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Imhof Verlag

 
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Kirche leer — was dann?. Neue Nutzungskonzepte fĂŒr alte Kirchen!. Hrsg.: Deutschen Stiftung Denkmalschutz; Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. 2011. Deutsch. 142 S. 30 x 21 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-684-8 Michael Imhof
Erst das moderne DenkmalverstĂ€ndnis hat die Umnutzung alter Kirchen hervorgebracht, die mit der ĂŒberkommenen Substanz schonend umgeht und die Bedeutung sakraler Bauten im Stadt- bzw. OrtsgefĂŒge berĂŒcksichtigt. Viele leer stehende und verfallene Kirchen mit zum Teil wertvoller Ausstattung konnten in den vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe von neuen Nutzungskonzepten erhalten, d. h. vor dem Abriss bewahrt werden . Der vorliegende Band liefert zahlreiche BeitrĂ€ge, die sich anhand konkreter Beispiele zunĂ€chst mit den Ursachen des Kirchenleerstandes, folgend mit der Kirchenerhaltung und abschließend mit ihrer Umnutzung befassen.
Holger Kunde. Der Dom zu Naumburg. 32 S. 54 fb. Abb., 16 x 24 cm, Gh. Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 3,99 ISBN: 978-3-86568-029-7 Michael Imhof
Der Naumburger Dom „St. Peter und Paul“ zĂ€hlt zu den berĂŒhmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters und ist einer der bedeutendsten Beispiele der Baukunst der spĂ€ten Romanik und der frĂŒhen Gotik.
Nach einer EinfĂŒhrung zur Baugeschichte des Naumburger Doms stellt der vorliegende FĂŒhrer die Ausstattung, insbesondere die ab der Mitte des 13. Jahrhunderts geschaffenen Werke des Naumburger Meisters vor (die Stifterstandbilder, die Kreuzigungsgruppe und die Reliefs der Passion Christi), beschreibt das Äußere des Bauwerkes und bietet einen Rundgang durch das GebĂ€ude. Abschließend behandelt die Publikation die Dreikönigskapelle, das Domschatzgewölbe, Ägidienkurie und Domgarten. Ein Grundriss des Doms erleichtert dem Leser und Besucher die Orientierung.
Der Naumburger Meister - Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen. Hrsg. Vereinigten Domstiftern zu Merseburg, Naumburg und dem Kollegiatstift Zeitz. 2 BĂ€nde. 2011. 1568 S., 900 Abb., 29 x 22 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-86568-600-8 Michael Imhof
Das zweibĂ€ndige Werk ist ein Standardwerk zur Skulptur und Architektur des 13. Jahrhunderts. Es berĂŒcksichtigt gleichermaßen die Entwicklung in Deutschland, Frankreich und England, unter besonderer BerĂŒcksichtigung des Naumburger Meisters, des herausragenden in Deutschland tĂ€tigen KĂŒnstlers des Hochmittelalters.
Aus dem Inhalt:
I. Der Baumeister der Kathedrale (Quellen, KĂŒnstlerlob, GrabmĂ€ler, Inschriften, Architekturzeichnungen, Bilddidaktik)
II. Das menschliche Antlitz Christi und die Neubewertung des Individuums (Passionsfrömmigkeit, religiöse Bewegung; Triumphkreuzgruppen; Freiberger
Goldene Pforte; englische Skulptur)
III. Kunst und Wissenschaft (Entdeckung der Natur in Philosophie und Dichtung; Naturnachahmung in der Bauskulptur)
IV. Kathedrale von Reims, Straßburger MĂŒnster, Magdeburg und Naumburg
V.–VI. Herkunft des Naumburger Meisters
VII. Kulturlandschaft an Saale und Unstrut
VIII.–XIII. Westchor des Naumburger Doms, StiftergedĂ€chtnis, Herrscherbildnis, Stifterfiguren, Milieu der ritterlich-höfischen Kultur, Glasmalereien, Konzept und Programmatik
XIV.–XVII. Kathedrallettner, BauhĂŒttenbetrieb, Fassung mittelalterlicher Skulptur, Meißner Ostchor
XVIII. Bildhauerkunst in der Nachfolge des Naumburger Westchors
XIX. Kunst der Zeit Ludwig des Heiligen – Ein neues höfisches Ideal in Frankreich und seine Ausstrahlung
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Unser Schwarzwald. Romantik und Wirklichkeit. Hrsg.: Augustinermuseum – StĂ€dtische Museen Freiburg. 2011. 216 S., 320 fb. Abb., 24 x 28 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 37,90 ISBN: 978-3-86568-641-1 Michael Imhof
Vom 16. April bis zum 30. Oktober widmet sich das Augustinermuseum in Freiburg in einer großen Sonderausstellung der Geschichte und den Geschichten des Schwarzwaldes. Es prĂ€sentiert seine umfangreiche Sammlung volkskundlicher Objekte mit einem neuen, frischen und manchmal auch frechen Blick. AnlĂ€sslich dieser Ausstellung erscheint der aus Essay- und Katalogteil bestehende Ausstellungskatalog. HĂŒbsch bunt, wild romantisch oder beides? Die Ausstellung greift Klischees auf, bricht diese und eröffnet einen neuen Blick auf eine Kulturlandschaft, die als Heimat, Reiseziel, Region erfolgreicher Erfinder und HĂ€ndler, Maler und Poeten nicht nur deutschlandweit, sondern auch im Ausland bekannt ist.
