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Imhof Verlag

 
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Philipps, Thorsten /Freytag, Daniel: Berliner Botschaften. 2006. 80 S., 240 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-140-9 Michael Imhof
Das großzügig gestaltete, zweisprachige Buch zeigt eine Auswahl von Berliner Botschaften. Jede Botschaft wird auf je zwei Seiten in individuellen Texten in Spotlights dokumentiert und reflektiert sowie mit etwa sechs Innen bzw. Außenaufnahmen sowie der Nationalfahne abgebildet. Darüber hinaus enthält jeder Text eine Botschaft der jeweiligen Botschaft an Deutschland (Botschaft von der Botschaft – Message from the Embassy).
Dargestellt sind alle Botschaften derjenigen Länder, die an der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland teilgenommen haben.
Die Autoren sind gebĂĽrtige LĂĽbecker, Daniel Freytag ist bildender KĂĽnstler und Autor, Thorsten Philipps ist Politologe und Journalist.
Kult Bild /Cult Image. Das Altar- und Andachtsbild von Duccio bis Perugino /Painted Altarpieces an Panel Painting from Duccioto Perugino. Hrsg. v. Sander, Jochen. 2006. 336 S., 180 Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-128-7 Michael Imhof
Dieser Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Kult Bild“ des Städel Museums in Frankfurt und beschäftigt sich mit der Entwicklung des italienischen Altarbildes und der italienischen Tafelmalerei zwischen dem 13. und dem späten 15. Jahrhundert vom „Kult Bild“ zum „Kunst Bild“. Diese Altar- und Tafelbilder, für individuelle oder auch kollektive Andacht hergestellt, veränderte seit dem 13. Jahrhundert die Bildausstattung der Kirchen und Wohnhäuser in Italien. Dabei entwickelte sich das Altarbild in rasanter Geschwindigkeit von der einfachen Bilderreihe unter einem flachen Giebel zu den monumentalen, in mehreren Registern aufgebauten Polyptychen, die ihr Bildprogramm auf zahlreichen Einzeltafeln entfalten. Zugleich zogen erstmals gemalte Bilder in die privaten Haushalte ein. Ihre überwiegend sakralen Themen machten auch für den Einzelnen das heilige Bild verfügbar und spiegeln zugleich ein neues Interesse an persönlich ausgeübter Frömmigkeit. Das Buch zeigt nicht nur an ausgewählten Beispielen die Entwicklung des italienischen Altar- und Andachtsbildes von Duccio bis Perugino, sondern verdeutlicht zugleich auch die ursprüngliche Funktion der Bilder im Spannungsfeld zwischen öffentlicher und individueller Nutzung.
Cilento, Adele: Das byzantinische Sizilien und SĂĽditalien. Einl. v. Burgarella, Filippo. 300 S., 350 fb. Abb. 31,6 x 27 cm. Gb. Imhof, Petersberg 2006. EUR 69,00 ISBN: 3-86568-068-2 Michael Imhof
Der prächtig ausgestattete Bild-Textband erzählt die Geschichte des byzantinischen Reiches von seiner Ausbreitung im Mittelmeerraum ab dem 6. Jh. bis zur Krise im 11. Jh. Darüber hinaus untersucht er die Zivilisation in den zum byzantinischen Reich gehörenden Territorien und führt die Leser zu den Kunstschätzen nach Süditalien und insbesondere nach Sizlilien. Vorgestellt werden das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, die Religion und, nicht zuletzt, Kunst und Kultur. Ein großes Kapitel widmet sich dem byzantinischen Erbe auf Sizilien und präsentiert die wertvollen Kunstschätze in Palermo, Cefalù und Monreale. Der informative Text und die zahlreichen, beeindruckenden, z. T. doppelseitigen Abbildungen und vielen Details sowie Karten ergänzen sich zu einem wunderschönen und unverzichtbaren Band für alle, die an der byzantinischen Kultur interessiert sind und sich an der Pracht ihrer Kunst erfreuen.
