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Imhof Verlag

 
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Die Lorcher Kreuztragung. Tradition und Experiment in der mittelrheinischen Tonplastik um 1400. Bodo Buczynski, Juliane von Fircks. Hrsg.: Skulpturensammlung und das Museum fĂŒr Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin / Julien Chapuis. 2015. 96 S., 89 meist fb. Abb. 17 x 24 cm. EUR 15,95 CHF 18,35 ISBN: 978-3-7319-0219-5 Michael Imhof
Die berĂŒhmte Kreuztragung Christi aus der St.-Martinskirche in Lorch am Rhein, die zu den herausragenden Werken der Zeit um 1400 gehört, wird in dieser Publikation erstmals umfassend untersucht. Der Herstellungsprozess der Figurengruppe aus Ton wird Schritt fĂŒr Schritt nachvollzogen, und es werden Argumente fĂŒr die ursprĂŒngliche Aufstellung und Funktion im sakralen Raum gewonnen. Der herausragende KĂŒnstler, dessen Name nicht ĂŒberliefert ist, kam vermutlich aus einer Bildhauerwerkstatt, doch hatten er und seine Mitarbeiter sich auf die Verarbeitung des Materials Ton spezialisiert. Die vergleichende Zusammenschau von Werken, die in demselben Atelier entstanden sind, erbrachte Hinweise auf die Auftraggeber der Tonskulptur. Es waren mittelrheinische Adlige, die durch das Stiften Ă€sthetisch anspruchsvoller Kunstwerke Anschluss an die glanzvolle Kultur der großen Höfe Europas zu gewinnen suchten.
Montfort und der frĂŒhe Burgenbau des Deutschen Ordens. Daniel Burger, Thomas Biller, Timm Radt. Forschungen zu Burgen und Schlössern. herausgegeben von der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern e.V. 5. 2015. 216 S., 146 meist fb. Abb. 28 x 21 cm, Gb. EUR 49,95 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0015-3 Michael Imhof
Montfort in Israel, oft als „erste“ Burg des Deutschen Ordens vorgestellt, war zumindest die erste, die dieser selbst erbaute. Der Band klĂ€rt die Entwicklung der Burg, die nur von 1226 bis 1271 existierte, und bezieht sie auf die Architektur des jungen Ordens bis um 1300. Unter den kilikischen Burgen des Ordens ist offenbar Haruniye ein mit Montfort gleichzeitiger, eng verwandter Neubau. Die Einleitung des Bandes stellt beide Burgen in einen das gesamte Abendland umfassenden Zusammenhang der frĂŒhen Ordenssitze. Montfort bietet sich fĂŒr die Bearbeitung durch Bauforscher an, weil die Kernburg schon 1926 durch das New Yorker Metropolitan Museum of Art freigelegt wurde; dem ArchĂ€ologen bietet sie daher nur noch wenig Material. Die bauliche Entwicklung der Anlage, damals kaum verstanden, wurde spĂ€ter nur langsam besser geklĂ€rt. Neben technischen Indizien und der stilgeschichtlichen WĂŒrdigung dienen auch die mittelalterlichen Schriftquellen zur KlĂ€rung der Baugeschichte.
Notspielzeug – Die Phantasie der Nachkriegszeit. 2015. Hrsg.: Falkenberg, Karin; Spielzeugmuseum NĂŒrnberg; Museen der Stadt NĂŒrnberg. 204 S. 267 fb. Abb. 23 x 23 cm. Pb. EUR 24,80 CHF 26,90 ISBN: 978-3-7319-0267-6 Michael Imhof
„Notspielzeug“ benennt Spielsachen, die ab 1943 bis Ende der 1950er Jahre privat hergestellt wurden. Material- und wirtschaftsbedingt bastelte, gestaltete und baute man in dieser Zeit Spielzeug selbst. Dann machte sich die zunehmende Konsumkultur auch in den Kinderzimmern bemerkbar.