Der Westchor des Naumburger Doms. Kunde, Holger; Ludwig, Matthias; Siebert, Guido. 2011. 32 S., 20 fb. Abb. 24 x 16 cm, Geh. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-528-5 Michael Imhof
Mit der Vollendung des Naumburger Doms wurde gegen 1243 der auf den französischen Kathedralbaustellen geschulte, heute als Naumburger Meister bekannte Bildhauer-Architekt beauftragt. Aus der Architektur sich lösende und doch mit ihr untrennbar verbundene lebensgroße Stifterfiguren umstehen im Inneren den Raum um den Altar. Die höchst individuell gestalteten Stifterfiguren werden als Skulpturen des 13. Jahrhunderts und als historische Personen des 11. Jahrhunderts in zahlreichen Fotografien und prĂ€gnant formulierten Texten einzeln vorgestellt.
Kunde, Holger; Ludwig, Matthias; Siebert, Guido. Der Westlettner des Naumburger Doms. 2011. 32 S., 20 fb. Abb., 24 x 16 cm, Geh. EUR 5,00 CHF 8,50 ISBN: 978-3-86568-507-0 Michael Imhof
Dramatische Szenen voller Erregung und Leidenschaft ereignen sich in den Reliefs des Naumburger Westlettners. Mit Wucht und Unmittelbarkeit tritt die Passion Christi dem GlĂ€ubigen entgegen, der Teil des Kreuzigungsgeschehens wird. Erdacht und geschaffen von einem der grĂ¶ĂŸten namenlosen KĂŒnstler des 13. Jahrhunderts: dem Naumburger Meister.
Das Heft stellt die Skulpturen und Blattkapitelle am Westlettner und seine Architektur in ĂŒbersichtlichen Texten und zahlreichen detaillierten Farbaufnahmen dar.
Imhof, Michael. Frankfurt am Main Francfort ‱ Francoforte. Architektur und Kunst ‱ Art and Architecture ‱ arte y arquitectura ‱ arte e. 2011. Dtsch/Engl.;Spanisch;Italienisch. 128 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 9,99 ISBN: 978-3-86568-466-0 Michael Imhof
Der viersprachige Text-Bildband liefert eine Übersicht ĂŒber die Architektur und Kunst der Mainmetropole von den Ă€ltesten erhaltenen baulichen Zeugnissen – der Pfalz – bis zu den eindrucksvollen HochhĂ€usern, MessegebĂ€uden und den Neubauten am Westhafen. DarĂŒber hinaus vermitteln die Fotos einen lebendigen Eindruck der pulsierenden Großstadt mit Festen und anderen kulturellen Veranstaltungen, die nicht zuletzt durch die bedeutenden Museen geprĂ€gt werden.
1200 Jahre Johannesberg. vom Nebenkloster zum Stadtteil von Fulda. Hrsg.: Stein, Gerwin; Schreiner, Manfred; Schmidt, Mathias R.2011. 240 S. 25 x 22 cm. Gb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-86568-647-3 Michael Imhof
AnlĂ€sslich des 1200 jĂ€hrigen JubilĂ€ums erscheint das Buch „1200 Jahre Johannesberg – vom Nebenkloster zum Stadtteil Fulda“. In diesem literarischen Werk wird die Geschichte in Wort und Bild zum Leben erweckt. Es soll informieren ĂŒber Vergangenes und Unbekanntes, aber auch animieren zum Erinnern und ErzĂ€hlen.
