KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue BĂŒcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Imhof Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | vor>
 
Pferde in der Kunst. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. Imhof, Michael. 400 S., 826 fb. Abb. 24,5 x 31 cm. Gb, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 49,95 ISBN: 978-3-7319-1216-3 Michael Imhof
Das vorliegende Buch mit 826 Abbildungen liefert eine Übersicht zur Entwicklung der Darstellung von Pferden in der Malerei und in der Skulptur bzw. Plastik mit Schwerpunkt auf der europĂ€ischen Kunstgeschichte. Daher beginnt das Übersichtswerk mit der Höhlenmalerei und den ersten figĂŒrlichen Darstellungen aus Knochen und fĂŒhrt weiter ĂŒber die Kunst Mesopotamiens, Ägyptens, Chinas und Griechenlands bis zur römischen Epoche. WĂ€hrend die mittelalterliche Kunst nur mit einigen wenigen Objekten, wie dem Bamberger oder Magdeburger Reiter, aufwarten kann, setzen sich die KĂŒnstler seit der Renaissance intensiv mit der Darstellung des Pferdes auseinander. Die Barockzeit und das 19. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt, da hier die Pferdedarstellung ihre grĂ¶ĂŸte Verbreitung fand.
 Rezension lesen
Rhönkalender 2023. Kalender des Rhönklubs e.V. - 94. Folge. Hrsg.: Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. Deutsch. 2022. 14 S. 13 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 8,00. CHF 9,20 ISBN: 978-3-7319-1288-0 Michael Imhof
Der Rhönkalender wird vom Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. herausgegeben.
Karl Straub hat ihn vor 95 Jahren ins Leben gerufen. Dr. Josef Hans Sauer und Max Mölter setzten das Werk im Sinne des „Rhönvaters“ fort. Der Rhönkalender möchte in Wort und Bild die Einzigartigkeit des Gebirges, seine kulturelle PrĂ€gung mit dem Erlebnis Wandern verbinden und zum Besuch der Rhön einladen. Der Kalender verfolgt mit umfangreichen Ausgaben eine ĂŒber hundertjĂ€hrige Fototradition seiner Mitglieder und Freunde, die ihre Bilder kostenlos zur VerfĂŒgung stellen.
Als anerkannter Naturschutzverband setzt der Rhönklub auf einen Naturschutz, der den Menschen bewusst mit einbezieht. Den Verantwortlichen geht es dabei nicht allein um Biotopschutz, sondern um die Pflege und Erhaltung der ganzen Landschaft.
Lebenswelten? Siegburger Steinzeug. in RealitÀt und Malerei. Roehmer, Dr. Marion. Hrsg.: Caspary, Dr. Gundula; Stadtmuseum Siegburg. Deutsch. 2022. 144 S. 31 x 24,5 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-1248-4 Michael Imhof
Siegburger Steinzeug ist bis heute ein Begriff in der Keramikwelt. Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert wurde in Siegburg hochqualitĂ€tvolles Trink- und Schankgeschirr hergestellt. Die Produktion vieler hunderttausender standardisierter GefĂ€ĂŸe prĂ€gte ĂŒber Jahrhunderte das Erscheinungsbild der Haushalte im Rheinland und darĂŒber hinaus.
Die KrĂŒge, Becher und Kannen avancierten aufgrund ihrer WertschĂ€tzung zum Statussymbol auf der festlichen Tafel auch höchster Kreise. In der gesamten damals bekannten Welt war es begehrtes Handelsgut, diente in der Geschenkkultur vornehmer Familien als Gabe und fand seinen Platz in Schatzkammern und frĂŒhen Sammlerkabinetten.
Siegburger Steinzeug hatte einen solch hohen Wiedererkennungswert, dass es auf GemÀlden als symbolhaftes Zeichen Verwendung fand. Bereits im Mittelalter, vor allem aber in den flÀmischen und hollÀndischen GemÀlden des 16. und 17. Jahrhunderts wurde es als aussagekrÀftiges Kulturgut abgebildet, mit dem die Botschaft des Bildes verstÀrkt und zusammengefasst werden konnte.
