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Imhof Verlag

 
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Zintstoff 2. 65 Jahre deutsche Geschichte. Hrsg.: Dr. Gedig, Gerd. 2019. 336 S. 45 fb. Abb., 727 sw Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0917-0 Michael Imhof
Der 1941 geborene Fotograf GĂŒnter Zint hat mit seinen Fotos deutsche Zeitgeschichte kritisch dokumentiert. Bekannt geworden ist er durch seine Fotos von Wallraffs EnthĂŒllungsbĂŒchern „Der Aufmacher“ und „Ganz unten“. Aufgrund dieser Freundschaft hat GĂŒnter Wallraff auch zu diesem Fotobildband das Vorwort geschrieben.
Bilder von MusikgrĂ¶ĂŸen wie beispielsweise den Beatles, Rolling Stones, The Who, Jimi Hendrix und Frank Zappa, die Zint als Hausfotograf des Star Club in Hamburg fotografierte, gehören zu seinem Repertoire. Das Werk des Fotojournalisten GĂŒnter Zint umfasst rund drei Millionen Aufnahmen und reicht von Reportagen der Anti-Atomkraft- und APO-Bewegung ĂŒber Mauerfall und Deutsche Einheit bis hin zu St. Pauli-Milieu-Aufnahmen. Seit vielen Jahren begleitet GĂŒnter Zint auch Umweltprobleme mit der Kamera.
Zints Fotografien werden gegenwĂ€rtig an vielen Orten in Deutschland in Sonderausstellungen gewĂŒrdigt, u. a. im Bonner Haus der Geschichte, im Deutschen Historischen Museum in Berlin, im Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte.
RenĂ© von Schöfer (1883–1954). Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege (85). Wild, Moritz. Architekturlehre und StĂ€dtebau im Regierungsbezirk Aachen. 01.10.2019. 336 S. 179 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0860-9 Michael Imhof
Wie Architekten und StĂ€dtebauer in der „Weimarer Republik“, im Nationalsozialismus und im ersten Jahrzehnt der Bundesrepublik Deutschland ausgebildet wurden und welche Ursachen, Rahmenbedingungen und Akteure auf stĂ€dtebauliche Planungen eingewirkt haben, zeigt das Buch beispielhaft anhand der Architekturabteilung der Rheinisch-WestfĂ€lischen Technischen Hochschule Aachen, der Großstadt Aachen, der Kleinstadt JĂŒlich und einiger kleinerer Gemeinden des ehemaligen Regierungsbezirks Aachen.
Die Laufbahn und das Werk des Architekten René von Schöfer, der als Hochschullehrer und Planer ein Protagonist des StÀdtebaus in der Region war, vermitteln wie ein roter Faden zu den historischen Epochen und Beispielen. Die vielfÀltigen Archivquellen wurden dadurch verstÀndlich aufgearbeitet und ergeben wichtige Grundlagen zur weiteren Erforschung der regionalen Geschichte der StÀdte, des StÀdtebaus und der Denkmalpflege.
Bamberg. MilitÀr und Stadt. Veröffentlichungen des Bayerischen Armeemuseums (17). Hrsg.: Wiesemann, Gabriele; Freitag, Sabine. 2019. 192 S. 104 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0893-7 Michael Imhof
Bamberg blickt auf eine lange Tradition als Garnisonstadt zurĂŒck. Über mehrere Jahrhunderte war MilitĂ€r in der Stadt stationiert. Ulanen, die auf ihren Pferden zum Exerzierplatz ritten, gehörten ebenso zum alltĂ€glichen Stadtbild wie die Musikkapelle der Infanterie, die das kulturelle Leben bereicherte. Die Stadtgesellschaft nahm Anteil, wenn die Truppen schwer bewaffnet in den Krieg ausrĂŒckten oder wieder heimkehrten. Das stetig expandierende MilitĂ€r war einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Bamberg und die umfangreichen Kasernen sind die grĂ¶ĂŸten GebĂ€ude, die hier in staatlichem Auftrag je gebaut wurden. Erstmals wird die MilitĂ€rgeschichte Bambergs umfassend und anhand vieler Quellen prĂ€sentiert. Die BeitrĂ€ge namhafter Autoren behandeln die Baugeschichte der Kasernen, die enge Beziehung zwischen MilitĂ€r und Stadtgesellschaft im Kaiserreich, die Truppenverminderung in der frĂŒhen Weimarer Republik, die WiederaufrĂŒstung im Dritten Reich, ein Beispiel fĂŒr amerikanische Kulturdiplomatie nach 1945 und schließlich die PrĂ€senz der U. S. Army bis 2014. Der Band ist mit zahlreichen, aus den Archiven erschlossenen PlĂ€nen, Fotos und Zeitungsausschnitten reich bebildert.