Fischer, Antje Marthe. GlĂ€serne Pracht: Die Glassammlung des Staatlichen Museums Schwerin. Bestandskatalog. Staatliches Museum Schwerin01.04-26-06-2011. Hrsg.: Fischer, Antje Marthe; BlĂŒbaum, Dirk; Staatliches Museum Schwerin Kunstsammlungen, Schlösser und GĂ€rten. 2011. 360 S. 28 x 21 cm. Gb. EUR 34,95. ISBN: 978-3-86568-680-0 Michael Imhof
Das Schweriner Museum besitzt eine umfangreiche Glassammlung, die nahezu eintausend HohlglĂ€ser und Objekte von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts umfasst. Die kostbarsten Pokale, Humpen, Zier- und GebrauchsgefĂ€ĂŸe aus vorwiegend europĂ€ischen Herstellungsgebieten werden in der Ausstellung gezeigt.
KĂŒnstlergrabmĂ€ler. Genese – Typologie – Intention – Metamorphosen. Hrsg.: MĂŒnch, Birgit Ulrike; Herzog, Markwart; Tacke, Andreas. 2011. 256 S. 97 auch fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-86568-629-9 Michael Imhof
Die BeitrĂ€ge untersuchen erstmals grundlegend das Grabmal des KĂŒnstlers aus kunst- und kulturhistorischer Perspektive, wobei ein besonderer Fokus auf frĂŒhneuzeitlichen Denkmalen liegt. Grabkapelle, Grabmal oder Grabbild, die fĂŒr einen KĂŒnstler oder in seinem Auftrag gestiftet wurden, stellen spezifische, nichtsdestoweniger bisher weitgehend unberĂŒcksichtigte Artefakte auf dem ‚weiten Feld‘ der Sepulkralkultur dar.
Neben Fragen zu BegrĂ€bniswunsch, Planung und tatsĂ€chlicher AusfĂŒhrung untersucht die Publikation, inwiefern sich gewisse Stereotypien herausbildeten und Interdependenzen ausmachen lassen, wie sich das Grabmal in das ƒuvre des jeweiligen KĂŒnstlers einordnen lĂ€sst und welchen FunktionsverĂ€nderungen es unterlag, wobei auch paraliturgische und genderspezifische Aspekte des Grabmals BerĂŒcksichtigung finden.
Neben einem in die Thematik einfĂŒhrenden Beitrag werden einzelne reprĂ€sentative KĂŒnstlergrabmĂ€ler (u. a. Bruegel, Asam, Thorvaldsen) als Quelle der individuellen oder familialen Memorialsicherung, der Jenseitsvorsorge, der SelbstreprĂ€sentation und Fremdwahrnehmung, der ökonomisch-sozialen Situierung, der Mythenbildung und Heroisierung gelesen.
Köppe, Tobias. Die Magdeburger Ulrichskirche. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. 2011. 208 S. 126 fb. u. 152 sw. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-86568-677-0 Michael Imhof
Die Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 ĂŒberstand die Magdeburger Ulrichskirche mit geringerer BeschĂ€digung als die meisten anderen Altstadtkirchen. Am 5. April 1956 ließen sie die SED-Verantwortlichen aus ideologischen GrĂŒnden sprengen. Seither klafft eine schmerzende LĂŒcke im Magdeburger Stadtzentrum, deren Schließung das Kuratorium Ulrichskirche e. V. befördern will. Das vorliegende Buch unternimmt einen Ausflug durch die reichhaltige Geschichte der Ulrichskirche, reflektiert die Gegenwart und zeichnet ein mögliches Bild ihrer Zukunft. Otto der Große, Ulrich von Augsburg, Martin Luther, Nikolaus von Amsdorf, Matthias Flacius Illyricus, Otto von Guericke, Oskar Zuckschwerdt, GĂŒnther Dehn: bedeutende Namen der deutschen Geschichte sind eng mit der Magdeburger Ulrichskirche verbunden. Ottonisch, protestantisch, bekennend, mit diesen drei Adjektiven kann die ĂŒber tausendjĂ€hrige Geschichte dieser Kirche in der Mitte der Stadt treffend beschrieben werden.
