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Mittelalterliche Architektur. Bau und Umbau, Reparatur und Transformation. Festschrift fĂŒr Johannes Cramer zum 60. Geburtstag. Hrsg.: Barbara Perlich, Gabri van Tussenbroek. 376 S., 195 Abb., 16,5 x 24 cm, Gb., EUR 39,95 CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-594-0 Michael Imhof
Mittelalterliche Architektur hat auch heute noch einen großen Anteil am Baubestand. Fast nie sind diese GebĂ€ude jedoch in einer ursprĂŒnglich gebauten, noch seltener in der Form, wie sie in einem ersten Entwurf vorgesehen gewesen sein mag, auf uns ĂŒberkommen. Dem Bau und Umbau, spĂ€teren Reparaturen und willentlichen Transformationen gehen die 18 BeitrĂ€ge dieses Bandes nach.Die Spanne reicht dabei von der Motivation hinter einzelnen Bauabschnitten großer Sakralbauten bis hin zur Rezeption mittelalterlicher Architektur im Berlin des 19. Jahrhunderts, von Einblicken in mittelalterliche Dachwerke bis zu einem neuen Erscheinungsbild mittelalterlicher Fachwerkbauten Die vorliegende Publikation ist gleichzeitig eine Festschrift anlĂ€sslich des 60. Geburtstags von Johannes Cramer, woraus sich der thematische Schwerpunkt des Bandes ergibt.
Stefan Hertzig. Der historische NeustÀdter Markt zu Dresden. Geschichte und Bauten der Inneren Neustadt. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e V. 184 S., 209 Abb., 24 x 31 cm, Gb. EUR 25,00 CHF 37,90 ISBN: 978-3-86568-634-3 Michael Imhof
Nur wenigen Menschen ist heute noch bewusst, dass bis zur tragischen Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 der NeustĂ€dter Markt zusammen mit dem Altmarkt und dem Neumarkt zu den drei schönsten und wichtigsten Platzanlagen der Stadt gehörte. WĂ€hrend Letzterer seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche und den nachfolgenden RekonstruktionsbemĂŒhungen wieder stĂ€rker ins Bewusstsein rĂŒckte, ist das ursprĂŒngliche Erscheinungsbild des NeustĂ€dter Marktes hingegen heute weitgehend unbekannt. Zu stark sind die Zerstörungen, die die Bombardierungen von 1945, die nachfolgenden AbbrĂŒche sowie der entstellende Wiederaufbau am Ende der 1970er Jahre anrichteten. Aus ganz bescheidenen mittelalterlichen AnfĂ€ngen hervorgegangen, schaffte es der Gestaltungswille des spĂ€ten 17., vor allem aber des 18. Jahrhunderts, in knapp 100 Jahren nicht nur eine glanzvolle Platzanlage, sondern durch das Einbeziehen der seitlichen StraßenzĂŒge auch gleich einen ganzen Stadtteil im Sinne des Barock entstehen zu lassen: die sogenannte „Innere Neustadt“.Das vorliegende Buch hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschichte und Erscheinungsbild dieses fĂŒr Dresden so bedeutsamen Stadtteils noch einmal aufzublĂ€ttern. Einer eingehenden Darstellung der geschichtlichen und stĂ€dtebaulichen Entwicklung folgt eine Dokumentation aller architektonisch bedeutsamen Bauten. Gleichsam wie in einem Spaziergang wird der Leser durch die Straßen und PlĂ€tze der Inneren Neustadt gefĂŒhrt. Mit einer FĂŒlle oft unbekannter Fotografien entsteht so ein anschauliches Bild von der alten Mitte der Dresdner Neustadt – des historischen NeustĂ€dter Marktes.
Venedig-Bilder in der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: StÀdtische Galerie Karlsruhe; StÀdtische Galerie in der Reithalle Paderborn-Schloss Neuhaus. 216 S., 146 fb. Abb. 24 x 30 cm, Gb. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-644-2 Michael Imhof
Wer kennt ihn nicht, den magischen Zauber der Lagunenstadt? Auf KĂŒnstler ĂŒbt der unvergleichliche Charme von Venedig schon seit Jahrhunderten eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. So verspricht die Ausstellung, die als Highlight zum Jahresende zu sehen ist, ein wahres „Fest fĂŒr die Augen“: Sie zeigt venezianische Impressionen von Malern und Zeichnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert die „Serenissima“ besucht haben. Ausgehend von Anselm Feuerbach, Gustav Schönleber, Ludwig Dill, Friedrich Kallmorgen und vielen anderen lĂ€sst die PrĂ€sentation anschaulich werden, wie einerseits die Tradition der venezianischen Malerei weiter wirkte und andererseits die berĂŒhmten SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt, aber auch unspektakulĂ€re Alltagssituationen oder romantische Mondscheinszenen immer wieder neue Anregungen vermittelten. Die Stadt der Gondeln, BrĂŒcken und KanĂ€le hat viele faszinierende Seiten und entsprechend facettenreich ist auch das Bild, das die KĂŒnstler in einem Zeitraum von rund hundert Jahren von ihr geschaffen haben.
