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Frankfurt am Main. Die historische Altstadt.Christin Scheiblauer. 240 S. 738 Abb. 31 x 24 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2018. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0638-4 Michael Imhof
Mit dem Wiederaufbau der sogenannten „neuen“ Altstadt zwischen Römer und Dom in Frankfurt ist auch das Thema der verloren gegangenen einzigartigen historischen Fachwerkstadt ein aktuelles Thema. Denn bis zum Zweiten Weltkrieg verfügte die Mainmetropole über die größte Fachwerkbebauung auf der Welt.
Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dieser großartigen, aber verschwundenen Stadtbauarchitektur, sucht nach Hintergründen für ihre Entwicklung und Bedeutung. Es ist eine bislang fehlende Studie mit reicher Bebilderung, ein Gang durch die Geschichte und Baugeschichte einer bedeutenden Reichsstadt und des Krönungsortes deutscher Könige, geprägt durch Reichstage, bürgerliches Engagement, Messeprivilegien und Handel. All das wirkte sich auf die Architektur aus, wie anschaulich in dem Buch gezeigt wird.
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Georgien und der Kaukasus. Foto(s) von Schöner, Jörg. 2018. 174 Abb. 24 x 30 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0722-0 Michael Imhof
Der Begriff Kaukasus wird unterschiedliche Assoziationen auslösen: imposantes Gebirge, Grenze zwischen Europa und Asien, ewiger Zankapfel verschiedener Mächte, Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und –vielleicht nicht zuletzt –Verbannungsort des Prometheus, der die Götter herausgefordert hatte, als er den Menschen das Feuer brachte. Für uns (Jörg Schöner und Albrecht Schulze) war von allem etwas dabei, als wir 1971 zum ersten Mal in diese Richtung aufbrachen, wenngleich am Anfang die Begeisterung für die Berge im Vordergrund stand, nach und nach aber auch die anderen Aspekte wichtiger wurden oder geradezu ins Auge sprangen, oder in die Kamera, denn Jörg Schöner war bereits 1964 und 1967 als Fotograf in Georgien, noch ganz vorsichtig, aber mit ansteckender Begeisterung. In zwanzig Jahren bereisten wir dieses Gebiet vielmals, oft zusammen aber auch getrennt. Aus dem Rückblick von mehr als vierzig Jahren (die letzte Reise erfolgte 2013) lässt sich ein einigermaßen abgerundetes Bild von einer Region zeichnen, die gerade wieder in die Schlagzeilen der Politik gekommen ist. Auch in diesem zeitlichen Abstand hat der Kaukasus mit Georgien nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil: Er ist spannend geblieben durch seine landschaftlichen Reize und seine kulturelle Vielfalt, die man auf einem letztlich eingeschränkten Areal erleben kann.
Gotik. Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa. Hrsg.: Stiegemann, Christoph. 2018. 800 S. 666 fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40. ISBN: 978-3-7319-0734-3 Michael Imhof
Architektur ohne Schwere, Wände aufgelöst in große, lichtdurchflutete Maßwerkfenster, himmelwärts strebende Gewölbe und monumentale Figuren an den Portalen, die in zart andeutendem Lächeln oder schmerzerfüllter Klage tiefe menschliche Regungen zeigen, aber auch Architektur im Kleinen, fein detaillierte Planzeichnungen, Buchmalereien und kostbarste Goldschmiedekunst – all dies ist kennzeichnend für die faszinierende Epoche der Gotik, die seit dem 12. Jahrhundert die Architektur und Kunst in ganz Europa revolutionierte.
Der Katalog zur neuen großen kunst- und kulturhistorischen Ausstellung des Diözesanmuseums Paderborn nimmt das Phänomen der GOTIK in den Blick. In 21 anschaulich verfassten, reich bebilderten Essays aus der Feder ausgewiesener Experten der Architektur- und Kunstgeschichte entwirft er ein breites Panorama gotischer Kunst und Architektur. Neben den grandiosen Hochleistungen der gotischen Zentren geht es darum zu zeigen, wie sich eigene regionale Traditionen etwa beim Paderborner Dombau des 13. Jahrhunderts mit westlichen Einflüssen zu selbstbewussten neuen Formen verbinden konnten.
