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Imhof Verlag

 
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Michael Imhof. Berlin. ArchitekturfĂĽhrer. 320 S., 800 Abb., 16 x 17 cm, Gb. EUR 12,95 ISBN: 3-86568-094-5 Michael Imhof
– ca. 700 Bauwerke vom Mittelalter bis heute, vollständig in Farbe abgebildet
– Gegenüberstellungen von historischen und heutigen Zuständen
– anschauliche Detail-Stadtpläne
– handliches Format
Denkmale in Berlin. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Bezirk Tempelhof – Schöneberg. Ortsteile Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade. Hrsg. Landesdenkmalamt Berlin. 2007. 272 S., 297 Abb., 21 x 30 cm, Gb., EUR 29,95 ISBN: 3-86568-189-8 Michael Imhof
Eine für viele Besucher Berlins völlig unbekannte Seite der Stadt wird in dieser neuen Denkmaltopographie des Berliner Landesdenkmalamtes offengelegt. Die Angerdörfer Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade sind noch heute deutlich in der Berliner Großstadtlandschaft zu erkennen. Sie zeigen eine beinahe ländliche Idylle wie Marienfelde, das sich noch etwas von der Beschaulichkeit des 19. Jahrhunderts erhalten hat, oder werden von der Großstadt beinahe verschluckt wie Tempelhof. In allen vier Dörfern verweist eine Dorfkirche mittelalterlichen Ursprungs auf die deutsche Besiedlung des Landes im 13. Jahrhundert. Von der Feldsteinkirche der Tempelritter, die Tempelhof gegründet haben, über den Zentralflughafen Tempelhof aus der Zeit des Nationalsozialismus bis zu Industriebauten der 1950er- und Kirchen der 1960er-Jahre werden alle Bau-, Garten- und archäologischen Denkmale in diesem Berliner Bezirk behandelt. Ein umfangreiches Kapitel bietet einen Überblick über die Geschichte der Stadtentwicklung, von der Vor- und Frühgeschichte bis zur heutigen Zeit.
Die Altäre des Gian Lorenzo Bernini. Das barocke Altarensemble im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Felix Ackermann. 288 S., 157 Abb., 24 x 32 cm, Gb. EUR 49,95 ISBN: 3-86568-219-2 Michael Imhof
Das Stichwort „barocker Altar“ bezeichnet das kultische Zentrum eines Kirchen- oder Kapellenraums und damit den Brennpunkt der schöpferischen Ambitionen bei der kirchlichen Innenraumgestaltung. In den Jahrzehnten um die Mitte des 17. Jahrhunderts vollzog sich ein radikaler Wandel von einer schematischkonservativen Gestaltung des architektonischen Retabels hin zu einem fast unüberschaubar breiten Formenrepertoire und einer ausgeprägten Innovationsfreude, die über Generationen hinweg anhalten sollte. Bei dieser Erneuerung der Gattung spielte Gian Lorenzo Bernini (1598– 1680) eine entscheidende Rolle. Er hat mehrere grundlegend neue Lösungen für die Gestaltung des Altarbereiches entwickelt, die bald eine gesamteuropäische Ausstrahlung erlangten.
Das vorliegende Buch geht von einem Ăśberblick ĂĽber die Gattungstradition aus und thematisiert anschlieĂźend Berninis wesentlichste Innovationen anhand von Hauptaspekten, unter denen seine wichtigsten Altararchitekturen untersucht werden.
AusfĂĽhrliche Einzelstudien sind teils bereits vielbeforschten Werken gewidmet, zu denen neue Aspekte vorgelegt werden, teils rĂĽcken sie wenig beachtete Beispiele in ein neues Licht.
Die Altäre als wichtiger Teil von Berninis Werk werden hier erstmals im Zusammenhang thematisiert.
Folgende, den wesentlichsten Innovationen Berninis im Bereich der Altararchitektur gewidmete Hauptthemen bestimmen den Aufbau des Buches:
– die Altarädikula als Schauplatz für ein übernatürliches Ereignis
– die Altarädikula, die durch ein übernatürliches Ereignis konstituiert wird
– die neuartige Inbezugsetzung der Hochaltarkapelle zum Kirchenraum
– der Einbezug der bestehenden Raumarchitektur zur Integration des neu eingefügten Altarensembles
– das Kalkül mit einer Fernsicht, die eine andere als die wirklich vorhandene Gestalt vermuten lässt.
