 Michael Imhof
Am 23. August 1913 wurde in Kassel das Hessische Landesmuseum eröffnet. Die Initiative zum Bau geht im Wesentlichen auf den Museumsdirektor Johannes Boehlau zurĂŒck. Als Architekt konnte dieser Theodor Fischer (1862–1938) gewinnen, einen der bedeutendsten deutschen Stadtplaner seiner Zeit.
Der Band zeigt eine umfassende Forschungsarbeit zur Planungs-, Bau- und Nutzungsgeschichte des MuseumsgebÀudes auf. Anhand zahlreicher Entwurfszeichnungen und BauplÀne werden die verschiedenen Phasen des Entwurfsprozesses dargestellt sowie Verbindungen zur Vergleichsbauten gezogen.
Sonderausstellung Neue Galerie, Kassel, 11. Oktober bis 19. Januar 2014.
Studien zu Hermen Rode.Rasche, Anja. 2013 272 S. 247 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-86568-846-0 Michael Imhof
WĂ€hrend sich die Regalbretter unter den BĂŒchern zu Bernt Notke biegen, gibt es bisher keine einzige eigenstĂ€ndige Publikation zu seinem Zeitgenossen und erfolgreichen Konkurrenten, dem LĂŒbecker Maler Hermen Rode († 1504). FĂŒr mehr Aufmerksamkeit und weitere wissenschaftliche BeschĂ€ftigung mit diesem faszinierenden KĂŒnstler kann die vorliegende Dissertation sorgen. Hermen Rode lebte und arbeitete in der Hansestadt LĂŒbeck und schuf bedeutende Werke, die im gesamten Ostseeraum und darĂŒber hinaus Verbreitung fanden. Die intensive kunsthistorische Untersuchung fĂŒhrte zu weitreichenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Hermen Rode. Anhand der zahlreichen Abbildungen werden seine Werke, unter BerĂŒcksichtigung sowohl der Malerei, der Skulptur als auch der Fassmalerei, erstmals vollstĂ€ndig im Zusammenhang publiziert. Erst dadurch wird der Fachwelt und einem grĂ¶ĂŸeren Publikum der Zugang zu diesem außergewöhnlichen und bisher viel zu wenig gewĂŒrdigten LĂŒbecker Maler der SpĂ€tgotik ermöglicht.
Der Zauber der Vergangenheit. Die Schenkung Christoph MĂŒller. Beaujean, Dieter. Hrsg.: BlĂŒbaum, Dirk; Seelig, Gero. 2013 48 S. 21 x 28 cm. Pb. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7319-0014-6 Michael Imhof
Aus WĂŒrdigung der Schenkung von sechs Zeichnungen des niederlĂ€ndischer KĂŒnstlers, Nicolaas Wicart, durch den Sammler Christoph MĂŒller an das Staatliche Museum Schwerin, ist diese Sonderschau und der Katalog entstanden. Nicolaas Wicarts Zeichnungen stammen aus der Zeit um 1800 und zeigen hollĂ€ndische Gegenden und Dörfer.
Von der Schönheit der Linie. Stefano della Bella als Zeichner. Hrsg.: Klemm, David; Stolzenburg, Andreas; Hamburger Kunsthalle. 2013 296 S. 204 fb. Abb. 23 x 30 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-962-7 Michael Imhof
Kunsthalle Hamburg – 25. Oktober 2013 bis 26. Januar 2014.
Stefano della Bella (1610-1664) gehört zu den bedeutendsten italienischen Graphikern und Zeichnern des 17. Jahrhunderts. Seine Werke feiern die Schönheit der Linie, beeindrucken durch unerschöpfliche Fantasie und bezaubern mit Eleganz und Leichtigkeit. Sein außerordentlich breites Themenspektrum reicht von politischen Ereignissen, Religion und Wissenschaft bis hin zu erfindungsreichen KostĂŒmen und Ornamenten. Besonders einfĂŒhlsam aber widmete er sich dem Menschen in ihrer Alltagswelt.
