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Imhof Verlag

 
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Die mittelalterliche Sakramentsnische auf Gotland (Schweden). Kunst und Liturgie. Kroesen, Justin; Tangeberg, Peter. 2014. 240 S. 274 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95 CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-849-1 Michael Imhof
Die mittelalterlichen Kirchen der schwedischen Insel Gotland beherbergen eine einzigartige Fülle mittelalterlicher Ausstattung. Von besonderer Bedeutung ist die Sakramentsnische, die uns in einer erstaunlichen Vielfalt begegnet. Es handelt sich um die größte zusammenhängende Gruppe mittelalterlicher Sakramentsnischen in ganz Europa. Diese Studie enthält einen Katalog der fast sechzig gotländischen Beispiele sowie eine Analyse der Objekte in ihrem europäischen Kontext. Dabei bilden neben dem kunsthistorischen Aspekt immer auch die Perspektive der Nutzung sowie ihre Erhaltung im Luthertum den roten Faden. Aufgrund der vielen Verbindungen des mittelalterlichen Gotlands gewähren uns die Wandschränke auf dieser Ostseeinsel einen einzigartigen Einblick in die liturgische Ausstattung mittelalterlicher Kirchen in anderen Teilen Europas, die ansonsten weitgehend verloren ist.
Justin E.A. Kroesen ist Dozent an der Fakultät Theologie und Religionswissenschaft der Universität Groningen (Niederlande) im Fachbereich Geschichte der christlichen Kunst. Peter Tangeberg, Restaurator und Kunsthistoriker, ist Spezialist im Bereich der mittelalterlichen Kunst, insbesondere der Skulptur Schwedens und des Ostseeraumes.
Barocke Kunst und Kultur im Donauraum. Hrsg.: Möseneder, Karl; Thimann, Michael; Hofstetter, Adolf. 2014. 720 S. Ln mit Schutzumschlag. 29 x 23 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-7319-0021-4 Michael Imhof
Der Sammelband mit über 50 Beiträgen nimmt das Kunstschaffen des Donauraumes von seiner Quelle bis zur Mündung in der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts in den Blick. Am Beginn steht die Frage nach der „Konstituierung des Donauraumes in der Barockzeit als Kunst- und Kulturlandschaft“. Seine Entstehung ist in geographischer, geschichtlicher, kultureller und religiöser Hinsicht von der Vielfalt nationaler Identitäten und Zugehörigkeiten bestimmt. Sie verkörpern als differenzierte Einheit den Reichtum dieser Kulturlandschaft. In einem zweiten großen Kapitel „Kunsttransfer und Kulturaustausch als Spezifika des Barocks im Donauraum“ wagen die Autoren den Versuch, der Erzählung nationaler und lokaler Kunstgeschichten eine theoretisch fundierte Perspektive im Sinne des Kulturtransfers entgegenzustellen. Namentlich die Beziehung zu Italien wird unter diesem Gesichtspunkt bedacht. Das dritte Kapitel widmet sich schließlich dem Themenfeld „Auftraggeber und Objekttransfer“ und trägt der Tatsache Rechnung, dass neben der Künstlermigration vor allem auch die Netzwerke der Auftraggeber eine wesentliche Rolle für die Prägung eines Kulturraumes spielen.
Das zweibändige Werk fasst die Beiträge eines Kongresses zusammen, der im FrĂĽhjahr 2013 in Passau stattgefunden hat. Autoren sind u.a. Robert Born (Leipzig), Václáv BůĹľek (Budweis), Maria Antonietta Crippa (Mailand), Meinrad von Engelberg (Darmstadt), Petr Fidler (Budweis), Martina Frank (Venedig), Ulrich FĂĽrst (MĂĽnchen), Axel Gampp (Basel), Herbert Karner (Wien), Eriak Kiss (Budapest), JĂ­řĂ­ Kroupa (BrĂĽnn), Eckhard Leuschner (Erfurt), Karl Möseneder (Erlangen-NĂĽrnberg), GĂĽnther Moosbauer (OsnabrĂĽck), Friedrich PolleroĂź (Wien), Rudolf Preimesberger (Berlin), Mirjana Repanić-Braun (Zagreb), Volker Rödel (Karlsruhe), Alois Schmid (MĂĽnchen), Sebastian SchĂĽtze (Wien), Lothar Schultes (Linz), Werner Telesko (Wien), Rodica Vârtaciu (Temeswar), JĂĽrgen Wiener (DĂĽsseldorf), Herbert W. Wurster (Passau).
