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Imhof Verlag

 
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Lines from East Asia. Japanese and Chinese Art on Paper. Hrsg.: Graphische Sammlung ETH ZĂĽrich; Pollack, Susanne; Hans Bjarne, Thomsen. Englisch. 2022. 176 S. 149 fb. Abb.2 Abb. 30x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1252-1 Michael Imhof
Japanische und chinesische Farbholzschnitte gehören zu jenen Bildern, die ästhetisch unmittelbar anziehend sind. Um sich von den filigranen Linien, den schattenlosen flächigen Mustern oder den kühnen Bildausschnitten sofort hinreißen zu lassen, muss man kein profundes Hintergrundwissen mitbringen. Und doch, wer mehr weiß, wird noch viel mehr sehen.
In dem Buch werden anhand des so hochkarätig wie vielfältigen Ostasiatika-Bestandes der Graphischen Sammlung ETH Zürich interessierte Laien mit auf eine Entdeckungsreise genommen. Die Lektüre soll dazu befähigen, von einem lediglich faszinierten zu einem wissenden Betrachter zu werden, der wiederkehrende Merkmale sicher erkennt und einordnen kann.
Das Buch ist das Ergebnis einer ertragreichen Zusammenarbeit zwischen der Graphischen Sammlung ETH Zürich und dem Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte der Universität Zürich.
Geschichten aus dem Leben eines Kirchenbaurats. Kirmis, Gunther. Deutsch. 2022. 96 S. 12 Abb. 21x 14,8 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-1287-3 Michael Imhof
Zur Einführung: Die hier wiedergegebenen Geschichten habe ich im Jahr 2020 aufgeschrieben. Mein Sohn, Ulf-Gernot, hat mich animiert sie zu veröffentlichen. In den Geschichten werden Erlebnisse, Eindrücke und Beobachtungen einer fast 40-jährigen Tätigkeit als Kirchenbaurat der Pommerschen Ev. Kirche erzählt. Manches ist humorvoll und amüsant, anderes mit ernsthaftem, kritischem Hintergrund versehen.
Allen Geschichten liegt ein reales Geschehen zu Grunde. Sie sind jedoch zum Teil in ihrer AusschmĂĽckung, die sich um das Ereignis rankt, frei gestaltet.
– Gunther Kirmis
LĂĽsterkeramik / Luster Ceramics. Schillerndes Geheimnis / Shimmering Secret. Hrsg.: KĂĽhn, Miriam; MĂĽller-Wiener, Marina; Staatliche Museen zu Berlin. Englisch; Deutsch. 2022. 160 S. 98 fb. Abb.1 Abb. 26x 20 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1150-0 Michael Imhof
Der metallisch schillernde Glanz der Lüsterkeramik übt seit mehr als tausend Jahren eine große Faszination auf seine Betrachter:innen aus. Seitdem irakische Keramikkünstler das Verfahren im 9. Jahrhundert entwickelt hatten, waren Lüsterkeramiken ein Exportschlager: Von Zentralasien über Iran, Ägypten bis nach Spanien waren sie begehrtes Luxusgut. Es bedarf großen Könnens, die irisierenden Effekte auf der Keramikoberfläche zu erzielen. Fliesen und Gefäße, die auf diese Weise gestaltet sind, bereiten bis heute ein großes visuelles und ästhetisches Vergnügen.
Die hier versammelten Beiträge beleuchten die Geschichte dieser speziellen Keramiktechnik bis in die Gegenwart hinein. Den Ausgangspunkt bildet die Restaurierung einer einzigartigen iranischen Lüstervase des 13. Jahrhunderts, die die Peter und Irene Ludwig Stiftung dem Museum für Islamische Kunst in Berlin als Dauerleihgabe übergeben hat.