Ferdinand Brütt (1849–1936). Museum Giersch (Hg.). Beiträge von Anja Eichler, Alexander Bastek, Gerd Brüne, Helmut Hess und Manfred Großkinsky. 2007. 224 S., 154 Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 29,95 ISBN: 3-86568-230-7 Michael Imhof
AUSSTELLUNG IM MUSEUM GIERSCH IN FRANKFURT AM MAIN - 18. März – 15. Juli 2007
Ferdinand Brütt war zu Lebzeiten bekannt als Genremaler des modernen bürgerlichen Lebens. Neben dramatisch zugespitzten Gerichtsszenen schilderte er das Börsengeschäft und malte Galeriebesucher oder Tennisspieler. Daneben zählen religiöse und historische Themen ebenso wie das Porträt zu Brütts facettenreichem Werk. Der in Hamburg geborene Künstler studierte in Weimar und war 22 Jahre in Düsseldorf tätig, bevor er 1898 nach Kronberg im Taunus übersiedelte. Dort lebte er bis 1920 und entwickelte eine lockere, impressionistische Malweise. Die Ausstellung ist die erste Retrospektive seit dem Tod des Künstlers 1936 und bietet einen umfassenden Einblick in Brütts OEuvre, das vom klassischen Genre bis zur modernen Hellmalerei reicht.
Vincenz Czech. Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Berlin und Brandenburg. 2007. 208 S., 300 Abb., 16,5 x 24 cm, Br. EUR 16,80 ISBN: 3-86568-129-4 Michael Imhof
Die Bautätigkeit im Bereich der Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Brandenburg und Berlin ist gekennzeichnet durch zwei recht eigenständige Entwicklungen: Auf der einen Seite stehen die zahlreichen Bauten der Hohenzollern. Die Markgrafen/Kurfürsten von Brandenburg und Könige von Preußen schufen in fast fünfhundert Jahren ausgehend von ihrem Herrschaftsmittelpunkt Berlin eine Residenzlandschaft, die in Teilen vor einigen Jahren sogar in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Auf der anderen Seite bestimmen im ländlichen Brandenburg die ehemaligen Herrenhäuser des Adels noch heute vielerorts das Bild der Dörfer und Gemeinden. Während die landesherrlichen Schloss- und Gartenanlagen phasenweise Anschluss an europäische Architekturstandards fanden, blieb der ländliche Raum von diesen Entwicklungen bis in das 19. Jahrhundert hinein lange Zeit fast unbeeinflusst.
Sowohl der Bereich des höfischen Schlossbaus in Berlin und seinem Umland als auch eine Auswahl von etwa 50 Herrenhausbauten des Landadels werden in diesem Buch vorgestellt.
Die Texte bieten eine kurze historische und kunsthistorische Analyse und Einordnung der jeweiligen Bauten, ergänzt durch zahlreiche Fotos, Grundrisse und Zeichnungen.
Johannes Myssok. Antonio Canova. Die Erneuerung der klassischen Mythen in der Kunst um 1800. 320 S., 330 Abb., 22 x 30 cm, Gb., EUR 59,– ISBN: 3-86568-223-9 Michael Imhof
Der größte Bildhauer des Klassizismus, Antonio Canova (1757–1822), wurde in der Zeit um 1800 vor allem für seine Skulpturen mythologischer Thematik bewundert, die exemplarisch die Wandlungen im Mythenverständnis der Epoche erkennen lassen. Die Publikation zeichnet das dichte Spannungsfeld zwischen der Mythenüberlieferung in der klassischen Literatur, der literarischen Neugestaltung in Canovas Zeit und der Tradition der bildkünstlerischen Gestaltung nach. Die von Canova als Denkform begriffenen antiken Mythen dienten ihm dazu, neue Themen für die bildende Kunst zu erschließen, die mitunter bereits auf die Moderne vorausweisen. Diese Wandlungen im Kanon der Bildthemen an der Schwelle vom 18. zum 19. Jahrhundert entsprangen aus genau präzisierbaren Intentionen und intellektuellen Kontakten, die hier erstmalig umfassend anhand der zahlreichen erhaltenen Briefe Canovas rekonstruiert werden. Dadurch entsteht ein neues Bild des Bildhauers als Intellektuellem mit weitverzweigten, gesamteuropäischen Kontakten zu den bedeutendsten Schriftstellern, Künstlern und Archäologen seiner Zeit. Ausgehend von den venezianischen Frühwerken wird vor allem Canovas Schaffen in Rom in den achtziger und neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts beleuchtet, für das eine besonders intensive Auseinandersetzung mit der Mythologie kennzeichnend ist. Die Arbeit schließt mit den Werken für Napoleon und die Napoleoniden, an die sich ein deutlich konventionelleres Mythologieverständnis knüpft.