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Notspielzeug“ stehen neben den Objekten insbesondere die Menschen und ihre Spielzeuggeschichten: Kinder, die gespielt haben, und Erwachsene, die fĂŒr Kinder Spielsachen gebastelt haben – aber auch umgekehrt. Rund um private Objekte wurde hier ein Experiment mit vielen persönlichen Begegnungen, Briefen, GesprĂ€chen, Telefonaten und E-Mails im Sinne der Partizipation von Menschen im Museum realisiert: die erste „BĂŒrgerausstellung“ des Spielzeugmuseums NĂŒrnberg.
Die Rhön – Geschichte einer Landschaft Band 1. 2015. Hrsg.: Heiler, Thomas; Lange, Udo; Stasch, Gregor K.; Verse, Frank. 320 S. 161 fb. Abb. 26 x 21 cm. Br.. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0256-0 Michael Imhof
Autoren aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen beleuchten in ihren BeitrĂ€gen die Rhön als Natur- und Kulturlandschaft. Diese Themen- und lĂ€nderĂŒbergreifende Zusammenschau aus den Gebieten der Geologie, der ArchĂ€ologie und der Kulturlandschaftsforschung ist nicht nur fĂŒr Spezialisten, sondern fĂŒr alle an der Rhön Interessierten ein lesenswertes Kompendium.
Die Rhön – Geschichte einer Landschaft Band 2 Katalog. 2015. Hrsg.: Vonderau Museum Fulda. 256 S. 319 fb. Abb. 26 x 21 cm. Pb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0272-0 Michael Imhof
Der Katalog zur Ausstellung im Vonderau Museum Fulda beschreibt die Geologie, Naturkunde, ArchĂ€ologie, Geschichte und Kunst in der Rhön. Das Buch bietet somit eine Übersicht zur Natur- und Kulturgeschichte der einzigartigen Mittelgebirgslandschaft, „Land der offenen Fernen“.
Thailand Triptychs. Colin Cotterill, Josef Polleroß. 2015. Dtsch/Engl. 144 S., 347 fb. Abb. 25 x 43 cm. Gb. 49,95 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0203-4 Michael Imhof
Kulturen prallen aufeinander, und anscheinend hat der Westen den Kampf gegen den Osten gewonnen. Und dennoch, immer noch findet man alte Thai-Kultur an Orten, an denen man sie nicht vermutet. Nicht die Light & Sound-Spektakel der Touristenbehörde, sondern Traditionen, die Hunderte Jahre ĂŒberdauert haben und die Weihnachtsmann, Valentinstag und Internet ĂŒberleben werden. Die Fotografien von Josef Polleroß haben die Erinnerungen an diese Kultur, die ich verschollen glaubte, in mir wachgerufen. Es gibt sie noch. Ich war nur geblendet vom Glanz und Glamour der Moderne, sodass ich sie ganz ĂŒbersehen habe. Die Sammlung der Bilder von Josef Polleroß ist bemerkenswert. Nicht zuletzt, weil die Fotografien die Kultur des Landes weder verniedlichen noch sich ĂŒber die Menschen lustig machen. Nun habe ich immer wieder ĂŒber das moderne Thailand geschrieben und suchte jene Geschichten heraus, die die Fotos des Ajahn (Meister) Polleroß ergĂ€nzen könnten. Ich habe es dem Fotografen ĂŒberlassen, die Texte zu seinen Bildern auszuwĂ€hlen. Ich weiß, meine Worte können den Bildern nicht gerecht werden. (Colin Cotterill)
Wir kommen auf den Hund. We Go to the Dogs. Werke aus fĂŒnf Jahrhunderten von Albrecht DĂŒrer bis Dieter Roth Eine Sommerausstellung im Kupferstichkabinett FĂŒr das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin. Hrsg.: Hein-Th. Schulze Altcappenberg und Lydia RosĂ­a Dorn. 2015. 120 S. 60 fb. Abb. 21 x 22 cm. Gb. EUR 14,95 CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0237-9 Michael Imhof
