KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue BĂŒcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Imhof Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | vor>
 
Heinz Liers (1905–1985). Rhythmus und Variation. Hrsg.: Stamm, Rainer ; von Seggern , Andreas. 2016. 128 S. 145 fb. Abb. 21 x 28 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0343-7 Michael Imhof
Heinz Liers (1905–1985) gehört zu den herausragenden KĂŒnstlern der Nachkriegszeit im Oldenburger Land. Der in Berlin geborene Maler hatte an den Kunstakademien Berlin und Königsberg studiert, bevor er als Vertriebener aus Ostpreußen nach Oldenburg kam. Von 1946 bis 1972 war er als KĂŒnstler, Kunsterzieher und Kunstkritiker der Nordwest-Zeitung im Oldenburger Land tĂ€tig. In dieser Zeit entwickelte er aus Expressionismus, Kubismus und Konstruktivismus eine eigene lyrische Formensprache. Ausgangspunkt zahlreicher Arbeiten ist die wiederkehrende Reihung geometrischer Farbfelder, immer wieder aufgebrochen durch herausgehobene Einzelmotive. Die Publikation erscheint anlĂ€sslich einer Retrospektive zum Werk von Heinz Liers, dessen Nachlass gemeinsam vom Landesmuseum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und vom Stadtmuseum Oldenburg betreut wird. Neben der PrĂ€sentation der einzelnen Werkphasen wird Heinz Liers erstmals vor dem Hintergrund der kĂŒnstlerischen Avantgarde der Nachkriegszeit in Oldenburg verortet.
Die Naumburger ChorbĂŒcher. Liturgische Prachthandschriften des ausgehenden Mittelalters. Hrsg.: Kunde, Holger; Welck, Karin; Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. 2016. 32 S. 32 fb. Abb. 17 x 24 cm. Br. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-0409-0 Michael Imhof
Der vorliegende Band erscheint aus Anlass des 80. Geburtstages von Dechant Curt Becker und ist ihm als Ausdruck des Dankes fĂŒr seinen Einsatz fĂŒr die Vereinigten Domstifter gewidmet. Im Blickpunkt der Publikation steht ein besonderer Schatz der Domstiftsbibliothek: die acht großformatigen und reich mit Miniaturen ausgestatteten ChorbĂŒcher, die Anfang des 16. Jahrhunderts im Auftrag des Meißner Bischofs Johannes VI. von Saalhausen und seines Domkapitels fĂŒr den Meißner Dom entstanden. Durch die Ereignisse der Reformation in landesherrliche HĂ€nde gelangt, konnten die ĂŒberaus wertvollen Pergamenthandschriften durch diplomatisches Geschick zur weiteren liturgischen Nutzung in den Besitz des Naumburger Domkapitels wechseln. Bis in das 19. Jahrhundert fanden sie fĂŒr das nach wie vor abgehaltene Stundengebet Verwendung. Die Publikation stellt die ChorbĂŒcher detailliert vor und widmet sich dabei deren Historie, Gestaltung, Restaurierung und Digitalisierung.
Rhönkalender 2017. Hrsg.: Hauptvorstand Rhönklub e.V. 2016. 30 S. 28 fb. Abb. 24 x 30 cm. Spiralbindung. EUR 8,00. CHF 9,20 ISBN: 978-3-7319-0403-8 Michael Imhof
Architekturpreis 2016 des Landes Sachsen-Anhalt. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2016. 60 S. 171 fb. Abb. 24 x 18 cm. Br. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0207-2 Michael Imhof
Der im Rhythmus von drei Jahren ausgelobte Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt ist ein Spiegel der qualitĂ€tsvollen Architekturentwicklung im Land. Mit ihm werden die hervorragenden Leistungen von Architekten und Bauherren öffentlich gewĂŒrdigt. 47 Bewerbungen gingen zum Verfahren ein, eine Arbeit musste aus formalen GrĂŒnden ausgeschlossen werden. Die Preisverleihung mit der Bekanntgabe der PreistrĂ€ger fand am 8. MĂ€rz 2016 in Magdeburg statt. Die eingereichten Objekte finden sich im gesamten Bundesland. Alle GebĂ€udekategorien – Neubau, Umbau, Sanierung von öffentlichen und privaten GebĂ€uden sowie Freianlagen – sind vertreten, 13 Bewerbungen kamen in die „Engere Wahl“. Die Jury vergab den Architekturpreis und vier Auszeichnungen. Die Sachsen-Anhalter wĂ€hlten den Publikumspreis.
