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Imhof Verlag

 
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Ziemlich beste Freunde. Hans Thuar & August Macke. Hrsg.: Ewers-Schultz, Ina; Möllers, Sebastian; Gutbrod, Helga; Schäfer, Andreas; Drenker-Nagels, Klara; Museen Stade; Edwin Scharff Museum; Hansestadt Stade; Museum August Macke Haus. 2023. 160 S. 31 Abb 124 fb. Abb .24 x 17 cm. EUR 24,90. CHF 28,60 ISBN: 978-3-7319-1352-8 Michael Imhof
Eine ganz besondere Beziehung verbindet Hans Thuar und August Macke seit den gemeinsamen Kindertagen in Köln. Als Thuar bei einem Unfall mit der Straßenbahn im Alter von elf Jahren beide Beine verliert, ist es August Macke, der ihm durch seine Besuche und seinen Humor den Lebenswillen zurückgibt. Von Macke inspiriert, wird auch Thuar Künstler. Einige der Bilder entstehen gemeinsam vor demselben Motiv. Mit ihren Werken gehören die beiden vor dem Ersten Weltkrieg zu den heftig angefeindeten expressionistischen Modernen. Nach Mackes Tod als Soldat im Ersten Weltkrieg setzt sich die Freundschaft in den Familien fort und gipfelt in der Heirat von Mackes Sohn Wolfgang und Thuars Tochter Gisela.
Mit Thuar stellt die Ausstellung einen Künstler in den Mittelpunkt, dessen hochexpressive, leuchtend farbige und ganz eigenständige Kompositionen beinahe in Vergessenheit geraten sind. Eine grafische Kurzgeschichte der jungen Künstlerin Yuka Masuko illustriert die Freundschaft der beiden Künstler auf der Basis von Erinnerungen und Briefzitaten.
Kunst begegnet Natur bei Hans Hoffmann und Daniel Fröschel. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (198). Tschetschik-Hammerl, Ksenija. Nach Dürer. 2023. 352 S. 146 fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1208-8 Michael Imhof
Die Nachahmung wird oft als eine Praxis betrachtet, die zu den mit der Kunst traditionell assoziierten Prinzipien der Kreativität und Originalität konträr steht. Doch gerade in der Kunst der Frühen Neuzeit konnte die illusionistische Nachahmung der Kunst und der Natur Originalitätsanspruch haben. Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die süddeutschen Künstler Hans Hoffmann und Daniel Fröschel, die zu den prominentesten Vertretern der Dürer-Renaissance um 1600 zählen. Zu ihrer Zeit wurden die beiden Maler hochgeschätzt und machten beachtliche Karrieren als Hofkünstler am Hof des kunstsinnigen Kaisers Rudolf II. in Prag. Die Werkpraktiken der beiden Künstler werden in diesem Buch zum ersten Mal im größeren Kontext der manieristischen Kunstkammer-Kultur sowie der kunsttheoretischen und naturhistorischen Gedankenwelten betrachtet.
Der Naumburger Bilderstreich zum Triegel-Cranach-Altar. Ein KunststĂĽck in fĂĽnf AufzĂĽgen. Habenicht, Georg. 2023. 96 S. 18 fb. Abb., 4 Abb. 21 x 13 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-1342-9 Michael Imhof
Die Besucher kamen freudig und gingen verwirrt. Denn im Naumburger Dom wurde ein neues Altarbild erst aufgebaut und nach wenigen Wochen wieder abgebaut. Wieso? Das neue Altarbild des Papstmalers Michael Triegel gefährde das Welterbe Naumburger Dom, befanden die Denkmalschützer von ICOMOS der Sache nach. Und die müssen es ja wissen, sonst würden sie nicht die UNESCO beraten. Wieder einen Kran bestellt, alles in maßgeschneiderte Transportkisten verstaut und per gesichertem Direkttransport nach Paderborn. Als angeschwemmtes Strandgut steht der Altar dort im Diözesanmuseum, später kommt er nach Klosterneuburg bei Wien. Die Affäre erinnert an einen Schildbürgerstreich, irgendwie komisch! Darf die Orchestrierung der Farben je wieder zurück nach Naumburg?
