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Imhof Verlag

 
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Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwalds. Begleitbuch zur Ausstellung des Augustinermuseums, StÀdtische Museen Freiburg: 22. Juli 2023 ? 24. MÀrz 2024. Hrsg.: Straub, Dr. Mirja. 2023. 208 S. 27 Abb., 222 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1350-4 Michael Imhof
Das Bild des Schwarzwaldes, wie wir es heute kennen – der Bollenhut als Markenzeichen, die idyllische Landschaft, die stattlichen Höfe –, wurde maßgeblich von Wilhelm Hasemann (1850–1913) geprĂ€gt. Der aus MĂŒhlberg an der Elbe stammende Maler widmete den Großteil seines Lebens der Region Gutach und ihrer Umgebung. Die Ausstellung im Augustinermuseum setzt mit ĂŒber 150 Exponaten den Fokus auf Hasemanns Zeit im Schwarzwald. Welches Bild der Region hat der KĂŒnstler da eigentlich geschaffen? Wie entstanden seine Werke, wie sind sie inszeniert? In sechs AufsĂ€tzen und 13 Motivgruppen bietet der Katalog neue und intensive Einblicke in Hasemanns Werkprozess und damit hinter die Kulissen seines Schaffens.
Der Schweriner Dom und König Ludwig IX. von Frankreich. Zum Transfer der Hochgotik in den Ostseeraum. Conrades, Rudolf. 2023. 368 S. 31 Abb., 230 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1123-4 Michael Imhof
Eine der Ă€ltesten, immer noch offenen Fragen zur Backsteingotik heißt: Wann, warum und auf welchen Wegen kamen die hochgotischen Formen aus Frankreich (bzw. einer west-mitteleuropĂ€ischen Zwischenstation) in den Ostseeraum, und an welchem backsteingotischen Kirchenbau erscheinen sie hier zum ersten Mal? Anhand bislang unbekannter oder kaum erschlossener Schriftquellen kann Rudolf Conrades belegen, dass der gotische Schweriner Dombau weit frĂŒher begonnen wurde, als meistens angenommen, nĂ€mlich um 1265. Schon im Jahr 1274 hatte man in der Scheitelkapelle des Chorumgangs einen Altar errichtet. Die analoge Scheitelkapelle von St. Marien in LĂŒbeck war erst im Jahr 1291 fertiggestellt: 17 Jahre nach dem Schweriner Pendant.
Weiterhin belegt Conrades, dass Bischof Rudolf I. von Schwerin im Jahr 1262 in Paris von König Ludwig IX., dem Heiligen, einen Dorn aus der Dornenkrone Christi als Geschenk fĂŒr den Schweriner Dom bekam, als er sich gemeinsam mit dem Königspaar von England fast zwei Monate lang in der Pariser Abtei Saint-Germain-des-PrĂ©s als Gast aufhielt. Ebendort fand am 6. Oktober 1262 in Gegenwart der Königspaare von Frankreich, England und Navarra die Hochzeit einer Nichte des englischen Königs mit dem Braunschweiger Herzog Albrecht I. statt, bei der Bischof Rudolf von Schwerin den abwesenden, mit ihm befreundeten Herzog vertrat.
Zwischen Ludwig dem Heiligen und dem Bischof muss es wĂ€hrend des langen Parisbesuchs zu recht engen Kontakten gekommen sein, denn der französische König ĂŒbertrug nur an EmpfĂ€nger, die ihm persönlich und/oder politisch besonders wichtig waren, einen Dorn aus der Dornenkrone, fĂŒr deren Verehrung er eigens die Sainte-Chapelle hatte erbauen lassen.