Festschrift fĂŒr Heidrun Stein-Kecks. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (140); Schriftenreihe des Erlanger Instituts fĂŒr Kunstgeschichte, Hrsg.: Hans Dickel und Christina Strunck (3). Hrsg.: Dittscheid, Hans-Christoph; Gerstl, Doris; Hespers, Simone. Kunst-Kontexte. 2016. 360 S. 145 z. T. fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0281-2 Michael Imhof
Mit dem vorliegenden Band gratulieren Kolleginnen und Kollegen, SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie Freundinnen und Freunde einer geschĂ€tzten Wissenschaftlerin herzlich zum 60. Geburtstag. Kunst in ihren kulturellen ZusammenhĂ€ngen zu beschreiben, ihre historischen, liturgischen, reprĂ€sentativen und frömmigkeitspraktischen Bedingtheiten zu rekonstruieren, ist ein zentrales Anliegen von Heidrun Stein-Kecks. Daher ist die vorliegende Publikation mit “Kunst-Kontexte” betitelt. Die BeitrĂ€ge widmen sich fĂŒnf Themenbereichen, mit denen sich die Jubilarin wiederholt beschĂ€ftigte: SakralitĂ€t, ReprĂ€sentation und Formentransfer in Europa; Regensburg und Bayern; Ikonographie und Bildlichkeit; Restaurierung und Denkmalpflege; interkulturelle Perspektiven.
HeiligengrĂ€ber im Frankenreich. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des FrĂŒhmittelalters. Claussen , Hilde . Hrsg.: Lobbedey, Uwe. 2016. 200 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 39,00. CHF 44,90 ISBN: 978-3-7319-0268-3 Michael Imhof
Anordnung und Ausgestaltung der HeiligengrĂ€ber und ihres architektonischen Umfelds werden von den AnfĂ€ngen der Heiligenverehrung bis in die Karolingerzeit nach den Schriftquellen und den erhaltenen oder archĂ€ologisch erfassten DenkmĂ€lern behandelt. Der unverĂ€nderte Text der Dissertation von 1950 wird hier erstmals im Druck vorgelegt. Wenn auch die DenkmĂ€lerkenntnis seitdem erheblich angewachsen ist, so ist doch die umfassende Zusammenstellung der schriftlichen Quellen bei weitem nicht ĂŒberholt, und die IntensitĂ€t ihrer Interpretation durch die Autorin bleibt vorbildlich. Deutlich wird der Unterschied zwischen dem seit dem 5. Jahrhundert in Rom ĂŒblich gewordenen Brauch, die Heiligen „sub altare“ beizusetzen, und der fĂŒr das Frankenreich der Merowinger und frĂŒhen Karolinger charakteristisch gewordenen Anordnung der HeiligengrĂ€ber „post altare“ herausgearbeitet. Die Verbindung beider wird in der Ringkrypta der Karolingerzeit erreicht. Besondere Aufmerksamkeit wird den obertĂ€gigen Aufbauten ĂŒber den BodengrĂ€bern „post altare”, die oft reich ausgestaltet und geschmĂŒckt waren, gewidmet. Die Nachwirkung reicht bis in die SpĂ€tromanik.
