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Imhof Verlag

 
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Michael Imhof. Pferde. Kunst von der Antike bis heute. 32 S., 114 fb. Abb. 16 x 24 cm. Gh., EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-446-2 Michael Imhof
Das reich bebilderte Buch liefert eine Übersicht zum Thema Pferde in der Kunst von seinen AnfĂ€ngen in der Höhlenmalerei (Altsteinzeit) ĂŒber die griechische und römische Antike sowie die chinesische Kunst bis heute. Weiterhin wird die Pferdekunst des Mittelalters, der Renaissance und der Barockzeit behandelt. Eigene Kapitel widmen sich der hollĂ€ndischen Malerei, der Dressurmalerei und der Sporting Art. Die Kunst des 19. Jahrhunderts wird anhand der PferdeportrĂ€ts, Pferdebilder, ReiterportrĂ€ts, Araberpferde, Alltagsszenen, MilitĂ€rpferde sowie Renn- und Jagdpferde dargestellt. Außerdem werden die Pferddarstellungen des 20. Jahrhunderts erlĂ€utert. Es ist die bislang einzige Übersicht in kurzer Form zu diesem Bildthema und zugleich der KurzfĂŒhrer zu einer Ausstellung in Kleinsassen/Rhön bei Fulda, die etwa 400 GemĂ€lde, Skulpturen und Grafiken von der Antike bis heute zeigt.
Gliesmann, Niklas. Geschnitzte kleinformatige Retabel aus Antwerpener, BrĂŒsseler und Mechelner Produktion des 15. und 16. Jahrhunderts: Herstellung, Form und Funktion. 2010. 336 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-521-6 Michael Imhof
Zum Ende des 15. und Beginn des 16. Jahrhunderts entstehen in BrĂŒssel, Antwerpen und Mechelen groß- und kleinformatige AltaraufsĂ€tze, die in wenigen Jahren zu gefragten Produkten des Exportes werden und heute noch in großer Zahl in ganz Europa in Klöstern, Pfarrkirchen und Kathedralen zu finden sind. Jedes der drei Produktionszentren bevorzugte dabei einen bestimmten Grundtypus des technischen und motivischen Aufbaus seiner kleinformatigen Retabel, von denen 56 Exemplare fĂŒr diese Untersuchung berĂŒcksichtigt werden konnten. Das genaue Untersuchen der oft engen Übereinstimmung der Retabel in Stil und Aufbau erlaubt einen neuen Versuch der KĂŒnstleridentifikation, der sich von den althergebrachten Begriffen des Meisters und seiner Werkstatt entfernt und dafĂŒr eine Neugruppierung und neue Kontextualisierung der Objekte erarbeitet. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der erkennbaren Standardisierung der Herstellung durch Vorfertigung, Motivwiederholung und Arbeitsteilung.
Gartenkunst und Gartendenkmalpflege in Sachsen-Anhalt. Landesamt fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologie Sachsen Anhalt. 300 S. 30 x 24 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-582-7 Michael Imhof
Sachsen-Anhalt ist reich an einzigartigen Spuren der Vergangenheit. Historische GĂ€rten ermöglichen uns beim bloßen Durchschreiten die Auseinandersetzung mit Geschichte und Kunst. In ihnen treffen sich Generationen, sie sind ein Ort der Erholung. GĂ€rten sind zugleich sensible NaturrĂ€ume und KulturgĂŒter. Das vorliegende Buch ist der Gartenkunst und Gartendenkmalpflege in Sachsen-Anhalt gewidmet. Vorgestellt werden, den fĂŒnf historischen Landstrichen zugeordnet, Beispiele der Gartenkunst aus vier Jahrhunderten. Dazu zĂ€hlen nicht nur die erfolgreich ĂŒber das denkmalpflegerisch-touristische Landesprojekt „GartentrĂ€ume“ vermarkteten, besonders attraktiven GĂ€rten und Parks. Auch wenig bekannte Parkanlagen und Spuren verloren gegangener Gartenkunst werden stellvertretend fĂŒr das reiche Erbe Sachsen-Anhalts vorgestellt.