Sabine Moritz. Lobeda oder die Rekonstruktion der Welt / Lobeda or the Reconstruction of a World. Hrsg.: Philipsen, Christian; Köpnick, Gloria. Deutsch; Englisch. 128 S. 126 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 22,00. CHF 25,30 ISBN: 978-3-7319-1270-5 Michael Imhof
Die Ausstellung Sabine Moritz. Lobeda oder die Rekonstruktion einer Welt in der Lyonel-Feininger-Galerie widmet sich dem Schaffen der in Quedlinburg geborenen, international renommierten KĂĽnstlerin Sabine Moritz mit einem Fokus auf ihrer frĂĽhen Werkserie Lobeda.
1991 begann Moritz mit der Arbeit an der Werkgruppe: Die mehr als 150 Zeichnungen umfassende Serie entstand aus der Erinnerung und fokussiert die Lebenswelt in der Jenaer Plattenbau-Trabantenstadt Neu-Lobeda, in der die Künstlerin von 1973 bis 1981 lebte. Die Serie Lobeda ist eine künstlerische Suche, eine Feldforschung und bezeichnet sowohl den Versuch, das Leben in Lobeda umfänglich zu erfassen, als auch das Ausloten von Erinnerungsprozessen, vom Persönlichen bis zum Kollektiven. Immer wieder taucht die Lobeda-Thematik im Werk der Künstlerin auf, so in Öl- oder Acrylmalerei, auf Papier und Leinwand sowie in Fotografien.
Der vorliegende Ausstellungskatalog beinhaltet einen einfĂĽhrenden Text in die Werkserie Lobeda, einen umfangreichen Tafelteil, eine Biografie sowie eine AusstellungsĂĽbersicht.
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Die Villa Reitzenstein in Stuttgart. Vom Witwensitz zum Regierungssitz. Stuttgarter Schlösser (2). Brüser, Joachim. Hrsg.: Bidlingmaier, Rolf. Deutsch. 2022. 272 S. 29 Abb.249 fb. Abb. 28x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1265-1 Michael Imhof
Majestätisch thront die Villa Reitzenstein über dem Stuttgarter Stadtzentrum, sie bietet einen wunderbaren Ausblick über die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Erbaut wurde sie zwischen 1910 und 1913 für Helene von Reitzenstein von den Stuttgarter Architekten Hans Weirether und Hugo Schlösser. Die Bauherrin war die Tochter des Gründers der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) und die Witwe des Oberhofmeisters der letzten Königin von Württemberg.
Helene von Reitzenstein bediente sich stilistisch bewusst bei der französischen und württembergischen Architektur des 18. Jahrhunderts, um den wirtschaftlichen Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Familie zu zeigen. Die historisch anmutende Villa wurde technisch allerdings nach dem neuesten Stand der Zeit erbaut und verfügte über alle Bequemlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Dennoch fühlte sich die Bauherrin schnell nicht mehr wohl in ihrer neuen Villa und verkaufte sie 1921 an den Volksstaat Württemberg.
Das Land nutzt die Villa Reitzenstein seit 1925 als Sitz des Staatspräsidenten bzw. Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums. Dadurch musste baulich das eine oder andere Detail angepasst und die Villa um mehrere Nebengebäude ergänzt werden. Die ersten Neubauten entstanden mit den Beamtenwohnhäusern an der Sandbergerstraße bereits 1926, als neuestes Gebäude wurde 2016 das Eugen-Bolz-Haus eingeweiht.