Domus fratrum minorum. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (141). Silberer, Leonie. Klosterbaukunst der Konventualen Franziskaner vom 13. Jahrhundert bis zur Reformation. 2016. 464 S. 157 fb. Abb, 87 sw Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0244-7 Michael Imhof
Das Wirken in der Welt unter Menschen ist eine der charakteristischen Neuerungen, welche die Franziskaner als Bettelorden seit ihrer Entstehung im 13. Jahrhundert verfolgten. Klausur und Kloster, so scheint es, könnten somit ĂŒberflĂŒssig geworden sein. Schriftquellen, erhaltener Baubestand und rekonstruierbare Strukturen belegen allerdings, dass der Alltag im Kloster auch bei den FranziskanerbrĂŒdern einen hohen Stellenwert hatte und zum Bau vielgestaltiger GebĂ€ude fĂŒhrte. Die vorliegende Untersuchung prĂ€sentiert auf dieser Grundlage verschiedene Bautypen der Gesamtanlage sowie einzelne RĂ€ume in einem Franziskanerkloster und geht Fragen ihrer ursprĂŒnglichen Nutzung und Ausstattung nach. Ein umfangreicher Katalogteil stellt die untersuchten Klöster vor.
Manet – Sehen. Der Blick der Moderne. Hrsg.: Hamburger Kunsthalle. Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle vom 27. Mai bis zum 4. September 2016. 2016. 256 S. 156 meist fb. Abb. 30 x 25 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0325-3 Michael Imhof
Aus Anlass ihrer Wiedereröffnung zeigt die Hamburger Kunsthalle eine umfassende Ausstellung zu Édouard Manet (1832–1883), einem der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Malerei. Ausstellung und Katalog prĂ€sentieren das Werk des KĂŒnstlers aus einer neuen Perspektive. Im Fokus steht seine malerische Strategie, mit bisher unbekannter Direktheit ein spannungsvolles VerhĂ€ltnis zwischen den Personen im Bild und den Betrachtern herzustellen. Manets GemĂ€lde verdeutlichen, wie sich das Sehen in der Öffentlichkeit der modernen Metropole Paris seinerzeit unaufhaltsam verĂ€ndert – ein Wandel, den Manet und seine Zeitgenossen in ihrer Kunst pointiert zum Thema machten. Mit hochkarĂ€tigen Leihgaben aus internationalen Museen bietet die Ausstellung die einmalige Gelegenheit, den ganzen Manet vom FrĂŒhwerk bis zum SpĂ€twerk zu sehen – eine Chance, die es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. In zehn AufsĂ€tzen verschiedener Autoren widmet sich der Katalog v. a. dem Thema rund um das Sehen und den Blick in der Kunst Manets; dabei spielen auch Bereiche wie die Fotografie, Bildnisse, die Beziehung zwischen Maler und Modell usw. eine Rolle. Ein umfangreicher Katalogteil stellt zahlreiche Werke detailliiert in Wort und Bild vor.
Emil Nolde und die KĂŒnstler der „BrĂŒcke“. Ein StĂŒck norddeutscher Himmel. Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. 2016. 144 S. 124 Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0353-6 Michael Imhof
Tiefe Horizonte, wogendes Meer und dramatische Wolkenformationen. Die Landschaft der Nord- und OstseekĂŒsten war eines der Hauptmotive der KĂŒnstlergemeinschaft „BrĂŒcke“ und trug maßgeblich zur Entwicklung ihres expressiven Stiles bei. „Unmittelbar und unverfĂ€lscht“ das wiederzugeben, was zum Schaffen drĂ€nge und dadurch alte Konventionen zu ĂŒberwinden, war das Ziel der Vereinigung, der auch kurzzeitig der Norddeutsche Emil Nolde angehörte. Vorliegender Begleitband zur Ausstellung widmet sich dem Thema in sechs AufsĂ€tzen verschiedener Autoren und stellt die betreffenden Werke in einem umfangreichen Katalogteil vor.
