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Imhof Verlag

 
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I disegni di Carlo Maratti. nella collezione della Kunstakademie D√ľsseldorf al Kunstpalast. Rodin√≤, Simonetta Prosperi Valenti. Hrsg.: Kunstakademie D√ľsseldorf, Sonja Brink. Italienisch. 2024. 440 S. 10 s/w. Abb., 763 fb. Abb. 27 x 22 cm. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-1186-9 Michael Imhof
Residenzschloss Mergentheim. Kunstf√ľhrer. Trentin-Meyer, Maike. Hrsg.: Staatliche Schl√∂sser und G√§rten Baden-W√ľrttemberg. 2024. 112 S. 94 fb. Abb., 4 s/w. Abb. 23,5 x 12,5 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-1391-7 Michael Imhof
SITZ DER HOCHMEISTER DES DEUTSCHEN ORDENS
Der im Zuge der Kreuzz√ľge im Heiligen Land gegr√ľndete Deutsche Orden hatte seit 1219 in Mergentheim eine Niederlassung, die nach dem Verlust Preu√üens 1525 und durch Ereignisse im Bauernkrieg zur Zentrale des Ordens, seiner Regierung und zum Sitz des Hochmeisters wurde. Aus der mittelalterlichen Burganlage entwickelte sich in der Renaissance ein imposanter Schlossbau, der deutlich machte, dass sich hier der Sitz eines bedeutenden Reichsf√ľrsten befand. Die Bedeutung der Residenz Mergentheim wuchs, als seit Ende des 16. Jahrhunderts immer wieder Habsburger das Amt des Hochmeisters annahmen. Im 18. Jahrhundert wurden die Schlosskirche neu erbaut, die prachtvolle Neue F√ľrstenwohnung eingebaut und der Kapitelsaal erneuert, die heute zu besichtigen sind.
1809 kam das weitl√§ufige Geb√§ude ans K√∂nigreich W√ľrttemberg und 1930 zog ein Museum ins Schloss, das heute die Geschichte des Deutschen Ordens, die Adelsheim‚Äôsche Altertumssammlung, Abteilungen zur Jungsteinzeit, Stadtgeschichte, das M√∂rike-Kabinett und eine Puppenstuben-Sammlung zeigt.
Schon fr√ľh geh√∂rte zum Schloss ein Park, der Ende des 18. Jahrhunderts zu einem gro√üen Englischen Garten mit Rosseau-Insel, Halbmond- und Schellenh√§uschen ausgebaut wurde.
Sammlung Rasmus. Willkommen im MKdW! Ausstellung im Museum Kunst der Westk√ľste in Alkersum/F√∂hr: 18. Februar bis 26. Mai 2024. Littmann, Pia; Schulte-W√ľlwer, Ulrich; Weichers, Simone; Wolff-Thomsen, Ulrike. Hrsg.: Wolff-Thomsen, Ulrike; Museum Kunst der Westk√ľste. 2024. 144 S. 90 fb. Abb. 22 x 23 cm. EUR 25,00. CHF 28,80 ISBN: 978-3-7319-1408-2 Michael Imhof
√úber 50 hochkar√§tige Gem√§lde und Grafiken der J√ľrgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung haben als Dauerleihgaben Eingang in die Sammlung des Museum Kunst der Westk√ľste (MKdW) gefunden. Die Werke von Paul Baum, Tina Blau, Hans Peter Feddersen, Louis Gurlitt, Christian Morgenstern, Emil Nolde, Amelie Ruths und vielen mehr erg√§nzen und bereichern das Sammlungsprofil des MKdW, das sich auf Kunst konzentriert, die zwischen 1830 und 1930 entlang der Westk√ľste Norwegens, D√§nemarks, Deutschlands und den Niederlanden zum Thema ‚ÄěMeer & K√ľste‚Äú entstanden ist.
