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Imhof Verlag

 
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Ruth Baumgarte. Vision Afrika. Turn of the Fire. Hrsg.: Joch, Peter. 2019. 126 S. fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0816-6 Michael Imhof
Ruth Baumgarte (1923–2013) reiste seit den 1980er Jahren mehr als 40 Mal nach SĂŒd- und Ostafrika. Um den ‚fremden‘ Kontinent abzubilden, entwickelte sie einen expressiven Stil. Vielfach ließ sie apokalyptische Visionen entstehen.
Farbgewaltige Darstellungen von Menschen und Landschaften spiegeln die Verbundenheit und starke Empathie der KĂŒnstlerin zum vielschichtigen Kontinent Afrika. Dabei sind fĂŒr Ruth Baumgarte auch soziale Verwerfungen und UmbrĂŒche in afrikanischen Gesellschaften ein zentrales Thema.
Der ĂŒber 100 Werke umfassende Afrika-Zyklus zeigt die AktualitĂ€t der KĂŒnstlerin, die beim Thema Afrika ihrer Zeit weit voraus war. Die brisanten sozialpolitischen Entwicklungen in afrikanischen LĂ€ndern verleiht den Arbeiten von Ruth Baumgarte eine stetig wachsende Relevanz in kĂŒnstlerischer wie in gesellschaftspolitischer Hinsicht.
Deutsche Zeichnungen von Tischbein bis Corinth. In einem glĂŒcklichen Augenblick erfunden. Hrsg.: HĂŒbner, Christine; Thimann, Michael. 2019. 184 S. 141 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0830-2 Michael Imhof
Die Kunstsammlung der UniversitĂ€t Göttingen verfĂŒgt ĂŒber einen Bestand von 2500 Handzeichnungen vorwiegend Alter Meister. Darunter befindet sich auch eine große Gruppe deutscher Zeichnungen von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Beginn der Moderne um 1900, und damit aus jener Epoche, in der die Zeichenkunst in Deutschland die grĂ¶ĂŸte Aufmerksamkeit fand. Zwischen 1750 und 1900 wurde das Zeichnen hier zu einer leitenden kĂŒnstlerischen Disziplin. Der Göttinger Bestand bildet die Geschichte und die DiversitĂ€t der Zeichenkunst in Deutschland auf vielseitige Weise ab. Besondere StĂ€rken liegen in der Kunst des 18. Jahrhunderts; hier sticht eine Gruppe von Zeichnungen der Tischbein-Familie hervor. Die Romantik wiederum ist mit dem Göttinger Maler Carl Wilhelm Oesterley zentral vertreten, dessen italienische Landschaften und feinsinnigen KĂŒnstlerbildnisse zu den hervorragendsten Erzeugnissen der romantischen Handzeichnung zĂ€hlen. BlĂ€tter von Johann Gottfried Schadow, Wilhelm Schadow, Carl Blechen, Carl Spitzweg und Louis Gurlitt runden diese Gruppe ab und leiten zur DĂŒsseldorfer Schule ĂŒber, die mit Eduard Bendemann und Carl Friedrich Lessing reprĂ€sentativ vertreten ist. Die Kunst der Deutschrömer bildet mit Albert Lang, Adolf von Hildebrand, Franz Lenbach, Ludwig von Hofmann und Max Klinger einen weiteren Schwerpunkt. Die Göttinger Handzeichnungen des 18. und 19. Jahrhunderts zeugen von dem umfassenden Aufwertungsprozess des Mediums Zeichnung am Beginn der kĂŒnstlerischen Moderne. Erstmals werden diese BlĂ€tter nun wissenschaftlich erschlossen und einem breiteren Publikum prĂ€sentiert.