Behrendt Wohnungsbau. Ein gutes StĂŒck Hamburg. Chronik 1952 bis 2017. Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG. 2019. 112 S., 205 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 14,95 CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0878-4 Michael Imhof
Seit 1952 entwickelt das Wohnungsbauunternehmen Behrendt Eigentums- und Mietwohnungen, ReihenhĂ€user und BĂŒrogebĂ€ude in Hamburg und Umgebung. Die reich bebilderte Chronik beschreibt die Geschichte des in dritter Generation gefĂŒhrten Familienunternehmens. Geschildert wird die Entwicklung des Hamburger Unternehmens vor dem Hintergrund des Wohnungsbaus in Hamburg und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen VerĂ€nderungen von den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur aktuellen Wohnungsbaupolitik der Hansestadt. Mit rund 11000 Wohnungen baute Behrendt an einem guten StĂŒck Hamburg mit. Ein Katalog der Bauvorhaben bis 2017 zeigt im Anhang die Vielfalt der realisierten Projekte.
DĂ€nemark und der Hausbau im Norden. Jahrbuch fĂŒr Hausforschung (64). Hrsg.: Arbeitskreis fĂŒr Hausforschung e. V. 2019. 304 S. 585 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0713-8 Michael Imhof
Das Jahrbuch zur Tagung in Aarhus versammelt 19 BeitrĂ€ge zum Hausbau in DĂ€nemark und den angrenzenden Regionen: Im Mittelpunkt steht das Gastland der Jahrestagung 2013, die denkmalrechtlichen Voraussetzungen und Forschungstraditionen werden ebenso erlĂ€utert wie die Entwicklung des Holzbaus seit dem spĂ€ten Mittelalter. Das Augenmerk gilt den prĂ€chtigen FachwerkhĂ€usern der Renaissance, die bis heute das Stadtbild von Aarhus und Ribe prĂ€gen, sie reprĂ€sentieren in ihrer Kombination aus niederdeutschen Schmuckelementen und dĂ€nischer HochrĂ€hmzimmerung die BrĂŒckenfunktion DĂ€nemarks zwischen Mittel- und Nordeuropa. Eine besondere Bedeutung kommt seit der Renaissance auch den Niederlanden zu, die nicht nur als protestantischer BĂŒndnispartner, sondern auch als Herkunftsregion zahlreicher Handwerker einen großen Einfluss auf die Baukunst des Nordens hatte. Nach den schweren Niederlagen DĂ€nemarks in den nordischen Kriegen ĂŒbernahm Schweden die Vormachtstellung im Ostseeraum, unter schwedischer Herrschaft entstanden bedeutende Wohn- und ReprĂ€sentationsbauten auch in Mecklenburg und Vorpommern. Der Band wird mit einem Blick auf die Franckeschen Anstalten in Halle abgerundet, die als Vorbild fĂŒr die modernen Einrichtungen der SozialfĂŒrsorge in Skandinavien dienten.
Spiegel der Malerei. Die druckgraphische Sammlung des Freiherrn von Wessenberg. Hrsg.: Rösch, Perdita; Stark, Barbara. 2019. 264 S. 699 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0906-4 Michael Imhof
Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774–1860), zunĂ€chst Generalvikar, dann Verweser des Bistums Konstanz, war nicht nur ein reformerisch eingestellter Kirchenmann, sondern auch ein großer Freund und Förderer der Kunst. Neben seiner GemĂ€ldesammlung besaß Wessenberg eine umfangreiche Kollektion reproduktionsgraphischer Werke aus fĂŒnf Jahrhunderten. Diese sogenannte Kupferstichsammlung ist in ihrer Gesamtheit nahezu vollstĂ€ndig erhalten und stellt in dieser VollstĂ€ndigkeit ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument dar, das Einblick gewĂ€hrt in die Sammlungsstrategien und die Kunstrezeption des frĂŒhen 19. Jahrhunderts. Der vorliegende Bestandskatalog bietet einen Überblick ĂŒber diese besondere Sammlung und prĂ€sentiert ihre Höhepunkte in detaillierten Beschreibungen.