Wie hat sich der Blick auf die Westk√ľste gewandelt? Welche Themen wurden wichtig? In ihren Bildern nehmen die K√ľnstler*innen geografische und klimatische Besonderheiten wahr und entfalten ein faszinierendes Themenspektrum: Von den sturmgepeitschten Felsk√ľsten Norwegens bis zu den hohen Himmeln der nordfriesischen Marsch, von klirrender K√§lte und flirrender Luft, von Ferne und heimischen Regionen.
Im Katalog zur Ausstellung werden alle k√ľnstlerischen Positionen vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt.
Ch√Ęteau de Schwetzingen. Guide d`art. Schr√∂ck-Schmidt, Wolfgang. Hrsg.: Staatliche Schl√∂sser und G√§rten Baden-W√ľrttemberg. Franz√∂sisch. 2024. 92 S. 92 fb. Abb., 1 s/w. Abb. 23,5 x 12,5 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-0539-4 Michael Imhof
Le ch√Ęteau de la prestigieuse r√©sidence d`√©t√© du prince-√©lecteur Carl Theodor √† Schwetzingen remonte √† un ch√Ęteau-fort entour√© de douves construit au XIVe si√®cle. Transform√©, d√©truit et reconstruit √† plusieurs reprises jusqu‚Äôau d√©but du XVIIIe si√®cle, l`agrandissement planifi√© du ch√Ęteau et de son jardin a eu lieu sous le r√®gne de Carl Theodor. Outre la d√©coration somptueuse de ses appartements, le prince-√©lecteur a entrepris de nombreuses constructions: il a fait ajouter le b√Ętiment circulaire nord, o√Ļ le c√©l√®bre th√©√Ętre du ch√Ęteau a √©galement trouv√© sa place.
Le ch√Ęteau a cess√© d`√™tre habit√© en permanence apr√®s le d√©m√©nagement de la cour des princes-√©lecteurs √† Munich en 1778. Il est revenu en 1803, avec l`ensemble du Palatinat de la rive droite du Rhin, aux mains des margraves et futurs grands-ducs de Bade, qui ont fait r√©aliser les derni√®res modifications dans le style Directoire.
Le ch√Ęteau de Schwetzingen offre aux visiteurs d‚Äôaujourd`hui un aper√ßu de l`univers de la cour dans une r√©sidence d`√©t√© de la fin du rococo et du d√©but du classicisme.
Die Jugendbauh√ľtte rettet ein Denkmal in Treuenbrietzen. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes f√ľr Denkmalpflege und Arch√§ologischen Landesmuseums (63). Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt f√ľr Denkmalpflege und Arch√§ologisches Landesmuseum. Kleines Fachwerkhaus mit vielen GeSchichten. 2024. 136 S. 12 s/w. Abb., 208 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1256-9 Michael Imhof
Mit der denkmalgerechten Sanierung des Eckhauses Breite Stra√üe 1 in Treuenbrietzen schuf sich die Brandenburger Jugendbauh√ľtte einen eigenen St√ľtzpunkt. √úber mehrere Jahrg√§nge diente das Projekt als Lernbaustelle f√ľr Absolvierende eines Freiwilligen Sozialen Jahrs in der Denkmalpflege, auf der vielf√§ltigste Kenntnisse √ľber historische Handwerkstechniken, denkmalgerechte Instandsetzung und fachgerechte Befunderhebung vermittelt werden konnten. √úber ihre Erfahrungen berichten die Beteiligten in diesem Band. Bauforschung, Arch√§ologie und Restaurierung entlockten in interdisziplin√§rer Zusammenarbeit dem kleinen, anfangs unansehnlichen Fachwerkhaus zahlreiche Informationen zu seiner Geschichte, beispielsweise zum Baujahr 1711. Aus einem unrettbar scheinenden ‚ÄěSchandfleck‚Äú im Denkmalbereich wurde ein attraktiver Blickpunkt, ein vorbildliches Anschauungsobjekt und ein lebendiger Ort.
