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Archäologie

Die Grubengräber des prädynastischen Friedhofs U in Abydos
Ein Band, der von der archäologischen Community lange erwartet war und zudem eine archäologisch Nekropolenpublikation auf höchstem Niveau darstellt, ist bei Harrassowitz erschienen. In zwei voluminösen und substantiellen Bänden stellt der langjährige Grabungsleiter im U-Friedhof bei Abydos,... [weiter]
 
Archaeology and Geology of Ancient Egyptian Stones
Bis heute beeindrucken den Museumsbesucher die fein und formvollendet geschliffenen Steingefäße der alten Ägypter: In den Vitrinen können grazil und geschwungen gearbeitete Gefäße und vor allem solche, die Pflanzen oder Tiere imitieren bewundert werden. Der Besucher wird dabei häufig... [weiter]
 
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts
In der renommierten, vom Deutschen Archäologischen Institut herausgegebenen Zeitschrift, werden seit 1930 Forschungsberichte zu den aktuellen (meist) deutschen Grabungen in Ägypten präsentiert und Objekte- und kleinere Detailstudien veröffentlicht. Im 2020/21 erschienenen Band kann sich der... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Heuneburg III. Untersuchungen zur Entwicklung und Struktur der Heuneburg an der Oberen Donau. Die Funde und Befunde der Außensiedlung (Grabungen 1995?2006). Deutsch. 2026. 32 Tabellen, 19 Tafeln, 7 Beilagen, 615 sw. Abb. 286 fb. Abb.29,7 x 21 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-7520-0960-6 L, Reichert
Die Heuneburg gehört zu den bedeutendsten Fundstellen der Hallstattzeit. Ihr Siedlungsbild wird heute vor allem durch die Entdeckung und Erforschung ihrer weitläufigen Außensiedlung geprägt. Auf der Grundlage der Ausgrabungen in den Bereichen „Großer Brand“ und „Greutäcker“ in den Jahren 1995–2006 konnte die vorliegende Arbeit erstmals eine fundstellenübergreifende, siedlungsstrukturelle und entwicklungsgeschichtliche Diskussion dieses wichtigen Siedlungsgebiets unmittelbar vor der Heuneburg durchführen. Dabei ließen sich die entscheidenden Grundzüge der Siedlungsstruktur herausarbeiten. Die Bebauung war durch ein konzentrisches System von Wall-Graben-Anlagen untergliedert, das im Lauf der Entwicklung mehrfach nach außen hin erweitert wurde. Innerhalb der Wälle, bei denen es sich klar um Wehranlagen handelte, lässt sich eine dichte, durch Zaunanlagen weiter untergliederte Bebauung rekonstruieren. Es lassen sich von regelrechten Gruppensiedlungen, über Einzelanwesen bis hin zu offener Bebauung ganz unterschiedliche Gliederungskonzepte beobachten. Auch ein übergeordnetes Ausrichtungsmuster und Ansätze planerischer Siedlungsgestaltung sind zu erkennen. Außergewöhnliche Hausarchitektur an einzelnen Standorten innerhalb der Außensiedlung lässt sich direkt mit dem Burgplateau verbinden. Durch einen großräumigen Bauperiodenabgleich gelang eine Skizze der Entwicklungsgeschichte. Als grundlegender Prozess ist eine konzentrische Expansion zu beobachten mit Hinweisen auf Platzmangel und Verdichtung. Auch Fragen nach den wirtschaftlichen Grundlagen der Außensiedlung konnten nun neu bewertet werden. Dabei zeichnet sich ein Wandel von einer lokalen landwirtschaftlichen Selbstversorgung hin zu einer Versorgung mit externen Gütern ab. Die Bedeutung spezialisierten Handwerks mit festen Standorten scheint sich dabei immer mehr gesteigert zu haben. Im Siedlungsbild gibt es deutliche Hinweise auf soziale Rangunterschiede der einzelnen Standorte. Für mehrere isolierte Einzelanwesen deuten exklusive materielle Kultur und Konsumgüter, sowie repräsentative Architektur auf die Präsenz einer wirtschaftlich potenten Elite in der Außensiedlung hin. Nach dem Brand am Ende von Periode IV scheinen sich, im Zuge der Neugestaltung der Burg, spezifische Bauformen aus genau diesen Arealen auf das Plateau verlagert zu haben.
