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"Faces of China. Portrait Painting of the Ming and Qing Dynasties. Hrsg.: Ruitenbeek, Klaas; Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Engl. 2017. 368 S. 224 fb. Abb. EUR 49,95. CHF 57,40" ISBN: 978-3-7319-0628-5 Michael Imhof
Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368–1912). Hrsg.: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. 2017. 368 S. 246 meist fb. Abb. EUR 49,95. CHF 57,4 ISBN: 978-3-7319-0587-5 Michael Imhof
„Gesichter Chinas“ ist die erste Ausstellung in Europa, die sich explizit der chinesischen Porträtmalerei widmet. Mit einer Auswahl von mehr als 100, zum größten Teil noch nie in Europa gezeigten Werken aus den Sammlungen des Palastmuseums in Peking und des Royal Ontario Museums in Toronto umfasst die Schau einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren. Der Schwerpunkt liegt auf den einzigartigen Porträts der Qing-Dynastie (1644–1912), die mit Bildnissen von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes und Ahnen-, Militär- sowie informellen Porträts von Künstlern und berühmten Frauen eine vormals nicht gekannte Blüte erfuhr. Der umfangreiche Begleitband zur Ausstellung erscheint in deutscher und englischer Sprache.
Erik und Jula Isenburger. Von Frankfurt nach New York. Zentrum für verfolgte Künste, Solingen. Hrsg.: Wartenberg, Susanne; Museum Giersch der Goethe-Universität, Frankfurt a. M.; Jessewitsch, Rolf. Dtsch; Engl. 2017. 304 S. 234 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0626-1 Michael Imhof
Der bildende Künstler Eric Isenburger (1902–1994) und seine Ehefrau und Muse, die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger, geborene Elenbogen (1908–2000), zählen zu den nahezu völlig vergessenen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In der Geburtsstadt Erics widmet ihnen das Museum Giersch der Goethe-Universität nun erstmalig eine umfassende, retrospektive Ausstellung.
An der Frankfurter Kunstgewerbeschule ausgebildet, schlossen sich für Eric Isenburger zahlreiche Studienreisen und ein längerer Aufenthalt in Barcelona an. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er als freischaffender Künstler und Bühnengestalter zunächst in Wien, danach in Berlin. Bereits 1933 sah sich das jüdische Ehepaar Repressalien der nationalsozialistischen Diktatur ausgesetzt und begann seine einer Odyssee gleichende Flucht: Paris, Stockholm, Südfrankreich sowie die französischen Internierungslager Les Milles und Camp de Gurs bildeten Stationen in den folgenden Jahren, bis sie schließlich 1941 ein Visum für die USA erhielten und über Lissabon Europa Richtung New York verlassen konnten, wo sie bis zu ihrem Lebensende wohnten.
Trotz dieser zum Teil schwierigsten äußeren Bedingungen schuf Eric Isenburger ein eigenständiges künstlerisches Werk, welches Porträts, Landschaften und Stillleben umfasst. Mit spätimpressionistischer Handschrift, zum Teil expressivem Duktus und in materialtechnischer Hinsicht experimentellem Gestus nahm der Maler Isenburger seine äußere Umwelt zum Ausgangspunkt, enthielt sich jedoch eines allzu eindeutigen Zeitkommentars. Sein außergewöhnliches Schaffen stellt eine Entdeckung dar!