Der Hund ist das Ă€lteste Haustier des Menschen und sein treuester Begleiter. Auch in der Kunst ist der Vierbeiner allerorts anzutreffen. AnlĂ€sslich der diesjĂ€hrigen Sommerausstellung des Berliner Kupferstichkabinetts erscheint das handliche Katalogbuch, das den reichen Bilderschatz dieses Museums spiegelt und eine große Bandbreite an Themen eröffnet, die Kunst und Hund verbinden. PrĂ€sentiert und erlĂ€utert werden rund 50 Werke der europĂ€ischen Kunstgeschichte vom Mittelalter bis heute. Darunter finden sich Werke von Agostino Carracci, Albrecht DĂŒrer und Rembrandt bis hin zu Adolph Menzel, Pablo Picasso, Otto Dix und Dieter Roth. Gerade Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle vermitteln eindrucksvoll die Vielfalt an kĂŒnstlerischen Darstellungsmodi. Fein gesetzte, einzelne Pinselstriche, struppig-zerzauste Schraffuren und flĂŒchtige Linien fĂŒhren uns geschmeidige Windspiele, krĂ€ftige Doggen und SchĂ€ferhunde sowie verspielte Spaniels, Terrier und Pudel lebendig vor Augen.
Dogs are the oldest known pets and humankind’s most faithful companions. Their presence as such is reflected in art, where our four-legged friends can be found in representations of every kind. The catalogue of this year’s summer show at the Berlin Kupferstichkabinett presents around 50 of the most charming images of dogs representing works from the medieval times until today. Amongst these are works by some of the greatest draughtsmen and printmakers—from Agostino Carracci, Albrecht DĂŒrer, and Rembrandt to Adolph Menzel, Pablo Picasso, Otto Dix, and Dieter Roth. The drawings, prints, and watercolours drawn from the collection offer a vivid impression of a variety of modes of artistic representation. Breeds of every variety are brought to life on paper—rendered in an array of delicate brushstrokes, hard cross-hatching, and fleeting pencil lines—from the smooth-haired greyhound to the sheepdog and the stocky bulldog, from playful spaniels to terriers and poodles.
Aus dem Neunzehnten. Von Schadow bis Schuch. 2015. Hrsg.: Forster, Peter; Museum Wiesbaden. 300 S. 474 fb. Abb. 29 x 25 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 55,90 ISBN: 978-3-7319-0258-4 Michael Imhof
Im Zentrum des Bandes steht die deutsche Kunst des ‚langen’ 19. Jahrhunderts von der Romantik bis zum Impressionismus, damit bis hin zu den entscheidenden Weichen der Moderne. Exemplarisch werden die jeweiligen kĂŒnstlerischen Positionen und der sich daraus ergebende Transformationsprozess in der Ausstellung thematisiert. Vorgestellt werden ausschließlich Werke, die sich derzeit im Museum Wiesbaden befinden. Dabei handelt es sich sowohl um den eigenen Bestand des Hauses als auch um eine bedeutende Privatsammlung, die fĂŒr eine geraume Weile eine einzigartige ErgĂ€nzung darstellt und die zuvor niemals öffentlich ausgestellt war. Schwerpunkte bilden dabei umfassende Werkkonvolute von Louis Eysen, Hans Thoma und Carl Schuch.
Die Vielschichtigkeit der enorm hohen kĂŒnstlerischen ProduktivitĂ€t im 19. Jahrhundert verdichtet sich in der Ausstellung anhand von ca. 60 KĂŒnstlern zu einem facettenreichen und lebendigen Bild eines Jahrhunderts, in dessen Verlauf sich politisch und kĂŒnstlerisch enorme UmwĂ€lzungen ereigneten. Diese manifestierten sich fĂŒr die KĂŒnstler in verĂ€nderten Lebensbedingungen, und der bĂŒrgerliche Kunstbegriff wurde als ein befreiendes Element neu definiert – eine Entwicklung, die bis zum heutigen Tage nachwirkt.
