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Imhof Verlag

 
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Helene Menne-Lindenberg (1919‚Äď88). Menne-Haritz, Angelika. 2019. 136 S. 107 fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 22,90. CHF 26,60 ISBN: 978-3-7319-0821-0 Michael Imhof
Leben und Werk der Malerin Helene Menne-Lindenberg in der Mitte des 20. Jahrhunderts waren von einem st√§ndigen Suchen nach L√∂sungen f√ľr k√ľnstlerische Herausforderungen bestimmt. Ihr Thema war das Licht und seine pr√§gende Kraft bei der Wahrnehmung der eigenen Umwelt. Ihre Landschaftsansichten und Portraits fielen fr√ľh auf. Nach dem Studium in Berlin gr√ľndete sie mit anderen Malerinnen und Malern den Bund Gelsenkirchener K√ľnstler. Die franz√∂sische Revue Moderne betonte in einer Ausstellungsbesprechung, dass sie mit ausgezeichneten Gr√ľnden der abstrakten Kunst einen dynamischen Realismus vorziehe. Doch eine Abqualifizierung ihrer Arbeiten in der √∂rtlichen Tageszeitung einige Zeit danach lie√ü sie f√ľr lange Jahre verstummen. Nur noch f√ľr sich schuf sie schlie√ülich ein umfangreiches Sp√§twerk nach Eindr√ľcken besonderer Landschaften am Niederrhein, in der Schweiz und S√ľdspanien.
Grundlage der Biographie sind der umfangreiche schriftliche Nachlass mit Tageb√ľchern aus den Jahren 1938 bis 1945, vielen eigenen Briefen und ihren Gedankennotizen zur zeitgen√∂ssischen Kunst sowie der in einem Werkverzeichnis erfasste k√ľnstlerische Nachlass.
Angelika Menne-Haritz ist Tochter von Helene Menne-Lindenberg. Promoviert in Germanistik und Geschichte an der FU Berlin legte sie in Marburg das Staatsexamen als Archivassessorin ab und arbeitete an den Landesarchiven in Berlin und Schleswig. Später leitete sie die Archivschule Marburg, habilitierte sich in Speyer und publizierte zahlreiche Fachbeiträge. Zuletzt war sie als Vizepräsidentin des Bundesarchivs in Berlin tätig. Das französische Kulturministerium verlieh ihr den Orden eines Officier des Arts et Lettres.
Dauerausstellungen im Wandel. Schriftenreihe des Erlanger Instituts f√ľr Kunstgeschichte. Hrsg.: Strunck, Christina; Teget-Welz, Manuel. Das Museum neu erfinden?. 2019. 96 S. 54 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0801-2 Michael Imhof
Ausstellungen von Kunst und Kulturg√ľtern unterliegen seit ihren Anf√§ngen komplexen Wandlungsprozessen, die nicht nur H√§ngungs- bzw. Aufstellungskonzepte betreffen, sondern auch die Intentionen, die sich mit der spezifischen Auswahl und Pr√§sentation der Objekte verkn√ľpfen. Bedingt durch das Wegbrechen des traditionellen ‚Äěbildungsb√ľrgerlichen‚Äú Publikums, gewandelte Erwartungshaltungen der Museumsbesucher, innovative transnationale bzw. globale Perspektiven der kunsthistorischen Forschung, neue Erkenntnisinteressen sowie neuartige technologische M√∂glichkeiten der Kunstvermittlung befindet sich die internationale ¬¨Museumslandschaft gegenw√§rtig in einer Phase tiefgreifender Transformationen. Der Band richtet den Blick auf die zuk√ľnftige Entwicklung des Museumswesens, insbesondere auf die Konzeption von Dauerausstellungen. Vier international renommierte Museumsexperten berichten √ľber ihre Erfahrungen aus der Praxis und die sich daraus abzeichnenden zuk√ľnftigen Herausforderungen und Chancen.