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Herman van Swanevelt. GemÀlde und Zeichnungen. Anne Charlotte Steland. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 77. 2 BÀnde: Textband und Bildband Textband: 24 x 30 cm, 384 S. 13 Abb. Gb., Bildband: 24 x 30 cm, 338 S., 648 Abb. Gb., EUR 100,00 ISBN: 978-3-86568-388-5 Michael Imhof
Der niederlĂ€ndische Italianist Herman van Swanevelt (Woerden (?) um 1603–1655 Paris) war ĂŒberwiegend in Rom und Paris als Landschaftsmaler tĂ€tig. In Rom entwickelte er um 1633 gemeinsam mit dem gleichaltrigen Lothringer Claude GellĂ©e eine revolutionĂ€re, Ă€ußerst folgenreiche Neuerung: die realistische Schilderung tageszeitlich bestimmbarer Lichtwirkungen – eines kĂŒhlen, klaren Morgen, eines warmen Nachmittags und glĂŒhenden Abendhimmels – mit Gegenlicht, spĂ€ter auch Unwetterstimmungen. Als Zeichner war er einer der produktivsten und vielseitigsten unter den niederlĂ€ndischen Italianisten, und seine Radierungen vermittelten seine neuartige Kunst einem breiten Publikum. Die vorliegende Monographie stellt erstmals Swanevelts GemĂ€lde und Zeichnungen in einem kritischen Oeuvrekatalog auf dem heute erreichbaren Stand vollstĂ€ndig zusammen.
Artist 2010. David P. Campbell, Veronika P. Dutt, Oliver Estavillo, Bernd Haspel, Walter Moritz. Hrsg.: Gregor K. Stasch. Vonderau Museum Fulda - Katalog, Band 23. 64 S., 51 Abb., 21 x 26 cm, Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-590-2 Michael Imhof
Die zum zweiten Mal herausgegebene BroschĂŒre „Artist 2010“ zeigt fĂŒnf gĂ€nzlich unterschiedliche, individuelle KĂŒnstler aus der Region Fulda, die sich zu einer Gesamtschau im Vonderau Museum zusammengefunden haben: David P. Campbell, Veronika P. Dutt, Oliver Estavillo, Bernd Haspel, Walter Moritz.
ArchitekturfĂŒhrer Aschersleben. Architektouren durch Sachsen-Anhalt. Bauten des 20. und 21. Jahrhunderts. Aschersleben von außen nach innen. Architectours through Saxony-Anhalt Buildings of the 20th and 21st century. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 40 S., 73 fb. Abb., 12 x 22 cm, Br. EUR 5,00 ISBN: 978-3-86568-587-2 Michael Imhof
Der ArchitekturfĂŒhrer Aschersleben aus der Reihe „Architektouren durch Sachsen-Anhalt“ zeigt, wie eine intakte und lebendige Stadt des Vorharzes die Architektur des Mittelalters mit der der Neuzeit verbindet. Der zweisprachige Text und die zahlreichen Farbabbildungen geben einen guten Überblick zur Bau- und Stadtgeschichte. In 2010 richtet Aschersleben die 3. Landesgartenschau Sachsen-Anhalt aus und veranschaulicht, wie bislang ungenutzte Areale fĂŒr zukĂŒnftige Nutzungen umgestaltet werden können.
Großmann, G. U; Frankfurt am Main und SĂŒdhessen; KunstreisefĂŒhrer; Deutsch; 240 S.; 24 x 16 cm; Pb; EUR 12,80 ISBN: 978-3-86568-588-9 Michael Imhof
Der KunstreisfĂŒhrer Frankfurt am Main und SĂŒdhessen gibt einen hervorragenden Überblick zur Geschichte und den SehenswĂŒrdigkeiten in dieser Region.