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Dürer - Van Dyck - Warhol. Das inszenierte Porträt seit 1300. Beitr. v. Schütz, Bernhard. Hrsg. v. Brunner, Michael. 2006. 128 S., 120 Abb. 27 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-076-3 Michael Imhof
Das reich und aufwändig bebilderte Buch behandelt das Thema „Porträt in der Malerei und Druckgraphik“ an ausgewählten Beispielen von den „Viri illustres“ um 1330 bis heute. Einen wichtigen Raum nehmen dabei die Porträts und insbesondere die Selbstbildnisse Albrecht Dürers (Aufsatz von Bernhard Schütz: Dürer – Ruhm und Selbstwert im Spiegel des Porträts), von Anthonis van Dyck (mit seiner „Iconographie“) und von Andy Warhol ein, dessen öffentliche Wahrnehmung sich vom „Bad Boy“ zum „modernen van Dyck“ wandelte. Der Anhang verzeichnet die Objekte der Ausstellung, darunter bislang unveröffentlichte Werke von van Dyck und Warhol sowie ein wiederentdecktes Meisterwerk Max Liebermanns.
Das Buch soll zeigen, dass „Glanz und Glamour“ keineswegs nur ein Erscheinungsbild der Moderne ist, sondern bis ins Mittelalter verfolgt werden kann. Es unternimmt erstmals den Versuch, eine Geschichte des Glamourporträts nachzuzeichnen. Die Gemälde, graphische und fotografische Arbeiten aus acht Jahrhunderten geben überraschende Einblicke in die schillernde Welt des Glamour, der Beauties und der Femmes fatales. Neben den Reichen und Schönen stehen antike und moderne Helden, Kultfiguren und Stars, aber auch die bürgerlichen „Heroen und Heldinnen des Alltags“ im Mittelpunkt der Betrachtung.
Wilschewski, Frank: Die karolingischen Bischofssitze des sächsischen Stammesgebiets bis 1200. 2006. 320 S., 214 Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 3-86568-127-1 Michael Imhof
Mit Hilfe archäologischer Methoden gelingt es dem Autor, die Entstehung und Entwicklung der Bischofssitze Bremen, Halberstadt, Hamburg, Hildesheim, Minden, Münster, Osnabrück, Paderborn und Verden von ca. 800 bis 1200 darzustellen und miteinander zu vergleichen. Wesentliche Vergleichskriterien sind die Standortwahl, eventuelle Vorgängersiedlungen und die Struktur der Bistumszentren. Ziel der Untersuchung ist zu prüfen, ob die fraglichen Kirchenzentren nach einem einheitlichen Plan gegründet worden waren.
Die Kelten in der Rhön. Von der Milseburg zum Keltendorf. Hrsg. v. Höhn, Walter. 2006. 144 S., 200 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-142-5 Michael Imhof
Vor etwa 2500 Jahren bis Christi Geburt bevölkerten Keltenstämme große Teile Europas. Archäologische Funde und Reste von Wallanlagen auf zahlreichen Bergkuppen belegen, dass die Kelten auch in der Rhön zu Hause waren. Die bekanntesten Anlagen befinden sich auf der Milseburg und auf dem Öchsenberg. Das Buch geht diesen Spuren nach. Es berichtet zudem über die Entstehung einer eisenzeitlich-keltischen Wohnstätte zwischen zwei geschichtsträchtigen Bergen der Vorderrhön bei Sünna und darüber, dass man im Keltendorf so oder ähnlich leben, arbeiten, wohnen und feiern konnte. In Sünna besteht bereits ein sog. Keltendorf, das rekonstruierte Bauten zeigt. Ebenso wird im Sommer 2006 bei Mackenzell (nahe Hünfeld) ein weiteres Dorf mit zwei Bauten eingeweiht. Zahlreiche Heimatmuseen zeigen Funde aus dieser Zeit, die gleichfalls im Buch vorgestellt werden. Ein Keltenpfad führt auf und um den Öchsen und Dietrichsberg. Wanderziele in die Rhön und der nahen Umgebung runden das reich bebilderte Buch ab, das einen Beitrag zur Frühgeschichte und zum Tourismus leisten möchte.