Aus der Sainte-Chapelle stammte nicht nur die Schweriner Dornenreliquie, von dort stammten auch bestimmte Bauformen, die sich am Schweriner Dom wiederfinden lassen. Auch andere Pariser Kirchenbauten haben diesen Dombau beeinflusst, so die Kathedrale Notre-Dame, die wĂ€hrend der Französischen Revolution abgerissene Franziskaner-Klosterkirche Marie-Madeleine und nicht zuletzt die Abteikirche von Saint-Denis. Deren Einfluss zeigt sich besonders in der Gestaltung des Schweriner Querhauses – neben dem Kölner Dom der einzige dreischiffige Querhausbau an einer deutschen Kathedrale. Warum Saint-Denis? Dort waren die karolingischen Vorfahren Ludwigs des Heiligen bestattet, die zugleich auch die Vorfahren Heinrichs des Löwen waren – des in Schwerin hoch verehrten DomgrĂŒnders. Im letzten Kapitel des Buches setzt sich der Autor in ausfĂŒhrlichen Quellenuntersuchungen mit der Datierung einiger „Schwesterkirchen“ des Schweriner Domes auseinander. Dies fĂŒhrt fĂŒr den Dom und fĂŒr St. Marien in LĂŒbeck und fĂŒr St. Nikolai in Stralsund zu der Erkenntnis, dass diese drei Bauten spĂ€ter begonnen wurden, als man zurzeit mehrheitlich annimmt – St. Marien und St. Nikolai sogar sehr viel spĂ€ter.
Stars ohne Glamour. Lette Valeska – Eine Braunschweiger Fotografin in Hollywood. Hrsg.: BĂŒttner, Andreas; Joch, Peter; StĂ€dtisches Museum Braunschweig. 2023. 80 S. 57 Abb. 35 fb, Abb,. 28,5 x 23,5 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1381-8 Michael Imhof
Lette Valeska (Braunschweig 1885–1985 Los Angeles) entstammte einer wohlhabenden, sĂ€kularen jĂŒdischen Familie. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann sie zu fotografieren, eine kĂŒnstlerische Ausbildung erhielt sie aber nicht. Als eine moderne Frau der Zeit arbeitete sie mehrere Jahre als SekretĂ€rin in BrĂŒssel, bevor sie 1920 einen Frankfurter Unternehmer heiratete. 1932 zog das Paar mit seiner gemeinsamen Tochter nach Paris, um eine Unternehmensfiliale zu etablieren. Antisemitische Firmenangestellte verhinderten die RĂŒckkehr der Familie nach Frankfurt. 1937 emigrierte sie nach New York.
Nach der Trennung von ihrem Ehemann zog Lette Valeska 1938 nach Los Angeles. Hier begann sie, sich professionell der Fotografie zu widmen. ZunĂ€chst fotografierte sie Schulkinder. Ihr Ansatz war neuartig: Valeska fotografierte die Kinder nicht in einem Studio, wie es damals ĂŒblich war, sondern in ihrer alltĂ€glichen Umgebung. Dieser „natĂŒrliche“ Ansatz verschaffte ihr Anerkennung und öffnete ihr die TĂŒren zur Film- und Glitzerwelt Hollywoods. Der Filmproduzent David Selznick beauftragte sie, Schauspielerinnen und Schauspieler zu fotografieren. Filmstars wie Gregory Peck, Joseph Cotten, Gene Kelly, Ingrid Bergman, Mickey Rooney, Doris Day, Rita Hayworth, Ava Gardner, James Stewart und Elizabeth Taylor standen vor Valeskas Kamera. Ihr Vorgehen, auch die Prominenten in ihren eigenen HĂ€usern und ohne Glamour in alltĂ€glichen Situationen darzustellen, beeinflusste die Starfotografie grundlegend.
Das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung stellt Leben und Werk der Fotografin Lette Valeska im Kontext der Hollywood-Fotografie der Jahre 1920–1960 vor. Selten kam man den Filmstars der Zeit so nah.
