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Die verlorenen Meisterwerke. Herzogliches Museum, Stiftung Schloss Friedenstein Gotha: 24. Oktober 2021 bis 21. August 2022. Hrsg.: TrĂĽmper, Timo; Hrsg.: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Wieder zurĂĽck in Gotha!. 2021. 264 S. 218 fb. Abb. 6 Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1151-7 Michael Imhof
In einer stürmischen Dezembernacht 1979 wurden aus Schloss Friedenstein in Gotha unter spektakulären Umständen fünf wertvolle Altmeistergemälde gestohlen, die jüngst nach über 40 Jahren zurückgekehrt sind. Aus diesem Anlass nimmt der Katalog die wechselvolle Geschichte der Gothaer Kunstsammlungen in den Blick: Von der Blütezeit im 19. Jahrhundert, den ungeklärten Verlusten, unkontrollierten Herausgaben und umfangreichen Verlagerungen, etwa in die Sowjetunion 1946, reicht die Betrachtung bis zum größten Kunstdiebstahl der DDR, den selbst die Stasi nicht aufklären konnte. Am Beispiel hochkarätiger Werke der Malerei, Grafik, Numismatik und des Kunsthandwerks werden die teils abenteuerlichen Wege der Objekte in private Hand, öffentliche Sammlungen oder den Kunsthandel nachvollzogen und die Umstände ihrer Rückkehr aufgezeigt. Exemplarisch wird ein spannendes Kapitel nicht nur der deutsch-deutschen Geschichte, sondern auch des internationalen Kunstmarkts erzählt, das bis heute nicht abgeschlossen ist.
Kulturpolitik der Aufklärung. Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg (1711–1794) und die Künste. Stendaler Winckelmann-Forschungen (13). Mayer, Gernot. Hrsg.: Kunze, Max; Hrsg.: Winckelmann-Gesellschaft. 2021. 384 S. 182 fb. Tab., . 26,5 x 20,3 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1199-9 Michael Imhof
Künste und Wissenschaften stehen gleichfalls in einem sehr grossen Zusammenhang mit dem allgemeinen Besten. Sie sind es, welche die Barbarey vertreiben, die Menschen gesittet und vernünftig machen, mehrere Fähigkeiten und Geschicklichkeiten unter alle Lebensarten und Nahrungsstände verbreiten, den Ruhm einer Nation vorzüglich erheben, fremde herbeiziehen, und in unzähligen anderen Arten den erwünschlichsten Einfluß zur Aufnahme eines Staats so wie überhaupt zur Ehre der Menschheit haben.
Memoire des Fürsten Kaunitz für Erzherzogin Maria Carolina (1769) Staatskanzler Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg (1711–1794) zählt zu den bedeutendsten Politikern des 18. Jahrhunderts. Im Rahmen dieser Studie wird erstmals sein kulturpolitisches Wirken systematisch untersucht: Sein Engagement im Theaterwesen, sein Einfluss auf das Baugeschehen und die Künstlerausbildung sowie seine Bedeutung für die Etablierung der Institution Museum und das Fach Kunstgeschichte. Kaunitz` Agieren wird hierbei im europäischen Kontext verortet und als Fallbeispiel einer Kulturpolitik der Aufklärung analysiert.
Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben. Augustinermuseum, Freiburg im Breisgau: 27. November 2021 bis 27. März 2022. Hrsg.: León, Adila Garbanzo; Hrsg.: Reuße, Felix; Hrsg.: von Stockhausen, Tilmann. 2021. 336 S. 362 fb. Abb. 8 Abb. 28 x 24 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1075-6 Michael Imhof
Johann Baptist Kirner zählt neben Hans Thoma und Franz Xaver Winterhalter zu den wichtigsten Malern aus dem Schwarzwald, ist aber heute weitestgehend in Vergessenheit geraten. Seinerzeit wurde er als Vertreter der neuartigen Genremalerei für seine erfindungsreichen und einfühlsamen Bilderfindungen hochgeschätzt. Sein facettenreiches Werk beinhaltet neben diesen biedermeierlichen Alltagsszenen, die er im Schwarzwald, in Bayern und während seines Italienaufenthaltes studiert hat, auch das revolutionäre Geschehen der Zeit und den technischen Fortschritt am Beispiel der Eisenbahn. Obgleich er Großherzoglicher Hofmaler in Karlsruhe war, wählte er seinen Lebensmittelpunkt im damaligen Kunstzentrum München. Der Katalog zu den beiden Freiburger Kirner-Ausstellungen nimmt erstmals das zeichnerische und malerische Werk des Künstlers als Einheit wahr und beleuchtet es sowohl aus kunsthistorischer als auch aus ethnologischer und restauratorischer Perspektive. Ausführliche Werkbesprechungen und sechs thematische Aufsätze erschließen das OEuvre in der Tiefe und lassen Kirner in neuem Licht erscheinen.
Die Kunstsammlungen der Stadt NĂĽrnberg in der Weimarer Republik. Stadtmuseum im Fembo-Haus, NĂĽrnberg: 25. Juni bis 1. November 2021. Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂĽrnberg (24). Hrsg.: Curtius, Andreas; Hrsg.: Museen der Stadt NĂĽrnberg. Luppes Galerie. 2021. 240 S. 104 fb. Abb. 20 Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1162-3 Michael Imhof
Die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg zählen zu den umfangreichsten kommunalen Kunstsammlungen Deutschlands. Unter dem Einfluss des Nürnberger Oberbürgermeisters Dr. Hermann Luppe (1874–1945) entwickelten sie während der Weimarer Republik erstmals ein systematisches Sammlungskonzept, in dessen Zuge am 1. April 1921 auch eine neue Städtische Galerie eröffnet wurde. Diese Galerie sollte einen Überblick über die neuere und aktuelle deutsche Kunstlandschaft bieten. Zu diesem Zweck wurden unter anderem Werke von bedeutenden Kunstlern wie Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Franz von Stuck, Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Pechstein oder Otto Dix angekauft. Unter der Naziherrschaft wurde 1937 eine Vielzahl dieser Werke als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt und aus der Sammlung entfernt. Einige davon sind der Zerstörung entkommen und befinden sich heute in anderen Museen oder in Privatbesitz.
Der reich bebilderte Katalog präsentiert diese Bestände erstmals im Zusammenhang der Öffentlichkeit.
Ida Maly. Zwischen den Stilen. Hrsg.: Schmutz, Hemma; Lehninger, Anna. 2021. 128 S. 81 fb. Abb. 60 Abb. 24 x 23 cm. EUR 22,00. CHF 25,30 ISBN: 978-3-7319-1137-1 Michael Imhof
Die österreichische Malerin Ida Maly (1894–1941) war eine Wanderin zwischen den Stilen. 1918 verließ sie die engen Grenzen ihrer Heimat und ging nach München, Berlin und Paris. Dort empfing sie wichtige künstlerische Impulse, scheiterte jedoch an den prekären Lebensumständen der 1920er-Jahre. Seit 1928 in der Grazer Psychiatrie „Am Feldhof“ untergebracht, schuf sie bewegende Zeichnungen, bevor sie in Schloss Hartheim bei Linz der grausamen NS-Euthanasie zum Opfer fiel. Gegen alle äußeren Widerstände entstanden, bildet Malys vielschichtiges Werk eine höchst individuelle Erscheinung im Kunstschaffen der Zwischenkriegszeit.