Weilandt, Gerhard: Die Sebalduskirche in NĂĽrnberg. Funktionen, Standorte und Stifter der Bilder zur Zeit der Gotik und Renaissance. 560 S., 250 Abb. 30 x 22 cm. Gb , Imhof, Petersberg 2006. EUR 79,00 ISBN: 3-86568-125-5 Michael Imhof
Die Nürnberger Sebalduskirche gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten in Süddeutschland. Der Architektur mindestens gleichrangig ist ihre Ausstattung, die sich in seltener Vollständigkeit erhalten hat, darunter Hauptwerke von Albrecht Dürer, Veit Stoß, Adam Kraft und Hans von Kulmbach. Die Bildwelt dieser „Bürgerkathedrale“ war ungeheuer komplex: Alle Gattungen von Malerei und Plastik über Goldschmiedekunst und Teppichwirkerei bis zur monumentalen Glasmalerei seit der hohen Gotik sind mit herausragenden Beispielen vertreten. Das plastische Hauptwerk der Renaissance in Deutschland, das Sebaldusgrab des Peter Vischer, schmückt noch heute den Chor der Kirche. In dem Buch wird dessen profan-antikes Bildprogramm grundlegend neu gedeutet. Erstmals wird der Versuch unternommen, einen Großbau so vor Augen zu führen, wie die Menschen des Mittelalters ihn sahen. Dazu werden die originalen Standorte der Kunstwerke rekonstruiert, und ihr Gebrauch in der Liturgie wird nachgezeichnet, wodurch sich völlig neue Einsichten in das Zusammenspiel der Kunstgattungen ergeben. Die Bildwelt der Kirche war keine chaotische Ansammlung von isolierten Einzelwerken, sondern ein sinnvoll geordneter Kosmos, wo jedes Teil seinen Platz und seinen Rang hatte. Aus den zahlreich erhaltenen zeitgenössischen Schriftquellen werden die Motive der Stifter deutlich. Sie lieferten sich einen mitunter erbitterten Wettbewerb um die repräsentativsten Positionen in der Kirche, die allein den herrschenden Ratsgeschlechtern vorbehalten waren. Das Ergebnis jahrelanger Forschungen ist ein Buch, das zum ersten Mal überhaupt gleichgewichtig die kunsthistorischen, liturgischen und historischen Dimensionen der Künste im Kontext eines mittelalterlichen Großbaus erfasst. Damit wird auch international methodisch Neuland betreten.
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Lepie, Herta: Elfenbeinkunst aus dem Aachener Domschatz. Fotos v. MĂĽnchow, Ann. 2006. 96 S., 57 sw. u.16 fb. Abb. 27 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 3-86568-000-3 Michael Imhof
Elfenbein galt in der Antike und im Mittelalter als ein besonders kostbares Material. Es wurde wie Gold, Silber und Edelsteine vorwiegend zum Schmuck von Kultgeräten verarbeitet, die in Museen, in Sammlungen und vor allem in Kirchenschätzen und Schatzkammern bewahrt werden.
Der Aachener Domschatz zählt zu den bedeutendsten Kirchenschätzen, die erhalten blieben. Er ist eine in Jahrhunderten gewachsene Einheit, die eng mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches verbunden ist.
Aus der Fülle der Kostbarkeiten des Aachener Domschatzes werden in dem vorliegenden Bildband zwölf Kunstwerke aus Elfenbein vorgestellt. Sie entstanden zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert in verschiedenen Kunstzentren und Werkstätten Europas und des Mittelmeerraumes. Seit Jahrhunderten gehören sie zum Bestand des Domschatzes.
Herta Lepie, die 25 Jahre lang den Aachener Domschatz betreute, erschließt dem Leser die Welt, in der die elfenbeinernen Kunstwerke vor Jahrhunderten entstanden sind. Die Kunstwerke werden beschrieben und ausführlich in den historischen, kunsthistorischen und ikonographischen Zusammenhang gebracht. Dabei werden sie nicht nur als museale Kostbarkeiten behandelt und gewertet, sondern auch in ihrer jeweiligen Funktion als Gegenstände und Geräte gewürdigt, die der festlichen Liturgie des Aachener Domes dienen.

Die Fotografin Ann Münchow ist seit Jahrzehnten mit den mittelalterlichen Schatzstücken kirchlicher Museen und Schatzkammern vertraut. Aus der Fülle dieser Kenntnisse entstanden die Fotografien. Dem farbigen Gesamtbild eines jeden elfenbeinernen Kunstwerkes folgen zahlreiche schwarz-weiße Detailfotografien, die in besonderer Weise das Kunstwerk interpretieren. So öffnet sich dem Betrachter die fantastische und fantasievolle Welt der spätantiken, der karolingischen und der romanischen Ornamentik, der Architektur, der Götter, Menschen, Tiere und Fabelwesen.

Die Autorin
Herta Lepie, Dr. phil., 1943 geboren in Eupen/Belgien.
Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte, Archäologie und der romanischen Philologie in Aachen, Bonn und Florenz folgte die Promotion an der RWTH Aachen über das Thema „Die Aachener Goldschmiedefamilie von Rath (1604–1673)“. Herta Lepie war von 1976 bis 1978 Mitarbeiterin beim Rheinischen Museumsamt in Bonn, von 1978 bis 1986 wissenschaftliche Leiterin der Domschatzkammer Aachen und von 1987 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2003 Direktorin der Abtlg. Goldschmiedekunst am Aachener Dom. Sie trug die wissenschaftliche Verantwortung für die Konservierung des Marienschreins, des Barbarossaleuchters und der Pala d’Oro im Aachener Domschatz. Sie verfasste zahlreiche Publikationen zu Themen des Aachener Domschatzes, zu mittelalterlichen Wallfahrten und zu den Kirchenschätzen des Bistums Aachen.

Die Fotografin
Ann MĂĽnchow, 1923 geboren in Ratingen.
Fotografenlehre und Gesellenjahre 1942 bis 1947 in Düsseldorf. Studium der Fotografie an den Kölner Werkschulen 1948 bis 1950. Meisterprüfung 1950. Seitdem als Fotografin in Aachen tätig. Arbeitsschwerpunkte bildeten Architektur-Aufnahmen und die Fotografie kunsthistorischer Objekte, vornehmlich von Skulpturen, mittelalterlicher Goldschmiede – und Elfenbeinkunst. Mitte der 50er Jahre Beginn mit Aufnahmen des Karls – und des Marienschreins, der Pala d’Oro im Aachener Dom und des Aachener Domschatzes. 1971 Studio – Werkpreis der Aachener Handwerkskammer. 1975 fotografische Schadensdokumentation des Karlsschreins, 1983–1988 fotografische Dokumentation der Konservierung des Karlsschreins. 1987 fotografische Schadensdokumentation des Marienschreins. 1990/1991 Fotodokumentation des aus den USA zurückgekehrten Quedlinburger Domschatzes in Berlin, Staatliche Museen. Ihre Fotografien sind Bestandteil zahlreicher kunstwissenschaftlicher Publikationen.
Albrecht, Thorsten /Atzbach, Rainer: Elisabeth von ThĂĽringen. Leben und Wirkung in Kunst und Kulturgeschichte. 2006. 120 S., 100 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-123-9 Michael Imhof
Aus Anlass der Elisabethjubiläums 2007, zu dem zahlreiche Ausstellungen vor allem in Hessen und Thüringen stattfinden werden, liefert der reich bebilderte Band eine Übersicht zum Leben und zur Wirkung einer der bedeutendsten Frauen des Mittelalters sowie ihrem historischen Umfeld und ihren Wirkungsstätten (z. B. der Geburtsort Burg Sárospatak in Ungarn, die Wartburg bei Eisenach oder Marburg). Je ein Kapitel widmet sich den neunen Erkenntnissen zum ehemaligen, von Elisabeth gegründeten Hospital in Marburg bzw. der Darstellung Elisabeths in der Kunst. Dabei steht der um 1420 entstandene, aus 23 Szenen bestehende Elisabeth-Zyklus für das Heilig-Geist-Spital in Lübeck im Vordergrund.
Grossmann, G Ulrich: Fachwerk in Deutschland. Zierformen seit dem Mittelalter. 2006. 144 S., 204 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-154-9 Michael Imhof
Das Buch behandelt die Entwicklung des Fachwerks vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Schmuckformen, d. h. der Zierhölzer, Strebeformen und Schnitzereien. Der Autor legt damit sein Augenmerk vor allem auf die Fassadengestaltung, die sich durch besondere Schmuckformen auszeichnet und die anhand ihrer Gestaltung einschließlich Inschriften eine Datierung des Gebäudes erlaubt. Dabei zeigt der Verfasser die große Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten auf und liefert Beispiele für das ikonographische Programm einiger reich mit figürlichen Schnitzereien gestalteter Fassaden insbesondere der Renaissancezeit.
G. Ulrich Großmann ist promovierter und habilitierter Kunsthistoriker sowie Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Er gehört zu den herausragenden Fachwerk- und Burgenforschern und veröffentlichte dazu und zu weiteren Themen (vor allem im Bereich Haus- und Bauforschung) zahlreiche Aufsätze und Bücher.
