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Archäologie |
Die Grubengräber des prädynastischen Friedhofs U in Abydos
Ein Band, der von der archäologischen Community lange erwartet war und zudem eine archäologisch Nekropolenpublikation auf höchstem Niveau darstellt, ist bei Harrassowitz erschienen. In zwei voluminösen und substantiellen Bänden stellt der langjährige Grabungsleiter im U-Friedhof bei Abydos,...
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Archaeology and Geology of Ancient Egyptian Stones
Bis heute beeindrucken den Museumsbesucher die fein und formvollendet geschliffenen Steingefäße der alten Ägypter: In den Vitrinen können grazil und geschwungen gearbeitete Gefäße und vor allem solche, die Pflanzen oder Tiere imitieren bewundert werden. Der Besucher wird dabei häufig...
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Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts
In der renommierten, vom Deutschen Archäologischen Institut herausgegebenen Zeitschrift, werden seit 1930 Forschungsberichte zu den aktuellen (meist) deutschen Grabungen in Ägypten präsentiert und Objekte- und kleinere Detailstudien veröffentlicht. Im 2020/21 erschienenen Band kann sich der...
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Rezensionen] |
Neuerscheinungen
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Die Alemannen. Archäologie und Geschichte. Vom 3. bis zum 8. Jahrhundert. Brather, Sebastian; Theune, Claudia Deutsch. 2026 . 11 Abb und 2 Karten. 18 x 11,8 cm EUR. 14,00 ISBN: 978-3-406-85068-4 C. H. Beck
Kompakt und übersichtlich bietet dieser Band den aktuellen Wissensstand zu Archäologie, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Recht der Alemanninnen und Alemannen. Gerade die zahlreichen archäologischen Quellen bieten faszinierende Einblicke in die dynamischen Entwicklungen der alemannischen Welt in Spätantike und Frühmittelalter. |
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Die Alemannen. Archäologie und Geschichte. Brather, Sebastian; Theune, Claudia Deutsch. 2026 EUR. 13,99. CHF. 14,00 ISBN: 978-3-406-85069-1 C. H. Beck
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Urban Mining in der Kaiserresidenz und Kathedralstadt Trier. Die nachhaltige Nutzung römischer Baustoffressourcen in Spätantike und Mittelalter. Clemens, Lukas Englisch. 2026 . 150 fb. Abb, 55 Abb. 24 x 17 cm EUR. 19,95 ISBN: 978-3-7520-0936-1 L, Reichert
Die Zusammenstellung archäologischer, bauhistorischer und schriftlicher Befunde zeigt ein insgesamt differenziertes Bild von nachhaltiger Verwertung und dem vielseitigen Recycling römerzeitlicher Baustoffe. Neben pragmatischer Wiederverwendung finden sich immer wieder Zeugnisse weiterreichender Motive und Vorstellungen, die hinter einer gezielten Wiederverwendung von Spolien stehen. Hierbei können ästhetische Beweggründe eine Rolle spielen, aber auch der Transfer von frühchristlicher Tradition oder imperialer Vergangenheit.
Vergleichbar mit den Anwendungsbereichen eines aktuell diskutierten Konzeptes von Urban Mining sind jedoch vor allem die intensiven Nutzungsmöglichkeiten der antiken Baustoffressourcen während des Mittelalters gewesen. Neben der scheinbar wahllosen Wiederverwendung von Abbruchmaterial aus unterschiedlichen Baustoffen oftmals in unmittelbarer Nachbarschaft ihrer Verfügbarkeit gibt es zahlreiche Beispiele von bewusster Materialtrennung und anschließender Weiterverarbeitung: Mauersteine aus antiken Ruinen wurden zu Kalk gebrannt, Ziegel neben ihrer Verwendung als Zierelemente zu Mehl oder Splitt zermahlen, Glasmosaiksteinchen bei der Herstellung von Fensterscheiben und Emailarbeiten wiederverwendet, Bleirohre und Eisenklammern eingeschmolzen und neuen Verwendungsmöglichkeiten zugeführt.
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Heuneburg III. Untersuchungen zur Entwicklung und Struktur der Heuneburg an der Oberen Donau. Die Funde und Befunde der Außensiedlung (Grabungen 1995?2006). Deutsch. 2026. 32 Tabellen, 19 Tafeln, 7 Beilagen, 615 sw. Abb. 286 fb. Abb.29,7 x 21 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-7520-0960-6 L, Reichert
Die Heuneburg gehört zu den bedeutendsten Fundstellen der Hallstattzeit. Ihr Siedlungsbild wird heute vor allem durch die Entdeckung und Erforschung ihrer weitläufigen Außensiedlung geprägt. Auf der Grundlage der Ausgrabungen in den Bereichen „Großer Brand“ und „Greutäcker“ in den Jahren 1995–2006 konnte die vorliegende Arbeit erstmals eine fundstellenübergreifende, siedlungsstrukturelle und entwicklungsgeschichtliche Diskussion dieses wichtigen Siedlungsgebiets unmittelbar vor der Heuneburg durchführen. Dabei ließen sich die entscheidenden Grundzüge der Siedlungsstruktur herausarbeiten. Die Bebauung war durch ein konzentrisches System von Wall-Graben-Anlagen untergliedert, das im Lauf der Entwicklung mehrfach nach außen hin erweitert wurde. Innerhalb der Wälle, bei denen es sich klar um Wehranlagen handelte, lässt sich eine dichte, durch Zaunanlagen weiter untergliederte Bebauung rekonstruieren. Es lassen sich von regelrechten Gruppensiedlungen, über Einzelanwesen bis hin zu offener Bebauung ganz unterschiedliche Gliederungskonzepte beobachten. Auch ein übergeordnetes Ausrichtungsmuster und Ansätze planerischer Siedlungsgestaltung sind zu erkennen. Außergewöhnliche Hausarchitektur an einzelnen Standorten innerhalb der Außensiedlung lässt sich direkt mit dem Burgplateau verbinden. Durch einen großräumigen Bauperiodenabgleich gelang eine Skizze der Entwicklungsgeschichte. Als grundlegender Prozess ist eine konzentrische Expansion zu beobachten mit Hinweisen auf Platzmangel und Verdichtung. Auch Fragen nach den wirtschaftlichen Grundlagen der Außensiedlung konnten nun neu bewertet werden. Dabei zeichnet sich ein Wandel von einer lokalen landwirtschaftlichen Selbstversorgung hin zu einer Versorgung mit externen Gütern ab. Die Bedeutung spezialisierten Handwerks mit festen Standorten scheint sich dabei immer mehr gesteigert zu haben. Im Siedlungsbild gibt es deutliche Hinweise auf soziale Rangunterschiede der einzelnen Standorte. Für mehrere isolierte Einzelanwesen deuten exklusive materielle Kultur und Konsumgüter, sowie repräsentative Architektur auf die Präsenz einer wirtschaftlich potenten Elite in der Außensiedlung hin. Nach dem Brand am Ende von Periode IV scheinen sich, im Zuge der Neugestaltung der Burg, spezifische Bauformen aus genau diesen Arealen auf das Plateau verlagert zu haben.
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St. Johann in Müstair. Ein Arbeitsbericht zur archäologischen Auswertung der karolingischen Konventbauten.Hrsg.: Archäologischer Dienst Graubünden. Deutsch. 2026. 30 x 21 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-907679-11-1 |
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Neuerscheinungen] |
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