Georg Habenicht beschreibt die Affäre als Kunststück in fünf Aufzügen. Der Stoff dreht sich um Wissenschaft, Macht und Kunst sowie ihr Verhältnis zueinander.
Neumarkt-Kurier 1/2023 [Dresden]. Rekonstruktion, Wiederaufbau und klassischer Städtebau. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. 2023. 32 S. 33 fb. Abb., 4 Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-1357-3 Michael Imhof
Modernität lässt sich nicht konservieren | Dankwart Guratzsch
Das Blockhaus, die Avantgarde und eine kreative Zerstörung | John Hinnerk Pahl
Im Geiste Schinkels? Die Berliner Bauakademie als Fallbeispiel fĂĽr die
Ideologisierung der Rekonstruktionsdebatte | Peter Stephan
Die Geschichte des Dresdner Promenadenrings | Olaf Knoll
Unser Pavillon kann noch bleiben | JĂĽrgen Borisch
Über das „Trugbild eines historischen Neumarkts“ | John Hinnerk Pahl
Friedenspreis 2023 in Dresden: Gleich drei Auszeichnungen verteilt | Tomas Gärtner
Geschichte – Kultur – Welterbe. Sonderband der Quedlinburger Annalen, (1). Hrsg.: Wozniak, Thomas; Bley, Clemens. 1100 Jahre Quedlinburg. 2023. 592 S. 117 Abb., 320 fb. Abb. 29 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1225-5 Michael Imhof
Quedlinburg – erstmals 922 in einer Urkunde von König Heinrich I. erwähnt – ist eine der geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands und eines seiner größten Flächendenkmale. Ursprünglich eine königliche Pfalz und jahrhundertelang von Äbtissinnen regiert, spiegeln sich die Höhen und Tiefen der deutschen und europäischen Geschichte in den mehr als 1.100 Jahren ihres Bestehens wider. Die weitläufigen Gärten des Damenstifts, das Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurde, bildeten die Grundlage weltweit führender Saatgutproduzenten. Von SS-Chef Heinrich Himmler missbraucht, befreit von den US-Amerikanern, getauscht von den Briten und schließlich von den Sowjets besetzt, war die Stadt im 20. Jahrhundert den Wechselfällen der Geschichte ausgesetzt. Gegen Ende der DDR dem Verfall und Abriss preisgegeben, wurde Quedlinburg durch die friedliche Revolution 1989 gerettet und gehört mit seinen mehr als 2.100 Fachwerk¬häusern, dem Stiftsschloss und dem Königshof seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieser Band präsentiert in 30 Beiträgen viele neue Erkenntnisse und bietet mit zahlreichen Abbildungen und Fotos, von denen viele zum ersten Mal veröffentlicht wurden, einen außergewöhnlichen Blick auf diese so faszinierende Stadt.
Profane Wandmalereien in Oberitalien. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (195). Hahn, Elena. Tugend- und Lasterallegorien in der adeligen Bildkultur um 1400. 2023. 356 S. 134 fb. Abb., 21 Abb. 24 x 17 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1189-0 Michael Imhof
Innerhalb der breiten Bildtradition von Tugend- und Lasterallegorien fokussiert die Untersuchung auf Bilder in Räumen der höfischen Repräsentation um 1400 in Norditalien. Anhand von fünf Fallstudien zu bislang kaum bekannten Fresken leistet sie einen Beitrag zur Erschließung der adeligen Bildkultur des Spätmittelalters: Wandmalereien in Ferrara, Verona, Venedig, Bianzano und Masnago zeigen den Stellenwert des Sujets als ein Leitthema elitärer Selbstdarstellung auf.
Dabei wird deutlich, wie dieses einerseits im profanen Gebrauch popularisiert wurde, und andererseits, wie daraus mit den Gestaltungsmitteln der Trecento-Malerei eigenständige, sinnfällige Ensembles geformt wurden. Als Medien höfischer Selbstdarstellung werden aber auch illuminierte Handschriften, Tapisserien, Elfenbeine und Spielkarten in den Blick genommen.