KĂŒnstlerliste Auswahl: Andreas Achenbach / Oswald Achenbach / Amerling / Begas / Blechen / Böcklin / Burnitz / Eysen / Feuerbach / Gussow / Kanoldt / Hermann Kaulbach / Knaus / Kolitz / Leibl / Lenbach / Lessing / Lucas / Markart / Menzel / Morgenstern / Pose / Romako / Schadow / Schirmer / Scholderer / Schuch / Schwind / Slevogt / Sperl / Stuck / Thoma / TrĂŒbner / Uhde / Willroider
1000 Jahre Kloster Michaelsberg Bamberg. 1015–2015: Im Schutz des Engel S. 2015. Hrsg.: Jung, Norbert; Kempkens, Holger. 432 S. 653 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0235-5 Michael Imhof
Mit der GrĂŒndung des Klosters Michaelsberg 1015 durch Kaiser Heinrich II. und Bischof Eberhard I. wurde nicht nur das erste Kloster im noch jungen Bistum Bamberg gegrĂŒndet, sondern auch einer seiner bedeutendsten KulturtrĂ€ger. Der Begleitband zum Bamberger Ausstellungsprojekt thematisiert die vielfĂ€ltigen Facetten der 1000-jĂ€hrigen Geschichte des Michaelsberges und analysiert u. a. die GrĂŒndungszeit des Klosters und seine frĂŒhe UrkundenĂŒberlieferung, die HandschriftenbestĂ€nde der Klosterbibliothek und das Wirken der Mönche im eigenen Skriptorium. Aufgezeigt wird ferner in einem Überblick die Genese des Benediktinerordens und die besondere Stellung des Klosters Michaelsberg innerhalb der Klöster der ‚Hirsauer Reform‘, der es 1112 angeschlossen wurde, seine baulichen und kĂŒnstlerischen Zeugnisse vom 12. bis zum 18. Jahrhundert, die BlĂŒte- und Notzeiten. Hinzu kommen Einblicke in die Zusammensetzung des Konventes und das Leben und Wirtschaften der Mönche und der Äbte. Auch die Einbindung des Klosters Michaelsberg in die Bamberger Klosterlandschaft wird eigens thematisiert. Seit der Aufhebung des Klosters 1803 nehmen die KlostergebĂ€ude bis heute das BĂŒrgerspital auf, zudem beherbergten sie ab 1839 die ersten SchaurĂ€ume der stĂ€dtischen Kunstsammlungen, die dort ihren Ausgang nahmen – auch dies ein Thema von Ausstellung und Katalog.
Die BaumsĂ€ule in Architekturtheorie und-praxis von Alberti bis Hans Hollein. 2015. Weiß, Heiko. 344 S. 247 Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0215-7 Michael Imhof
Obwohl sie ein außerordentliches Detail ist, begegnet die BaumsĂ€ule in allen Epochen der Baukunst. Alberti empfahl sie mit Blick auf antike Vorbilder fĂŒr Gartenarchitekturen. Theoretiker des Quattrocento wie Filarete und Francesco di Giorgio Martini sahen in den BaumstammstĂŒtzen der UrhĂŒtte den Ursprung der SĂ€ulenarchitektur. Bramante und Leonardo griffen das Motiv in ihren EntwĂŒrfen auf. In den kommenden Jahrhunderten versuchte man in vermeintlicher Nachfolge Vitruvs, aus dem natĂŒr lichen Vorbild kleinste Details der kanonischen SĂ€ulenordnungen abzuleiten, um sie so zu legitimieren. Raffa el sah den Hain als Vorbild der Gotik und nobilitierte so den mittelalterlichen Stil, der nun auch Natur nachahmte. Selbst der Salomonische Tempel, wie die UrhĂŒtte eine Quelle der Baukunst, wies – so behauptete man seit dem 17. Jahrhundert – PalmsĂ€ulen auf. Kein Wunder also, dass Architekten von der Antike bis in die Gegenwart mit dem Motiv der BaumsĂ€ule arbeiten und es prominent in Szene setzen.