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Königliches Parkett in preußischen Schlössern. Geschichte, Erhaltung und Restaurierung begehbarer Kunstwerke. Hrsg.: Hans Michaelsen. Potsdamer BeitrĂ€ge zur Konservierung und Restaurierung Band 2. Hrsg. Studiengang Restaurierung an der Fachhochschule Potsdam. 512 S., 860 meist fb. Abb. 24 x 30 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-462-2 Michael Imhof
Mit BeitrĂ€gen von Susanne Alimoradian, Ralf Arndt, Janko Barthold, Uta-Christiane Bergemann, Klaus Broschke, Ralph Broschke, Grit Broschke, Klaus Dorst, Ulrike Eichner, Stefan Gehlen, Burkhardt Göres, Andreas Hasenstab, Marc Heinecke, Nadja Jaeckel, Andrea Jorke, Stefan Klappenbach, Thomas KĂŒhn, Ute Lehmann, Christiane Maierhofer, Jörg Messing, Hans Michaelsen, Kathrin Mikszas, Lucas Nierhaus, Kurt Osterloh, Gisbert Sacher, Stefan Schimmel, Matthias Schmerbach, Henning Schulze, Gunnar Siedler, Achim Unger, Jörg Weber, Robert Wessling, Michael Wirth, Oliver Wolf, Matthias Zimmer.
In 38 reich bebilderten BeitrĂ€gen widmen sich Restauratoren, Kunsthistoriker und Naturwissenschaftler den einzigartigen Holzfußböden in den Potsdamer und Berliner Schlössern. Diese beeindruckenden Zeugnisse preußischer Schreinerkunst sind durch die verĂ€nderten Nutzungsbedingungen besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Kunsthistorisch geprĂ€gte AufsĂ€tze lassen teilweise unwiederbringlich verlorene Tafelparkette und Intarsienböden in alter Pracht wiedererstehen und wĂŒrdigen die Schönheit sowie die gestalterische Bedeutung dieser nicht immer beachteten Meisterwerke. Andere BeitrĂ€ge zeigen aus restauratorischer Sicht die Schadensproblematiken, die BemĂŒhungen zur Erhaltung und Pflege sowie die notwendigen Voruntersuchungen fĂŒr die aufwĂ€ndigen Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten. Einzelstudien zu gestalterischen und technologischen Aspekten sowie zu speziellen Untersuchungsverfahren beschließen das Buch, das nicht nur den Restauratoren, Denkmalpflegern, Architekten und Handwerkern Impulse und Anregungen geben will, sondern auch den interessierten Laien den Blick fĂŒr diese begehbaren Kunstwerke öffnen möchte.
Manstein, Marianne von. Wilhelm Leibl - Die Zeichnungen.Hrsg.: Deutschen Verein fĂŒr Kunstwissenschaft.Deutsch. 496 S.. 31 x 24 cm. Leinen. EUR 69,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-86568-619-0 Michael Imhof
Wilhelm Leibl zĂ€hlt als Maler unumstritten zu den bedeutendsten KĂŒnstlern des 19. Jahrhunderts. Dass ihm dieser Rang auch als Zeichner gebĂŒhrt, verdeutlicht der umfassende Blick auf sein zeichnerisches Werk, den dieser Band mit einer Vielzahl von hier erstmals publizierten Zeichnungen bietet. Im Epochenzusammenhang gesehen, weist Leibls Werk Parallelen zu den zeitgenössischen Strömungen des Realismus und des Impressionismus auf. Letztlich nimmt er jedoch eine eigenstĂ€ndige Position als Zeichner ein. Leibl war ein KĂŒnstler, dem es in erster Linie um die gestalterische Form ging. In den Zeichnungen wird dieses Hauptanliegen seiner Kunst besonders deutlich. Sie sind in ihrer oft bewusst skizzenhaft belassenen Art ein SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis von Leibls Werk.