Exponate aus ganz Europa, unter ihnen die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, bedeutende und kunstvoll gearbeitete Bildhauerwerke wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters aus dem Mainzer Dommuseum, Preziosen der Elfenbeinschnitzkunst und Goldschmiedekunst – darunter einzigartige Stücke aus dem Pariser Louvre und den Domschatzkammern zu Pamplona und Aachen –, aber auch aufwendige 3-D-Animationen lassen die Epoche der GOTIK mit ihren umwälzenden kulturellen und technologischen Veränderungen lebendig werden. Vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zum Austausch kultureller Ideen gewähren Ausstellung und Katalog faszinierende Einblicke in die Voraussetzungen und Entstehungszusammenhänge dieser innovativen Architektur- und Bildsprache, die sich über ganz Europa verbreitete und unsere Städte bis heute nachhaltig prägt.
Max J. Kobbert. Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂĽrnberg (17). Kulturgut Spiel. 2018. 144 S. 222 fb. Abb. 23 x 23 cm. EUR 19,95. CHF 22,90. ISBN: 978-3-7319-0776-3 Michael Imhof
Das Buch enthält nicht die Bilder irgendeiner Sammlung von Spielsteinen. Es sind vielmehr jene Steine, die Max J. Kobbert in einem Akt von dankenswertem Großmut dem Spielzeugmuseum und seinen Besucherinnen und Besuchern geschenkt hat. Nach seinen eigenen Worten sieht er sich selbst als beschenkt, weil er das Glück hatte, in dem seit den 1970er Jahren entfesselten Spieleboom von Anfang an dabei gewesen zu sein. Die vorliegende Neuauflage enthält auf vielfachen Wunsch auch eine Darstellung des Spielebooms seit den 1970er Jahren. Sie wird durch einen Beitrag von Christian Beiersdorf ergänzt, der die gegenwärtige Situation der Spieleszene schildert.
Kobberts Werk „Kulturgut Spiel“ ist eine ebenso kluge wie kurzweilige Philosophie des Spielens, die zwischen Bildungswert und Eigenwert des Spiels unterscheidet und sie als notwendig miteinander verbindet.
Dr. Max J. Kobbert war 1978 bis 2009 Professor für Wahrnehmungs- und Kunstpsychologie an der Kunstakademie Münster, zusätzlich seit 1982 an der FH Münster am Fachbereich Design tätig. Nebenher ist er Spieleautor, z.B. von Das verrückte ¬Labyrinth, das 1986 erschien und weltweit zu einem Klassiker geworden ist.
Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte. Neue Folge, Band 3. Beiträge zur Kunst der Moderne. Hrsg.: Lembke, Katja; Luckhardt, Jochen; Stamm, Rainer. 216 S. 139 fb. Abb. 27 x 20 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2018. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0758-9 Michael Imhof
Vor hundert Jahren löste die Gründung der Weimarer Republik die Monarchie in Deutschland ab. Auch für die Kunst- und Kulturgeschichte im heutigen Niedersachsen bedeutete das Datum einen Durchbruch in die Moderne. Aus diesem Anlass versammelt der dritte Band der „Niederdeutschen Beiträge zur Kunstgeschichte. Neue Folge“ sieben Beiträge zur Kunst der Moderne: Rainer Stamm stellt zwei seit 1937 verschollene Gemälde Karl Schmidt-Rottluffs in Farbe vor. Der Briefwechsel des Münchner Malers Richard Seewald mit Walter Müller-Wulckow, dem Gründungsdirektor des Landesmuseums Oldenburg, bietet einen Einblick in das Ringen um einen neuen Stil in der Zeit des Zusammenbruchs der alten Ordnungen. Anna Heinze zeigt Parallelen und Unterschiede im Werdegang des Oldenburger Museumsdirektors Müller-Wulckow und seines Lübecker Kollegen Carl Georg Heise auf.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht das kommentierte Faksimile des Gästebuchs von Ernst Beyersdorff, dem Begründer der Oldenburger Vereinigung für junge Kunst. Mit Blick auf das Jubiläum der Gründung des Bauhauses in Weimar vor 100 Jahren skizziert der Aufsatz von Gloria Köpnick das Engagement der von Beyersdorff gegründeten Avantgarde-Vereinigung für den Transfer der Bauhaus-Ideen in die nordwestdeutsche Provinz. Heike Wernz-Kaiser stellt das Werk der Oldenburger Malerin und Weberin Margarete Willers vor und der Provenienzforscher Hansjörg Pötzsch berichtet über Galka Scheyer, Otto Ralfs und die Gesellschaft der Freunde Junger Kunst in Braunschweig.
