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Das Mainzer Schloss. Glanz u. Elend einer kurfĂŒrstlichen Residenz. Hrsg.: Karn, Georg Peter; Hrsg.: MĂŒller, Matthias. Deutsch. 2021. 280 S. 302 fb. Abb. EUR 30,00. CHF 34,50 ISBN: 978-3-7319-1178-4 Michael Imhof
Als ehemaliger Sitz des KurfĂŒrsten und Erzbischofs, der zugleich das Amt des Reichserzkanzlers innehatte, zĂ€hlt das Mainzer Schloss zu den bedeutenden Residenzen des Heiligen Römischen Reiches. Hervorgegangen aus der spĂ€tmittelalterlichen Martinsburg, spiegelt die Anlage mit ihren Bauteilen aus Renaissance und Barock eine lange Baugeschichte und wechselvolle Schicksale wider. Die auf einem wissenschaftlichen Kolloquium von 2016 fußenden BeitrĂ€ge des Buches behandeln das Schloss in einem umfassenden Rahmen und leisten einen wesentlichen Baustein zur Aufarbeitung seiner bau- und kunsthistorischen Grundlagen sowie zur Sichtbarmachung der funktionalen wie symbolisch-zeichenhaften Kontexte. Dabei werden auch erstmals zusammenhĂ€ngend die im Zweiten Weltkrieg zerstörten InnenrĂ€ume sowie das stĂ€dtebauliche Umfeld mit dem Schlossgarten und den NebengebĂ€uden beleuchtet, die zu den elementaren Bestandteilen der kurfĂŒrstlichen Hofhaltung gehörten. Eine Darstellung und Bewertung erfahren zudem die Leistungen und Verluste im 19. und 20. Jahrhundert, in denen das Mainzer Residenzschloss unter Napoleon, dem Deutschen Bund und schließlich der Mainzer BĂŒrgerschaft vielfĂ€ltige NutzungsĂ€nderungen erlebte. Beim Erscheinen des Buches steht das Schloss erneut vor einem bedeutenden Transformationsprozess, fĂŒr den die BeitrĂ€ge dieses Bandes eine fachliche Grundlage aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive bilden sollen.
1000 Jahre Weihe Merseburger Dom. Geweiht fĂŒr die Ewigkeit. Hrsg.: Cottin, Markus; Hrsg.: Kunde, Holger; Hrsg.: Vereinigte Domstifter zu Merseburg u. Naumburg u. des Kollegiatstifts Zeitz. Deutsch. 2021. 80 S. 1 Abb., 47 fb. Abb. 24,0 x 16,5 cm. EUR 12,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-1169-2 Michael Imhof
Am 1. Oktober 1021 wurde der Merseburger Dom in Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. geweiht. Das 1000-jĂ€hrige JubilĂ€um der Domweihe gibt Anlass zur Ausstellung „Geweiht fĂŒr die Ewigkeit. 1000 Jahre Weihe Merseburger Dom“, bei der Merseburger SchĂ€tze aus 10 Jahrhunderten gezeigt werden. Sie stehen jeweils fĂŒr typische Entwicklungen von der Königspfalz ĂŒber die spĂ€tmittelalterliche Bischofsresidenz, den Hof der Herzöge von Sachsen-Merseburg bis zur modernen Kreisstadt in der Chemieregion. Knappe Texte konturieren die Geschichte des Domes vor dem Hintergrund allgemeiner Entwicklungen, so dass der Geist des Ortes dem Leser verdeutlicht wird. Ein besonderes Highlight sind dabei die Merseburger KunstkammerstĂŒcke aus der Dresdener RĂŒstkammer, die am authentischen Ort gezeigt werden. Ihnen ist die Ausstellung „Die RĂŒckkehr des Domschatzes“ gewidmet.
Im Reigen der Jahrhunderte entsteht so das faszinierende Bild des Merseburger Domes als lebendiges steinernes Denkmal einer Stadt und der sie umgebenden Landschaft.
