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Donath, Matthias: NÜRNBERG 1933-1945 "Stadt der Reichsparteitage". Ein ArchitekturfĂŒhrer. 2010.144 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-488-2 Michael Imhof
Die frĂ€nkische Stadt NĂŒrnberg gehörte zu den bildmĂ€chtigen Symbolen des Drittes Reichs. In der „Stadt der Reichsparteitage“, wie der offizielle Titel lautete, fanden die jĂ€hrlichen Parteitreffen der Nationalsozialisten statt. FĂŒr die Massenveranstaltungen, die auch international Beachtung fanden, wurde das ReichsparteitagsgelĂ€nde angelegt. Die Nationalsozialisten beriefen sich auf die mittelalterliche Reichstradition NĂŒrnbergs, die sie als ihr Erbe ansahen. Deshalb wurde auch die romantische Altstadt als Kulisse in die Inszenierungen einbezogen.
An die nationalsozialistische Umgestaltung NĂŒrnbergs erinnern zahlreiche GebĂ€ude, die den Krieg ĂŒberstanden haben und noch heute das Stadtbild bestimmen. Das betrifft nicht nur das ehemalige ReichsparteitagsgelĂ€nde, sondern auch die Innenstadt und die Ă€ußeren Stadtviertel. MilitĂ€rische Einrichtungen und Verwaltungszentralen, Schulen und Kirchen, Wohnsiedlungen und Bunker berichten von der nationalsozialistischen Vergangenheit der frĂ€nkischen Metropole.
Der StadtfĂŒhrer stellt 40 reprĂ€sentative Beispiele damaliger Architektur vor. Er macht auf verborgene Spuren aufmerksam und zeigt, welche Hinterlassenschaften des Dritten Reichs im Stadtgebiet noch zu sehen sind. Anhand der Bauten werden die intendierten politischen Botschaften und die propagandistischen Absichten erlĂ€utert. Historische Fotos zeigen den ursprĂŒnglichen Zustand. Die Bauten sind mit Hilfe von StadtplĂ€nen leicht zu finden.
ZWISCHEN DÜRER UND RAFFAEL. Grafik NĂŒrnberger Kleinmeister. Hrsg. v. Möseneder, Karl. 2010.320 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-571-1 Michael Imhof
Unter den Bildmedien des 16. Jahrhunderts nehmen Kupferstichserien auffallend kleinen Formats eine außerordentliche Stellung ein. Dank der Wiedergabe biblischer, mythologischer, historischer und allegorischer Stoffe sowie Alltagsszenen moralisierenden Zuschnitts verbreiten sie neues Bildungsgut an den Höfen und in der bĂŒrgerlichen Welt. Bemerkenswert hĂ€ufig dienten die bereits unter zeitgenössischen Sammlern geschĂ€tzten Kleinformate auch als Vorlagen fĂŒr die Gestaltung kunsthandwerklicher Objekte. DarĂŒber hinaus propagierten sie eine neue Formensprache.
Sie entsprang der Begegnung der aus dem DĂŒrerkreis entwachsenen KĂŒnstler wie Georg Pencz oder Sebald Beham mit dem Raffaelkreis.
Kloss, GĂŒnter: DIE GESCHICHTE DER PORTRÄTPLASTIK IN DEUTSCHLAND. 2010. 300 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-564-3 Michael Imhof
Der Ursprung der PortrĂ€tplastik in Deutschland liegt im spĂ€ten Mittelalter, als Selbstbildnisse von Architekten und KĂŒnstlern sowie Grabplastiken entstanden. Neben diesen Darstellung behandelt das Buch öffentliche PortrĂ€tplastiken, Personen- und Reiterstandbilder, Toten- und Lebendmasken sowie Darstellungen auf Medaillen und Plaketten. Auch das KĂŒnstlerportrĂ€t und die PortrĂ€tplastik mit Brille werden in einem Kapitel gewĂŒrdigt sowie die Entwicklung des Reiterstandbildes aufgezeigt.
Mit der vorliegenden Übersicht wird erstmals eine Geschichte der PortrĂ€tplastik in Deutschland geliefert und mit fast 1000 Abbildungen illustriert. Ein KĂŒnstlerverzeichnis mit Lebensdaten rundet die Publikation ab.