Michael Imhof und Karen David-Sirocko. Architektur in Frankfurt am Main. Ein FĂĽhrer zu den Bauten vom Mittelalter bis heute. 2007. 200 S., 350 fb. Abb., 16,5 x 24 cm, Br. EUR 16,80 ISBN: 3-935590-65-5 Michael Imhof
Der ArchitekturfĂĽhrer liefert eine Ăśbersicht zur Architektur der Mainmetropole, veranschaulicht anhand von zahlreichen neuen Farbabbildungen.
Edith Parzeller. Historisches Fulda. 2007. 240 S., 400 Abb., 16,5 x 24 cm, Gb., EUR 19,95 ISBN: 3-86568-244-4 Michael Imhof
Anhand der größten Postkartensammlung mit Fuldaer Motiven lässt Edith Parzeller in dem attraktiven Bild-Text-Band das alte Fulda vom ausgehende 19. Jahrhundert bis in die 1950er-Jahre
wieder aufleben. Sie dokumentiert mit Hilfe seltener Fotos sowohl das Alltagsleben (z. B. in den Gasthäusern, Schulen und Krankenhäusern) als auch festliche Aktivitäten und insbesondere bauliche Veränderungen infolge von Abriss und Kriegsschäden.
Bodo Brinkmann. Hexenlust und SĂĽndenfall. Die seltsamen Phantasien des Hans Baldung Grien. The Lust of Witches and the Fall of Man. Hans Baldung Grien and his strange phantasies. 2007. 160 S., 92 Abb., dav. 52 ganzseitig. 24 x 30 cm, Gb., EUR 24,95 ISBN: 3-86568-225-3 Michael Imhof
EROTIK UND LÜSTERNE MAGIE! - AUSSTELLUNG IM FRANKFURTER STÄDEL. 23. Februar – 13. Mai 2007

Dem phantastischen Treiben der Hexen hat Hans Baldung Grien eine ganze Reihe von Zeichnungen, aber nur ein einziges Gemälde gewidmet: sein 1523 datiertes Bild im Frankfurter Städel, das im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Bei dem hochkarätigen Kunstkammerstück spekulierte der Maler nicht nur auf den wohligen Schauer, den Erscheinungen des Überirdischen hervorrufen; er forderte den gebildeten Betrachter seinerzeit gleichzeitig zu weitergehenden Reflexionen über die verschiedensten Themen heraus: über die erotische Ausstrahlung der Frau, die Liebe und ihre möglichen Folgen, die weibliche Schönheit und den Versuch, ihr Geheimnis im Maleratelier zu enträtseln. Ironisch kommentiert Baldung nicht nur die zeitgenössischen Ansichten zum Hexenwesen, sondern auch die kunsttheoretischen Ansichten seines Lehrmeisters Albrecht Dürer. Die Ausstellung präsentiert sämtliche Hexendarstellungen Hans Baldung Griens, delikate Hell-Dunkel-Zeichnungen auf getönten Papieren ebenso wie Holzschnitte, die zu den Inkunabeln des Farbdrucks gehören. Von hier wird der Bogen gespannt zu weiteren Tafelbildern Baldungs, die weibliche Nacktheit und voyeuristische Blicke elegant gegeneinander ausspielen und schließlich Liebe, Sünde und Tod zu einem geheimnisvollen Dreiklang bringen.