Michael Mohr. Zeichen Buch. Schäfer, Dr. Dorit. Hrsg.: Michael Imhof Verlag GmbH & Co KG. 2021. 144 S. 133 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 24,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-1173-9 Michael Imhof
„Seine Kompositionen, die sich bis zum Bildrand erstrecken und über diesen hinaus verweisen, verdeutlichen dabei seine Position nicht VOR, sondern IN der Natur und lassen den Betrachter das Bild über seine Grenzen hinaus weiterdenken.“
Dorit Schäfer
Franz Radziwill in Oldenburg. Denizel, Birgit. Hrsg.: Stamm, Rainer; Hrsg.: Landesmuseum fĂĽr Kunst und Kulturgeschichte; Hrsg.: Stadtmuseum Oldenburg. 2021. 208 S. 8 Abb. , 176 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1138-8 Michael Imhof
Zu keiner anderen Stadt – abgesehen von seinem Lebensort Dangast – hatte Franz Radziwill eine anhaltendere und ähnlich intensive Beziehung wie zu Oldenburg: Schon bei der Eröffnung des Landesmuseums im Oldenburger Schloss 1923 war sein Werk hier präsent, hier fand er einige seiner frühesten Sammler und hier fand 1925 eine erste Retrospektive seines Frühwerks statt.
Gemeinsam verfügen das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und das Stadtmuseum Oldenburg heute über einen Bestand von mehr als hundert Arbeiten des Meisters des Magischen Realismus, die von frühen Werken der Jahre 1916/17 bis zu den letzten Schaffensjahren des Dangaster Künstlers reichen. Der Bestandskatalog präsentiert erstmals den Gesamtbestand an Zeichnungen, Aquarellen, Gemälden und Druckgrafiken beider Museen und dokumentiert die 1937 in Oldenburg als „entartet“ beschlagnahmten Arbeiten des Künstlers.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Neubearbeitung wurden zahlreiche Neudatierungen vorgenommen und werden die späteren Übermalungen des Künstlers ausführlich thematisiert. Erstmals behandelt die Publikation auch die von Radziwill selbst entworfenen Künstlerrahmen für seine Gemälde.
Stein zu Papier – Funde und Fragmente in Abformungen. Winckelmann-Museum, Stendal: 10.10. bis 21.11.2021. Hrsg.: Kunze, Max; Hrsg.: Winckelmann-Gesellschaft. Astrid Weichelt. 2021. 32 S. 32 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 12,00. CHF 13,80 ISBN: 978-3-7319-1196-8 Michael Imhof
Das Werk der Berliner Künstlerin Astrid Weichelt überrascht gleich auf dreifache Weise. Zum einen ist es das Material – flaches Büttenpapier – aus dem sie dreidimensionale Bildgeschöpfe formt. Zum zweiten unterliegen ihren Geschöpfen reale Relikte vergangener Kulturen, etwa Fragmente historischer Architektur oder Bruchstücke antiker Plastik, oft auch Büsten bekannter Persönlichkeiten. Zum dritten – und hier vollzieht sich der eigentliche kreative Akt künstlerischer Imagination – werden die originalen Fragmente in der Abformung ihres ursprünglichen Zwecks entzogen und ergeben völlig neue Sinnzusammenhänge.
Ihre Abformungen arrangiert Astrid Weichelt dann in Installationen, Wandbildern oder als Einzelobjekte. Durch diese Transformation entstehen ästhetisch reizvolle Figurationen mit überraschenden Wahrnehmungsperspektiven für den Betrachter. Die meist ironisch und zugleich nachdenklich stimmenden Assemblagen sensibilisieren, wecken Erinnerungen an längst Vergangenes und halten uns die Fragilität unseres Seins, die Endlichkeit von Gewohntem und die Vergänglichkeit von Ruhm vor Augen.