Wolfgang Beck, Markus Cottin. Die Merseburger ZaubersprĂŒche. Eine EinfĂŒhrung. Kleine Schriften der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Band 8. Hrsg.: Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. 48 S., 41 Abb., 16 x 24 cm, Br. EUR 7,50 ISBN: 978-3-86568-640-4 Michael Imhof
Die Merseburger ZaubersprĂŒche sind die einzigen althochdeutschen Textzeugnisse rein heidnischen Inhalts. Seit ihrer Entdeckung in der Merseburger Domstiftsbibliothek im Jahre 1841 und der Vorstellung durch Jacob Grimm haben sie immer wieder das Interesse der Öffentlichkeit und der Wissenschaft geweckt. Das vorliegende Buch stellt die ZaubersprĂŒche erstmals in einem breiten Kontext der interessierten Öffentlichkeit vor. Dabei stehen neben dem Inhalt und der Deutung der ZaubersprĂŒche auch deren Rezeption in Literatur, Malerei und Musik im Fokus.Der Leser bekommt damit, rund 170 Jahre nach der Entdeckung der Merseburger ZaubersprĂŒche, einen breiten Zugang zu einem faszinierenden Denkmal der althochdeutschen Literatur.
Schrift als Bild. FĂŒr das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin. Hrsg.: Michael Roth. Mitarbeit: Nadine Rottau. BeitrĂ€gen von Beate Braun-Niehr und JĂŒrgen Geiß. 199 S., 315 Abb. 24 x 28 cm, Gb. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-86568-620-6 Michael Imhof
Ausstellungskatalog zur Ausstellung im Kulturforum Potsdamer Platz. 29. Oktober 2010 – 23. Januar 2011
Im Rahmen des Leitthemas "Welt aus Schrift" am Kulturforum widmet sich das Kupferstichkabinett der historischen Entwicklung des PhÀnomens "Schrift als Bild". Dabei stehen die pikturalen Wurzeln von Schriftgestaltung und Layout in der deutschen Kunstgeschichte seit dem Hochmittelalter im Fokus der Ausstellung. Indem der Bogen bis in die Neuzeit gespannt wird, eröffnet die PrÀsentation spannende Einblicke in die vielfÀltigen Formen von Schriftgestaltung und Text-Bild-VerschrÀnkungen.
Über die Jahrhunderte hinweg bildeten Zierinitialen in Handschriften und im Buchdruck die Kristallisations- und Kulminationspunkte kĂŒnstlerischer Ideen und Ausdrucksformen. Auch die Inhaltsschriften des 15. Jahrhunderts wurden bewusst gestaltet und konnten Ă€sthetische, modische und manchmal sogar politische Botschaften vermitteln. Daneben wurde mit Schriftgestaltung aber immer auch spielerisch umgegangen. Figuren-, Pflanzen- und sonstige Themenalphabete dienten als VorlagenblĂ€tter zur weiteren Verwendung oder als erheiternde SchalkstĂŒcke. Kalligraphische SchreibmeisterblĂ€tter und -tafeln wurden dagegen nicht nur als Vorlagen fĂŒr Urkunden und als Lehrmittel genutzt, sondern sie fanden als autonome Kunstwerke oftmals Eingang in Kunstkammern. Andere AusstellungsstĂŒcke, wie etwa Bildnisse aus Labyrinth- oder Netzgedichten, sind von großer RĂ€tselhaftigkeit und fordern die Konzentration des Betrachters heraus.
Martin Hirsch. Die spÀtgotische Tonplastik. in Altbayern und den angrenzenden Regionen. 272 S, 250 sw. u. 16 fb. Abb. 22 x 30 cm, Gb. EUR 49,95 CHF 70,90 ISBN: 978-3-86568-616-9 Michael Imhof
Der bildsame Ton wurde in SĂŒddeutschland wĂ€hrend des SpĂ€tmittelalters zu einem beliebten Material fĂŒr die Herstellung großer Bildwerke. Im bayerischen Raum verdrĂ€ngten die Tonbildner in Aufgaben wie der Ausstattung von Kirchenportalen teilweise sogar die frĂŒher dort tĂ€tigen Steinbildhauer. In StĂ€dten wie Regensburg, Straubing, Landshut und MĂŒnchen entstanden fĂŒr kurze Zeit kĂŒnstlerisch eigenstĂ€ndige Zentren der Tonplastik. Das Buch bietet eine vollstĂ€ndige Übersicht der altbayerischen Bildwerke aus Ton. DarĂŒber hinaus gibt es Ausblicke auf die angrenzenden Regionen und beschĂ€ftigt sich mit allgemeinen Fragen zum Status der Gattung.