Die Jahrbuchreihe „Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte“ wird seit 2015 gemeinsam herausgegeben vom Landesmuseum Hannover, dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig und dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg.
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Wilhelm Schmid und die Novembergruppe. Umkämpfte Wege der Moderne. Hrsg.: Götzmann, Jutta; Stein, Thomas. 2018. 240 S. 142 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0727-5 Michael Imhof
Einige der künstlerischen Vorkämpfer nahmen die Revolution 1918/1919 zum Anlass, sich zur „Novembergruppe“ zu vereinen. Diese selbsternannten „Revolutionäre des Geistes“ brachen radikal mit den alten Formen in der Kunst. Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums widmet sich das Potsdam Museum der wohl prominentesten politischen Künstlergemeinschaft der Weimarer Republik und einem ihrer Hauptakteure, dem Kosmopoliten, Maler, Architekten und Potsdamer Wahlbürger Wilhelm Schmid (1892–1971).
Schmids Potsdamer Jahre sind eng mit seinem erstmals in Fülle gezeigten Frühwerk verbunden, dem eine ganz eigene Bildästhetik zwischen Expressivität und Neuer Sachlichkeit innewohnt. Diese führte ihn in den Kreis der Avantgarde. Ihre schöpferische Suche nach einer neuen Sprache des Gestaltens zeigt die Ausstellung mit einer prägnanten und qualitätvollen Auswahl. Zahlreiche internationale Leihgeber ermöglichen den Dialog zwischen Wilhelm Schmid und Künstlerkollegen wie Georg Tappert, ¬Arthur Segal, Moriz Melzer, Otto Möller und César Klein.
Wilhelm Schmid And The November Group. Embattled Paths of Modernity. Hrsg.: Götzmann, Jutta; Stein, Thomas. Engl. 2018. 144 S. 86 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0728-2 Michael Imhof
Denkmale in Berlin. Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ortsteil Schöneberg. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 2018. 352 S. 30 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90. ISBN: 978-3-7319-0726-8 Michael Imhof
Wie viele der Berliner Ortsteile ist Schöneberg in kurzer Zeit von einer ländlichen Ansiedlung zum Großstadtbezirk herangewachsen. Noch um 1870 war das kleine Dorf am Rande des Teltow von weiten Feldern und Wiesen umgeben. In der so genannten Gründerzeit, als sich die Stadt Berlin und ihre Umgebung zur Metropole entwickelten, prosperierte auch das Dorf Schöneberg und viele seiner Bauern wurden mit dem Verkauf ihrer Äcker reich; im Volksmund wurden sie auch „Millionenbauern“ genannt. Die in nur 25 Jahren auf über 60000 Einwohner gewachsene Gemeinde erhielt 1898 Stadtrechte und zählte mit mehr als 170000 Einwohnern 1919 zu den größten Städten des Deutschen Reichs; bei der Eingemeindung nach Berlin 1920 war der Bezirk Schöneberg beinahe vollständig in seiner heutigen Ausdehnung bebaut. Zwar haben Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit auch hier ihre Spuren hinterlassen, aber sowohl der rasante Verstädterungsprozess des Dorfes als auch die Entwicklung des West-Berliner Stadtbezirks Schöneberg sind anhand der baulichen Zeugnisse noch nachvollziehbar. Neben einigen dörflichen Bauten gehören daher zum Denkmalbestand in Schöneberg vor allem die großstädtischen Mietshäuser aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, aber auch öffentliche Bauten, Geschäftshäuser, Industrieanlagen und Verkehrsbauten.