Credo - Christianisierung Europas im Mittelalter: Band 3. Vorträge zur Ausstellung. Hrsg.: Stiegemann, Christoph; Kroker, Martin; Walter, Wolfgang. 2014. 304 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0043-6 Michael Imhof
Nach den erfolgreichen Mittelalterausstellungen „799 – Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ (1999) und „Canossa – Erschütterung der Welt“ (2006) zeigten die Paderborner Museen 2013 mit der Ausstellung „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ erneut eine außergewöhnliche Sonderausstellung von überregionaler Strahlkraft. Die kulturhistorische Ausstellung bot einen bisher noch nie gezeigten Überblick über die Ausbreitung des Christentums von der Antike bis zum Mittelalter. Frühe Zeugen christlicher Kunst und Architektur, gelehrter Schriftlichkeit und Buchkunst wurden ebenso präsentiert wie geheimnisvolle Götterfiguren und erstmals auf dem Kontinent gezeigte Funde paganer Kultplätze. Der abschließende Rückblick auf die Geschichte der Christianisierung thematisierte die Frage nach der Identität Europas und dem Stellenwert seiner christlichen Wurzeln heute. Das wissenschaftliche Begleitprogramm der CREDO-Ausstellung ergänzte und vertiefte zentrale, grundlegende Themen der Mittelalterschau. Siebzehn Beiträge renommierter Theologen, Historiker, Archäologen und Kunsthistoriker behandeln „widerborstige Heiden“ ebenso wie grausame, aber fromme Merowinger Königen, sie widmen sich den Veränderungen und Entwicklungen christlicher Bildkunst, beschäftigen sich mit der Christianisierung des europäischen Nordens sowie der frühneuzeitlichen Missionierung Afrikas, Asiens und Amerikas und nehmen Stellung zu aktuellen Diskursen hinsichtlich Atheismus und interreligiösem Dialog.
Dachwerke über den welfischen Residenzbauten der Barockzeit im Kontext des höfischen Bauwesens. Saemann, Hedda. 2014. 528 S. 359 fb. u. 425 sw Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-86568-922-1 Michael Imhof
Das Streben der absolutistischen Fürsten nach Macht und Prestigegewinn durch Repräsentation initiierte in den Residenzstädten im Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg anspruchsvolle Bauprogramme und eine Konzentration der verfügbaren Ressourcen an Baumaterialien, handwerklichem und technischem Können sowie an erfahrenen Bauleuten. Dieser Prozess führte zu einem zweiten Höhepunkt der Zimmermannskunst nach der Gotik und spiegelt sich auch in den Dachwerken wider. Die vorliegende Untersuchung betrachtet nicht nur spektakuläre, freigespannte Konstruktionen, sondern eine möglichst große Bandbreite von Dachwerken unterschiedlicher Spannweiten, um ein repräsentatives Bild der Bauaufgaben im Repertoire der welfischen Residenzstädte zu erhalten. Damit liefert sie erstmals einen zusammenfassenden Überblick über barocke Dachwerke verschiedener Nutzungen und Spannweiten im Gebiet des heutigen Niedersachsens. Die Verknüpfung bautechnischer und konstruktiver Analyse mit historischen sowie sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen erschließt die betrachteten Dachwerke in ihrem Entstehungskontext.