Neben Frankfurt am Main und Wiesbaden werden das Maintal zwischen Frankfurt und Mainz, der Rheingau, der Taunus, die Wetterau, das Kinzigtal, der Spessart, der Main von Frankfurt bis Aschaffenburg, das Rheintal, die Bergstrasse sowie der Odenwald beschrieben. Alle wichtigen Bauwerke sind in diesem Band enthalten. Durch die zahlreichen farbigen Bilder sowie die gezeichneten farbigen StadtplÀne und Grundrisse wird Regionalgeschichte erlebbar und macht Lust zum reisen und besichtigen. Das Buch besticht durch einen kompetenten Text, ein aufwendiges Layout sowie den Aufnahmen.
Der Autor G. Ulrich Großmann ist promovierter und habilitierter Kunsthistoriker sowie Direktor des Germanischen Nationalmuseums in NĂŒrnberg und hat zahlreiche BĂŒcher veröffentlicht.
Anita Beloubek-Hammer. GefĂŒhl ist Privatsache. Verismus und Neue Sachlichkeit. Aquarelle, Zeichnungen und Graphik aus dem Berliner Kupferstichkabinett mit Leihgaben. Beitr.: Hanna Strzoda. 336 S., 302 Abb., 24 x 28 cm, Gb. EUR 39,95 Anita Beloubek-Hammer Mit einem Beitrag von Hanna Strzoda ISBN: 978-3-86568-585-8 Michael Imhof
Verismus und Neue Sachlichkeit waren – neben dem Konstruktivismus des Bauhauses – die bestimmenden Kunstrichtungen in der Weimarer Republik. KĂŒnstler wie Otto Dix, George Grosz, Max Beckmann, Conrad FelixmĂŒller, Alexander Kanoldt, Franz Radziwill, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Schrimpf, der Bildhauer Eugen Hoffmann und andere reagierten mit ihrer Kunst auf das traumatische Erlebnis des Ersten Weltkrieges und die darin zerstörten Utopien des Expressionismus. Im Gegensatz dazu zeichnen sich ihre Werke durch einen geschĂ€rften Blick fĂŒr die Wirklichkeit mit ihrer gesellschaftlichen Misere nach Krieg und Revolution, aber auch mit den Motiven der modernen Zivilisationswelt aus. Eine besondere GegenstandsschĂ€rfe mit Dominanz der Linie ist ihr stilistisches Kennzeichen, um Tatsachen dokumentarisch, relativ emotionslos festzuhalten. Nach dem GefĂŒhlsĂŒberschwang des Expressionismus lautete nun das Moto: „GefĂŒhl ist Privatsache“ (Bert Brecht, 1926). Der Katalog dokumentiert 230 Aquarelle und Zeichnungen aus dem Berliner Kupferstichkabinett sowie etwa 30 Leihgaben, darunter GemĂ€lde und Skulpturen, von KĂŒnstlern mit Biographien und Selbstbekenntnissen.
Benedikt Grimm OFM. Vierzehnheiligen lebt. Begegnung in Bildern und Gedanken. 80 S., 33 fb. Abb., 22 x 25 cm, Gb., EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-559-9 Michael Imhof
Der berĂŒhmte Wallfahrtsort Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein ist mehr als ein barockes Architekturjuwel von Balthasar Neumann. Vierzehnheiligen lebt und lĂ€dt zum Leben ein. Ein Wallfahrer, ein Tourist, der WochenendausflĂŒgler oder der regelmĂ€ĂŸige Gottesdienstbesucher, sie alle betreten das Heiligtum mit anderen Erwartungen. Der eine greift zum KirchenfĂŒhrer, der andere zum Gebetbuch oder Fotoapparat. Das Buch richtet sich an alle Menschen, die Gedanken und Bilder von der Faszination der Menschen, den Festzeiten, der Basilika und der Umgebung von Vierzehnheiligen mitnehmen möchten.