Die Studenten der Stadt Vacha im Mittelalter. Von den AnfÀngen bis zur Reformation. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Vacha e.V. BeitrÀge zur Geschichte der Stadt Vacha (3/2022). Deutsch. 2022. 128 S. 6 Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1275-0 Michael Imhof
Im Rahmen des 500-jĂ€hrigen ReformationsjubilĂ€ums 2017 gestaltete der Heimat- und Geschichtsverein Vacha im Museum Burg Wendelstein eine gut besuchte Sonderausstellung mit dem Thema „Vacha und die Reformation“.
Schon im Vorfeld dieses Großereignisses reifte der Gedanke, die Reihe „BeitrĂ€ge zur Geschichte der Stadt Vacha“ nach lĂ€ngerer Unterbrechung fortzusetzen. Enthielten die 2004 und 2006 erschienen BĂ€nde nur jeweils einen Aufsatz, so weicht der jetzt vorliegende mit zwei regionalen Untersuchungen davon ab. Der Erfassung der mittelalterlichen Studenten der Stadt folgt die Aufarbeitung des Briefwechsels des langjĂ€hrigen Wittenberger Professors Balthasar Fabricius (ca. 1478–1541) vornehmlich mit seinem SchĂŒler Georg Witzel (1501–1573).
Beide sind herausragende Vertreter der Vachaer Studentenschaft, wobei Witzel bisher entschieden mehr Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sein Wirken bei der Ein-fĂŒhrung der Reformation in Vacha und Umgebung ist von besonderer Bedeutung. SpĂ€ter machte er als Widersacher Martin Luthers von sich reden. Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha wĂŒrdigte Witzel 2001 zu seinem 500. Geburtstag mit mehreren VortrĂ€gen und setzte ihm am Reformationstag 2020 vor der Stadtkirche, der Johanneskirche, ein Denkmal.
Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft. Hrsg.: LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur, MĂŒnster Petra Marx. 304 S. 9 Abb., 278 fb. Abb. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag. Petersberg 2022. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1260-6 Michael Imhof
Die schillernde Figur Kaiser Friedrichs 1. Barbarossa spielt als König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches eine fĂŒhrende Rolle im politischen GefĂŒge Europas. Eine internationale Sonderausstellung in Cappenberg und MĂŒnster widmet sich anhand herausragender Schriftquellen und kostbarster Kunstwerke den vielen Facetten seiner Person: als um Frieden und Ausgleich bemĂŒhter FĂŒrst unter seinesgleichen; als tiefglĂ€ubiger Christ, der um sein Seelenheil bangt; als streitbarer und grausamer Ritter, der auch seiner Rolle als BeschĂŒtzer der Kirche gerecht werden muss, und als potenter Förderer von Kunst und Kultur.
 Rezension lesen
Albrecht DĂŒrer. Die Sprache seiner GewĂ€nder. Liess, Reinhard. 27.10.2022. 160 S. 2 fb. Abb., 48 Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1263-7 Michael Imhof
DĂŒrers Figuren sprechen nicht allein kraft ihrer GebĂ€rden und Physiognomien, sondern mittelbar auch mit den bewegten Falten, SĂ€umen und Zipfeln ihrer GewĂ€nder. Deren Studium fĂŒhrt ĂŒber rein formale Gesichtspunkte hinaus zu reicherem und tieferem VerstĂ€ndnis der Bildideen DĂŒrers und des Ausdruckswesens ihrer Figurationen. Analysen der eloquenten Gewand- und Faltenbildungen auf Zeichnungen, Kupferstichen, Holzschnitten und GemĂ€lden DĂŒrers erhellen Sinngestalten, die der DĂŒrerforschung bislang verborgen blieben. Der Autor zeigt UrsprĂŒnge der Beredsamkeit der DĂŒrer`schen Draperien in Werken Van der Weydens und Schongauers auf und arbeitet, gestĂŒtzt auch auf zeitgenössische Quellen, ihre Unterschiede zu den idealen Gewandbildungen Michelangelos, Leonardos und Raffaels heraus. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der bislang als Werkstattarbeit verkannten „Madonna mit der Iris“ in der Londoner National Gallery.
