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Ernst Kreidolf und die Pflanzen. Wachsen – Blühen – Welken. Hrsg.: Verein Ernst Kreidolf. Deutsch. 2020. 128 S. 179 fb. Abb., 4 Abb. 27,0 x 21,0 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1025-1 Michael Imhof
Ernst Kreidolf (1863 Bern – 1956 Bern) ist in der Schweiz, aber auch in Deutschland, wo er mehr als dreiĂźig Jahre lang lebte und arbeitete, als Maler und vor allem als Bilderbuchkünstler unvergessen. Mit seinen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erschienenen Büchern setzte er neue, wegweisende MaĂźstäbe in der Bilderbuchgestaltung.
Ernst Kreidolf wuchs auf dem Bauernhof seiner GroĂźeltern auf und war mit der heimischen Flora seit Kindertagen eng vertraut. Bereits die Zeichnungen des Jugendlichen zeugen von genauer Beobachtungsgabe und seinem Einfühlungsvermögen in das jeweilige Wesen einer Pflanze. Dieses Wissen war der Ausgangspunkt für die spätere „Vermenschlichung“ seiner Bilderbuchgestalten. Daneben bildete zeitlebens das akribische Studium der Natur die Grundlage seines reichen künstlerischen Schaffens.
Ernst Kreidolfs Bilder und Texte entführen in die Welt des Märchens und des Traums, in denen Pflanzen eine zentrale Rolle zukommt. Alles, was wächst und blüht, fand seine liebevolle Aufmerksamkeit, vom unscheinbaren Gänseblümchen bis zur knorzigen Tanne. Unter den Pflanzen schätzte Kreidolf besonders die Blumen, seien es die in Feld und Wald wachsenden oder die im Garten blühenden. Aber auch den Heilkräutern, Sträuchern und Bäumen galt sein Augenmerk. Staunenswert ist Kreidolfs Fähigkeit, die jeweiligen Charakteristika einer Pflanze herauszuarbeiten – die Schönheit ihrer Blüte, die Eleganz ihres Wuchses, die Gefährlichkeit ihrer giftigen Blätter oder den „sprechenden“ Namen, mit dem sie der Volksmund bezeichnet. Ihnen allen gibt er eine humane Gestalt und lässt sie dennoch ganz Pflanze sein. Diese künstlerische Anverwandlung ist ebenso phantasievoll wie von groĂźem botanischem Wissen bestimmt, virtuos und einfach zugleich.
Museum als Resonanzraum: Kunst – Wissenschaft – Inszenierung. Festschrift für Christoph Stiegemann. Hrsg.: Ruhmann, Christiane; Koch-Lütke Westhues, Petra. Deutsch. 2020. 608 S. 28,0 x 21,5 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1041-1 Michael Imhof
Museen führen unterschiedlichste Disziplinen zusammen: Wissenschaftler, Künstler, Denkmalpfleger, Architekten, Mäzene, Pädagogen, Journalisten oder Lektoren vereinen hier ihre Kräfte, um Kunstwerke für die Nachwelt zu bewahren, zu er forschen und der Gesellschaft zugänglich zu machen. Die Christoph Stiegemann gewidmete Festschrift vermittelt dieses Zusammenwirken auf eindrückliche Weise: Über einen Zeitraum von 40 Jahren vereinte der Geehrte im Paderborner Diözesanmuseum westfälische Denkmalpflege mit Ausstellungen europäischen Ranges, höchstrangige mittelalterliche Kulturzeugnisse mit zeitgenössischer Kunst.