St. Johann in Müstair. Ein Arbeitsbericht zur archäologischen Auswertung der karolingischen Konventbauten.Hrsg.: Archäologischer Dienst Graubünden. Deutsch. 2026. 30 x 21 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-907679-11-1
25 Years Have Passed. Grave - Man - Environment. Jaeger, Mateusz; Tomczyk, Jacek; Wrzesiski, Jacek. Englisch. 2026. 456 S. 205 ill., 27 tabels. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-39825-1 Harrassowitz Verlag
„25 Years Have Passed“ represents another volume in the Funeralia-series, which is the result of many years of academic conferences devoted to the study of humans, their environment, and funerary practices. This publication in particular is the outcome of the 25th conference, which was attended by archaeologists, physical anthropologists, historians, and representatives of numerous other disciplines whose shared field of research is death and its cultural contexts. The book as a whole is distinctly interdisciplinary in character, combining archaeological evidence with biological, environmental, and cultural perspectives. The collected contributions offer a wide-ranging exploration of key research problems: from transformations of funerary practices in prehistory, through the social and symbolic meanings of burial sites, to the application of modern analytical methods such as isotopic studies and digital documentation of human remains. Particular attention is given to case studies, which illuminate the relationships between humans and their environment, as well as the complexity of social and cultural bonds. The volume thus represents not only a collection of individual studies but also a dynamic and multifaceted reflection on the past, in which death becomes a starting point for reconstructing the lives, practices, and worldviews of past communities.
Archaeology in Africa: Why the Past Matters. Forssman, Tim. Englisch. 2026. 34 fb. Abb., 9 sw. Abb. 23,5 x 15,5 cm. EUR 139,09. CHF 153,50 ISBN: 978-3-032-13364-9
Im Garten der Klio. Festschrift für Monika Frass. Hrsg.: Breitwieser, Rupert; Hofeneder, Andreas; Matuszewski, Rafa?. 2026. 454 S. 60 Abb., 4 Tabellen. EUR 120,00. ISBN: 978-3-447-39772-8 Harrassowitz Verlag
Von spartanischen Gemeinschaftsmahlen über sportliche Wettkämpfe, dem wirtschaftlichen Nutzen sowie der Funktion römischer Gärten bis zur Rolle der Vorkoster, von antiken Hexen zu einsamen Herrschern, vom Kaufverhalten bis zur Geldgier: Das wissenschaftliche Œuvre der Salzburger Althistorikerin Monika Frass ist ebenso vielfältig wie originell. Mit ihren wegweisenden Studien und ihrem langen Wirken als Forscherin und Lehrerin hat sie das Feld der Historischen Anthropologie der Antike im deutschsprachigen Raum auf kaum vergleichbare Weise bearbeitet, geprägt und damit entscheidende Impulse für die Erforschung antiker Lebenswelten gesetzt.
Die zu ihren Ehren herausgegebene Festschrift vereint 26 Beiträge von Freund:innen, Kolleg:innen, Schüler:innen und Weggefährt:innen. Die Aufsätze, die zeitlich von der mykenischen Epoche bis ins 21. Jahrhundert reichen, behandeln zentrale Fragen der Alltags-, Sozial-, Kultur-, Wirtschafts-, Umwelt-, Sport-, Geschlechter- und Medizingeschichte sowie quellenkundliche und rezeptionshistorische Aspekte. Sie spiegeln die Vielfalt und Breite des wissenschaftlichen Schaffens der Jubilarin wider und zeigen anschaulich, dass Alte Geschichte nie nur Vergangenheit ist.
Keilschrifttafelfragmente aus Bo?azköy-?attu?a (Ankara-Çorum-Izmir). Bo?azköy-?attu?a?dan Çiviyaz?l? Tablet Fragmanlar? (Ankara-Çorum-?zmir). Alparslan, Metin. 2026. 100 S. 28 Tafeln. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-39773-5 Harrassowitz Verlag
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