Frobenius. Die Kunst des Forschens. Hrsg.: Museum Giersch der Goethe-UniversitĂ€t; Frobenius-Institut fĂŒr kulturanthropologische Forschung. 2019. 280 S. 250 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0824-1 Michael Imhof
Das Frobenius-Institut fĂŒr kulturanthropologische Forschung an der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt a. M. verfĂŒgt ĂŒber einen einmaligen Sammlungsbestand an Nachzeichnungen prĂ€historischer Felsbilder, an Fotografien sowie ethnografischen Bildern fremder Ethnien und ihrer KulturgĂŒter, der auf Expeditionen nach Afrika, Australien, Neuguinea, Skandinavien und SĂŒdeuropa entstand. Ausstellung und Katalog möchten diesen herausragenden universitĂ€ren Bilderschatz, der auf den InstitutsgrĂŒnder, den Ethnologen Leo Frobenius (1873–1938) zurĂŒckgeht und sich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Kunst bewegt, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Der Fokus liegt auf den bislang wenig bekannten Expeditionszeichnern und -zeichnerinnen, die dieses beeindruckende Bildmaterial im Dienste der Wissenschaft schufen. Ausstellung und Katalog spannen den Bogen von der Wilhelminischen Epoche bis in die 1960er Jahre und spiegeln damit die tiefen UmbrĂŒche der Zeithistorie, der Wissenschaft und der Kunst.
Der reich bebilderte Katalog der Ausstellung umfasst wissenschaftliche BeitrÀge von Ethnologen, Kulturanthropologen und Kunsthistorikern.
1000 Jahre MĂŒnz-, Markt- und Zollrecht. Vonderau Museum Fulda (47). Hrsg.: Fechter, Sabine; Fulda 2019. Fulda handelt. Fulda prĂ€gt. 2019. 424 S. 264 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0814-2 Michael Imhof
Mit der KlostergrĂŒndung durch Sturmi am 12. MĂ€rz 744 war der Grundstein fĂŒr eine Siedlung an der Fulda gelegt. Im Jahr 1019 verlieh Kaiser Heinrich II. Abt Richard das MĂŒnz-, Markt- und Zollrecht fĂŒr diese Siedlung. Die Verleihung dieser Rechte förderte die wirtschaftliche Entwicklung der Siedlung am Fuß der Abtei und erhob sie faktisch in den Rang einer Stadt.
Die JubilĂ€umsausstellung „Fulda handelt. Fulda prĂ€gt.“ (12. MĂ€rz bis 4. August 2019) im Vonderau Museum Fulda und der begleitende Katalog erzĂ€hlen die wechselvolle Geschichte der Stadt Fulda anhand ihrer Wirtschaft, vom zunftgebundenen Handwerk ĂŒber die fĂŒrstlichen Manufakturen bis hin zur modernen Industrie.
Wiederkehrendes Element der Ausstellung sind die zeittypischen Produkte, die fĂŒr den heimischen Markt, aber auch fĂŒr den Fernhandel gefertigt wurden und noch heute werden. Ebenso verfolgt sie das sich immer wieder verĂ€ndernde Geld von den ersten geprĂ€gten MĂŒnzen Fuldas bis hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Die AufsĂ€tze im Begleitkatalog liefern vertiefende Hintergrundinformationen zu den Themen der Ausstellung: so zur Urkunde aus dem Jahr 1019 mit den damit verbundenen Rechten fĂŒr Fulda, zum mittelalterlichen Zunftwesen und Handwerk, zu jĂŒdischen Kaufleuten, zu typischen Fuldaer GeschĂ€ften und HandelsgĂŒtern, zum MĂŒnzwesen und zur Entwicklung des Geldes, schließlich zu neuen Produkten und MĂ€rkten, die vom Erfindungsreichtum der Fuldaer BĂŒrger zeugen. Der Ausstellungskatalog bietet neben den AufsĂ€tzen umfangreiches Bildmaterial und stellt ein Nachschlagewerk zur Wirtschaftsgeschichte Fuldas dar, der bisher noch kein eigener illustrierter Katalog gewidmet wurde.
