KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Imhof Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | vor>
 
Plakolm-Forsthuber, Sabine: Florentiner Frauenklöster. Von der Renaissance bis zur Gegenreformation. [Florenz] 2008. 320 S., 300 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 3-86568-327-4 Michael Imhof
Der reich bebilderte Band dokumentiert erstmals den hohen Anteil an Frauenklöstern in Florenz. Ihr starkes Anwachsen in der Renaissance hat vor allem sozialpolitische Gründe:
Die von der Stadt und vielen Stiftern geförderten Klostergründungen wollten dem Überhang an ledigen oder gefährdeten Frauen abhelfen. Die architektonische Konzeption der Nonnenkirchen ist primär vom Umstand geprägt, dass Nonnen keine liturgischen Aufgaben übernehmen durften und der Klausur unterstanden. Die Lösung war der Nonnenchor.
Gleichwohl waren die Klöster ein Refugium weiblicher Wissensvermittlung und Kreativität, bisweilen auch des Widerstands.
Kohnert, Tillman: Die Forchheimer Burg genannt "Pfalz". Geschichte und Baugeschichte einer fürstbischöflich-bambergischen Stadtburg..2008. 240 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 3-86568-334-7 Michael Imhof
Forchheim war in der Geschichte des Bamberger Hochstifts die wichtigste Festung. Bis heute sind ein Großteil der Festungsanlagen und die Stadtburg des Bischofs erhalten. Seit dem späten 19. Jahrhundert wird die Forchheimer Burg als „Pfalz“ bezeichnet. Die im Inneren kaum veränderte große Kemenate des späten 14. Jahrhunderts, der ehemalige Wohnbau der Burg, beherbergt heute das Pfalzmuseum und ist vor allem wegen der bedeutenden gotischen Wandmalereien bekannt. Mit diesem Buch wird die fürstbischöfliche Burganlage erstmalig in einer monographischen Untersuchung vorgestellt und in ihrer baugeschichtlichen Bedeutung gewürdigt. Neue Erkenntnisse durch die Bauforschung, ermöglichen u. a. eine detaillierte Rekonstruktion der persönlichen Wohnetage des Bauherrn, Bischof Lamprecht von Brunn (1399).
Ein vollständiger Plansatz der analytischen Bauaufnahme, farbige Bauphasenpläne und 3D-Darstellungen der Burg um 1400 und 1600 sowie die Ergebnisse von Dendrochronologie und mehreren bauarchäologischen Sondagen innerhalb der mittelalterlichen Deckenaufbauten ergänzen den Text
Rettberg, Britta von: Freising. Stadttopographie und Denkmalpflege von 1803 bis heute. 2008. 240 S., 467 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 24,95 ISBN: 3-86568-354-1 Michael Imhof
Freising – im Schatten der bayerischen Metropole München gelegen, bietet seine historisch gewachsene bauliche Struktur bis heute: sowohl die kirchliche am Domberg als auch die bürgerliche Stadtanlage. In einzigartiger Detailgenauigkeit ist es der Autorin gelungen, nicht nur die topographische Situation und ihre Entwicklung darzustellen, sondern zahlreiche bedeutendere Einzelbauten aufzunehmen. Die Überlagerung zweier Zeitschnitte ermöglicht zudem die exakte Ortung der Veränderungen im Stadtgrundriss. Mittels dieser neuartigen kartographischen Aufbereitung werden hier zukünftige Maßstäbe gesetzt. In Ergänzung zum Kartenmaterial führen zahlreiche historische Abbildungen, die dem aktuellen Bestand gegenübergestellt werden, dem Leser vor Augen, wie stark sich das Gesicht der Stadt gewandelt hat. Anhand akribischer Recherche konnten die sich verändernden Vorstellungen von Denkmalpflege in den letzten beiden Jahrhunderten nachgezeichnet werden.
Jewish Architecture in Europe. Proceedings of the International Congress in Braunschweig 2007. 2008. 450 S. 26 x 21 cm. (Schriftenreihe der Bet Tfila-Forschungsstelle fĂĽr jĂĽdische Architektur in Europa 1) Gb EUR 59,00 ISBN: 3-86568-346-0 Michael Imhof
Referentinnen und Referenten aus zahlreichen Staaten Europas, den USA und Israel haben über aktuelle Forschungsergebnisse und zukünftige Fragestellungen und Aufgaben der Erforschung jüdischer Bauwerke in Europa berichtet und diskutiert. Vor allem die Architekturgeschichte der Synagogen stand im Zentrum des Forschungsinteresses. Ihre Entwicklung lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen, sie nahm in den verschiedenen Regionen Europas jeweils andere Wege und führte zu charakteristisch unterschiedlichen Bauten. Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg haben große Teile des architektonischen Erbes jüdischer Kultur in Europa zerstört, und bis heute sind jüdische Bauten in ihrem Bestand gefährdet.