100 Jahre Nordische Woche, 100 Jahre Museum Behnhaus [LĂĽbeck]. Hrsg.: Bastek, Alexander. Deutsch. 2021. 232 S. 1 Abb., 232 fb. Abb. 29,0 x 23,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1182-1 Michael Imhof
Im September 1921 fand in Lübeck die Nordische Woche statt. Diese Festwoche mit zahlreichen Veranstaltungen sollte nach dem Ersten Weltkrieg Ausgangspunkt sein, um die Beziehungen Deutschlands zu Skandinavien in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht neu zu beleben. Das Lübecker Behnhaus öffnete zu diesem Anlass erstmals seine Türen als Museum. Carl Georg Heise präsentierte hier Lübecker Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und schuf damit die Grundlage für seine in den 1920er Jahren folgende Sammlungs- und Ausstellungsarbeit. Unsere Jubiläumsausstellung und der begleitende Katalog blicken auf Heises Lübecker Jahre zurück und präsentieren Künstlerinnen und Künstler des 19. Jahrhunderts wie Friedrich Carl Gröger, Friedrich Overbeck, Gotthardt Kuehl oder Maria Slavona, von Heise geförderte Künstler des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit wie Emil Nolde, Ernst Barlach, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer, Anita Rée, Alexander Kanoldt oder Ernst Wilhelm Nay sowie Lübecker Künstler wie Alfred Mahlau, Asmus Jessen oder Erich Dummer. Zudem wird mit der Berücksichtigung von Kunsthandwerk und Fotografie ein weiter Bogen der Moderne geschlagen und mit Blick auf die skandinavische Kunst eine mitunter nordische Moderne vor Augen geführt.
Egypts forgotten city. Begleitband zur Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin in der James-Simon-Galerie: 21. Mai bis 12. September 2021. Hrsg.: Staatliche Museen zu Berlin; El-Sayed, Rafed; Lakomy, Konstantin C.; Ehler, Elisabeth; Fluck, Cäcilia; Herzberg-Beiersdorf, Anne; Zorn, Anne. Akhmîm. Englisch. 2021. 400 S. 341 fb. Abb., 3 Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40" ISBN: 978-3-7319-1187-6 Michael Imhof
With its more than 6.000 years of history, Akhmîm is one of the oldest cities in Egypt. Today, only a few archaeological remains of the once large temples and extensive necropoleis bear witness to the long period of settlement in antiquity. The true treasure trove of statues, reliefs, everyday objects, cult implements, coffins, burial objects and written testimonies is scattered in museums around the world, a significant part at the Staatliche Museen zu Berlin.
The idea for the exhibition and accompanying publication arose from a cooperation with the Mîn Panos project at the University of Göttingen, which is dedicated to the material culture of Akhmîm and its surroundings. For the first time, selected objects from this region from around the world are brought together and illuminated from various aspects. The cultural and political role of the city, its influence as a religious centre, its importance as the birthplace of famous historical figures in Egyptian history and its long tradition in craftsmanship are traced and rounded off by an overview of the history of research up to the present day.
VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 2/2021. Hrsg.: Verband der Restauratoren (VDR) e. V. Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut (1/2021). Deutsch. 2021. 112 S. 194 fb. Abb., 13 Abb. 30 x 21 cm. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-1180-7 Michael Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Inhalt: Trompe-l`oeil, Wandmalerei, Gemälde, Druckgrafik, Metall, Textil, Holz, Kunststoff, Film, Museologie.
Die Geschichte von Althof. Von der GrĂĽndung des Klosters Doberan bis in die Gegenwart. Heider, Martin. Deutsch. 2021. 2050 S. 154 Abb., 384 fb. Abb. 29,0 x 23,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1157-9 Michael Imhof
Laut Überlieferung wurden Zisterziensermönche im Jahr 1171 vom Kloster Amelungsborn ausgesandt, um im heutigen Doberaner Stadtteil Althof das Kloster Doberan zu beziehen. Das Jubiläum der 850-jährigen Wiederkehr der Klostergründung war Anlass für eine intensive Auseinandersetzung mit deren Historie. Althof, wie der Ort erst später genannt wurde, stand bereits im späten Mittelalter, in der Frühen Neuzeit und erneut verstärkt seit dem frühen 19. Jahrhundert im Fokus historischen Interesses. Davon zeugen eine Reihe von Schriften.
Eine tiefgehende Gesamtdarstellung der Historie Althofs vom Mittelalter bis in die Gegenwart, die auch den Pachthof samt Gebäudebestand sowie Ziegelei, Erbpachtmühle und weitere Aspekte berücksichtigt, liegt mit diesem Band erstmals vor. Schwerpunkt dieser Arbeit ist die erste systematische Auswertung historischer Handschriften und weiterer Quellen von der Zeit der Klosterauflösung in der Mitte des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dafür wurden rund 4.000 Seiten Archivgut gesichtet und ausgewertet.