Ch√Ęteau R√©sidentiel de Rastatt. Guide. Eberle, Sandra; Seeger, Ulrike; B√∂hm, Karolin. Franz. 2019. 112 S. fb. Abb. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0541-7 Michael Imhof
Le ch√Ęteau √©rig√© par le margrave Ludwig Wilhelm von Baden-Baden entre 1698 et 1707 t√©moigne jusqu`√† nos jours de mani√®re √©vocatrice de l`importance et du fonctionnement de la repr√©sentation princi√®re absolutiste. C√©l√®bre vainqueur des Turcs, Ludwig Wilhelm avait souhait√© exposer sa gloire aux yeux et √† la vue de tous, dans la pierre, le stuc et la peinture. Ses descendants et successeurs ont longtemps poursuivi cette mise en lumi√®re, tout en veillant √† la modernisation de l‚Äôensemble. Les ornementations int√©rieures originales des √©poques baroque et rococo ont √©t√© parfaitement conserv√©es, √©galement dans les pi√®ces abritant d√©sormais les deux mus√©es du ch√Ęteau.
L`√©glise du ch√Ęteau fut quant √† elle √©rig√©e entre 1720 et 1723, selon le souhait et √† l`image de Sibylla Augusta, veuve de ¬ę T√ľrkenlouis ¬Ľ. Apr√®s une longue restauration, elle a rouvert ses portes et t√©moigne de mani√®re tr√®s authentique √† la fois de la pi√©t√© et de l`artisanat d`art baroques.
Rastatt Residential Palace. Guide. Eberle, Sandra; Seeger, Ulrike; B√∂hm, Karolin. Hrsg.: Staatliche Schl√∂sser und G√§rten Baden-W√ľrttemberg. Engl. 2019. 112 S. 114 fb. Abb. 24 x 13 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0851-7 Michael Imhof
Mittelalterliche Retabel in Hessen. Band I: Bildsprache, Bildgestalt, Bildgebrauch. Band II: Werke, Kontexte, Ensembles. Hrsg.: Locher, Hubert; Niehr, Klaus; Sander, Jochen; Sch√ľtte, Ulrich; Stolzenburg, Xenia. 2019. 520 S. 216 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0197-6 Michael Imhof
Im heutigen Hessen, einer historischen Transitregion und einem Gebiet vielf√§ltiger Kontakte, Wege und Grenzen, hat sich ein reicher und au√üergew√∂hnlich qualit√§tvoller Bestand von etwa 200 mittelalterlichen Altarretabeln, teilweise an ihren originalen Standorten, erhalten. Der erste Band der vorliegenden Publikation bezieht sich generell auf mittelalterliche Retabel in Hessen, verbindet sie mit √ľbergeordneten Fragestellungen und bettet sie in den deutschen und europ√§ischen Kontext ein. Der zweite Band ist auf herausragende Einzelwerke und ihre funktionalen wie r√§umlichen Kontexte ausgerichtet. √úber 30 exemplarisch ausgew√§hlte Retabel und Retabelgruppen f√ľhren die Vielfalt und Einzigartigkeit des √ľberlieferten Bestandes vor Augen und bieten damit einen repr√§sentativen Querschnitt, der zeitlich von 1300 bis ca. 1530 und geografisch von Hofgeismar in Nord- bis Sch√∂llenbach in S√ľdhessen reicht.
Neues Bauen im Rheinland. Ein F√ľhrer zur Architektur der Klassischen Moderne. Hrsg.: LVR-Amt f√ľr Denkmalpflege im Rheinland; Pufke, Andrea. 2019. 304 S. 332 fb. Abb. 24x 17 cm. Br. EUR 22,00. CHF 25,30 ISBN: 978-3-7319-0778-7 Michael Imhof
Materialien, Techniken, Themen und Erhaltung / Materials, Techniques, Topics and Preservation. Hornemann Edition (19); Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen (51). Hrsg.: Weyer, Angela; Klein, Kerstin. Sgraffito im Wandel / Sgraffito in Change. Engl.; Dtsch. 2019. 288 S. 29 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0802-9 Michael Imhof
Seit dem Mittelalter pr√§gen Sgraffito-Dekorationen das Bild europ√§ischer und nordafrikanischer St√§dte. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nahezu ausschlie√ülich Fassaden zieren, zur Rezeption durch die B√ľrger im Stadtraum. Dies f√ľhrte nicht zuletzt dazu, dass sie oftmals als Zeichen des gesellschaftlichen Status oder der √úberzeugung ihrer Auftraggeber dienten und als Tr√§ger verschiedener Botschaften bis hin zu Propaganda genutzt wurden.