Pablo de la Riestra. Hamburg. Architektur einer Stadt. 2007. 200 S., 200 fb. Abb., 16,5 x 24 cm, Br. EUR 12,95 ISBN: 3-86568-105-8 Michael Imhof
Reich mit aktuellen Fotos bebildert, wendet sich der aufwendig gestaltete und preisgünstige Architekturführer sowohl an Touristen, als auch an Architekten, Kunsthistoriker und den Käufer von Hamburgensien.
Das Buch versteht sich als Nachschlagewerk über die Architektur Hamburgs in seinen sieben Verwaltungsbezirken, von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Nach einer geschichtlichen Einführung wird ein Kapitel über die Gestalt der Stadt und ihre Bauten präsentiert. Darauf folgt eine Gliederung von 20 Kapiteln, die je nach Gebäudetyp organisiert wurde: Kirchen, Öffentliche Bauten der Stadt- und Staatshoheit, Kontorhäuser, sonstige Büro- und Geschäftshäuser, Warenhäuser, Schul- und Hochschulbauten, Speicher und Speicherstadt, Museen, Wohnanlagen, Etagen- und Wohnhäuser, Siedlungen, Badeanstalten, Bahnhöfe, Fabriken, Theaterbauten, Postbauten.
Der Band stellt eine kenntnisreiche kritische Auseinandersetzung mit den Architekturbeständen Hamburgs dar und ist prächtig mit Neuaufnahmen bebildert.
Konstantin & Co. Ein Kinderbuch zur Ausstellung „Konstantin der Große“. Beitr. Gabriele D. Grawe, Ralf Grüssinger, Eckart Köhne und Christina Threuter. 2007. 100 S., 300 fb. Abb., 22 x 25 cm, EUR 9,95 ISBN: 3-86568-247-5 Michael Imhof
DAS LEBEN IN DER SPĂ„TANTIKE
KINDERBUCH AUS ANLASS DER AUSSTELLUNG „KONSTANTIN DER GROSSE“ IN DEN TRIERER MUSEEN - 2. Juni – 4. November 2007

Kindgerecht und erlebnisorientiert beschreibt das mit vielen Fotos und Zeichnungen illustrierte Buch Themen, die die spätantike Epoche beleuchten: Das Römische Reich unter Konstantin dem Großen, Konstantin der Große als historische Persönlichkeit und spätantike Lebenswelten in der Residenzstadt Trier von der einfachen Wohnung bis zu den Palästen und öffentlichen Gebäuden, wie z. B. dem Amphitheater.
Da das Kinderbuch im Zusammenhang mit der großen Ausstellung „Konstantin der Große“ der Trierer Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Stadtmuseum Simeonstift Trier) erscheint, erläutert das Buch die Spätantike nicht zuletzt auch anhand der herausragenden Ausstellungsobjekte.
So entsteht eine lebendige und anschauliche historische Reise, durch die das Maskottchen der Konstantin-Ausstellung – „Konni“ – leitet. Das Kinderbuch richtet sich vor allem an die Altersgruppe zwischen 6 und 14 Jahren, ist aber auch für jeden anderen Leser von Interesse.
Michael Losse. Die Lahn Burgen und Schlösser. 2007. 220 S., 300 Abb., 16,5 x 24 cm, Br. EUR 16,80 ISBN: 3-86568-070-9 Michael Imhof
Der bekannte Burgenforscher Dr. Michael Losse behandelt alle Burgen und Schlösser sowie Befestigungen (einschließlich Stadtbefestigungen) entlang der Lahn und seiner näheren Umgebung (z. B. Amöneburg). Der Katalog umfasst 151 Objekte von Bad Laasphe und Biedenkopf über Marburg, Gießen, Wetzlar, Solms, Braunfels, Weilburg, Runkel, Limburg, Diez, Nassau bis nach Bad Ems und Lahnstein. Alle Objekte sind abgebildet. Grundrisse, Ansichten und Schnitte ergänzen die aufschlussreichen Texte. Der Band ist nicht nur Nachschlagewerk, sondern auch Reiseführer zu einer der reichsten „Burgenlandschaften“ Deutschlands. Das Buch erscheint als 2. Band der neuen Buch-Reihe „Burgen – Schlösser – Herrensitze“ des Marburger Arbeitskreises für europäische Burgenforschung e. V., dessen erster Band von Heiko Laß „Der Rhein – Burgen und Schlösse“ bereits erschienen ist (ISBN 3-937251-64-2).