Conrad Wilhelm Hase (1818-1902). Architekt, Hochschullehrer, Konsistorialbaumeister, Denkmalpfleger. Herausgegeben von Jager, Markus; Herausgegeben von Albrecht, Thorsten; Herausgegeben von Huntebrinker, Jan Willem. 01.10.2019. 216 S. 137 meist fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0904-0 Michael Imhof
Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) zĂ€hlt zu den einflussreichsten deutschen Architekten der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Mit dem Museum fĂŒr Kunst und Wissenschaft, dem heutigen KĂŒnstlerhaus, und der Christuskirche errichtete er in Hannover zwei bedeutende Programmbauten des Historismus. Die Christuskirche gilt zudem als frĂŒhes Muster fĂŒr das von Hase mitformulierte Eisenacher Regulativ fĂŒr den evangelischen Kirchenbau. Als Konsistorialbaumeister prĂ€gte Hase die niedersĂ€chsische Kirchenarchitektur wie kein Zweiter, sowohl bei Neubauprojekten als auch im konservatorischen Umgang mit historischen Bauten. Mit der Marienburg entwarf er fĂŒr die Welfen ein FĂŒrstenschloss, das den neogotischen Residenzen der Hohenzollern und Wittelsbacher keineswegs nachstand. DarĂŒber hinaus war Hase ĂŒber vier Jahrzehnte als Hochschullehrer tĂ€tig und prĂ€gte mehrere Generationen von Architekten.
Dieses Buch dokumentiert die Tagung, die im Oktober 2018 anlĂ€sslich des 200. Geburtstages von Conrad Wilhelm Hase im KĂŒnstlerhaus Hannover stattgefunden hat. Es bietet eine kompakte Zusammenschau der Hase-Forschung der letzten Jahrzehnte. DarĂŒber hinaus widmet es sich dem Schaffen des Architekten mit neuen Fragen und Perspektiven.
Hippomanie am Hofe. Jahrbuch 2018. Hrsg.: Stiftung ThĂŒringer Schlösser und GĂ€rten. 2019. 256 S. 30 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-0768-8 Michael Imhof
Pferde sind effiziente Nutztiere und noble Herrscherattribute zugleich. Reiterstandbilder aus allen Epochen seit der Antike demonstrieren militĂ€rische Macht und sind bis heute als Inbegriff von Macht und Herrschaft lesbar. Zudem galten Pferde ĂŒber die Zeitalter hinweg als besonders edel und anspruchsvoll. Der Umgang mit Pferden gehörte deshalb im höfischen Zeitalter zu den vornehmsten BeschĂ€ftigungen, die auch eines FĂŒrsten wĂŒrdig waren. Pferde waren ein Mittel der ReprĂ€sentation, die sich in Architektur, Zeremoniell und Alltag niederschlug. MarstĂ€lle und ReithĂ€user wurden oft an prominenten PlĂ€tzen innerhalb von Schlossanlagen errichtet. Die Reitschule und das Kunstreiten zĂ€hlten zu den Schwerpunkten der Prinzenausbildung. Einige Höfe unterhielten eigene GestĂŒte und betrieben intensiv Pferdezucht. Davon zeugen noch heute existierende Institutionen mit höfischem Ursprung, aber auch umfangreiche historische Pferdebibliotheken wie die der FĂŒrsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Die BeitrĂ€ge des interdisziplinĂ€ren Bandes nehmen kunst- und kulturgeschichtliche sowie naturwissenschaftliche und praktische Aspekte der höfischen Pferdekultur in den Blick und spannen den Bogen zur Gegenwart.
Gelebte Visionen fĂŒr eine neue Welt. Vonderau Museum Fulda (48). Hrsg.: Mollenhauer-KlĂŒber, Elisabeth; Siebenbrodt, Michael. loheland 100. 2019. 208 S. 281 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0902-6 Michael Imhof
Die »Loheland Schule fĂŒr Körperbildung, Landbau und Handwerk« wurde 1919 von Louise Langgaard (1883–1974) und Hedwig von Rohden (1890–1987) als Schul- und Siedlungsexperiment in Dirlos bei Fulda gegrĂŒndet. Als AusbildungsstĂ€tte fĂŒr Gymnastik und Tanz setzte diese stets durch Frauen gefĂŒhrte private Bildungseinrichtung wie das Bauhaus auf die Einheit der kĂŒnstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden zahlreiche WerkstĂ€tten aufgebaut, die wesentlich zum Bildungsprofil und materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.