Dieses Buch bietet erstmals eine umfassende Darstellung dieses faszinierenden KĂŒns tlers anhand von mehr als 100 Zeichnungen aus bedeutenden internationalen Sammlungen.
TABU?!. Verborgene KrĂ€fte – Geheimes Wissen. anlĂ€sslich der Landesausstellung 2012 der Ethnologischen Sammlungen Niedersachsens | NiedersĂ€chsisches Landesmuseum Hannover. www.nlmh.de. Hrsg.: KrĂŒger, Gundolf; Menter, Ulrich; Steffen-Schrade, Jutta. 2013 320 S. 234 fb. Abb, 14 sw. 26 x 21 cm. Gb. EUR 24,90. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-864-4 Michael Imhof
Ausstellung und Katalog befassen sich mit den UrsprĂŒngen außereuropĂ€ischer Riten, richten den Fokus auf kulturelle Formen der Auseinandersetzung mit sozialen und individuellen Krisensituationen und bieten zugleich Einblicke in die selten gesehenen SchĂ€tze ethnologischer Sammlungen in Niedersachsen. Grenzerfahrungen wie Geburt, Krankheit oder Tod gehen hĂ€ufig einher mit Vorstellungen des Unbekannten, Unheimlichen und UnerklĂ€rlichen, die durch ritualisierte Handlungen gebĂ€ndigt und verstĂ€ndlich gemacht werden sollen. In zahlreichen Kulturen haben Zeremonien und Rituale sowie die zugehörigen Objekte ihren Stellenwert bis in die Gegenwart behauptet. Von der SĂŒdsee reist der Leser nach West- und Zentralafrika, Brasilien, Sibirien, Alaska, Tibet und China. Dabei entsteht ein vielgestaltiges Bild der Kulte und Riten außerhalb Europas.
BlĂŒhende Zeit der KPM. Die Weichmalerei auf Berliner Porzellan. Dietz, Franca; Sammlung Hassan Sabet. 2013. 496 S. 523 fb. Abb., 51 Abb.,schwarz-weiß. 31 x 24 cm. Gb. EUR 165,00. CHF 223,00 ISBN: 978-3-86568-974-0 Michael Imhof
Die Porzellane der Sammlung Hassan Sabet, deren Schwerpunkt auf der Dekorationsart der Weichmalerei liegt und welche die Basis fĂŒr das vorliegende Grundlagenwerk zu diesem Thema bildet, vermitteln einen breitgefĂ€cherten Überblick ĂŒber die malerische und plastische GĂŒte respektive Eigenart der Erzeugnisse der Berliner Manufaktur des letzten Drittels des 19. sowie des beginnenden 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine in ĂŒber dreißig Jahren zusam-mengetragene Kunstsammlung besonderen Ranges, die ausschließlich hochwertig dekorierte Porzellane der KPM Berlin umfasst. Die bisher meist unbekannten, vom Neorokoko geprĂ€gten Formen der Porzellane werden wie die Malerei eingehend untersucht, um die spezifischen Eigenarten der Objekte der KPM darzulegen. Die in diesem Buch teilweise erstmals gewĂŒrdigten KĂŒnstler der KPM wie Paul Miethe oder Franz Aulich, welche die Weichmalerei in der KPM virtuos beherrschten, werden anhand von zahlreichen Porzellanbeispielen vorgestellt. Die beeindruckende Dekorvielfalt ist Beweis fĂŒr die Experimentierfreude der KPM in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts – bei der Verwendung der neuartigen Verzierungstechniken war die Berliner Manufaktur damals weltweit fĂŒhrend.