In diesem Tagungsband publizieren erstmalig Fachleute aus Europa und Israel zur Vielfalt ihrer Materialien, Techniken, Themen, Erhaltungsprobleme und Restaurierungen seit dem Mittelalter. Einige Beiträge des Grundlagenwerks beschäftigen sich mit den variantenreichen Putzdekorationen des 20. Jahrhundert, u. a. mit dem aktuellen Umgang mit Sgraffiti, die NS-Propaganda verbreiten.
Stadt- und statt Museum - Handel, Hanse, Warendorf. Schriften der Altstadtfreunde Warendorf Band 2 2019. Hrsg.: Sandmann, Laurenz. 2019. 160 S. 77 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0888-3 Michael Imhof
Der 2. Band der Schriftenreihe ‚ÄěStadt- und statt-Museum‚Äú dokumentiert in einem breiten Spektrum neue Forschungsans√§tze zur Geschichte der Stadt Warendorf als Handelsplatz. Durchweg handelt es sich um neue Untersuchungen, wobei zum einen die Rolle der Stadt im Fernhandel beleuchtet wird, zum anderen aber der Marktplatz und die dort ehemals befindlichen, heute vergessenen √∂ffentlichen Geb√§ude (z. B. Gewandhaus, Waage, Fleischhaus) als Zentrum des Nahhandels im Fokus stehen. Mit acht Beitr√§gen ergibt sich ein dichtes und in vielen Aspekten neues Gesamtbild zur Rolle der Handels- und auch Hansestadt Warendorf.
Entsprechend dem Konzept der Schriftenreihe sollen die vorgelegten Forschungsergebnisse allen B√ľrgern, Bewohnern und Bewunderern der Stadt wiederum Impulse geben, auch weiterhin Fragen zu stellen und damit f√ľr den Erhalt des besonderen Erbes einzutreten. Durch j√§hrliche Information hoffen wir einen breiteren Austausch anzuregen, wozu nicht nur Freude √ľber das Erkannte und Erreichte geh√∂rt, sondern durchaus auch Fragen zum Sinn der Aktivit√§ten oder Auseinandersetzungen √ľber die Ziele von Geschichtsinteresse, Forschung, Denkmalpflege und Stadtgestaltung. Diesen Ansatz dokumentiert der auf den ersten Blick vielleicht irritierende Titel der Schriftenreihe, der nicht allein auf das ‚ÄěDezentrale Stadtmuseum Warendorf‚Äú verweist, sondern zugleich verdeutlicht, dass es nicht um eine als Museum erstarrte Stadt, sondern um das Mehr geht, das auf einem breiten Wissen um die Geschichte der Dinge beruht, aber nicht bei der Vergangenheit stehen bleibt, sondern sie zu einem Teil der Gegenwart macht und als Basis der Zukunft sieht. So fordern wir die Leser auf: Setzen Sie sich mit den hier dokumentierten Neuigkeiten auseinander und lassen Sie sich damit zur Weiterarbeit anregen.
Wilhelm, Michael und Christoph Winkelmann. Gestaltendes Handwerk und freie Kunst als Lebensaufgabe (1927-2017). Stiegemann, Christoph; Krohm, Hartmut; Winkelmann, Michael; Hillermann, Hans-Ulrich; Wermert, Karin. 2019. 272 S. 326 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0665-0 Michael Imhof
Seit √ľber 90 Jahren besteht das heute in M√∂hnesee-G√ľnne angesiedelte Atelier der Bildhauer und Silberschmiede Winkelmann. Gepr√§gt durch die Werkschulreformbewegung und den Expressionismus, bilden besonders die Kirchen- und Altarraumausstattungen nach dem Zweiten Vatikantischen Konzil einen Schwerpunkt im Schaffen von Wilhelm, Michael und Christoph Winkelmann. Ihre Chorraumausstattungen veranschaulichen exemplarisch, wie sich die Liturgie und die durch sie bestimmten Altarr√§ume unter dem Eindruck des Vatikanums wandelten. Zudem z√§hlen Winkelmanns zu den wenigen K√ľnstlern, die die alte, mittelalterliche Technik des Metalltreibens noch beherrschen. Das Buch umfasst Einf√ľhrungstexte renommierter Kunsthistoriker, einen Katalog von √ľber 100 ausgew√§hlten Hauptwerken und eine vollst√§ndige Werkliste. Eine beigef√ľgte DVD zeigt Michael und Christoph Winkelmann bei ihrer Arbeit und erz√§hlt zugleich die wechselvolle Geschichte des kriegszerst√∂rten Soester St.-Patrokli-Schreines, der im Jahr 2012 durch erg√§nzende Nachsch√∂pfungen der Winkelmanns zum ersten Mal seit 1945 wieder in neuer Vollst√§ndigkeit zu sehen war.