Ottersbach, Christian: Frankfurt & Rhein-Main. Burgen und Schlösser mit Aschaffenburg, Darmstadt, Mainz, Taunus und Wetterau. 2009. 202 S., 494 fb. Abb., 16 x 24 cm, Br. EUR 19,95 ISBN: 3-86568-452-1 Michael Imhof
Im Großraum Rhein-Main liegt eine FĂŒlle alter Burgen, Schlösser und Herrensitze. Darunter sind so bekannte Anlagen wie Burg MĂŒnzenberg in der Wetterau, die Festung Königstein oder Schloss Friedrichsburg in Bad Homburg v. d. Höhe. Die große Vielzahl der Objekte findet ihre ErklĂ€rung in der einstigen territorialen Zersplitterung des Rhein-Main-Gebietes.
Die KurfĂŒrsten und Erzbischöfe von Mainz sowie diverse Grafen- und Herrengeschlechter konkurrierten seit dem Hochmittelalter um die Vorherrschaft in der Region. Ihre Burgen und Schlösser legen Zeugnis ab von ihren GebietsansprĂŒchen und ihrem ReprĂ€sentationsbedĂŒrfnis. Unter den Bauten finden sich Spitzenwerke des romanischen Profanbaus, so die Kaiserpfalz in Gelnhausen oder die Burg MĂŒnzenberg, aber mit den Schlössern in Offenbach und Aschaffenburg auch Höhepunkte deutscher Renaissancebaukunst.
Nicht weniger eindrucksvoll stellen sich die barocken Palastanlagen und Lustschlösser der Grafen von Hanau und der Landgrafen von Hessen-Darmstadt dar. Der vorliegende Band begleitet zu 96 ausgewĂ€hlten Burgen, Schlössern und Herrensitzen im Rhein-Main-Gebiet. Dabei werden nicht nur so große und bedeutende Anlagen wie die Residenzschlösser in Darmstadt und Mainz thematisiert, sondern auch zahlreiche kleine Landschlösser und Adelssitze. Der Bogen spannt sich von der Turmburg des 11. Jahrhunderts bis zum historistischen Schloss des 19. Jahrhunderts.
JOHANN WILHELM SCHIRMER - Vom Rheinland in die Welt. Katalog. Hrsg. v. Perse, Marcell /BaumgÀrtel, Bettina /Haberland, Irene /Husmeier-Schirlitz, Uta /Scheuren, Elmar /Vomm, Wolfgang. 400 S. 30 x 24 cm. Gb Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-486-8 Michael Imhof
Der Maler Johann Wilhelm Schirmer (1807– 1863) war der Pionier der Landschaftsmalerei der DĂŒsseldorfer Malerschule. Katalog und Ausstellungen thematisieren Facetten zu Schirmers Leben und Werk: Das Clemens-Sels-Museum in Neuss stellt die umfangreichen SkizzenbĂŒcher vor, ein Komplex, der durch alle bekannten italienischen Ölstudien Schirmers ergĂ€nzt wird, die das museum kunst palast in DĂŒsseldorf zeigt. In JĂŒlich (Museum Zitadelle) werden die Verbindungen zwischen der DĂŒsseldorfer Malerschule und den USA behandelt, wĂ€hrend sich das Rheinische Landesmuseum Bonn mit der Genese des Landschaftsbildes im Atelier beschĂ€ftigt. Das Siebengebirgsmuseum Königswinter behandelt den Mittelrhein als wichtigen Studienort fĂŒr die SchĂŒler Schirmers, und im StĂ€dtischen Museum Villa Zanders in Bergisch-Gladbach wird das Bild durch ein Werkverzeichnis der Schirmer’schen Druckgraphik komplettiert.
Der Quellenband versammelt teils noch unpublizierte Quellen und enthĂ€lt den Bestandskatalog des sogenannten „Werdegangs“ Schirmers, ein 140 Blatt umfassendes Konvolut an Zeichnungen, Skizzen und Aquarellen aus dem Nachlass Schirmers.
JOHANN WILHELM SCHIRMER Vom Rheinland in die Welt. Autobiographische Schriften. Hrsg. v. Ewenz, Gabriele. 2010.300 S. 30 x 24 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-544-5 Michael Imhof
Der Maler Johann Wilhelm Schirmer (1807 – 1863) war der Pionier der Landschaftsmalerei der DĂŒsseldorfer Malerschule. Katalog und Ausstellungen thematisieren Facetten zu Schirmers Leben und Werk: Das Clemens-Sels-Museum in Neuss stellt die umfangreichen SkizzenbĂŒcher vor, ein Komplex, der durch alle bekannten italienischen Ölstudien Schirmers ergĂ€nzt wird, die das museum kunst palast in DĂŒsseldorf zeigt. In JĂŒlich (Museum Zitadelle) werden die Verbindungen zwischen der DĂŒsseldorfer Malerschule und den USA behandelt, wĂ€hrend sich das Rheinische Landesmuseum Bonn mit der Genese des Landschaftsbildes im Atelier beschĂ€ftigt. Das Siebengebirgsmuseum Königswinter behandelt den Mittelrhein als wichtigen Studienort fĂŒr die SchĂŒler Schirmers, und im StĂ€dtischen Museum Villa Zanders in Bergisch-Gladbach wird das Bild durch ein Werkverzeichnis der Schirmer’schen Druckgraphik komplettiert.