Griechische Rundskulpturen bis zum Hochhellenismus. Katalog der Skulpturen in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin Band II, Teil 1. Hrsg.: Schwarzmaier, Agnes; Scholl, Andreas; Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. 2019. 328 S. 537 Abb. 28 x 23 cm. EUR 65,00. CHF 74,80 ISBN: 978-3-7319-0769-5 Michael Imhof
Dieser Band zu den griechischen Rundskulpturen von den AnfĂ€ngen bis zum Hochhellenismus dokumentiert erstmals in der Geschichte der Berliner Antikensammlung den Gesamtbestand unter Einschluss der Kriegsverluste. Neue Farbabbildungen zeigen nicht nur viele BerĂŒhmtheiten von allen vier Seiten, sondern fĂŒhren diese oft in einem frisch restaurierten Zustand vor Augen. Neben zahlreichen Highlights werden hier viele bislang unveröffentlichte oder schlecht erschlossene Bildwerke auf dem neuesten Stand der Forschung gewĂŒrdigt. Insofern ist der Band zweifellos ein Muss fĂŒr jede archĂ€ologische Bibliothek, aber auch fĂŒr alle Fachleute und Kunstfreunde, die sich mit griechischer Skulptur vertieft beschĂ€ftigen wollen.
Ikonographie und Kontext. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (163). Carrasco, Julia. Der SĂŒndenfall im Werk von Hans Baldung Grien. 2019. 304 S. 138 z. T. fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0640-7 Michael Imhof
Der SĂŒndenfall entwickelte sich um 1500 zu einem populĂ€ren Thema der nordalpinen Kunst, das neben heilsgeschichtlichen und moralischen Fragestellungen auch kĂŒnstlerische, Ă€sthetische und sinnliche Aspekte aufwarf. Diese Vielfalt spiegelt sich exemplarisch im Werk Hans Baldung Griens wider, der zu den bedeutendsten, wenngleich weniger bekannten altdeutschen KĂŒnstlern zĂ€hlt. Medial divers und ĂŒber das gesamte Schaffen verteilt, kommt Baldungs oftmals originellen Formulierungen des Sujets eine reprĂ€sentative Stellung innerhalb des ƒuvres zu. DemgegenĂŒber haben die Werke in der Forschung bislang eine vorwiegend selektive Wahrnehmung und hĂ€ufig werkimmanente bis psychologisierende Deutungen erfahren. Die Publikation bietet erstmals eine vollstĂ€ndige Analyse des gesamten Werkkomplexes, die, verbunden mit einer Rekonstruktion der kunst- und kulturhistorischen Perspektive, ein VerstĂ€ndnis der Werke im Kontext ihrer Zeit eröffnet. Neben der Einbettung in das KĂŒnstlerƓuvre und die zeitgenössische Kunstproduktion werden hierbei ikonographische, mediale und funktionale Faktoren ebenso wie theologische und kommerzielle Gesichtspunkte berĂŒcksichtigt.
Der kurbayerische Hofbaumeister Johann Gunezrhainer (1692–1763). Dornieden, Hanna Katharina. 2019. 560 S. 565 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0517-2 Michael Imhof
Der Baumeister Johann Gunezrhainer (1692-1763) war fast ein halbes Jahrhundert im Dienste der bayerischen KurfĂŒrsten tĂ€tig. Der Sohn eines MĂŒnchener Stadtmaurermeisters hatte als Hofbaumeister ein breites Aufgabenspektrum zu bewĂ€ltigen, das von Bauarbeiten an den kurfĂŒrstlichen Schlössern wie Nymphenburg und Schleißheim ĂŒber die Innenausstattung von Appartements bis hin zu Materialinventuren reichte. Seine wichtigsten Werke entstanden jedoch im Bereich des Sakralbaus: Die Klosterkirchen in Landshut-Seligenthal, Reisach und SchĂ€ftlarn und die MĂŒnchener Damenstiftskirche zĂ€hlen gleichzeitig zu den Hauptwerken des bayerischen Barock. Schließlich wurde er auch von Adeligen, Hofbeamten und reichen BĂŒrgern fĂŒr ihre StadtpalĂ€ste, Landschlösschen und Schlosskapellen engagiert. Die Monographie berĂŒcksichtigt vor allem Umfeld und Entstehungsbedingungen der Werke Johann Gunezrhainers. ErgĂ€nzt durch Werkkatalog, Quellenmaterial und Chronologie bietet sie einen Einblick in den Arbeitsalltag eines barocken Hofbaumeisters.
