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Imhof Verlag

 
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Vanja, Christina: Psychiatriemuseum Haina / Haina Psychiatry Museum. 2009. 112 S. 21,5 x 14,5 cm. Pb EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-552-0 Michael Imhof
Die heutigen Kliniken und Heime in Haina (Kloster) stehen in einer besonders langen sozialpolitischen Tradition. Bereits das Zisterzienserkloster Haina besa√ü eine Almosenspende. In den Klostergeb√§uden wurde 1533 das Hohe Hospital Haina zur Versorgung Hilfsbed√ľrftiger aus den hessischen D√∂rfern untergebracht. Ab dem 19. Jahrhundert diente das hessische Landeshospital als psychiatrische Pflegeanstalt. Diese war in die NS-Verbrechen an psychisch kranken Menschen einbezogen; Patienten wurden in die ‚ÄěEuthanasie‚Äú-Anstalt Hadamar √ľberf√ľhrt. Seit den 1950er Jahren entwickelte sich Haina zum modernen Psychiatrischen Krankenhaus.
Das Psychiatriemuseum inmitten der alten Klosteranlage stellt fast f√ľnf Jahrhunderte Psychiatriegeschichte vor. Die Exponate stammen aus dem gut erhaltenen Hospitalarchiv und einer einmaligen Sammlung an historischen Therapievorrichtungen. So k√∂nnen sich Besucherinnen und Besucher in dem weitgehend original erhaltenen Geb√§udekomplex einem Kapitel der Sozialgeschichte widmen, das hier in anschaulicher Form nachvollziehbar ist.
DIE JUGENDSTIL-SAMMLUNG. Band 4: K√ľnstler S Z. Katalog des Museums f√ľr Kunst und Gewerbe Hamburg. Adapt. v. Reuter, Brigitte /Hrsg. v. Museum f. Kunst u. Gewerbe Hamburg. 2010. 450 S., 900 Abb., 16 fb. Taf. 26,5 x 20,0 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-555-1 Michael Imhof
Die Jugendstilsammlung des Museums f√ľr Kunst und Gewerbe Hamburg geh√∂rt zu den bedeutendsten Sammlungen der Kunst um 1900 in Europa. Heute verf√ľgt das Museum √ľber mehr als 4000 Jugendstil-Objekte in den Bereichen M√∂bel, Keramik, Metall, Glas, freie Grafik und bibliophile B√ľcher.
Mit dem vierten Band des Bestandskatalogs schlie√üt das Museum ein mehrb√§ndiges Katalogwerk ab, das in den 1970er Jahren begonnen wurde. Geordnet nach 194 K√ľnstlern und Firmen mit den Anfangsbuchstaben von S bis Z werden darin mehr als 650 Objekte katalogisiert und abgebildet. Darunter befinden sich viele seltene und wichtige Arbeiten international bedeutender K√ľnstler, wie Joseph Sattler, Henry van de Velde, Heinrich Vogeler und Louis C. Tiffany.
Moraht-Fromm, Anna: DEUTSCHE GEM√ĄLDE IN DER STAATLICHEN KUNSTHALLE KARLSRUHE 1350-1550. 2009. Hrsg. v. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. 2010. 800 S. 31 x 24 cm. Gb EUR 99,00 ISBN: 978-3-86568-508-7 Michael Imhof
Mit 250 Gem√§lden altdeutscher Meister z√§hlt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe nicht nur zu den √§ltesten und gr√∂√üten, sondern auch zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art weltweit. Sie verwahrt Werke der gr√∂√üten Maler des deutschsprachigen Raums wie des Meisters der Karlsruher Passion, des Dreigestirns D√ľrer, Gr√ľnewald und Baldung, aber auch des √§lteren und j√ľngeren Cranach und seiner Werkstatt.
Der letzte vollständige Bestandskatalog der Alten Meister wurde vor rund 45 Jahren von Jan Lauts vorgelegt. Eine Neubearbeitung schien mittlerweile geboten und zwar nicht nur, weil die Forschung in vielen Fällen vorangeschritten ist, sondern auch deshalb, weil die Kunsthalle bis heute ihre Sammlungen durch bedeutende Neuerwerbungen kontinuierlich ausbauen konnte.