Helmut Fischer. Die Wunder Jesu. Mit szenischen Ikonen von Hildegard Rall. 288 S., 53 fb. Abb., 12 x 22 cm, Br., EUR 16,80 ISBN: 978-3-86568-493-6 Michael Imhof
Das Wunder galt noch fĂŒr Goethe als „des Glaubens liebstes Kind“. Heute stellt es fĂŒr viele Zeitgenossen eher ein Glaubenshindernis dar. Der Verfasser erklĂ€rt, wie Wunder in biblischer Zeit, im Wandel der Zeiten und gegenwĂ€rtig verstanden wurden bzw. werden und legt so den Zugang zu den biblischen Wundertexten frei. Von ihrem historischen Hintergrund her erschließt der Verfasser nachvollziehbar, ohne gelehrten Ballast und in verstĂ€ndlicher Sprache die bleibende Botschaft aller DĂ€monenaustreibungen, Krankenheilungen, Totenerweckungen und Naturwunder der Evangelien. Das Buch ist damit eine zuverlĂ€ssige und informative Hilfe fĂŒr die persönliche Auseinandersetzung mit der Bibel, aber auch fĂŒr die Predigt, den Religionsunterricht und GruppengesprĂ€che.
Ellrich, Hartmut: HITLERS HAUPTSTADT BERLIN. 2010.160 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-380-9 Michael Imhof
„Ich kann mir nie einen anderen FĂŒhrer in Berlin denken!“, sagte Adolf Hitler 1929 zu dem 1926 nach Berlin entsandten NSDAP-Gauleiter Joseph Goebbels in Weimar. Noch zwölf Jahre zuvor hatte der junge Weltkriegsgefreite Hitler Berlin als „großartig“ und „so richtig eine Weltstadt“ bezeichnet. Ein ambivalentes VerhĂ€ltnis, ja eine Hassliebe, die Hitler und Berlin zeitlebens verband und die nun im Band „Hitlers Hauptstadt – Berlin“ erneut in den Fokus gerĂŒckt werden soll. Interessante Fragen wie Hitlers Einstellung gegenĂŒber der Moderne werden dabei ebenso in den Blick genommen wie die allgemeine politische Entwicklung von der „Eroberung“ Berlins ĂŒber die „Machtergreifung“ 1933 bis hin zur der Manifestation der Herrschaft. Sie sollte steingeworden“ in der 1950 vollendeten „Welthauptstadt Germania“ gipfeln.
NatĂŒrlich blendet der Band die Verbrechen gegen Oppositionelle und Juden genauso wenig aus, wie er den verbrecherischen Machtapparat aus SS, SD und Gestapo in den Blick nimmt. Am Ende des Bandes steht der Selbstmord des Diktators am 30. April 1945, dessen Ende im Spielfilm „Der Untergang“ 2004 ĂŒber 4,5 Millionen Menschen allein in den Kinos verfolgten.
Ganzert, Joachim /Obert, Katrina: "neues bauen" in Biberach/Riß Das "Haus Mettenberger Weg 17" Guido Schmitz Hugo HĂ€ring Karl Böttcher. 2010. 120 S. 29 x 21,7 cm. Pb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-578-0 Michael Imhof
Das Haus Mettenberger Weg 17 in Biberach/Riß von Hugo HĂ€ring aus dem Jahr 1950/51 ist ein Beispiel fĂŒr die grundlegende architekturtheoretische Diskussion hinsichtlich der „Auseinandersetzung zwischen dem geistigen und dem technischen Menschen“, an der sich gerade HĂ€ring, der Architekt des „neuen bauens“ und des hier vorgestellten Hauses, ausfĂŒhrlich problematisierend beteiligt hat. Die Ergebnisse der ausfĂŒhrlichen bauhistorischen Untersuchungen des Hauses werden in diesem Buch auf besonders anschauliche, auch fĂŒr den interessierten Laien verstĂ€ndliche und mit reichlich Bild- und Zeichnungsmaterial ansprechende Weise dargestellt und in ihrem architektur- und kulturhistorischen Umfeld betrachtet.