Aus dem Inhalt: Becker: Äpfel des Korbinian Aigner; Herklotz: Mittelalterliche Skulpturen; Tilly: Nachlass A. Fuchs; Luchterhandt: Salvatorikone; de Blauuw: Heilige Lanze 1492 in Rom; Kemper: Cappella Paolina im Vatikan; Imhof: Alter Petersplatz um 1600; Garhammer: Literaten zu Rom; Brech: Mehr Wunder Roms!; Ringbeck: Westwerk und Civitas Corvey; Exner: Corvey; Keller/Pröbe: Westwerk Corvey; Helten: Langhaus des Magdeburger Doms; Lobbedey: Paradiesvorhalle des Doms zu Münster; M. Wemhoff: Meinwerk und Berlin; M. Menne: Europamode im chinesischen „Garten der Gärten“; Wamers: Karo lin gischer Pyxidendeckel; Schorta: Meinwerk-Kasel; Peter: Frühromanisches Kapitell aus Bordeaux; Hohmann: Elfenbeinkrümme; H. Wolter-von dem Knesebeck: Kanonbilder aus Westfalen; Lambacher: Büstenreliquiar des hl. Blasius; Scholten: Elfenbeinrelief mit Caritas-Darstellung; Kilb: Wahrnehmung kulturhistorischer Ausstellungen; Höhl: Historische Sammlungen im neuen Kontext; Falk: Kirchliche Museen; Kemper: Kölner Gold- und Silberschmied Peter Bolg; Sohn: Musée de Cluny in Paris; Ruhmann/Schulte: Architektur des Diözesanmuseums Paderborn; Böger: Kunst und Bankgeschäft; Frey: Kunstinventarisation; Wermert: Neunutzung von Kirchen im Erzbistum Paderborn; Hillermann: Josef Rikus; van Laak: Durs Grünbeins Mond-Zyklus
Gottlieb Theodor Hase. Freiburgs erster Fotograf. Hrsg.: Kalchthaler, Peter; Jahnke, Peter. Deutsch. 2020. 304 S. 266 fb. Abb., 12 Abb.. 28,0 x 24,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1022-0 Michael Imhof
Der in Erfurt geborene Gottlieb Theodor Hase (1818–1888) zählt zu den deutschen Fotopionieren. Wie viele Zeitgenossen war er zunächst Maler und suchte sich seine Kunden als Wanderkünstler. Seit 1848 bot er als „Daguerreotypist“ auch Fotografien an. Sein stetes Interesse an den neusten Entwicklungen war der entscheidende Vorteil gegenüber den hier schon tätigen Fotografen, als er sich 1852 endgültig in Freiburg niederließ und sich als erster professioneller Fotograf langfristig etablierte.
G. Th. Hase und später sein Sohn Fritz als Mitarbeiter und Nachfolger haben wie kein anderes Atelier das Bild Freiburgs am Vorabend der Entwicklung zur Großstadt dokumentiert. Landschaftsaufnahmen, wissenschaftliche Fotografie und Porträt haben Hase überregionale Anerkennung eingebracht. 1857 wurde er – vermutlich als erster seiner Zunft im Großherzogtum – zum badischen Hoffotografen ernannt. Seine Arbeit wird hier erstmals umfassend vorgestellt.
Heisterbach. Die Zisterzienserabtei im Siebengebirge. Hrsg.: Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter und Stiftung Abtei Heisterbach. Deutsch. 2020. 304 S. 271 fb. Abb., 36 Abb.. 30,0 x 24,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1026-8 Michael Imhof
Die ehemalige Zisterzienserabtei Heisterbach im Siebengebirge gehört zu den herausragenden Denkmalen mittelalterlicher Baukunst im Rheinland. Die Spuren ihrer 600-jährigen Klostergeschichte prägen bis heute die Landschaft der ganzen Region.
Beiträge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven bieten ein breites Spektrum an Themen. Sie reichen von den spirituellen Wurzeln der Zisterzienser über die Geschichte der Abtei und ihrer wirtschaftlichen Strukturen bis in die Zeit nach der Auflösung 1803. Weitere Beiträge dokumentieren Ergebnisse aktueller Ausgrabungen und Veränderungen der Wahrnehmung, die dem Ort bis heute Bedeutung verleihen und ihn zu einem touristischen Ziel gemacht haben. Rekonstruiert wird auch der Wandel der Kulturlandschaft durch die Jahrhunderte. Schließlich werfen Beschreibungen von Zeitzeugen wie dem berühmten Caesarius von Heisterbach Schlaglichter auf das klösterliche Leben und besondere Ereignisse.
Konservierung, Translozierung und Rekonstruktion des KĂĽnstlerstudios im 20. und 21. Jahrhundert. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (176). Behrens, Julia. Das musealisierte Atelier. Deutsch. 2020. 320 S. 235 fb. Abb., 88 Abb.. 30,0 x 24,0 cm. EUR 67,00. CHF 78,20 ISBN: 978-3-7319-0829-6 Michael Imhof
Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts erlebte das Atelier als Ort der Inspiration und Werkgenese eine weitreichende Aufwertung. Die Sakralisierung des Künstlers in der Romantik führte in der Öffentlichkeit zu einem gesteigerten Interesse am Ursprungsort der Kunst und zu den ersten Bemühungen, die Häuser berühmter Maler und Bildhauer allgemein zugänglich zu machen.