Gassen, Richard W.: MITTELALTERLICHE KIRCHEN IN K√ĖLN. Architektur - Kunst Geschichte. 2010. 208 S. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 16,80 ISBN: 978-3-86568-539-1 Michael Imhof
Der Band stellt s√§mtliche 35 noch erhaltenen mittelalterlichen Kirchen K√∂lns in Bild und Text vor. Sie zeugen bis heute von der k√ľnstlerischen und religi√∂sen Bedeutung der rheinischen Metropole:
- der mächtige gotische Dom,
- die zwölf großen romanischen Kirchen und die gotischen Klosterkirchen in der Innenstadt,
- die romanischen Kirchen und Kapellen in den Stadtteilen und Vororten, die f√ľr den Kulturreisenden echte Entdeckungen bereithalten.
Von der hohen Domkirche im Zentrum bis zur schmucken Dorfkirche in durchaus l√§ndlicher Umgebung: Die 35 Bauwerke bieten architektonische Vielfalt und gro√üen Reichtum an Bauschmuck und Ausstattung ‚Äď Wand-, Glas- und Tafelmalereien, Skulpturen, Mosaiken, Schreine, liturgisches Ger√§t. Sie sind zugleich Zeugnisse einer fast zwei Jahrtausende umfassenden Kulturgeschichte, die von der r√∂mischen Ausgrabung bis zur zeitgen√∂ssischen Lichtinstallation reicht.
"Spur im Treibsand" OSKAR KOKOSCHKA neu gesehen. Briefe und Bilder. Beitr. v. Bauer, Gunhild /Bonnefoit, Régine /Häusler, Ruth /Holz, Keith /Reinhold, Bernadette /Windisch, Annette /Hrsg. v. Bonnefoit, Régine /Häusler, Ruth. 2010.112 S. 27 x 21 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-524-7 Michael Imhof
Die Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung im Predigerchor der Zentralbibliothek Z√ľrich vereint die Studien einer internationalen Gruppe von Kokoschka-Forschern. Diese sind das Ergebnis einer intensiven Besch√§ftigung mit dem mehr als 20 000 Dokumente umfassenden ‚ÄěSchriftlichen Nachlass‚Äú von Kokoschka in der Zentralbibliothek Z√ľrich. Durch eine Auswahl weitgehend unbekannter Briefe, Zeichnungen und Photographien aus diesem Fundus werden dem Leser neue Einblicke in das Leben und Werk des K√ľnstlers gew√§hrt. Das Buch enth√§lt Dokumente zu seinen Lieb- und Leidenschaften, seinen Reisen durch Europa und Nordafrika, seinen Erfahrungen durch Krieg und Exil, zu seiner Lehrt√§tigkeit, seinem Wirken als B√ľhnenbildner und seiner Hinwendung zur Welt der Antike nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Material erg√§nzen Werke aus der Fondation √† la m√©moire d‚ÄôOskar Kokoschka (Mus√©e Jenisch Vevey), wodurch sich Bild und Schriftst√ľck wie in einem Puzzle gegenseitig erg√§nzen und erhellen.
Polleroß, Friedrich: DIE KUNST DER DIPLOMATIE. Auf den Spuren des kaiserlichen Botschafters Leopold Joseph Graf von Lamberg (1653-1706). 2010. 500 S. 32 x 24 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-562-9 Michael Imhof
Das Buch ist dem Verh√§ltnis von Kunst und Diplomatie sowie der kulturhistorischen Biographie eines kaiserlichen Botschafters gewidmet. Nach einer Einf√ľhrung in den Forschungsstand wird ein √úberblick √ľber die Rolle der Kunst im Rahmen der europ√§ischen Diplomatie des 17. und fr√ľhen 18. Jahrhunderts geboten. Graf Leopold Joseph von Lamberg stammte aus einer katholischen √∂sterreichischen Adelsfamilie und unternahm 1674‚Äď77 eine Kavalierstour durch Italien, die Schweiz, Deutschland, die Niederlande, Frankreich und auch nach London. Aufgrund der Informationen √ľber seine Besichtigungen sowie seine kunsthistorischen Erzieher in Rom und Paris kann das dabei vermittelte kunsthistorische Wissen rekonstruiert werden.
Die Heirat erm√∂glichte Lamberg ab 1679 den Ausbau seines Schlosses Ottenstein im nieder√∂sterreichischen Waldviertel, dessen Ausstattung durch Serien von Portr√§ts und Herrschaftsansichten seine zwischen Hof- und Landleben oszillierende Ideologie visualisierte. Weitere Umgestaltungen betrafen das Schloss Kottingbrunn im s√ľdlichen Nieder√∂sterreich, das Thermalbad in Baden bei Wien sowie einen Stadt- und Gartenpalast in der Residenzstadt. Von 1690‚Äď99 vertrat Graf Lamberg den √∂sterreichischen Landesf√ľrsten auf dem Reichstag in Regensburg. Damals wurde er mit den Schwierigkeiten des diplomatischen Zeremoniells vertraut gemacht und entwickelte sich auch zu einer ‚ÄěInformationsdrehscheibe‚Äú. Seinen Rang demonstrierte der Gesandte u.a. durch Portr√§ts und Goldgeschirr sowie Silberm√∂bel aus Augsburg.