Der Quellenband versammelt teils noch unpublizierte Quellen und enthĂ€lt den Bestandskatalog des sogenannten „Werdegangs“ Schirmers, ein 140 Blatt umfassendes Konvolut an Zeichnungen, Skizzen und Aquarellen aus dem Nachlass Schirmers.
Ellrich, Hartmut: Die Staufer. Herrscherdynastie im Hohen Mittelalter. 160 S. 22 x 12 cm. Pb Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-567-4 Michael Imhof
Das Herrschergeschlecht der Staufer prĂ€gte im 12. und 13. Jahrhundert die Geschichte des römisch-deutschen Reiches und Italiens. Herausragende Entwicklungen und Innovationen beeinflussten das Zeitalter. PĂŒnktlich zum Stauferjahr 2010/2011 begibt sich der Historiker Hartmut Ellrich auf Spurensuche zur Geschichte dieses bedeutenden Herrschergeschlechtes in Deutschland und Italien. Neben der familiĂ€ren Herkunft und der EinfĂŒhrung in die politische Geschichte werden die bedeutenden Könige und Kaiser von König Konrad III. ĂŒber Kaiser Friedrich I. Barbarossa bis zu König Konradin vorgestellt. Im Blickpunkt stehen die kĂŒnstlerischen, kulturellen und architektonischen Zeugnisse, darunter die Kirchen, Klöster, Pfalzen, Burgen und Kastelle im Nord- und SĂŒdreich. Bekanntestes architektonisches Zeugnis ist wohl das Castel del Monte – die Krone Apuliens. Trotz akribischer Untersuchungen hat dieses Bauwerk lĂ€ngst nicht alle Informationen preisgegeben.
Mayer, Lothar: JÜDISCHE FRIEDHÖFE IN UNTERFRANKEN. 2010. 192 S. 25 x 22 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-071-6 Michael Imhof
In Franken gibt es eine FĂŒlle beachtenswerter Judenfriedhöfe. Oft weit draußen in der Feldflur gelegen, sind sie mit ihren meist recht schmucklosen Grabsteinreihen doch wertvolle kulturhistorische Zeugnisse. FĂŒr den glĂ€ubigen Juden ist der Friedhof ein „Guter Ort“; hier hat er seinen religiös verbĂŒrgten Platz bis zum „JĂŒngsten Tag“.
Dem Autor ist es in vieljĂ€hriger Arbeit gelungen, eindrucksvolle Fotos der einzelnen Friedhöfe zu prĂ€sentieren, wobei die wechselnden Tages- und Jahreszeiten in die bildliche Gestaltung ĂŒberlegt miteinbezogen werden. Zudem liefert der Band exakte topografische Angaben aller 46 historischen Judenfriedhöfe Unterfrankens.
Kluge, aus Vertrautheit mit der Geschichte des Judentums und profunder Literaturkenntnis geschöpfte Texte sowie ethisch wohlbegrĂŒndete Reflexionen zum Antisemitismus im 20. Jahrhundert und zur aktuellen Position Israels in der Welt begleiten den Leser beim Besuch der einzelnen Friedhöfe.
Eberle, JĂŒrgen: Mittelalterliche Zisterzienserklöster in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Grundrissplanatlas. 2010. 240 S. 32 x 24 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-516-2 Michael Imhof
Die Baukunst der Zisterzienser findet seit jeher starke Aufmerksamkeit bei Kunsthistorikern und Architekten, aber auch bei Geschichts- und Heimatforschern. .
Außer einigen Monographien, regionalen Kunstinventaren und verstreuten AufsĂ€tzen stand bisher als umfassende Grundrissquelle nur der „Recueil de Plan d’églises Cisterciennes“ von Anselme Dimier (1949) zur VerfĂŒgung. Er stellt allerdings lediglich die Kirchen, nicht die gesamten Klosteranlagen dar. Außerdem ist seine Plansammlung lĂ€ngst ĂŒberholt. Der Verfasser dieses Buches hat seit Jahrzehnten die KlosterstĂ€tten aufgesucht, mit Quellen verglichen und MaßverhĂ€ltnisse ĂŒberprĂŒft. Dabei stellte er oft fest, dass die bisher veröffentlichten Grundrisse in vielen FĂ€llen fehlerhaft und damit revisionsbedĂŒrftig waren. So entstanden völlig neue PlĂ€ne, die stets den gesamten Komplex einer Abtei mit der fĂŒr die Zisterzienser typischen Raumfolge erfassen. Die Erstellung der PlĂ€ne war besonders dann aufwĂ€ndig, wenn die mittelalterliche Anlage spĂ€ter verĂ€ndert oder gar ĂŒberbaut wurde. In solchen FĂ€llen wurde nach Bauresten bzw. alten PlĂ€nen und Urkunden geforscht und eine Rekonstruktion versucht.