Anhand zahlreicher, bisher zum Teil unbekannter Quellen stellt Joachim Brüser die Baugeschichte des Hauses unter Helene von Reitzenstein dar und verfolgt die Nutzungsgeschichte der Villa Reitzenstein als schönste deutsche Staatskanzlei bis zu den baulichen Veränderungen unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Franz Erhard Walther. Die frĂĽhen Jahre / The early years. Walther, Franz Erhard. Deutsch; Englisch. 2022. 456 S. 233 fb. Abb .4 Abb. 30x 23 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1141-8 Michael Imhof
„Franz Erhard Walther ist nichts weniger als ein Ausnahmekünstler im 20.??Jahrhundert, der das, was ein Kunstwerk sein kann, konsequent hinterfragt und grundlegend verändert hat. Die innovative Kraft seines umfassenden Werkes wird natürlich in erster Linie durch seine Kunst deutlich, aber auch durch das Verhältnis zwischen der Kunst und den Betrachtenden, die bei Franz Erhard Walther zu aktiven Handelnden werden. Wie der Weg aussieht, der zu diesem Ausnahmewerk geführt hat, kann in der vorliegenden Publikation auf sehr persönliche Weise nachvollzogen werden.“
Andreas Beitin, Kunstmuseum Wolfsburg
Niederländische Gemälde und europäisches Kunsthandwerk. Ausstellung im Schlossmuseum Schwerin vom 8. Juli 2022 bis 7. Januar 2024. Hrsg. Seelig, Gero; Karin Annette, Möller; Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Glanzstücke im Dialog. Deutsch. 2022. 128 S. 91 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1241-5 Michael Imhof
Die Ausstellung Glanzstücke im Dialog vereint eine erlesene Auswahl von 70 Kunstwerken aus den vielfältigen Schweriner Beständen. Highlights aus der renommierten Sammlung niederländischer Gemälde und Kleinodien des Kunsthandwerks und des Münzkabinetts erscheinen in feinem Zusammenspiel. Sie gewähren nicht nur einen Einblick in den hochkarätigen Fundus alter Kunst; verschiedene Themenräume offenbaren darüber hinaus eine Fülle von Bezügen zwischen den Gattungen. Zu den Aspekten des menschlichen Lebens, die hier aufgefächert werden, zählen Glück, Glaube, Alltag oder Handel.
Wie die Ausstellungspräsentation selbst, die in den ehemaligen herzoglichen Kinderzimmern im Schloss Schwerin gezeigt wird, feiert der vorliegende Katalog die Einzigartigkeit einer jeden künstlerischen Arbeit. Überdies möge er Neugier auf die Wiedereröffnung des derzeit baubedingt geschlossenen Museums am Alten Garten wecken, wo viele der Werke in wiederum neuen Konstellationen erlebbar sein werden.
Ein Ort und seine Geschichte(n). Beiträge zur Geschichte eines Dorfes in Osthessen anlässlich der 1200-Jahr-Feier des Ortes. Hrsg. Ruhl, Andreas; Brähler, Hubert; Gemeinde Großenlüder; Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde Großenlüder e.V. 1200 Jahre Großenlüder. Deutsch. 2022. 512 S. 300 fb. Abb., 232 Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1242-2 Michael Imhof
1200 Jahre Großenlüder – eine der ältesten Ortschaften des Fuldaer Landes – feiert 2022 einen runden Geburtstag. Die Ortschronik behandelt die historischen Ereignisse und Entwicklungen genauso wie das alltägliche Leben gestern und heute. So findet der Leser neben Beiträgen etwa zu Archäologie, Geologie, der Adels- und Kirchengeschichte sowie dem Dritten Reich auch Anekdoten aus dem Dorfgeschehen und mundartliche Texte. Auch das überaus rege Vereinsleben in Großenlüder wird in einem eigenen Kapitel gewürdigt.
Alles wird garniert mit einer reichen Bebilderung mit vielen historischen Aufnahmen und Karten.
Kaugummiautomaten und ihre Spielzeugschätze. Ausstellung im Spielzeugmuseum Nürnberg: 7. Juli bis 3. Oktober 2022. Schriftenreihe der Museen der Stadt Nürnberg (25). Hrsg. Falkenberg, Karin; Museen der Stadt Nürnberg. Alte Liebe. Deutsch. 2022. 120 S. 256 fb. Abb., 135 Abb., 22,5 x 22,5 cm. EUR 19,80. CHF 22,80 ISBN: 978-3-7319-1276-7 Michael Imhof
Kaugummiautomaten? Gibt es die ĂĽberhaupt noch?