1700 wurde Lamberg als kaiserlicher Botschafter nach Rom entsandt und erlangte damit einen der wichtigsten Botschaftsposten des kaiserlichen Hofes. Die politischen Umst√§nde waren allerdings alles andere als erfreulich. Die Wahl von Clemens XI. sowie der Ausbruch des Spanischen Erbfolgekrieges schr√§nkten Lambergs politischen Handlungsspielraum ein und er bediente sich vor allem der Bild- und Massenmedien, um die habsburgische Position in Rom zu propagieren. Ein eigenes Kapitel ist den Kutschen und den daraus resultierenden Zeremonialstreitigkeiten gewidmet. Der zuerst im Palazzo Madama, dann im Palazzo Bonelli und schlie√ülich im Palazzo Caetani am Corso residierende Diplomat war zwar kein Kunstliebhaber im eigentlichen Sinn, verfolgte aber das kulturelle Geschehen aufmerksam und stand mit dem Architekten Carlo Fontana in pers√∂nlichem Kontakt. Er gab Gem√§lde bei Francesco Trevisani und Christian Berentz in Auftrag, besch√§ftigte Christian Reder und Antonio David als Maler von Portr√§tserien, beherbergte Rosa da Tivoli in seinem Palast und erwarb Bilder aus dem Nachlass von Henri Gascar. Sein besonderes Interesse galt der Arch√§ologie und den Reliquien.Das letzte Kapitel ist dem Aufsp√ľren des sp√§ter verstreuten Kunstbesitzes Lambergs gewidmet. Einzelne Gem√§lde aus dem Besitz Lambergs befinden sich heute in deutschen Museen, einige kamen mit der Sammlung des Urenkels an die Wiener Akademiegalerie und die Kleinbronzen landeten offensichtlich im Kunsthistorischen Museum.
Zahlreiche Objekte gingen in den Besitz verwandter Adelsfamilien √ľber und k√∂nnen in diesem Buch erstmals vorgestellt werden.
Donath, Matthias: N√úRNBERG 1933-1945 "Stadt der Reichsparteitage". Ein Architekturf√ľhrer. 2010.144 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-488-2 Michael Imhof
Die fr√§nkische Stadt N√ľrnberg geh√∂rte zu den bildm√§chtigen Symbolen des Drittes Reichs. In der ‚ÄěStadt der Reichsparteitage‚Äú, wie der offizielle Titel lautete, fanden die j√§hrlichen Parteitreffen der Nationalsozialisten statt. F√ľr die Massenveranstaltungen, die auch international Beachtung fanden, wurde das Reichsparteitagsgel√§nde angelegt. Die Nationalsozialisten beriefen sich auf die mittelalterliche Reichstradition N√ľrnbergs, die sie als ihr Erbe ansahen. Deshalb wurde auch die romantische Altstadt als Kulisse in die Inszenierungen einbezogen.
An die nationalsozialistische Umgestaltung N√ľrnbergs erinnern zahlreiche Geb√§ude, die den Krieg √ľberstanden haben und noch heute das Stadtbild bestimmen. Das betrifft nicht nur das ehemalige Reichsparteitagsgel√§nde, sondern auch die Innenstadt und die √§u√üeren Stadtviertel. Milit√§rische Einrichtungen und Verwaltungszentralen, Schulen und Kirchen, Wohnsiedlungen und Bunker berichten von der nationalsozialistischen Vergangenheit der fr√§nkischen Metropole.
Der Stadtf√ľhrer stellt 40 repr√§sentative Beispiele damaliger Architektur vor. Er macht auf verborgene Spuren aufmerksam und zeigt, welche Hinterlassenschaften des Dritten Reichs im Stadtgebiet noch zu sehen sind. Anhand der Bauten werden die intendierten politischen Botschaften und die propagandistischen Absichten erl√§utert. Historische Fotos zeigen den urspr√ľnglichen Zustand. Die Bauten sind mit Hilfe von Stadtpl√§nen leicht zu finden.