"Alles fĂĽr Fulda!". Aspekte der Kommunalpolitik 1946-2006. Beitr. v. Gellings, Heinz. Mitwirkung (sonst.): PĂĽtz, Regina. Hrsg.: Stasch, Gregor K. Bearb. v. Heiler, Thomas /Kann, Beate. 2006. 80 S., 107 sw. u. 12 fb. Abb. 23 x 16 cm. (Vonderau Museum Fulda: Kat. 17) Pb EUR 5,00 ISBN: 3-86568-141-7 Michael Imhof
Hansert, Andreas: Könige und Kaiser in Deutschland und Österreich (800-1918). 2006. 180 S., 70 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-150-6 Michael Imhof
Das Buch behandelt die Geschichte der Kaiser und Könige im alten deutschen Reich bis 1806 sowie in Österreich und im Deutschen Kaiserreich bis 1918. In ca. 60 Einzeldarstellungen werden die deutschen Herrscher von Karl dem Großen bis zu Wilhelm II. und Karl I. von Österreich porträtiert und ihre Verwandtschaft in genealogischen Tafeln aufgezeigt. Das Buch lässt sich als konzentrierten Durchlauf durch mehr als 1000 Jahre deutscher Geschichte lesen und als Nachschlagewerk zu den einzelnen Herrscherfiguren nutzen.
Andreas Hansert ist promovierter Historiker. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen. Schwerpunkt seiner Forschungen bilden die Geschichte der Stadt Frankfurt, die Habsburger Familiengeschichte in der Frühen Neuzeit und die Adelsforschung.
Lothringische Skulptur des 14. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog. Beitr. v. Köstler, Andreas / Leistenschneider, Eva /Schmoll,Josef A (gen. Eisenwerth). Hrsg. v. Melcher, Ralph. 2006. 80 S., 42 sw. u. 15 fb. Abb. 28 x 21 cm. Pb EUR 14,80 ISBN: 3-86568-136-0 Michael Imhof
Diese Publikation entstand anlässlich der Ausstellung „Lothringische Skulptur des 14. Jahrhunderts“ im Museum in der Schlosskirche zu Saarbrücken.
Ein Beitrag „Zur lothringischen Skulptur des 14. Jahrhunderts“ stammt von Prof. Dr. J. A. Schmoll gen. Eisenwerth, der wohl renommierteste Experte auf dem Gebiet der „lothringischen Skulptur“ (siehe auch sein Werk mit gleichnamigen Titel, ISBN 3-937251-71-5), ebenso sein langjährigen Wegbegleiter Prof. Dr. Andreas Köstler, der sich mit dem Thema „Die lothringische Skulptur als Kultbild“ auseinandersetzt. Eva Leistenschneider, die die Ausstellungskonzeption und den Katalog erstellte, befasst sich mit „Lothringen und die kölnische Skulptur nach 1300“.
Der Einfluss der lothringischen Skulptur reichte weit über die Grenzen der Region hinaus, z. B. in der Kunst Luxemburgs, des Moselraums, des Rheinlands und Hessens. Zu den Schwerpunkten der Ausstellung gehören lothringische Holz- und Steinbildwerke des Mittelalters und der frühen Neuzeit, darunter auch vier Skulpturen des 14. Jahrhunderts. Die Ausstellung und der Katalog präsentieren erstmals maßgebliche Werke, die die unterschiedlichen Bildthemen der lothringischen Skulptur des 14. Jahrhunderts zum Thema einer eigenständigen Schau machen.
Lein, Edgar: Mittelalterliche Klöster in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2006. 160 S., 250 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-151-4 Michael Imhof
Das Buch behandelt die Entwicklung der abendländischen Klosterbaukunst seit dem frühen Mittelalter anhand bedeutender Klöster in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach einer Einführung zur Entstehung des Mönchtums in der Spätantike und im frühen Mittelalter werden ausgewählte Klöster von der Karolingerzeit bis zum späten Mittelalter vorgestellt. Ausführlich kommen die Klosterbauten der Benediktiner, Zisterzienser, der Franziskaner und verschiedener anderer Orden zur Sprache. Ein eigenes Kapitel ist der Entstehung und den Bauten der Frauenklöster gewidmet.
Edgar Lein ist promovierter und habilitierter Kunsthistoriker und als Privatdozent an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main sowie als Gastprofessor an der Karl Franzens-Universität in Graz tätig. Er publizierte zahlreiche Bücher und Aufsätze insbesondere zur italienischen Kunstgeschichte (z. B. im Buch „Künstlerbrüder“) und zur Ornamentgeschichte.