Der Bordesholmer Altar des Hans BrĂŒggemann. Tagungsband zur interdisziplinĂ€ren Tagung zum 500-jĂ€hrigen Bestehen des Bordesholmer Altarretabels von Hans BrĂŒggemann: 23. bis 25. September 2021. Hrsg.: Auge, Oliver; Köster, Constanze; Kuhl, Uta; Sadowsky, Thorsten. Der Bordesholmer Altar. 336 S. 28 x 23 cm. Imhof Verlag, Petersberg 2023. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1313-9 Michael Imhof
1521 vollendet Hans BrĂŒggemann seine Arbeit am Bordesholmer Altar, der ein herausragendes Kunstwerk aus einer Zeit der UmbrĂŒche und ÜbergĂ€nge ist – vom SpĂ€tmittelalter zur frĂŒhen Neuzeit, vom katholischen zum reformierten Glauben, von der SpĂ€tgotik zur Renaissance. Mit seiner GrĂ¶ĂŸe von 12,60 Metern Höhe, den ursprĂŒnglich zwei Paar beweglichen SeitenflĂŒgeln und dem erzĂ€hlerischen Reichtum der fast 400 geschnitzten Figuren, aber auch wegen seines komplexen ikonografischen Programms glĂ€nzt das AltarÂŹretabel mit einer Reihe von Superlativen und galt schon frĂŒhen Rezipienten als unvergleichlich.
AnlÀsslich des 500-jÀhrigen JubilÀums fand 2021 in Schleswig eine interdisziplinÀre Tagung statt, deren Ergebnisse nun in diesem Band vorliegen. Im Tafelteil sowie den BeitrÀgen bilden zahlreiche bislang unveröffentlichte Fotografien das Retabel so vollstÀndig ab wie noch nie. Eine digitale Rekonstruktion zeigt es erstmals in den verschiedenen ZustÀnden der Wandlung.
Eingebettet in den breiteren historischen Kontext werden der Altar und sein ursprĂŒnglicher Aufstellungsort, das Augustinerchorherrenstift in Bordesholm, aus ÂŹunterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Theologische und kirchenhistorische AnsĂ€tze bieten Antworten auf zuvor offene oder kontroverse Fragen. Kunsthistorisch und ikonografisch werden fruchtbare NeuansĂ€tze und teils ĂŒberraschende Entdeckungen dargelegt, zu Einzelmotiven wie dem Christkind ebenso wie zum gesamten Bildprogramm. Mehrere BeitrĂ€ge sind dem Bildschnitzer Hans BrĂŒggemann und seiner kĂŒnstlerischen Herkunft gewidmet.
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Halle am Meer. KĂŒnstlerkolonie, SommergĂ€ste, Strandzone, Ahrenshoop 1892?2023. Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle/Saale vom 24. Juni bis 17. September 2023. Hrsg.: Philipsen, Christian; Bauer-Friedrich, Thomas; Kaiser, Paul. 2023. 304 S. 275 fb. Abb., 93 sw Abb. 30 x 24 cm. EUR 42,95. CHF 49,40" ISBN: 978-3-7319-1348-1 Michael Imhof
Ende des 19. Jahrhunderts kamen Malerinnen und Maler aus ganz Deutschland nach Ahrenshoop, jenen berĂŒhmten Grenzort auf der Halbinsel in der Ostsee zwischen Fischland und Darß, Mecklenburg und Vorpommern. Es entwickelte sich eine KĂŒnstlerkolonie, deren VitalitĂ€t – anders als im bekannteren Worpswede – bis heute anhĂ€lt.
Seit etwa hundert Jahren ist der Ort auch ein begehrtes Reiseziel fĂŒr KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler aus Halle (Saale) in Mitteldeutschland. Manche von ihnen, wie zum Beispiel der berĂŒhmte Bauhaus-KĂŒnstler Gerhard Marcks, ließen sich zeitweise sogar in Ahrenshoop nieder. Auch nach 1945 blieb die Ostsee fĂŒr KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler aus Halle (Saale) ein wichtiger Bezugspunkt. Das vorliegende Buch beleuchtet erstmals die mehr als hundertjĂ€hrige Verbindung zwischen der Saalestadt und der Ostsee. Auf der Basis aktueller Forschungen beleuchten die Texte die sich immer wieder verĂ€ndernde Thematisierung der Ostsee in den Werken der KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler. Knapp 300 Werke zum Thema Halle am Meer werden in diesem attraktiv gestalteten Buch erstmals zusammen vorgestellt.