Barocke und klassizistische Laiengest√ľhle im katholischen Sakralbau S√ľddeutschlands. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (167). R√∂ssler, Anna-Maria. Die ‚ÄěKirchenst√ľhl‚Äú. 2019. 424 S. 522 fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0453-3 Michael Imhof
Das vorliegende Buch ist die erste Monographie zum barocken und klassizistischen Laiengest√ľhl. Die interdisziplin√§r ausgerichtete Studie hat den Charakter eines Handbuchs, das mehrere Aspekte umfasst: kunsthistorische, denkmalpflegerische, liturgiewissenschaftliche und sozialgeschichtliche. Obwohl das Laiengest√ľhl den Kirchenraum erst nutzbar macht, hat man seine gro√üe Bedeutung bisher √ľbersehen. Die Gest√ľhlsanordnung ist auf die Liturgie abgestimmt und macht oftmals architektonische Strukturen anschaulich. So gut wie immer spiegelte die Sitzordnung soziale Verh√§ltnisse wider. Die B√§nke selbst besitzen seit dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts in der Regel seitliche Blenden, die asymmetrisch gestaltet sind, wie es bei keinem anderen Element der Kirchenausstattung vorkommt. Diese Form, die sich aus der Anordnung von Sitz- und Kniebank entwickelt hat, beg√ľnstigte eine sonst kaum zu beobachtende freie Entfaltung des Ornaments. In einzelnen F√§llen finden sich an Laiengest√ľhlen dar√ľber hinaus Bildprogramme, die ganz unterschiedlich sind, sich jedoch in der Regel auf die Welt der Laien beziehen und damit "etwas f√ľr alle" bieten.
Die Arbeit basiert auf meist erstmals ausgewerteten archivalischen Quellen, Ornamentstichvorlagen und zeitgen√∂ssischen Druckschriften. Bei allen einhundert im Katalog erfassten Laiengest√ľhlen wurde eine wissenschaftliche Autopsie vorgenommen ‚Äď von der Aufnahme der Ma√üe bis hin zur Rekonstruktion der historischen Aufstellung.
David Batchelder. Alfred & Me. Hrsg.: Stahl, Christiane; Alfred Ehrhardt Stiftung. Dtsch.; Engl. 2019. 112 S. 63 fb. Abb. 30 x 25 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0881-4 Michael Imhof
David Batchelders Bilder wirken wie ein Irrgarten aus wundersamen Formen, erstaunlichen Farben und wechselvollen Schichtungen. Es ist, als w√ľrden wir √ľber Landschaftsformationen, verschneite Gebirgsz√ľge oder m√§andernde Flussl√§ufe hinwegfliegen; oder als bef√§nden wir uns inmitten aufgew√ľhlter Meereslandschaften, aus deren blaugr√ľnen Tiefen unbekannte Wesen hervorschie√üen.
Dabei sehen wir auf nicht mehr als ein ganz banales St√ľckchen Strand in Charleston, South Carolina. Die Abstraktion des Naturmotivs erzeugt in uns verborgene Vorstellungen. Schim√§ren blicken uns an, Gesichter, Gespenster, Tiere und Pflanzen.
Batchelders Werk ist eine Hommage an Alfred Ehrhardts Serie ‚ÄěDas Watt‚Äú (1933‚Äď1936). Aber anders als den deutschen Avantgarde-Fotografen der 1930er Jahre interessieren den 1939 geborenen amerikanischen Fotografen nicht die Gesetzm√§√üigkeiten der Struktur, sondern das Chaotische, Absonderliche, Surreale, Nicht-Rationale, kurz: die Welt des Traums und der Phantasie.