Zur Geschichte von Abort und Wasserklosett. Schriften des LWL-Freilichtmuseums Detmold (38). Hrsg.: Carstensen , Jan; Stiewe, Heinrich. Orte der Erleichterung. 2016. 128 S. 164 fb. Abb. 28 x 22 cm. Eng. Br. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0340-6 Michael Imhof
Das Begleitbuch zur Ausstellung „Scheiße sagt man nicht!“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold erzĂ€hlt in mehreren BeitrĂ€gen die spannende Kulturgeschichte der Hygiene – von mittelalterlichen Kloaken ĂŒber Aborterker und „Plumpsklos“ bis zum Wasserklosett und von der Abfuhrtonne zur modernen Kanalisation. Volkskundliche Fragestellungen zu SchamgefĂŒhlen und IntimitĂ€t verbinden sich mit Aspekten, die bis heute mit Tabus belegt sind – wie etwa dem Autonomieverlust bei Krankheit und PflegebedĂŒrftigkeit. Betrachtungen zum Klo als „heimlichem Ort“ in Kunst, Literatur und Film sowie ein „Blick ĂŒber den SchĂŒsselrand“ auf Toiletten in anderen Teilen der Welt runden die Darstellung ab.
Programm oder Provisorium. Habenicht, Georg. Das ungefasste Altarretabel. 2016. 240 S. Gb. EUR 32,00. CHF 36,80 ISBN: 978-3-7319-0317-8 Michael Imhof
Ist das ungefasste Altarretabel Programm oder Provisorium? Seit nun schon 40 Jahren versucht die Forschung, Klarheit in dieser Kernfrage der deutschen und niederlĂ€ndischen Skulptur zwischen 1470 und 1540 zu gewinnen. Die Fassungsfrage begleitete 1996/97 als ,cantus firmus‘ die Aachener Ausstellung „Gegen den Strom“; die großangelegte Riemenschneider-Schau der National Gallery of Art in Washington und des Metropolitan Museum New York 1999/2000 machte sie international prominent; die Ulmer Daniel-Mauch-Ausstellung 2009 versuchte, sie zu klĂ€ren; die große DĂŒrer-Retrospektive in Frankfurt am Main 2013/14 schlug einen Bogen von dessen Druckgrafik zu den ungefassten Retabeln; und 2014/15 wurde in „Fantastische Welten“ – ebenfalls in Frankfurt am Main – konstatiert, dass das PhĂ€nomen erst durch die Forschungen der letzten Jahre immer klarer hervortrete. Stets suchte man die Antwort an der OberflĂ€che der Skulptur. Doch ist sie dort mitnichten zu finden! Die hier in beeindruckender FĂŒlle vorgelegten Quellen zu Holzsichtigkeit und Polychromie stehen weitgehend im Widerspruch zu herrschenden Thesen hierzu und werden zwangslĂ€ufig zu deren ÜberprĂŒfung fĂŒhren.
Athen. Triumph der Bilder. Hrsg.: Brinkmann, Vinzenz; Liebieghaus Frankfurt. 2016. 208 S. 265 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-0300-0 Michael Imhof
Die große Frankfurter Ausstellung illustriert mit Hilfe kapitaler Leihgaben aus den wichtigsten europĂ€ischen Sammlungen den Festkalender der antiken Stadt Athen. Zum ersten Mal wird der bewegende Mythos der jungfrĂ€ulichen Göttin Athena und ihres „Sohnes“ Erechtheus im vollstĂ€ndigen Zusammenhang geschildert. Es ist dieser Mythos, der den jĂ€hrlichen Zyklus der religiösen Feiern im antiken Athen bestimmte. Im Zentrum des Ausstellungsprojekts stehen die Akropolis und die anderen klassischen HeiligtĂŒmer Athens sowie deren fulminante Bilderwelt, die eindringlich von der Geburt der Göttin, ihrem Streit mit dem Meeres- und Pferdegott Poseidon sowie dem daraus hervorgehenden großen Krieg berichtet. Erst die Vernichtung des von Athena ĂŒber alles geliebten Erechtheus wird den Krieg beenden und eine triumphale Versöhnung der Götter ermöglichen.