Kase, Oliver: Mit Worten sehen lernen BILDBESCHREIBUNG IM 18. JAHRHUNDERT. 2010.496 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-489-9 Michael Imhof
Das vorliegende Werk untersucht deutschsprachige, französische und englische Bildbeschreibungen, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in großer Zahl entstehen. Sie bilden einzigartige historische Dokumente der GemĂ€lderezeption, die darĂŒber Auskunft geben, wie sich die Wahrnehmung und das Sprechen ĂŒber Kunstwerke entwickelt und verĂ€ndert. Neben den herausragenden Beschreibungen von Schriftstellern und Kunstexperten wie Winckelmann oder Diderot sind Texte weniger bekannter KunstpĂ€dagogen der AufklĂ€rung neu zu entdecken. Eine reprĂ€sentative Auswahl-Anthologie erschließt die verstreuten Texte erstmals fĂŒr einen kunstwissenschaftlichen Diskurs.
Caspar, Helmut: BRANDENBURGER KÖPFE DenkmĂ€ler und Erinnerungsorte zwischen Elbe und Oder. 2010. 226 S. 22 x 12 cm. Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-548-3 Michael Imhof
Thema dieses Buches sind vor allem Standbilder aus Stein und Bronze, die PlĂ€tze, Straßen und Parks zwischen Elbe und Oder schmĂŒcken, aber auch jene zum Teil schon mehrere hundert Jahre alte Erinnerungsorte, die im Guten wie im Bösen mit mĂ€rkischer und deutscher Geschichte verbunden sind. Ein Schwerpunkt der reich illustrierten Wegleitung durch die brandenburgische Denkmal- und GedenkstĂ€ttenlandschaft ist Potsdam, in einem weiteren Kapitel wird der reiche Skulpturenbestand der ehemaligen königlichen Schlösser und GĂ€rten in der brandenburgischen Landeshauptstadt und ihrem Umland vorgestellt. BerĂŒhmte Persönlichkeiten, die es auf Denkmalsockel schafften, werden in weiteren Abschnitten gewĂŒrdigt. Es folgen Erinnerungsmale fĂŒr die Kriege und ihre Opfer sowie StĂ€tten nationalsozialistischen Terrors und des Widerstands gegen das Hitlerregime. Der Autor betrachtet schließlich Zeugnisse der DDR-Geschichte in den ehemaligen-Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus, aus denen 1990 das Land Brandenburg neu gebildet wurde. Mit einem Blick auf BismarcktĂŒrme, PostmeilensĂ€ulen, Rolandfiguren und andere Hinterlassenschaften endet das Buch.
Kölsch, Gerhard: GEORG ADAM EGER (1727-1808) Jagdmaler am Hessen-DarmstÀdter Hof. Katalog der Werke im Museum Jagdschloss Kranichstein. Hrsg. v. Stiftung Hessischer JÀgerhof /Kessler, Monika. 2010.176 S. 24 x 16 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-519-3 Michael Imhof
Die GemĂ€ldesammlung des Museums Jagdschloss Kranichstein umfasst etwa 40 Werke des DarmstĂ€dter Hofmalers Georg Adam Eger. Seine Jagdszenen, TierstĂŒcke und HirschportrĂ€ts zeigen ihn als herausragenden Jagdmaler seiner Zeit. Egers GemĂ€lde dienten vielfach als Vorlage fĂŒr Kupferstiche, etwa von Ridinger aus Augsburg. Ebenso profilierte sich Eger als PortrĂ€tmaler.