Um den Besuchern der Klosteranlagen einen Überblick ĂŒber die Bauentwicklung zu vermitteln, wurde neben der Darstellung der mittelalterlichen Grundrisse auch die barocke Bausubstanz (als Ă€ußerer Baukörper, nicht in ihrer exakten Raumfolge) berĂŒcksichtigt. So erkennt der Besucher, was ihn „vor Ort“ erwartet. Selbst PlĂ€ne völlig verschwundener Abteien (GrĂŒnhain, Rudekloster u. a.) konnten erstellt werden. Alle Grundrisse sind im gleichen Maßstab gezeichnet, so dass ein objektiver Vergleich der Klosteranlagen untereinander möglich ist.
100 CHEFS D'OEUVRE DU STÄDEL MUSEUM. [Frankfurt]. Französische Ausgabe. Hrsg. v. KrĂ€mer, Felix /Hollein, Max. 2010. 260 S. 27 x 22 cm. Pb EUR 29,80 ISBN: 978-3-86568-556-8 Michael Imhof
Die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne aus dem Bestand des StĂ€del Museums sind im vorliegenden Ausstellungsband zusammengefasst. Anlass ist eine Wanderausstellung, die einen umfassenden Überblick ĂŒber die Entwicklung der Kunst dieser Zeit bietet. Das Spektrum der Arbeiten des 19. Jahrhunderts reicht von Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins „Goethe in der Campagna“ ĂŒber Jean-Baptiste-Camille Corots und Gustave Courbets Landschaftsdarstellungen bis hin zu dem in seiner QualitĂ€t außergewöhnlichen Ensemble impressionistischer und symbolistischer GemĂ€lde von Vertretern wie Edgar Degas, Edouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir sowie Gustave Moreau, Franz von Stuck und Odilon Redon. Zu den Höhepunkten im 20. Jahrhundert zĂ€hlen Franz Marcs „Liegender Hund im Schnee“, Pablo Picassos „Fernande Olivier“ sowie die expressionistischen GemĂ€lde der BrĂŒcke-KĂŒnstler. Eindrucksvoll vertreten sind außerdem die KĂŒnstlergruppe des Blaue Reiters oder das Bauhaus mit Lyonel Feininger und mehrere Werke von Paul Klee. Den Abschluss bildet ein Konvolut von Arbeiten Max Beckmanns.
Denkmale in Berlin: Bezirk Berlin-Pankow-Ortsteil Buch. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Berlin. 12.2009. 144 S. 30 x 21 cm. Gb EUR 29,80 ISBN: 978-3-86568-543-8 Michael Imhof
In Berlin-Buch, an der Peripherie der heutigen Großstadt gelegen, trafen um 1900 zwei Welten aufeinander. Das idyllische Dorf mit einer sehenswerten Barockkirche, einem Gutshof und einem Schlosspark wurde mit seiner Feldflur vom Berliner Magistrat gekauft und zu einem großstĂ€dtischen Gesundheitsstandort ausgebaut. Die zur Zeit des Ersten Weltkriegs grĂ¶ĂŸtenteils fertig gestellte Krankenhausstadt Buch mit zwei „Irrenanstalten“, zwei Lungensanatorien, einer Heimstatt fĂŒr Alte und Gebrechliche und mit einer dazugehörigen Technikzentrale war vermutlich die grĂ¶ĂŸte Sozialeinrichtung dieser Art in Deutschland. Der Name Buch ist in Berlin und auch weit darĂŒber hinaus ein Markenzeichen fĂŒr die medizinische Versorgung geworden. Es ist dem Stadtarchitekten Ludwig Hoffmann zu verdanken, dass die Krankenhausensembles mit ihren etwa 200 Nutzbauten auch zu einem außergewöhnlichen stĂ€dtebaulichen und baukĂŒnstlerischen Ereignis wurden. Diese Denkmale der Sozialgeschichte und der Baukunst bilden zusammen mit dem Dorf Buch und seinen dörflichen Denkmalen, den BauernhĂ€usern, dem Dorfkrug, den Schulen und dem Gutshof sowie mit dem Schlosspark und der Schlosskirche bis heute eine in der Berliner Großstadtlandschaft und Großstadtgeschichte einzigartige Mischung. Die Denkmaltopographie Berlin-Buch beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Buch von der Vor- und FrĂŒhgeschichte bis heute und stellt ausfĂŒhrlich alle Bau-, Garten- und archĂ€ologischen Denkmale dar. Das vielseitige Werk von Ludwig Hoffmann steht dabei im Mittelpunkt, seine Entwurfshaltung und seine Arbeitsweise werden ausfĂŒhrlich behandelt. Themen sind neben der Geschichte der KrankenhĂ€user und des Krankenhausbaus durch alle Perioden des 20. Jahrhunderts hindurch auch Wissenschaftseinrichtungen wie das Kaiser-Wilhelm-Institut fĂŒr Hirnforschung, aber auch Verbrechen wie die Euthanasie wĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Die DDR nutzte alle Gesundheitseinrichtungen intensiv und ergĂ€nzte sie durch mehrere medizinische Institute der Akademie der Wissenschaften.