Seitdem wurden nicht nur die Ateliers alter Meister und Künstlerfürsten musealisiert. Auch zahlreiche Studios aus dem 20. Jahrhundert wurden konserviert, transloziert oder rekonstruiert – wie zum Beispiel das Atelier von Paul Cézanne in Aix-en-Provence, die Werkstätten von Barbara Hepworth in Cornwall oder die legendäre Hütte von Jackson Pollock auf Long Island.
Die vorliegende Publikation bietet zum ersten Mal eine Übersicht über sämtliche Entwicklungsphasen des „musealisierten Ateliers“ in Europa und Nordamerika sowie eine thematisch differenzierte und vertiefte Darstellung des Phänomens in Bezug auf Studios der Moderne und Postmoderne. Anhand ausgesuchter Schaffensorte werden unterschiedliche Musealisierungsformen aufgezeigt und dabei wesentliche Punkte beleuchtet, die sich aus der jeweiligen Transformation des ursprünglich aktiv und privat genutzten Ateliers in ein meist posthum und statisch angelegtes Besichtigungsziel herauskristallisieren.
Einen übergeordneten Aspekt liefert schließlich die Frage nach dem wissenschaftlichen Wert musealisierter Künstlerstudios – die Frage nach dem Aussagegehalt dieser Räume im Hinblick auf das dort entstandene Werk.
Malerei in SĂĽdostdeutschland um 1430. Der bewegte Mensch. Janzen, Svea. Deutsch. 2020. 240 S. 2 Abb., 164 fb. Abb.. 30,0 x 23,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0949-1 Michael Imhof
Um 1430 hatten anhaltende politische Konflikte sowie die Bedrohung durch die Hussiten die Gebiete des heutigen Bayerns in eine tiefe Krise gestürzt. In künstlerischer Hinsicht bedeutet diese Zeit indes eine Phase großer Innovationen: Die Künstler entwickeln eine neue Bildsprache und zeigen Figuren in bislang ungekannter Weise in heftiger physischer und emotionaler Bewegtheit. Mittels neuartiger Illusionismen soll auch der Betrachter bewegt werden. Mit der Verbreitung von Papier und der Erfindung des Kupferstichs durchlaufen die materiellen Produktionsbedingungen der Kunst einen drastischen Wandel. Die nun entstehenden Bilder verraten entsprechend nicht nur ein neues künstlerisches Selbstbewusstsein, sondern auch eine gewisse Marktorientierung. Die Studie rekonstruiert Werkgruppen und Künstlerpersönlichkeiten, spürt dem Wandel in der Kunst nach, und setzt ihn in Bezug zur nur scheinbar paradoxen politischen und sozialen Situation.
Der Marienburger Hochmeisterpalast / Malborski Palac Wielkich Mistrzow. Handbuch zur modernsten FĂĽrstenresidenz des Mittelalters / Kompendium wiedzy na temat najnowocze?niejszej rezydencji ksi???cej ?redniowiecza. Herrmann, Christofer. Deutsch; Polnisch. 2020. 224 S. 206 fb. Abb., 16 Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1045-9 Michael Imhof
Der Hochmeisterpalast zählt zu den herausragenden Fürstenresidenzen des europäischen Spätmittelalters. Er ist einer der Pionierbauten eines Herrschersitzes neuen Typs, geschaffen als ständiger Wohn-, Repräsentations- und Verwaltungsort eines Fürsten. Der Hochmeister des Deutschen Ordens regierte hier zwischen 1333 und 1457 in einem Palast mit außergewöhnlich hohem Wohnkomfort und einem ausgeklügelten Raumsystem. Das Handbuch gibt einen Überblick sowohl zur Baugeschichte und Nutzungsstruktur als auch zum Leben innerhalb der Palastmauern in der Ordenszeit. Das reich bebilderte und zweisprachig (deutsch-polnisch) verfasste Handbuch bietet eine kompakte Übersicht sowohl zur Baugeschichte und Nutzungsstruktur als auch zum Leben innerhalb der Palastmauern in der Ordenszeit.