Loheland, dessen Zentrum in der Körperbildung lag, ging wie das Bauhaus aus den europĂ€ischen Reformbewegungen hervor, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Antworten auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Welt suchten: das Arts and Crafts Movement in England, die Siedlungs- und Gartenstadtbewegung, die gymnastische Bewegung, die anthroposophische Bewegung Rudolf Steiners ab 1913 und der europĂ€ische Reformimpuls des Jugendstils bis hin zum Deutschen Werkbund. Wichtige Anregungen vermittelten auch die kĂŒnstlerischen Avantgarden, die durch die »Sturm«-Galerie Herwarth Waldens in Berlin zusammengefĂŒhrt wurden. Schließlich sind Jugendbewegung und Wandervogel sowie die bĂŒrgerliche Frauenbewegung mit ihrer Forderung nach Wahlrechten und gleichberechtigtem Bildungszugang fĂŒr Frauen als historische BezĂŒge zu nennen. Gleichzeitig wirkten die LohelĂ€nderinnen in zeitgenössische Bestrebungen selbst impulsgebend hinein.
Vor diesem Hintergrund stellt der Begleitband zur Ausstellung eine Auswahl der Exponate an Kunstwerken, Designobjekten, Werkstatt- und AlltagsgegenstĂ€nden, Fotos und Dokumenten aus den umfangreichen Sammlungen des Archivs der Loheland-Stiftung zum Teil erstmalig der Öffentlichkeit vor und bindet sie in BeitrĂ€ge von der Körperbildung bis zum ökologischen Landbau und der Siedlungsanlage ein. Der Fokus liegt auf der erfolgreichen TĂ€tigkeit von 1919 bis 1933.
Schwarz auf Weiß. Ausstellungskatalog Museum Behnhaus DrĂ€gerhaus LĂŒbeck 15.09.2019 bis 05.01.2020. Hrsg.: Bastek, Alexander. Max Liebermann und Hans Meid. 2019. 128 S. 130 fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0911-8 Michael Imhof
Max Liebermann (Berlin 1847–1935 Berlin) und Hans Meid (Pforzheim 1883–1957 Ludwigsburg) in einer gemeinsamen Ausstellung mit ihren besten Grafiken zusammenzufĂŒhren, erscheint auf den ersten Blick ĂŒberraschend, auf den zweiten umso lohnender. Ihre Wege haben sich mehrfach gekreuzt, in der Person von Paul Cassirer teilte Meid mit Liebermann auch den KunsthĂ€ndler und Verleger. Vor allem Cassirers KĂŒnstlerflugblĂ€tter „Kriegszeit“ sorgten dafĂŒr, dass Liebermanns und Meids Namen als zusammengehörig ins Bewusstsein einer grĂ¶ĂŸeren Öffentlichkeit drangen.
Im Gegensatz zu Liebermann konnte sich Meid nicht als Maler durchsetzen, bevor er mit seinem druckgrafischen Werk an die Öffentlichkeit trat. Um 1910 fand er zu einem spezifischen Stil der Radierung. Er zeichnet sich durch eine malerische Wirkung unter Verwendung der kalten Nadel aus. Mit Liebermann teilt Meid den leichten, oft sparsam eingesetzten Strich. Doch trotz Überschneidung bestimmter Sujets wie Reitern im Tiergarten, Ausflugslokalen oder Badenden sind fundamentale Unterschiede nicht zu ĂŒbersehen. Liebermanns Radierungen stehen in enger Beziehung zu seiner Malerei, sind geradezu Ableitungen in einer immer stĂ€rker sich verkĂŒrzenden zeichnerischen Sprache davon. Und der „Malerei des modernen Lebens“ stand nicht nur der Realist, sondern auch der Impressionist Liebermann wesentlich nĂ€her als Meid, dessen Ikonografie einer Welt jenseits der RealitĂ€t entspringt und der sich eher im expressiven Pathos des Barock, in der ĂŒberschwĂ€nglichen Lebensfreude des Rokoko wie in der existenziellen AbgrĂŒndigkeit der Romantik zuhause fĂŒhlte.