Historische Kulturlandschaft Rhön. Band 2: Historische Kulturlandschaft der Walddörfer – Sandberg, Waldberg, Langenleiten, Schmalwasser und Kilianshof. Hrsg. Regierung von Unterfranken, Bayerische Verwaltungsstelle BiosphĂ€renreservat Rhön. Hrsg. Regierung von Unterfranken, Bayerische Verwaltungsstelle BiosphĂ€renreservat Rhön. Beitr.: Armin Röhrer, Thomas BĂŒttner, Jessica Röhlinger. 96 S., 126 fb. Abb., 21 x 29,7 cm. Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-557-5 Michael Imhof
Die Walddörfer in der bayerischen Rhön unterhalb von Kreuzberg und Schwarzen Bergen unterscheiden sich in ihrer Erscheinungsform als lang gezogene Straßenangerdörfer auf BergrĂŒcken von allen anderen Dörfern in der Rhön. Dorf und Flur sind planmĂ€ĂŸige Anlagen des WĂŒrzburger FĂŒrstbischofs Ende des 17. Jahrhunderts im Salzforst und damit eine der letzten SiedlungsgrĂŒndungen. Das Buch will die charakteristische Eigenart der Walddörfer, die enge Verzahnung von Naturvorgabe und SiedlungstĂ€tigkeit zeigen. Es wird die Entwicklung von Dorf und Flur bis heute aufgezeigt bis hin zu neuen LösungsansĂ€tzen, die sich durch die Lage im BiosphĂ€renreservat bieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die starke religiöse PrĂ€gung des Kreuzberggebietes als herausragendes Wallfahrtsziel.
Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759-1835) KĂŒnstler, Philologe, Patriot. Hrsg.: Michels, Norbert /Stadt Dessau. Mit BeitrĂ€gen von Markus Bertsch, David Bindman, Edeltraut Dettmar, Annette Dorgerloh, Jörn Garber, Brigitte Heise, Jost Hermand, Kathrin Sybille Lutz, Norbert Michels, Michael Niedermeier, Peter Prange, Claudia Sedlarz, Anna Schultz, Agnes Thum, Bernhard von Waldkirch, William Vaughan, Thea Vignau-Wilberg. 2009. 320 S. 30,0 x 24,0 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-517-9 Michael Imhof
Ausstellungskatalog zur Sonderausstellung.
„Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759-1835):
KĂŒnstler, Philologe, Patriot“ 24.04. bis 13.06.2010 in der Reithalle, Schloss Neuhaus und vom 10.09. bis 28.11.2010 im Kunsthaus ZĂŒrich Carl Wilhelm Kolbe ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kunst um 1800. Der einst am berĂŒhmten Basedowschen Philantropin in Dessau tĂ€tige KĂŒnstler ist zunĂ€chst durch die Idyllen des berĂŒhmten Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Doch er ging mit seinem eigenen kĂŒnstlerischen Schaffen weit ĂŒber die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle des 18. Jahrhunderts hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen – inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreiches Dessau-Wörlitz – ĂŒberrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbstĂ€ndigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine ĂŒppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch eher kĂ€mpferisch und aggressiv eingestellte Titanen und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert Kolbe ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit den nahezu surrealen Szenerien weist seine Malerei durch Überwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassungen in Richtung der Moderne. Seine wegweisende Formensprache fand eine Fortsetzung im Werk von Blechen sowie Böcklin und scheint selbst in den surrealen Waldbildern eines Max Ernst erneut aufzuscheinen. Kolbe erweist sich als ein ausgesprochen moderner KĂŒnstler, der weit ĂŒber seine eigene Epoche hinausgewiesen hat. In unserer heutigen Zeit, in der die Natur mehr und mehr bedroht erscheint, gewinnen Kolbes Szenerien einer urwĂŒchsigen, starken Fauna und Flora erneut eine zusĂ€tzliche, beeindruckende Sinndimension.