Der weite Blick. NĂĽrnberger Panoramen aus sieben Jahrhunderten. Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂĽrnberg (20). Sichelstiel, Ludwig. Hrsg.: Museen der Stadt NĂĽrnberg. Deutsch. 2020. 264 S. 188 fb. Abb., 2 Abb.. 22,5 x 22,5 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1000-8 Michael Imhof
Die Nürnberger Stadtsilhouette ist heute nicht zuletzt anhand von Lebkuchenpackungen und als Versicherungslogo weit über die Region hinaus bekannt. Schon im Mittelalter interessierten sich Menschen für die bedeutende Handels- und freie Reichsstadt. So ging 1493 mit der Publikation der „Schedel`schen Weltchronik“ erstmals das Panorama Nürnbergs in hoher Auflage in alle Welt. In der Folge entstanden über die Jahrhunderte zahlreiche Stadtansichten bis hin zu faszinierenden 360°-Panoramen in den Bereichen Graphik, Gemälde und Fotografie. Die Nürnberger Stadtsilhouette findet sich aber auch auf kunsthandwerklichen Objekten verschiedener Epochen und in unterschiedlichen Darstellungsformen bis hin zur virtuellen Realität. Anhand spannender, kurioser und teilweise noch nie öffentlich gezeigter Exponate führt der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung durch die Stadtgeschichte und stellt verschiedene Themen und Personen rund um das Nürnberger Panorama vor.
Die Niederlassung Obertraubling der Mallersdorfer Schwestern. 1935–2020. Ring C.O., Pater Dr. Abraham M.. Deutsch. 2020. 192 S. 142 fb. Abb., 169 Abb.. 29,0 x 22,0 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1063-3 Michael Imhof
Von 1935 bis 2020 waren 35 Schwestern der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf in Obertraubling tätig und wirkten im Kindergarten, in der Altenpflege, in der ambulanten Krankenpflege, in der musikalischen Früherziehung und in anderen Aufgabenbereichen der Pfarrei. Sie waren und sind allseits hoch geschätzt und sehr beliebt.
Diese Veröffentlichung soll die historische Entwicklung der Tätigkeiten der Schwestern in den letzten 85 Jahren bei der Bevölkerung in Obertraubling und darüber hinaus lebendig erhalten. Dazu werden viele verschiedene schriftliche und bildliche Dokumente aus dieser Zeit vorgestellt.
Pilgerspuren. Wege in den Himmel / Von LĂĽneburg an das Ende der Welt. Hrsg.: Museen Stade; Museum LĂĽneburg. Deutsch. 2020. 528 S. 70 Abb., 670 fb. Abb.. 29,0 x 22,5 cm. EUR 42,00. CHF 48,30 ISBN: 978-3-7319-1004-6 Michael Imhof
Museum LĂĽneburg: 26. Juli bis 1. November 2020
Schwedenspeicher Stade: 3. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021
Obwohl Pilgern seit etlichen Jahren wieder voll im Trend liegt, gab es nur wenige Forschungen zu den Ursprüngen der Wallfahrten im Mittelalter – noch geringer war das Wissen über Pilgerfahrten und ehemalige Wallfahrtsorte in Norddeutschland. Ein spektakulärer Pilgerzeichenfund im Stader Hansehafen gab den Impuls, diesen offenen Forschungsfragen nachzugehen. Die Ergebnisse des daraus entstandenen Projektes und einer 2019 veranstalteten Tagung mündeten in eine Doppelausstellung der Museen Lüneburg und Stade, die mit diesem opulenten Katalog dokumentiert wird, zu dem 64 Expertinnen und Experten beigetragen haben. Er stellt bekannte und unbekannte Norddeutsche auf den Wegen zu den großen und kleinen Wallfahrtskirchen des mittelalterlichen Europa vor. Behandelt werden aus norddeutscher Sicht die Fernpilgerfahrten nach Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem, die rheinische Wallfahrtslandschaft, die Fahrten nach Wilsnack und Sternberg, aber auch heute fast vergessene Wallfahrtskirchen wie Nikolausberg bei Göttingen, Hainholz bei Hannover oder das Kloster Marienwohlde ebenso wie der in der Reformation untergegangene Sankt-Hulpe-Kult. Ein Katalog aller einschlägigen archäologischen Funde aus dem Stader Hansehafen steht am Ende des reich bebilderten Bandes, der das Potential eines neuen Standardwerkes in sich trägt.