Gabriele Teutloff, JĂĽrgen Alex. StreifzĂĽge durch die Lausitz. 2007. 200 S., 200 Abb., 22 x 25 cm, Gb. EUR 19,95 ISBN: 3-86568-201-7 Michael Imhof
Es gibt wohl kaum eine Region Deutschlands, in der gegenwärtig ein so grundlegender Wandel der Industriestruktur und der Kulturlandschaft stattfindet wie in der Lausitz. Wo vor wenigen Jahren noch Kettenbagger und Förderbänder Braunkohle im Tagebau förderten, wird eine der größten Binnenseeketten Europas entstehen. Unübersehbar liegt hier im Spannungsfeld von Braunkohletagebau und Tourismus die Zukunft der Region.
Das Reisebuch lädt den Leser in detailliert recherchierten und bebilderten Leitthemen zu einer Auseinandersetzung mit dieser facettenreichen alten Kulturlandschaft im Osten Brandenburgs und Sachsens ein.
Die Schwerpunkte bilden typische Reiseziele (z. B. Bad Muskau, Branitz und Kromlau – den drei der schönsten englischen Landschaftsparks – oder die restaurierten Städte Bautzen, Görlitz, Zittau). Vertieft werden die Themen durch Interviews, Reiseschilderungen und Sachtexte, die die Hintergründe beleuchten und aktuelle Entwicklungen aufgreifen. Weitere Themen behandeln unter anderem Erwin Strittmatters Romantrilogie „Der Laden“ und das Bohsdorfer Ladenmuseum, stillgelegte Fabriken, Gruben und Kräne, die wie ein Dinosaurier in der Landschaft stehen, und das slawische Volk der Sorben, das seit über 1000 Jahren seine Heimat in der Lausitz hat. Die sorbische Kultur mit ihren alten Bräuchen, den Traditionen , aber auch den Problemen verleihen der Region ebenso besondere Anziehungskraft wie das traditionsreiche Handwerk, zu dem vor allem Blaudruck, Glasbläserei, Tuchherstellung und die Pfefferküchlerei zu zählen sind. Weitere Themen sind die bodenständige Lausitzer Küche, Feste und Findlinge.
Anabelle Kienle. Max Beckmann in Amerika. 2007. 256 S., 90 Abb. 17 x 24 cm, Gb., EUR 39,95 ISBN: 3-86568-243-7 Michael Imhof
Die Studie bietet erstmals eine zusammenfassende Darstellung der letzten drei Lebensjahre, 1947 bis 1950, die Max Beckmann – nach acht entbehrungsreichen Jahren im Amsterdamer Exil – in den USA verbrachte. Obwohl der Wechsel von Europa nach Amerika einem freien Entschluss folgte, werden die amerikanischen Jahre bislang der Exilzeit zugerechnet. Tatsächlich strebte Beckmann, der sich zeitlebens als Weltbürger verstand, mit der Emigration eine Neuorientierung als Mensch und Künstler an. Auf der Basis zahlreicher unveröffentlichter Primärquellen zeichnet die Autorin die Vorgeschichte der Emigration nach, die Presseresonanz auf erste Ausstellungen, die Aktivitäten seiner Galeristen J. B. Neumann und Curt Valentin in New York, das im Laufe der Jahre zunehmende Interesse an seinem Werk bei Personen und Institutionen sowie das intellektuelle Umfeld in St. Louis und New York. Vergleichende Bildanalysen werfen ein neues Licht auf das amerikanische Oeuvre, das bisher im Schatten des komplexen, symbolbehafteten Amsterdamer Werkes stand.