Mit der Publikation des Kunsthistorikers Dr. Gerhard Kölsch liegt erstmals ein wissenschaftlicher Bestandskatalog der Werke Egers in Kranichstein vor. Die Publikation wird durch einen grundlegenden Aufsatz zu seinem Leben und Werk eingeleitet und durch ein kurzes Verzeichnis aller bekannten Werke ergÀnzt. Der Band bietet somit einen umfassenden Eindruck vom Schaffen eines hervorragenden, bislang jedoch nur wenig bekannten Malers des DarmstÀdter Rokoko.
GOLDCHINESEN UND INDIANISCHE BLUMEN - Die Sammlung Ludwig in Bamberg - Fayence und Porzellan. Hrsg. v. Hanemann, Regina. 2010. 352 S. 29 x 24 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-549-0 Michael Imhof
Die Porzellansammlung der bekannten Aachener Sammler Peter und Irene Ludwig gibt einen hervorragenden Überblick ĂŒber das frĂŒhe Schaffen der Meißener Manufaktur. Dort wurde nicht nur das europĂ€ische Porzellan erfunden und eine unglaubliche Vielfalt an Dekoren kreiert, sondern darĂŒber hinaus wurden Figuren, Tierplastiken, Schaugerichte, Tischbrunnen, TafelaufsĂ€tze, Vasen und Schachspiele gestaltet. Meißen setzte den kĂŒnstlerischen Maßstab fĂŒr die Tafelkultur des 18. Jahrhunderts. Werke aller anderen wichtigen Manufakturen des 18. Jahrhunderts von Ansbach bis ZĂŒrich ergĂ€nzen die Sammlung.
Der zweite Schwerpunkt der Sammlung Ludwig in Bamberg liegt auf der Straßburger Fayence. Die Erzeugnisse der Manufaktur Hannong stellen den Höhepunkt der Fayencekunst des 18. Jahrhunderts dar. Die Sammlung Ludwig ist in diesem Bereich die bedeutendste Privatsammlung ihrer Art: Neben Geschirren nehmen Figuren und Schaugerichte einen wichtigen Platz ein.
Der Katalog stellt 300 Objekte bzw. Objektgruppen vor, von denen ca. 50 noch nicht publiziert wurden. Die Sammlung wird in Bamberg im Alten Rathaus prÀsentiert.
VOM TAUNUS ZUM WANNSEE. Der Maler Philipp Franck (1860-1944). Hrsg. v. Becker, Ingeborg /Großkinski, Manfred. 2010. 288 S. 28 x 21 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-550-6 Michael Imhof
In Kooperation mit dem Bröhan-Museum in Berlin zeigt das MUSEUM GIERSCH die Retrospektive zu Leben und Werk des gebĂŒrtigen Frankfurters Philipp Franck (1860–1944). Franck, der die meiste Zeit seines Lebens in Berlin wohnte, gehört zu den herausragenden deutschen Impressionisten und zu den MitbegrĂŒndern der Berliner Secession. Seine Landschaften, Figuren und Stillleben zeigen ihn auf der Höhe seiner Zeit und stellen ihn in eine Reihe mit Walter Leistikow, Lovis Corinth und Max Slevogt. Sein umfangreiches OEuvre, das GemĂ€lde und Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken umfasst, wurde in seiner VielfĂ€ltigkeit noch nie gezeigt und in seiner Gesamtheit wissenschaftlich bisher nicht aufgearbeitet. Der begleitende Ausstellungskatalog bildet alle Exponate farbig ab und widmet sich mit zehn AufsatzbeitrĂ€gen von ausgewiesenen Kennern dem Leben und Schaffen des KĂŒnstlers.