Bikini Berlin und seine Story. Stationen – Bauten – Visionen. 2015. Lemburg, Peter. 160 S. 149 meist fb. Abb. 30 x 30 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-0031-3 Michael Imhof
Mitte 2014 wurde eine West-Berliner Inkunabel des Nachkriegs-Wiederaufbaus, das ehem. „Zentrum am Zoo“ nach mehrjĂ€hriger Sanierung wiedereröffnet. Seit der Mitte der 1950er Jahre besetzt das stĂ€dtebaulich wie architektonisch bedeutende GebĂ€udeensemble einen auch stadtgeschichtlich exponierten Stadtraum zwischen Zoologischem Garten und Kaiser-Wilhelm-GedĂ€chtniskirche. Hier im „Zoo-Revier“ schlug seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert das Herz der legendĂ€ren Berliner „West-City“ mit ihren Varietees, CafĂ©s und KinopalĂ€sten. Im Krieg nahezu untergegangen, knĂŒpfte das neue Zentrum mit seinem „Bikinihaus“ und dem die Filmfestspiele reprĂ€sentierenden Zoo Palast an die VorgĂ€ngerbebauung an. Das nunmehr in „Bikini Berlin“ umbenannte Denkmalensemble nimmt in Teilen diese alten Strukturen wieder auf, ergĂ€nzt sie aber auch um eine aufsehenerregende Shopping Mall und ein nicht weniger individuelles Themenhotel mit Orientierung auf den Zoologischen Garten.
Caritas. NĂ€chstenliebe von den frĂŒhen Christen bis zur Gegenwart. 2015. Hrsg.: Stiegemann, Christoph; Diözesanmuseum Paderborn. 680 S. 582 meit fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 55,90 ISBN: 978-3-7319-0142-6 Michael Imhof
NĂ€chstenliebe ist Kern der christlichen Botschaft und nach Paulus (1 Kor 13,13) die grĂ¶ĂŸte unter den Tugenden. Ihr widmet das Diözesanmuseum eine groß angelegte Ausstellung. Es ist faszinierend zu erleben, wie sich die Kunst durch alle Jahrhunderte mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Dabei spannt sich der Bogen von antiken Sarkophagen, Kostbarkeiten mittelalterlicher Buchmalerei und Schatzkunst, ĂŒber GemĂ€lde bedeutender KĂŒnstler wie Raffael, Peter Paul Rubens, Delacroix, Kirchner und Picasso bis zu Foto- und Videoarbeiten von Vanessa Beecroft und Bill Viola. Mit rund 200, teils noch nie gezeigten Leihgaben aus deutschen und europĂ€ischen Sammlungen sowie aus den USA zeichnet die Schau erstmals ein umfassendes Bild der Formen tĂ€tiger NĂ€chstenliebe und ihrer Institutionalisierung bis in die unmittelbare Gegenwart. Dreißig reich bebilderte BeitrĂ€ge renommierter Theologen, Historiker, Kunsthistoriker und ArchĂ€ologen fĂŒhren grundlegend in die Thematik ein.