850 Jahre St. Godehard in Hildesheim. Kirche - Kloster - Ausstattung. Hrsg.: Lutz, Gerhard; Weyer, Angela. 2023. 442 S. 51 sw Abb., 311 fb. Abb. 29 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1346-7 Michael Imhof
St. Godehard in Hildesheim gehört zu den herausragenden Sakralbauten des 12. Jahrhunderts. Sowohl die Kirche wie auch große Teile ihrer Ausstattung sind außergewöhnlich gut erhalten. In diesem reich bebilderten Grundlagenwerk erlĂ€utern Expert*innen aus Kunstgeschichte, Geschichte, Architektur und Denkmalpflege eingĂ€ngig den Bau und seine Ausstattung. Sie widmen sich schwerpunktmĂ€ĂŸig fĂŒnf Epochen: der GrĂŒndung des Klosters und dem Bau der Kirche im 12. Jahrhundert, den Umgestaltungen in Kirche und Kloster im Zuge der Reformen im 15. Jahrhundert, der Barockisierung der Kirche, ihrer historistischen Neugestaltung im 19. Jahrhundert sowie dem Schicksal der Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch bietet dadurch faszinierende Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung des Kirchenbaus fĂŒr die Region und weit darĂŒber hinaus.
Meister Werk Stadt. Ausstellung im Maximilianmuseum in Augsburg vom 17. Juni bis 17. September 2023. Hrsg.: Emmendörffer, Christoph; Hrsg.: Trepesch, Christof. 450 Jahre Elias Holl (1573-1646). 2023. 672 S. 770 fb. Abb., 23 sw Abb. 31 x 24 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-1358-0 Michael Imhof
Elias Holl, Erbauer des Augsburger Rathauses, zĂ€hlt zu den bedeutendsten Architekten des 17. Jahrhunderts. An der Neugestaltung Augsburgs um 1600 war er maßgeblich beteiligt. Seine Bauten prĂ€gen bis heute das Stadtbild. AnlĂ€sslich des 450. Geburtstags Holls, der von 1602 bis 1630 und von 1632 bis 1635 als Augsburger Stadtwerkmeister tĂ€tig war, werden sein Leben und Werk beleuchtet. Sie fallen in eine Zeit, als Kunst und Wissenschaft in Augsburg blĂŒhten. Die Stadt war eine der fĂŒhrenden Metropolen Mitteleuropas. Selbstbewusst blickte man auf eine bis in die Antike zurĂŒckreichende Geschichte und die herausgehobene Stellung als Reichsstadt im „Heiligen Römischen Reich“. Holls Leben ist ein Spiegel der Zeitgeschichte, vor allem der außergewöhnlichen Entwicklung seiner Vaterstadt, die schwer unter den UmbrĂŒchen des DreißigjĂ€hrigen Krieges litt. Mit einzigartigen Exponaten zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild von Augsburgs berĂŒhmtem Baumeister, seiner Epoche und seinem Nachwirken, denn jede Zeit hatte ihren eigenen Blick auf Holl und erkannte sich in ihm wieder.
Per Bak Jensen. Humming Earth. Ausstellung im Museum Kunst der WestkĂŒste in Alkersum/Föhr vom 2. Juli 2023 bis 14. Januar 2024. Hippel, Katrin; Wagner, Marc-Christoph; Wolff-Thomsen, Ulrike. Hrsg.: Wolff-Thomsen, Ulrike; Museum Kunst der WestkĂŒste. Englisch; Deutsch. 2023. 88 S. 4 sw Abb., 28 fb. Abb. 21 x 25 cm. EUR 19,00. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7319-1321-4 Michael Imhof
Per Bak Jensen (* 1949) zĂ€hlt zu den wichtigsten Vertretern der modernen dĂ€nischen Landschaftsfotografie. Ausgebildet an der Königlich DĂ€nischen Kunstakademie in Kopenhagen, war er der erste Absolvent, der sich der Fotografie als eigenstĂ€ndigem und ausschließlichem Medium verschrieb. Die großformatigen Aufnahmen zeigen bizarre Formationen aus ewigem Eis, Vegetation auf kargstem Gestein oder den Wald als Potpourri vielfĂ€ltiger OberflĂ€chen. Durch Blickwinkel, Licht und Belichtung lenkt Per Bak Jensen unsere Aufmerksamkeit auf Dinge, die wir in der Eile des Alltags oft geneigt sind zu ĂŒbersehen. Dabei spĂŒrt er einer unsichtbaren, im Hintergrund liegenden Wahrheit nach, die nach seiner Überzeugung unserer Umgebung eingeschrieben ist.