Dr. med. Tobias Köppe, geb. 1973 in Zerbst. Kindheit und Jugend in Haldensleben. Ab 1992 Studium der Humanmedizin an der UniversitĂ€t Greifswald und der Medizinischen Hochschule Hannover, zweijĂ€hriges Parallelstudium der Kunstgeschichte an der TU Braunschweig. Intensive BeschĂ€ftigung mit dem Thema Rekonstruktion von GebĂ€uden wĂ€hrend des Kunstgeschichtsstudiums. Im Dezember 2005 Anfertigung des stĂ€dtebaulichen Modells des Ulrichplatzes mit der Ulrichskirche. Anfang 2006 Veröffentlichung von Modellfotos und eigener Visualisierungen auf der Internetseite www.ulrichskirche.de. Seit 2006 Facharzt fĂŒr Plastische Chirurgie, Spezialisierung rekonstruktive Mikrochirurgie. Seit Oktober 2007 Vorsitzender des Kuratoriums Ulrichskirche e. V., der Gesellschaft zur Förderung der Rekonstruktion der Magdeburger Ulrichskirche.
Wietzorek, Paul. Das historische NĂŒrnberg. Bilder erzĂ€hlen. 2011. 160 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-86568-323-6 Michael Imhof
Die einstige Reichsstadt NĂŒrnberg wurde als Inbegriff einer mittelalterlichen Stadt lange Zeit als "steinerne Chronik Deutschlands" gerĂŒhmt. Wie berechtigt dieser Ehrentitel war, lĂ€sst sich bis heute nachvollziehen. NĂŒrnbergs Altstadt mit ihrem wohlerhaltenen Erscheinungsbild aus der Zeit der Gotik und Renaissance zĂ€hlte zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Stadtbildern ganz Deutschlands und wurde als Zentrum mittelalterlicher Kultur schlechthin gepriesen.
Im Zweiten Weltkrieg ist NĂŒrnberg weitgehend zerstört worden. Die Altstadt versank zu 90 Prozent in Schutt und Asche. Aber wie Phönix aus der Asche erstand die Stadt aus der Zerstörung, um einen höchst bemerkenswerten Wiederaufbau unter Wahrung der ĂŒberkommenen Strukturen zu beginnen. Die ungeheuren Verluste an historischer Bausubstanz waren natĂŒrlich nicht wettzumachen, dennoch haben die NĂŒrnberger die große Vergangenheit ihrer Stadt in vielen BaudenkmĂ€lern sichtbar und erlebbar bewahren können, so dass Vergangenheit und Gegenwart zu einer glĂŒcklichen Harmonie gefunden haben. Ungeachtet aller Verluste hat NĂŒrnberg seine Geschichte, seine IdentitĂ€t retten können.
Der Band ĂŒber das historische NĂŒrnberg will dazu anregen, das alte NĂŒrnberg wieder zu entdecken und die erlittenen Kriegszerstörungen bewusst zu machen. Die Ă€lteren NĂŒrnberger können in den zahlreichen Abbildungen ihre Stadt wiederfinden, und die jĂŒngeren Generationen erfahren, wie NĂŒrnberg einmal ausgesehen hat. Darin liegen zugleich Mahnung und Verpflichtung fĂŒr kĂŒnftige Generationen, mit ihrem Erbe verantwortungsvoll umzugehen. Titel erscheint Ende April 2011
Northemann, Yvonne. Zwischen Vergessen und Erinnern. Die NĂŒrnberger Klöster im medialen Geflecht. 2011. 376 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-86568-417-2 Michael Imhof
Das mittelalterliche NĂŒrnberg war um 1500 eine der politisch bedeutsamsten Handels- und Kunstmetropolen Europas. Diese BlĂŒtezeit der Stadt ist bislang vor allem aufgrund der lokalen Geschichtsschreibung prĂ€gnant in Erinnerung geblieben. Doch dieses Bild kann jetzt um eine weitere Dimension ergĂ€nzt werden: Denn am Beispiel der NĂŒrnberger Klöster, die sich als Schnittstelle stĂ€dtischer und monastischer Erinnerungskultur vom 13. bis frĂŒhen 16. Jahrhundert paradigmatisch fĂŒr eine Untersuchung anbieten, kann die grĂ¶ĂŸtenteils untergegangene und damit „verstummte“ visuelle Erinnerungskultur weitgehend rekonstruiert und damit wieder „zum Sprechen“ gebracht werden. Hierbei wird die Vielschichtigkeit von Vergessen und Erinnern sowie das Wirken der zentralen Akteure dieses Prozesses erstmals ĂŒberhaupt ĂŒber einen grĂ¶ĂŸeren zeitlichen Rahmen hinweg fĂŒr einen Stadtraum vorgelegt und die Bedeutung nicht-sprachlicher Zeichen innerhalb des medialen Erinnerungsgeflechts herausgestellt.