Die Jagd. Ein Schatz an Motiven. Hrsg.: Perse, Marcell; Wiegmann, Karlheinz. 2019. 184 S. 169 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0777-0 Michael Imhof
Das StĂ€dtische Museum Schloss Rheydt und das Museum Zitadelle JĂŒlich widmen der Jagd als Motiv in der Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts eine Sonderausstellung. Im spezifischen Kontext der Hofkultur spielte die Jagd eine herausragende Rolle in der Konstruktion fĂŒrstlicher Leitbilder sowie dynastischer IdentitĂ€t und KontinuitĂ€t. Heldenlegenden, die von heroischen Jagdabenteuern erzĂ€hlten, dienten dabei der Inspiration. Die zahlreichen Bedeutungsebenen des Jagdmotivs reichten von allegorischen und moralischen Sinngehalten bis hin zu erotischen Anspielungen. Insbesondere skurrile Affenjagden in Kupferstichen und Tapisserien waren Ausdruck eines innovativen Umgangs mit dem Jagdmotiv. Ebenso humorvoll wie allegorisch wurde das Jagdmotiv in der niederlĂ€ndischen Malerei des Goldenen Zeitalters dargestellt. Gleichzeitig wurde fĂŒr den neuen Kunstmarkt das Thema in diversen Genres umgesetzt. In einem Ausblick zeigt die Ausstellung zudem, dass die Jagd als ein unerschöpflicher Motivschatz KĂŒnstlern, wie denjenigen der DĂŒsseldorfer Malerschule des 19. Jahrhunderts, weiterhin als Inspirationsquelle diente.
Kemmern. Ein frÀnkisches Dorf und seine Schwestern im Wandel. Abraham CO., Br. M. 2019. 552 S. 773 z. T. fb, Abb. 29 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0773-2 Michael Imhof
Vorliegende Publikation befasst sich zunĂ€chst mit dem GrĂŒndungsprozess der Dillinger Franziskanerinnen und wĂŒrdigt daher v. a. die aus Dillingen stammenden Ordensfrauen. In der Darstellung der umfassenden Ortschronik erinnern sich viele Kemmerner an das Wirken ihrer Schwestern. Diese prĂ€gten mit ihrem Glaubensleben mehrere Generationen der Kemmerner Bevölkerung und waren als Krankenschwestern, KindergĂ€rtnerinnen und Volksschullehrerinnen hochgeschĂ€tzt. Als anerkannte Respektspersonen bestimmten sie maßgeblich das soziale und religiöse Leben in Kemmern. Auch an alle aus Kemmern stammenden Schwestern wird erinnert, wobei ihre TĂ€tigkeiten und Wirkungsorte aufgezeigt werden. NĂ€her wird ferner auf Priesterpersönlichkeiten eingegangen, die in Kemmern geboren sind. Hunderte von Abbildungen erinnern an viele Begebenheiten, Feste und Feiern mit den Schwestern im Ort.
KunstschÀtze und Wissensdinge. Eine Geschichte der UniversitÀt Hamburg in 100 Objekten. Hrsg.: Wenderholm, Iris; Posselt-Kuhli, Christina. 2019. 400 S. 151 fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0764-0 Michael Imhof
Weltoffenes Gelehrtentum, weitlĂ€ufige Forschungsinteressen und das SelbstverstĂ€ndnis einer hanseatischen Handelsmetropole prĂ€gten die Geschicke der UniversitĂ€t Hamburg seit ihrer GrĂŒndung im Jahre 1919. Mit einem Alter von 100 Jahren gehört sie zu den jĂŒngeren HochschulgrĂŒndungen Deutschlands, auch wenn ihre AnfĂ€nge bis in das 17. Jahrhundert zurĂŒckreichen und VorgĂ€ngerinstitutionen wie das Akademische Gymnasium bis hin zum Kolonialinstitut umfassen. Die KunstschĂ€tze und Wissensdinge im Besitz der UniversitĂ€t erzĂ€hlen eine vielstimmige Geschichte, die Personen- und Institutionen-, Objekt- und UniversitĂ€tsgeschichte verknĂŒpft und in ihren VerĂ€stelungen sichtbar werden lĂ€sst.