DĂĽrer und das NĂĽrnberger Rathaus. Aspekte von Ikonographie, Verlust und Rekonstruktion. Hrsg.: Schauerte, Thomas; Museen der Stadt NĂĽrnberg. 2013. 112 S., 26 fb. u. 30 sw. Abb., 24 x 17 cm, Pb. EUR 14,95 CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-0006-1 Michael Imhof
Bis zur Kriegszerstörung 1945 war das Nürnberger Rathaus wohl eines der schönsten in Süddeutschland. Kern seiner prachtvollen, programmatisch dichten Ausstattung war der Große Ratssaal, der mit einer Ausmalung nach Entwürfen Albrecht Dürers glänzte. Zudem befanden sich zwischen 1526 und 1805 einige der wichtigsten seiner Gemälde auf dem Rathaus. Diese enge Bindung des Künstlers zum Vorort der städtischen Repräsentation war von beiden Seiten gewünscht und machte das Rathaus absichtsvoll zu einem frühen Ort des Dürer-Gedenkens. Diese einzigartige Konstellation war das Rahmenthema der Nürnberger Dürer-Vorträge 2012. Ergänzt um einen Beitrag von Martin Schawe, werden sie nun publiziert und beleuchten die einstige Prachtentfaltung, deren Ikonographie und deren Verlust, die Zerstörungen, Kopien und Rekonstruktionen.
Europäische Mosaikkunst vom Mittelalter bis 1900. Meisterwerke aus dem Weltkulturerbe Vatikan & Petersdom und aus europäischen Museen. Hrsg.: Brunner, Michael; Voccoli, Ottobrina. 240 S., 221 fb. Abb., 27 x 24 cm, Gb. Imhof, Petersberg 2011. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-698-5 Michael Imhof
Nach 400 Jahren präsentiert der Vatikan erstmals wieder – und dies vorerst exklusiv in Überlingen – einige jener kostbaren Mosaiken und Mosaikfragmente der Öffentlichkeit, die einst den in frühchristlicher Zeit errichteten Petersdom („Alt Sankt Peter“) geschmückt hatten, bevor er um 1609–11 endgültig abgerissen wurde, um Platz für das heutige Kirchenschiff des barocken Petersdoms zu schaffen. Neben herausragenden Mosaiken aus dem frühchristlichen und dem heutigen Petersdom, der Domschatzkammer und den Vatikanischen Museen präsentieren Ausstellung und Begleitband Exponate aus der bedeutenden Mosaiken Sammlung des Victoria & Albert Museum London, Werke aus der St. Paul’s Cathedral London und den Florentiner Museen. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen darüber hinaus Hauptwerke der mittelalterlichen Kunst wie das 705–707 entstandene Stifterbildnis von Papst Johannes VII. aus den Vatikanischen Grotten.
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Forum Romanum. Zeitreise durch 3 000 Jahre Geschichte. Katalog Kassel 2014. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel. 2014. 160 S. 60 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0002-3 Michael Imhof
Für Jahrhunderte war das Forum Romanum ein Ort, an dem die Geschichte Europas geschrieben wurde. Aus einer sumpfigen Senke umgeben von sieben Hügeln, formten die Römer das Zentrum ihres Weltreiches. Nach dem Ende der Antike verfiel die Stätte. Zahlreiche Reisende, darunter die hessischen Landgrafen Carl und Friedrich II., besuchten die weltberühmten Ruinen und brachten wertvolle antike Objekte mit, die seitdem die Kasseler Kunstsammlungen bereichern. Heute erforschen und erklären Archäologen und Historiker die materiellen Überreste der Antike und die zahlreichen schriftlichen Quellen des geschichtsträchtigen Ortes. Erstmals werden im Buch alle genannten Epochen zusammengefasst. Der Begleitband führt den Leser mithilfe von Photographien, Illustrationen, Karten, Rekonstruktionen, Modellen und Texten durch die gesamte historische Entwicklung des Forum Romanum.