Heinrich Kirchhoff. Ein Sammler von Jawlensky, Klee, Nolde…. Hrsg.: Zieglgänsberger, Roman; Museum Wiesbaden; Discher, Sibylle. 2017. 432 S. 347 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0584-4 Michael Imhof
1917, vor genau 100 Jahren, zeigte das Museum Wiesbaden erstmals die private Kunstsammlung des Sammlers und Gartenliebhabers Heinrich Kirchhoff (1874–1934). Die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene, preußisch geprägte Kur- und Bäderstadt Wiesbaden erwarb sich damit von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde. Der Sammler selbst, der 1908 aus dem Ruhrgebiet wegen des tropischen Klimas nach Wiesbaden gezogen ist und hier seine Leidenschaft für die Kunst entdeckt hat, ist heute aufgrund des Nationalsozialismus fast in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl in seinem von ihm selbst angelegten tropischen Garten der am „Sonnenberg“ gelegenen Villa das Who ist Who der Avantgarde ein- und ausgegangen ist. Unter seinen Gästen waren nicht nur Maler wie Beckmann, Kandinsky, Klee, Nolde oder Rohlfs, sondern auch Kunstgelehrte wie Julius Meier-Graefe, Rosa Schapire oder Paul Westheim, Museumsdirektoren wie Gustav Hartlaub oder Max Sauerlandt, Sammler wie August von der Heydt und Kunsthändler wie Alfred Flechtheim oder I. B. Neumann. Dass sich darüber hinaus heute in Wiesbaden die weltweit bedeutendste Sammlung mit Werken von Alexej von Jawlensky in öffentlichem Besitz befindet, ist ebenfalls Kirchhoff zu verdanken, denn er war als Förderer Jawlenskys einer der wesentlichen Gründe, warum sich der Maler der modernen Ikone 1921 mit seiner Familie ausgerechnet in Wiesbaden niedergelassen hat. Ausstellung und Katalog zeichnen die Genese der „Sammlung Kirchhoff“ über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten von 1914 bis 1934 nach und führen damit anhand der von Kirchhoff geschätzten Maler die Entwicklung der deutschen Kunst vom Impressionismus (Corinth, Liebermann, Slevogt) über den facettenreichen Expressionismus (Chagall, Kokoschka, Lehmbruck, Macke, Marc) bis zur Abstraktion (Kandinsky, Moholy- Nagy) vor Augen. Am Ende wird anhand präziser ausgewählter Werke aus der ehemaligen Sammlung Kirchhoff – aufwendig recherchiert und zusammengetragen aus nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – klar, der vergessene „Garten Kirchhoff“ war deutschlandweit eines der wichtigsten Sammelbecken der Avantgarde in den 1920er Jahren.
Die Künstlerfamilie Strigel. Studien zur spätgotischen Malerei in Memmingen. Zsellér, Enik?. 2017. 288 S. 200 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0563-9 Michael Imhof
Schon lange vor dem Wirken Bernhard Strigels, des Hofmalers Kaiser Maximilians I., war der Name der Memminger Künstlerfamilie fest etabliert: Der berühmte Maler der Dürerzeit entstammte einer Malerdynastie, die auf eine lange Tradition zurückblicken konnte. Ihr Begründer war Hans Strigel d. Ä. († 1462), der sein Handwerk an seine Söhne weitergegeben hat. Nach seinem Tod übernahmen Hans d. J. (1450–1479) und Ivo Strigel (1430–1516) die florierende Werkstatt und bauten sie weiter aus. Ihr Atelier verließen insbesondere kostbare sakrale Tafelgemälde, die bis nach Graubünden und Tirol geliefert wurden. Im schwäbischen Raum entstanden zudem Wandmalereien in Kirchenräumen. Lange wurde das Schaffen dieser Künstler von der Forschung vernachlässigt. Die Publikation bietet nun erstmals Monographien samt Catalogue raisonnée zu den drei Malern. Eine eigens für das Buch in Auftrag gegebene Fotodokumentation mit überraschenden Detailaufnahmen erschließt auch schwer erreichbare Werke.
Kunstwerke der Reformation – erforscht und restauriert. Hrsg.: Verband der Restauratoren. 2017. 192 S. 280 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0501-1 Michael Imhof
500 Jahre Reformation – ein denkwürdiges Jubiläum zum Beginn einer Epoche der deutschen und europäischen Geschichte. Diese veränderte nicht nur Kirche und Glauben, sondern prägte überdies die Kultur und Gesellschaft nachhaltig. Davon zeugt auch der historische Bestand an Kultur- und Kunstgütern, Bauwerken und Schriften, der zur Festigung und Verbreitung des reformatorischen Gedankens beitrug.
Die Werke der Reformationskunst zu erhalten und deren Entstehungsgeschichte zu ergründen, ist die Aufgabe von Restauratoren sowie Kunsthistorikern und Bauforschern, die den Geschichtszeugnissen damit näherkommen als viele andere. Dieses Buch bietet spannende Einblicke in ihre Forschungsarbeiten und Restaurierungskampagnen. Es zeigt sowohl prominente Reformationsstätten als auch völlig unbekannte – jedoch nicht minder interessante – Artefakte der Reformationszeit und lädt dazu ein, diese näher kennenzulernen und neu zu entdecken.