Kaiserin Friedrich und die KĂŒnste. Hrsg.: Stiftung Kronberger Malerkolonie. 14.10.2022. 88 S. 99 fb. Abb., 2 Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1269-9 Michael Imhof
Die deutsche Kaiserin Victoria war seit ihrer Kindheit kĂŒnstlerisch tĂ€tig. Geboren am 21. November 1840 in London als Ă€lteste Tochter von Queen Victoria von Großbritannien und Irland und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha wuchs sie in Schlössern auf, von denen aus ihre Mutter die damalige Weltmacht England regierte. 1858 heiratete sie Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen. Kaiser Friedrich Wilhelm erlag nach nur 99 Tagen nach seinem Amtsantritt am 15. Juni 1888 einem Krebsleiden. Die Kaiserin Friedrich, wie sich Victoria nach seinem Tod fortan selbst bezeichnete, ließ sich von 1888–1894 in Kronberg Schloss Friedrichshof als Witwensitz errichten. Mit Schloss Friedrichshof schuf sie ein reprĂ€sentatives Domizil fĂŒr sich und ihre reiche Kunstsammlung und nutzte einen großzĂŒgigen Raum an der Nordseite als Atelier fĂŒr ihre eigene BeschĂ€ftigung mit der Malerei. Als KĂŒnstlerin und Kunstfreundin pflegte sie auch Kontakt zu den Mitgliedern der Kronberger Malerkolonie. Hier sind Norbert Schrödl und Anton Burger ebenso zu nennen wie Wilhelm Friedenberg, Mathilde Knoop-Spielhagen und Ferdinand BrĂŒtt. Den Katalogtext verfassten u. a. Christine Klössel, Ingrid Ehrhardt und Esther Walldorf.
Kölner Dom. Die vollkommene Kathedrale. Booz, RĂŒdiger Marco. 14.10.2022. 240 S. 49 Abb., 218 fb. Abb. 32 x 24,5 cm. Deutsch. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1215-6 Michael Imhof
Der Kölner Dom wird nie fertig. Dennoch haben in mehr als 800 Jahren die begabtesten und besten Handwerker und KĂŒnstler ihrer Zeit alles darangesetzt, diesem Dom eine himmlische, eine nationale, jedenfalls eine einmalige Ausstrahlung zu geben.
Zeit seiner Existenz hat der Dom die großen ZĂ€suren deutscher Geschichte miterlebt und durchlitten. Die Idee des „heiligen“ Reiches im Mittelalter ist ebenso mit seiner Geschichte verknĂŒpft wie der Streit zwischen Staufern und Welfen, die Inquisition und die Zeiten der Pest. Wir sehen den Dom unter dem DreißigjĂ€hrigen Krieg und der französischen Besatzung leiden. Die Preußen vollenden ihn zunĂ€chst im romantischen Überschwang und dann im nationalen HochgefĂŒhl, bevor ihn der Zweite Weltkrieg schwer beschĂ€digt und dann zu einem emotionalen Symbol fĂŒr den Lebenswillen in der Stunde Null macht. In der Bonner Republik schließlich gewinnt der Dom spĂ€testens beim BegrĂ€bnis Konrad Adenauers die Rolle des bestĂ€ndigen deutschen Kulturdenkmals.
Zwischen 1190 und 2020 ist der Dom in zwölf Phasen entstanden. Er wird hier erstmals im zeithistorischen Kontext beschrieben.
Die Darstellung liefert eine leicht nachvollziehbare Übersicht zur Bauabfolge ĂŒber alle Jahrhunderte hinweg und zeigt daher auf, wie diese „vollkommene“ Kathedrale realisiert werden konnte.
Mosaik in situ ? transloziert ? museal. BeitrĂ€ge des 15. Konservierungswissenschaftliche Kolloquiums in Berlin/Brandenburg. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landesmuseums (64). Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologisches Landesmuseum. 20.10.2022. 112 S. 24 Abb., 90 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. Englisch; Deutsch. EUR 24,95. CHF 28,70" ISBN: 978-3-7319-1257-6 Michael Imhof
Eine der Àltesten Kunstgattungen ist das Mosaik, wörtlich abgeleitet aus dem spÀt lateinischen Musaicum, d. h. ein Werk den Musen gewidmet.
Das 15. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin/Brandenburg und dieser Tagungsband befassen sich mit dem Thema Mosaik, von den AnfĂ€ngen mit einem Beispiel in der mesopotamischen Stadt Uruk ĂŒber bedeutende Schöpfungen der Antike und des Mittelalters nördlich und sĂŒdlich der Alpen bis hin zu den von der Firma Puhl & Wagner geschaffenen Werken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Beschrieben werden unter anderem werktechnische Varianten, naturwissenschaftliche Analysen und restauratorische Vorgehensweisen von in situ erhaltenen bzw. translozierten und museal prĂ€sentierten Mosaiken.