Mit Beiträgen von Zoya Arshavsky, Eleonora Bergman, Sonja Beyer, Maro.s Borsk´y, Ralf Busch, Hans-Christoph Dittscheid, Miguel Angel Espinosa Villegas, Daniela Gauding, Samuel Gruber, Hans-Christof Haas, Isabel Haupt, Elko Hazan, Ingolf Herbarth, Dominique Jarrassé, Sharman Kadish, Katrin Keßler, Rudolf Klein, Jaroslav Klenovsky, Ulrich Knufinke, Sergey Kravtsov, Carol H. Krinsky, Tobias Lamey, Vladimir Levin, Bezalel Narkiss, Simon Paulus, Attilio Petruccioli, Mirko Przystawik, Angeli Sachs, Hermann Simon, Alla Sokolova, Edward van Voolen, Heidi Vormann und Harmen H. Thies
Cypionka, Ruth: Die Ausstattung des Naumburger BĂĽrgerhauses in Renaissance und Barock. 2008. 240 S., 379 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 3-86568-178-6 Michael Imhof
Architekturmemory fĂĽr Sachsen-Anhalt. Ein Streifzug von Stendal nach Zeitz. Hrsg. v. Architektenkammer Sachen-Anhalt. 2008. 12 x 6 cm (Schachtel), 5,5 x 5,5 cm (Karten), 64 Teile zu 32 Objekten. EUR 6,95 ISBN: 3-86568-110-7 Michael Imhof
Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2007. Hrsg. v. Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 1. Aufl. 03.2008. 80 S. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 5,00 ISBN: 3-86568-352-5 Michael Imhof
Synagogenarchitektur in Deutschland. 3. erw. Auflage 2008. 200 S., 240 sw. Abb. 26 x 21 cm. (Schriftenreihe der Bet Tfila- Forschungsstelle fĂĽr jĂĽdische Architektur in Europa 5) Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-344-4 Michael Imhof
Jüdische Ritualbauten waren zwischen dem 18. Jahrhundert und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts mit über 3 000 Lehr- und Bethäusern ein integraler Bestandteil des deutschen Städtebildes. Fast sämtlich wurden sie unter der nationalsozialistischen Diktatur, einige auch erst nach 1945, zerstört, abgerissen oder umgebaut. Der Katalog zur Ausstellung „… und ich wurde ihnen zu einem kleinen Heiligtum …“ – Synagogen in Deutschland – verdeutlicht anhand von Essays und beispielhaften Bauten deren Entwicklung: Beginnend mit der mittelalterlichen Synagoge in Worms, wird die Architekturgeschichte jüdischer Gotteshäuser von den in Hinterhöfen versteckten Bauwerken des Barock über die ersten im Städtebild sichtbaren klassizistischen und späteren eklektizistischen Bauten bis hin zu den monumentalen Bauwerken der Moderne vorgestellt.
Die Dokumentation zur Ausstellung „Synagogenarchitektur in Deutschland vom Barock zum ‚Neuen Bauen’“ erscheint hier in dritter, durchgesehener und überarbeiteter Auflage unter dem neuen Titel „Synagogenarchitektur in Deutschland“.
 Rezension lesen
Kunz, Tobias: Vienna. Art & Architecture. 2008. 160 S., 250 Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 9,80 ISBN: 3-86568-361-4 Michael Imhof
Kunz, Tobias: Vienna. Arte e Architettura. 2008. 160 S., 250 Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 9,80 ISBN: 3-86568-362-2 Michael Imhof
Kunz, Tobias: Wien. Kunst und Architektur. 2008. 160 S., 250 Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 9,80 ISBN: 3-86568-345-2 Michael Imhof
Das Buch liefert einen Überblick über die reiche Kunstlandschaft Wiens von der römischen Zeit bis in die Gegenwart. Herausragende und auch wenig bekannte Denkmäler sollen in ihrem historischen Kontext erlebbar gemacht werden, wobei die frühe Neuzeit im Vordergrund steht, da sie die Stadtstruktur bis heute entscheidend prägt. Ein Hauptaugenmerk liegt auf dem Nebeneinander verschiedener Kunstepochen und -strömungen auf engstem Raum, auf der Integration des Älteren im Neuen und den bewussten Rückgriff auf die Vergangenheit – ein wesentliches Charakteristikum der Stadt an der Donau. Die sichtbare Geschichte als Thema des Bandes führt auch über die Stadtgrenzen hinaus. Den seit dem Mittelalter bestehenden intensiven Beziehungen zum Umland folgend werden auch die Grablegen, Residenzen und bevorzugten Wallfahrtsorte der herrschenden Geschlechter behandelt.