Franz Ludwig Catel (1778–1856). Italienbilder der Romantik. 2015. Hrsg.: Hamburger Kunsthalle; Stolzenburg, Andreas; Gaßner, Hubertu S. 406 S. 707 fb. Abb. 28 x 26 cm. Gb. EUR 59,95. CHF 67,40 ISBN: 978-3-7319-0257-7 Michael Imhof
Die Hamburger Kunsthalle zeigt ab Oktober 2015 die erste Retrospektive des Werks von Franz Ludwig Catel (1778–1856), der zu den gefragtesten Landschaftsmalern seiner Zeit gehörte. Seine Ansichten von Rom und seine stimmungsvollen Ausblicke auf Neapel, den Vesuv und die Amalfi-KĂŒste haben unser Bild vom italienischen SĂŒden bis heute geprĂ€gt. In der Verschmelzung von naturalistischer Landschaftsdarstellung und pittoresken Motiven des italienischen Landlebens schuf Catel die ihm eigene Form der romantischen Landschaft. Die Ausstellung spannt den Bogen vom FrĂŒhwerk Catels als Zeichner und Illustrator in Berlin und Paris bis hin zu seinem OEuvre als romantischem Landschaftsmaler in Rom und Neapel. Die Ausstellung trĂ€gt mit rund 200 GemĂ€lden, Aquarellen, Zeichnungen und druckgraphischen Werken von ĂŒber 50 internationalen Leihgebern das auf viele Museums- und Privatsammlungen verstreute Werk des Malers erstmals zusammen. Die PrĂ€sentation beinhaltet zahlreiche Arbeiten, die erst in jĂŒngerer Zeit wiedergefunden worden sind und der Forschung bislang unbekannt waren.
Cranach in Anhalt. Vom alten zum neuen Glauben. 2015. Hrsg.: Michels, Norbert. 272 S. 230 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0227-0 Michael Imhof
Seit dem offiziellen Bekenntnis der Dessauer FĂŒrsten zur lutherischen Lehre ist Dessau eng mit der Reformation verbunden. Die Cranachfamilie zog es deshalb immer wieder aus dem 40 Kilometer entfernten Wittenberg hierher. Geblieben ist ein reicher, fĂŒr die Reformation programmatischer Bildbestand. Schönstes und eindrĂŒcklichstes Zeugnis dafĂŒr ist die Dessauer Abendmahltafel, auf der Luther, Melanchthon und Georg III. von Anhalt gemeinsam mit Cranach dem JĂŒngeren als Mundschenk das Abendmahl feiern. Mit den beeindruckenden Epitaphien in der Johanniskirche, den Hauptwerken seines Vaters Cranach d. Ä. und Werken altdeutscher Malerei aus der Anhaltischen GemĂ€ldegalerie Dessau, mit Grafiken und wertvollen BuchbestĂ€nden der Anhaltischen LandesbĂŒcherei Dessau sowie zahlreiche Leihgaben deutscher Museen zeichnet die Ausstellung ein facettenreiches Bild des jĂŒngeren Cranachs. Zu Tage treten dabei ĂŒberraschende konfessionell bedingte Unterschiede zwischen Vater und Sohn Lucas Cranach, die den Besucher einladen, den Wandel der Bildsprache der Cranach-Werkstatt im Zeichen der Reformation nachzuvollziehen.
Druckgraphik von Érik DesmaziĂšres. RĂ©flexions sur l’espace et le temps. Solombrino, Patrizia. Hrsg.: Graphischen Sammlung ETH ZĂŒrich. 2015. 80 S., 57 meist fb. Abb., 27 x 21 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0221-8 Michael Imhof
Der in Paris lebende, französische KĂŒnstler Érik DesmaziĂšres (geb.1948) gehört zu den besten Radierern seiner Generation. Virtuos reizt er die technischen Möglichkeiten der Radierung und Aquatinta bis zum Äussersten aus. Dabei nuanciert er mit bemerkenswerter Kunstfertigkeit die Grautöne und zaubert atmosphĂ€rische Licht- und Schatteneffekte. Sein ƒuvre offenbart realitĂ€tsnahe, oftmals menschenleere Bildwelten von eindrucksvoller PrĂ€zision und ungewöhnlicher Zeitlosigkeit. Der eindringliche Blick des KĂŒnstlers fĂ€llt in ĂŒppig gefĂŒllte InnenrĂ€ume der Vergangenheit, wie Ateliers und Bibliotheken, und schweift grosszĂŒgig ĂŒber menschenleere Stadtansichten der Gegenwart.