Irr-Real. Carl Julius Milde, das PortrÀt und die Psychiatrie. Hrsg.: Bastek, Alexander. 2019. 192 S. 132 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0834-0 Michael Imhof
Mit dem genauen Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde zwischen 1829 und 1834 Menschen in ihrer individuellen Eigenart fest. Zugleich zeichnete er ein Bild ihrer Krankheit. Die Dargestellten sind Patienten der Psychiatrie im Hamburger Krankenhaus St. Georg.
Carl Julius Milde (1803–1875) ist in LĂŒbeck kein Unbekannter. Sein passioniertes und langjĂ€hriges Engagement fĂŒr die Kultur der Hansestadt wirkt bis heute nach. Milde war erster Konservator der LĂŒbecker Kunst- und Naturaliensammlung und er setzte sich u. a. mit seinem „LĂŒbecker ABC“ fĂŒr den Erhalt von BaudenkmĂ€lern ein.
Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass Milde auch fĂŒr die Medizin als KĂŒnstler tĂ€tig war. Seine PatientenportrĂ€ts entstanden im Kontext der Verwissenschaftlichung der Psychiatrie in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Sie werden hier erstmals in den Fokus gerĂŒckt. WĂ€hrend die Psychiatrie als medizinisch eigenstĂ€ndige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von PatientenportrĂ€ts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte KĂŒnstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bildmaterial, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. In seinen Bildnissen hielt Milde zugleich die individuellen ZĂŒge der Dargestellten fest. Man erkennt Spuren des gelebten Lebens, den verletzbaren, vielleicht auch leidenden Menschen. Zwischen der IndividualitĂ€t der PortrĂ€ts und dem wissenschaftlichen Anspruch der Zeichnungen liegt der Spannungsbereich dieser Werke.
Jens Rausch, Experimentierfeld II. Hrsg.: Stasch, Gregor K.; EinfĂŒhrung von KrĂŒger, Anne Simone. 2019. 60 S. 53 fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0856-2 Michael Imhof
Typisch fĂŒr Jens Rauschs Arbeiten ist die Verwendung von Materialien die selbst aus Prozessen stammen oder diese auslösen. So finden regelmĂ€ĂŸig Asche, Bitumen, Feuer, Ruß und Eisenoxid ihre physikalische Anwendung in seinen Werken. Also jene Materialien, die bereits ihrerseits aus Transformationsprozessen stammen bzw. diese auslösen. Im malerischen Werk verbindet sich alles zu einer komplexen Einheit, die zeitgleich mit dem jeweiligen Bildmotiv korreliert.