Moderne am Meer I. KĂŒnstlerische Positionen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein. Hrsg.: Baumann, Kirsten; Beuckers, Klaus Gereon; Schneider, Ulrich. Deutsch. 2021. 272 S. 92 fb. Abb., 95 Abb. 27 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1105-0 Michael Imhof
Mit dem Begriff der Moderne werden in Deutschland viele Orte verbunden. Darmstadt steht fĂŒr den Jugendstil, Dresden fĂŒr die Kunst der BrĂŒcke, MĂŒnchen und Murnau sind vom Blauen Reiter nicht zu trennen. Nicht zu vergessen sind Weimar und Dessau, die mit dem Bauhaus auf einer imaginĂ€ren Deutschlandkarte als Brennpunkte der Moderne zu notieren wĂ€ren.
Und wie sieht es in Schleswig-Holstein aus?
Wo sind hier die Orte, an denen die Moderne sichtbar wird, sei es in der Bildenden Kunst, in Architektur und StĂ€dtebau oder sei es im Garten- und Landschaftsbau? Wo sind die Orte, an denen Initiativen, Arbeitsgemeinschaften oder AusbildungsstĂ€tten der Moderne sichtbar wurden und was war ihr Beitrag zur ‚Moderne am Meer‘? Wer waren die handelnden Personen? Was sind die SchlĂŒsselwerke der Moderne in Schleswig-Holstein?
Diese und Ă€hnliche Fragestellungen standen im Mittelpunkt einer Tagung, die in Kooperation zwischen dem Landesmuseum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig und dem Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-UniversitĂ€t zu Kiel 2019 stattgefunden hat. Der vorliegende Tagungsband fasst die vielfĂ€ltigen Ergebnisse unterschiedlichster Disziplinen zusammen.
Inszenierung, Erlebnis u. Gewalt. Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂŒrnberg (23). Hrsg.: Christmeier, Martina; Hrsg.: Wager, Melanie; Hrsg.: Museen der Stadt NĂŒrnberg. NĂŒrnberg – Ort der Reichsparteitage. Deutsch. 2021. 180 S. 116 Abb., 129 fb. Abb. 28,0 x 21,0 cm. EUR 18,95. CHF 21,80 ISBN: 978-3-7319-1143-2 Michael Imhof
Erstmals aus lokalgeschichtlicher Perspektive erzĂ€hlt die Ausstellung NĂŒrnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt die Geschichte rund um das ReichsparteitagsgelĂ€nde von 1918 bis 2020.
Eine großformatige Medieninstallation lĂ€dt den Besucher auf eine Zeitreise durch das weitlĂ€ufige Areal ein. In vier ZeitrĂ€umen entwickeln sich die Ereignisse in der Stadt und auf dem GelĂ€nde. Eine Vielzahl von Objekten, zahlreiche Aufnahmen von Privatleuten sowie eindrĂŒckliche Biografien öffnen neue Blicke auf das Thema.
Staging, Experience and Violence. Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂŒrnberg (23). Hrsg.: Christmeier, Martina; Hrsg.: Wager, Melanie; Hrsg.: Nuremberg Municipal Museums. Nuremberg – Site of the Nazi Party Rallies. Englisch. 2021. 180 S. 129 fb. Abb., 116 Abb. 28,0 x 21,0 cm. EUR 18,95. CHF 21,80 ISBN: 978-3-7319-1146-3 Michael Imhof
Die PortrÀtminiaturen des Hauses Hessen. Teil I: Die Sammlung im Museum Schloss Fasanerie. Dobler, Andreas; Huber, Andrea; Miller, Markus; Pappe, Bernd. Hrsg.: Kulturstiftung des Hauses Hessen. Deutsch. 2021. 360 S. 2 Abb., 485 fb. Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1148-7 Michael Imhof
Sie sind winzig klein und doch voller Bedeutung: PortrÀtminiaturen. Vor allem im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts wurden sie aufwendig gefertigt, um an geliebte Menschen oder potenzielle Ehepartner verschenkt zu werden. Man trug sie mit sich, an einer Kette um den Hals oder am Handgelenk, verwahrte sie in Etuis oder applizierte sie auf kleine Dosen. Sie waren die VorlÀufer der Fotos, die man im 20. Jahrhundert in der Brieftasche aufbewahrte und die wir heute auf unseren Smartphones gespeichert haben.
Schloss Fasanerie zeigt bis zum 5. September 2021 faszinierende PortrÀtminiaturen europÀischer HerrscherhÀuser aus der Sammlung der Kulturstiftung des Hauses Hessen.