Der Braunschweiger Burglöwe. Deutungen und Geschichte des Monuments. Walz, Alfred. 2024. 192. S. 21 x 14,8 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1375-7 Michael Imhof
Der Braunschweiger Burgl√∂we gilt als eines der herausragendsten Kunstwerke des europ√§ischen Hochmittelalters. Geschaffen wurde das Standbild zu Beginn des letzten Drittels des 12. Jahrhunderts als ‚Äěstellvertretendes Bildnis Herzog Heinrichs des L√∂wen‚Äú. Die vorliegende popul√§rwissenschaftliche Monografie bietet im ersten Hauptteil einen √úberblick √ľber die unterschiedlichen Deutungen des Monuments. Im zweiten Hauptteil werden wesentliche Gesichtspunkte seiner rund 850-j√§hrigen Geschichte er√∂rtert.
Die 142 in den Text eingebundenen Abbildungen schlie√üen sich zu einem reichhaltigen Kosmos unterschiedlicher Darstellungsformen und -konventionen zusammen, der den Zeitraum vom Fr√ľhmittelalter bis zur Jetztzeit umspannt. Darin eingebettet sind etwa 60 Darstellungen des Burgl√∂wen, die die Bronzefigur und ihren Sockel mit einer mehr oder weniger gro√üen Genauigkeit bzw. Ungenauigkeit wiedergeben.
Der Codex Coburgensis. Archäologische Antikenzeichnungen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. CYRIACUS. Studien zur Rezeption der Antike (17). Wrede, Henning. Hrsg.: Kunze, Max; Nesselrath, Arnold; Strauch, Timo. 2024. 744. S. 303 fb. Abb., 274 Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1240-8 Michael Imhof
Der Codex Coburgensis umfasst knapp 300 Zeichnungen eines unbekannten und daher als ‚ÄěMeister des Codex Coburgensis‚Äú benannten K√ľnstlers des mittleren 16. Jahrhunderts nach antiken Skulpturen Roms. Bis auf wenige Statuen sind Reliefs und besonders Sarkophagreliefs wiedergegeben. Das thematisch heute v√∂llig verwirrte Konvolut in den Kunstsammlungen der Veste Coburg ist √ľber Ma√üe, Besch√§digungen und Kopien der Zeichnungen auf ein gr√∂√üeres Album von rekonstruierbarer Form und Gliederung zur√ľckzuf√ľhren.
Dessen Ziel lag bei der systematischen R√ľckgewinnung der antiken Religion und ihrer Kulte, was eine Auseinandersetzung mit der griechisch-r√∂mischen Mythenikonographie einschloss. Ihm diente die in ihrer Zeit einzigartige Treue der √ľberaus qualit√§tvollen Zeichnungen. Der Organisator ist sehr wahrscheinlich Antoine Morillon (ca. 1520‚Äď1556) aus L√∂wen gewesen. Mit Sicherheit beteiligt war der bedeutende Altertumswissenschaftler Stephanus Pighius (1520‚Äď1604) aus Kampen. Ihr Auftraggeber ist Antoine Perrenot de Granvelle gewesen, von dem das Album wahrscheinlich zu Hans Jakob Fugger und Albrecht V. gelangte. Das Album der Renaissance ist als ‚Äěerstes systematisches Arch√§ologiebuch‚Äú bezeichnet worden. Um 1870 war der Codex Ausgangspunkt f√ľr das Corpus der antiken Sarkophagreliefs und gleichzeitig Nukleus f√ľr die arch√§ologische und kunsthistorische Erforschung aller alten Antikenzeichnungen.