Peter Paul Rubens und der Barock im Norden. Hrsg.: Stiegemann, Christoph. Deutsch. 2020. 576 S. 452 fb. Abb., 11 Abb.. 28,0 x 21,5 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0956-9 Michael Imhof
Peter Paul Rubens ist der bedeutendste Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus verbreiteten sich seine Arbeiten, aber auch seine Bildideen in ganz Europa. Ausgehend von der barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Umfeld des Malers, stehen die Kunst und der schöpferische Einfluss Rubens’ im Zentrum einer groß angelegten Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn.
Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung, an dem führende Experten der Rubensforschung mitgewirkt haben, bietet ein umfassendes Panorama des flämisch geprägten Barock und seiner bahnbrechenden künstlerischen Innovationen und Einflüsse in Malerei und Skulptur. Er präsentiert auch virtuose, so noch nie gezeigte Skizzen und Bozzetti von der Hand Rubens’ und seiner Zeitgenossen und Nachfolger, in denen der Leser der schöpferischen Kraft – der prima idea – der genialen Barockkünstler ganz nahe kommen kann.
Eine eigene Abteilung widmet sich darĂĽber hinaus Konzepten des Barock in der Gegenwartskunst. Hier sind u. a. Arbeiten von Gerhard Richter, Tony Cragg und Hans Op de Beeck zu sehen.
Schupmann Collection. Fotografie in Westdeutschland / Photography in West Germany. Hrsg.: Schupmann, Michael. Englisch; Deutsch. 2020. 352 S. 349 Abb., 22 fb. Abb.. 30,0 x 24,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0996-5 Michael Imhof
Seit den 1980er Jahren hat der Mediziner Michael Schupmann eine exquisite Foto-Sammlung zusammengetragen. Arbeiten vieler wichtiger deutscher Autorenfotograf*innen und aller nennenswerten künstlerischen Strömungen der Schwarz-Weiß-Fotografie in Westdeutschland nach 1945 (und im Wesentlichen bis 2000) sind vertreten: angefangen bei den Mitgliedern der Gruppe „fotoform“, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch ungewohnte Sichtweisen und Dunkelkammerexperimente auf sich aufmerksam machten, über die Reportagefotografie einer Barbara Klemm oder eines Will McBride bis hin zu den nüchternen Dokumentarfotografien von Bernd und Hilla Becher oder konzeptuellen Ansätzen bei Floris M. Neusüss und Andreas Müller-Pohle oder Thomas Kellner. Dabei beruht die konzentrierte Kraft der Sammlung auch auf der Tatsache, dass sie sich weitgehend auf analoge Schwarz-Weiß-Fotografie konzentriert. Mit einer Auswahl von über 300 faszinierenden Einzelbildern verspricht dieser Band einen spannenden Streifzug durch die Geschichte des Mediums in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch begleitet die Ausstellungen der Sammlung Schupmann im Museum im Kulturspeicher Würzburg, im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und im Museum Bad Arolsen.
Von Dürer bis Rilke. Die grafische Sammlung des Städtischen Museums Schloss Rheydt. Hrsg.: Wiegmann, Karlheinz. Deutsch. 2020. 224 S. 230 fb. Abb., 4 Abb.. 28,0 x 21,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1009-1 Michael Imhof
Städtisches Museum Schloss Rheydt: 15. Mai 2020 bis 15. Mai 2021
Im zeitlichen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne präsentiert die thematisch konzipierte Ausstellung „Von Dürer bis Rilke“ eine Auswahl von Druckgrafiken, Zeichnungen und Aquarellen aus der Grafischen Sammlung des Städtischen Museums Schloss Rheydt. Niemals zuvor konnte in dieser Breite die grafische Kunst des Museums präsentiert werden. Zahlreiche Arbeiten der großen Meister des 15. bis 17. Jahrhunderts, wie etwa von Albrecht Dürer, Hans Burgkmair, Cornelis Floris, Jan van der Straet und Hendrick Goltzius, die das überregionale Potenzial der Sammlung deutlich machen, können entdeckt und studiert werden. Auch Künstler des Niederrheins sind besonders stark vertreten, wie z.B. Johann Wilhelm Preyer und Hans Rilke, dessen Mappenwerke einen einzigartigen Schatz in der Grafischen Sammlung darstellen.