Ja, es gibt sie noch. Kaugummiautomaten boten ab den 1950er Jahren im öffentlichen Raum attraktive Süßigkeiten- und Spielzeugangebote. Das niedrigpreisig produzierte Spielzeug war für Kinder Krimskrams und Schatz zugleich, denn weltweit gilt die Formel: Ding + Fantasie = Spielzeug.
Kaugummiautomaten sind Retrokult-Objekte, mit denen Menschen Erinnerungen, Geschichten und Erlebnisse erster Kaufhandlungen verbinden. Woher kommt die unscheinbare und zugleich lebendige Automatenkultur?
Welche Geschichte und welche Charakteristika haben die Warenautomaten voller Kaugummi und Kinderspielzeug im öffentlichen Raum? Womit wurde gespielt? Und wo findet man heute in der Spielzeugstadt Nürnberg, in Fürth und in der Metropolregion noch intakte Geräte?
Ein kulturhistorischer Streifzug durch Straßen und Gassen von Sven Bach, Karin Falkenberg, Marie-Theres Graf, Jens Junge, Karla Köhler, Berny Meyer, Bernd Noack, Rudi Ott und Oliver Tissot auf der Suche nach Kaugummiautomaten und ihren Spielzeugschätzen.
Alte Liebe rostet bekanntlich nicht. Oder vielleicht doch?
Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher. Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum: 23. Juli bis 16. Oktober 2022. Hrsg. Schellinger, Anja; StrauĂź, Christof. Typisch!?. Deutsch. 2022. 144 S. 115 fb. Abb., 16 Abb. 28 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1251-4 Michael Imhof
Das Werk des Fotografen und Bildjournalisten Willy Pragher (1908–1992), der in Berlin aufwuchs, während des Zweiten Weltkriegs in Rumänien und seit 1949 in Freiburg lebte, dokumentiert über Jahrzehnte hinweg eindrucksvoll und vielfältig das Leben dort und weit darüber hinaus in fast ganz Europa: Menschen und Landschaften, Spektakuläres und Alltägliches, Veränderungen und Kontinuitäten. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum Freiburg zeigt aus Praghers etwa 250.000 Fotos umfassenden Sammlung, die im Staatsarchiv Freiburg aufbewahrt wird und online oder analog zur Nutzung bereitsteht, 71 Bilder zu Freiburg und der umliegenden Region. Diese Fotos sind jedoch nicht nur eine kleine Werkschau und ein Rückblick auf vier bewegte Jahrzehnte. Die Ausstellung und der begleitende Katalog wollen vielmehr durch ihren Titel Betrachtende dazu auffordern, sich mit dem Problem stereotyper Wahrnehmung und durch die Linse der Kamera gefilterter „Realität“ auseinanderzusetzen.
Netherlandish Paintings and European Decorative Arts. Schlossmuseum Schwerin: July 8, 2000 ? January 7, 2024. Hrsg. Seelig, Gero; Karin Annette, Möller; Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Treasures in Dialogue. Englisch. 2022. 128 S. 91 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1272-9 Michael Imhof
Paulskirche und Alte Börse in Frankfurt am Main. Erinnerungsorte der deutschen Demokratie. Scheiblauer, Anne Christin. Deutsch. 2022. 240 S. 22 Abb., 270 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1233-0 Michael Imhof
Die Paulskirche in Frankfurt am Main gilt als Wiege und Symbol der deutschen Demokratie. Der Wiederaufbau der im Krieg ausgebrannten Kirche im Stile der Moderne (als Tagungs- und zugleich Kultraum) erfolgte 1947/48 auf der Grundlage eines Wettbewerbes von 1946 in der Hoffnung, Frankfurt könne die Hauptstadtfrage für sich entscheiden und Sitz der deutschen Nachkriegsregierung werden.