Souvenirs aus Bad Kissingen. Eine Kulturgeschichte des Reiseandenkens. Halbritter, Roland. 2016. 160 S. 27 x 21 cm. Gb. EUR 16,80. CHF 19,30 ISBN: 978-3-86568-862-0 Michael Imhof
Souvenirs sind Sehnsuchtsvermittler in Porzellan, Holz, Metall und vor allem Kunststoff. Bad Kissingen ist das Weltbad, der mondĂ€ne und bekannteste Kurort in Deutschland, wohin auch Touristen gerne reisen, Andenken kaufen und mit Erinnerungen aufladen. Tauchen Sie ein in eine reich bebilderte Kulturgeschichte des Reiseandenkens und staunen Sie ĂŒber Kitsch und Kunst aus Bad Kissingen. Facettenreich, humorvoll und kritisch von A wie Aschenbecher bis Z wie Zigarettenetui.
Adam von Bartsch Copy.Right. Kunst – Kommerz – Kennerschaft. Hrsg.: Brakensiek, Stephan; Michels, Anette; Sors, Anne-Katrin. 2016. 352 S. 32 x 25 cm. Gb. EUR 45,00. CHF 51,80 ISBN: 978-3-7319-0367-3 Michael Imhof
Die Zeit um 1800 war eine Epoche des gesellschaftlichen wie wissenschaftlichen Umbruchs. Auch im Bereich der Kunst verdichtete sich die Diskussion ĂŒber den Wert der Kunst, ihr Studium und den Aspekt, den Kennerschaft dabei zu spielen hatte. Innerhalb dieses Prozesses kam der Reproduktionsgraphik nach Handzeichnungen eine wachsende Bedeutung zu, denn man verstand die auf Papier realisierten Kunstwerke als vielfach erste, unmittelbare Formulierungen der kĂŒnstlerischen Idee und somit als Ausdruck ihres Genies. Das Geheimnis lag in der Komposition und in den sie individuell realisierenden Strichen, die nun mittels der Reproduktionsgraphik angemessen und nachvollziehbar einem grĂ¶ĂŸeren Publikum zu Studien- und Bildungszwecken zur VerfĂŒgung gestellt werden konnten.
Das adĂ€quate Kopieren – copy.right, verstanden als kĂŒnstlerische Übersetzung des Vorbilds, erreichte eine neue QualitĂ€t, die mit innovativen Drucktechniken verbunden war. In diesem Prozess spielte Adam von Bartsch (1757–1821) eine wichtige Rolle. Als Kustos der Graphischen Sammlung der Wiener Hofbibliothek ist er heute Fachwissenschaftlern als »Vater der wissenschaftlichen Kupferstichkunde« und Autor des »Peintre-Graveur« bekannt. Er war aber gleichzeitig ein subtiler, hochversierter Reproduktionsgraphiker. In Bartschs wissenschaftlichem wie kĂŒnstlerischem OEuvre spiegelt sich der zeitgenössische Diskurs ĂŒber OriginalitĂ€t und den Wert der Druckgraphik – Aspekte, die aktuell diskutiert werden. Das Buch eröffnet damit neue Perspektiven zu Kunst, Kommerz und Kennerschaft um 1800.
DIe Hessens. Geschichte einer europÀischen Familie erzÀhlt von Rainer von Hessen. Kulturstiftung des Hauses Hessen, Archiv des Hauses Hessen, Museum Schloss Fasanerie. 2016. 144 S. 112 meist fb. Abb. Gb. EUR 19,80. CHF 22,80 ISBN: 978-3-7319-0342-0 Michael Imhof
Rainer von Hessen erzĂ€hlt in der vorliegenden Publikation die 800-jĂ€hrige Geschichte des Hauses Hessen. Der Bogen spannt sich von den sagenhaften AnfĂ€ngen im Mittelalter bis hin zur jĂŒngsten Familiengeschichte der Neuzeit und schildert in dessen Verlauf unzĂ€hlige historische Gegebenheiten und das Agieren von Herzögen, Landgrafen und FĂŒrsten. So werden die vielen zu erwĂ€hnenden Persönlichkeiten in ihrem familiĂ€ren Umfeld und vor dem jeweiligen historischen Hintergrund detailliert in Wort und Bild beleuchtet, sodass eine lebendige Familiengeschichte entsteht, die sich beinahe liest wie ein guter Roman. Die Stammtafel am Ende des Buches hilft bei der Orientierung im Familiengeflecht und macht deutlich, welch umfassendes FamilienportrĂ€t dieses Buch liefert.