Geese, Uwe: Mittelalterliche Skulptur in Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz. 2006. 144 S., 200 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-153-0 Michael Imhof
Die Übersicht zur mittelalterlichen Skulptur im deutschsprachigen Raum wird an ausgewählten Bildwerken vorgestellt. Die Untersuchung beginnt im frühen Mittelalter mit der Darstellung merowingischer Grabsteine. Mit der Hofschule Karls des Großen und den ottonischen Klosterwerkstätten erreicht die Elfenbeinschnitzerei und Goldschmiedekunst einen ersten Höhepunkt. Im 12. und 13. Jahrhundert erfährt die Bildhauerkunst an einigen Orten erneut eine Qualität von internationalem Rang. Der Überblick endet mit den bedeutenden Schnitzaltären der Spätgotik von Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und Michael Pacher.
Uwe Geese ist Kunsthistoriker und promovierte über mittelalterliche Reliquienverehrung. Mit wissenschaftlichen Arbeiten zur Skulptur der Renaissance und des Barock spezialisierte er sich im Frankfurter Liebieghaus auf diese Kunstgattung und publizierte seither zahlreiche Beiträge zur Geschichte der abendländischen Skulptur (s. z. B. Festschrift Beck).
Eller, Wolfgang L: Neue Sichtweisen auf Giorgione / New Aspects of Giorgione. 2006. 352 S., 70 Abb. 32 x 24 cm. Gb EUR 118,00 ISBN: 3-86568-042-9 Michael Imhof
Giorgione ist eine der wichtigsten und folgenreichsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte. Stets wurde seine besondere Bedeutung als Maler hervorgehoben. Er revolutionierte die europäische Malerei am Beginn des 16. Jahrhunderts mit einer neuen räumlichen Aufteilung seiner Darstellungen und einer koloristischen Perfektion mit einer vorher unbekannten Abstufung von Hell- und Dunkelwerten, die eine träumerische Stille von hoher Sensibilität ausdrücken. Seine Verschmelzung der Farben und seine atmosphärische Dichte zeigt das neue kritische Werkverzeichnis in diesem Buch, in dem alle Gemälde, Fresken und Zeichnungen ausführlich beschrieben werden. Vergleichende genaue Untersuchungen und Analysen in Form eines kritischen Nebeneinanderstellens und Abwägens vieler Faktoren, auch durch eine Synopsis malerischer Details, führt zu zahlreichen neuen Erkenntnissen und Ergebnissen. Neben einigen Abschreibungen können neue Zuschreibungen, darunter ein wesentliches „missing link“ auch zur Tempesta gezeigt werden.
Gassen, Richard W: Romanik zwischen Speyer, Mainz und Heidelberg. 2006. 240 S., 260 fb. Abb. u. Zeichn. EUR 19,95 ISBN: 3-86568-133-6 Michael Imhof
Zu den bedeutendsten romanischen und vorromanischen Bauwerken Deutschlands gehören die Dome von Mainz, Speyer und Worms sowie die Torhalle in Lorsch. Zwar stehen auch diese Bauwerke im Mittelpunkt der Betrachtung des reich mit neuem Bildmaterial ausgestatteten Buches. Darüber hinaus gibt es aber noch eine Fülle weiterer bemerkenswerter Objekte aus dieser Zeit. In einführenden Texten gewinnt der Leser zudem Einblicke in die Lebensverhältnisse und Herrschaftsformen des hohen Mittelalters. Neben den Domen in Mainz, Speyer und Worms werden u. a. St. Andreas, St. Magnus, St. Martin, St. Paul, das Haus „Zur Trommel“, die Synagoge und der Jüdische Friedhof (mit Grabsteinen des 11. Jahrhunderts) sowie die Stadtmauer in Worms, St. Christoph, St. Emmeran, St. Johann und die Stadtmauer in Mainz, der Judenhof, das Stadttor und das Heidentürmchen in Speyer, die Kirchen in Altrip, Bechtheim, Dittelsheim, Frankenthal, Guntersblum, Heidelberg-Handschuhsheim, Heßheim, Hochheim, Ladenburg, Minfeld, Oppenheim, St. Ilgen, die Klöster Heiligenberg bei Heidelberg, Lobenfeld, Lorsch Schönau, die Burgen Guttenberg, Starkenburg, Strahlenburg und Windeck behandelt.