ZWISCHEN D√úRER UND RAFFAEL. Grafik N√ľrnberger Kleinmeister. Hrsg. v. M√∂seneder, Karl. 2010.320 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-571-1 Michael Imhof
Unter den Bildmedien des 16. Jahrhunderts nehmen Kupferstichserien auffallend kleinen Formats eine au√üerordentliche Stellung ein. Dank der Wiedergabe biblischer, mythologischer, historischer und allegorischer Stoffe sowie Alltagsszenen moralisierenden Zuschnitts verbreiten sie neues Bildungsgut an den H√∂fen und in der b√ľrgerlichen Welt. Bemerkenswert h√§ufig dienten die bereits unter zeitgen√∂ssischen Sammlern gesch√§tzten Kleinformate auch als Vorlagen f√ľr die Gestaltung kunsthandwerklicher Objekte. Dar√ľber hinaus propagierten sie eine neue Formensprache.
Sie entsprang der Begegnung der aus dem D√ľrerkreis entwachsenen K√ľnstler wie Georg Pencz oder Sebald Beham mit dem Raffaelkreis.
Kloss, G√ľnter: DIE GESCHICHTE DER PORTR√ĄTPLASTIK IN DEUTSCHLAND. 2010. 300 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-564-3 Michael Imhof
Der Ursprung der Portr√§tplastik in Deutschland liegt im sp√§ten Mittelalter, als Selbstbildnisse von Architekten und K√ľnstlern sowie Grabplastiken entstanden. Neben diesen Darstellung behandelt das Buch √∂ffentliche Portr√§tplastiken, Personen- und Reiterstandbilder, Toten- und Lebendmasken sowie Darstellungen auf Medaillen und Plaketten. Auch das K√ľnstlerportr√§t und die Portr√§tplastik mit Brille werden in einem Kapitel gew√ľrdigt sowie die Entwicklung des Reiterstandbildes aufgezeigt.
Mit der vorliegenden √úbersicht wird erstmals eine Geschichte der Portr√§tplastik in Deutschland geliefert und mit fast 1000 Abbildungen illustriert. Ein K√ľnstlerverzeichnis mit Lebensdaten rundet die Publikation ab.
Ottersbach, Christian: Frankfurt & Rhein-Main. Burgen und Schlösser mit Aschaffenburg, Darmstadt, Mainz, Taunus und Wetterau. 2009. 202 S., 494 fb. Abb., 16 x 24 cm, Br. EUR 19,95 ISBN: 3-86568-452-1 Michael Imhof
Im Gro√üraum Rhein-Main liegt eine F√ľlle alter Burgen, Schl√∂sser und Herrensitze. Darunter sind so bekannte Anlagen wie Burg M√ľnzenberg in der Wetterau, die Festung K√∂nigstein oder Schloss Friedrichsburg in Bad Homburg v. d. H√∂he. Die gro√üe Vielzahl der Objekte findet ihre Erkl√§rung in der einstigen territorialen Zersplitterung des Rhein-Main-Gebietes.
Die Kurf√ľrsten und Erzbisch√∂fe von Mainz sowie diverse Grafen- und Herrengeschlechter konkurrierten seit dem Hochmittelalter um die Vorherrschaft in der Region. Ihre Burgen und Schl√∂sser legen Zeugnis ab von ihren Gebietsanspr√ľchen und ihrem Repr√§sentationsbed√ľrfnis. Unter den Bauten finden sich Spitzenwerke des romanischen Profanbaus, so die Kaiserpfalz in Gelnhausen oder die Burg M√ľnzenberg, aber mit den Schl√∂ssern in Offenbach und Aschaffenburg auch H√∂hepunkte deutscher Renaissancebaukunst.
Nicht weniger eindrucksvoll stellen sich die barocken Palastanlagen und Lustschlösser der Grafen von Hanau und der Landgrafen von Hessen-Darmstadt dar. Der vorliegende Band begleitet zu 96 ausgewählten Burgen, Schlössern und Herrensitzen im Rhein-Main-Gebiet. Dabei werden nicht nur so große und bedeutende Anlagen wie die Residenzschlösser in Darmstadt und Mainz thematisiert, sondern auch zahlreiche kleine Landschlösser und Adelssitze. Der Bogen spannt sich von der Turmburg des 11. Jahrhunderts bis zum historistischen Schloss des 19. Jahrhunderts.