Der Katalog Per Bak Jensen – Humming Earth vereint frĂŒhere und neueste Landschaftsfotografien. Er erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die Per Bak Jensens erste museale Einzelschau in Deutschland ist.
Michelangelo in der Malerei der französischen Romantik. sublime & terrible. Heindl, Edith. 2023. 488 S. 209 fb. Abb., 83 sw Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0741-1 Michael Imhof
In einem epochenĂŒbergreifenden Gesamtnarrativ erschließt die interdisziplinĂ€re Studie einen der spannendsten Prozesse der nachbarocken Auseinandersetzung sowohl mit der Malerei Michelangelo Buonarrotis – exemplifiziert am Monumentalfresko des JĂŒngsten Gerichts – als auch mit seiner Bewertung in der französischen Malerei, Literatur und Kunsttheorie um 1800. Ideengeschichtlich mit Michelangelos Werk und dessen Nachleben auf das Engste verknĂŒpft sind hierbei die Kategorien der terribilitĂ  und des Sublimen/Erhabenen.
Anhand von Werk- und Textanalysen erörtert die Arbeit den erstaunlichen Weg der schrittweisen Rehabilitierung Michelangelos bis 1850: vom ‚bösen Engel der Malerei‘ zur fundamentalen Umwertung als Geburtshelfer einer antiakademischen Kunstsubjektivierung und zum kultischen KĂŒnstlerheros der französischen Salonmalerei, der schließlich Einzug in den Olymp der Pariser Kunstakademie hĂ€lt. Als Katalysator der romantischen Revolution gegen den tief in der französischen Historienmalerei verwurzelten Klassizismus wirkte die Michelangelo-Rezeption von EugĂšne Delacroix, ThĂ©odore GĂ©ricault, Anne-Louis Girodet und Antoine-Jean Gros. Mit der Aktualisierung von Burkes epochemachendem Leitbegriff des Schrecklich-Erhabenen (terrible sublime) entstand eine neue, in die Moderne weisende BildĂ€sthetik. Die Studie schließt eine ForschungslĂŒcke zu einem absoluten Großmeister der Kunstgeschichte.
Johann Mutter Fotos. Neunzert, Hartfrid. 2023. 112 S. 112 fb. Abb. 17 x 24 cm. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-1235-4 Michael Imhof
Der 1934 noch mit dem Albrecht-DĂŒrer-Preis geehrte Maler und Grafiker Johann Mutter (1902–1974) musste kurz darauf miterleben, wie seine GemĂ€lde von den Nationalsozialisten zunehmend abgelehnt wurden. Er war schließlich gezwungen, seinen Lebensunterhalt anderweitig zu bestreiten und beschloss daher, sich stĂ€rker der Fotografie zu widmen. Vorliegender Band versammelt zahlreiche Fotos Johann Mutters, die er von seiner oberbayerischen Heimatstadt Landsberg am Lech, von Kunstwerken der Oberrheingegend sowie historischen Ereignissen aufgenommen hat.
Wien in alten Bildern / Vienna in old pictures. Imhof, Michael. Deutsch; Englisch. 2023. 400 S. 24 x 17 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1353-5 Michael Imhof
Seit dem 15. bzw. 16. Jahrhundert existieren fĂŒr Wien Stadtansichten, VogelschauplĂ€ne und Stichwerke sowie seit dem 19. Jahrhundert Fotos, so dass die Stadtentwicklung gut nachvollzogen werden kann. Der Kunsthistoriker Michael Imhof zeichnet anhand der interessantesten Architekturabbildungen, darunter von Salomon Kleiner, Canaletto, Rudolf und Franz von Alt, die Bauentwicklung der Stadt nach. Die Publikation versteht sich als ein Geschichts- und Bilderbuch, das auch als ReisefĂŒhrer zur Entdeckung der Stadt genutzt werden kann.