David Batchelder`s images are labyrinths of wondrous forms, surprising colors, and shifting layers. They give us the impression of flying over landscape formations, snowy mountain ranges or meandering rivers; or alternatingly we seem to be in the midst of choppy seascapes, where unfamiliar creatures are rising up out of the blue-green depths.
However, the photographs depict nothing more than banal segments of a beach in Charleston, South Carolina. The abstract quality of these natural motifs bring out hidden ideas. Suddenly we see faces, ghosts, animals, and plants.
Batchelder`s work is an homage to Alfred Ehrhardt‚Äôs series Das Watt (The Tidelands, 1933‚Äď1936). In contrast to the German avant-garde photographer from the 1930s, Batchelder, an American born in 1939, is not interested in the laws of structure but the chaotic, strange, surreal, and irrational‚ÄĒin short, the world of dreams and the imagination.
Das Bauhaus in Oldenburg. Zwischen Utopie und Anpassung. Hrsg.: Köpnic, Gloria; Stamm, Rainer. 2019. 192 S. 234 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0811-1 Michael Imhof
Erstmals werden Leben und Werk von vier Bauh√§uslern aus Nordwestdeutschland ausf√ľhrlich pr√§sentiert: Anhand der exemplarischen Lebensl√§ufe von Hans Martin Fricke, Hermann Gautel, Karl Schwoon und Hin Bredendieck wird die Geschichte des freiheitlichen und innovativen Bauhaus-Gedankens anschaulich pr√§sentiert. Sie handelt von Utopie, Anpassung, Emigration und Nachwirkung der Bauhaus-Idee bis in unsere Zeit. Weitere Beitr√§ge beleuchten die Verbindung des Landesmuseums Oldenburg und der Vereinigung f√ľr junge Kunst zum Bauhaus, das Leben und Werk der Bauh√§usler Johannes Karl Herrmann, Margarete Willers und Milon Harms sowie die Geschichte des Oldenburger Werkhauses.
Die Publikation bietet zahlreiche Erstver√∂ffentlichungen von Skizzen, Entw√ľrfen und Fotografien von Arbeiten aus den verschiedenen Werkst√§tten des Bauhauses in Weimar und Dessau sowie Abbildungen von Meisterwerken von Josef Albers, Marianne Brandt, Wassily Kandinsky, Paul Klee, L√°szl√≥ Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und vielen anderen.
27. April bis 4. August 2019 Landesmuseum Oldenburg
Ignaz G√ľnther. Ein bayerischer Bildhauer und Retabel-Architekt im Europa der ausgehenden Barock- und Rokokozeit. Statnik, Bj√∂rn. 2019. 448 S. 367 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 59,95. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7319-0602-5 Michael Imhof
Ignaz G√ľnther (1725‚Äď1775) gilt heute unbestritten als einer der bedeutendsten Bildhauer des s√ľddeutschen Rokoko. Wenig beachtet wurde bislang hingegen, dass es sich bei ihm um einen umtriebigen, vielseitig interessierten und √§u√üerst ehrgeizigen K√ľnstler handelte, dessen Bestrebungen deutlich √ľber das Handwerk des Bildschnitzers ausgriffen. Mit der vorliegenden Publikation wird ein erweiterter Blick auf G√ľnther als Bildwerker, Entwerfer von architektonisch gestalteten Altaraufbauten und als Kunstunternehmer geworfen, der auch als Zeichner von Kupferstichvorlagen sowie als Ornament- und Dekorationsk√ľnstler t√§tig war. Dabei nutzte er nicht nur die Ausdrucksformen des bayerischen Rokoko, sondern griff gerne auch auf Muster und Motive des Barock und des Manierismus zur√ľck, die er im Westen Deutschlands bei Paul Egell, in Italien bei Bernini und Pozzo, im franz√∂sischen Hochbarock sowie im benachbarten √Ėsterreich bei Johann Bernhard Fischer von Erlach oder in der Hofkunst Kaiser Karls VI. fand. Ebenso wird aber auch aufgezeigt, wie sich G√ľnther mit dem anbrechenden Klassizismus auseinandersetzte und er in dieser Zeit der beginnenden k√ľnstlerischen, politischen und sozialen Umbr√ľche auch ein neues, modernes K√ľnstlerbewusstsein entwickelte.