Kunst fĂŒr Jedermann - ThĂŒringer Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts. Sammlung Yvonne und Ludwig Ehmann, Basel. Hrsg.: Metz, Kunst & Auktionen; Vonderau Museum Fulda. 2011. 48 S. 23 x 17 cm. Ghf. EUR 7,95. ISBN: 978-3-86568-691-6 Michael Imhof
Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren wurde die Sammlung ThĂŒringer Porzellanfiguren von Dr. Ludwig Ehmann und seiner Frau Yvonne aufgebaut.
Die Sammlung besteht aus Geschirr und Porzellanfiguren, hergestellt in ThĂŒringer Manufakturen, dabei bilden Musikanten und Jahreszeitendarstellungen den Großteil. Es wurde kein Schwerpunkt auf eine bestimmte Manufaktur gesetzt, so dass die Manufakturen Closter Veilsdorf, Volkstedt, Wallendorf, Gotha, Gera, Limbach, Rauenstein und Ilmenau in der Sammlung vertreten sind.
Rotation. Bob Bagley, Lothar Nickel, Franco Scuderi. Hrsg.: Stasch, Gregor K.; Vonderau Museum Fulda. 2011. 32 S. 23 x 17 cm. Ghf. EUR 5,00. ISBN: 978-3-86568-690-9 Michael Imhof
Begleitband zur Ausstellung im Vonderau Museum Fulda 28. April – 29. Mai 2011Museum Bad Hersfeld 20. MĂ€rz – 17. April 2011. Kunstverein OttobrunnJuni – 18. Juni 2011Galeria Via Larga, Florenz15. Juli – 30. Juli 2011.
Die Sonderausstellung „Rotation - Robert Bagley, Lothar Nickel und Franco Scuderi“ zeigt Werke dreier zeitgenössischer und internationaler KĂŒnstler aus den USA, aus Italien und Deutschland.
Das ernestinische Wittenberg. UniversitĂ€t und Stadt (1486–1547). Hrsg: LĂŒck, Heiner; BĂŒnz, Enno; Helten, Leonhard; Sack, DorothĂ©e; Stephan, Hans-Georg. 2011. 276 S., 155 sw. u. 92 fb. Abb., 5 PlĂ€ne. 29 x 22 cm, Gb. EUR 49,35 CHF 67,90 ISBN: 978-3-86568-270-3 Michael Imhof
Im Mittelpunkt des ersten Bandes der Wittenberg-Forschungen steht der Wandel, der sich in der Stadt Wittenberg seit dem Regierungsantritt Friedrichs des Weisen 1486 und bis zum Ende der ernestinischen Herrschaft 1547 vollzog. Untersucht werden die institutionellen Reformen, die sie tragenden Eliten, die Auswirkungen der UniversitĂ€tsgrĂŒndung und des reformatorischen Geschehens auf die Stadtgestalt und Alltagskultur Wittenbergs. Erstmals werden schriftliche und bildliche Quellen systematisch wie umfassend ausgewertet, aktuelle archĂ€ologische und kunsthistorische Untersuchungen zu Residenz, UniversitĂ€t und Stadt einbezogen und die VerĂ€nderungen und BrĂŒche im Wittenberger Stadtbild auf einer soliden Quellenbasis erlĂ€utert.
Das Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg: UniversitĂ€t und Stadt (1486–1547)“ wird seit 2009 getragen von der Stiftung LEUCOREA in Wittenberg gemeinsam mit renommierten Landes- und Rechtshistorikern, Bauforschern, Kunsthistorikern und ArchĂ€ologen der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, der Technischen UniversitĂ€t Berlin und der UniversitĂ€t Leipzig.
Nils Aschenbeck. Villen in Berlin - Kleiner Wannsee mit der Colonie Alsen und dem Kleist-Grab. Beitr.: Rainer KĂŒhn. 2011. 80 S., 81 fb. u. 19 sw. Abb., 17 x 24 cm, Br. EUR 12,80 CHF 19,90 ISBN: 978-3-86568-660-2 Michael Imhof
Der Band beschreibt die grĂ¶ĂŸten, schönsten und interessantesten Villen am Kleinen Wannsee und in der Colonie Alsen. Die Leser erfahren die Biographien der Bewohner (des Industriellen Werner von Siemens, des Malers Philipp Franck, des Kunstsammlers Louis Auguste RavenĂ© und vieler anderer) und der Architekten (Hans Scharoun, Johannes Niemeyer u. a.). Ein eigener Beitrag behandelt die Geschichte des Kleist-Grabes. Am Kleinen Wannsee hatte Heinrich von Kleist zusammen mit Henriette Vogel Selbstmord begangen.