Diese Publikation erscheint anlĂ€sslich der gleichnamigen Ausstellung in der Graphischen Sammlung ETH ZĂŒrich (22. April bis 21. Juni 2015). Sie zeigt auf, wie DesmaziĂšres’ Kunst mit der RealitĂ€t trotz ihrer unglaublichen WirklichkeitsnĂ€he bricht.
Feuernutzung und Brand in Burg, Stadt und Kloster. im Mittelalter und in der FrĂŒhen Neuzeit. 2015. Hrsg.: Wagener, Olaf. 376 S. 14 fb. u. 285 sw. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0242-3 Michael Imhof
Feuer hatte im Mittelalter und in der FrĂŒhen Neuzeit eine große Bedeutung und war fĂŒr die Menschen immer prĂ€sent: als WĂ€rmequelle in Form von Kaminen, Öfen oder Fußbodenheizungen und als zentraler Bestandteil der KĂŒche; als Gefahr, der begegnet werden musste, beispielsweise durch Brandschutzverordnungen trotz denen es gar zu hĂ€ufig dennoch zu verheerenden BrĂ€nden kam; aber auch als Waffe fĂŒr einen Angreifer bei einer Belagerung. Diesem Spannungsfeld zwischen Lebenselixier und Lebensbedrohung widmen sich die BeitrĂ€ge dieses Bandes. Bauforscher, ArchĂ€ologen, Kunsthistoriker und Historiker untersuchen die verschiedenen Aspekte des Feuers – von der Nutzung in der Antike bis zur modernen Brandursachenermittlung werden alle Facetten des Themas beleuchtet.
FĂŒrstliche Witwen in der FrĂŒhen Neuzeit. Zur Kunst- und Kulturgeschichte eines Standes. Hrsg.: Ilg, Ulrike. 144 S. 66 Abb. 30 x 21 cm. Br. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-86568-853-8 Michael Imhof
Der Band handelt von der Bedeutung fĂŒrstlicher Witwen als Produzentinnen von Kultur und berĂŒcksichtigt dabei ganz unterschiedliche, sich ergĂ€nzende Aspekte. Neun BeitrĂ€ge zur Architektur- und Kunstgeschichte, Politik- und Rechtsgeschichte sowie zur Literaturwissenschaft machen deutlich, dass diese Frauen in der FrĂŒhen Neuzeit – entgegen vielfach anderslautender staatsrechtlicher und politiktheoretischer Aussagen – einen erheblichen Handlungsspielraum besaßen. So bestimmten viele dieser FĂŒrstinnen auch ĂŒber die Zeit ihrer vormundschaftlichen Regierung hinaus aktiv die Geschicke des jeweiligen Territoriums. Die hier vorgestellten Untersuchungen zum kĂŒnstlerischen MĂ€zenatentum dieser Frauen sowie zu ihrer Lese- und Schreibkultur bereichern unser Wissen um das frĂŒhneuzeitliche Geschlechterbild. Zugleich bieten sie Antworten auf die Frage nach der gesellschaftlichen Position und familiĂ€ren IdentitĂ€t von Witwen des Hochadels im 16. und 17. Jahrhundert.
Die Geschichte der Familie von der Tann in der Reformationszeit. Nieder, Horst. 2015. 240 S., 21 x 14 cm, Pb. EUR 16,95 CHF ISBN: 978-3-86568-947-4 Michael Imhof
Die Familie von der Tann, heute noch im StĂ€dtchen Tann in der Rhön ansĂ€ssig, zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Adelsfamilien Osthessens. Ihre Geschichte im 16. Jahrhundert vermittelt dem Leser nicht nur eine neue Perspektive auf die großen politischen und sozialen UmbrĂŒche der Reformationszeit, sondern auch interessante Einblicke in die Alltagsgeschichte. Einige ihrer Mitglieder, wie Alexander und Eberhard von der Tann, waren aktiv am politischen Geschehen beteiligt. Andere, die nicht unbedingt ins Licht der Öffentlichkeit traten, erlebten und erlitten die Auswirkungen der kriegerischen Ereignisse der Zeit. Daneben prĂ€gten aber auch festlich begangene Familienfeierlichkeiten die Epoche.