Festungen in Deutschland. Losse, Michael. Imhof Kulturgeschichte. 2016. 160 S. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 17,90 ISBN: 978-3-86568-155-3 Michael Imhof
Der Autor bietet in diesem Buch einen Überblick ĂŒber die Entwicklung des Festungsbaues in Deutschland von den AnfĂ€ngen im 15. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert – von den ersten baulichen Reaktionen an Burgen und Stadtbefestigungen auf die neu in Gebrauch gekommenen Feuerwaffen ĂŒber die ,Festen Schlösser’ der Renaissance, die frĂŒhneuzeitlichen BastionĂ€rbefestigungen (16.–18. Jahrhundert) und die „neupreußischen“ GĂŒrtelfestungen des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Befestigungen der NS-Zeit (u. a. Westwall). Es ist dabei notwendig, gerade die Bauten des 16.–18. Jahrhunderts in Deutschland vor dem Hintergrund der europĂ€ischen Entwicklungen zu sehen, da diese vielfach von grĂ¶ĂŸtem Einfluss auf hiesige Befestigungen waren, wie etwa die alt- und neuitalienische sowie die alt- und neu-niederlĂ€ndische Manier oder die hochentwickelten Bauten Vaubans in Frankreich und den von Frankreich besetzten Gebieten. Ein Glossar zum Festungsbau vervollstĂ€ndigt diesen knappen, fundierten Überblick.
Fotografie in LĂŒbeck. 1840-1945. Hrsg.: Bastek , Alexander; Zimmermann, Jan; Museum Behnhaus DrĂ€gerhaus, LĂŒbeck. 2016. 376 S. 461 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0366-6 Michael Imhof
Fotografie ist heute allgegenwĂ€rtig und in Zeiten des Smartphones immer verfĂŒgbar und beliebig reproduzierbar. Historische Fotos sind hingegen in vielen FĂ€llen EinzelstĂŒcke. Das Interesse an der historischen Fotografie wĂ€chst trotz der unendlichen Bilderflut in der digitalen Kommunikation. Denn historische Fotografien erzĂ€hlen auf vielfĂ€ltige Weise von der Vergangenheit. Das Museum Behnhaus DrĂ€gerhaus prĂ€sentiert die erste fundierte Ausstellung mit Begleitkatalog zum Thema der Geschichte der Fotografie in LĂŒbeck. Die Sammlung der LĂŒbecker Museen verfĂŒgt ĂŒber einen umfangreichen und qualitativ hochwertigen Bestand an historischen Fotos: frĂŒhe Daguerreotypien und Salzpapieraufnahmen, Atelier- und Architekturfotografie des 19. Jahrhunderts, Kunstfotografie der 1920er Jahre, Pressefotografie seit 1900. Diese SchĂ€tze der eigenen Sammlung werden nun erstmals im Zusammenhang ausgestellt und im vorliegenden Band publiziert. Sie zeigen Typisches und Besonderes aus 100 Jahren Foto- und Stadtgeschichte. Die Werke LĂŒbecker Fotografen und Fotografinnen treten dabei in den Dialog mit AufÂŹnahmen auswĂ€rtiger Lichtbildner.