Frömmigkeit in Schrift und Bild. Illuminierte Sammelindulgenzen im mittelalterlichen Mühlhausen. Hrsg.: Stadtarchivs Mühlhausen. Band 3. 2014. 32 S. 43 fb. Abb. 24 x 17 cm. geh. EUR 9,95. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7319-0039-9 Michael Imhof
In der Reichsstadt Mühlhausen hat sich über die gesamte nachreformatorische Zeit hinweg ein bemerkenswerter Bestand spätmittelalterlicher Sammelindulgenzen erhalten. Nahezu vollständig zeichnet er die Entwicklung dieser Sonderform der Ablassurkunde nach. In Korrespondenz zur Ausstellung der Mühlhäuser Museen „Umsonst ist der Tod! Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation“ wird eine Auswahl dieser Urkunden im Stadtarchiv Mühlhausen präsentiert. Die Begleitpublikation bietet eine vertiefende historische, diplomatische und künstlerische Einordnung der Mühlhäuser Sammelindulgenzen.
Carl Wilhelm Götzloff (1799–1866). Ein Dresdner Landschaftsmaler am Golf von Neapel. Katalog zu den Ausstellungen- Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck 1. Mai bis 20. Juli 2014- Mittelrhein Museum Koblenz 8. August bis 2. November 2014. Hrsg.: Bastek, Alexander; Bertsch, Markus. 2014. 240 S. 29 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7319-0047-4 Michael Imhof
Das Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck und das Mittelrhein-Museum Koblenz zeigen 2014 eine umfangreiche Ausstellung zum malerischen und zeichnerischen Werk des Dresdner Romantikers Carl Wilhelm Götzloff. 1799 in Dresden geboren reiste Götzloff 1821 nach Italien, wo fortan die Eindrücke des mediterranen Südens sein Werk bestimmten. Er malte vor allem in Rom, Neapel und Sizilien. Neben der Landschaft galt sein besonderes Interesse der einheimischen Bevölkerung, deren charakteristische Kleidung und Tracht er immer wieder genau studierte. Die Ausstellung versammelt 107 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen.
Schloss Friedenstein und herzoglicher Park Gotha. Zehn Jahre Sanierung durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Hrsg.: Paulus, Helmut-Eberhard; Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. 2014. 144 S. 199 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 18,90. CHF 27,50 ISBN: 978-3-86568-976-4 Michael Imhof
Schloss Friedenstein in Gotha ist eine der imposantesten frühbarocken Schlossanlagen in Deutschland. So eindrucksvoll wie das landschaftsprägende Bauwerk selbst ist der Umfang erhaltener Innenausstattungen und herzoglicher Sammlungen. Das Schloss und die Ursprünge seiner Sammlungen gehen auf Herzog Ernst I. den Frommen von Sachsen-Gotha zurück, der in seiner ab 1643 errichteten Residenz alle wichtigen Funktionen des Staatswesens vereinte. Seine Nachkommen gestalteten einzelne Raumfolgen neu und formten bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts den Herzoglichen Park zu einem Ensemble verschiedener Stile der Gartenkunst. 2004 übernahm die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten das Schloss und den Park. Seitdem investierte sie mehr als 20 Millionen Euro in die Sanierung der Dächer und Geschosskonstruktionen sowie in die Restaurierung von Raumkunstwerken und Parkbereichen. Der Band präsentiert neue Forschungsergebnisse und schildert die anspruchsvolle Arbeit im historischen Bestand.