Die Dissertationsschrift beleuchtet damit einige der frĂĽhesten sichtbaren Zeugnisse einer Tradition der profanen Ikonographie, die sich bis in die FrĂĽhe Neuzeit fortsetzte.
Das historische Dresden. Bilder erzählen. Baganz, Dorothée. 2023. 240 S. 235 Abb. 17 x 17 cm. EUR 9,95. CHF 11,40 ISBN: 978-3-86568-090-7 Michael Imhof
Glanz und Prunk des „Elbflorenz“ sind weithin bekannt. Historische Ansichten zeigen dem?Leser die Stadt Dresden und ihre schönsten Bauwerke, Straßen und Plätze vor der Zerstörung im Februar 1945. Im Anschluss daran belegen Fotos vom heutigen Dresden nicht nur die schmerzlichen Verluste, sondern auch die unvorstellbaren Mühen des Wiederaufbaus, durch den die Stadt in neuer Pracht erstrahlt und schließlich mit der Frauenkirche ihre unvergleichliche Silhouette zurückerhält.
Höfische Kultur und das Medium des Reiseberichts im Zeitalter der Konfessionalisierung um 1600 / Court culture and the travelogue in the age of confessionalization. Hainhoferiana (1); Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München (64). Hrsg.: Wenzel, Michael; Augustyn, Wolfgang; Tacke, Andrea S. Ekphrasis und Residenz / Ekphrasis and court. Deutsch; Englisch. 2023. 200 S. 17 Abb., 73 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 40,20 ISBN: 978-3-7319-1114-2 Michael Imhof
München ist ein Musterbeispiel der konfessionell kodierten Residenzstadt im Vorfeld des Dreißigjährigen Krieges. Ein wichtiger Zeuge hierfür ist der Kunst- und Politikagent Philipp Hainhofer (1578–1647), der die bayerische Hauptstadt zwischen 1603 und 1636 insgesamt siebenmal besuchte. Von fast jedem dieser Aufenthalte sind Reiseberichte erhalten, die äußerst wichtige Quellen zur Gestalt der Stadt und der kulturhistorischen Stellung des bayerischen Hofes im frühen 17. Jahrhundert darstellen.
Der vorliegende Band vereinigt zehn Beiträge der Residenzenforschung mit besonderem Blick auf Kunst- und Sammlungspolitik, Beschreibungskunst aus der Perspektive von Reisenden sowie den Konnex von materieller Kultur, Stilbildung und Konfession.
Aspekte deutscher Gartenkunst der Frühen Neuzeit. Hainhoferiana (4); Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München (69). Hrsg.: Tacke, Andreas; Hrsg.: Lauterbach, Iris; Hrsg.: Wenzel, Michael. Gartenlust und Gartenzierd. Deutsch; Englisch. 2023. 244 S. 31 Abb., 148 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1324-5 Michael Imhof
Der Band nimmt die Reise- und Sammlungsbeschreibungen von Philipp Hainhofer (1578–1647) zum Anlass, um verschiedene Aspekte der deutschen Gartenkunst zu beleuchten. Der behandelte Zeitraum setzt mit dem mittleren 16. Jahrhundert ein und endet etwa mit dem Erscheinungsdatum von Joseph Furttenbachs „Architectura Recreationis“ (1640). Im Spannungsfeld von Nutzen und Zierde, von Natur und Kunst entwickelte sich ein breites Spektrum von ¬Gestaltungen und von höfischen, öffentlichen und religiösen ebenso wie wissenschaftlichen und privaten Nutzungskonzepten der Gärten.
Die Beiträge widmen sich einzelnen Anlagen sowie übergreifenden Themen wie der Gartentheorie und der Gartengestaltung, der Pflanzenverwendung und dem Sammeln bestimmter Pflanzen und Gartengeräte. Verschiedene Konzepte der Kategorisierung und des Gestaltens sowie der Nutzung durch die Auftraggeberinnen und Auftraggeber werden untersucht.