Detmolder B√ľrgerh√§user. Zur Baugeschichte einer kleinen Residenzstadt vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Sonderver√∂ffentlichung des Naturwissenschaftlichen und historischen Vereins f√ľr das Land Lippe e.V. (97). Sprenger, Michael. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein f√ľr das Land Lippe e.V. 2024. 352. S. 305 fb. Abb., 101 Abb. 29 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1219-4 Michael Imhof
Dieses Buch ist das Ergebnis einer rund 35-j√§hrigen freiberuflichen Forschungst√§tigkeit des Verfassers zu Detmolder B√ľrgerh√§usern, zumeist im Vorfeld von Sanierungen. Geschildert wird das b√ľrgerliche Baugeschehen in der lippischen Residenzstadt Detmold vom Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1547 bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Das soziale Spektrum reicht von den barocken Reihenh√§usern der Detmolder Neustadt, die von wohlhabenden Hofbeamten bewohnt wurden, √ľber die traditionellen Dielenh√§user der Kaufleute und Handwerker bis zu den bescheidenen H√§usern ‚Äěhinter der Mauer‚Äú, in denen Tagel√∂hner, Witwen und √§rmere Leute lebten.
In einem umfangreichen Katalogteil werden 25 untersuchte und dendrochronologisch datierte Häuser in Bestands- und Rekonstruktionszeichnungen dokumentiert.
... halbes Jahrhundert Hofmaler in Fulda. Ausstellung im Vonderau Museum in Fulda 20.12.2023 bis 25.02.2024. Stasch, Gregor K. Johann Andreas Herrlein (1723-1796). 2023. 160. S. 161 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 25,00. CHF 28,80 ISBN: 978-3-7319-1412-9 Michael Imhof
Der vor 300 Jahren am 10. Oktober 1723 in M√ľnnerstadt geborene Johann Andreas Herrlein geh√∂rt neben Hans Brosamer (um 1500‚Äď1554) zu den bedeutendsten im Stift Fulda t√§tigen Hofmalern. Als 23-j√§hriger trat er in die Werkstatt seines Schwiegervaters Emanuel Wohlhaubter (1683‚Äď1756) ein und blieb bis zum Tod 1796 im Dienst der Fuldaer F√ľrst√§bte, konnte aber seit den 1760er Jahren gleichzeitig auf dem Frankfurter Bildermarkt seine Werke erfolgreich vermarkten. Das Jubil√§um gibt den Anlass, dem Werk des Hofmalers eine Ausstellung im Vonderau Museum Fulda zu veranstalten. Das vorliegende Buch ist der dazugeh√∂rige Katalog.
Das Ma√ü ist die Wissenschaft. Gedenkschrift f√ľr Hans Joachim Schalles. Gr√ľ√üinger, Ralf; Schmitz, Dirk. 2024. 208. S. 29,7 x 21,5 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1383-2 Michael Imhof
Die moderne Arch√§ologie hat viele Facetten. Das zeigt einmal mehr die Gedenkschrift f√ľr Hans-Joachim Schalles, den Xantener Wissenschaftler und langj√§hrigen Museumsleiter.
Arch√§ologinnen und Arch√§ologen, die dem Verstorbenen eng verbunden waren, pr√§sentieren eine r√§tselhafte Minerva, ausgew√§hlte Funde aus Ausgrabungen auf dem Gebiet der Colonia Ulpia Traiana (Xanten) und den j√ľngst entdeckten Zierbeschlag einer r√∂mischen Schwertscheide aus den Niederlanden. Welche Funktion hatte ein geheimnisvoller Tunnel in der r√∂mischen Stadtmauer von K√∂ln und was verbirgt sich hinter einer kleinen Gruppe r√∂mischer Gr√§ber n√∂rdlich der Colonia? Wir erfahren Wissenswertes √ľber die Anf√§nge der Xantener Antikensammlung, √úberraschendes zum Inhalt des mittelalterlichen Viktorschreins im Xantener Dom und lernen arch√§ologische Ferienkurse kennen, die Arch√§ologen f√ľr Lehrer im Deutschen Kaiserreich ausrichteten.
Die Gedenkschrift, die sich der Archäologie der römischen Provinz Niedergermanien, der Rezeptionsgeschichte und Bodendenkmalpflege widmet, ist ein Spiegelbild der vielfältigen Forschungsinteressen von Hans-Joachim Schalles.