ErzĂ€hlt werden die spannenden Geschichten hinter den winzigen Bildnissen von Königen und Prinzessinnen, man erfahrt mit welch aufwendiger Technik die PortrĂ€ts hergestellt wurden und wer die berĂŒhmtesten KĂŒnstler der Miniaturenmalerei waren. Besucher dĂŒrfen sich begeistern lassen von großer Kunst im kleinen Format.
Hanns Schimansky. UmprÀgung des Augenblicks / Zeichnungen u. Faltungen. Fischer, Sören. Hrsg.: Buhlmann, Britta E.; Hrsg.: Fischer, Sören. Deutsch; Englisch. 2021. 96 S. 69 fb. Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1134-0 Michael Imhof
Hanns Schimansky (*1949) ist ein Klassiker der zeitgenössischen Zeichnung. In höchster Konsequenz fokussiert er sich seit fĂŒnf Jahrzehnten fast ausschließlich auf diese Technik. Entstanden ist ein unverwechselbares Universum, das durch andauernde Schöpfungsprozesse stetig bereichert wird. Es ist die Welt eines Zeichners, fĂŒr den die Offenheit der Suche und das Bereitsein fĂŒr jeden augenblicklichen Einfluss, der sich beim Arbeiten bietet, von zentraler Bedeutung sind.
Es fĂ€llt nicht leicht, die reduzierten Zeichnungen einem bestimmten Stil zuzuordnen. Mit ihren feinen Linienstrukturen, Mustern und Adergeflechten entziehen sie sich vielmehr einer prĂ€zisen Festlegung. Als Regisseur von Zeichenstift, Pinsel und Papier offenbart der vielfach ausgezeichnete und in Berlin lebende KĂŒnstler seine Meisterschaft auch in der Kunst der Papierfaltung. In diesen Werken verdichten sich plastische und grafische Elemente, Farbe, Linie und Relief, besonders eindrĂŒcklich zu Systemen eigener Ordnung.
Diese Publikation prĂ€sentiert eine Auswahl der zwischen 2010 und 2020 entstandenen Zeichnungen und Faltungen und fĂŒhrt vor Augen, dass Hanns Schimansky innerhalb der Gegenwartszeichnung einer der charakterstĂ€rksten Kartografen beziehungsreicher Liniengeflechte ist.
Max Schultze (1845–1926) als Architekt, KĂŒnstler, Alpinist, Natur- u. HeimatschĂŒtzer. „Apostel fĂŒr die Schönheit“. Hrsg.: Feuerer, Dr. Thomas; Jachmann, Prof. Dr. Julian; Meyer, Dr. Reiner; Styra, Dr. Peter. Deutsch. 2021. 470 S. 69 Abb., 370 fb. Abb. 28,0 x 24,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1116-6 Michael Imhof
Man könnte ihn fast als Polyhistor bezeichnen: als einen Gelehrten, der auf vielen Gebieten wissbegierig, gebildet und erfolgreich war. Der gebĂŒrtige Partenkirchner Max Schultze, geboren 1845, verbrachte sein Arbeitsleben zwischen 1872 und 1912 als Architekt des Hauses Thurn und Taxis in Regensburg und schuf Großartiges, Dauerhaftes und vor allem Nachhaltiges. Schloss St. Emmeram verdankt ihm maßgeblich sein heutiges Aussehen.
Die Essenz seines Schaffens fĂŒhrt uns weiter in verschiedene Bereiche und unterschiedliche Themen. Eigentlich waren seine AktivitĂ€ten in der Fotografie, der Malerei, dem Zeichnen, aber auch dem Heimat- und Naturschutz „nur“ Hobbys. Sein komplexes Schaffen jedoch zeigt einen Profi, einen umtriebigen KĂŒnstler, einen vielseitig Interessierten und TĂ€tigen, der alle seine BeschĂ€ftigungen mit demselben Enthusiasmus anging.