Die Akten bieten auch Einblicke in die Produktionsweise und Abläufe im Ziegelei- und Mühlenwesen sowie in die Landwirtschaft und das gesellschaftliche Leben seit der frühen Neuzeit bis über die frühindustrielle Zeit hinaus.
Das Buch bietet zudem eine einmalige Sammlung von 534 überwiegend bislang unveröffentlichter Abbildungen aus Archiven und Privatbeständen: Pläne, Grundrisse, Schnitte, Postkarten und Fotografien.
Historische Bootshäuser. Architektur des deutschen Rudersports 1883–1933. Hoffmann, Petra. Hrsg.: Griep, Helmut. Deutsch. 2021. 256 S. 136 Abb., 146 fb. Abb. 27,0 x 22,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0933-0 Michael Imhof
Mit dem Bootshaus entstand im Zuge der aufkommenden Sportbewegung um 1900 ein völlig neuer Bautyp – in einer Zeit, die von der Expansion der Großstädte und umfassenden Veränderungen der Lebensumstände geprägt war. Sport und Freizeitkultur wurden mehr und mehr zu einem Teil des modernen Lebens und insbesondere das Rudern erlangte durch Förderung des Deutschen Kaisers Popularität. Rudervereine ließen sich im Umfeld der Städte an Seen, Flüssen und Kanälen nieder – oft waren diese Standorte eng mit der jeweiligen Stadtgeschichte verknüpft. Aus den ersten Holzschuppen der Vereine wurden bald beeindruckende Häuser, die zugleich als Sportstätte und als Ort des großbürgerlichen Gesellschaftslebens dienten. Ihre Architektur spiegelt die Modernität der Bauaufgabe und umfasst Beispiele von herausragender künstlerischer oder zeitgeschichtlicher Bedeutung.
Von den bis 1933 erbauten Bootshäusern der deutschen Rudervereine sind heute noch annähernd hundert erhalten und in diesem Buch dokumentiert.
Der Künstler als Handwerker. Ausbildung, Marktstrategien und Sozialtopographie zunftGber Maler in Spätmittelalter und Früher Neuzeit am Beispiel Augsburgs. Brenner, Danica. artifex. Deutsch. 2021. 416 S. 250 fb. Abb., 29 Abb. 30 x 22 cm. EUR 89,00. CHF 91,50 ISBN: 978-3-7319-0879-1 Michael Imhof
Die vorliegende Publikation beleuchtet die soziale Wirklichkeit des KĂĽnstlers in Mittelalter und FrĂĽher Neuzeit und ist richtungsweisend nicht nur fĂĽr die KĂĽnstlersozialgeschichte.
Anhand der Augsburger Maler untersucht die Studie die Arbeits- und Lebensbedingungen des vormodernen Künstlers für den Zeitraum von der zweiten Hälfte des 14. bis ins zweite Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts. Für keine deutsche Stadt wurde die Geschichte des Malerhandwerks bislang vergleichbar breit untersucht und dargestellt.
Die auf extensiven Quellenauswertungen basierende Betrachtung des Künstlers als zunftgebundenem Handwerker beleuchtet zunächst Ausbildung und gewerbliche Aspekte der Augsburger Maler aus verschiedenen Blickwinkeln. Die dabei eingebundenen quantitativen Erhebungen unter anderem zu Anzahl, Größe und Zusammensetzung der Werkstätten und die anschließende sozialtopographische Verortung und soziale Einordnung der Maler und ihrer Werkstätten stellen die ersten Erhebungen dieser Art zum bildenden Künstlers im Alten Reich dar.