Menzel. Maler auf Papier. Hrsg.: PfÀfflin, Anna Marie; Kupferstichkabinett - Staatliche Museen zu Berlin. 2019. 288 S. 197 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0849-4 Michael Imhof
Adolph Menzel als Maler auf Papier ist eine Entdeckung. In den kĂŒnstlerischen Medien Aquarell, Pastell, Gouache sowie seiner ausgefeilten Mischtechnik setzt Menzel pointiert ausgefĂŒhrte Motive aufs Papier. Sie stehen neben rasch hingeworfenen Bleistiftstudien und großformatigen LeinwandgemĂ€lden.
Anhand von rund 100 ausgewĂ€hlten Werken zeigt sich, welche Technik Menzel fĂŒr welche Themen und die Hervorbringung welcher Effekte wĂ€hlt:
Die Aquarellmalerei sowie die lavierende Malweise generell bevorzugt er besonders fĂŒr „alles, was da mit Luft zusammenhĂ€ngt“, wie er es 1848 in einem Brief formuliert. Dazu zĂ€hlen Wolkenstudien und Impressionen von Licht, Luft, Rauch, Hitze und KĂ€lte. Anders verfĂ€hrt Menzel mit dem Pastell, der sogenannten trockenen Malerei. Hiermit skizziert er Experimentelles und Fragmentarisches, ohne den BildtrĂ€ger gĂ€nzlich zu fĂŒllen. In dieser Technik bringt er aber auch durchkomponierte BlĂ€tter zu Papier, die bereits einen sehr bildmĂ€ĂŸigen Eindruck vermitteln. Seit den 1860er Jahren, nach Abschluss des Krönungsbildes, des grĂ¶ĂŸten und figurenreichsten seiner ÖlgemĂ€lde, dominieren bei Menzel deckende Malereien in Gouache und Mischtechnik. Zeitgenössisches und Historisches, oft bis zum Blattrand ausgefĂŒhrt, sind die Themen solcher Bilderfindungen im Kleinen.
Neuerungen im Hausbau unter dem Einfluss der Landesherren und ihrer Baumeister zwischen 1650 und 1830. Jahrbuch fĂŒr Hausforschung (69). Hrsg.: Arbeitskreises fĂŒr Hausforschung e. V. Die neuen HĂ€user in den neuen StĂ€dten und Dörfern. 2019. 352 S. 309 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0891-3 Michael Imhof
Die 35 BeitrĂ€ge der AHF-Jahrestagung 2018 in Schwerin widmen sich dem Hausbau in StĂ€dten und Dörfern, die im Zeitalter des Absolutismus zwischen 1650 und 1830 neu gegrĂŒndet wurden oder nach Brandkatstrophen wiederaufgebaut werden mussten. Einzelstudien und ÜberblicksbeitrĂ€ge zeichnen den Einfluss nach, den die Landesherren und ihre Baumeister auf die Bauweise, die Gestalt und die Funktion der neuen HĂ€user ausĂŒbten. Thematisch wird ein Bogen geschlagen von den Architektur- und Planungstheorien des 18. Jahrhunderts ĂŒber die lĂ€ndlichen Kolonistensiedlungen und „hugenottischen“ StadtgrĂŒndungen und -erweiterungen bis zu den verordneten feuersicheren Bauweisen nach den hĂ€ufigen Brandkatastrophen. Mit starker ReprĂ€sentanz von Mecklenburg-Vorpommern als Tagungsregion finden sich BeitrĂ€ge von Schleswig-Holstein und Niedersachsen ĂŒber ThĂŒringen und Hessen sowie Franken und Bayern bis sĂŒdöstlich darĂŒber hinaus aus der ehemaligen Donaumonarchie und selbst aus Georgien sowie den Kolonien. FĂŒnf BeitrĂ€ge resĂŒmieren aktuelle bauhistorische Studienarbeiten jĂŒngerer Hausforscherinnen und Hausforscher.
Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz. Fröhlich-Schauseil, Anke. Hrsg.: KnĂŒvener, Peter; StĂ€dtischen Museen Zittau. 2019. 280 S. 304 fb. Abb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0907-1 Michael Imhof
Der Oybin! Gekrönt von einer Burg- und einer Klosterruine, erhebt sich der Fels wie eine Großskulptur inmitten des Zittauer Gebirges. Seit dem 18. Jahrhundert gehört er zu den herausragenden Bildmotiven der Landschaftsmalerei.