Das Licht der Campagna. Die Zeichnungen Claude Lorrains aus dem British Museum London. Hrsg.: Stolzenburg, Andreas; Klemm, David. 2017. 288 S. 176 fb. Abb. 28 x 25 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0616-2 Michael Imhof
Im Mittelpunkt der Ausstellung Das Licht der Campagna steht das zeichnerische Werk eines der bedeutendsten europäischen Landschaftskünstler: Claude Gellée, gen. Lorrain (1604/05-1682). Es ist die erste umfassende Präsentation in Deutschland, die sich explizit dem zeichnerischen Werk Lorrains widmet. Das vielfältige Œuvre des aus dem heutigen Frankreich stammenden Künstlers, der als Maler und Zeichner beinahe sein ganzes Leben lang in Rom lebte und arbeitete, weist noch heute ca. 1.200 nachweisbare Blätter auf. Die Ausstellung zeigt 90 hochrangige Feder- und Pinselzeichnungen aus dem Department of Prints and Drawings des British Museum, London. Die sorgsam ausgewählten Blätter stammen größtenteils aus den berühmten Sammlungen des Sir Richard Payne Knight und der Herzöge von Devonshire.
Künstlerin und Forscherin. Die „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“ aus kunsthistorischer und biologischer Sicht. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (154). von Kreis, Renate. Maria Sibylla Merian. 2017. 184 S. 97 meist fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0487-8 Michael Imhof
Die „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“ ist das prächtigste Werk, das Maria Sibylla Merian geschaffen hat. 1699 brach sie mit ihrer Tochter Dorothea zu einer zweijährigen Forschungsreise nach Surinam an der Nordküste Südamerikas auf, um die Lebensweise der dortigen Schmetterlinge und Nachtfalter in Originalgröße zu dokumentieren. Noch nie hatte jemand eine solch beschwerliche, weite und teure Reise zur Erforschung von Insekten unternommen. Dabei bezog sie die Pflanzen, von denen sich die Raupen ernährten mit ein. Raupen, Puppen und die Nahrungspflanzen malte sie vor Ort, da durch die Konservierung die Farben verändert würden; so wurden sie in ihrer ganzen Leuchtkraft übermittelt. Weitere Tiere, die in Europa unbekannt waren, fügte sie hinzu, wenn auch in verkleinertem Maßstab. Auch fast ein Viertel der Pflanzen, die sie abbildet, waren in Europa unbekannt.
Der Ursprung ihres Schaffens liegt jedoch im künstlerischen Bereich. Neben der Frische und Schönheit der Farben und der Komposition ist es die Verarbeitung des Gesehenen, was die Natur in ihren Bildern so lebendig macht und ihren bleibenden Ruhm begründet hat.
Mutter Erde. Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der FrĂĽhen Neuzeit. Hrsg.: SaĂź, Maurice; Wenderholm, Iris. 2017. 336 S. 186 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0548-6 Michael Imhof
In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeit ihren Neiderschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild. Zugleich wurden gängige Ansichten darüber, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten, durch Naturprinzipien legitimiert: Frauen galten als das ‚natürlich’ schwächere Geschlecht gehalten und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt, wie die Ausstellung Mutter Erde an beinahe 100 Exponaten aus den Beständen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigen kann.
Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen fĂĽr PreuĂźen und Brandenburg. Hrsg.: Haus der Brandenburgisch-PreuĂźischen Geschichte; Slenczka, Ruth. 2017. 304 S., 186 fb. Abb. 27 x 22 cm. Br. EUR 29,95 CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0426-7 Michael Imhof
„Von der Freiheit eines Christenmenschen“ – so heißt die letzte der drei reformatorischen Hauptschriften von Martin Luther aus dem Jahr 1520. Sie wurde ein Bestseller – das meistgedruckte Buch des 16. Jahrhunderts. Dieses Werk steht im Zentrum des Ausstellungskatalogs. Er fragt nach der Sprengkraft reformatorischer Glaubensinhalte in einer Zeit des Umbruchs am Beginn der Neuzeit und begreift dabei Freiheit als Dreh und Angelpunkt der Reformation: Freiheit vom Papst und Freiheit als Grundrecht, politische Autonomie sowie Rebellion und Widerstand bilden dabei die großen Themen, die von 26 namhaften Wissenschaftlern anhand der Hauptexponate der Ausstellung entfaltet werden. Der Katalog rückt dabei die historischen Territorien des Herzogtums Preußen und der Mark Brandenburg einschließlich der Neumark in den Fokus – und schlägt dabei den Bogen bis in die heutige Zeit: Denn Luthers Freiheitsverständnis ist uns zwar fremd, zugleich aber prägt es gegenwärtige Diskurse.