Albrecht Haupt (1852-1932). Architekt, Bauhistoriker, Denkmalpfleger und Friedhofsreformer. Hrsg.: Jager, Markus; Fotograf / Fotografin Mahlstedt, Olaf. 2023. 144 S. 87 fb. Abb., 32 Abb. 24 x 17 cm. EUR 28,00. CHF 32,20 ISBN: 978-3-7319-1298-9 Michael Imhof
Dieses Buch stellt das Werk des Architekten Albrecht Haupt vor und würdigt es in seiner ungewöhnlichen Bandbreite. Neben seiner Eigenschaft als Bauhistoriker, Hochschullehrer und Sammler historischer Grafik war Haupt Zeit seines Lebens vor allem als praktizierender Architekt tätig. Dabei schuf er zahlreiche Bauten, insbesondere städtische Geschäftshäuser sowie Villen, Landhäuser und Schlösser.
Darüber hinaus hat Haupt eine Vielzahl historischer Bauten denkmalpflegerisch betreut, darunter das Leibnizhaus in Hannover, die Stadtkirche in Bückeburg oder das Schloss Basedow in Mecklenburg. Ein weiteres langjähriges Tätigkeitsfeld von Haupt war die Friedhofskultur. Er setzte sich für das Feuerbestattungswesen ein und projektierte Krematorien und Nekropolen für die Millionenstädte der Moderne.
Architekturzeichnungen der Sammlung Albrecht Haupt. Hrsg.: Jager, Markus; Paulus, Simon. 2023. 320 S. 241 fb. Abb., 18 Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1297-2 Michael Imhof
Dieses Buch widmet sich den historischen Architekturzeichnungen aus der Sammlung des Architekten Albrecht Haupt (1852–1932), die in der Technischen Informationsbibliothek Hannover aufbewahrt werden. Es sind Blätter aus allen Epochen der Neuzeit (16.–19. Jahrhundert) sowie aus vielen europäischen Ländern (Italien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Tschechien, Österreich, Portugal, Schweden).
Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes wurde der Gesamtbestand gesichtet und erschlossen. Eine Auswahl von 100 herausragenden Blättern wird in diesem Buch durch einen großen Kreis internationaler Expertinnen und Experten dokumentiert und gewürdigt. Darüber hinaus beleuchten vier einführende Beiträge die Genese und Bedeutung der Sammlung Albrecht Haupt.
Friedrich B. Henkel. Mediterranes. Skulpturen, Reiseskizzen, Farbblätter, Collagen. Winckelmann-Museum, Stendal: 11. März bis 14. Mai 2023. Schade, Kathrin; Sperling, Jörg. Hrsg.: Kunze, Max; Winckelmann-Gesellschaft. 2023. 108 S. 2 Abb., 107 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 26,00. CHF 29,90 ISBN: 978-3-7319-1337-5 Michael Imhof
Zahlreiche Reisen führten den Bildhauer und Grafiker Friedrich Bernhard Henkel (geb. am 26. Juli 1936 in Zella/Rhön) in die Mittelmeerregion. Auf diesem Thema liegt der Fokus der Ausstellung im Stendaler Winckelmann-Museum, mit dem der Künstler seit Jahrzehnten eng verbunden ist und das immer wieder Werke von ihm in seinen Sammlungsbestand aufgenommen hat.
Die Ausstellung und der vorliegende Katalog präsentieren Steinskulpturen, Zeichnungen, Aquarelle, Collagen und Radierungen von Henkel, die auf Eindrücke seiner Reisen, zum Beispiel auf die Kykladen oder nach Italien, zurückgehen.