Mein Haus. Individuell – innovativ –preiswert. Neubau und Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern Hrsg. v. der Architektenkammer Sachsen-Anhalt und dem Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr von Sachsen-Anhalt. 2007. 100 S., 143 Abb., 21 x 28 cm, Br. EUR 9,00 ISBN: 3-937251-59-2 Michael Imhof
Das Buch soll Bauherren helfen, ihren Traum vom eigenen Haus gut informiert zu verwirklichen.
Auf 100 mit Fotos, Plänen und Grafiken versehenen Seiten wird der Weg zum eigenen Haus nachvollzogen: Er beginnt mitder Suche nach einem passenden Grundstück bzw. einer geeigneten Gebrauchtimmobilie. Danach werden die verschiedenenin Frage kommenden Hausformen und Bauweisen beschrieben. Es folgen Finanzierungsmöglichkeiten, schließlich eineDarstellung der am Bau Beteiligten und des Bauablaufs. 23 in den letzten zehn Jahren in Sachsen-Anhalt realisierte Einfamilienhäuser, die auch in jedemanderen Bundesland hätten entstehen können, werden beispielhaft vorgestellt – und zeigen, wiein Zusammenarbeit mit Architekten qualitätvolle und kostengünstige Lösungen gefunden wurden.Dabei handelt es sich nicht nur um Neubauten, sondern auch sanierte und umgebaute Gebäude werden vorgestellt.Checklisten und Literaturhinweise runden die sehr Praxisorientierte, erweiterte Neuauflage der Publikation ab.
Magdalena Kraemer-Noble. Abraham Mignon 1640–1679. Tsch, Engl. 2007. 200 S., 90 Abb., dav. 80 fb., 22 x 30 cm, Gb., EUR 39,95 ISBN: 3-86568-144-7 Michael Imhof
Der Stilllebenmaler Abraham Mignon, ein typischer Repräsentant des im Europa des 17. Jahrhunderts wieder aufblühenden Genres, kann zu den Meistern seines Faches gezählt werden. Nicht nur zu Lebzeiten von Fürstenhöfen geschätzt, sind seine Gemälde heute in zahlreichen Museen der Welt und Privatsammlungen vertreten. Er unterscheidet sich von seinen Zeitgenossen durch eigenwillig komprimierte Darstellungen von Stilllebenthemen, die sich am Zeitgeschmack orientierten. Am Ende des Barock wird in seinem Werk, nicht zuletzt mit der Anspielung auf die Vergänglichkeit und dem darin geäußerten mahnenden Effekt der Vanitas eine Wertevermittlung durch die Bildende Kunst vollzogen, die von zeitloser Wirkung bleibt. Die vorliegende Monografie des Malers bietet nach der Analyse der politischen, religiösen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Zeit eine übersichtliche Werkschau, die soweit wie möglich alle heute erfassbaren eigenhändigen Gemälde berücksichtigt. Die einzelnen Werke werden großformatig und in Farbe abgebildet, beschrieben und in ihrer Struktur nach den Kriterien der Komposition und der Farbe kritisch untersucht.
Die Kirchen im Mittelrheintal. Führer zu den Bauten des UNESCO-Welterbes Mittelrhein. Hrsg.: Imhof, Michael. Zus.-gest. v. Gräff, Herbert; Krammes, Wolfgang; Löhr, Thomas; Metzing, Andreas; Neddens, Martin C. 2003. 144 S. 300 fb. Abb. 12 x 19 cm Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-237-6 Michael Imhof
Das Mittelrheintal wurde als erste Kulturlandschaft in Deutschland zum UNESCO-Welterbe Mittelrhein ernannt. Neben der Landschaft prägen die Burgen und die malerischen Ortschaften mit ihren prägnanten Kirchen die Landschaft. Der Führer gibt eine Übersicht über alle Kirchen im Welterbegebiet zwischen Bingen und Koblenz, darunter herausragende Bauten der Romanik und Hochgotik, aber auch weniger bekannte, die entdeckt werden können.