Das Buch "WIEN Kunst und Architektur" von Tobias Kunz wird es in einer deutschsprachigen Ausgabe (ISBN 978-3-86568-345-8), englischsprachigen Ausgabe (978-3-86568-361-8) und italienischsprachigen Ausgabe (978-3-86568-362-5) erscheinen.
G. Ulrich GroĂźmann. Die Burgenstrasse von Mannheim bis Prg. 240 S, 240 fb. Abb., 12 x 22 cm, ISBN: 978-3-86568-318-2 Michael Imhof
Die Burgenstraße, eine der bekanntesten Tourismus-Straßen in Deutschland, führt von Mannheim am Neckar entlang über Nürnberg, die fränkische Schweiz zum deutschen Burgenmuseum Feste Heldburg und von dort weiter über Eger (Cheb) und Karlstein bis Prag. Rund 60 Burgen und einige Schlösser liegen an ihrem Verlauf und laden zur Besichtigung ein. Sie vermitteln ein Bild der Burgen vom hohen Mittelalter bis zum Ende des Burgenbaus im 16. Jahrhundert und ihrem „Nachleben“ als barocke Residenz.
Der Führer zur Burgenstraße behandelt alle an der Burgenstraße liegenden Bauten, stellt die Geschichte vor und empfiehlt einen Rundgang mit den wichtigsten Hinweisen zur Baugeschichte. Vom Bergfried über die Ringmauer bis zum Saal und zur Küche werden alle für eine Burg wichtigen Räume vorgestellt.
Uta GrĂĽnberg. Potestas Amoris. Erotisch-mythologische Dekorationen um 1600 in Rom. 256 S, 200 fb. u. 50 sw. Abb., 22 x 30 cm, Gb. EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-065-5 Michael Imhof
Sinnliche Ausmalungen finden sich um 1600 nur selten in Rom. Warum dies so ist und wer sich dennoch seine Gemächer in dieser Art ausschmücken ließ, thematisiert dieses Buch. Die Deckenprogramme von Giuseppe Cesari (gen. Cavalier d’Arpino), Annibale Carracci und Francesco Albani werden genau analysiert und in Beziehung gesetzt zu Vorbildern aus der Antike und der Hochrenaissance. Zudem wird in der Gestaltung des Ringkampfes von Amor und Pan eine Entwicklungstradition seit der Antike aufgezeigt – über alles siegt stets die Macht der Liebe.
Städel Museum. Frankfurt am Mai. Kurzführer. 184 S., 210 Abb., 15 x 22 cm, Br., EUR 14,95 ISBN: 978-3-86568-193-5 Michael Imhof
Das Städel Museum ist eines der bedeutendsten und angesehensten Kunstmuseen in Deutschland, ein „Muss“ bei jedem Frankfurt-Besuch. 700 Jahre europäische Kunst sind hier versammelt, vom frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Kurzführer erscheint jetzt in neuer, ansprechender Ausstattung und in größerem Format. Mit zahlreichen Abbildungen und anschaulichen Bildtexten dient er als kompetenter Wegweiser vor Ort. Ebenso geeignet ist er für jeden Kunstliebhaber, der ihn zuhause zur vertiefenden Lektüre und Betrachtung aufbewahrt.
Barocke Fürstenresidenzen an Saale, Unstrut und Elster. Hrsg.: Die Fünf Ungleichen e.V. Redak. Joachim Säckl und Karin Heise. 2007. 64 S. 44 fb- Abb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-357-1 Michael Imhof
Der vorliegende Kurzführer „Barocke Fürstenresidenzen“ dokumentiert die historischen Grundlagen und die Ausstellungen in den Residenzen in Weißenfels, Merseburg, Zeitz, auf der Neuenburg, in Querfurt und in Allstedt. Im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt liegen die barocken Residenzen der ehemaligen Herzogtümer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz, deren Bildung der sächsische Kurfürst Johann Georg I. in seinem Testament zur Versorgung seiner drei nachgeborenen Söhne festgelegt hatte und die zum 1. Mai 1657 gegründet wurden. Die Hofkultur dieser sächsischen Sekundogenituren gelangte – im Wettstreit mit dem Sitz des Kurfürsten in Dresden – zu einer hohen Blüte, an die noch heute insbesondere die Residenzschlösser erinnern. Deren prachtvolle Ausstattung sowie die Sammlungen und Kunstschätze der Herzöge wurden nach dem frühen Aussterben der drei dynastischen Linien 1718, 1738 und 1746 nach Dresden verbracht. Die Gebäude dienten von nun an in der Regel Verwaltungszwecken bzw. wurden als Gefängnis oder Kaserne genutzt. Der Besuch dieser Schlösser ist heute eine Reise zu wichtigen Plätzen mitteldeutscher Residenztradition an Saale, Unstrut und Elster.