Wilhelm Schadow. Werkverzeichnis der Gemälde mit einer Auswahl der dazugehörigen Zeichnungen und Druckgrafiken. Grewe, Cordula. Hrsg.: Baumgärtel, Bettina; Paffrath, Hans. 2017. 384 S. 286 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0500-4 Michael Imhof
Wilhelm Schadow (1788–1861) war ein Mann mit vielen Fähigkeiten und Talenten, ein begnadeter Lehrer, erfolgreicher Akademiedirektor, produktiver Kunstschriftsteller und kluger Theoretiker. Vor allem aber war er ein faszinierender Maler, der einen entscheidenden Einfluss auf die junge Generation ausübte und zum Begründer der weltweit bedeutsamen Düsseldorfer Malerschule wurde. Seine Karriere und sein Werk spiegeln exemplarisch die wechselvolle Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit des Umbruchs und Neubeginns.
Das nun vorliegende Verzeichnis aller heute bekannten Gemälde Schadows mit den dazugehörigen Zeichnungen bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Schaffen dieses hervorragenden Künstlers. Neben einer grundlegenden Einführung in sein Leben und Werk gibt das reich illustrierte Buch einen anregenden Einblick in die Meisterschaft seines Schaffens als Historienmaler und Porträtist.
Die StraĂźe der Kasbahs, La Route des Kasbahs, The Road of the Kasbahs. Hrsg.: Popp, Herbert; El Fasskaoui, Brahim. Franz.; Dtsch; Engl. 2017. 400 S. 1205 fb. Abb. 29 x 29 cm. Gb. EUR 59,95. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7319-0578-3 Michael Imhof
Die „Straße der Kasbahs“ verläuft im östlichen Teil des Hohen Atlas Gebirges in Marokko. Die Dörfer und Städte sind für ihre historischen Lehmburgen bekannt, die sämtlich in diesem Buch abgebildet sind. Historische Fotos des Geographen Werner Wrage, der zwischen 1950 und den frühen 1970iger Jahren in Marokko forschte, werden aktuellen Bildern, die von Herbert Popp angefertigt wurden, gegenübergestellt. Das Buch dokumentiert so den Verlust bzw. die Veränderungen des historischen Häuserbestandes an der Straße der Kasbahs.
Der KĂĽnstler / The Artist Tibebe Terffa. Von Ă„thiopien in die Welt / From Ethiopia into the world. Biasio, Elisabeth; Gerber, Peter R. Dtsch; Engl. 2017. 128 S. 90 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 19,95. CHF 22,80 ISBN: 978-3-7319-0576-9 Michael Imhof
Tibebe Terffa ist einer der bekanntesten äthiopischen Künstler. Er wurde 1948 in der muslimischen Stadt Harar geboren; allerdings waren seine Eltern katholische beziehungsweise orthodoxe Christen. Er besuchte von 1968–1973 die Fine Arts School in Addis Ababa und arbeitet seit 1984 als freischaffender Maler. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn gehörten Impressionen aus Harar zu seinen bevorzugten Motiven, weshalb er in den 1980er Jahren oft als ‚Harari Maler’ bezeichnet wurde. In den letzten Jahrzehnten verschoben sich seine Malereien immer mehr in Richtung abstrakter Kunst, sodass er als ‚Welt-Künstler’ betrachtet werden kann. Um einen Blick in den reichen kulturellen Hintergrund des Landes zu gewähren, in den Tibebe Terffa eingebettet ist, gibt das Buch auch einen kurzen Überblick über die Maltraditionen Äthiopiens.
Bangladesh. Fotograf Voss, Peter. Engl.; Dtsch. 2017. 304 S. 153 fb. Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0588-2 Michael Imhof
Der aus Wuppertal stammende Peter Voss ist seit Jahren mit seiner Kamera auf der gesamten Welt unterwegs, bevorzugt in Afrika und Asien. Bekannt sind seine hochauflösenden und mit mehreren Blitzgeräten inszenierten Fotografien, für die er zahlreiche Preise gewann, u. a. zuletzt 2017 beim „10th International Color Awards“ den 1. Platz für „Outstanding Achievement in „Children Of The World“ und den 3. Platz als „Photographer Of The Year“.
Voss, von dem bereits großformatige Bildbände über Indien, die Naturvölker Afrikas, über Nepal, Papua und die Mongolei vorliegen, begibt sich in das arme Bangladesch und sucht dort nicht nur die attraktiven Motive, sondern auch die weniger positiven Seiten des Landes auf, die im Buch ebenso zu sehen sind: Müllberge und Säureopfer.