1000 Jahre Burgebrach. 1023-2023. Hrsg.: Riemer-Maciejonczyk, Dr. Monika; Marktgemeinde Burgebrach. 2023. 416 S. 334 fb. Abb . 6 Abb .28 x 22 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1226-2 Michael Imhof
„Tausendfach einmalig“ lautet das Motto des JubilĂ€umsjahrs in Burgebrach. Denn es ist die große Vielfalt, die die Marktgemeinde auszeichnet – in der AktualitĂ€t ebenso wie in allen Epochen einer bewegten Vergangenheit. So ziehen in der vorliegenden Chronik, die anlĂ€sslich des JubilĂ€ums erscheint, 1000 Jahre Geschichte am geistigen Auge des Lesers vorĂŒber: beginnend mit der ersten urkundlichen ErwĂ€hnung der Orte Burgebrach und Ampferbach im Jahr 1023 ĂŒber die Verleihung des Marktrechts im Jahr 1472 bis hin zur Gebietsreform in den 1970er Jahren und der aktuellen Einstufung Burgebrachs als Mittelzentrum im Westen des Bamberger Landes.
Der Band vereinigt BeitrÀge von 16 ausgewiesenen Fachleuten, die sich mit einzelnen Aspekten der Geschichte Burgebrachs befasst haben und viele Facetten im Einzelnen beleuchten und detailreich beschreiben.
Die GemĂ€lde der Moderne 1900-1960. Die Sammlungen des LWL-Museums fĂŒr Kunst und Kultur in MĂŒnster. Hrsg.: LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur, WestfĂ€lisches Landesmuseum, MĂŒnster. 2023. 636 S. 636 fb. Abb . 18 Abb .30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1271-2 Michael Imhof
Die GemĂ€lde der Moderne bilden in der vielfĂ€ltigen Sammlung des LWL-Museums fĂŒr Kunst und Kultur einen wichtigen Schwerpunkt. Der vorliegende Katalog umfasst rund 630 GemĂ€lde von 239 KĂŒnstler:innen und prĂ€sentiert eine große Spannweite zwischen Expressionismus und geometrischer Abstraktion. Dazu gehören Werke von Josef Albers, Peter August Böckstiegel, Willi Baumeister, Ida Gerhardi, August Macke, Paula Modersohn-Becker sowie Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Wilhelm Nay und Max Liebermann.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem Bestand ergab in zahlreichen FĂ€llen neue, zum Teil ĂŒberraschende Erkenntnisse, unter anderem gewonnen aus AnkaufsbegrĂŒndungen und zeitgenössischen Rezeptionen. WĂ€hrend viele der GemĂ€lde und KĂŒnstler:innen fest in den Kanon der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts gehören, werden andere Werke zum ersten Mal ĂŒberhaupt abgebildet. Der reich illustrierte und inhaltlich fundierte Katalog spiegelt diesen Facettenreichtum der Sammlung der Moderne im LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur in MĂŒnster.
Die Glasmalereien von St. Viktor in Xanten. Die Glasmalereien von St. Viktor in Xanten. Jens Lieven, 22 × 29,5 cm, 320 S. Klapptafel, 159 fb. und 14 SW-Abb. HC EUR 49,95 ISBN: 978-3-7319-0817-3 Michael Imhof
Die Xantener Stiftskirche besitzt mit ihren Glasmalereien des Mittelalters und der Neuzeit einen Schatz, der lange Zeit kaum Beachtung gefunden hat. In den zurĂŒckliegenden Jahren wurden die Fenster jedoch aufwĂ€ndig restauriert und gelangten so allmĂ€hlich wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Mit dem vorliegenden Band werden nun erstmals die farbenprĂ€chtigen und aus ĂŒber sechs Jahrhunderten stammenden Glasmalereien von St. Viktor aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen systematisch unter­sucht. Auf diese Weise entsteht ein Panorama, das die Xantener Glasmalereien nahe­zu vollstĂ€ndig erschließt und dabei auch die Verluste des Zweiten Weltkriegs berĂŒcksichtigt. Der vorliegende Band ist ein wichtiger Baustein, mit dem eine empfindliche LĂŒcke in der Ausstattungsgeschichte der Xantener Stiftskirche geschlossen werden kann.