Agnes Tieze. Flämische Gemälde im Städel 1550-1800. Hrsg. Städel Museu. 720 S., 415 sw. U. 380 fb. Abb., 21,5 x 30 cm. Gb., EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-195-9 Michael Imhof
Der von Agnes Tieze bearbeitete Katalog der flämischen Gemälde 1550–1800 reiht sich ein in die anspruchsvolle Serie von Bestandskatalogen des Städel Museums in Frankfurt. Jedes der insgesamt 93 erfassten Werke wird aus verschiedenen methodischen Perspektiven umfassend untersucht und in seinen kunsthistorischen Kontext eingeordnet. In die Analysen gehen jeweils auch die Ergebnisse der gemäldetechnologischen Untersuchungen ein, die manches altbekannte Bild in neuem Licht erscheinen lassen. Unter den in diesem Bestandskatalog erstmals ausführlich dokumentierten und farbig abgebildeten Gemälden befinden sich Hauptwerke von Pieter Aertsen, Adriaen Brouwer, Jan Brueghel d. Ä., Anthonis van Dyck, Jacob Jordaens, Peter Paul Rubens und David Teniers d. J.
Paul Wietzorek. Das historische Krefeld. 152 S., 348 Abb., 22 x 30 cm, EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-356-4 Michael Imhof
Elisabetz Nüdling. Carl Robert Kummer (1810-1889) – Ein Dresdner Landschaftsmaler zwischen Romantik und Realismus. 336 S., 40 fb. U. 200 sw. Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-320-5 Michael Imhof
Trotz seiner einflussreichen Stellung als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der zweiten Romantikergeneration in Dresden sind Leben und Werk von Carl Robert Kummer in Vergessenheit geraten. Sicher besitzt er längst nicht den Bekanntheitsgrad seiner Dresdner Kollegen wie Ludwig Richter, Caspar David Friedrich oder Johan Christian Dahl. Dennoch kann seine Bedeutung für die sächsische Landschaftsmalerei nicht hoch genug eingeschätzt werden. Kummers Interesse galt der fremden, der andersartigen Natur, die im 19. Jahrhundert eine ganz neue Generation von sogenannten Reisemalern anzog. So bereiste er nicht nur die obligatorischen Ziele wie das Salzkammergut, die Schweiz und Italien, sondern auch Slawonien, Dalmatien und Montenegro, Schottland, Portugal und Ägypten. Diese Reisen waren die Grundlage für sein künstlerisches Schaffen, das sich im Spannungsfeld zwischen der traditionellen historischen Landschaftsauffassung und der neu aufkommenden Hinwendung zur unmittelbaren Naturbetrachtung bewegte. Anhand der Darstellung des Lebensweges, ergänzt durch die erstmalige Katalogisierung des bis heute bekannten Werks, soll der Künstler in seinem Schaffen gewürdigt und ein neues Bewusstsein für das Wirken seiner Generation innerhalb der kunsthistorischen Forschung geschaffen werden.
Von Jakobi bis Jerusalem. Deutschlands ältester Kreuzweg in Lübeck. Beate Bäumer, Claudia Schophuis. 48 S., 16 fb. Abb., 13 x 19 cm, Br., EUR 4,95 ISBN: 978-3-86568-351-9 Michael Imhof
Mitten durch Lübeck schlängelt sich der älteste Kreuzweg Deutschlands. 1493 wurde er auf Wunsch des Lübecker Kaufmanns Hinrich Konstin angelegt. Er ist genauso lang wie die Via Dolorosa in Jerusalem und endete am extra aufgeschütteten Kalvarienhügel, dem Jerusalemsberg. Das Buch beleuchtet die spannende Geschichte dieses Kreuzweges, der heute wieder mit wachsender Beteiligung an Karfreitag ökumenisch gebetet wird.
Außerdem beinhaltet es eine Kreuzwegmeditation des Hamburger Erzbischofs Dr. Werner Thissen und einen Beitrag von Ministerpräsident a. D. Björn Engholm.
JĂĽrgen Wiener. Lorenzo Maitani und der Dom von Orvieto. 600 S, 600 Abb., 24 x 32 cm, Gb. EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-256-7 Michael Imhof
Mit den Domen in Florenz und Siena bildet der Dom von Orvieto die Trias italienischer Großbauten um 1300, die an der Schwelle zur Neuzeit im Kontext kommunaler Repräsentation und Identitätsbildung das damals höchste Anspruchsniveau formulieren. Lorenzo Maitani, der vermutlich bestbezahlte Bildhauer seiner Zeit, erhielt 1310 die künstlerische Generalzuständigkeit für „die schönste Fassade der Welt.” Das Buch erörtert die Prozessualität der Produktion und ihr Zurückwirken auf die kontextuellen und künstlerischen Bedingungen. Maitani modernisierte sukzessive Lang- und Querhaus, bevor er das neue Programmlayout der Fassade entwarf.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]