Wenig bekannt ist, dass neben der Paulskirche bis 1952 ein multifunktionales Gebäude stand, dessen Erbauer durch einen der ersten architektonischen Wettbewerbe Deutschlands 1839 bestimmt wurde, der bekannte Berliner Hofbaurat Friedrich August Stüler, Schüler Schinkels und sein Nachfolger im Amt als Architekt des preußischen Königs. Der (knapp 40 Jahre genutzte) Börsensaal der ehemaligen Alten Börse mit Trichtergewölben im Stil des Klassizismus und beginnenden Historismus sollte die moderne Architektur bis in das 20. Jahrhundert hinein prägen. Anlässlich des Wettbewerbes von 1946 sollte das Gebäude eine wichtige Rolle übernehmen.
In ihrer Studie weist die Verfasserin nach, dass alle notwendigen, bislang kaum bekannten Pläne für die Wiedererrichtung der Alten Börse vorliegen und dass der Stüler-Bau zum geplanten Haus der Demokratie – in Verbindung mit der Paulskirche – weiterentwickelt werden kann.
Das neue Werk von Gottorf. Rekonstruktion, Geschichte und Bedeutung eines norddeutschen Terrassengartens des 17. Jahrhunderts. Asmussen-Stratmann, Karen. Deutsch. 2022. 528 S. 213 fb. Abb., 56 Abb. 30 x 23 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1165-4 Michael Imhof
Hinter dem Namen „das Neue Werk“ verbirgt sich eines der führenden Gartenkunstwerke des 17. Jahrhunderts in Nordeuropa, das ab 1637 bis um 1700 unter den Herzögen Friedrich III. und Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf nördlich des Schlosses Gottorf bei Schleswig geschaffen wurde. Mit der monumentalen Terrassierung und innovativen Ausstattung mit Riesenglobus, den nicht mehr erhaltenen Lust- und Gewächshäusern samt einer bedeutenden Pflanzensammlung kann er in der stilistischen Übergangsphase bis 1680 noch vor der Entstehung der großen nordeuropäischen Barockgärten im klassisch-französischen Stil als erster Barockgarten nördlich der Alpen gelten. Durch die teilweise Wiederherstellung des Geländes und den Nachbau des Globus in einem modernen Globushaus rückte der Garten seit Anfang des 21. Jahrhunderts wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.
Das vorliegende Buch bietet eine umfassende und systematische Gesamtdarstellung des Gartens in seiner geschichtlichen Entwicklung und die Rekonstruktion seines ursprünglichen Aussehens auf der Basis grundlegender Quellenforschung. Dazu werden seine Stellung in der Gartenkunstgeschichte und seine Bedeutung vor dem Hintergrund höfischer Repräsentation untersucht. Ein dreiteiliger Anhang, u. a. mit Gärtnerbiografien, Transkriptionen der wichtigsten Quellen und Pflanzenlisten des 17. Jahrhunderts, machen das vorliegende Buch zum Standardwerk für diesen Garten.
Die Schätze. 125 Jahre Kaiser Friedrich Museumsverein. Hrsg.: Kaiser Friedrich Museumsverein; Blass-Simmen, Birgit; Baumgartner, Stefan; Kaiser Friedrich Museumsverein. Deutsch. 2022. 304 S. 12 Abb., 195 fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1236-1 Michael Imhof
Zu seinem 125-jährigen Jubiläum präsentiert der Berliner Kaiser Friedrich Museumsverein, Förderverein der Gemäldegalerie und Skulpturensammlung Staatliche Museen zu Berlin, ein herausragend gestaltetes Katalogbuch, das die vereinseigene Sammlung präsentiert. Seit der Gründung des Vereins durch Wilhelm (von) Bode war oberstes Ziel des Vereins stets, die Berliner Sammlungen der Gemälde und Skulpturen vom frühen Mittelalter bis um 1800 durch Ankäufe zu bereichern.