Myanmar. Fotograf Voss, Peter. Engl.; Dtsch. 2017. 288 S. 154 fb. Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0589-9 Michael Imhof
Das bezaubernde, nicht zuletzt auch von religiösen Motiven geprägte Myanmar, ehemals Birma, bildete die traumhafte Kulisse für die Aufnahmen des Fotografen Peter Voss, die im vorliegenden Bildband versammelt sind. Bevorzugte Motive sind die einheimische Bevölkerung und Landschaftseindrücke.
Weitere Fotobildbände von Peter Voss:
Naturvölker, ISBN 978-3-7319-0067-2, Indigenous Hidden beauties of Africa, ISBN 978-3-7319-0151-8, Indien, ISBN 978-3-86568-811-8, India, ISBN 978-3-7319-0150-1, Papua, ISBN 978-3-7319-0179-2 , Nepal, ISBN 978-3-7319-0178-5, Mongolia, ISBN 978-3-7319-0289-8, Bangladesh, ISBN 978-3-7319-0588-2, Grönland – Greenland, ISBN 978-3-7319-0590-5
Grönland – Greenland. Fotograf Voss, Peter. Engl.; Dtsch. 2017. 240 S. 123 fb. Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0590-5 Michael Imhof
Beeindruckende Eisformationen, Ansichten von Walen und Schlittenhunden sowie Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven prägen den großformatigen Bildband, für den Peter Voss, vielfach ausgezeichneter Fotograf aus Wuppertal, mehrfach nach Grönland reiste.
Das Buch ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern dokumentiert auch den gegenwärtigen Zustand der Natur im fast unberührten Grönland, das die Wikinger „Grünes Land“ (daher engl. „Greenland“) nannten. Weitere Fotobildbände von Peter Voss: Naturvölker, ISBN 978-3-7319-0067-2, Indigenous Hidden beauties of Africa, ISBN 978-3-7319-0151-8, Indien, ISBN 978-3-86568-811-8, India, ISBN 978-3-7319-0150-1, Papua, ISBN 978-3-7319-0179-2; Nepal, ISBN 978-3-7319-0178-5, Mongolia, ISBN 978-3-7319-0289-8, Bangladesh, ISBN 978-3-7319-0588-2, Myanmar, ISBN 978-3-7319-0589-9
Winter- und Weihnachtsgeschichten mit Herrn Bombelmann. Lambrecht, Wolfgang. Illustriert von Lohausen, Dennis; Romanowski, Patrick. 2017. 80 S. 60 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 12,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0622-3 Michael Imhof
Dieses Buch enthält sieben liebevolle und rührende Winter- und Weihnachtsgeschichten zur erfolgreichen Buchreihe „Herr Bombelmann“, die im Michael Imhof Verlag erschienen ist. Der Autor Wolfgang Lambrecht macht neugierig auf Weihnachten und zieht in Betracht, dass am Heiligabend durchaus ungewöhnliche Dinge einfach so passieren können – wenn man nur daran glaubt. Es gelingt ihm, Fantasie und Realität miteinander zu vermengen und er lädt Kinder und junggebliebene Erwachsene ein, sich in die Erlebnisse der Hauptfigur zu vertiefen und gedanklich mit ihr auf reisen zu gehen. Der Weihnachtsmann, die Bescherung, selbstgebaute Werke aus Schnee, ein seltsamer Besucher oder auch Hubert, der kleine Maulwurf, sorgen für reichlich Abwechslung. Viele farbige Illustrationen, die von Dennis Lohausen und Patrick Romanowski gezeichnet sind, runden ein zauberhaftes Buch ab und sind genau richtig für schöne, gemeinsame Momente.
Oscar Begas 1828 – 1883. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (152). Cortjaens, Wolfgang. 2017. 280 S. 171 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0410-6 Michael Imhof
Oscar Begas, Spross der bedeutenden Berliner Künstlerdynastie, übernahm nach dem Tod seines Vaters und Lehrers, des königlich-preußischen Hofmalers Carl Joseph Begas d. Ä., dessen florierendes Atelier. Ursprünglich auf dem Feld der Historienmalerei ausgebildet, stieg er bald zu einem der gefragtesten Bildnismaler der Hauptstadt auf; er porträtierte die Finanzelite und war mehrfach auch für die Hohenzollern tätig. In Begas’ Bildnissen von Springer, Bleichröder, Menzel, Ullstein und anderen verschmilzt die vom Vater ererbte berlinisch-biedermeierliche Bildkultur zunehmend mit dem heraufdämmernden Pathos und dem Repräsentationswillen der Gründerzeit. Im Vorfeld der Reichsgründung von 1871 wirkte Begas an zahlreichen Ausstattungsprojekten für die prächtigen Privatvillen und öffentlichen Bauten der boomenden Metropole mit. Auch als Professor an der Königlichen ¬Akademie der Künste sowie als aktiver Protagonist des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens hat Begas die Berliner Kunst seiner Epoche mitgeprägt.