Maler ? Flieger ? Kunsterzieher. Vonderau Museum Fulda: 3. November 2022 bis 29. Januar 2023. Hrsg.: Verse, Frank; Vonderau Museum Fulda. 100 Jahre Oswald Pejas. 27.10.2022. 96 S. 77 fb. Abb. 26 x 21,7 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1295-8 Michael Imhof
Mit der Ausstellung „100 Jahre Oswald Pejas. Maler – Flieger – Kunsterzieher“ ehrt die Stadt Fulda einen vielseitigen Menschen, der nicht nur als Maler Bedeutung erlangte, sondern im Besonderen auch als KunstÂŹerzieher und Mentor viele seiner SchĂŒler an die Kunst heranfĂŒhrte und so eine ganze Generation junger KĂŒnstler in Fulda prĂ€gte, wozu er auch sein Engagement im Jungen Kunstkreis nutzte. So fĂŒhrt der zuletzt durch eine Sonderausstellung im Vonderau Museum geehrte Prof. Kurt Feldmann seine Begeisterung fĂŒr die Kunst maßgeblich auf Oswald Pejas zurĂŒck.
Die etwa 70 Bilder, die fĂŒr die Sonderausstellung ausgewĂ€hlt wurden, geben einen guten Überblick ĂŒber die lange Schaffensphase Oswald Pejas (1921–2006), die von den 1930er Jahren bis zu seinem Tode 2006 andauerte, wie durch das letzte, unvollendete Bild dokumentiert wird. Viele davon sind in seiner osthessischen -Heimat entstanden, doch finden sich ebenfalls Bilder, die er wĂ€hrend seiner Zeit als Kunsterzieher an der Deutschen Schule in Athen und auf seinen zahlreichen Reisen malte, in der Ausstellung.
Landschaftsverband Rheinland. Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege (48). Hrsg.: Pufke, Dr. Andrea. Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege 48. 27.10.2022. 304 S. 65 Abb., 220 fb. Abb. 24,7 x 16,8 cm. Deutsch. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1293-4 Michael Imhof
Das Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege Band 48 berichtet ĂŒber die TĂ€tigkeiten des LVR-Amtes fĂŒr Denkmalpflege im Rheinland aus den Jahren 2019 und 2020. Der Band enthĂ€lt 15 AufsĂ€tze und BeitrĂ€ge zu den Themenbereichen der Denkmalpflege bis zu den jĂŒngeren BaudenkmĂ€lern, die wĂ€hrend des Berichtszeitraumes durch Eintrag in die Denkmalliste rechtskrĂ€ftig unter Schutz gestellt werden konnten.
Stuck ohne Grenzen. Mobile HandwerkskĂŒnstler in Schlössern der FrĂŒhen Neuzeit. Jahrbuch der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten (25). Hrsg.: Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten. 27.10.2022. 272 S. 16 Abb., 211 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1284-2 Michael Imhof
Stuck, eine bereits im Mittelalter verbreitete Technologie, gehörte spĂ€testens seit dem 16. Jahrhundert zu den unverzichtbaren Gattungen reprĂ€sentativer Raumkunst. Im Zusammenspiel mit Malerei sowie Holz-, Textil- und anderen KĂŒnsten erfuhr sie große Aufmerksamkeit seitens der fĂŒrstlichen Bauherren. Die Erwartungen an die EntwĂŒrfe und Standards der AusfĂŒhrungsqualitĂ€t stiegen und verfeinerten sich. AusfĂŒhrende waren oft wandernde Spezialisten.
Die FĂŒrsten auf dem Gebiet des heutigen ThĂŒringen engagierten vor allem im 17. und frĂŒhen 18. Jahrhundert vorrangig Stuckateure italienischer oder Tessiner Abstammung und Ausbildung. Sie sind ĂŒber Jahre immer wieder in der Region nachweisbar, legten aber auch eine große ĂŒberregionale MobilitĂ€t an den Tag. Dabei spiegeln die Wanderschaften nicht selten dynastische Beziehungen zwischen den Auftraggebern wider. Aber auch StatusansprĂŒche von HerrschaftshĂ€usern, Konkurrenzbeziehungen und der Wunsch nach EbenbĂŒrtigkeit auf der Ebene des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, aber auch Europas, lassen sich anhand des RĂŒckgriffs auf etablierte KĂŒnstler nachvollziehen.