Hygiene auf dem Land. Schriften SĂŒddeutscher Freilichtmuseen (7). Hrsg.: Angerer, Birgit; BĂ€rnthol, Renate; Böhm, Max; Borgmann, Jan; Hacker, Heinrich; Happe, Michael; Jauernig, Birgit; May, Herbert; Ortmeier, Martin; Popp, Bertram; Thiel, Gudrun; Weidlich, Ariane. Sauberkeit zu jeder Zeit. 2019. 256 S. 202 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0837-1 Michael Imhof
„Sauberkeit zu jeder Zeit“ – der titelgebende Spruch auf einem aus dem frĂŒhen 20. Jahrhundert stammenden Zierhandtuch bringt den modernen Hygienebegriff auf den Punkt. Bereits im 19. Jahrhundert sind Sauberkeit und Keimfreiheit nach medizinisch-wissenschaftlichen Standards zum Ideal der GesundheitsfĂŒrsorge erhoben worden. „Nicht nur sauber, sondern porentief rein“ muss es sein: Der legendĂ€re Werbeslogan fĂŒr ein Waschmittel mit Hausfrau Klementine in weißer SchĂŒrze versprach in den 1970er Jahren ein Höchstmaß an effizienter Hygienevorsorge im Haus. Doch gibt es heute auch ganz andersartige wissenschaftliche Erkenntnisse: Übertriebene Sauberkeit und keimfreie Haushalte können krankmachen und sind einem gesunden Immunsystem eher abtrĂ€glich. Die bessere Immunisierung von Bauernhof-Kindern, so eine nicht unumstrittene These, beruhe zum Teil etwa auf deren Konsum von unbehandelter Rohmilch.
Der Bauernhof, das Land und die Hygiene – das ist das große, vielschichtige Thema dieses Bandes, zwar vorrangig aus historischer Perspektive betrachtet, aber durchaus immer wieder mit aktuellen BezĂŒgen. Das mittelalterliche Badewesen, bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene in Haus und Hof, die Versorgung mit sauberem Wasser, das in Ă€lteren Schriftquellen oft auch als „heimlich gemach“ bezeichnete „Plumpsklo“ stehen ebenso im Fokus wie die Körper- und KleiderÂŹhygiene, das mĂŒhselige WĂ€schewaschen, bevor die Waschmaschine ihren Siegeszug antrat, die Tierhygiene, die aufwendige Getreidelagerung, das Wirken der Landwirtschaftsschulen und das Landhebammenwesen.
Der Band begleitet die von der Arbeitsgemeinschaft sĂŒddeutscher Freilichtmuseen konzipierte Wanderausstellung Sauberkeit zu jeder Zeit! Hygiene auf dem Land.
In neuem Licht. Das FrĂŒhwerk von Carl Stolz. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe; Hetjes, Alexander W. 2019. 48 S. 60 fb. Abb. 22 x 21 cm. EUR 10,00. CHF 11,50 ISBN: 978-3-7319-0840-1 Michael Imhof
Die 1920er und 30er Jahre waren die Epoche, in der Carl Stolz (1894–1978) seine besten Bilder schuf. Nach seinem Kunststudium in Weimar hatte er sich 1920 in Bad Homburg als freier KĂŒnstler niedergelassen und beschickte von hier Ausstellungen in der Region und im Reich. Stolz war ein hervorragender Maler, der die QualitĂ€t der Weimarer Malerschule aufrecht hielt. Er wandte sich dann dem spĂ€ten Impressionismus zu und widmete sich in seinen Bildern der unmittelbaren Umgebung, der Stadt Bad Homburg, der hiesigen Kurgesellschaft und der Schönheit des Taunus.
Werke aus dem Besitz der Stadt Bad Homburg und aus der Familie des KĂŒnstlers bieten die Möglichkeit zu diesem ganz neuen Blick auf das spannende FrĂŒhwerk von Carl Stotz, der bislang in Bad Homburg eher als konventioneller PortrĂ€t- und Landschaftsmaler der 1950er und 60er Jahre bekannt war.