Mit dem über 300 Gemälde, Repliken, Gemeinschaftsarbeiten und Ausstattungsprojekte umfassenden Catalogue raisonnée der Gemälde von Oscar Begas liegt nun das erste Werkverzeichnis des Malers vor. Für die um eine Biografie ergänzte Publikation wurden erstmals bis dahin unbekannte Archivalien aus dem Besitz der Nachfahren des Malers ausgewertet, die ein neues Licht namentlich auf die Zeit seines künstlerischen Reifeprozesses der 1840er und 1850er Jahre werfen. Nicht zuletzt mag der vorliegende Band auch als Beitrag zur berlinischen wie preußischen Kunst- und Kulturgeschichte der Zeit zwischen Vormärz und Zweitem Deutschem Kaiserreich ¬dienen, zu deren typischen Vertretern Begas zählte.
Der deutsch-niederländische Bau- und Kunsthistoriker Wolfgang Cortjaens forscht seit Jahren zur Künstlerdynastie Begas sowie zur Malerei, Skulptur und Architektur des „langen“ 19. Jahrhunderts. Als ehemaliger Kustos und kommissarischer Museumsleiter war er maßgeblich an der Neukonzeption des Begas Hauses in Heinsberg beteiligt. Er lebt und arbeitet in Berlin und Herzogenrath bei Aachen. Neuere Veröffentlichungen: Stil-Linien diagrammatischer Kunstgeschichte (2014); Winckelmann – Das göttliche Geschlecht (2017); Familienbande. Der Briefwechsel von Carl Joseph Begas d. Ä. mit Oscar Begas 1840–1854 (2017).
Schloss Bruchsal. Kunstführer. Eberle, Sandra; Pechacek, Petra. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. 2017. 112 S. 95 fb. Abb. 24 x 13 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0527-1 Michael Imhof
Balthasar Neumanns berühmtes Treppenhaus, die Festsäle mit ihrem beeindruckenden Bildprogramm sowie kostbare Möbel und Tapisserien bezeugen den Kunstsinn der Speyerer Fürstbischöfe, der Erbauer von Schloss Bruchsal. Ab 1722 ließ Damian Hugo von Schönborn eine Schlossanlage mit Garten im barocken Stil errichten. Unter seinem Nachfolger Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg entstand ab 1743 die prunkvolle Innenausstattung im Stil des Rokoko. Im 19. Jahrhundert diente Schloss Bruchsal Markgräfin Amalie von Baden als Witwensitz. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde die Schlossanlage zwischen 1947 und 1990 in ihrer äußeren Gestalt wieder aufgebaut, aber nur die Festsäle im Detail rekonstruiert. 2017 setzten die Wiederherstellung der Raumfolge der fürstbischöflichen Apparte¬ments und Ausstattung mit den im Krieg ausgelagerten Kunstobjekten den Schlusspunkt unter eine bemerkenswerte Aufbauleistung der Nachkriegszeit.
Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun. Hrsg.: Kemperdick, Stephan; Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. 2017. 200 S. 125 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gekl. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0565-3 Michael Imhof
Jean Fouquets Diptychon aus der Stiftskirche von Melun ist eines der Hauptwerke der Malerei des 15. Jahrhunderts und der französischen Kunst im Allgemeinen. Sein linker Flügel mit dem Stifterbildnis befindet sich seit 1896 in Berlin, während der rechte, die Madonna darstellende Flügel dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen gehört. Beide Hälften wurden um 1773 voneinander getrennt und waren 1937 das letzte Mal zusammen zu sehen. Die Berliner Ausstellung vereint sie nun noch einmal und zeigt darüber hinaus weitere bedeutende Werke, darunter das ursprünglich zugehörige Medaillon mit Fouquets Selbstbildnis aus dem Louvre, eine herausragende Porträtzeichnung von seiner Hand sowie ausgesuchte Werke von Malern wie Jan van Eyck und Petrus Christus. Im begleitenden Katalog beleuchten namhafte internationale Forscher verschiedene Aspekte des Werks, darunter dessen Ikonographie und Technik, die Person des Stifters, Fouquets künstlerische Voraussetzungen und anderes mehr.
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