Max Slevogt. Eine Retrospektive zum 150. Geburtstag. Hrsg.: Andratschke, Thomas; Landesmuseum Hannover. 2018. 400 S. 361 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90. ISBN: 978-3-7319-0742-8 Michael Imhof
Das Landesmuseum Hannover besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung des „Dreigestirns des deutschen Impressionismus“: Liebermann – Slevogt – Corinth. Max Slevogt war der jüngste und vielseitigste Künstler dieses Berliner Trios, doch er steht noch immer im Schatten seiner berühmten Kollegen. Zum 150. Geburtstag widmet ihm das WeltenMuseum eine große Ausstellung, die 150 Exponate, zu gleichen Teilen Gemälde und Grafiken, versammelt – entsprechend der Gleichsetzung beider Kunstgattungen durch den Künstler selbst.
Heute ist Slevogt zudem fast ausschließlich als impressionistischer Freilichtmaler populär, obwohl die Natur nicht seine einzige Inspiration gewesen ist. So entwarf der Secessionist und Expressionist zeitlebens auch Szenen aus Geschichte, Literatur und Musik, die allein seiner Phantasie entsprangen. Für das OEuvre eines der wichtigsten deutschen Künstler seiner Zeit scheint es deshalb geboten, endlich auch dessen Theorie vom „doppelten Blick“ zu berücksichtigen. Damit lässt sich Slevogts Gesamtwerk erstmals in Schöpfungen seines „leiblichen“ oder seines „geistigen Auges“ differenzieren.
VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 2/2018. Hrsg.: Verband der Restauratoren (VDR) e. V. 2018. 128 S. 185 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 34,90. CHF 40,10. ISBN: 978-3-7319-0763-3 Michael Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Inhalt: Möbelrestaurierung, Musikinstrumente, Dekontaminierung, Architekturfassung, Archäologische Objekte, Maltechnik.
Mythos Wille - Johann Georg Wille (1715-1808) / Jean Georges Wille. Ein Deutscher Kupferstecher in Paris. Hrsg.: Magistrat der Stadt Wetzlar; Hrsg.: Universität Trier. 2018. 360 S. 269 fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90. ISBN: 978-3-7319-0725-1 Michael Imhof
Der im hessischen Biebertal zwischen Wetzlar und Gießen geborene Johann Georg Wille (1715–1808) war als »graveur du roi« und Mitglied der Académie Royale in Paris einer der bedeutendsten Kupferstecher des 18. Jahrhunderts. Zudem wirkte er zwischen seiner alten und seiner neuen Heimat, zwischen Deutschland und Frankreich, als Vermittler im Bereich von Kunst und Literatur.
Heute ist Johann Georg Wille bzw. Jean Georges Wille, wie er sich in Frankreich nannte, als Künstler nahezu vergessen. Mit dem vorliegenden Katalog soll der Blick erneut auf diese außergewöhnliche Persönlichkeit gerichtet werden, deren Schaffen Auswirkungen bis weit ins 19. Jahrhundert hatte.
Jenseits des disegno. Die Entstehung selbständiger Zeichnungen in Deutschland und Italien im 15. Und 16. Jahrhundert. Hrsg.: Bohde, Daniela; Hrsg.: Nova, Alessandro. Ital.; Dtsch.; Engl. 2018. 360 S. 161 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0459-5 Michael Imhof
Die von der Theorie des disegno unabhängige Entwicklung der selbstständigen Zeichnung entglitt bisher der Aufmerksamkeit der Forschung. So wurde kaum registriert, dass in Deutschland nach 1500 in großer Zahl selbstständige Zeichnungen entstanden, diese aber in Italien eine Ausnahme blieben.
Der vorliegende Band thematisiert erstmals diese Diskrepanz und eröffnet vielfältige Perspektiven auf das Phänomen der selbstständigen Zeichnung. Die Autorinnen und Autoren konturieren das Helldunkel als spezifische Erscheinungsform der selbstständigen Zeichnung und betrachten ihre Gattungen und Motive, erläutern mediale Experimente zwischen Zeichnung, Druckgrafik und Malerei und untersuchen Rezeptions-, Sammlungs- und Transformationsprozesse.