Den kĂŒnstlerischen Höhepunkt bilden Oybin-Darstellungen von Malern der Romantik, unter ihnen Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Carl Blechen. Delikat abgebildet und ins Universelle ĂŒberhöht, machten sie den Oybin ĂŒberregional bekannt und schrieben ihn dem BildedĂ€chtnis der deutschen Romantik ein. Vom Beginn des 18. bis weit ins 19. Jahrhundert hinein stellten ihn darĂŒber hinaus zahlreiche weitere Maler, Zeichner und Grafiker auf vielfĂ€ltige Weise dar. Ausgehend von den reichen, zum grĂ¶ĂŸten Teil noch nicht publizierten KunstbestĂ€nden der StĂ€dtischen Museen Zittau umfasst der Band somit Werke des Barock und SpĂ€tbarock, der Empfindsamkeit, der Romantik und einer impressionistisch beeinflussten Freilichtmalerei.
Hierbei wird dem Schaffen oberlausitzer KĂŒnstler gebĂŒhrend Raum gegeben, die beispielsweise auch in SĂŒddeutschland und in Italien tĂ€tig waren; unter ihnen der aus Zittau stammende hervorragende Landschaftsmaler Adolf Thomas.
Souvenir Suisse. Die Graphiksammlung der Stiftung Familie Fehlmann. Hrsg.: Stiftung Familie Fehlmann Winterthur; FĂ©raud, Christian; Matile, Michael. 2019. 200 S. 156 fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0833-3 Michael Imhof
Erinnerungen sind das Bleibende im Gedankengut von Reisenden, heute wie damals – seien es Fotos, Postkarten, Ansichten oder das gute alte Skizzenbuch. Sie alle sind hilfreiche GedankenstĂŒtzen. Als die Schweiz im 18. Jahrhundert mit dem aufkommenden Tourismus zum Reiseziel wurde, entstand eine neue Art der Bildproduktion: Der Winterthurer Maler, Zeichner und Radierer Johann Ludwig Aberli (1723–1786) erfand in den 1760er Jahren die handkolorierte Umrissradierung, eine klug gewĂ€hlte Kombination von Druckgraphik und Aquarell. Die bei KĂ€ufern beliebten BlĂ€tter waren hochbezahlte Souvenirs, die als Abbild des „Arkadien Europas“ bis nach England und Russland Verbreitung fanden.
Die Stiftung Familie Fehlmann in Winterthur, die 2016 auf Initiative des Winterthurers Heinz Fehlmann-Sommer gegrĂŒndet worden ist, besitzt eine faszinierende Sammlung dieser Druckgraphik der „Schweizer Kleinmeister“. Diese ursprĂŒnglich von seinem Vater Heinrich Fehlmann-Richard mit viel Liebe und Kennerschaft zusammengetragenen BlĂ€tter werden nun erstmals einem breiten Publikum in Buchform prĂ€sentiert.
Zeitenwende 1400. Die goldene Tafel als europÀisches Meisterwerk. Hrsg.: Köllermann, Antje-Fee; Unsinn, Christine. 2019. 256 S. 26 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0512-7 Michael Imhof
In den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts entstand in der Hansestadt LĂŒneburg ein Kunstwerk von herausragender Bedeutung: Schreiner, Bildschnitzer und Maler von internationalem Rang arbeiteten an der „Goldenen Tafel“, dem neuen Altaraufsatz fĂŒr die traditionsreiche Benediktinerabteikirche Sankt Michaelis. Sie schufen ein Werk, das der feierlichen Inszenierung eines ĂŒber Jahrhunderte gewachsenen Kirchenschatzes diente und zum Schönsten zĂ€hlt, was sich aus der Zeit um 1420 in Norddeutschland erhalten hat.
Nach einer umfassenden Restaurierung erstrahlt die Goldene Tafel nun wieder in neuem Glanz. Ausstellung und Katalog fragen nach den GrĂŒnden fĂŒr die Entstehung des Werks und beleuchten seine frĂŒh einsetzende Wahrnehmung als Geschichtsmonument von ĂŒberregionaler Bedeutung. Die herausragende kĂŒnstlerische QualitĂ€t des Objektes wird im Kontext der lokalen wie der internationalen Kunst der Zeit aufgezeigt. Der Katalog zeichnet ein reiches Panorama der Kunst um 1420 im nördlichen Deutschland.