GrĂĽnewald. Meisterwerke im GroĂźformat. Imhof, Michael; LĂĽcking, Wolf. 2014. 96 S. 90 Abb. 37 x 29 cm. Gb. EUR 29,99. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0042-9 Michael Imhof
Grünewald gehört zu den faszinierendsten Malern der Dürerzeit. Seine Hauptwerke – drei Altäre – im Mainzer Dom waren noch in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts so berühmt, dass sie als Beutegut von den Schweden während des Dreißigjährigen Kriegs entwendet wurden. Während des Transports versanken sie in der Ostsee. Seine Bedeutung in der Kunstgeschichte besitzt Grünewald deshalb heute vor allem durch den von ihm geschaffenen Isenheimer Altar. Dieser vermittelt anschaulich die grandiose Phantasie, Farbigkeit und Qualität von Grünewalds Malerei, die in diesem Buch erstmals im Großformat präsentiert wird. Das Buch vereint alle erhaltenen Gemälde des Meisters und einen Teil seiner Zeichnungen. Der Text setzt sich nicht nur mit dem Werk, sondern auch mit der komplizierten Lebensgeschichte auseinander, für die die Quellenlage schwierig und umstritten ist. Die Fotos stammen von dem Berliner Fotografen Wolf Lücking.
Nicolaus Hagenower. Studien zum bildhauerischen Werk. Berentzen, Berenike. 2014. 320 S. 92 fb. u. 115 sw Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-7319-0046-7 Michael Imhof
Niclaus Hagenower war ein oberrheinischer Bildschnitzer, dem u.a. die Skulpturen des berĂĽhmten Isenheimer Altars, heute in Colmar, zugeschrieben werden. 1493 erwarb Hagenower das StraĂźburger BĂĽrgerrecht, dort ist er bis 1526 nachweisbar. Sein hohes Ansehen bezeugt das Hochaltarretabel (1501) fĂĽr den Chor des StraĂźburger MĂĽnsters. Hinter dem Namen Niclaus Hagenower stehen Bildwerke, die aus der groĂźen StraĂźburger Werkstatt der GebrĂĽder Hagenower stammen.
Erstmals wird das fragmentiert überkommene Œuvre unter einem zentralen Aspekt gedeutet: Hagenowers Repräsentationen von Affekten werden im Lichte mittelalterlicher Affektenlehren betrachtet. Die theologischen und philosophischen Grundlagen der Meditationspraxis untersucht Berentzen von Augustinus bis in das 15. Jahrhundert des Jean Gerson und Johannes Geiler von Kaysersberg. Auch die bildhauerische Tradition in Straßburg wird über längere Zeitachsen beleuchtet.
Die dreigeteilte Arbeit (Forschung – Grundlagen – Analyse) enthält einen umfassenden Apparat mit kommentierter Bibliographie, als Nachschlagewerk dient der Katalog zur Objektbestimmung.
Das Haus Windsor und seine deutsche Herkunft. Imhof, Michael; Ellrich, Hartmut. 2014. 176 S. 226 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7319-0040-5 Michael Imhof
Das britische Haus Windsor ist – wie nicht allgemein bekannt ist – von deutscher Abstammung. Während des Ersten Weltkriegs wurde der ursprüngliche Name „Haus Sachsen-Coburg und Gotha” aufgegeben, den das Königshaus in Großbritannien seit 1840 führte. Von 1714 bis 1837 waren zudem das Kurfürstentum Hannover und das Königreich Großbritannien durch einen König in Personalunion miteinander verbunden. Das Haus Hannover („House of Hanover”) war gleichfalls eine deutschstämmige Königsdynastie, die dem Haus Stuart als Könige von Großbritannien folgte.
Die Autoren des reich bebilderten Buches begeben sich auf die Spurensuche nach den deutschstämmigen Königinnen und Königen auf dem britischen Thron. Sie zeigen die enge Verbindung zwischen beiden Nationen und die sich daraus ergebenden Besonderheiten. Das Buch umfasst damit 300 Jahre lebendige Adels- und Kulturgeschichte in beiden Ländern.