Zerrissene Zeiten. Krieg Revolution Und Dann?. Braunschweig 1916–1923. Hrsg.: Städtisches Museum Braunschweig. 2018. 224 S. 164 fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-0757-2 Michael Imhof
Anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution von 1918 erscheint der gleichnamige Begleitband zur Ausstellung im Städtischen Museum Braunschweig. Das Buch schildert den mühsamen Weg der Gesellschaft in die Demokratie nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg. Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Sozialdemokratie, der Arbeiterbewegung und -kultur, die Geschichte des Wahlrechts, die politische Restauration, die Historie der Architektur und des sozialen Wohnungsbaus, die Auswirkungen der politischen Umbrüche auf das Kulturleben der ersten Nachkriegsjahre, die Rolle der Frau sowie die Verbindungen Braunschweigs zur internationalen Kunstszene. Der Katalog gewährt mit vertiefenden Fachaufsätzen und mehr als einhundert ausgewählten, durchgängig farbig reproduzierten Objekten, einen vielfältigen und lebendigen Blick auf eine der spannendsten Epochen der deutschen Geschichte.
Badische Medaillen. SchaumĂĽnzen dokumentieren dreihundert Jahre oberrheinische Geschichte bis 1806. Zeitz, Joachim. 2018. 608 S. 1569 fb. Abb. 32 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0400-7 Michael Imhof
Der Umbau der Landkarte Europas durch Napoleon machte bis zum Sommer 1806 aus der vereinten Markgrafschaft Baden ein buntes, vielfach größeres Staatsgebilde am Oberrhein, das Großherzogtum Baden. Alle numismatischen Zeugnisse dieser neu vereinten Ortschaften und Herrschaften sind hier versammelt und in alphabetischer Ordnung von A wie Altenheim bis Z wie Zimmern zu finden. Rund 600 Medaillen und Wallfahrtszeichen von der Renaissance bis zum Klassizismus ergeben ein schillerndes Mosaik der komplexen Geschichte Badens.
Der Fluss der Geschichte ist von weltbedeutenden Ereignissen geprägt, enthält aber auch regionale Anliegen, die international keine Wellen geschlagen haben. Doch auch sie gehören zur Kulturgeschichte der Menschheit und wurden mit Medaillen bedacht. So gibt es einerseits Stücke auf die Hinrichtung des Reformators Johannes Huss in Konstanz 1415 oder auf die Geburt des Habsburger Thronfolgers 1716, aber andererseits auch Preismedaillen für besondere Leistungen am Gymnasium Durlach oder für die zweitschönste Stute von Fürstenberg.
Zum ersten Mal sind die badischen Medaillen und Wallfahrtszeichen hier so vollständig versammelt. Die vielfach vergrößerten Abbildungen öffnen Fenster in die bewegte Geschichte rechts des Oberrheins, einer zentralen Region Europas.
Die Handschrift des Ordinarius L des Subkustos Johann Graff von 1730 als Edition mit Kommentar. Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte (9). Kohlschein, Franz; Zeißner, Werner. Gottesdienst im Bamberger Dom zwischen Barock und Aufklärung. 2018. 688 S. 24 x 17 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0299-7 Michael Imhof
Zum Kulturerbe des Abendlandes gehören die Kathedralen. Warum und wozu sind sie erbaut worden? Im Fall des Bamberger Domes galt seit der Gründung des Domstiftes 1007 der Auftrag Kaiser Heinrichs II. an die Bamberger Kanoniker, das spätere Domkapitel, in der Eucharistie und Tagzeitenliturgie täglich das Gedächtnis Jesu Christi zu feiern. Der Ort dafür war die Kathedrale. Zur Durchführung dienten die Liturgiebücher. Den Umgang mit ihnen regelte der Liber Ordinarius, das Handbuch für den Ordo, die lokale Ordnung des Gottesdienstes. Die Handschrift „Vorschriften und übliche Zeremonien der kaiserlichen und dem Papst unmittelbaren Kirche von Bamberg …“ (Archiv des Erzbistums Bamberg, Rep I. Nr. 1313) ist die letzte Ausgabe des Liber Ordinarius vor der Auflösung des Domstiftes 1803. In dem vorliegenden Werk wird dieser ediert, übersetzt und kommentiert, wobei die Zusätze in der Handschrift einbezogen sind. So bearbeitet der erste Teil den Liber Ordinarius mit seinen liturgischen Angaben, der zweite Teil listet die Benefizien und Stipendien auf und der dritte Teil beschreibt Feiern im Dom für unterschiedliche Anlässe. Der Ordinarius verweist auf die Aufklärung. Gegen die Tendenz, Klöster und Stifte als nutzlos für das Allgemeinwohl abzuwerten, bemüht sich der Autor, Subkustos Graff (1682–1749), um den Gebrauch der Volkssprache, um Verständlichkeit der Riten sowie um die Förderung von Predigten, Andachten und deutschem Gemeindegesang. Der Ordinarius macht so eine sehr wertvolle Quelle für den Bamberger Dom wie für die Liturgiewissenschaft allgemein zugänglich.