PHILIPP FRANCK (1860-1944). Werkverzeichnis der GemÀlde. Mitwirkung (sonst.): Meister, Sabine /Hrsg. v. Immenhausen, Wolfgang /Tresckow, Almut von. 2010.400 S. 28 x 21 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-574-2 Michael Imhof
Zeitgleich mit dem Ausstellungskatalog „Vom Taunus zum Wannsee“, erscheint das Werkverzeichnis der GemĂ€lde von Philipp Franck. In jahrelanger Recherche und auf eigene Initiative haben die Herausgeber annĂ€hernd 500 GemĂ€lde des KĂŒnstlers ermittelt und katalogisiert. Obwohl zahlreiche GemĂ€lde verschollen sind, ermöglicht das Werkverzeichnis erstmals einen umfassenden Blick auf das malerische OEuvre Philipp Francks. Das Werkverzeichnis enthĂ€lt ca. 500 Abbildungen und integriert zudem sĂ€mtliche AufsĂ€tze und Abbildungen des Ausstellungskatalogs.
EUROPEAN MASTERS STÄDEL MUSEUM 19TH-20TH CENTURY. [Frankfurt] Hrsg. v. KrĂ€mer, Felix /Hollein, Max. 2010.260 S. 27 x 22,4 cm. Pb EUR 29,80 ISBN: 978-3-86568-554-4 Michael Imhof
Die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne aus dem Bestand des StĂ€del Museums sind im vorliegenden Ausstellungsband zusammengefasst. Anlass ist eine Wanderausstellung, die einen umfassenden Überblick ĂŒber die Entwicklung der Kunst dieser Zeit bietet.
Das Spektrum der Arbeiten des 19. Jahrhunderts reicht von Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins „Goethe in der Campagna“ ĂŒber Jean-Baptiste-Camille Corots und Gustave Courbets Landschaftsdarstellungen bis hin zu dem in seiner QualitĂ€t außergewöhnlichen Ensemble impressionistischer und symbolistischer GemĂ€lde von Vertretern wie Edgar Degas, Edouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir sowie Gustave Moreau, Franz von Stuck und Odilon Redon.
Zu den Höhepunkten im 20. Jahrhundert zĂ€hlen Franz Marcs „Liegender Hund im Schnee“, Pablo Picassos „Fernande Olivier“ sowie die expressionistischen GemĂ€lde der BrĂŒcke-KĂŒnstler.
Eindrucksvoll vertreten sind außerdem die KĂŒnstlergruppe des Blaue Reiters oder das Bauhaus mit Lyonel Feininger und mehrere Werke von Paul Klee. Den Abschluss bildet ein Konvolut von Arbeiten Max Beckmanns.
Kemperdick, Stephan: DEUTSCHE UND BÖHMISCHE GEMÄLDE 1230-1430 GemĂ€ldegalerie Berlin. Kritischer Bestandskatalog. Hrsg. v. GemĂ€ldegalerie d. Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 2010.288 S. 30 x 24 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-525-4 Michael Imhof
Die GemĂ€ldegalerie Berlin besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an spĂ€tmittelalterlicher Malerei aus den LĂ€ndern nördlich der Alpen. Wohl einmalig in Umfang und QualitĂ€t ist dabei der Bestand an Werken aus der Zeit bis zum Ende des sogenannten Internationalen Stils um 1430: Er umfasst beispielsweise zwei Retabel aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, beides Hauptwerke der europĂ€ischen Kunst, ebenso wie die berĂŒhmte Glatzer Madonna, entstanden um 1350 in Prag, oder einige der schönsten Kölner GemĂ€lde aus der Zeit des Weichen Stils um 1420. FĂŒr den neuen Bestandskatalog, den ersten fĂŒr diesen Sammlungsbereich der GemĂ€ldegalerie ĂŒberhaupt, wurden alle diese Werke grĂŒndlich nach technischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten untersucht. Dabei haben sich zahlreiche neue Erkenntnisse zur Einordnung der StĂŒcke, ebenso aber auch hinsichtlich ihrer ehemaligen ZusammenhĂ€nge, ihrer Funktionen und Bedeutungen ergeben.
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