Wietzorek, Paul. König Ludwig II. von Bayern und seine Schlösser. 64 S., 90 Abb., 28 x 22 cm, Gb., Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 9,99 CHF 15,90 ISBN: 978-3-86568-683-1 Michael Imhof
Am 13. Juni 1886, am Pfingstsonntag vor 125 Jahren, ertrank König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See in der NĂ€he von Schloss Berg. Die UmstĂ€nde seines Todes sind bis heute nicht restlos geklĂ€rt, eine Tatsache, die dazu beigetragen hat, den Mythos vom „MĂ€rchenkönig“, wie er volkstĂŒmlich genannt wird, zu begrĂŒnden und im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Aber gerade dieser Name weist auf die zwiespĂ€ltige Persönlichkeit des Königs hin, der sich mit zunehmendem Lebensalter unter dem wachsenden Druck seines hohen Amtes und der quĂ€lenden Last persönlicher Probleme immer stĂ€rker der Wirklichkeit entzog, den AnsprĂŒchen der tĂ€glichen, vielfach zermĂŒrbenden RegierungsgeschĂ€fte auswich und sich schließlich in eine unwirkliche, mĂ€rchenhafte Welt der Kunst flĂŒchtete: in die fiktive Opernwelt Richard Wagners und in die prunkvolle Architektur seiner Schlösser. Die Publikation schildert Leben und Wirken Ludwigs II., stellt seine prunkvollen Schlossbauten detailliert anhand zahlreicher Abbildungen vor und skizziert abschließend die unterschiedlichen Formen seines Nachwirkens.
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Elfenbein. Barocke Pracht am Wiener Hof. Ausstellung im Liebieghaus, Frankfurt a. M. bis 26.6.2011.Hrsg.: BĂŒckling, Maraike; Haag, Sabine. 256 S. 262 fb. Abb. 30 x 24 cm, Pb. EUR 39,95 CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-639-8 Michael Imhof
Seine Herkunft aus fernen unbekannten LĂ€ndern, seine Seltenheit und faszinierende OberflĂ€chenbeschaffenheit machten das Elfenbein im Barock zu einer großen Kostbarkeit. Virtuose Meister fertigten daraus KunstkammerstĂŒcke, die wenn auch keinerlei Gebrauchswert, so doch einen hohen Kunstwert besitzen und somit fĂŒrstlich-imperialem ReprĂ€sentationsanspruch dienten, zumal sie von großem Reichtum zeugten. Ihre höchste BlĂŒte erlebte die Elfenbeinkunst in Wien zur Zeit von Kaiser Ferdinand III., Kaiser Leopold I. und des FĂŒrsten Karl Eusebius von Liechtenstein. Sie beschĂ€ftigten berĂŒhmte Elfenbeinschnitzer wie Adam Lenckhardt, Johann Caspar Schenck, Matthias Steinl u.a. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien prĂ€sentiert die Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt a. M. eine Auswahl an Prunkschalen und -kannen, Deckelbechern, Pokalen, Inkunabeln, Reliefs, Skulpturengruppen usw., die nicht nur die barocke Pracht am Wiener Hof, sondern auch eine nie wieder erreichte Meisterschaft in der Behandlung des kostbaren Materials dokumentiert.
Juden in Deutschland und 1000 Jahre Judentum in Fulda. Hrsg.: Imhof, Michael; Zukunft Bildung Region Fulda e. V. 440 S. 700 sw. u. 200 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 44,00. CHF 62,90 ISBN: 978-3-86568-673-2 Michael Imhof
Die vorliegende Publikation ist ein umfangreiches Standardwerk zur Geschichte der Juden in Deutschland, unter besonderer BerĂŒcksichtigung der jĂŒdischen Gemeinden im Raum Fulda. Die detaillierte Darstellung reicht von den Ritualmorden, der Kammerknechtschaft und den Pestpogromen im Mittelalter sowie den EinschrĂ€nkungen durch die Judenordnungen und der jahrhundertelangen Vertreibung und Verfolgung bis hin zur Deportation in die Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Dabei werden aber auch hoffnungsvolle Entwicklungen im Sinne einer Emanzipation und Integration im 19. Jahrhundert nicht ausgeklammert. Das Buch stellt die jĂŒdischen Gemeinden im Raum Fulda anhand zahlreicher Abbildungen im Einzelnen vor und gibt einen Ausblick auf die Neuentwicklung jĂŒdischen Lebens in der Region.
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