Entstehung und Funktion von Heiligenbildern im nachtridentinischen Italien (1588–1622). Gerken, Claudia. 2014. 224 S. 68 fb. u. 75 sw. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-837-8 Michael Imhof
Gegenstand des Buches sind Bilder, die es gemäß des Verbotes eines öffentlichen Kultes vor der Kanonisation nicht hätte geben dürfen. Es handelt sich um jene bildlichen Darstellungen von zukünftigen Heiligen, die im Vorfeld ihrer jeweiligen Heiligsprechung entstanden und bereits verehrt wurden. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Analyse der Bildverehrung, die um drei Protagonisten der katholischen Reform entstand: Filippo Neri, der Gründer der Kongregation der Oratorianer, Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, und Carlo Borromeo, der Mailänder Erzbischof. Es wird nachverfolgt, unter welchen Umständen die frühesten Bildnisse noch zu Lebzeiten entstanden, in welchen Kontexten sie verehrt wurden und wie sich die Ikonographie der Heiligsprechungs-Kandidaten bis zur Kanonisationszeremonie entwickelt. Die Autorin legt einen Schwerpunkt auf die Darstellungen der zukünftigen Heiligen in der Druckgraphik, die als zentrales Propagandamittel gelten muss und zum ersten Mal in der Geschichte der katholischen Heiligenverehrung in dieser Weise zum Einsatz kam.
Herkomer. Meisterwerke im Großformat. Begleitbuch zur Ausstellung „Hubert von Herkomer – Malerfürst und Grafiker” im Historischen Rathaus und im Neuen Stadtmuseum Landsberg am Lech ab 30. März 2014. Hrsg.: Städtischen Museen Landsberg am Lech; Neunzert, Hartfrid. 2014. 96 S. 37 x 29 cm. Gb. EUR 29,99. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7319-0044-3 Michael Imhof
Sir Hubert von Herkomer (1849–1914) ist ein in Deutschland fast vergessener Maler, da er einen großen Teil seines Lebens in England verbrachte. Dort gelangte er vor allem als Porträtmaler zu Ruhm, leitete eine Schule für Malerei und wurde Professor an der Royal Academy of Arts. Darüber hinaus war er als Musiker, Komponist, Regisseur, Bühnenbildner, Schauspieler und Architekt tätig. Für seine künstlerischen Leistungen wurde er 1899 in Bayern und 1907 in Großbritannien geadelt. Im Sommer verweilte er häufig in Landsberg am Lech bei seiner Mutter. In der bayerischen Stadt befindet sich heute das Herkomermuseum und der von Herkomer erbaute Mutterturm – ein Wahrzeichen der Stadt.
Irokesen. Zur Kultur, Geschichte und Gegenwartssituation. SchĂĽler, Harry. Hrsg.: Gerber, Peter R.; Beitr.: Biasio, Elisabeth; Capol, Reto. 2014. 176 S. 83 meist fb. Abb. inkl. CD. 26 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-918-4 Michael Imhof
Das Buch vermittelt einen Überblick über die Kultur und Geschichte sowie die Gegenwartssituation der Irokesen. Zudem vertieft es ausgewählte zentrale Themen, wie zum Beispiel ihre Lebensgrundlagen, die Konstruktion eines Langhauses oder eines Birkenrindenkanus und Aspekte ihrer Religion. Souveränitäts- und Landansprüche der letzten Jahrzehnte und das Aufkommen von Spielkasinos in den 1990er Jahren werden ausführlich diskutiert. Autobiographische Porträts illustrieren die individuelle Auseinandersetzung mit der irokesischen Identität. Auf der beiliegenden CD finden sich Hörbeispiele traditioneller und moderner Musik sowie zahlreiche Bilder, die einen audio-visuellen Eindruck von der Kultur und dem Leben der Irokesen bis heute vermitteln.
Kinder Fotografien um 1900. Imhof, Michael. 2014. 144 S. 17 x 17 cm. Pb. EUR 9,99. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0035-1 Michael Imhof
Königskinder in Fotografien um 1900. Imhof, Michael. 2014. 144 S. 139 Abb. 17 x 17 cm. Pb. EUR 9,99. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7319-0034-4 Michael Imhof
Das große Interesse an Fotografien von Nachkommen aus königlichen oder fürstlichen Häusern ist kein Phänomen unserer Zeit. Bereits um 1900 wurden kleine Prinzen und Prinzessinnen in nahezu allen Lebensphasen abgelichtet und fanden als Motive auf Ansichtskarten weiteste Verbreitung. Diese machten die Bevölkerung mit dem Aussehen der nächsten Generation des Herrscherhauses vertraut und ließen sie gewissermaßen an dessen Familienleben teilhaben.