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt. Hrsg.: Bertsch, Markus; Wenderholm, Iris. 2019. 496 S. 304 fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0825-8 Michael Imhof
Die Ausstellung Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt nimmt eine gleicherma√üen bewegte wie faszinierende Phase innerhalb der Kunstgeschichte der Hansestadt in den Blick. Da Hamburg √ľber keine Akademie verf√ľgte, hatten die K√ľnstler andere Orte aufzusuchen, um sich weiterzuentwickeln. Die Akademien in Kopenhagen, Dresden und M√ľnchen standen dabei besonders hoch im Kurs. Zudem unternahmen die K√ľnstler Studienreisen nach Skandinavien und Italien. Mit diesen pr√§genden Erfahrungen im Kopf kehrten sie nach Hamburg zur√ľck, um -produktiv die dortige Kunstentwicklung zu gestalten. Die Perspektive geweitet zu haben, machte sich auch darin bemerkbar, dass die K√ľnstler neue ¬¨Themen einf√ľhrten oder sich bestimmte Motive der eigenen Heimatstadt neu -erschlossen. Das Lokale gewinnt an Bedeutung, es wird politisch und patriotisch √ľberh√∂ht sowie kulturhistorisch erforscht. Der Bogen der versammelten Werke spannt sich von den Jahren um 1800 mit Philipp Otto Runge als Schl√ľsselfigur bis hin zu den impressionistischen Vertretern der Avantgarde um 1900.
Der Ausstellungskatalog Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt erscheint anl√§sslich eines Doppeljubil√§ums und ist einer fruchtbaren Kooperation zu verdanken: 2019 j√§hrt sich die Gr√ľndung der Hamburger Kunsthalle zum 150. Mal und diejenige der Universit√§t Hamburg zum 100. Mal.
K√ľnstlerfeste. In Z√ľnften, Akademien, Vereinen und informellen Kreisen. Hrsg.: Tacke, Andreas; M√ľnch, Birgit Ulrike; Herzog, Markwart; Heudecker, Sylvia. 2019. 240 S. 159 Abb. 30 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0831-9 Michael Imhof
K√ľnstlerfeste hatten die unterschiedlichsten Funktionen: Neben der ‚ÄļKatharsis‚ÄĻ, der reinigenden Wirkung eines fr√∂hlichen Festes, wie es einmal Walter Gropius in Bezug auf das ‚ÄļBauhaus‚ÄĻ formulierte, ist der identit√§tsstiftende Aspekt zu beachten, ferner die oftmals auch ironische Abgrenzung zu anderen Kunstauffassungen bzw. K√ľnstlergruppen. Durch wechselnde Motti der K√ľnstlerfeste konnte man auf bestimmte politische Ereignisse reagieren, aktuelle Positionen publik machen, kulturelle Gemeinsamkeiten oder Diversit√§t betonen. Zahlreiche K√ľnstlerfeste √ľberzeugten durch ein hochambitioniertes Konzept und wandten sich in einigen F√§llen zudem explizit an die anvisierte K√§uferschaft.
Welche Handlungsspielr√§ume des individuellen K√ľnstlers bzw. des K√ľnstlerkollektivs wurden durch den Festablauf ausgesch√∂pft? Wie sind die M√∂glichkeiten der Autoren- bzw. Gruppenrepr√§sentation und die Konstruktionen der geschlechtlichen Identit√§t innerhalb der unterschiedlichsten Feste zu definieren?
W√§hrend das Thema der h√∂fischen und st√§dtischen Festkultur(en) auf eine produktive Forschungstradition zur√ľckblickt, ist die Geschichte des K√ľnstlerfestes mit all seinen Implikationen, Kontinuit√§ten und Z√§suren bislang noch nicht ersch√∂pfend behandelt worden.