Sinn und Sinnlichkeit in der Kunst. Festschrift f√ľr Roland Kanz. Hrsg.: Boe√üenecker, Helen; Mayer, Gernot; Alberth, Wolfgang. 2023. 156. S. 5 Abb., 65 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1308-5 Michael Imhof
Der vorliegende Band widmet sich dem vieldiskutierten Themenfeld Sinn und Sinnlichkeit in der Kunst. Aus unterschiedlichen methodischen Perspektiven und in einem breiten thematischen und gattungs√ľbergreifenden Spektrum, das von mittelalterlicher Wandmalerei bis zu den digitalen Bildkulturen reicht, gehen die Beitr√§ge der Frage nach Sinn und Sinnhaftigkeit, den Sinnen und sinnlicher Wahrnehmung nach. Gewidmet ist der Band Roland Kanz, seit 2002 Lehrstuhlinhaber f√ľr Allgemeine Kunstgeschichte an der Universit√§t Bonn, der Fragen nach √§sthetischer Wahrnehmung und Geschmacksbildung, der Allianz der Sinne und den sinnlichen Dimensionen von Kunstwerken mit Nachdruck verfolgt.
Steinzeugen / Niemi Swiadkowie. Fotografien mittelalterlicher Architektur zwischen Stettin, Danzig und Königsberg / Fotografie architektury sredniowiecznej miyadzy Szczecinem, Gdanskiem i Królewcem. Hrsg.: Herrmann, Christofer. Deutsch; Polnisch. 2024. 64. S. 52 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 12,80. CHF 14,70 ISBN: 978-3-7319-1400-6 Michael Imhof
Historische Bauwerke sind eindrucksvolle steinerne Zeugen der Vergangenheit. Die Ereignisse und Begebenheiten der zur√ľckliegenden Jahrhunderte haben unterschiedlichste Spuren und Zeichen auf der materiellen Oberfl√§che der Baudenkm√§ler hinterlassen. Dies zeigt sich auch eindrucksvoll in der Landschaft der historischen Gebiete von Hinterpommern, Neumark, Ost- und Westpreu√üen (dem mittelalterlichen Deutschordensland). Der Katalog STEINZEUGEN des Kunsthistorikers Christofer Herrmann zeigt die Sch√∂nheit und Pr√§senz der Gem√§uer vergangener Epochen aus verschiedenen Perspektiven.
Alte Meister que(e)r gelesen. Ausstellung in Schloss Wilhelmshöhe, Kassel, bis 24. März 2024, Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel (71). Lange, Justus; Rotter, Malena. Hrsg.: Hessen Kassel Heritage. 2023. 192 S. 5 Abb., 92 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1373-3 Michael Imhof
Die Ausstellung und der gleichnamige Begleitband stellen den historisch gewachsenen Sammlungsbest√§nden Fragen aus aktuellen gesellschaftlichen Diskursen gegen√ľber: Welche alternativen Lebensentw√ľrfe, Sexualit√§ten, K√∂rper- und Geschlechterverst√§ndnisse zeichnen sich in den Werken der Alten Meister ab, die wir heute im Begriff ‚Äěqueer‚Äú summieren w√ľrden? Und wo lassen sich die modernen Betrachterinnen und Betrachter vielleicht auch durch die eigene Sozialisierung leiten?
Eine Auswahl unterschiedlicher Objekte von der Antike bis ca. 1800 soll in bewusst offener Perspektive sowohl Bildthemen jenseits der Norm als auch das Potenzial konventioneller Motive in Bezug auf queere Lesarten hinterfragen. Der Band greift sowohl Objekte der Ausstellung heraus und widmet sich ihnen im Detail, spannt aber auch den Bogen zur zeitgen√∂ssischen queeren Lebenswelt in Kassel. Die unterschiedlichen Arten der Beitr√§ge von Katalogtexten bis zu Interviews soll der Vielschichtigkeit der Thematik gerecht werden und √∂ffnet den Raum f√ľr eigene Erkundungen der Mehrdeutigkeit der historischen Bildsprache.