Knapp 100 Jahre nach dem Tod von Max Schultze beleuchten die Ausstellung in Regensburg und der Ausstellungskatalog umfangreich sein Leben. Über 40 Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Wissenschaft, Naturschutz, Fotografie u.v.m. haben ihre Forschungsergebnisse zusammengetragen. Vieles ist aufgetaucht, konnte erworben, zahlreiches Archivmaterial gesichtet und ausgewertet werden. Dieses mannigfaltige Werk steht fĂŒr eine Zeit, die von Konservatismus geprĂ€gt war und dennoch wie kaum eine andere fĂŒr Neuanfang stand. Max Schultze war ein Kind dieser spannenden, innovativen und zerrissenen Epoche.
Der Katalog „Apostel fĂŒr die Schönheit – Max Schultze“ dokumentiert auf 470 durchgĂ€ngig farbig bebilderten Seiten Leben und Werk eines großen Mannes.
Gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen in der Architektur SiebenbĂŒrgens um 1900. Studien zur internationalen Architektur- u. Kunstgeschichte (189). Hagen, Timo. Deutsch. 2021. 448 S. 268 fb. Abb., 175 Abb. 30 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0635-3 Michael Imhof
In SiebenbĂŒrgen, an der sĂŒdöstlichen Peripherie der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie, entstand im letzten Drittel des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Bauerbe, das an historischen und ĂŒberregionalen BezĂŒgen ebenso reich wie weitgehend unerforscht ist. In urbanen Zentren wie Hermannstadt und Kronstadt formierten sich im Zeitalter der Modernisierung Stadtgesellschaften mit einer ethnisch und religiös-konfessionell ausgeprĂ€gt heterogenen Struktur. Daraus resultierende teils gegenlĂ€ufige, teils einander ĂŒberlappende AnsĂ€tze zur Etablierung neuer gesellschaftlicher Ordnungsvorstellungen wurden auch im Feld der Architektur ausgehandelt und vermittelt. Das vorliegende Buch untersucht die dabei ablaufenden transkulturellen Prozesse durch die vergleichende Analyse unterschiedlicher Sakralbauprojekte. In der VerschrĂ€nkung einer tiefen architekturhistorischen Analyse der Bauwerke mit einer tiefen kulturgeschichtlichen Erforschung ÂŹihrer Entstehungs- und RezeptionszusammenhĂ€nge eröffnen sich neue Perspektiven auf das PhĂ€nomen des Historismus in der zentraleuropĂ€ischen Architektur.
Tempel der Pomona. im Schlosspark Bad Homburg v. d. Höhe. Hrsg.: Staatliche Schlösser u. GÀrten Hessen (SG). Deutsch. 2021. 288 S. 179 fb. Abb., 14 Abb. 21,0 x 21,0 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1156-2 Michael Imhof
Im Schlosspark Bad Homburg vor der Höhe wurde der Tempel der Pomona rekonstruiert. Außen weitgehend historisch anmutend, zeigt das Innere in moderner Formensprache mit 158 Exponaten und 68 Info-Texten die Welt der historischen Apfel- und Birnensorten: ganz im Sinne der namensgebenden römischen Göttin der Baumfruchte.
Dieses Buch versammelt alle Inhalte der Dauerausstellung zum Nachlesen: Dargestellt wird die Geschichte des 4 x 4 m großen GartengebĂ€udes, des landschaftlichen Gartenteils – der Fantasie – und des Herrschaftlichen Obstgartens. Im Zentrum steht die weite Welt Pomonas: Herkunft, Botanik, Kultur und Verwendung von Obst genauso wie die gezeigten historischen Sorten selbst.
Kurze Texte, starke Grafiken und Fotos machen komplexes Wissen zur Pomologie, Gartenkunst und Gartendenkmalpflege anschaulich.