Das ernestinische Wittenberg: Residenz und Stadt. Wittenberg-Forschungen Band 5. Hrsg.: Helten, Leonhard; BĂĽnz, Enno; Kohnle, Armin; LĂĽck, Heiner; Waschke, Ernst-Joachim; Stiftung LEUCOREA. Deutsch. 2020. 546 S. 247 fb. Abb., 33 Abb.. 29,7 x 21,0 cm. EUR 59,00. CHF 67,90 ISBN: 978-3-7319-1020-6 Michael Imhof
Der Neubau des kurfürstlichen Schlosses unter Friedrich dem Weisen bildete den Auftakt der systematischen Umgestaltung Wittenbergs zu einer modernen Residenz- und Universitätsstadt. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts bestimmten Baustellen das Stadtbild. Im Zusammenspiel von Landesherren und Stadtregierung mit Künstlern, Handwerkern und Gelehrten entwickelte sich Wittenberg zu geistig-geistlichen Zentrum Kursachsens, das weit über die ernestinische Herrschaftsperiode hinaus kulturell ausstrahlte.
In 18 kunsthistorischen, archäologischen, baugeschichtlichen, historischen und theologischen Aufsätzen werden Residenz und Stadt hinsichtlich materieller Befunde, Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte und einzelne Aspekte wie liturgischen Traditionen und Memoria untersucht. Ausführliche Listen geben Auskunft über die an den Residenzbauten und an städtischen Bauprojekten beteiligten Handwerker, deren Herkunft, Gewerk, Tätigkeiten und Immobilienbesitz.
Zeichnen im Barock. Die Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts in der Universitätsbibliothek Erlangen. Keller, Bettina. Hrsg.: Dickel, Hans; Beitr.: Krämer, Gode. Deutsch. 2020. 424 S. 85 Abb., 480 fb. Abb.. 30,0 x 24,0 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0969-9 Michael Imhof
Der fünfte Bestandskatalog der 1805/06 in das Eigentum der Universitätsbibliothek Erlangen übergegangenen Zeichnungssammlung der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach ist den rund 400 barocken Blättern gewidmet. Im Wesentlichen aus den Sammlungen Sandrart und Jörger von Tollet in Nürnberg stammend, enthält das Konvolut Zeichnungen Joachim von Sandrarts d. Ä. und anderer namhafter Vertreter des Nürnberger Barock, aber auch Sammlerstücke und Freundschaftsgaben aus Italien, den Niederlanden, Frankreich und dem Habsburgerreich, die Aufschluss über lokale und internationale Austauschbeziehungen von Künstlern und die Sammeltätigkeit der Zeit geben. Neben Zeichnungen von z. B. Guercino, Michael Herr, Paul Juvenell d. Ä., Johann Rottenhammer und Johann Spillenberger vermitteln viele Blätter von unbekannten Zeichnern die multiplen Funktionen der Handzeichnung im Barock, Übungszeichnungen der Nürnberger Akademie verschaffen zudem Erkenntnisse über die Künstlerausbildung des aus gehenden 17. Jahrhunderts.
Ablass. Wertpapier der Gnade. Wie es zur Reformation kommen musste. Habenicht, Georg. Deutsch. 2020. 336 S. 8 Abb., 92 fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0955-2 Michael Imhof
Das Geld zum richtigen Wirt bringen, anstatt es auf der nächsten Kirchweih sinnlos zu vertrinken, diese entscheidende Frage lösten die Menschen vor der Reformation unter anderem mit Hilfe der Plenarablässe. Mit ihnen hatte der Papst etwas an und für sich völlig Wertloses zu einem Gegenstand gemacht, der wertvoller war als Gold. Papier indessen ist bloß ein Versprechen. Als Martin Luther öffentlich anzweifelte, ob die expansive Papstgnade denn auch durch den Gnadenschatz der Kirche gedeckt sei, stellte er ungewollt die Bonität des Papstes in Frage. Der sozialseelsorgerische Impuls, die Segnungen des Ablasses auch weniger vermögenden Schichten zuteilwerden zu lassen, führte im Ergebnis zur Kernschmelze der Kirche. Man hatte komplexe Systeme errichtet, deren Komplexität man am Ende nicht mehr übersah. Alles zusammen ergab ein hochexplosives Gemisch: eine Bombe! Martin Luther war nur der Zünder.
Habenichts ungewöhnlicher monetärer Ansatz zur Erklärung der Reformation fußt auf einem exzeptionellen Archivfund. Er erscheint 2021 in einem Folgeband.