Zur Fröligkeit componirt. Jahrbuch der Coburger Landesstiftung (66). Hrsg.: Coburger Landesstiftung. Der Coburger Hofkapellmeister Melchior Franck. 2023. 384 S. 44 Abb., 168 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 45,00. CHF 51,80 ISBN: 978-3-7319-1396-2 Michael Imhof
Der Coburger Hofkapellmeister Melchior Franck (um 1579‚Äď1639) war einer der produktivsten deutschen Komponisten in der ersten H√§lfte des 17. Jahrhunderts und pr√§gte ma√ügeblich die deutschsprachige Liedkultur. Zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten, z√§hlen seine vielf√§ltigen geistlichen und weltlichen, vokalen und instrumentalen Kompositionen heute l√§ngst wieder zum Standardrepertoire Alter Musik. Eine umfassende W√ľrdigung seines Schaffens steht indes noch aus. Der vorliegende Band bietet hierzu Ans√§tze.
Einleitende Fragen widmen sich der Entwicklung der mitteldeutschen Hofkantoreien im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert, den spezifischen Interessen von Francks Dienstherrn Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg und der in Teilen ungekl√§rten Biographie Melchior Francks. Im Zentrum der Beitr√§ge stehen Francks Werk und musikalische Entwicklung, dabei speziell auch seine zahlreichen Gelegenheitskompositionen, mit denen er sein weit gef√§chertes Netzwerk Adeliger und wohlhabender B√ľrger pflegte. Betrachtet werden zudem Francks Wiederentdeckung seit dem sp√§ten 19. Jahrhundert sowie die Herausforderungen historischer Auff√ľhrungspraxis.
Weitere Beitr√§ge des Jahrbuchs widmen sich dem eindrucksvollen, gro√üenteils auf Johann Casimir zur√ľckgehenden Bestand an Harnischen in den Kunstsammlungen der Veste Coburg sowie der gemeinschaftlichen Herrschaftsrepr√§sentation der F√ľrstenbr√ľder Johann Casimir und Johann Ernst.
Linien aus Ostasien. Japanische und chinesische Kunst auf Papier. Hrsg.: Pollack, Susanne; Thomsen, Hans Bjarne; Graphische Sammlung ETH Z√ľrich. 2023. 176 S. 2 Abb., 149 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1301-6 Michael Imhof
Japanische und chinesische Farbholzschnitte geh√∂ren zu jenen Bildern, die √§sthetisch unmittelbar anziehend sind. Um sich von den filigranen Linien, den schattenlosen fl√§chigen Mustern oder den k√ľhnen Bildausschnitten sofort hinrei√üen zu lassen, muss man kein profundes Hintergrundwissen mitbringen. Und doch, wer mehr wei√ü, wird noch viel mehr sehen.
In dem Buch werden anhand des so hochkar√§tig wie vielf√§ltigen Ostasiatika-Bestandes der Graphischen Sammlung ETH Z√ľrich interessierte Laien mit auf eine Entdeckungsreise genommen. Die Lekt√ľre soll dazu bef√§higen, von einem lediglich faszinierten zu einem wissenden Betrachter zu werden, der wiederkehrende Merkmale sicher erkennt und einordnen kann.
Das Buch ist das Ergebnis einer ertragreichen Zusammenarbeit zwischen der Graphischen Sammlung ETH Z√ľrich und dem Lehrstuhl f√ľr Ostasiatische Kunstgeschichte der Universit√§t Z√ľrich.