Den Katalogtext mit 311 Nummern bearbeitete der Kunsthistoriker Tobias W. Kunz. Eingeleitet wird das Buch, das Margarethe Hausstätter (Extragestaltung Berlin) gestaltet hat, von Grußworten sowie einem Essay von Thomas W. Gaehtgens, der das Bode’sche Wirken dem „modernen“ Museumsdirektor Hugo von Tschudi gegenüberstellt und den Ausblick wagt auf die Zukunft des Kulturforums mit dem kommenden Neubau des M20 von Herzog & de Meuron als neuer Nachbar der Gemäldegalerie.
Renaissance in Franken. Hans von Kulmbach und die Kunst um Dürer. Ausstellung in der Fränkischen Galerie Kronach: 27. Juli bis 30. Oktober 2022. Hrsg.: Teget-Welz, Manuel; Dickel, Hans. Deutsch. 2022. 192 S. 219 fb. Abb., 8 Abb. 30 x 24 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1228-6 Michael Imhof
Vor 500 Jahren verstarb der Maler Hans von Kulmbach (ca. 1480–1522). Er war Schüler des Venezianers Jacopo de’ Barbari und arbeitete im Umkreis Albrecht Dürers. Kulmbachs in leuchtenden Farben gestaltete Tafelbilder schmückten nicht nur die Kirchen in und um Nürnberg, sie wurden zudem bis nach Krakau exportiert. Außerdem fertigte der Künstler Porträts und Entwürfe für Glasmalerei. Zu Kulmbachs Kunden gehörten neben Nürnbergs Stadtelite auch Kaiser Maximilian I. und die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.
Der großzügig bebilderte Band widmet sich in perspektivreichen Aufsätzen den zentralen Lebensstationen und Schaffensbereichen Hans von Kulmbachs. Er versteht sich als grundlegende Einführung zu dieser bis heute viel zu wenig beachteten Künstlerpersönlichkeit aus dem Umfeld Albrecht Dürers.
Landschaften des Wissens. 50 Jahre Kartensammlung an der ETH-Bibliothek. Hrsg.: Gasser, Michael; Hotea, Meda Diana. Deutsch. 2022. 256 S. 76 fb. Abb., 8 Abb. 25 x 17,6 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1149-4 Michael Imhof
Karten, Atlanten oder Geodaten, sei es noch in analoger Form oder mehr und mehr digital auf dem Bildschirm, begleiten uns heute tagtäglich. Als zentrale Informationsquellen finden sie sich selbstverständlich auch in vielen Bibliotheken, Archiven und Forschungsinstitutionen. Gerade im Zeitalter der digitalen Transformation ermöglichen Geoinformationen mehr denn je neue Ansätze für Forschung und Lehre. Seit Jahrzehnten sammelt auch die ETH-Bibliothek Karten und gestaltet auf Basis dieser reichhaltigen Tradition den Übergang in die digitale Bereitstellung und Nutzung von Kartenwerken und Geodaten für Wissenschaft und Öffentlichkeit aktiv mit.
Im Jahr 2022 blicken wir zurück auf das 50-jährige Bestehen der größten Kartensammlung der Schweiz und nutzen die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die vorliegende Festschrift bietet eine Momentaufnahme der aktuellen Entwicklungen sowohl aus bibliothekarischer Perspektive als auch aus Sicht von Forschung und Lehre. Die insgesamt 16 Beiträge geben Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Kartensammlung der ETH-Bibliothek, zeigen das enorme Potential digitaler Angebote und Zugänge auf und illustrieren die vielfältige Verwendung von Karten als Bestandsteil von Forschungsaktivitäten unterschiedlichster Disziplinen. Als eigentliche „Landschaften des Wissens“ laden Karten und Geoinformationen immer wieder neu zu Entdeckungen ein.