In den ersten eineinhalb Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstand eine Vielzahl an entzückenden Aufnahmen von Kindern aus dem Hochadel, aus denen hier eine repräsentative Auswahl vorgestellt wird. Der nostalgische Charme dieser Fotografien der damals jüngsten Hohenzollern, Welfen, Wettiner oder Wittelsbacher verrät zugleich einiges über die Epoche, in welche diese „Königskinder“ hineingeboren wurden.
Der Autor ist als Kunsthistoriker seit 2002 für das Haus Preußen tätig und Verfasser zahlreicher Publikationen zur Kunst und Geschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Textile Kostbarkeiten Staufischer Herrscher. Werkstätten – Bilder – Funktionen. Hrsg.: Siede, Irmgard; Stauffer, Annemarie. 2014. 176 S. 29 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-86568-895-8 Michael Imhof
Der Tagungsband befasst sich mit den normannischen und staufischen Textilwerkstätten im Königreich Sizilien. Dabei stehen die Krönungsgewänder aus den palermitanischen Hofwerkstätten im Vordergrund. Zudem werden Textilien in Metz (insbesondere der „Chape de Charlemagne“), Mainz und Trier vorgestellt. Weitere Aufsätze befassen sich mit dem Transfer islamischer Motive, zum Kontext herrscherlicher Textilgeschenke im Hochmittelalter, funktionsgeschichtlichen Aspekten und vor allem den Reliquien aus dem Cappenberger Barbarossakopf und der Funktion des Barbarossakopfs als Reliquiar.
Das Landschaftsbild als gerahmter Ausblick in den venezianischen Villen des 16. Jahrhunderts. Sustris, Padovano, Veronese, Palladio und die illusionistische Landschaftsmalerei. Fischer, Sören. 2014. 256 S. 148 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-86568-847-7 Michael Imhof
Zahlreiche venezianische Villen des 16. Jahrhunderts bieten dem Betrachter abwechslungsreiche Landschaftsausblicke. Jedoch nicht nur durch Fenster und Loggien wird die Außenwelt zu einem ästhetischen Bestandteil der Villen, auch die Wandmalerei täuscht in vielen Landhäusern gerahmte Ausblicke vor. Das vorliegende Buch widmet sich erstmals villenübergreifend diesen illusionistischen Landschaften, die ab 1540 von so bedeutenden Künstlern wie Lambert Sustris, Gualtiero Padovano oder Paolo Veronese geschaffen wurden.
Die Analysen etwa des Odeo Cornaro und der Villen dei Vescovi, Godi und Barbaro werden neben dem Vergleich mit Gemälden durch die Auswertung literarischer Landschaftsschilderungen unterstützt. Dabei zeigt vor allem der Vergleich mit den berühmten Villenbriefen von Plinius dem Jüngeren, dass den lediglich auf den ersten Blick rein dekorativen illusionistischen Ausblicken eine zentrale Rolle in der antiquarischen Rekonstruktion antiker Raumerlebnisse zugesprochen werden muss.
Zum ersten Mal wird durch diese Publikation die hohe ikonografische wie ästhetische Bedeutung der Landschaftsfresken für die Villenkultur nachvollziehbar. Das Bild von den Anfängen großflächiger Landschaftsmalerei als Zeugnis für die Auseinandersetzung mit dem Motiv des gerahmten Ausblicks erfährt so eine erhebliche Konturierung und ergänzt den Diskurs zur Blickästhetik in der Frühen Neuzeit am Beispiel der venezianischen Villa.
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