Maria zwischen den Konfessionen. Verehrt. Geliebt. Vergessen. Hrsg.: Schneider, Katja; Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. 2019. 288 S. 8 Abb. , 220 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0823-4 Michael Imhof
Maria wird bis heute in der katholischen Kirche tief verehrt. F√ľr Luther war sie die ‚Äěliebe, werte Magd‚Äú, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Doch bei seinen protestantischen Nachfahren ist sie weithin vergessen. Wie kommt es, dass Maria im gesamten Christentum die Mutter Gottes, die Konfessionen trennt? Der Katalog handelt von diesem Wandel. Eindrucksvolle Schnitzplastiken, Tafelgem√§lde, Druckgrafiken und Schriften des 15. und 16. Jahrhunderts pr√§sentieren die Vielfalt der Marienbilder, die von der prachtvollen Himmelsk√∂nigin bis zur dem√ľtigen Magd Gottes reichen.
In Luthers Arbeitszimmer hing ein Marienbild. Gleichzeitig polemisierte er heftig gegen die zahlreichen Marienwallfahrtsorte und den zeitgen√∂ssischen Marienkult. Und doch war Luthers Wittenberg auch eine Marienstadt: mit der Stadtkirche St. Marien, den Marien-Reliquien in der Schlosskirche und dem tiefen Marienglauben des Kurf√ľrsten Friedrichs des Weisen. Nach Luthers Tod vertieften sich die konfessionellen Gr√§ben und die Marienverehrung wird immer mehr zum Charakteristikum der katholischen Kirche. Die Protestanten hingegen zerst√∂rten ihre Bilder und Statuen oder versteckten sie in sogenannten G√∂tzenkammern.
Der Katalog stellt die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit wertvollen Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik aus rund 50 internationalen Museen, Archiven und kirchlichen Beständen vor.
Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg [Malbork, Polen]. Konzeption, Bau und Nutzung der modernsten europ√§ischen F√ľrstenresidenz um 1400. Herrmann, Christofer. 2019. 557 fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0813-5 Michael Imhof
Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg diente zwischen 1331 und 1457 als Residenz f√ľr das Oberhaupt des Deutschen Ordens. Nach einem gro√üartigen Erweiterungsbau zwischen den Jahren 1380 und 1396 z√§hlte der Palast zu den herausragenden, modernsten und stilistisch eigenwilligsten Bauten seiner Art in Europa. Er war Ort f√ľr Repr√§sentation, Verwaltung und das private Wohnen eines mittelalterlichen F√ľrsten, ausgestattet mit dem h√∂chsten Wohnkomfort seiner Zeit und zahlreichen technischen Innovationen. Hierzu geh√∂rten eine zentrale Warmluftheizung, bequem zug√§ngliche Toiletten, Wasserversorgung und versteckte Dienerg√§nge, √ľber die die G√§ste des Hochmeisters mit ‚Äöunsichtbarer Hand‚Äė Getr√§nke und Konfekt gereicht bekamen. In zahlreichen S√§len (‚ÄöRemtern‚Äė) fanden Verhandlungen, St√§ndetage, Schiedsgerichte, Ratssitzungen und Audienzen statt. Ein Hofstaat von √ľber 100 Personen sorgte f√ľr das reibungslose Funktionieren aller √∂ffentlichen und privaten Vorg√§nge in den Palastmauern. Die Quellen berichten dazu √ľber die T√§tigkeiten vom Kellerknecht √ľber die K√∂che, Musikanten, Hofnarren und ‚ÄöKr√ľppel‚Äė, Schreiber und Juristen bis hin zum Kaplan und seinen Sch√ľlern. Die vorliegende Monografie basiert auf intensiven Forschungsarbeiten, die der Verfasser im Rahmen eines DFG-Projektes an der TU Berlin durchgef√ľhrt hat. Dabei wird die Baugeschichte bis ins Detail rekonstruiert, die europ√§ischen Bez√ľge aufgezeigt und auch das Leben hinter den Palastmauern nachgezeichnet. Der Band ist mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos, Zeichnungen und Pl√§nen gro√üz√ľgig ausgestattet.