JOHANN WILHELM SCHIRMER - Vom Rheinland in die Welt. Katalog. Hrsg. v. Perse, Marcell /Baumgärtel, Bettina /Haberland, Irene /Husmeier-Schirlitz, Uta /Scheuren, Elmar /Vomm, Wolfgang. 400 S. 30 x 24 cm. Gb Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-486-8 Michael Imhof
Der Maler Johann Wilhelm Schirmer (1807‚Äď 1863) war der Pionier der Landschaftsmalerei der D√ľsseldorfer Malerschule. Katalog und Ausstellungen thematisieren Facetten zu Schirmers Leben und Werk: Das Clemens-Sels-Museum in Neuss stellt die umfangreichen Skizzenb√ľcher vor, ein Komplex, der durch alle bekannten italienischen √Ėlstudien Schirmers erg√§nzt wird, die das museum kunst palast in D√ľsseldorf zeigt. In J√ľlich (Museum Zitadelle) werden die Verbindungen zwischen der D√ľsseldorfer Malerschule und den USA behandelt, w√§hrend sich das Rheinische Landesmuseum Bonn mit der Genese des Landschaftsbildes im Atelier besch√§ftigt. Das Siebengebirgsmuseum K√∂nigswinter behandelt den Mittelrhein als wichtigen Studienort f√ľr die Sch√ľler Schirmers, und im St√§dtischen Museum Villa Zanders in Bergisch-Gladbach wird das Bild durch ein Werkverzeichnis der Schirmer‚Äôschen Druckgraphik komplettiert.
Der Quellenband versammelt teils noch unpublizierte Quellen und enth√§lt den Bestandskatalog des sogenannten ‚ÄěWerdegangs‚Äú Schirmers, ein 140 Blatt umfassendes Konvolut an Zeichnungen, Skizzen und Aquarellen aus dem Nachlass Schirmers.
JOHANN WILHELM SCHIRMER Vom Rheinland in die Welt. Autobiographische Schriften. Hrsg. v. Ewenz, Gabriele. 2010.300 S. 30 x 24 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-544-5 Michael Imhof
Der Maler Johann Wilhelm Schirmer (1807 ‚Äď 1863) war der Pionier der Landschaftsmalerei der D√ľsseldorfer Malerschule. Katalog und Ausstellungen thematisieren Facetten zu Schirmers Leben und Werk: Das Clemens-Sels-Museum in Neuss stellt die umfangreichen Skizzenb√ľcher vor, ein Komplex, der durch alle bekannten italienischen √Ėlstudien Schirmers erg√§nzt wird, die das museum kunst palast in D√ľsseldorf zeigt. In J√ľlich (Museum Zitadelle) werden die Verbindungen zwischen der D√ľsseldorfer Malerschule und den USA behandelt, w√§hrend sich das Rheinische Landesmuseum Bonn mit der Genese des Landschaftsbildes im Atelier besch√§ftigt. Das Siebengebirgsmuseum K√∂nigswinter behandelt den Mittelrhein als wichtigen Studienort f√ľr die Sch√ľler Schirmers, und im St√§dtischen Museum Villa Zanders in Bergisch-Gladbach wird das Bild durch ein Werkverzeichnis der Schirmer‚Äôschen Druckgraphik komplettiert.
Der Quellenband versammelt teils noch unpublizierte Quellen und enth√§lt den Bestandskatalog des sogenannten ‚ÄěWerdegangs‚Äú Schirmers, ein 140 Blatt umfassendes Konvolut an Zeichnungen, Skizzen und Aquarellen aus dem Nachlass Schirmers.
Ellrich, Hartmut: Die Staufer. Herrscherdynastie im Hohen Mittelalter. 160 S. 22 x 12 cm. Pb Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-567-4 Michael Imhof
Das Herrschergeschlecht der Staufer pr√§gte im 12. und 13. Jahrhundert die Geschichte des r√∂misch-deutschen Reiches und Italiens. Herausragende Entwicklungen und Innovationen beeinflussten das Zeitalter. P√ľnktlich zum Stauferjahr 2010/2011 begibt sich der Historiker Hartmut Ellrich auf Spurensuche zur Geschichte dieses bedeutenden Herrschergeschlechtes in Deutschland und Italien. Neben der famili√§ren Herkunft und der Einf√ľhrung in die politische Geschichte werden die bedeutenden K√∂nige und Kaiser von K√∂nig Konrad III. √ľber Kaiser Friedrich I. Barbarossa bis zu K√∂nig Konradin vorgestellt. Im Blickpunkt stehen die k√ľnstlerischen, kulturellen und architektonischen Zeugnisse, darunter die Kirchen, Kl√∂ster, Pfalzen, Burgen und Kastelle im Nord- und S√ľdreich. Bekanntestes architektonisches Zeugnis ist wohl das Castel del Monte ‚Äď die Krone Apuliens. Trotz akribischer Untersuchungen hat dieses Bauwerk l√§ngst nicht alle Informationen preisgegeben.