Horst Janssen. Sex, Gewalt und andere Obsessionen. Hrsg.: Berg, Lars; Joch, Peter; Städtisches Museum Braunschweig. 2023. 163 fb. Abb. 28,5 x 23,5 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1315-3 Michael Imhof
Ein besonderer Aspekt im Werk von Horst Janssen (1929–1995) sind die erotischen Arbeiten. Seit den 1950er Jahren beschäftigte sich der Künstler mit der durchaus komplexen Beziehung zwischen Mann und Frau und lotete auch Themen wie Gewalt und Obsession aus. Es entstanden zahlreiche Radierzyklen, Aquarelle, Zeichnungen und andere Druckgraphiken, die Motive wie Begierde, Leidenschaft und Tod umkreisen.
In Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg präsentiert das Städtische Museum Braunschweig die Ausstellung „Sex, Gewalt und andere Obsessionen: Horst Janssen“. In einzelnen Themeninseln wie „Erotische Landschaften“, „Eros und Tod“, „Kuss“, „Femme fatale“, „Geile Sybillchen“, „Phantasien“, „Alpträume“ sowie „Erotik und Gewalt“ werden unterschiedliche Einblicke in das erotische Werk von Horst Janssen gegeben.
Der Katalog enthält neben Aufsätzen rund 160 farbige Abbildungen aus dem gesamten Spektrum des erotischen Werks von Horst Janssen.
Reichsstädtische Akteure. 9. Tagung des Mühlhäuser Arbeitskreises für Reichsstadtgeschichte. Studien zur Reichsstadtgeschichte (9). Schloms, Antje. 2023. 320 S. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1312-2 Michael Imhof
Im Miteinander einer Reichsstadt haben unterschiedliche Akteure unterschiedliche Handlungsspielräume. Klassische Karrierewege sind durch das Handeln der Akteure veränderbar und Konflikte werden mit- und untereinander ausgetragen. Zugleich positionieren sich reichsstädtische Akteure durch gezielte Inszenierung innerhalb der städtischen Gesellschaft und stellen ihren Stand zur Schau. Die Beiträge des Bandes betrachten dabei die verschiedenen Personengruppen in Reichsstädten: Geistliche, Handwerker, Kaufleute, Ratsherren und weitere städtische Eliten. Ihnen allen bieten insbesondere die Reichsstädte einen größeren Aktionsradius, der durch die Reichsunmittelbarkeit möglich ist.
Der Bildhauer Josef Rikus. Sein Lebenswerk. Ausstellung im Stadtmuseum Paderborn und Diözesanmuseum Paderborn vom 25. Februar bis 11. Juni 2023. Hillermann, Hans-Ulrich. Hrsg.: Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn. 2023. 368 S. 307 fb. Abb., 342 Abb. 30 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1243-9 Michael Imhof
Als einen Glücksfall für die Forschung darf man den Nachlass des Paderborner Bildhauers Josef Rikus (1923–1989) bezeichnen. Ein Glücksfall, weil neben den schriftlichen Dokumenten ein außergewöhnlich umfangreiches Bildarchiv überliefert ist. Es dokumentiert die Arbeitsprozesse im Atelier und am Aufstellungsort, zeigt nie realisierte Entwürfe und solche, die nach mehrmaliger Veränderung verwirklicht wurden. All dies wurde professionell im Bild festgehalten von der Fotografin Anneliese Rikus, der Frau des Bildhauers und lebenslangen Begleiterin seines Schaffens. Es entstand ein ungemein reicher Fundus, der diesem Buch als Grundlage dient.
Einführende Aufsätze geben Hintergrundinformationen zu den abstrakten und figürlichen Arbeiten des Künstlers, ordnen sie in größere Zusammenhänge ein und machen sie verständlich. Ein angehängtes Werk- und Ortsverzeichnis erleichtert die Recherche.
Neben den hier erstmals publizierten historischen Fotos, die das Zeitkolorit der 1950er bis 80er Jahre eindrucksvoll einfangen, zeigen neue Aufnahmen u. a. die erst 2022 wiederentdeckten Modelle zu seinem Hauptwerk, der Kirche St. Johannes XXIII. in Köln, die heute in der Architektur als eine Ikone des Brutalismus gilt.