Böker, Doris: Hansestadt LĂŒneburg mit Kloster LĂŒne. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland Baudenkmale in Niedersachsen Band 22.1. Hrsg.: NiedersĂ€chsisches Landesamt fĂŒr Denkmalpflege /Winghart, Stefan. 2009. 632 S. 30 x 21 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-563-6 Michael Imhof
Das reich bebilderte und mit vielen Karten und PlĂ€nen ergĂ€nzte, umfangreiche Buch liefert einen vollstĂ€ndigen Überblick ĂŒber den historischen Baubestand LĂŒneburgs einschließlich dem Kloster LĂŒne. DarĂŒber hinaus bietet der Band eine EinfĂŒhrung in die Geschichte und Baugeschichte der Stadt (zu Kirchen, Klöstern, Kapellen, Klosterhöfen, Rathaus, MĂŒhlen, Schulen und Hausbau).
Peter Roehr. Hrsg.: StĂ€del Museum /Museum fĂŒr Moderne Kunst, Frankfurt am Main. 2009. 184 S. 30 x 24 cm. Ln EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-522-3 Michael Imhof
Als der Frankfurter KĂŒnstler Peter Roehr 1968 im Alter von nur 23 Jahren stirbt, hinterlĂ€sst er ein Oeuvre von großer Geschlossenheit und RigiditĂ€t. Aus gefundenem Alltagsmaterial entstehen immer wieder neue Foto-, Text-, Typo-, Objekt-, Ton- und Filmmontagen, die das Konzept der Redundanz ausloten. Dass der gestrenge Formalismus Roehrs aber viel reichhaltiger und erzĂ€hlfreudiger ist, als er auf den ersten Blick erscheinen mag, zeigt sowohl die vom MMK Museum fĂŒr Moderne Kunst Frankfurt am Main und StĂ€del Museum prĂ€sentierte Ausstellung Peter Roehr – Werke aus Frankfurter Sammlungen wie auch der dazu erscheinende Katalog. Dieser enthĂ€lt neben einem umfassenden Bildteil mehrere Texte und Statements, die das Werk Roehrs sowohl unter kunsthistorischen Gesichtspunkten betrachten wie auch dem persönlichen Erinnern einiger Weggenossen Raum geben.
Die Rhön - Faszination Natur. Hrsg.: Diemer, Rudolf /Jenrich, Joachim. 2009. 160 S. 28,8 x 28,8 cm. Gb EUR 24,95 ISBN: 978-3-86568-349-6 Michael Imhof
Die Buntsandstein- und Muschelkalkablagerungen aus dem Erdmittelalter sowie die TĂ€tigkeit von Vulkanen in der TertiĂ€rzeit prĂ€gen das durch sanft gewellte HöhenzĂŒge und durch zahlreiche Bergkuppen gebildete, heutige Erscheinungsbild der Rhön. Die bereits 2000 v. Chr. frĂŒh besiedelte Rhön wurde im Mittelalter durch großflĂ€chige Waldrodung vom Land der Buchen zum Land der offenen Fernen. Nur in entlegenen Gebieten konnten sich urwaldartige WĂ€lder und Moore erhalten. Die UNESCO stellte 1991 die einzigartige Mittelgebirgslandschaft der Rhön als BiosphĂ€renreservat unter Schutz. Im DreilĂ€ndereck zwischen Hessen, Bayern und ThĂŒringen liegt sie im Herzen Deutschlands. In der Rhöner Kulturlandschaft mit ihren Waldstorchschnabel-Goldhaferwiesen, Trollblumen-Feuchtwiesen, Borstgrasrasen, Kalkmagerrasen, Wacholderheiden, Streuobstwiesen, Heckengebieten und Dörfern, leben zahlreiche typische Tier- und Pflanzenarten.
Das Buch will die einzigartige Schönheit und Vielfalt der Rhön zeigen, aber auch fĂŒr den Schutz ihrer empfindlichen LebensrĂ€ume und Tierarten werben.