Mayer, Lothar: J√úDISCHE FRIEDH√ĖFE IN UNTERFRANKEN. 2010. 192 S. 25 x 22 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-071-6 Michael Imhof
In Franken gibt es eine F√ľlle beachtenswerter Judenfriedh√∂fe. Oft weit drau√üen in der Feldflur gelegen, sind sie mit ihren meist recht schmucklosen Grabsteinreihen doch wertvolle kulturhistorische Zeugnisse. F√ľr den gl√§ubigen Juden ist der Friedhof ein ‚ÄěGuter Ort‚Äú; hier hat er seinen religi√∂s verb√ľrgten Platz bis zum ‚ÄěJ√ľngsten Tag‚Äú.
Dem Autor ist es in vielj√§hriger Arbeit gelungen, eindrucksvolle Fotos der einzelnen Friedh√∂fe zu pr√§sentieren, wobei die wechselnden Tages- und Jahreszeiten in die bildliche Gestaltung √ľberlegt miteinbezogen werden. Zudem liefert der Band exakte topografische Angaben aller 46 historischen Judenfriedh√∂fe Unterfrankens.
Kluge, aus Vertrautheit mit der Geschichte des Judentums und profunder Literaturkenntnis gesch√∂pfte Texte sowie ethisch wohlbegr√ľndete Reflexionen zum Antisemitismus im 20. Jahrhundert und zur aktuellen Position Israels in der Welt begleiten den Leser beim Besuch der einzelnen Friedh√∂fe.
Eberle, J√ľrgen: Mittelalterliche Zisterzienserkl√∂ster in Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz. Grundrissplanatlas. 2010. 240 S. 32 x 24 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-516-2 Michael Imhof
Die Baukunst der Zisterzienser findet seit jeher starke Aufmerksamkeit bei Kunsthistorikern und Architekten, aber auch bei Geschichts- und Heimatforschern. .
Au√üer einigen Monographien, regionalen Kunstinventaren und verstreuten Aufs√§tzen stand bisher als umfassende Grundrissquelle nur der ‚ÄěRecueil de Plan d‚Äô√©glises Cisterciennes‚Äú von Anselme Dimier (1949) zur Verf√ľgung. Er stellt allerdings lediglich die Kirchen, nicht die gesamten Klosteranlagen dar. Au√üerdem ist seine Plansammlung l√§ngst √ľberholt. Der Verfasser dieses Buches hat seit Jahrzehnten die Klosterst√§tten aufgesucht, mit Quellen verglichen und Ma√üverh√§ltnisse √ľberpr√ľft. Dabei stellte er oft fest, dass die bisher ver√∂ffentlichten Grundrisse in vielen F√§llen fehlerhaft und damit revisionsbed√ľrftig waren. So entstanden v√∂llig neue Pl√§ne, die stets den gesamten Komplex einer Abtei mit der f√ľr die Zisterzienser typischen Raumfolge erfassen. Die Erstellung der Pl√§ne war besonders dann aufw√§ndig, wenn die mittelalterliche Anlage sp√§ter ver√§ndert oder gar √ľberbaut wurde. In solchen F√§llen wurde nach Bauresten bzw. alten Pl√§nen und Urkunden geforscht und eine Rekonstruktion versucht.
Um den Besuchern der Klosteranlagen einen √úberblick √ľber die Bauentwicklung zu vermitteln, wurde neben der Darstellung der mittelalterlichen Grundrisse auch die barocke Bausubstanz (als √§u√üerer Bauk√∂rper, nicht in ihrer exakten Raumfolge) ber√ľcksichtigt. So erkennt der Besucher, was ihn ‚Äěvor Ort‚Äú erwartet. Selbst Pl√§ne v√∂llig verschwundener Abteien (Gr√ľnhain, Rudekloster u. a.) konnten erstellt werden. Alle Grundrisse sind im gleichen Ma√üstab gezeichnet, so dass ein objektiver Vergleich der Klosteranlagen untereinander m√∂glich ist.