Die Lateinschule in Alfeld. Hrsg.: Berndt, Horst. 7980 S. 25 x 22 cm. Gb. EUR 16,95. CHF 25,90 ISBN: 978-3-86568-621-3 Michael Imhof
Nahezu einzigartig steht das in der SpĂ€trenaissance gebaute LateinschulgebĂ€ude in Alfeld da. Es gehört zu den wenigen noch ĂŒbrig gebliebenen Fachwerkbauten, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts im sĂŒdostniedersĂ€chsischen Raum einen eigenen Stil prĂ€gten. Außerdem ist es das einzige SchulgebĂ€ude in Deutschland, das mit solchen Schmuckfassaden ausgestattet ist. Die Schnitzereien sind nicht nur Dekoration. An ihnen lĂ€sst sich das Konzept einer höheren Schulbildung ablesen, wie sie dem reformatorischen VerstĂ€ndnis von Martin Luther und Philipp Melanchthon entsprach.
Neben der ErlÀuterung des Bildprogramms finden Sie in diesem Buch Informationen zur Baugeschichte des GebÀudes, seinem architekturhistorischen Stellenwert und seiner Nutzung, die sich im Laufe von 400 Jahren immer wieder geÀndert hat.
Bewahren und Öffnen - KunstdenkmĂ€ler des Landes Baden-WĂŒrttemberg. Hrsg.: Staatliche Schlösser und GĂ€rten Baden-WĂŒrttemberg. 176 S. 27 x 23 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-615-2 Michael Imhof
Der umfassend bebilderte Band bietet einen Überblick ĂŒber knapp 200 historische Bauwerke im Besitz des Landes Baden-WĂŒrttemberg.
Vertreten sind neben bekannten Bauwerken wie Schloss Bruchsaal und der Residenzschlösser in Ludwigsburg, Mannheim und Rastatt auch weniger bekannte profane und sakrale Bauten. Die kurzen erlĂ€uternden Texte werden durch Angaben der Öffnungszeiten der Bauwerke ergĂ€nzt.
Berlin im Wandel - 20 Jahre Denkmalpflege. Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 600 S. 29,7 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 70,90 ISBN: 978-3-86568-623-7 Michael Imhof
Nach dem Fall der Mauer standen die Denkmalpflege und Stadtentwicklung in Berlin vor unerhörten Herausforderungen. Jahrzehntelang vernachlĂ€ssigte Sakral- und Monumentalbauten, Wohnquartiere, Schulen oder Sozialeinrichtungen im Ostteil der Stadt waren zu sanieren, veraltete Verkehrs- und Leitungsverbindungen waren zu erneuern und neue BrĂŒcken zu bauen, die durch die Teilung der Stadt unterbrochene stĂ€dtische Infrastruktur musste wieder zusammengefĂŒgt werden. FĂŒr die vielen Industriebrachen mussten neue Nutzungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Bau- und Gartendenkmale mussten restauriert, Bodendenkmale gesichert und dokumentiert werden.
Am Beispiel des historischen Erbes zeigt sich, wie wertvoll Denkmalschutz und Denkmalpflege fĂŒr eine Stadt wie Berlin sind.
Im Prozess des Zusammenwachsens nach der Wiedervereinigung haben die Denkmalbehörden wegweisende Entscheidungen und Weichenstellungen gefordert und gefördert. Residenzschlössern und Parkanlagen von Potsdam und Berlin, aber auch die Museumsinsel erlangten als Zeugnisse preußischer Geschichte inzwischen Welterbestatus. Gleiches gilt fĂŒr sechs Siedlungen der Zwischenkriegsmoderne, die Berlins einzigartigen Beitrag zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts bezeugen. Schließlich nutzten die Konservatoren und ArchĂ€ologen konsequent die Chance der der Hauptstadtfunktion im vereinten Deutschland, um historische GebĂ€ude zu sanieren und zu revitalisieren. Prominentestes Beispiel ist der Umbau des ReichtagsgebĂ€udes, das mit der glĂ€sernen Kuppel zur Ikone einer geschichtsbewussten und demokratischen, weltoffenen Republik geworden ist. In der internationalen Fachwelt neue MaßstĂ€be gesetzt hat die jĂŒngst abgeschlossene Restaurierung des Neuen Museums.