Max Beckmann. vom Vietzker-Strand zur Departure 1904–1936. Schubert, Dietrich. Deutsch. 2021. 288 S. 190 fb. Abb., 63 Abb. 29,0 x 24,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1142-5 Michael Imhof
Max Beckmann ist neben Edvard Munch, Oskar Kokoschka, Pablo Picasso, Otto Dix und Max Ernst zweifellos einer der führenden Maler und Graphiker des 20. Jahrhunderts. Seine Reputation stieg die letzten Jahrzehnte seit 1984, dem 100. Geburtstag des Malers, stetig. Wichtige Ausstellungen in München, Frankfurt, Paris, London, New York, Amsterdam und Leipzig sowie 2021 in Hamburg halfen, den in der Adenauer-Ära im Schatten der Abstrakten unterbewerteten Künstler bekannter zu machen und sein Werk zu erforschen. Im Unterschied zu den gegenstandslosen Malern suchte Beckmann in seinem Schaffen eine Synthese aus der Darstellung sichtbarer Wirklichkeit und ideeller Überhöhung. Dabei hatte er immer die bedeutenden Künstler der Vergangenheit im Blick: Grünewald, Tintoretto, Rembrandt, Géricault, Delacroix und Van Gogh, jedoch ohne diese epigonal auszubeuten, wie es andere Maler machten.
Die Erlebnisse als Sanitäter bei Ypern 1915 während des Großen Krieges 1914–18 wurden für den leidenschaftlichen Realisten zu einer entscheidenden Wende, wie schon 1964 Kurt Badt betonte. Zur Zeit der Weimarer Republik mehrten sich die Erfolge Beckmanns, er suchte sich gegenüber der Pariser Kunstszene, speziell Picasso, zu profilieren. Und auch drei Frauen in seinem Leben inspirierten ihn nachhaltig – wie überhaupt die Spannung der Geschlechter eines der Hauptthemen Beckmanns ist. Der Autor, Professor an der Universität Heidelberg, behandelt in einer sachlichen Darstellung Beckmanns Kunst von 1904 bis zur NS-Diktatur im Lichte der zahlreichen Briefe, besonders auch an den Händler J. B. Neumann, und im Kontext der schriftlichen Bekenntnisse, in denen der Künstler seine Werturteile konkretisierte, die von überzeitlichem Interesse sind.
Stonehenge. Von Menschen und Landschaften. Mölders, Doreen / Rind, Michael M. / Schierhold, Kerstin. 368 S., 368 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 34,95 CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1070-1 Michael Imhof
Stonehenge ist ein Höhepunkt der prähistorischen Bau- und Ingenieurskunst.
Aber der Steinkreis liegt nicht isoliert. Er ist Teil einer rituellen Landschaft mit jahrtausendealter Geschichte und europaweiten Parallelen. Der Blick nach Westfalen offenbart imposante Megalithgräber, die auch hier als älteste erhaltene Bauwerke die Landschaft prägen. Sie nehmen die Bauweise mit tonnenschweren Steinen bereits mehrere hundert Jahre vor Stonehenge vorweg und sind bis heute integraler Bestandteil der Kulturlandschaft. Das LWL-Museum für Archäologie | Westfälisches Landesmuseum in Herne zeigt gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) von September 2021 bis September 2022 die Sonderausstellung „Stonehenge – Von Menschen und Landschaften“. Der Katalog zur Ausstellung umfasst Beitrage führender internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund um das Werden der Kulturlandschaften von Stonehenge und Westfalen. Erstmals werden neueste Erkenntnisse publiziert und eine umfassende Abhandlung zur Erforschung von Stonehenge in deutscher Sprache vorgelegt.
Paul Wieghardt. Die Gemälde, Werkverzeichnis. Hrsg.: Conzen, Susanne; Krüger-Bahr, Carolin. Deutsch. 2021. 368 S. 425 fb. Abb., 7 Abb. 28 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1034-3 Michael Imhof
Das Werkverzeichnis als Ergänzung zum 2019 erschienenen Ausstellungskatalog ist die erste ausführliche Publikation der Gemälde des deutsch-amerikanischen Künstlers Paul Wieghardt (1897–1969). In den 1960er Jahren galt er als einer der einflussreichsten Kunstprofessoren und Künstler im Mittleren Westen der USA.