Der Photopionier Carl Albert Dauthendey. Zur FrĂŒhzeit der Photographie in Deutschland und Russland. Hrsg.: Leuschner, Eckhard. Deutsch. 2021. 416. S. 155 fb. Abb. , 138 sw. Abb. 30,0 x 22,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1095-4 Michael Imhof
Carl Albert Dauthendey (1819–1896) wird in der Literatur teilweise als »erster deutscher Photograph« angesprochen. Ob richtig oder nicht: Dauthendey war auch durch die damals seltene InternationalitĂ€t seiner Karriere, v. a. die zwanzigjĂ€hrige Arbeit als PhotoportrĂ€tist der russischen Eliten in St. Petersburg, und wegen der literarischen Bearbeitung der Vita durch seinen Dichtersohn Max – Der Geist meines Vaters (1912) – ein faszinierender Sonderfall der Kunst- und Bildgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Die BeitrĂ€ge im vorliegenden Band dokumentieren Dauthendeys Laufbahn als Photopionier in Leipzig, Magdeburg, Dessau, St. Petersburg und WĂŒrzburg und erarbeiten an seiner Person zentrale Aspekte der Photogeschichte, z. B. die kĂŒnstlerischen und technischen Diskurse der frĂŒhen PortrĂ€tphotographie; die Bedeutung von Photographen als kulturelle Mittler zwischen Russland und Deutschland; Photographen als »forschende KĂŒnstler«; die WĂŒrzburger und unterfrĂ€nkische Photokultur der Dauthendey-Zeit als Fallbeispiel fĂŒr RegionalitĂ€t und Entgrenzung. Dazu kommt Der Geist meines Vaters von Max Dauthendey als einzige »fast« direkte Vita eines deutschen Photographen des 19. Jahrhunderts – anders als in Frankreich gibt es keine Autobiographie eines deutschen Photopioniers. In diesem Zusammenhang wird auch Walter Benjamins intensive Nutzung des Buches als Quelle und Anregung fĂŒr die eigenen Photo-Schriften diskutiert.
Heidelberg Palace. Guide. Wiese, Wolfgang; Stober, Karin. Hrsg.: Staatliche Schlösser und GĂ€rten Baden-WĂŒrttemberg. Englisch. 2021. 96. S. 91 fb. Abb. , 5 sw. Abb. 23,5 x 12,5 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-1091-6 Michael Imhof
The glamorous and varied history of Heidelberg Palace began when the counts palatine, and later the prince-electors, decided to situate their residence in Heidelberg. Up until the Thirty Years’ War, it was home to one of the most important courts in Germany. Ongoing construction by the prince-electors created an ensemble of defensive and representative structures, the most artistically significant palace structures of which were built during the Renaissance.
The world-famous garden, the Hortus Palatinus, was the final construction project to be started before a period of destruction ensued. The palace, now preserved as ruins, is a cultural monument of international importance that draws one million visitors from across the world each year. The art guide outlines the history of the palace and accompanies visitors as they explore the palace complex and garden.
Das Mainzer Schloss. Glanz und Elend einer kurfĂŒrstlichen Residenz. Hrsg.: Karn, Georg Peter; MĂŒller, Matthias; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege; Instituts fĂŒr Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz. Deutsch. 2021. 280. S. 302 fb. Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 35,00. CHF 40,30 ISBN: 978-3-7319-1090-9 Michael Imhof
Als ehemaliger Sitz des KurfĂŒrsten und Erzbischofs, der zugleich das Amt des Reichserzkanzlers innehatte, zĂ€hlt das Mainzer Schloss zu den bedeutenden Residenzen des Heiligen Römischen Reiches. Hervorgegangen aus der spĂ€tmittelalterlichen Martinsburg, spiegelt die Anlage mit ihren Bauteilen aus Renaissance und Barock eine lange Baugeschichte und wechselvolle Schicksale wider. Die auf einem wissenschaftlichen Kolloquium von 2016 fußenden BeitrĂ€ge des Buches behandeln das Schloss in einem umfassenden Rahmen und leisten einen wesentlichen Baustein zur Aufarbeitung seiner bau- und kunsthistorischen Grundlagen sowie zur Sichtbarmachung der funktionalen wie symbolisch-zeichenhaften Kontexte. Dabei werden auch erstmals zusammenhĂ€ngend die im Zweiten Weltkrieg zerstörten InnenrĂ€ume sowie das stĂ€dtebauliche Umfeld mit dem Schlossgarten und den NebengebĂ€uden beleuchtet, die zu den elementaren Bestandteilen der kurfĂŒrstlichen Hofhaltung gehörten. Eine Darstellung und Bewertung erfahren zudem die Leistungen und Verluste im 19. und 20. Jahrhundert, in denen das Mainzer Residenzschloss unter Napoleon, dem Deutschen Bund und schließlich der Mainzer BĂŒrgerschaft vielfĂ€ltige NutzungsĂ€nderungen erlebte. Beim Erscheinen des Buches steht das Schloss erneut vor einem bedeutenden Transformationsprozess, fĂŒr den die BeitrĂ€ge dieses Bandes eine fachliche Grundlage aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive bilden sollen.