Eine besondere Stellung unter den Familienmitgliedern nahm Eberhard von der Tann (1495–1574) ein, der in der protestantischen Bewegung einer der erfahrensten und erfolgreichsten Streiter fĂŒr die Sache Luthers war. In den GeschichtsbĂŒchern wird vor allem sein diplomatisches Geschick auf den zahlreichen ReligionsgesprĂ€chen und Reichstagen, an denen er teilnahm, gerĂŒhmt.
Geschichte des Maßwerks am Oberrhein. Die Eingebung des entwerfenden Baumeisters und ihre geometrische Konstruktion. 2015. Gfeller, Walter. 336 S. 32 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0210-2 Michael Imhof
Das Bauornament der gotischen Bauwerke par excellence, das Maßwerk, wird hier einer Untersuchung nach bestimmten Kriterien unterzogen. Diese konzentriert sich im Zeitraum von 1200–1550 auf die Schwerpunkte Basel, Kappel/Salem/Konstanz sowie auf das Berner MĂŒnster. Sie stehen stets in einem Netz gegenseitiger EinflĂŒsse und Ausstrahlungen, einer „Kommunikation“. Das wichtigste Beweismittel dazu ist die planimetrische Analyse relevanter Maßwerke, die meist durch Zeichnungen mit Schattenschraffuren begleitet werden. Die Analysen, welche die Eingebung des Entwerfers aufschlĂŒsseln, sind stets objektbezogen und finden im vorliegenden Werk zum ersten Mal ihre methodische Anwendung. Damit wird eine Klarheit und PlastizitĂ€t der Bauornamente erzielt, die nicht immer durch Fotografien gewĂ€hrleistet werden kann.
Eine Krone fĂŒr Magenza. Die Judaica-Sammlung im Landesmuseum Mainz. Hrsg.: Andreas Lehnardt im Auftrag der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesmuseum Mainz. 2015. 216 S., 116 meist fb. Abb. 21 x 24 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0158-7 Michael Imhof
Von 1926 bis 1938 gab es in Mainz ein heute fast vergessenes kleines jĂŒdisches Museum, das Museum JĂŒdischer AltertĂŒmer an der Synagoge in der Hindenburgstraße. Die Bedeutung dieser Sammlung wĂ€re heute wohl kaum noch angemessen zu wĂŒrdigen, wĂ€re nicht ein kleiner Teil der Exponate vor der Verfolgung zur Seite geschafft worden und hĂ€tte den Krieg ĂŒberstanden. Seit einiger Zeit prĂ€sentiert sich die im Landesmuseum Mainz aufbewahrte Judaica-Sammlung in neuem Licht. Der Band ruft die Geschichte der Exponate in Erinnerung und wĂŒrdigt die verlorenen Objekte.
Der reich bebilderte Katalogteil stellt einige herausragende StĂŒcke aus der Sammlung vor und macht vor allem die zahlreichen hebrĂ€ischen Inschriften in Transkription und deutscher Übersetzung zugĂ€nglich. Die im Landesmuseum Mainz aufbewahrten mittelalterlichen jĂŒdischen Grabsteine, darunter eines der Ă€ltesten jemals in Europa aufgefundenen Epitaphe, werden ebenso berĂŒcksichtigt wie die mittelalterlichen Synagogeninschriften. Abgerundet wird der Band durch ein ­Inventar sĂ€mtlicher im Landesmuseum erhaltener Judaica.
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