Das Frankfurter Holzhausenviertel . vom Weiherhaus zum Wohnquartier. Schomann, Heinz. 2016. 304 S. 894 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-86568-581-0 Michael Imhof
Das „Frankfurter Holzhausenviertel“ gilt unter den zahlreichen Villengebieten der Mainmetropole als bevorzugtes Wohnquartier – und dies nicht allein deshalb, weil es sich um den historischen Park der bedeutendsten Patrizierfamilie der Stadt mit Weiher und Wasserschloss gruppiert: Als grĂŒne und ruhige Enklave des Nordends, der flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸten Vorstadt, zeichnet es sich aus durch ca. 700 noble Einfamilien- und EtagenhĂ€user, deren EntwĂŒrfe mehr als 250 Architekten lieferten, darunter Friedrich Bluntschli, Bruno Paul, Friedrich PĂŒtzer, Franz Roeckle, Martin Weber und Ernst May. Jene trotz Weltkrieg und Wirtschaftswunder zumeist noch erhaltenen Bauten bieten eine qualitĂ€tvolle Motiv- und Materialvielfalt vom ausgehenden Historismus bis zur frĂŒhen Moderne und sind somit typisch fĂŒr die Entwicklung einer deutschen Großstadt.
2010 jĂ€hrt es sich zum 100. Mal, dass ein Bebauungsplan endgĂŒltig Straßenverlauf und GebĂ€udedimension im Holzhausenviertel festlegte – Anlass genug, um dieses zwischen breiten Ausfallstraßen nur 15 Gehminuten vom Stadtkern entfernte Wohnquartier in einer grĂŒndlichen stĂ€dtebaulichen Studie mit HĂ€user- und Architektenkatalog zu wĂŒrdigen.
... und am Anfang steht ein Mord. Fulda – Ort von Heiligen. Hrsg.: Gregor K. Stasch; Vonderau Museum Fulda, Kataloge (TM689), Band: 43. 2016. 112 S., 97 meist fb. Abb. Br. EUR 14,00 CHF 16,10 ISBN: 978-3-7319-0359-8 Michael Imhof
In Fulda lĂ€sst sich eine ausgeprĂ€gte Heiligenverehrung beobachten, die sich nachhaltig auf die Kirchen- und Kulturgeschichte von Stadt und Region ausgewirkt hat. Der Katalog widmet sich in 7 AufsĂ€tzen den Themen „Heilige werden“, „Heilige erkennen“, „Heilige verehren“, „Heilige anfassen: Reliquienverehrung“, „Heilige instrumentalisieren, Heilige propagieren“, „Heilige vermarkten“ sowie dem „Bildprogramm des Oratoriums im ehem. PĂ€pstlichen Seminar in Fulda“, in der heutigen Kapelle des Vonderau Museums.
Grossherzogliche Grabkapelle Karlsruhe. KunstfĂŒhrer. Petra Pechaček, Paul-Ludwig Schnorr, Alma-Maria Brandenburg und Sandra Eberle. Hrsg.: Staatliche Schlösser und GĂ€rten Baden-WĂŒrttemberg. 2016. 48 S., 63 meist fb. Abb. 13 x 24 cm, Br. EUR 4,00 CHF 4,60 ISBN: 978-3-7319-0247-8 Michael Imhof
Im nördlich des Karlsruher Schlosses gelegenen Hardtwald stĂ¶ĂŸt man nahezu unvermittelt auf ein monumentales neogotisches Bauwerk – die Großherzogliche Grabkapelle. Das Großherzogspaar Friedrich I. und Luise von Baden ließ 1889 bis 1896 ein kunstvoll ausgestaltetes Mausoleum fĂŒr ihren frĂŒh verstorbenen jĂŒngsten Sohn, Prinz Ludwig Wilhelm, errichten.
Die Großherzogliche Grabkapelle zĂ€hlt zu den wenigen unzerstört gebliebenen BaudenkmĂ€lern in Karlsruhe und fasziniert noch heute durch ihre kĂŒnstlerische Ausstattung. In der Gruft wurden bis 1952 zahlreiche Familienmitglieder des Hauses Baden beigesetzt.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]