Rikus` achtsamer Umgang mit den naturgegebenen Werkstoffen Holz und Stein, der sich darin manifestierende Respekt vor der Schöpfung, ist heute aktueller denn je.
Die Repräsentation der Savoyer. im 16. und 17. Jahrhundert. Al-Baghdadi, Saniye. 2023. 256 S. 126 fb. Abb., 8 Abb. 30 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0923-1 Michael Imhof
Als Vittorio Amedeo II. von Savoyen-Piemont im Jahre 1713 per Vertragsschluss die Herrschaft über das Königreich Sizilien errang, wurden damit auch die äußerst erfolgreichen Bestrebungen des Hauses Savoyen im Hinblick auf ihre dynastische Repräsentation gekrönt. Denn königliche Ehren genoss die Dynastie bereits vorher schon dank einer über Generationen währenden Symbolpolitik, die auch durch Prozesse und Medien höfischer Repräsentation visuell wirksame Fakten schuf.
Hierbei spielte die mutmaßliche, von Gelehrten sorgsam konstruierte Herkunft der Savoyer von den alten Sachsen eine grundlegende Rolle. Herkunftsüberlieferungen wie diese wirkten im 16. und 17. Jahrhundert erst dann politisch einschlagend, wenn man es verstand, sie für die höfische Öffentlichkeit evident und sichtbar zu machen. Das Sichtbarmachen von Herkunft prägte nicht allein die verschiedensten Teilfelder klassischer höfischer Selbstdarstellung wie Bildkünste und Heraldik, Historiographie und Publizistik, sondern wirkte sogar bis in die Ausbildung von Traditionen hinein, wo sich zeitgenössische lokale zusammen mit überlieferten dynastischen Mythen aus der savoyischen Gelehrtenstube zu einem überzeugenden Gesamtbild formen ließen.
Zur Zukunft eines bedeutenden Ingenieurbauwerks. Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz (6). Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege; Landesamt für Denkmalpflege Hessen; Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz. Die Nibelungenbrücke in Worms. 2023. 128 S. 36 Abb., 78 fb. Abb.. 29,7 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1278-1 Michael Imhof
Die Wormser Rheinbrücke wurde 2022 als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ von der Bundesingenieurkammer ausgezeichnet. Die 1951–1953 unter Einbeziehung des gründerzeitlichen Brückenturms nach Plänen von Ulrich Finsterwalder und Gerd Lohmer errichtete Rheinquerung ist ein technisches Bauwerk von höchster Raffinesse und zählt zu den großen innovativen Leistungen der Betonkonstruktion. Aufgrund ihres Entstehungsprozesses im Freivorbau ohne aufwendige Einrüstung hat sie das Bauen von Spannbetonbrücken weltweit geprägt. Nach mehr als 50 Jahren täglicher Verkehrsbelastung und trotz einer vor wenigen Jahren durchgeführten Sanierung ist die Brücke heute in ihrem Bestand gefährdet, da das Bauwerk den statischen Nachweis auf der Basis der derzeit geltenden Berechnungsmodelle nicht erbringen konnte. Das technische Pionierbauwerk ist sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz als Kulturdenkmal erfasst. Um die Möglichkeiten neuartiger Berechnungsmodelle und Sanierungsmethoden zu erörtern, fand 2021 auf Initiative beider Landesdenkmalämter und unter Beteiligung des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz ein öffentliches Fachgespräch mit Experten aus Deutschland und der Schweiz statt. Der vorliegende Band mit den Beiträgen des Kolloquiums lotet die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen zukünftiger Perspektiven für die Wormser Nibelungenbrücke aus und soll zugleich der interessierten Öffentlichkeit den besonderen Wert des technischen Denkmals vermitteln.