Johann Jakob Biedermann. Das druckgraphische Werk. FĂ©raud, Christian. Deutsch. 2020. 240 S. 215 fb. Abb. 30,0 x 24,0 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0832-6 Michael Imhof
In der Zeit um 1800 schuf der Winterthurer Maler, Zeichner und Druckgraphiker Johann Jakob Biedermann (1763–1830) in der Art von Johann Ludwig Aberli (1723–1786) kolorierte Umrissradierungen, die Ort- und Landschaften der Schweiz zum Sujet haben. Auf dem zeitgenössischen Graphikmarkt wurden diese Blätter aus der Sicht eines Zeitgenossen «um hohe Preise, doch nicht über ihrem seltenen Werth» gehandelt. Das Buch geht einleitend der Frage nach, worin dieser «Werth» gesehen wurde. Dabei geht es darum, die Herstellung der Veduten von der Studie zum fertigen Bild nachzuzeichnen, die Verbreitung auf dem Graphikmarkt zu verfolgen und die Stellung in der Schweizer Landschaftsgraphik um 1800 zu bestimmen. Das Kernstück des Buchs ist der anschließende Katalog, in dem das druckgraphische Werk von Biedermann vorgestellt wird.
Frauenburg [Polen]. Domburg – Stadt – Nicolaus Copernicus. Herrmann, Christofer. Deutsch. 2020. 32 S. 13 Abb., 50 fb. Abb. 24,0 x 16,5 cm. EUR 7,95. CHF 9,10 ISBN: 978-3-7319-1012-1 Michael Imhof
Majestätisch überragt die Domburg mit ihrer Kathedrale die Landschaft und das Städtchen Frauenburg zu ihren Füßen. Vom Hauptturm aus bietet sich ein herrliches Panorama; darüber hinaus blickt der Ort auf eine an Ereignissen reiche Geschichte zurück.
Die Frauenburger Domburg war viele Jahrhunderte die Heimstätte der Domherren des Bistums Ermland. Einer von ihnen war der berühmte Astronom Nicolaus Copernicus, der an diesem Ort zu der Erkenntnis kam, dass die Erde nicht den Mittelpunkt des Weltalls bildet.
Der vorliegende Führer informiert anhand zahlreicher schöner Aufnahmen und kenntnisreicher Texte über Geschichte und Architektur Frauenburgs und lädt alle kulturinteressierten Besucher zur näheren Erkundung des Ortes ein.
Schottland. Von den Lowlands bis auf die Shetlands. Fuchs, JĂĽrgen; Fuchs, Ursula. Deutsch. 2020. ca 368 S. 29,0 x 21,0 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1047-3 Michael Imhof
Als erfahrene Individualreisende unternehmen Jürgen und Ursula Fuchs auch im Alter, er 83, sie beinamputiert, im eigenen Auto eine Schottlandreise. Sie stellen einen Reiseplan zusammen, der unter anderem auf barrierefreie Bewegungsmöglichkeiten ausgerichtet ist. Ihr Ziel: das Land, seine Geschichte, seine Menschen und seine Natur kennen zu lernen. Ihre Vorlieben für Pubs, Inns, Country Hotels, aber auch einige Übernachtungen in einem typisch schottischen Schloss sind im Plan berücksichtigt. Der Leser fühlt sich auf den Spuren der Reisenden. Sie führen zurück in die Zeit der Romantik, auf die Ursprünge der Musik, die sogar Beethoven inspiriert hat, und nicht zuletzt zu den Destillerien für das schottische Nationalgetränk, den Whisky. Die zahlreichen Bilder, nahezu alle von den Autoren, lassen erkennen, dass sie einen Blick für das Schöne dieses einzigartigen Landes haben. Der imposante Bild-Text-Band gibt Anregungen zum Nachahmen!
Trier: Sakrale Schätze / Sacred Treasures. Kostbarkeiten aus 1500 Jahren: Ein Auswahlkatalog / Precious Pieces of 1500 Years: A Selection. Hrsg.: von Ahn, Jürgen; Mannhardt, Kirstin. Deutsch; Englisch. 2020. 320 S. 9 Abb., 159 fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0896-8 Michael Imhof
Being the oldest Catholic diocese of Germany, Trier preserves sacred treasures of 1500 years of Christian history. Among these treasures are pieces of world-class, such as the Carolingian nail reliquary (front cover) or the Egbert Shrine. Many of these objects – which are of high material and artistic value – are integral parts of religious practices up to this day. This richly illustrated publication aims to introduce an extensive selection of relics, reliquaries and liturgical instruments from the late antiquity to the modern period.
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