Die Hildesheimer Avantgarde. Kunst und Kolonialismus im mittelalterlichen Deutschland. Weinryb, Ittai. 2023. 160 S. 55 fb. Abb .20 x 13 cm. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-1345-0 Michael Imhof
Die ersten Zeugnisse christlicher mittelalterlicher Monumentalkunst in Hildesheim waren Teil eines kolonialen Projektes. Ihre Entstehung war eingebettet in die teils gewaltvolle Auseinandersetzung mit anderen Formen religiöser Verehrung in den gerade bekehrten LĂ€ndern. Das vorliegende Buch „Die Hildesheimer Avantgarde“ zeigt auf, wie Monumente, Materialien und Techniken durch territoriale, politische und religiöse Kriege ermöglicht wurden. Monumentale Kunst im öffentlichen Raum, so zeigt der Verfasser, wurde zu einem der Mechanismen, welche die koloniale Expansion Europas vorantrieben.
Kunst & Katholizismus / Art & Catholicism. in der niederlÀndischen Republik / in the Dutch Republic. Meier, Esther; Pollmer-Schmidt, Almut. 2023. 256 S. 136 fb. Abb . 11 Abb .23 x 15,5 cm. Englisch; Deutsch; NiederlÀndisch. EUR 32,00. CHF 36,80 ISBN: 978-3-7319-1227-9 Michael Imhof
Die niederlĂ€ndische Republik war offiziell calvinistisch und doch gehörten große Teile der Bevölkerung nicht der reformierten Konfession an. Auch Katholiken prĂ€gten Gesellschaft, Kunst und Kultur maßgeblich. Das Buch vereint BeitrĂ€ge einer internationalen Tagung im Frankfurter StĂ€del Museum, die auf einer breiten Basis die Bedeutung von Bildern und Objekten fĂŒr die Katholiken vom 16. bis 18. Jahrhundert untersuchen. Dabei kommen unterschiedliche Gattungen und Kontexte zur Sprache, die den weiten Kommunikationsraum des katholischen Bildes ausloten. Die differenzierte Betrachtung konfessionsspezifischer und interkonfessioneller BezĂŒge vertieft das VerstĂ€ndnis von der KomplexitĂ€t und Vielschichtigkeit der Kunst in den nördlichen Niederlanden.
Domus Marienburg in Preußen. Eine Burg des Deutschen Ordens im Rechtecktypus. Kazimierz Pospieszny. 24 × 30 cm, 336 S. 114 SW- und 233 fb. Abb. HC EUR 69,00 ISBN: 978-3-7319-1309-2 Michael Imhof
Der Bau des Konventshauses, domus Marienburg in Pr., von 1309 bis 1457 Sitz des Hochmeisterkonvents des Deutschen Ordens, wurde in den 1270er Jahren begonnen, in den 1280er Jahren fortgefĂŒhrt und in der ersten HĂ€lfte des 14. Jahrhunderts durch einen umfangreichen, dem Hauptsitz des Ordens angemessenen Ausbau vollendet.
Die Burgresidenz war ein monumentales Werk der Backsteingotik und durch reichen Schmuck ausgezeichnet. Ihr Typus war einerseits strukturell der regelmĂ€ĂŸigen Gestalt des Herrschersitzes verpflichtet, anderseits wurde er dominiert von der Idee des sacrum, mit der Konventskirche St. Marien an der Spitze. Seit dem Baubeginn im 13. Jahrhundert belegt die Architektur die außergewöhnliche Bedeutung des Baus, vor allem die Ausgestaltung der Kirche mit der „Goldenen Pforte“, der „Westempore“ und Chorschranke, ebenso der kolossalen Figur der Marienburger Madonna. Den hohen Rang belegen weitere bedeutende Teile der Anlage wie der in den Binnenhof integrierte Kreuzgang oder die gemalte Galerie der Hochmeister im Kapitelsaal mit dem Thronbild Mariens als Patronin und Königin Preußens. Ebenso bedeutend erscheint die Architektur des Konventshauses, die westeuropĂ€ische Traditionen mit der Wehrarchitektur der Kreuzritter im Heiligen Land verbindet. In der vorliegenden Monographie entwickelt der Verfasser in vier Kapiteln das Bild des Marienburger Hochschlosses als eines hervorragenden, gleichwohl, trotz der mehr als zwei Jahrhunderte wĂ€hrenden Erforschung, weitgehend unbekannten Architekturwerks des SpĂ€tmittelalters.