Ausgehend von den in ThĂŒringen zu beobachtenden PhĂ€nomenen untersucht der Band den mit der Stuckateurskunst verbundenen Kulturtransfer. Dabei spielen einzelne Biografien und Itinerare eine Rolle, aber auch Aspekte der Ausbildung, des technologischen Wandels und der kĂŒnstlerischen Kooperation mit Architekten und KĂŒnstlern anderer Gattungen bis hin zur wirtschaftlichen Situation der AusfĂŒhrenden im sozialgeschichtlichen Vergleich.
Susanna. Abbildungen einer Frau vom Mittelalter bis MeToo. Hrsg.: Krischel, Roland; Sevcik, Anja K. 384 S. 15 Abb., 259 fb. Abb. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1230-9 Michael Imhof
Weltweit erstmals widmet sich die Ausstellung zur biblischen Susanna einer ErzĂ€hl- und Bildtradition, die vor dem Hintergrund der #MeToo-Bewegung kaum aktueller sein könnte. Meisterwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen zeigen, wie Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt schon seit Jahrhunderten in Malerei, Kunsthandwerk und Graphik verhandelt werden: vom karolingischen Lotharkristall ĂŒber GemĂ€lde von Tintoretto, Artemisia Gentileschi, Guido Reni, Anthonis van Dyck, Rembrandt, EugĂšne Delacroix, Édouard Manet und Lovis Corinth bis zu zeitgenössischen Arbeiten von Zoe Leonard, Kathleen Gilje und Heike Gallmeier. Ein eigenes Kapitel behandelt Alfred Hitchcocks Modernisierung des Stoffes in seinem Film „Psycho“. Ausstellung und Katalog laden ein, die Werke im Lichte historischer wie aktueller Geschlechterrollen sowie zugrundeliegender religiöser, politischer und sozialer Vorstellungen zu erkunden. Sie stellen aber auch die Frage: Wie betrachten wir die Kunst zurĂŒckliegender Generationen aus heutiger Sicht?
 Rezension lesen
Varanasi. The Holy City. Voss, Peter. 05.09.2022. 240 S. 120 fb. Abb. 37 x 29 cm. Deutsch; Englisch. EUR 59,95. CHF 68,90 ISBN: 978-3-7319-1280-4 Michael Imhof
„Varanasi ist Ă€lter als Geschichte, Ă€lter als Tradition, sogar Ă€lter als Legenden und sieht zweimal so alt aus wie alles zusammengenommen”, sagte Mark Twain im Jahre 1896! Besser kann man dies kaum beschreiben. Tausende von Pilgern kommen tĂ€glich aus ganz Indien und nehmen ihre heiligen Waschungen im Ganges vor. Varanasi ist die spirituelle Hauptstadt Indiens und zugleich ein Ort des Todes, weil viele Pilger hierher kommen um zu sterben.
Varanasi ist anstrengend, sehr berĂŒhrend und nichts fĂŒr zarte GemĂŒter – aber einfach unglaublich, bereichernd und sehr empfehlenswert!
Die Welt griechischer Tonfiguren. Ausstellung im Alten Museum Berlin vom 7. Oktober 2022 bis 2. Juli 2023. Hrsg.: Veldhuis, Valentin; Schwarzmaier, Agnes; Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Klasse und Masse. 04.10.2022. 128 S. 92 fb. Abb. 25 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1261-3 Michael Imhof
Kleinformatige Figuren aus gebranntem Ton waren im antiken Griechenland und darĂŒber hinaus weit verbreitet. Von Skulpturen aus anderen Materialien wie Bronze oder Marmor unterscheiden sie sich in der enormen Vielfalt an Formen und Motiven und nicht zuletzt aufgrund ihrer oft erhaltenen strahlenden Farbigkeit. Gefertigt aus leicht zu verarbeitendem Ton, reichte das Spektrum der Figuren von simpler Massenware bis hin zu einzigartigen Kunstwerken. Heutzutage geben sie als Quellen Aufschluss ĂŒber das alltĂ€gliche Leben in der Antike, von gesellschaftlichen Rollenbildern bis hin zu religiösen Vorstellungen.