Die Lukasbr√ľder in Wien. Akademiestudium, Mittelalterrezeption, Maltechnik. Hrsg.: Reinkowski-H√§fner, Eva; Hrsg.: Bastek, Alexander. 2023. 176 S. 21 Abb., 136 fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1320-7 Michael Imhof
Die Aufs√§tze in diesem Band geben neue Einsichten in die bereits vielmals besprochene Zeit der Lukasbr√ľder an der Wiener Akademie und die k√ľnstlerische Entfaltung der jungen Akademiesch√ľler Johann Friedrich Overbeck, Franz Pforr, Josef Wintergerst, Ludwig Vogel, Josef Sutter und Konrad Hottinger. Das sind zugleich die Anf√§nge einer romantischen Malerei, die sich explizit religi√∂sen und patriotischen Themen zuwandte und zwar im Rekurs auf die Malerei der alten Meister, insbesondere D√ľrers und Raffaels. Es lohnt sich, die ersten Schritte dieser K√ľnstlergruppe noch einmal n√§her zu betrachten, da ihre Konzepte und Bildideen die Malerei des gesamten 19. Jahrhundert pr√§gten.
Nicht nur die Wiederentdeckung alter Maltechniken, sondern auch die Besch√§ftigung mit der Geschichte der Kunst und das gemeinsame Zeichnen machen die Lukasbr√ľder exemplarisch f√ľr das Werden der Romantik. In Wien erprobten die Lukasbr√ľder Verfahren des kollektiven Arbeitens und der produktiven Auseinandersetzung mit Religion und Geschichte.
Michael Thimann macht deutlich, dass die K√ľnstler an der romantischen Wiederentdeckung des Mittelalters partizipierten, wie sie sich auch in den Schriften Friedrich Schlegels offenbart. Erstmals wird nun eingehend untersucht, wie sich diese ideengeschichtliche Wende auch materiell in der Werkpraxis und Maltechnik der Lukasbr√ľder niederschlug. Eva Reinkowski-H√§fner konnte im von der DFG gef√∂rderten Projekt ‚ÄěKunsttechnologische Forschungen zur Staffeleimalerei der Nazarener‚Äú nachweisen, dass sich die Orientierung an der Malerei der ‚Äěalten Maler‚Äú auch auf die Maltechnik und Materialverwendung der jungen Sch√ľler auswirkte, wobei sie bereits in den ersten Anf√§ngen eine k√ľnstlerische und maltechnische Individualit√§t ausbildeten.
Pommern ? Land am Meer. Katalog zur Landesgeschichtlichen Dauerausstellung des Pommerschen Landesmuseums, Greifswald. Hrsg.: Dehnert, Gunter; Kr√ľger, Joachim; Pommersches Landesmuseum, Greifswald. 2023. 280 S. 238 fb. Abb., 2 Abb. 26 x 22 cm. EUR 24,90. CHF 28,60 ISBN: 978-3-7319-1395-5 Michael Imhof
Die Stiftung Pommersches Landesmuseum wurde 1996 gegr√ľndet. Erst nach der Wiedervereinigung war es m√∂glich geworden, das Museum in Greifswald und damit in Pommern selbst zu realisieren. Im Jahr 2005 √ľbergab man die gesamte, aus sechs H√§usern und vier Au√üenanlagen bestehende Einrichtung der √Ėffentlichkeit. Etappenweise folgten die einzelnen Abteilungen der landesgeschichtlichen Dauerausstellung, ¬¨zuletzt im April 2021 die ‚ÄěGeschichte Pommerns im 20. Jahrhundert‚Äú als neuester Teil.
Der vorliegende Ausstellungskatalog wirft in kurzen Essays Schlaglichter auf die Epochen der pommerschen Geschichte mit ihren zahlreichen Br√ľchen und Kontinuit√§ten vom Ende der letzten Eiszeit bis zum Beitritt Polens zum Schengen-Raum 2007. Herausragende Exponate werden ausf√ľhrlich in Wort und Bild vorgestellt.
Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern. Tätigkeitsbericht 2022. Hrsg.: Weniger, Matthias; Fuhrmeister, Christian; Korn, Julia Maria; Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern. 2023. 160 S. 92 fb. Abb., 4 Abb. 24 x 17 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-1376-4 Michael Imhof
Im 2015 gegr√ľndeten Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern arbeiten aktuell an die 30 staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen aus dem gesamten Freistaat zusammen.