100 CHEFS D'OEUVRE DU ST√ĄDEL MUSEUM. [Frankfurt]. Franz√∂sische Ausgabe. Hrsg. v. Kr√§mer, Felix /Hollein, Max. 2010. 260 S. 27 x 22 cm. Pb EUR 29,80 ISBN: 978-3-86568-556-8 Michael Imhof
Die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne aus dem Bestand des St√§del Museums sind im vorliegenden Ausstellungsband zusammengefasst. Anlass ist eine Wanderausstellung, die einen umfassenden √úberblick √ľber die Entwicklung der Kunst dieser Zeit bietet. Das Spektrum der Arbeiten des 19. Jahrhunderts reicht von Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins ‚ÄěGoethe in der Campagna‚Äú √ľber Jean-Baptiste-Camille Corots und Gustave Courbets Landschaftsdarstellungen bis hin zu dem in seiner Qualit√§t au√üergew√∂hnlichen Ensemble impressionistischer und symbolistischer Gem√§lde von Vertretern wie Edgar Degas, Edouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir sowie Gustave Moreau, Franz von Stuck und Odilon Redon. Zu den H√∂hepunkten im 20. Jahrhundert z√§hlen Franz Marcs ‚ÄěLiegender Hund im Schnee‚Äú, Pablo Picassos ‚ÄěFernande Olivier‚Äú sowie die expressionistischen Gem√§lde der Br√ľcke-K√ľnstler. Eindrucksvoll vertreten sind au√üerdem die K√ľnstlergruppe des Blaue Reiters oder das Bauhaus mit Lyonel Feininger und mehrere Werke von Paul Klee. Den Abschluss bildet ein Konvolut von Arbeiten Max Beckmanns.
Denkmale in Berlin: Bezirk Berlin-Pankow-Ortsteil Buch. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Hrsg. v. Landesdenkmalamt Berlin. 12.2009. 144 S. 30 x 21 cm. Gb EUR 29,80 ISBN: 978-3-86568-543-8 Michael Imhof
In Berlin-Buch, an der Peripherie der heutigen Gro√üstadt gelegen, trafen um 1900 zwei Welten aufeinander. Das idyllische Dorf mit einer sehenswerten Barockkirche, einem Gutshof und einem Schlosspark wurde mit seiner Feldflur vom Berliner Magistrat gekauft und zu einem gro√üst√§dtischen Gesundheitsstandort ausgebaut. Die zur Zeit des Ersten Weltkriegs gr√∂√ütenteils fertig gestellte Krankenhausstadt Buch mit zwei ‚ÄěIrrenanstalten‚Äú, zwei Lungensanatorien, einer Heimstatt f√ľr Alte und Gebrechliche und mit einer dazugeh√∂rigen Technikzentrale war vermutlich die gr√∂√üte Sozialeinrichtung dieser Art in Deutschland. Der Name Buch ist in Berlin und auch weit dar√ľber hinaus ein Markenzeichen f√ľr die medizinische Versorgung geworden. Es ist dem Stadtarchitekten Ludwig Hoffmann zu verdanken, dass die Krankenhausensembles mit ihren etwa 200 Nutzbauten auch zu einem au√üergew√∂hnlichen st√§dtebaulichen und bauk√ľnstlerischen Ereignis wurden. Diese Denkmale der Sozialgeschichte und der Baukunst bilden zusammen mit dem Dorf Buch und seinen d√∂rflichen Denkmalen, den Bauernh√§usern, dem Dorfkrug, den Schulen und dem Gutshof sowie mit dem Schlosspark und der Schlosskirche bis heute eine in der Berliner Gro√üstadtlandschaft und Gro√üstadtgeschichte einzigartige Mischung. Die Denkmaltopographie Berlin-Buch beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Buch von der Vor- und Fr√ľhgeschichte bis heute und stellt ausf√ľhrlich alle Bau-, Garten- und arch√§ologischen Denkmale dar. Das vielseitige Werk von Ludwig Hoffmann steht dabei im Mittelpunkt, seine Entwurfshaltung und seine Arbeitsweise werden ausf√ľhrlich behandelt. Themen sind neben der Geschichte der Krankenh√§user und des Krankenhausbaus durch alle Perioden des 20. Jahrhunderts hindurch auch Wissenschaftseinrichtungen wie das Kaiser-Wilhelm-Institut f√ľr Hirnforschung, aber auch Verbrechen wie die Euthanasie w√§hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Die DDR nutzte alle Gesundheitseinrichtungen intensiv und erg√§nzte sie durch mehrere medizinische Institute der Akademie der Wissenschaften.