Schloss Ehrenstein. Ohrdruf. Ellrich, Hartmut. Deutsch. 2022. 64 S. 122 fb. Abb., 17 Abb. 24 x 17 cm. EUR 12,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-1258-3 Michael Imhof
Es gilt als eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteldeutschlands: Schloss Ehrenstein in Ohrdruf. Das einstige Residenzschloss der Grafen von Gleichen und Grafen und Fürsten von Hohenlohe sorgte mit dem verheerenden Schlossbrand im November 2013 bundesweit für Schlagzeilen. Der Wiederaufbau bot Chancen für Bauforschung und Neugestaltung. Zeugnisse aus der Renaissance wurden bewahrt, ein verloren geglaubtes Zeugnis barocker Baukultur in Gestalt eines herrschaftlichen Doppelappartements wiedergewonnen. Portale, Erker, Wappen und Zwerchhäuser strahlen in den schönsten Farben. Das Innere enthält ein spannendes barrierefreies Museum, das weit über ein bloßes Stadtmuseum hinausgeht. Das Schloss ist dabei Exponat und Raum, will entdeckt und erlebt werden. Der Schlossführer lädt alle Interessierten ein Schloss Ehrenstein in Ohrdruf zu entdecken!
Meisterwerke des Hofmalers. Ausstellung im Schloss Fasanerie in Eichenzell/Fulda: 11. Juni bis 9. Oktober 2022. Tischbein. Deutsch. 2022. 160 S. 102 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1267-5 Michael Imhof
Am 3. Oktober 2022 jährt sich der Geburtstag Johann Heinrich Tischbeins des Älteren (1722–1789) zum 300. Mal. Den runden Geburtstag des bedeutendsten Vertreters der berühmten hessischen Malerdynastie Tischbein nimmt die Kulturstiftung des Hauses Hessen zum Anlass, dem landgräflich-hessischen Hofmaler im Museum Schloss Fasanerie bei Fulda eine monografische Ausstellung zu widmen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung stellt die Rolle Tischbeins als Hofmaler dreier hessischer Landgrafen in Kassel dar. Im Jahr 1753 wurde Johann Heinrich d. Ä. von Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel zum Hofmaler ernannt und blieb es auch während der gesamten Regierungszeit Friedrichs II. (1760–1785). Obwohl Tischbein bei Regierungsantritt Wilhelms IX. bereits krank war, blieb er auch unter ihm Hofmaler, und der Landgraf richtete auf Schloss Wilhelmshöhe eine ihm posthum gewidmete Gemäldegalerie ein.
Aufträge erhielt der Maler jedoch nicht allein von Mitgliedern des Kasseler Hofs, er schuf auch zahlreiche Porträts für Fürst Karl August von Waldeck und Pyrmont und stattete dessen Residenz in Bad Arolsen mit Gemälden aus. Darüber hinaus porträtierte Tischbein seine eigene Familie und war auch bei bürgerlichen Auftraggebern jenseits von Hof und Residenz gefragt.
Neben Porträts zeigt der Katalog Landschaftsgemälde von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. Darunter befinden sich wichtige Ansichten des Schlosses auf dem Weißenstein (dem Vorgängerbau von Schloss Wilhelmshöhe in Kassel) und der das Schloss umgebenden Parkanlagen des 18. Jahrhunderts.
Kunst, Kommerz und Kaufmannstugend in der Augsburger Deckenmalerei. Ausstellung im Schaezlerpalais der Kunstsammlungen und Museen Augsburg: 20. Mai bis 11. September 2022. Hrsg.: Dreyer, Angelika; Gottdang, Andrea; Trepesch, Christof. Pax & Pecunia. Deutsch. 2022. 200 S. 3 Abb., 126 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1247-7 Michael Imhof
Zahlreiche Augsburger Bürgerhäuser beeindrucken noch heute mit barocker Deckenmalerei. Die festlichen Fresken im Schaezlerpalais und im Maximilianmuseum sind bestens bekannt, manches Juwel hat sich im Verborgenen erhalten, doch vieles wurde auch zerstört. Als die Stadt Augsburg dem Kunstmaler Karl Nicolai ab 1936 Aufträge zum Kopieren barocker Deckengemälde erteilte, geschah dies bereits in der Absicht, den von Verfall und Zerstörung bedrohten Bestand der Nachwelt zu überliefern.