In dem Band geben sie einen √úberblick √ľber ihre Aktivit√§ten im Jahr 2022. F√ľr die aktuelle Ausgabe wurden Struktur und Gestaltung √ľberarbeitet.
Leonhard Christoph Sturm. Theorie und Praxis der Architektur im fr√ľhen 18. Jahrhundert. Hrsg.: Zalewski, Paul; von Engelberg, Meinrad. 2023. 240 S. 84 fb. Abb., 24 Abb. 29 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1327-6 Michael Imhof
Leonhard Christoph Sturm (1669‚Äď1719) ist heute vor allem als einer der einflussreichsten deutschen Architekturtheoretiker seiner Zeit bekannt.
Die von Sturm und seinem ‚Äögeistigen Vater‚Äė Nicolaus Goldmann entwickelten Ideen gelten als das umfangreichste Konzept einer Architekturtheorie im deutschsprachigen Raum ‚Äď als eine den italienischen und franz√∂sischen Werken ebenb√ľrtige Architekturlehre.
Sturm war aber noch viel mehr und anderes: Mathematikprofessor und streitbarer theologischer Laie, Reisender, vielgelesener Verfasser von Lehrb√ľchern und zuletzt auch praktizierender Architekt.
Um dieser vielschichtigen, widerspr√ľchlichen und bis heute in ihrer Bedeutung umstrittenen Figur gerecht zu werden, versammelt der Band Beitr√§ge von 15 Autorinnen und Auto¬¨ren aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, die Leonhard Christoph Sturms Leben und Werk mithilfe ganz unterschiedlicher Perspektiven und Fragestellungen in den Blick nehmen.
Die Zusammenschau der vielseitigen Untersuchungen, der 82 meist farbigen Abbildungen und der präsentierten Quellenfunde bietet ein neues, differenziertes Bild von einem der interessantesten Protagonisten der Barockzeit in Norddeutschland.
Geschichte - Deutung - Wirkung. Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz (12). Hrsg.: von Welck, Karin; Ranft, Andreas. Das Cranach-Triegel-Retabel im Westchor des Naumburger Doms. 2023. 192 S. 7 Abb., 140 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1359-7 Michael Imhof
Der Naumburger Dom wurde 2018 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingeschrieben. Ausschlaggebend war die Feststellung, dass es sich bei den Arbeiten des Naumburger Meisters, der die Kathedrale um das Jahr 1250 mit dem Westchor vollendete, um ein Meisterwerk der menschlichen Sch√∂pferkraft handelt. Der Westchor mit seinem ber√ľhmten Skulpturenzyklus stand von Beginn an unter dem Patrozinium der heiligen Gottesmutter Maria, der auch sein Hauptaltar gewidmet war. Der Naumburger Bischof Johannes von Sch√∂nberg (‚Ć 1517) bestimmte den Westchor zu seiner Grabkapelle und stattete in diesem Zusammenhang den Marienaltar mit einem neuen gro√üen Retabel aus, das bei Lucas Cranach d. √Ą. in Wittenberg in Auftrag gegeben wurde. W√§hrend eines Bildersturms im Jahr 1541 wurde es seines zentralen Marienbildes beraubt, w√§hrend die beiden Fl√ľgel in den folgenden Jahrhunderten im gegen√ľberliegenden Ostchor Aufstellung fanden. Im Auftrag der Vereinigten Domstifter schuf der bekannte Leipziger Maler Michael Triegel ein neues Mittelbild mit Maria und Jesuskind. Harmonisch zusammengef√ľhrt mit den originalen Fl√ľgeln von Lucas Cranach wurde das Retabel im Juli 2022 seiner liturgischen Nutzung √ľbergeben. Die Aufstellung des Cranach-Triegel-Retabels f√ľhrte deutschlandweit zu einer Debatte √ľber die Frage der Bedingungen eines lebendigen Welterbes im 21. Jahrhundert.
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