Geometrie und Kunst in den schönsten Maßwerken Frankreichs und der Westschweiz. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (187). Gfeller, Walter. MASSWERK VOM ZAUBER DES ORNAMENTS. Deutsch. 2021. 264. S. 591 sw. Abb. 32,0 x 24,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1085-5 Michael Imhof
Das Bauornament der gotischen Bauwerke par excellence, das Maßwerk, wird hier einer Untersuchung nach bestimmten Kriterien unterzogen. Diese konzentriert sich im Zeitraum von 1200–1550 auf die Kathedralen von Lausanne und Freiburg sowie das Kloster Hauterive als Schwerpunkte. Die EinflĂŒsse des Style flamboyant in Frankreich auf die Westschweiz werden nachdrĂŒcklich einbezogen. So wird ersichtlich, dass die Maßwerke stets in einem Netz gegenseitiger EinflĂŒsse und Ausstrahlungen, einer „Kommunikation“ stehen. Das wichtigste Beweismittel dazu ist die planimetrische Analyse. Sie liefert die nötige Transparenz in den formalen Aufbau eines Maßwerks, ergĂ€nzt mit der exakten Konstruktion desselben Maßwerks inklusive Schattenschraffuren, was zu einer klaren plastischen Aussage fĂŒhrt. Nach dem Band „Geschichte des Maßwerks am Oberrhein“ steht die Analyse auch im vorliegenden Werk im Mittelpunkt einer kunsthistorischen Forschung und ist demzufolge als eine Pionierleistung zu betrachten.
Leonardo in Comparison. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (188). Hrsg.: Gebhardt, Johannes; Zöllner, Frank. Paragone. Englisch; Deutsch. 2021. 176. S. 3 sw. Abb. , 73 fb. Abb. 30,0 x 22,0 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1017-6 Michael Imhof
This volume brings together the papers delivered at the international conference Paragone. Leonardo in Context, held in July 2019 at the University of Leipzig, as well as an additional essay by Martin Kemp on Leonardo’s sfumato. For this publication, the original conference title was slightly modified to Paragone. Leonardo in Comparison, in order to do justice to the comparative character of the studies it presents and the importance of comparison as a methodological paradigm. A discussion of this is found in the introduction, which at the same time seeks, by way of example, to apply the comparative paradigm to currently the most contentious issue in Leonardo scholarship: the artist’s design for a Christ as Salvator Mundi.
Schwetzingen Palace. Guide. Wagner, Ralf Richard; Schröck-Schmidt, Wolfgang; Wiese, Wolfgang. Hrsg.: Staatliche Schlösser und GĂ€rten Baden-WĂŒrttemberg. Englisch. 2021. 96. S. 92 fb. Abb. 23,5 x 12,5 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0538-7 Michael Imhof
Schwetzingen Palace, the glamorous summer residence of Prince-Elector Carl Theodor, goes back to a moated castle built in the 14th century. It was converted, destroyed and reconstructed several times up to the early 18th century, when Carl Theodor systematically expanded the palace and garden. In addition to the palatial decoration of in his apartments, the prince-elector was an active builder: He added the north curved structure, where his famous palace theater also found a home.
After the electoral court was relocated to Munich in 1778, the palace was no longer consistently occupied. In 1803, along with the entire right-bank Palatine, it fell to the margraves, later grand dukes, of Baden, who commissioned the final changes in the Directoire style.
Today, Schwetzingen Palace offers visitors insights into courtly life at a summer ÂŹresidence during the late Rococo and early Classicist periods.
Bauhaus-Impuls in Brasilien. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (186). Bia?obrzeska, Joanna. 2021. 336 S. 223 fb. Abb., 618 sw. Abb. 30 x 24 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0807-4 Michael Imhof
Brasilien nahm zu Anfang des 20. Jahrhunderts etliche durch den Nationalsozialismus vertriebene deutschsprachige Einwanderer auf, die differenziert zur Popularisierung der Moderne im Land beitrugen. In Bauhaus-Impuls in Brasilien wird die Übertragung konkreter architektonischer Lösungen in die brasilianische Moderne verfolgt, die für das Bauhaus charakteristisch waren. Dabei wird das VermĂ€chtnis des Formansatzes des Neuen Bauens mit Blick auf die Entwicklung der Modernen Architektur in Brasilien nachgezeichnet. Auf Grundlage einer Untersuchung des Wirkens von vier ausgewĂ€hlten Architekten sowie vergleichender Analysen der Bautypen der WohnhĂ€user, der Schulen und des sozialen Wohnungsbaus wird aufgezeigt, wie nicht nur die baulichen, sondern auch die gesellschaftlichen Ideen des Bauhauses ihren Eingang in die brasilianische Architektur fanden.