Der „vlaemsche Apelles“. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (164). Hindriks, Sandra. Jan van Eycks frĂŒher Ruhm und die niederlĂ€ndische „Renaissance“. 2019. 352 S. 180 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0641-4 Michael Imhof
Die Kunst Jan van Eycks markiert mit ihrer neuartigen Öltechnik, ihrer prĂ€zisen Beobachtung der sichtbaren Welt und ihrem hohen Ă€sthetischen wie intellektuellen Reflexionsniveau nicht allein die „Geburtsstunde“ der niederlĂ€ndischen Malerei, sondern sogleich deren ersten glanzvollen Höhepunkt. Die vorliegende Studie spĂŒrt der außergewöhnlichen, zu Lebzeiten einsetzenden und sich in der Folgezeit weit verbreitenden Fama des burgundischen HofkĂŒnstlers erstmals umfassend nach. Sie fragt nach der Vorbildlichkeit seiner innovativen Bildideen und untersucht deren Rezeption nördlich der Alpen seitens der nachfolgenden KĂŒnstlergenerationen. DarĂŒber hinaus nimmt sie die kunstliterarischen Quellen in den Blick, die Jan van Eyck frĂŒh als zweiten Apelles und pictor doctus rĂŒhmen und im 16. Jahrhundert – als Reaktion auf Giorgio Vasaris Legende der Erfindung der Ölmalerei – zum GrĂŒndervater einer autonomen niederlĂ€ndischen Maltradition erheben.
VDR BeitrÀge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 1/2019. BeitrÀge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut (1/2019). Hrsg.: Verband der Restauratoren (VDR) e. V. 2019. 128 S. 198 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 34,90. CHF 40,10 ISBN: 978-3-7319-0843-2 Michael Imhof
Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „BeitrĂ€ge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, reprĂ€sentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berĂŒcksichtigt darĂŒber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten BeitrĂ€ge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner.
Inhalt: Trompe-lŽoeil, Wandmalerei, GemÀlde, Druckgrafik, Metall, Textil, Holz, Kunststoff, Film, Museologie
Die Baugeschichte des Dominikanerklosterareals in Cölln an der Spree. BeitrÀge zur Denkmalpflege in Berlin (51). Malliaris, Michael. Hrsg,; Landesdenkmalamt Berlin. 2019. 864 S. 30 x 21 cm. EUR 129,00. CHF 148,35 ISBN: 978-3-7319-0668-1 Michael Imhof
Im Zentrum von Berlin-Mitte fanden rund um das heutige Humboldt Forum (vormals Berliner Schloss) mehrjĂ€hrige Ausgrabungen im Vorfeld der Baumaßnahme statt. Sie brachten am Schlossplatz die Fundamente des mittelalterlichen, um 1300 entstandenen Dominikanerklosters ans Tageslicht. Seine gotische Klosterkirche wurde 1536 zum ersten Dom und zur FamiliengrabstĂ€tte der Hohenzollern in Brandenburg umgebaut und diente vom 17. Jahrhundert bis zu ihrem Abbruch 1747 als reformierte Pfarrkirche. Die in diesem Buch vorgestellten Ergebnisse der archĂ€ologischen Untersuchung des Areals mit verschiedenen ÂŹKatalogen, zahlreichen Abbildungen und acht großformatigen Beilagen belegen die stĂ€dtebauliche Entwicklung des Dominikanerklosterareals in Cölln an der Spree von den ersten mittelalterlichen SiedlungsaktivitĂ€ten im 12. Jahrhundert bis zum Jahr 1747. Auf der Grundlage der archĂ€ologischen Befunde und Funde kann die ĂŒber 800-jĂ€hrige Geschichte dieses zentralen Ortes nachvollzogen werden.
Das alte Frankfurt am Main. Rittweger, Franz. Foto(s) von Fay, Carl Friedrich. 2019. 256 S. 326 Abb. 31 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0846-3 Michael Imhof
Von 1896 bis 1911 erschienen 26 Hefte als lose Blattsammlung mit zusammen 320 Abbildungsnummern unter dem Titel „Bilder aus dem alten Frankfurt am Main“ von Franz Rittweger mit Fotos von Carl Friedrich Fay. Es handelt sich um das umfangreichste veröffentlichte Bildmaterial zu einer historischen Altstadt. Dargestellt sind vor allem historische PlĂ€tze, StraßenzĂŒge und einzelne HĂ€user mit ihren faszinierenden Innenhöfen. Zudem gibt es Innenraumansichten der Altstadtkirchen und Darstellungen der BrĂŒcken und Stadttore. ErgĂ€nzt wird das Bildmaterial mit den ursprĂŒnglichen, sehr informativen Texten und durch einen neuen Einleitungstext.