Michael Losse. Die Mosel. 120 Burgen und Schlösser von Trier bis Koblenz. 2007. 208 S., 400 Abb., 16,5 x 24 cm, Br. EUR 14,95 ISBN: 3-86568-240-6 Michael Imhof
Die Mosel – der wichtigste Nebenfluss des Rheins und seit frühester Zeit eine bedeutende europäische Wasserstraße – entspringt in den Süd-Vogesen, erreicht nach 278 km das Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland, bildet auf 36 km die deutsch-luxemburgische Grenze und mündet schließlich nach 520 km bei Koblenz in den Rhein. Im deutschen Teil trennt die Mosel die zum Rheinischen Schiefergebirge gehörigen Mittelgebirge Eifel und Hunsrück. Zahlreiche Burgen, Schlösser und befestigte Orte säumen den Fluss und seine Nebentäler – darunter die weltberühmte Burg Eltz im Eltztal nahe der Mündung in die Mosel. Von diesen weit mehr als 200 Bauwerken allein im deutschen Abschnitt des Flusses werden im vorliegenden Buch über 120 vorgestellt.
Neben einigen wenigen exemplarisch abgehandelten frühgeschichtlichen Wehrbauten (keltische oppida, römische Kastelle) stehen mittelalterliche Burgen, vielfach mit Burgen verbundene Ortsbefestigungen, romanische und gotische „Burghäuser“ und Wohntürme, Renaissance- und Barock-Schlösser und -Residenzen (z. B. die kurfürstliche Residenz Trier) im Mittelpunkt der Darstellung. Aber auch bedeutende Festungen der Frühen Neuzeit (z. B. Pfalzel, 16. Jh.; Mont Royal, 17. Jh.) sowie „bürgerliche Burgen“ und „Unternehmer-“ bzw. „Winzer- und Wein-Schlösser“ des Historismus im 19. und frühen 20. Jh. (z. B. Haus Puricelli in Lieser) fanden die ihnen gebührende Beachtung. Das vorliegende Buch ist ein fachlich fundierter, aber auch für interessierte Laien verständlicher Führer zu Adelssitzen und Wehrbauten aus mehreren Jahrhunderten, der, im Gegensatz zu anderen, nur beschränkte Auswahl bietenden Mosel-Burgenführern, einen umfassenden Überblick über den faszinierenden Objektbestand bietet.
Museumsführer Musée d´Orsay. [Paris] Hrsg. von der Réunion des Musées Nationaux. 2008. 272 S., 350 fb. Abb., 15,5 x 23 cm, Br., EUR 19,95 ISBN: 3-86568-207-9 Michael Imhof
Der vorliegende Führer bietet einen Überblick über die Sammlung des Musée d’Orsay, welche Meisterwerke verschiedenster Art von Malerei, Skulptur, Fotografie bis zum Kunsthandwerk vereint. Das Buch behandelt zu Beginn die Geschichte des Gebäudes, das 1898–1900 vom Architekten Victor Laloux geschaffen wurde und als Bahnhof diente. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges stand das Gebäude leer, das nach einer kompletten Sanierung des Innenraumes seit 1989 als Museum dient. Den internationalen Ruhm verdankt das Museum vor allem seiner Sammlung impressionistischer Werke, welche die bedeutendste der Welt darstellt. Der reich bebilderte Führer liefert einen umfassenden Überblick zu den ausgestellten Werken.
Dorothée Baganz. Olle DDR. Alltagswelt des ehemaligen Staates. mit Fotos aus dem DDR-Museum Apolda. 80 S. 180 fb. Abb., 13 x 19 cm. Br. EUR 7,95 ISBN: 3-86568-148-5 Michael Imhof
Der 3. Oktober 1990 bezeichnet das Ende der DDR, vier Tage vor dem 41. Geburtstag. Die Erinnerung an Trabbi, Spee und Bummi-Heft aber bleibt in den Köpfen der Menschen erhalten. Das vorliegende Buch liefert nach einem kurzen Abriss zur Geschichte der DDR einen thematisch gegliederten Überblick zur Alltagswelt des sozialistischen Staates. Anhand von Fotografien der Ausstellung „Olle DDR“ im DDR-Museum Apolda werden verschiedene Bereiche des DDR-Alltags wie Freizeit, Medien, Schule, Einkauf, Wohnen und Bildung thematisiert und somit Erinnerungen an fast vergessene, aber dennoch vertraute Dinge geweckt.
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