HelgonskÄp. Medieval tabernacle shrines in Sweden and Europe. Kroesen, Justin; TÄngeberg, Peter. Englisch. 2021. 352 S. 21 sw. Abb., 414 Abb. 30 x 23 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1066-4 Michael Imhof
Tabernacle shrines – enclosures containing a single saint`s effigy equipped with two, four or more wings – are a neglected form of medieval altar decoration. Although they were common across the Latin West, surviving examples are spread very unevenly over Europe. Most of the c. 500 preserved tabernacle shrines are found in Central Italy, Northern Spain, across Germany, and particularly in Scandinavia. More than onethird of the total European stock is preserved in Sweden, making it the only country where the entire development of such ‘HelgonskĂ„p’ (‘saints’ cupboards’) can still be gleaned. Departing from the Swedish wealth, this study explores the tabernacle shrine as a European phenomenon in medieval art. The first chapters distinguish and analyse seven different types of tabernacle shrine, while the last sections focus on the object type as an artistic category, as a physical object in medieval church space, and on its remarkable survival in Lutheran Sweden.
Erinnerung und Aufbruch. EuropÀisches Kulturerbejahr 2018: Dokumentation, VDL-Jahrestagung, Trier 2018. Hrsg.: Generaldirektorin Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege. 2021. 160 S. 111 fb. Abb., 13 sw. Abb. 30 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1065-7 Michael Imhof
„Erinnerung und Aufbruch“ war das Motto der Jahrestagung der Landesdenkmalpfleger der Bundesrepublik Deutschland 2018 in Trier. Ausgehend von den Leitthemen des EuropĂ€ischen Kulturerbejahres ging es darum, Bilanz zur Entwicklung und zum RollenverstĂ€ndnis der Denkmalpflege nach dem Aufbruch des Denkmalschutzjahres 1975 zu ziehen und die Frage nach den neuen Herausforderungen in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft mit ihren internationalen Verflechtungen zu stellen.
Farbrausch. Christopher Lehmpfuhl. Hrsg.: Borges, Ingo; Fleischhauer, Carsten. 2021. 232 S. 225 fb. Abb. 28,5 x 24,5 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1073-2 Michael Imhof
Unter dem Titel „Farbrausch“ prĂ€sentiert die große monographische Werkschau den Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl (geb. 1972). Der ehemalige MeisterschĂŒler von Klaus Fußmann ist einer der prominentesten Vertreter einer aktuellen Freilichtmalerei. Naturlandschaft und Stadtraum inspirieren ihn gleichermaßen. Auf regelmĂ€ĂŸigen Malreisen tourt Lehmpfuhl durch die verschiedensten LĂ€nder und ĂŒber die Kontinente. HĂ€ufig gilt sein Augenmerk landschaftlichen Extremen, wie den Hochalpen, der islĂ€ndischen Vulkanlandschaft und dem Meer. In der Ausstellung und im begleitenden Katalog werden der spektakulĂ€re Entstehungsprozess und die Maltechnik des KĂŒnstlers bei seinen farbgewaltigen Ölbildern, aber auch seine faszinierenden, leichten Aquarelle zu erleben sein. Die in enger Zusammenarbeit mit dem KĂŒnstler konzipierte Ausstellung wird das „best of“ aus 25 Schaffensjahren Lehmpfuhls zeigen: Ausgestellt werden ca. 140 Werke, darunter zahlreiche großformatige und mehrteilige GemĂ€lde – wie ein ĂŒber 14 m breites Panorama des Berliner Schlossplatzes –, Aquarelle, Druckgraphiken und drei sogenannte „LitfaßsĂ€ulen-Bilder“ mit 360°-Malerei.
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