Himmel und Zahlen in alten Drucken. Erlesenes aus der ETH-Bibliothek. Hrsg,; Hotea, Meda Diana. 2019. 368 S. 168 fb. Abb. 25 x 18 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0348-2 Michael Imhof
WĂ€hrend eines Zeitraumes von mehr als 160 Jahren wurden an der ETH ZĂŒrich alte und wertvolle Drucke akribisch gesammelt und bewahrt. Der Altbestand der ETH-Bibliothek umfasst heute ĂŒber 75000 BĂ€nde an Monografien und Zeitschriften, die zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert veröffentlicht wurden – eine wahre Schatztruhe, gefĂŒllt mit BĂŒchern von teils unschĂ€tzbarem bibliophilen und wissenschaftlichen Wert. Mit dem vorliegenden Buch ist erstmals eine Auswahl von rund 75 wertvollen Werken mit astronomischem und mathematischem Inhalt aus dem Bestand der ETH-Bibliothek in einem Katalog zusammengestellt. Beide FĂ€cher bilden den inhaltlichen Kern des Altbestandes. Die ausfĂŒhrlichen KatalogeintrĂ€ge basieren nicht nur auf einer Autopsie dieser besonderen Werke, sondern es wird auch das hĂ€ufig geheimnisvolle Schicksal dieser BĂŒcher gelĂŒftet: Wer waren die frĂŒheren Besitzer und auf welchen Wegen sind sie in den Bestand der ETH-Bibliothek gekommen? Dem Katalogteil vorangestellt sind zwei umfangreiche wissenschaftliche Essays. Der vorliegende Band gibt somit einen Einblick in den historischen Kontext von Astronomie und Mathematik, dokumentiert durch alte und seltene Drucke aus den BestĂ€nden der ETH-Bibliothek. Angesprochen sind wissenschaftlich Interessierte, aber auch Freunde bibliophiler Werke.
Paris, Paris!. Karlsruher KĂŒnstler an der Seine. Hrsg,; Stadt Karlsruhe – StĂ€dtische Galerie. 2019. 208 S. 158 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0806-7 Michael Imhof
In einer Zeit, als die politischen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich eher angespannt waren, zog es Hunderte von jungen deutschen Malern und Bildhauern zum Studium nach Paris, um sich dort auf vielfĂ€ltige Weise fĂŒr ihr weiteres kĂŒnstlerisches Schaffen anregen zu lassen. Auch aus Karlsruhe machten sich viele KĂŒnstler sowie einige wenige KĂŒnstlerinnen auf den Weg in die neue Kunstmetropole an der Seine, nachdem sie zuvor eine Ausbildung in der badischen Hauptstadt erfahren hatten. Die Ausstellung und der Katalog beleuchten erstmals die facettenreichen und vielgestaltigen Spuren, die der Kunsttransfer Paris - Karlsruhe hinterlassen hat.
KĂŒnstlerliste: Karl Albiker, Hermann Baisch, Walter Becker, Alexandra von Berckholtz, Hermann Both, Karl Dillinger, Willi Egler, Max Eichin, Benno Elkan, Anselm Feuerbach, Edmund Conrad von Freyhold, Hermann Goebel, Hermann Göhler, Carlos Grethe, Arthur Grimm, Albert Haueisen, Karl Hofer, Ludwig von Hofmann, Karl Hubbuch, Egon Itta, Leopold von Kalckreuth, Friedrich Kallmorgen, Martha Kropp, Otto Laible, Otto Richard Langer, Otto Ferdinand Leiber, Manfred Lindemann-Frommel, Hans Purrmann, Clara Ris, Georg Saal, Rudolf Schlichter, Adolf Schmidlin, Wilhelm Schnarrenberger, Gustav Schönleber, Hanns Sprung, Erwin Spuler, Hans Sutter, Hans Thoma, Hugo Troendle, Emil Rudolf Weiß, Franz Xaver Winterhalter u. a.
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