ReprĂ€sentationsbau fĂŒr Rat, Stadt und Land. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (169). Köhl, Sascha. Das BrĂŒsseler Rathaus. 2019. 224 S. 192 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0613-1 Michael Imhof
Das ab 1401 errichtete BrĂŒsseler Rathaus setzte mit seiner reichen Gestaltung und Ausstattung neue MaßstĂ€be fĂŒr den Kommunalbau in den Niederlanden, aber auch in weiten Teilen Europas. Die vorliegende Studie widmet sich der Frage nach den Ursachen fĂŒr die außergewöhnliche QualitĂ€t dieses Rathauses. Sie beleuchtet die historische Ausgangssituation des Bauvorhabens, nĂ€hert sich den Intentionen der Bauherren und arbeitet die Bedeutung des Bauwerks im Kontext der öffentlichen Architektur Westeuropas heraus. Die Studie eröffnet damit neue Deutungsperspektiven fĂŒr den mittelalterlichen Kommunalbau und entwirft ein ungeahnt vielschichtiges Bild des BrĂŒsseler Rathauses, dessen besondere QualitĂ€t nicht allein auf seiner kommunalen Funktion als Sitz der Ratsherrschaft, sondern auch auf der territorialen Bedeutung BrĂŒssels als Hauptstadt des Herzogtums Brabant grĂŒndet: Das BrĂŒsseler Rathaus war ReprĂ€sentationsbau fĂŒr Rat, Stadt und Land.
Das Tal der Fulda aus der Luft. Von der Wasserkuppe ĂŒber Fulda, Bad Hersfeld, Rotenburg, Melsungen und Kassel nach Hann. MĂŒnden. Bogner, Franz X. 2019. 144 S. 248 fb. Abb. 27 x 22 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0884-5 Michael Imhof
Die Fulda ist einer der beiden dominanten QuellflĂŒsse der Weser, die bekanntlich in Hann. MĂŒnden den Namen lassen mĂŒssen. Sie durchfließt eine enorme Spannbreite an einzigartigen Landschaften im Osten und Norden Hessens. Mit ihrer Quelle an der Wasserkuppe, sozusagen dem Dach Hessens, legt die Fulda einen atemberaubenden Weg zurĂŒck, hat Perlen an Siedlungen an den Ufern und gibt nicht wenigen ökologischen Kleinoden in ihrem Tal eine Heimat. Der vorliegende Luftbildband hat also viel zu tun, um mit emotionalen Luftbildern einen aussagekrĂ€ftigen Bogen ĂŒber all die einmaligen Landschaften des Naturparks zu spannen. Diese Aufgabe ist gelungen, das PortrĂ€t reiht sich damit in die lange Reihe der erfolgreichen Kultur- und Natur-LuftbildbĂ€nde des Autors ein und hilft aus der ungewohnten Perspektive der „Augen der Götter“ zum Überblick im wahrsten Sinn des Wortes auf das grĂ¶ĂŸere Ganze. AusgewĂ€hlte OrtsportrĂ€ts helfen die großartige Naturgeschichte des Flusses zu verstehen: Hier schlĂ€gt sozusagen das Herz der Mitte Deutschlands. Sehen Sie selbst, hier ist es gut sein!
Rainer Ehrt Antike. Malerei, Zeichnung, Holzschnitte, KĂŒnstlerbĂŒcher & Skulpturen. Dr. Schade, Kathrin; Ehrt, Rainer. Hrsg.: im Auftrag der Winckelmann-Gesellschaft von Max Kunze. 2019. 128 S. 120 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0922-4 Michael Imhof
Der doppelsinnige Titel nimmt Rainer Ehrts (Jahrgang 1960) augenfĂ€llige Hinwendung zu den Themen der griechisch-römischen Antike in den Fokus. Der KĂŒnstler, der 1981-1988 an der Hochschule fĂŒr Kunst und Design Halle/Burg Giebichenstein studierte, bewerkstelligt seine Mythenbilder in den unterschiedlichsten Techniken, wobei der Schwerpunkt in der Grafik und Malerei liegt. Dargestellt ist die ganze Palette griechisch-römischer Mythen, darunter bekannte Themen wie Ikarus, Odysseus oder Orpheus. Die Ausstellung zeigt zudem originalgrafische KĂŒnstlerbĂŒcher, so zu Ovids Metamorphosen, Heinrich von Kleists Penthesilea oder Charles Baudelaires Klagen eines Ikarus. Zu Ehrts Oeuvre zĂ€hlen aber auch Skulpturen aus Holz, teils kombiniert mit anderen Materialien, von denen einige – darunter ein „Antikes Trio“ mythischer Mischwesen – in Stendal zu sehen sind. Rainer Ehrt setzt die mythische Bilderwelt in Beziehung zu unserer Lebenswirklichkeit.