Richard W. Gassen, 1951 in Köln geboren, studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Anglistik und Philosophie in Köln und in Heidelberg. Dort schloss er mit einer Promotion zur Buchillustration der Reformationszeit ab. Er ist heute Leiter des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen.
Lass, Heiko: Schlösser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2006. 160 S., 200 fb. Abb. 22 x 12 cm. (Imhof Kulturgeschichte ) Pb EUR 9,95 ISBN: 3-86568-157-3 Michael Imhof
Das Buch stellt die Bauaufgabe Schloss umfassend vor. Dabei stehen nicht die rein formalen Aspekte im Vordergrund, sondern die funktionale Entwicklung. Geänderte Raumstrukturen und innovative Fassaden folgten Notwendigkeiten, die sich aus der Bauaufgabe als Repräsentations- oder Privatbau ergaben. Residenzschlösser, Jagd- und Lustschlösser, aber auch Schlösser von Frauen werden vorgestellt. Zum Vergleich werden auch die Bauten des Adels, seine Stadtpalais und Landhäuser betrachtet.
Heiko Laß promovierte über Jagd und Lustschlösser im 17. und 18. Jahrhundert und veröffentlichte Aufsätze und Bücher zum Schloss- und Burgenbau, unter anderem zu den Burgen und Schlössern am Rhein. Er ist bei der Stiftung Thüringische Schlösser und Gärten tätig.
Kunz, Tobias: Skulptur um 1200. Migration und Kunsttransfer - Das Kölner Atelier der Viklau-Madonna auf Gotland und seineuropäisches Umfeld. 2006. 320 S., 315 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 3-86568-131-X Michael Imhof
Im Zentrum des Buches stehen die Werke eines für die Entwicklung der nord- und nordwesteuropäischen Skulptur des hohen Mittelalters höchst bedeutenden Holzschnitzerateliers. In Köln ausgebildet, migrierte es auf die wohlhabende Ostseeinsel Gotland. Die historischen Zusammenhänge dieses Wechsels, die künstlerischen Grundlagen der durch die Werkstatt verbreiteten neuen Figurenauffassung sowie die geistesgeschichtlichen Hintergründe sind die untersuchten Hauptfragen. Anders als die meisten auf dem europäischen Kontinent erhaltenen Werke der Zeit haben die sechs Skulpturen um die berühmte Madonna aus Viklau ausnahmslos ihre originale Fassung bewahrt. Sie lassen sich auch in ihrem ursprünglichen funktionalen Kontext für eine bestimmte Auftraggeberschaft rekonstruieren. Diese günstigen Voraussetzungen erlauben Einblicke in die Entstehungszusammenhänge hochmittelalterlicher Sakralbildwerke, die ansonsten selten möglich sind. Darüber hinaus spiegeln die eindrucksvollen Bildwerke den sich nach 1150 in Nordwesteuropa vollziehenden Wandel der Skulptur zu einer zuvor kaum gekannten Individualisierung und Sensualisierung der dargestellten Heiligen.
Scheitler, Ute /Welsch-Körntgen, Judith: Meisterwerke der Staatsgalerie Stuttgart von Ratgeb bis Koons. 2006. 160 S., 80 Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 14,95 ISBN: 3-86568-134-4 Michael Imhof
Das Buch stellt die Hauptwerke der renommierten Staatsgalerie in Stuttgart vor und bietet damit 600 Jahre Kunstgeschichte an berühmten Beispielen, zu denen Memlings „Bathseba“, Rembrandts „Paulus im Gefängnis“, Friedrichs „Böhmische Landschaft“, Monets „Felder im Frühling“, Picassos „Artisten“ und Marcs „Blauen Pferde“ gehören. Der Text richtet sich insbesondere an den interessierten Laien. Jedes Werk wird zunächst beschrieben. Ein Fragenkatalog zu Komposition, Farben und Inhalt führt dem Leser die Besonderheiten des Kunstwerks vor Augen und hilft ihm, die vorgeschlagene Interpretation nachzuvollziehen. Mit biographischen und zeitgeschichtlichen Hinweisen, mit Informationen zu Kostümkunde, Religion, Musik, Literatur oder zu den verwendeten Materialien und Techniken wird die Bildbetrachtung zur spannenden Kunst-Geschichte.
Die Kunsthistorikerin Ute Scheitler und die Kunsterzieherin und Religionspädagogin Judith Welsch-Körntgen arbeiten seit vielen Jahren freiberuflich in der Kunstvermittlung in Museen und Bildungseinrichtungen
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