Wundern & Staunen. 100 Jahre Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg. Hrsg.: Heinze, Anna; Peil, Juliane; Stamm, Rainer. 2023. 240 S. 103fb. Abb. 3 Abb.. 19,5 x 13 cm. Gb.. EUR 20,00. CHF 23,00 ISBN: 978-3-7319-1330-6 Michael Imhof
Im Februar 1923 wurde das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg feierlich eröffnet. Nach der erzwungenen Abdankung des Großherzogs Friedrich August im Jahr 1918 hatte die Regierung des Freistaats Oldenburg die Gründung des Landesmuseums im Oldenburger Schloss beschlossen. 1981 wurde es durch das Augusteum erweitert und seit 2003 ist auch das Prinzenpalais Teil des Ensembles. Das Museum zeigt unter anderem die Kulturgeschichte des Oldenburger Landes vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und bildet damit ein unverzichtbares Stück regionaler Identität. Mit seinen vielfältigen und historisch bedeutenden Sammlungen präsentiert es kulturelle Werte aus verschiedenen Epochen und ist damit auch überregional bedeutsam.
Anlässlich der Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Landesmuseums wurde von diesem der vorliegende Band herausgegeben, der die Höhepunkte der Sammlungsbestände präsentiert und an besondere museums- und kulturgeschichtliche Momente der Ausstellungsgeschichte erinnert. Mit herausragenden zeitgenössischen Projekten sind aber auch künstlerische Positionen der Gegenwart vertreten.
„PARIS IST MEINE BIBLIOTHEK“ - Zeichnungen und Druckgraphik von Félicien Rops, Stolzenburg, Andreas/Au, Juliane (Hrsg.): 216 S. 150 fb: Abb. Hardcover, Michael Imhof, Petersberg 2023. EUR 29,95 ISBN: 978-3-7319-1304-7 Michael Imhof
Nackte, aufreizend dargestellte Frauenkörper, schockierende satanistische Rituale, fantasievoll-opulente Szenerien: Kaum ein Radierer des 19. Jahrhunderts war derart berüchtigt und einflussreich wie der Künstler Félicien Rops (1833–1898). Tätig v. a. in Brüssel und Paris prägten seine immer wieder für Skandale bekannten Graphiken bis nach 1900 mehrere Künstlergenerationen, zu denen u. a. Max Klinger, Alfred Kubin und Otto Dix gehörten. Hinter seinen frivol-obszönen Darstellungen stecken scharfer Witz, Gesellschaftskritik sowie politische Satire.
Das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle beherbergt seit 1907 eine umfangreiche Sammlung an Werken des belgischen Symbolisten, die bis heute nahezu unbekannt ist. Die Ausstellung „Paris ist meine Bibliothek“ wird erstmals knapp 100 Blätter aus diesem Konvolut präsentieren. Dies erlaubt es, die von Rops so häufig thematisierten Geschlechterrollen, sozialen Verhältnisse und moralischen Ambivalenzen des 19. Jahrhunderts in den Blick zu nehmen.
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Wieland - dem unsterblichen Sänger?. Dichtergrab und Dichterkult im klassischen Weimar. Winter, Sascha. Deutsch. 2023. 136 S. 50 fb. Abb., 7 Abb.23 x 19,5 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1310-8 Michael Imhof
Nach dem Tod von Christoph Martin Wieland im Jahr 1813 gingen vielerorts Schriftsteller, Künstler, Verleger und vor allem Freimaurer daran, dem berühmten Dichter ein vielgestaltiges Denkmal im Andenken der Nachwelt zu setzen. Sie verfassten Berichte über das Ableben und das Begräbnis, veranstalteten Trauer- und Erinnerungsfeiern, entwarfen Gedenkmedaillen, schufen Memorialbilder und errichteten Monumente. Den zentralen Gedächtnisort bildet dabei bis heute die einzigartige, aber zeitweilig umstrittene Grabstätte im Garten des Wielandgutes Oßmannstedt, wo der Dichter am Ufer der Ilm neben seiner Ehefrau Anna Dorothea und der jung verstorbenen Sophie Brentano ruht. Dort beginnt auch die vorliegende Geschichte über Wielands Nachruhm im frühen 19. Jahrhundert, der nicht ohne Konflikte und Skandale auskam und schon bald durch die Strahlkraft der anderen Geistesgrößen des klassischen Weimar zu verblassen drohte.
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