Mit BeitrĂ€gen zu ĂŒber 50 Figuren und Objekten bildet der Katalog einen exzellenten Einstieg in die faszinierende Welt der Terrakotten. Ein einleitender Essay und ĂŒbergreifende Sektionstexte ordnen die Figuren ihren vielfĂ€ltigen Funktions- und Bedeutungskontexten zu. Viele Farbabbildungen und Detailansichten rĂŒcken diese oftmals ĂŒbersehene Gattung in ein neues Licht.
BeitrĂ€ge zur Geschichte des Erfurter Petersbergs. Berichte der Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten (15).Hrsg.: Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten; Freunde der Citadelle Petersberg. Kloster und Festung. Deutsch. 2022. 160. S. 28 Abb., 121 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90. ISBN: 978-3-7319-1283-5 Michael Imhof
Der Petersberg prĂ€gt gemeinsam mit dem Domberg seit alters her das Bild der Stadt Erfurt. Er war ĂŒber Jahrhunderte Königspfalz, Kloster und zugleich Festung. Bedeutende Persönlichkeiten gehörten zu seinen Besuchern, darunter Kaiser Barbarossa oder Napoleon. Die Klosterkirche St. Peter und Paul setzte als herausragendes Zeugnis der Hirsauer Baukunst architektonische MaßstĂ€be. Trotz gravierender Umnutzung im 19. Jahrhundert ĂŒberdauerte sie als Torso die ZeitlĂ€ufte. BerĂŒhmte Baumeister wirkten am Bau der Zitadelle mit, so Antonio Petrini oder Maximilian von Welsch. Die Zitadelle ist die besterhaltene innerstĂ€dtische Festungsanlage Mitteleuropas und in dieser Eigenschaft als Denkmalanlage von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Eine zentrale Aufgabe blieb auf dem Petersberg stets auch die Wasserversorgung mit all ihren Herausforderungen.
Der Petersberg war im BUGA-Jahr 2021 einer der beiden Besucher-Areale in Erfurt. Im Rahmen von Vortragsreihen wÀhrend der BUGA stellten ausgewiesene Referenten die komplexen Themen rund um den Petersberg vor. Zehn dieser BeitrÀge fanden Eingang in den vorliegenden Band.
Kloster Plankstetten. Frömmigkeit und Glaube. Plankstettener BeitrÀge (5). Imhof, Michael. ErgÀnzungen von Codreanu-Windauer, Sylvia. Deutsch. 2022. 32. S. 75 fb. Abb. 24 x 17 cm. Geheftet. EUR 5,95. CHF 6,80 ISBN: 978-3-86568-209-3 Michael Imhof
Kloster Plankstetten, in der geografischen Mitte Bayerns gelegen, wurde im 12. Jahrhundert als bischöfliches Eigenkloster gegrĂŒndet und nach seiner Auflösung 1806 im Zuge der SĂ€kularisation zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederbegrĂŒndet. Die Benediktinerabtei besitzt mit ihrer Klosterkirche eine der wenigen gut erhaltenen und in der Barockzeit nur sehr behutsam barockisierten Kirchen, die noch aus der GrĂŒndungsphase des Klosters stammen. Die Kirche ist mit ihrer schlichten Dekoration und ihrem basilikalen Aufbau (ohne Querschiff) ein Beispiel fĂŒr die Hirsauer Reformbewegung. Die KlostergebĂ€ude wurden wĂ€hrend der Barockzeit erneuert. Nur wenige Reste des romanischen und gotischen Kreuzgangs sowie mittelalterliche Mauerreste und Keller blieben erhalten.
Bis in die 1980er-Jahre u. a. Landwirtschaftsschule, ist die Abtei heute Tagungszentrum und religiöses Zentrum innerhalb der Diözese EichstÀtt. Bekannt ist die Abtei durch ihre Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und die damit verbundenen hochwertigen Lebensmittel.
Tierbilder der DĂŒsseldorfer Malerschule. Katalog X. Ausstellung im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel vom 1. Okt. 2022 bis 1. Okt. 2023. Katalog der Dr. Axe-Stiftung (10).Hrsg.: Pickartz, Christiane. Deutsch. 2022. 240. S. 214 fb. Abb., 3 Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1268-2 Michael Imhof
Tierbilder erfreuten sich zu allen Zeiten beim Publikum großer Beliebtheit, und vor allem in der bĂŒrgerlichen Kunst des 19. Jahrhunderts waren sie Ă€ußerst populĂ€r.