Mit über 500 Arbeiten vermittelt die Veröffentlichung ein anschauliches Bild dieser eindrucksvollen Künstlerbiografie zwischen Europa und Amerika. Zahlreiche Werke, die sich vorwiegend in Privatbesitz befinden, wurden neu- und wiederentdeckt. Dazu zählen Gemälde, die in Auseinandersetzung mit Kollegen, Lehrern und Schülern wie Robert Liebknecht, Paul Klee und Robert Indiana entstanden. Der gewonnene Überblick über dieses Gesamtwerk vermag zugleich die Entwicklungslinien der Malerei – wie sie im Laufe des 20. Jahrhunderts zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion verlaufen – nachzuzeichnen.
Fotografien von Göran Gnaudschun. Schriftenreihe Museum Europäischer Kulturen (25). Hrsg.: Boersma, Susanne; Wittenzellner, Jana; Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin. Das bessere Leben / The better life. Deutsch; Englisch. 2021. 120 S. 50 fb. Abb. 28,0 x 22,0 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1155-5 Michael Imhof
Murcia ist eine sonnenverwöhnte Region an der spanischen Mittelmeerküste. Seit Jahrtausenden zieht sie die Menschen an. Heute verbringen Deutsche und Briten ihren Ruhestand in der Gegend. Arbeitskräfte aus dem östlichen Europa, Afrika und Südamerika schuften in der Agrarindustrie. Der Fotograf Göran Gnaudschun bereiste Murcia im Jahr 2020 für die Ausstellung Murcia: Im Garten Europas des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin. Er spürte der Migration in die Region nach und porträtierte Zugewanderte mit ihren Träumen und Lebensrealitäten. Die Fotografien und drei begleitende Artikel öffnen ein Fenster in eine bisher kaum bekannte Gegend Europas – in die Gegenwart der spanischen Region Murcia.
Hessen entdecken / Discover Hesse. Schlösser, Burgen, Klöster, Gärten / Palaces, Castles, Monasteries, Gardens. Bechler, Katharina; Worms, Kirsten. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Hessen. Deutsch; Englisch. 2021. 208 S. 177 fb. Abb. 28,0 x 22,0 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1126-5 Michael Imhof
48 Kulturschätze auf einen Blick! Erstmals präsentieren die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen ihre Schlösser, Burgen, Klöster, Gärten, Parks und Einzelmonumente in einem Band. Einzigartige Aufnahmen von Michael Leukel stellen bekannte Kulturschätze, aber auch weniger beachtete Kleinodien vor.
Die Sehenswürdigkeiten der hessischen Schlösserverwaltung umfassen Geschichte und Kunst aus fast zwei Jahrtausenden. Wir laden Sie ein, die Vielfalt des reichen kulturellen Erbes in Hessen zu erkunden.
Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa – Band 12. Hrsg.: Brämer, Andreas; Keßler, Katrin; Knufinke, Ulrich; Przystawik, Mirko; Brämer, Andreas. Jewish Architects – Jewish Architecture?. Englisch. 2021. 216 S. 70 sw. Abb., 108 fb. Abb. 26,0 x 21,0 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1161-6 Michael Imhof
“Jewish Architects – Jewish Architecture?” implies several claims that need to be discussed ¬critically and – case-by-case – be confirmed or refuted. On the one hand: Was there or is there such a thing as “Jewish architects”? In what way would they differ from non-Jewish architects? Does being Jewish have anything to do with the profession of “architect”? Whoever would make the attributions and what was or would be the consequence for those who were or are named Jewish architects? How did both male and female architects see themselves then or now? And on the other hand: Is there such a thing as “Jewish architecture”? Does being Jewish have ¬anything to do with the architects and their projects? Does it make a difference, if a Jew or a non-Jew designs Jewish architecture? What type of architecture and for whom?
This volume is a collection of essays by scholars from the fields of Jewish History, Architectural History and Theory, Art History, Jewish Studies and Contemporary History, with a first-time international perspective on these subjects.
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