Bauernhausforschung in Deutschland und der Schweiz. Jahrbuch fĂĽr Hausforschung Band 63. Hrsg.: Arbeitskreis fĂĽr Hausforschung. 2018. 384 S. 245 fb. Abb, 165 Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0710-7 Michael Imhof
Die Bauernhausforschung ist in den letzten Jahrzehnten gegenüber der Faszination spätmittelalterlicher Bauten in den Städten aus der Mode gekommen. Um dem entgegenzuwirken, widmete sich der Arbeitskreis für Hausforschung e.V. auf seiner Jahrestagung 2012 in Villingen erstmals wieder ausschließlich dem ländlichen Hausbau. Das Jahrbuch für Hausforschung Band 63 mit insgesamt 31 Beiträgen dokumentiert in der Sektion Quo vadis Bauernhausforschung? Bestandsaufnahmen zur aktuellen Situation auf dem Lande in zahlreichen Regionen Deutschlands und angrenzenden Nachbarländern. Dabei werden auch Ansätze vorgestellt, wie mit dem fortschreitenden Verlust an baulichen Quellen im ländlichen Raum umgegangen werden kann. Nutzungswandel im Bauernhaus sowie die Spezifik und Nutzung von Ställen, Scheunen und Speichern stehen in den Aufsätzen der Sektion Landwirtschaftliche Bauten und ihre Nutzung im Vordergrund.
Burg Hohenzollern. GroĂźer BurgfĂĽhrer. GlĂĽckler, Patrick. 192 S. 591 fb. Abb. 30 x 21 cm. Imhof Verlag, Petersberg 2018. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0702-2 Michael Imhof
Wie viele Zimmer hat die Burg Hohenzollern? Wie werden die Kronleuchter entfacht? Wohin führt der geheime Gang? Antworten auf solche und viele weitere Fragen gibt dieser „Große Burgführer“. Malerisch auf einem Bergkegel gelegen, ist die Burg Hohenzollern weithin sichtbar und zieht jährlich Hunderttausende Besucher an. Sie ist Ausdruck eines königlichen Traumes und Stammburg des Hauses Hohenzollern. Als architektonisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts hat die Burg vor Kurzem ihr 150-jähriges Jubiläum gefeiert und doch gibt es noch immer viele neue Facetten zu entdecken. Dieser Burgführer ist für alle Gäste der Burg geeignet: für den historisch interessierten Besucher wie für Familien und Jugendliche. Er schafft mit über 600 Bildern und Darstellungen den Spagat zwischen einem Bildband, einem historischen Nachschlagewerk und einer Geschichten- und Anekdotensammlung rund um die Burg. Der Leser wird durch die Innenräume, die Schatzkammer und auf die Außenanlage der Burg mit ihren Basteien begleitet – von der höchsten Turmspitze bis zum tiefsten Felsenkeller reicht der Blick und es entsteht ein ganz neues, detailliertes und umfassendes Bild des Bauwerkes und seiner bewegten Geschichte.