Brinkmann, Bodo: Frans II. Francken. Die Anbetung der Könige und andere Entdeckungen. Hrsg. v. Kunstmuseum Basel. 2009. 112 S., 60 Abb. 22 x 30 cm. Gb EUR 22,90 ISBN: 978-3-86568-545-2 Michael Imhof
Über mehrere Generationen hinweg bildeten Mitglieder der Malerfamilie Francken das RĂŒckgrat der Antwerpener Kunstproduktion des FrĂŒhbarock. Ein grossformatiges GemĂ€lde ihres bedeutendsten Vertreters, Frans II. Francken (1581–1642), erhielt das Basler Kunstmuseum 2004 als VermĂ€chtnis. Mit Detailfreude, Phantasie und Witz schildert Frans Francken dort die Anbetung des Christuskindes durch die Weisen aus dem Morgenland in jener lockeren und schwungvollen Lasurmalerei, die fĂŒr sein SpĂ€twerk charakteristisch ist. Allerdings war die Tafel durch eine nachtrĂ€gliche Fixierung mit NĂ€geln gefĂ€hrdet, die eine Restaurierung notwendig machte. Diese verbesserte nicht nur die StabilitĂ€t sondern auch die Ă€sthetische Wirkung der Malerei erheblich.
Das wiedergewonnene Meisterwerk prĂ€sentiert die Ausstellung im Kontext weiterer Trouvaillen aus dem ƒuvre des Malers. Schon zu Lebzeiten hat Francken vor allem Kunstsammler mit unterhaltsamen Themen bedient; sie schĂ€tzen seine Werke bis heute. Nicht zufĂ€llig vereint die Ausstellung daher eine Reihe bedeutender, jedoch wenig bekannter GemĂ€lde aus Privatbesitz, die den KĂŒnstler als köstlichen Schilderer von Konzerten und Festbanketten und als lebhaften ErzĂ€hler heiligen Geschehens oder deftiger und skurriler Legenden vorstellen.
Grossmann, G Ulrich: Ostwestfalen und Soester Börde. KunstreisefĂŒhrer. 2009. 240 S., 600 fb. Abb.24 x 16,5 cm. Pb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-053-2 Michael Imhof
Der KunstreisefĂŒhrer informiert ĂŒber rund 130 Orte und mehr als 600 bedeutende Ziele aus allen Epochen. Der Leser erfĂ€hrt die wichtigsten Entstehungsdaten, die Namen der KĂŒnstler und kann sich durch zahlreiche Abbildungen, Grundrisse und PlĂ€ne ebenso gut vorbereiten wie vor Ort orientieren. Das östliche Westfalen, von Soest bis an die Weser, ist eine ebenso reiche wie unbekannte Kunstlandschaft. Schon die Karolinger hinterließen hier bedeutsame Spuren, etwa die Abteikirche von Corvey, deren Westwerk als eines der berĂŒhmtesten Bauten des 9. Jh.s in Deutschland gilt. BerĂŒhmte romanische Kirchen stehen in Soest, Minden, Höxter und Paderborn. Auch die Externsteine mit ihren romanischen Bauteilen und Bildwerken, darunter dem grĂ¶ĂŸten Relief, das zur Zeit der Romanik in Deutschland unter freiem Himmel geschaffen wurde, gehören in diesen Zusammenhang. Mittelalterliche Stadtbilder sind in Warburg, Lemgo, Minden und Soest in ungeahntem Reichtum erhalten. Burgen des Mittelalters und Schlösser der Weserrenaissance prĂ€gen die Landschaft, vom VulkanhĂŒgel Desenberg bei Warburg ĂŒber Schloss Brake bei Lemgo bis nach Varenholz und nach Petershagen an der Weser. Aber auch die frĂŒhe Industrialisierung hat ihre Spuren hinterlassen, geblieben sind uns spannende und ĂŒberraschende Besichtigungsziele, etwa die GlashĂŒtte in Gernheim bei OvenstĂ€dt nördlich von Minden oder die Dampfziegelei in Lage-Hagen sowie die Bauten der Textilindustrie in Bielefeld. FĂŒr den Transport sorgte die frĂŒhe Eisenbahnlinie vom Ruhrgebiet nach Berlin, von der der alte Bahnhof in der Festungsstadt Minden noch steht, oder der Mittellandkanal, der mit einer BrĂŒcke ĂŒber die Weser hinĂŒber gefĂŒhrt werden musste.