Das Projekt »Pax & Pecunia« entstand als Kooperation des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Augsburg mit den Kunstsammlungen und Museen Augsburg. Mit rund 30 von Nicolais Gouachen ruft es den Bestand in Erinnerung und vermittelt einen Eindruck der einstigen Pracht. Katalog und Ausstellung führen anhand von Nicolais Arbeiten – zusammen mit historischen Fotos, Grundrissen und weiteren Dokumenten – in die Geschäfts- und Wohnräume von Stadthäusern sowie in die Treppenhäuser, Festsäle und Gartenpavillons der Freien Reichsstadt.
Der Bamberger Dom als Heilsgeschichtsraum. Teil I: Die Skulpturen der älteren Werkstatt. Gerhard, Weilandt. Sonstige Aufnahmen von Nöbauer, Anna; Schmidt, Simon Dirk. Deutsch. 2022. 256 S. 157 fb. Abb., 46 Abb. 31 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1188-3 Michael Imhof
Was wurde nicht schon alles über die Skulpturen des Bamberger Domes geschrieben! Sie gehören zu den bedeutendsten und am intensivsten erforschten Werken mittelalterlicher Kunst überhaupt. Sie entstanden an der Epochenschwelle zwischen Romanik und Frühgotik, vereinen Traditionelles mit hoch Innovativem. Bisher scheiterte allerdings jeder Versuch, sie in ihrer Gesamtheit zu deuten. Das Bildprogramm galt als unzusammenhängend und letztlich unverständlich.
Mit diesem Buch wird erstmals der Versuch unternommen, die Bamberger Skulpturen der spätromanischen Bildhauerwerkstatt in ihrer Gesamtheit aus den Auffassungen der mittelalterlichen Zeitgenossen heraus zu deuten. Es war wahrscheinlich der Domscholaster Crafto, der bereits vor 1196 ein höchst anspruchsvolles Konzept aus Architektur und Skulptur entwickelte, wie es dies im Hochmittelalter kaum ein zweites Mal gegeben hat. Es bildete die Grundlage der Arbeiten bis zur Vollendung des Fürstenportals um 1225. Man gestaltete den Dom als symbolische Vergegenwärtigung des vom Propheten Ezechiel visionär geschauten Tempels, und zwar mit zahlreichen sehr konkreten Details der Architektur und Skulptur. Dabei spielten die Beziehungen zwischen christlicher „Kirche“ und jüdischer „Synagoge“ eine zentrale Rolle, ebenso die Sinne der Menschen, vor allem das Hören und Sehen, das sie zu höherer Erkenntnis führt. Das Programm reflektiert den hochmittelalterlichen Diskurs über das Verhältnis von Diesseits und Jenseits, den schwachen Menschen und die überirdische Himmelsmacht.
Der Bamberger Dom war von Kaiser Heinrich II. gegründet worden, und ein Buch aus seinem Besitz in der berühmten Dombibliothek diente als Grundlage für das theologische Konzept, das vor allem auf den Ideen Papst Gregors des Großen beruht, aber auch den zeitgenössischen frühscholastischen Diskurs berücksichtigt. Darin brachten die Bamberger Domkanoniker ihr elitäres Selbstverständnis zum Ausdruck. Sie präsentierten sich selbstbewusst in der Nachfolge der Apostel als die herausragenden Anführer der einfachen Laien auf dem Weg zu Gott – ein Weg, der schließlich im Weltgerichtsportal sein Ziel findet.
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