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Fassaden – Historische Gestaltung von Bauten und des öffentlichen Raumes. Jahrbuch für Hausforschung Band 65. Hrsg.: Arbeitskreises für Hausforschung e. V. 2018. 272 S. 223 fb. Abb, 119 Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0711-4 Michael Imhof
Gebäudefassaden prägen zusammen mit Dimensionen, Kubaturen und Bautypen ganz wesentlich Häuser und Plätze unserer Städte und Dörfer. Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Hausforschung e.V. 2014 in Basel thematisierte Fassaden sowohl hinsichtlich der Gestaltung des Straßenraums (Aufbau, Rhythmus, Farbe) als auch hinsichtlich des Zusammenhangs mit der Struktur, der Funktion und der Nutzung der Gebäude selbst. Der Tagungsband umfasst insgesamt 19 Beiträge in vier Sektionen, die nach dem Auftakt zu Basel – Die Stadt und das ehemalige Fürstbistum chronologisch gegliedert sind. Spätmittelalter und frühe Neuzeit bilden den zeitlichen Schwerpunkt. Weitere Beiträge betrachten die Thematik von der Barockzeit über das 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Christian Friedrich Gille 1805–1899. Malerische Entdeckung der Natur. Spitzer, Gerd. Hrsg.: Grisebach. 2018. 240 S. 140 fb. Abb, 41 Abb. 29 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0767-1 Michael Imhof
Christian Friedrich Gille (1805–1899) blieb als Künstler zu Lebzeiten weitgehend unbekannt und starb nach fast siebeneinhalb Jahrzehnten unermüdlicher Tätigkeit in großer Armut. Die Zeitgenossen haben ihn kaum beachtet. Heute gilt er als einer der wegweisenden Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Gilles Anfänge liegen in der Epoche von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Johan Christian Dahl, als dessen talentiertester Atelierschüler er seinen Weg begann. In gewisser Weise hat Gille eine Entwicklung konsequent zu Ende geführt, die in dem neuen Naturverhältnis der Romantik am Beginn des Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt hatte und in seinen unkonventionellen Ölstudien vor der Natur, mit denen der Künstler subjektive Seherlebnisse unmittelbar in Malerei übersetzte, zur Moderne im späten 19. Jahrhundert hinführte. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die erste umfassende Monographie über den Künstler nach der ersten großen Ausstellung in Dresden und Bremen 1994.
Göttliche Ungerechtigkeit?. Strafen und Glaubensprüfungen als Themen antiker und frühchristlicher Kunst. Hrsg.: Rumscheid, Frank; Hrsg.: Schrenk, Sabine; Hrsg.: Kressirer, Kornelia. 2018. 480 S. 282 fb. Abb, 143 Abb. 31 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0740-4 Michael Imhof
Das Begleitbuch zur Ausstellung „Göttliche Ungerechtigkeit?“ setzt sich mit antiken Mythen und mit Erzählungen aus dem Alten Testament auseinander, bei denen grausame Strafen und Glaubensproben beispielsweise des jüdischen Gottes thematisiert werden. Strafen wie die Hinrichtung der Niobiden durch Apollon und Artemis oder die verlangte Opferung Isaaks durch Abraham erscheinen heutigen Betrachtern maßlos, willkürlich und daher ungerecht. Nach antiker Vorstellung wurde jedoch durch diese Demonstration göttlicher Überlegenheit die Weltordnung verteidigt, die durch Zweifel an der göttlichen Macht oder durch menschliche Hybris in Gefahr gerät.
Katalog und Ausstellung stellen schriftliche Überlieferungen der Mythen und biblischen Erzählungen vor und präsentieren die zahlreichen Bildzeugnisse. Die Kunstwerke stammen aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturräumen und Verwendungskontexten. Zu sehen sind etwa Skulpturen und Reliefs, Vasen und Buchmalereien, Bronze- und Glaswerke, die in Griechenland, Rom, Etrurien, im Nahen Osten und ebenso in den römischen Provinzen am Rhein entstanden sind.
Die Ausstellung wird von der Klassischen Archäologie und der Christlichen Archäologie bestritten. Sie wird verantwortlich kuratiert von Dr. Kornelia Kressirer, Prof. Dr. Frank Rumscheid und Prof. Dr. Sabine Schrenk.
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