Peter Henryk Blum. GemÀlde | Zeichnungen - Paintings | Drawings. Hrsg.: Blum, Marianne. 2013. dtsch/engl. 96 S. 52 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-988-7 Michael Imhof
Peter Henryk Blum ist einer der aufregendsten Vertreter der neuen deutschen realistischen Malerei. Technische Meisterschaft verbindet sich in seinen GemĂ€lden und Zeichnungen mit treffenden, tiefgrĂŒndigen und wuchtigen Bildaussagen. Das liegt daran, dass dieser Maler etwas zu sagen hat und deutlich durch seine Bilder spricht. Er steht zu seinen mitunter provokanten Bildaussagen ebenso wie zu der handwerklichen Beherrschung seines Metiers und zu der Inspiration, die er gleichermaßen aus der Gegenwart wie aus der Kunstgeschichte schöpft. Bei allem Einfluss, den KĂŒnstler vergangener Jahrhunderte, aber auch zeitgenössische Maler auf seine Arbeit haben, lĂ€sst sich Peter Blum jedoch von keiner Richtung vereinnahmen. Er spricht auf der Leinwand seine eigene Sprache, die jeder verstehen kann und die dennoch Platz lĂ€sst fĂŒr alternative Interpretationen, Doppeldeutigkeit und sogar Witz und Ironie. Genau diese QualitĂ€t der Blumschen Werke haben wir aufgegriffen und zum Prinzip dieses Buches gemacht, indem wir ganz unterschiedliche Menschen gebeten haben, uns ihre persönlichen Ansichten, Überlegungen und Empfindungen zu Peter Blums Kunst mitzuteilen.
Das Residenzschloss zu Dresden Band 1. Von der mittelalterlichen Burg zur Schlossanlage der SpĂ€tgotik und FrĂŒhrenaissance. Hrsg.: Landesamt fĂŒr Denkmalpflege Sachsen. 2013. 312 S. 158 fb. u. 124 sw. Abb. 12 Kartenbeilage. 30 x 24 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-86568-787-6 Michael Imhof
Das Dresdner Schloss war das Residenzschloss der sĂ€chsischen KurfĂŒrsten (1547–1806) und Könige (1806–1918). Es ist eines der Ă€ltesten Bauwerke der Stadt und baugeschichtlich bedeutsam, da alle Stilrichtungen von Romanik bis Historismus ihre Spuren am GebĂ€ude hinterlassen haben. Heute beherbergt das Schloss mehrere Museen. Der vorliegende er ste Band der dreibĂ€ndigen Reihe zum Dresdner Residenzschloss behandelt seine Entwicklung von der mittelalterlichen Burg zur Schlossanlage der SpĂ€tgotik und FrĂŒhrenaissance.
Von der Freiheit der Bilder. Spott, Kritik und Subversion in der Kunst der DĂŒrerzeit. Hrsg.: Schauerte, Thomas; MĂŒller, JĂŒrgen; Kaschek, Bertram. 2013. 246 S. 24 fb. u. 93sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-924-5 Michael Imhof
Mit dem Siegeszug der Druckgraphik entstehen in der ersten HĂ€lfte des 16. Jahrhunderts nicht nur neue Verbreitungs- und Vermarktungsweisen fĂŒr Bilder, sondern auch neue Formen der bildlichen Argumentation. Denn die kleine Form des Holzschnitts, des Kupferstichs oder der Radierung bietet KĂŒnstlern die Möglichkeit, innovative Bildkonzepte experimentell zu erproben und sie zugleich einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Der aus einer internationalen Fachtagung im Hirsvogelsaal der Museen der Stadt NĂŒrnberg hervorgegangene Band nimmt diese neuen Bildformen in einer Folge von Fallstudien zu KĂŒnstlern wie Albrecht DĂŒrer, Sebald und Barthel Beham, Hans Baldung Grien oder Peter Flötner nĂ€her in den Blick. Im Zentrum stehen dabei subversive Bildverfahren, die sich kritisch mit kĂŒnstlerischen Traditionen und etablierten Meisterwerken auseinandersetzen. So erweist sich die „Freiheit der Bilder“ als die Freiheit zum Widerspruch, welche die Kunst unwiderruflich in die Moderne treiben wird.
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