Die meisten seiner Figuren sind freie Schöpfungen, die unserer modernen Alltagswelt entstammen und in ein fiktives Umfeld gesetzt werden. Viele Darstellungen zeichnen sich durch Witz und hintergrĂŒndige Ironie aus. Doch es gibt auch Themen, in denen brutale Gewalt in aller Direktheit gezeigt wird. Einigen Bildern ist wiederum eine rĂ€tselhaft-dĂŒstere Stimmung mit verschlĂŒsselten Sinnschichten zu eigen. Den Besuchern begegnen Medusa, Europa, Ariadne – es fĂ€llt auf, dass Ehrt eine besondere AffinitĂ€t fĂŒr die mythischen Frauengestalten hat. Dem KĂŒnstler geht es hier, neben aktuellen Fragen um die Geschlechterbeziehungen, vor allem um Sinnlichkeit und Erotik.
Endlich Maler!. Ein Abenteuer mit Kater Bruno und Paul Klee. Albrecht, Anna Elisabeth. Illustriert von Preier, Heike. 2019. 32 S. 20 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 7,95. CHF 9,10 ISBN: 978-3-7319-0605-6 Michael Imhof
Grießbrei versalzen, Stifte weggepackt und den Tag im Sessel verdösen? Und das nur, weil Paul meint, er sei kein richtiger Maler? Kommt gar nicht infrage! Kater Bruno setzt alles daran, um seinem Freund zu helfen. Doch dabei geht eine Menge schief, und schließlich sitzt Bruno selbst in der Patsche. Ob der charmante Kater es schafft, eine Lösung zu finden?
Das warmherzig erzĂ€hlte, fiktive Abenteuer wirft einen humorvollen Blick auf Paul Klees berĂŒhmte Tunis-Reise. Und wer weiß, hĂ€tte Kater Bruno nicht eingegriffen, wĂ€re aus Paul Klee vielleicht nie ein berĂŒhmter Maler geworden. Schwungvoll und witzig illustriert, begibt sich der Leser auf eine wunderbare Reise in die Welt der Farbe. Eine leuchtende Hommage an die Malerei und an die Freundschaft!
Ein Denkmal der Verkehrsgeschichte und des Kalten Krieges. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landesmuseums (53). Schlasse, Heike Eva. Die OderbrĂŒcke bei NeurĂŒdnitz. 2019. 96 S. 77 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0787-9 Michael Imhof
Unmittelbar am vielbefahrenen Oder-Neiße-Radweg, etwa auf halbem Weg zwischen KĂŒstrin und Schwedt, ĂŒberspannt eine imposante StahlfachwerkbrĂŒcke die Oder. Die meisten Radler steigen hier ab und staunen, dass der Zugang zur BrĂŒcke mit einem Tor verschlossen ist. Sie nehmen erst jetzt wahr, dass es sich um eine EisenbahnbrĂŒcke handelt, die keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz hat. Die Geschichte dieses geheimnisvollen Ortes bleibt auch nach ihrem Zwischenstopp weiter im Dunkeln. AufklĂ€rung bringt zukĂŒnftig dieses Buch und ein geplantes Informationszentrum, das hier fĂŒr einen zukĂŒnftigen Rad- und FußgĂ€ngerweg ĂŒber die BrĂŒcke errichtet wird. Eine kombinierte Straßen- und EisenbahnbrĂŒcke querte an dieser Stelle seit 1892 die Oder und verband die Orte NeurĂŒdnitz und ZĂ€ckerick. 1930 errichtete man daneben eine reine EisenbahnbrĂŒcke und die alte diente weiter als reine Straßenverbindung. Von den kriegszerstörten BrĂŒcken blieben auf deutscher Seite nur noch die historischen BrĂŒckenpfeiler und Widerlager. PlĂ€ne der militĂ€rischen FĂŒhrung des Warschauer Paktes fĂŒhrten zum Wiederaufbau der EisenbahnbrĂŒcke, der 1955 abgeschlossen war. Eine regulĂ€re Nutzung gab es freilich nie. Die BrĂŒcke ist heute wegen seiner verschiedenen Fachwerkoberbauten ein deutschlandweit einzigartiges technisches Denkmal und ein politisches Denkmal des Kalten Krieges. Das vorliegende Arbeitsheft gibt kenntnis- und detailreich Auskunft ĂŒber seine Geschichte und Konstruktion.
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