Historische Kulturlandschaft Rh√∂n. Band 2: Historische Kulturlandschaft der Waldd√∂rfer ‚Äď Sandberg, Waldberg, Langenleiten, Schmalwasser und Kilianshof. Hrsg. Regierung von Unterfranken, Bayerische Verwaltungsstelle Biosph√§renreservat Rh√∂n. Hrsg. Regierung von Unterfranken, Bayerische Verwaltungsstelle Biosph√§renreservat Rh√∂n. Beitr.: Armin R√∂hrer, Thomas B√ľttner, Jessica R√∂hlinger. 96 S., 126 fb. Abb., 21 x 29,7 cm. Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-557-5 Michael Imhof
Die Waldd√∂rfer in der bayerischen Rh√∂n unterhalb von Kreuzberg und Schwarzen Bergen unterscheiden sich in ihrer Erscheinungsform als lang gezogene Stra√üenangerd√∂rfer auf Bergr√ľcken von allen anderen D√∂rfern in der Rh√∂n. Dorf und Flur sind planm√§√üige Anlagen des W√ľrzburger F√ľrstbischofs Ende des 17. Jahrhunderts im Salzforst und damit eine der letzten Siedlungsgr√ľndungen. Das Buch will die charakteristische Eigenart der Waldd√∂rfer, die enge Verzahnung von Naturvorgabe und Siedlungst√§tigkeit zeigen. Es wird die Entwicklung von Dorf und Flur bis heute aufgezeigt bis hin zu neuen L√∂sungsans√§tzen, die sich durch die Lage im Biosph√§renreservat bieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die starke religi√∂se Pr√§gung des Kreuzberggebietes als herausragendes Wallfahrtsziel.
Carl Wilhelm Kolbe d. √Ą. (1759-1835) K√ľnstler, Philologe, Patriot. Hrsg.: Michels, Norbert /Stadt Dessau. Mit Beitr√§gen von Markus Bertsch, David Bindman, Edeltraut Dettmar, Annette Dorgerloh, J√∂rn Garber, Brigitte Heise, Jost Hermand, Kathrin Sybille Lutz, Norbert Michels, Michael Niedermeier, Peter Prange, Claudia Sedlarz, Anna Schultz, Agnes Thum, Bernhard von Waldkirch, William Vaughan, Thea Vignau-Wilberg. 2009. 320 S. 30,0 x 24,0 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-517-9 Michael Imhof
Ausstellungskatalog zur Sonderausstellung.
‚ÄěCarl Wilhelm Kolbe d. √Ą. (1759-1835):
K√ľnstler, Philologe, Patriot‚Äú 24.04. bis 13.06.2010 in der Reithalle, Schloss Neuhaus und vom 10.09. bis 28.11.2010 im Kunsthaus Z√ľrich Carl Wilhelm Kolbe ist eine der schillerndsten Pers√∂nlichkeiten der deutschen Kunst um 1800. Der einst am ber√ľhmten Basedowschen Philantropin in Dessau t√§tige K√ľnstler ist zun√§chst durch die Idyllen des ber√ľhmten Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Doch er ging mit seinem eigenen k√ľnstlerischen Schaffen weit √ľber die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle des 18. Jahrhunderts hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen ‚Äď inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreiches Dessau-W√∂rlitz ‚Äď √ľberrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbst√§ndigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine √ľppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch eher k√§mpferisch und aggressiv eingestellte Titanen und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert Kolbe ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit den nahezu surrealen Szenerien weist seine Malerei durch √úberwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassungen in Richtung der Moderne. Seine wegweisende Formensprache fand eine Fortsetzung im Werk von Blechen sowie B√∂cklin und scheint selbst in den surrealen Waldbildern eines Max Ernst erneut aufzuscheinen. Kolbe erweist sich als ein ausgesprochen moderner K√ľnstler, der weit √ľber seine eigene Epoche hinausgewiesen hat. In unserer heutigen Zeit, in der die Natur mehr und mehr bedroht erscheint, gewinnen Kolbes Szenerien einer urw√ľchsigen, starken Fauna und Flora erneut eine zus√§tzliche, beeindruckende Sinndimension.
B√∂ker, Doris: Hansestadt L√ľneburg mit Kloster L√ľne. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland Baudenkmale in Niedersachsen Band 22.1. Hrsg.: Nieders√§chsisches Landesamt f√ľr Denkmalpflege /Winghart, Stefan. 2009. 632 S. 30 x 21 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-563-6 Michael Imhof
Das reich bebilderte und mit vielen Karten und Pl√§nen erg√§nzte, umfangreiche Buch liefert einen vollst√§ndigen √úberblick √ľber den historischen Baubestand L√ľneburgs einschlie√ülich dem Kloster L√ľne. Dar√ľber hinaus bietet der Band eine Einf√ľhrung in die Geschichte und Baugeschichte der Stadt (zu Kirchen, Kl√∂stern, Kapellen, Klosterh√∂fen, Rathaus, M√ľhlen, Schulen und Hausbau).
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