In der polnischen Fassung wurde die Monographie erstmals 2014 publiziert. Die vorliegende korrigierte und aktualisierte Bearbeitung berĂŒcksichtigt die seitdem erschienene wissenschaftliche Literatur.
Der Mensch und sein Vieh. Schriften SĂŒddeutscher Freilichtmuseen (8). Hrsg.: May, Herbert; Rodenberg, Markus; Arbeitsgemeinschaft sĂŒddeutscher Freilichtmuseen. Tierisch nĂŒtzlich. 2023. 384 S. 231 fb. Abb . 66 Abb .24 x 17 cm. EUR 22,95. CHF 26,40 ISBN: 978-3-7319-1349-8 Michael Imhof
Die Darstellung und Vermittlung des frĂŒheren lĂ€ndlichen Lebens ist eine der Kernaufgaben der Freilichtmuseen, und die Nutztierhaltung gehörte zu dieser bĂ€uerlichen Lebenswirklichkeit unmittelbar dazu. Die hier prĂ€sentierte Aufsatzsammlung schöpft zu einem erheblichen Teil aus diesem betrĂ€chtlichen freilichtmusealen Potential: In zahlreichen BeitrĂ€gen wird das komplexe VerhĂ€ltnis zwischen Tier und Mensch aufgeblĂ€ttert, werden die Stallungen einer bauhistorischen Analyse unterzogen, die Weidewirtschaft, das Schlachten und die Zuchtgeschichte seltener Tierrassen beleuchtet sowie die „Nutzbarmachung“ der Tiere auf Hof und Feld ins Blickfeld gerĂŒckt, um nur einige Themenfelder zu benennen. Auch wenn die Themen primĂ€r aus kulturhistorischer Perspektive durchdrungen werden, so ist der Gegenwartsbezug keinesfalls ausgeblendet.
Antarktis. Impressionen. Voss, Peter. 2023. 240 S. 121 fb. Abb .37 x 29 cm. Deutsch; Englisch. EUR 69,95. CHF 80,40 ISBN: 978-3-7319-1331-3 Michael Imhof
Die Antarktis ist das Nonplusultra der Weltreisen! Wenn man seefest ist und ĂŒber entsprechende finanzielle Ressourcen verfĂŒgt, sollte man einmal im Leben die Reise auf dem Eisbrecher antreten und sich auch SĂŒdgeorgien nicht entgehen lassen. Die Region ist keine Wellness-Oase, sondern ein Ă€ußerst lebensfeindliches, aber ĂŒberaus sehenswertes und einzigartiges Terrain. Die Schönheit der Flora und Fauna im ewigen Eis sind unvorstellbar, regelrecht unwirklich! Dieser Bildband nimmt Sie anhand zahlreicher beeindruckender Aufnahmen von Peter Voss mit auf seine Reise zu einem der faszinierendsten Naturschauspiele unserer Erde.
Dhaka. Street Photography. Voss, Peter. 2023. 240 S. 122 fb. Abb .37 x 29 cm. Englisch; Deutsch. EUR 69,95. CHF 80,40 ISBN: 978-3-7319-1332-0 Michael Imhof
Dhaka, die Mega-City mit ihren 24 Millionen Einwohnern, ist Chaos pur, aber ein in gewisser Weise organisiertes Chaos unzĂ€hliger liebevoller Menschen. Es ist laut, es ist dreckig, es ist arm und dennoch unglaublich spannend. Lastwagen, Busse, PKWs, Tuk Tuks, Rikschas, MotorrĂ€der, FahrrĂ€der, Pferdegespanne, Sackkarren – zu tausenden erwarten sie den staunenden Besucher meist im Stau. Dhaka ist „schwer verdauliche Kost“, bietet jedoch unvergessliche Erlebnisse. Begleiten Sie den Fotografen Peter Voss anhand der vielen einzigartigen Aufnahmen dieses Bildbandes auf seiner Reise in diese ungewöhnliche Metropole!
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