Der zur gleichnamigen Ausstellung erscheinende Katalog stellt erstmals eine facettenreiche Auswahl von Tierbildern der DĂŒsseldorfer Malerschule vor. PrĂ€sentiert werden unterschiedliche Motivgruppen wie Pferde in der MilitĂ€r- und Schlachtenmalerei, Nutztiere im Arbeitsleben der Landbevölkerung, Wildtiere in Landschaften und Jagdbildern, GeflĂŒgelhöfe und Ententeiche sowie PortrĂ€ts von Pferden und Hunden. Die Grenzen zwischen Historienbildern, Landschaften, Genreszenen und der reinen Tiermalerei sind oft fließend.
Herausragende Tiermaler der DĂŒsseldorfer Malerschule, wie die BrĂŒder Carl Friedrich und Johannes Christian Deiker, August Deusser, Julius Paul Junghanns, Carl Jutz d. Ä., Emil Volkers, Clara von Wille u. a., werden vorgestellt und ihre Werke im Kontext der Zeit verortet. Zudem sind namhafte Landschafts- und Genremaler, wie Gregor von Bochmann, Albert Flamm, German Grobe, Heinrich Petersen-Angeln oder auch Hubert Salentin, mit bemerkenswerten Bildern vertreten, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Die Tiermalerei entwickelte sich in DĂŒsseldorf relativ spĂ€t. Dass sie sich dann aber mit anderen Kunstzentren der Zeit durchaus messen konnte, dokumentiert der Katalog auf eindrucksvolle Weise.
Zerstört ? Zerteilt ? ErgĂ€nzt. Ausstellung in der Kunstbibliothek Berlin vom 30. September 2022 bis 15. Januar 2023.Hrsg.: Dembny, Christina; Hagedorn, Lea; Hörstmann, Lisa; May, Franziska; Meisgeier, Stefanie; Veldhues, Valentin; Staatlichen Museen zu Berlin. Stiftung Preußischer Kulturbesitz. In:complete. Deutsch. 2022. 128. S. 12 Abb., 110 fb. Abb. 26 x 19 cm. EUR 22,95. CHF 26,40. ISBN: 978-3-7319-1264-4 Michael Imhof
Fragmente, unvollstĂ€ndige und unvollendet gebliebene Objekte finden sich in den BestĂ€nden nahezu jedes Museums. Ihre Geschichten sind so vielfĂ€ltig wie die StĂŒcke selbst und heute oftmals unbekannt. Manchen Objekten sieht man auf den ersten Blick nicht an, dass es sich um Fragmente handelt. Andere sind gerade wegen ihrer UnvollstĂ€ndigkeit Ă€sthetisch und wissenschaftlich besonders reizvoll.
Die Ausstellung „In:complete“ vereint Objekte unterschiedlicher Kulturen und Epochen aus 23 verschiedenen musealen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dieser Begleitband beleuchtet die Geschichten hinter den Objekten und gewĂ€hrt einen Blick in die sonst oft verborgenen Depots. ErgĂ€nzt werden die Objektgeschichten durch ĂŒbergreifende Essays zum Umgang mit Fragmenten am Museum und in der Gesellschaft.
Haus Harkotten auf dem Weg in die Moderne. Adel und Alltag um 1800. Verein "Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V." / Gropp, Birgit / Lechtape, Andreas. 2022. 432 S. 399 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 49,90 CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1222-4 Michael Imhof
Das Haus Harkotten der Freiherrn von Korff ist Teil einer Doppelschlossanlage im MĂŒnsterland und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Adolph von Vagedes legte mit dem Entwurf fĂŒr das klassizistische GebĂ€ude 1807 den Grundstein zu seiner Karriere als Architekt und Stadtplaner. ZunĂ€chst als sommerlicher Landsitz geplant, wurden die InnenrĂ€ume des Herrenhauses mit Wandmalereien des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Bartscher ausgestattet.
Die ĂŒber 40 BeitrĂ€ge dieses Buches basieren durchweg auf neuen Forschungen. In vielen Facetten stellen sie die Architektur- und Kulturgeschichte des Hauses dar sowie die Alltagswelt und die Schicksale der Menschen, die hier lebten – in einer Umbruchzeit auf dem Weg in die Moderne. Zusammen mit mehr als 300 brillanten neuen Fotografien von Andreas Lechtape bringen sie das Juwel Harkotten zum Leuchten.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]