Neue Positionen. Verein der Berliner K√ľnstlerinnen 1867. Hrsg.: Verein der Berliner K√ľnstlerinnen 1867; Havemann, Anna. 2019. 224 S. 253 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0812-8 Michael Imhof
Der Verein der Berliner K√ľnstlerinnen 1867 (VdBK) setzt sich seit mehr als 150 Jahren f√ľr die Anerkennung des K√ľnstlerinnenberufs und die gleichberechtigte Teilhabe von K√ľnstlerinnen in der Kunstwelt ein. Mit der aktuellen Publikation wird im Geiste dieser langj√§hrigen Tradition das Schaffen der jetzigen Mitglieder vorgestellt und gew√ľrdigt. Die im Katalog pr√§sentierten 40 K√ľnstlerinnen, die aus der ganzen Welt kommen und in Berlin leben und arbeiten, geben auf zwei Doppelseiten Einblicke in ihr Ňíuvre und laden im √ľbertragenen Sinne in ihre Ateliers ein. Die verschiedenen k√ľnstlerischen Positionen, Handschriften und Arbeitsweisen ergeben ein faszinierendes und vielschichtiges Kaleidoskop, das auch viele Entwicklungen der Kunstszene Berlins spiegelt.
Der VdBK gehört zu den ältesten Kulturinstitutionen der Hauptstadt. Was es heißt, Teil dieser langen Tradition und Geschichte zu sein, zeigt ein Gespräch mit Vereinsmitgliedern.
Au√üerdem begeben sich zehn K√ľnstlerinnen auf die Suche nach ehemaligen Vorstreiterinnen des Vereins, die ihnen als k√ľnstlerisches und menschliches Vorbild dienen. Ihre teils sehr pers√∂nlichen Texte nutzen sie um ihre k√ľnstlerische Position zu sch√§rfen und die Leistungen der fr√ľheren Vereinsmitglieder oder deren politische und menschliche Haltung zu w√ľrdigen.
Zwei wissenschaftliche Beiträge ergänzen den Band mit zeitgenössischen und historischen Positionen und arbeiten das einmalige Wirken sowie die Errungenschaften des VdBK - damals wie heute - heraus.
Schwarzwald-Geschichten / Black Forest Stories. Hrsg.: von Stockhausen, Tilmann; Städtischen Museen Freiburg, Augustinermuseum. Dtsch.; Engl. 2019. 224 S. 109 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0579-0 Michael Imhof
Kaum eine deutsche Kulturlandschaft ist mit so vielen Sehns√ľchten und Klischees behaftet wie der Schwarzwald. Ihm widmet sich im Augustinermuseum eine umfangreiche Sammlung von Gem√§lden des 19. und 20. Jahrhunderts. Viele Werke feiern die Sch√∂nheit der Landschaft oder beschreiben Traditionen. Gleichzeitig erz√§hlen sie aber auch Geschichten vom Leben der Menschen, von Ver√§nderungen der Natur und von den Widrigkeiten des Wetters. Der Katalog zur Ausstellung ‚ÄěSchwarzwald-Geschichten / Black Forest Stories‚Äú bringt rund 70 Gem√§lde zum Sprechen. Anschaulich stellt er unter anderem Bilder von Emil Lugo, Hans Thoma und Franz Xaver Winterhalter sowie von K√ľnstlern der Gutacher Malerschule wie Wilhelm Hasemann und Curt Liebich vor.
Die Wieskirche als inszenierende Rahmung des Gegeißelten Heilands [Steingaden]. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (165). Wetzler, Dörte. 2019. 224 S. 145 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0312-3 Michael Imhof
Die Wallfahrtskirche zum Gegei√üelten Heiland, kurz Wieskirche, z√§hlt zu den bedeutendsten Sch√∂pfungen des s√ľddeutschen Rokoko und ist seit 1983 UNESCO-Welterbest√§tte. 1745 bis 1754 errichtet, bietet sie den Wallfahrern das Gnadenbild eines gegei√üelten Heilands zur Verehrung dar. Licht, Ornament und Farbe, Malerei, Bau- und Bildhauerkunst ‚Äď gleich einer festlichen Rahmung fassen sie die Christus-Figur ein, definieren ihre Bedeutung und steuern die Beziehung der Gl√§ubigen zu ihr. Um aufzuzeigen, welche zugrundeliegenden Inszenierungsstrategien die Wieskirche pr√§gen, wird erstmals eine Gesamtbetrachtung von Architektur und Ausstattung dieses Hauptwerks barocker Kirchenbaukunst unternommen. Ferner wird herausgestellt, welche Rolle die katholische Aufkl√§rung des 18. Jahrhunderts f√ľr den spezifischen Zuschnitt der Pr√§sentation des Gegei√üelten Heilands spielte.
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