Christina Natlacen. Arnulf Rainer und die Fotografie. Inszenierte Gesichter, ausdrucksstarke Posen. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 75. 2009. 240 S., 233 fb. Abb. 24 x 30 cm, Gb., EUr 35,00 ISBN: 978-3-86568-227-7 Michael Imhof
Arnulf Rainer zĂ€hlt zu den wichtigsten europĂ€ischen KĂŒnstlern, die sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Weg zu einem neuen Bildbegriff im Spannungsfeld von Malerei, Fotografie und Performativem aufgemacht haben. Die Autorin berĂŒcksichtigt besonders vor dem Hintergrund von Rainers frĂŒhem Schaffen (bis Mitte der 70er-Jahre) erstmals in diesem Umfang und in dieser Detailkenntnis das fotografische Werk und verortet es geschickt und ĂŒberzeugend in seinen vielfĂ€ltigen BezĂŒgen zur Kunst- und Fotogeschichte, zur Medizin, speziell der Pathologie und Psychologie, aber auch zum Theater und zur Kulturgeschichte.
Dabei setzt sie sich besonders im ersten Teil ihrer Arbeit mit Bildmaterialien auseinander, die bislang unveröffentlicht sind und hier erstmals in ihrer Entstehung und Bedeutung untersucht werden. Die Arbeit basiert auf einer profunden Kenntnis der Forschungsliteratur. Zugleich tragen die Analysen mit wesentlichen neuen Erkenntnissen zum VerstĂ€ndnis der Kunst Rainers bei.Der zweite Teil, in dem eine kunst- und kunstgeschichtliche Kontextualisierung erfolgt, entfernt sich vom engeren medialen Horizont der Fotografie und fungiert demgemĂ€ĂŸ als ein sinnvolles Komplement.
Residenzschloss Weimar. 15 Jahre – 15 Millionen Investitionen. Berichte der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten, Band 7. Hrsg: Helmut-Eberhard Paulus. BeitrĂ€ge: Helmut-Eberhard Paulus, Stefan Winghart, Johann Philipp Jung und Achim Todenhöfer, Gerhard Schade, RĂŒdiger Burkhardt, Hendrik Romstedt, Bernhard Mai, Veit Gröschner, Rolf Bothe, Daniela Pradler, Annette Bohrloch, Dina Sperl, Diana Kußauer und Manuela Görgner, Christian Sietz, Johannes Fliegel und Doris Steindorf. 2009. 120 S., 149 fb. Abb, 21 x 30 cm, Br. EUR 18,90 ISBN: 978-3-86568-547-6 Michael Imhof
AnnĂ€hernd 15 Jahre war das Residenzschloss Weimar in der Obhut der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten. Mit der Übernahme 1994 wurde schnell deutlich, dass ein hoher und dringend notwendiger Sanierungs- und Restaurierungsbedarf bestand. Im Inneren des Schlosses sind vielfĂ€ltige und wertvolle Ausstattungen erhalten. Besonders die klassizistischen Innenraumgestaltungen und die Wandmalereien der Dichterzimmer zĂ€hlen zu den herausragenden Leistungen ihrer Zeit. Um diese zu schĂŒtzen, war es dringlichste Aufgabe, zunĂ€chst die DĂ€cher und Fassaden zu sanieren. Das zweite Augenmerk lag auf der systematischen Erfassung und restauratorischen Untersuchung der RĂ€ume im Residenzschloss. Es wurden Schwerpunkte der kĂŒnftigen Restaurierungen festgelegt, Ausstellungskonzepte und Fragen zu denkmalpflegerischen GrundsĂ€tzen diskutiert und eine Vielzahl von wegweisenden Entscheidungen im Sinne einer denkmalgerechten Sanierung getroffen. Behutsam wurden etwa das Herderzimmer aus der Raumfolge der Dichterzimmer im WestflĂŒgel oder das Gentzsche Treppenhaus im OstflĂŒgel restauriert.Um die erreichten Ergebnisse der Sanierung und Restaurierungen auch nachhaltig und dauerhaft fĂŒr die Nachwelt zu erhalten, wurden kontinuierliche Pflege und Erhalt in den Mittelpunkt gestellt. Diese KontinuitĂ€t sorgt dafĂŒr, dass erneute große SchĂ€den vermieden werden können. Beispiele dafĂŒr sind die kostbaren Parkettfußböden oder die Fenster. Ein Thema dabei war auch der angemessene Umgang mit den RĂ€umen durch Veranstaltungen. Der Berichtsband dokumentiert diese Zeit der Grundsanierung, der restauratorischen Schritte und der Diskussion um Pflege und Erhalt. Anschaulich zeigt er in 15 Maßnahmen, die Problemstellungen und Lösungswege der baulichen und restauratorischen Aufgaben und die denkmalpflegerische Diskussion um das Residenzschloss Weimar. 18 Autoren beschreiben in drei Schwerpunkten (Sanierung, Restaurierung und Erhalt und Pflege) ihre Arbeit und ihre Erfahrungen.
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