Der vorliegende Band dokumentiert herausragende Leistung der Berliner Denkmalbehörden und Stadtentwicklung. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen Text- und BildbeitrĂ€ge das weite Spektrum des gebauten, gepflanzten oder ergrabenen Erbes von Berlin, ohne dabei die vielfĂ€ltigen neuen Anforderungen der Berliner Denkmalpflege zu vernachlĂ€ssigen - ein spannendes und informatives ResĂŒmee „20 Jahre Denkmalpflege nach dem Mauerfall“.
BĂ€nninger, Anita. Eine Zeitgeschichte fĂŒr Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Paul und die BĂ€ren von Berlin. 2010. 112 S. 20 x 13 cm. Pb. EUR 8,50. CHF 13,50 ISBN: 978-3-86568-633-6 Michael Imhof
Der Zweite Weltkrieg war eine schwere Zeit fĂŒr Erwachsene und Kinder.
Doch trotz aller Angst, der vielen Schrecken und Entbehrungen haben sie auch Abenteuer erlebt.
Pauls Geschichte und die der BÀren von Berlin handelt von einem solchen und öffnet ein Zeitfenster der deutschen Geschichte.
Wer neugierig ist, der erfĂ€hrt etwas ĂŒber Paul, den Kriegsalltag und »seinen« BĂ€ren. Aber auch das Geheimnis
Caspar Scheuren. Hrsg.: StÀdtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach. Zum 200. Geburtstag des rheinischen SpÀtromantikers. 400 S. 29,5 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 56,90 ISBN: 978-3-86568-635-0 Michael Imhof
Der 1810 in Aachen geborene und 1887 in DĂŒsseldorf gestorbene Schirmer-SchĂŒler Caspar Scheuren war zu Lebzeiten ein populĂ€rer, hoch geachteter Landschaftsmaler und Graphiker. Aus einfachen VerhĂ€ltnissen stammend, hatte er 1829–1834 die DĂŒsseldorfer Akademie unter Schadow besucht und Freundschaft mit den fĂŒhrenden Landschaftsmalern der Rheinmetropole Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing geschlossen. Ihre Kunst war fĂŒr Scheuren vorbildlich, bevor er seinen eigenen, die unmittelbare Naturbeobachtung mit dem reichen Erbe der romantischen Tradition verbindenden Stil fand.
Scheurens Kunst hat ihren Schwerpunkt im Rheinland, dessen reiche Sagenstoffe ebenso in seine Kunst Eingang fanden wie die Ritterromane von Walter Scott und die Gedichte Ludwig Uhlands. Seine stimmungsvollen Landschaften beschwören das Bild einer Vergangenheit herauf, die ihren Zauber schon lÀngst durch die voranschreitende Industrialisierung verloren hatte. Scheuren setzte der Welt des TatsÀchlichen beharrlich den Traum und die Imagination entgegen.
Der Katalog erscheint anlĂ€sslich der gleichnamigen Ausstellung in der StĂ€dtischen Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach (19.9.2010–16.1.1011).
Orelli-Messerli, Barbara von: Gottfried Semper (1803-1877). Die EntwĂŒrfe zur dekorativen Kunst. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 80. 2010. 384 S.,245 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 54,00 ISBN: 978-3-86568-310-6 Michael Imhof
Gottfried Semper wird in erster Linie mit seinen architektonischen Leistungen und seinen theoretischen Schriften in Verbindung gebracht. Dass er sich zeit seines Lebens intensiv mit dem Kunsthandwerk auseinandersetzte, wird oft vergessen.
FĂŒr seine Bauten entwarf er nicht nur die architektonische HĂŒlle, sondern in gleichem Maße die Innenausstattung und die Beleuchtungsanlagen. FĂŒr gewisse Bauten zeichnete er auch das Mobiliar, so dass in diesen FĂ€llen von Gesamtkunstwerken gesprochen werden kann. Zu den Innen- und Außenausstattungen seiner Bauten kommen aber auch EinzelentwĂŒrfe zu Vasen, Pokalen, SchmuckstĂŒcken und Weiterem. Indem die EntwurfstĂ€tigkeit zum Kunsthandwerk Gottfried Sempers in dieser Publikation systematisch aufgearbeitet und chronologisch geordnet prĂ€sentiert wird, vervollstĂ€ndigt sich das Bild des wohl wichtigsten Architekten der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem harmonischen Ganzen. Die Autorin Barbara Orelli-Messerli ist Privatdozentin fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t ZĂŒrich mit den Schwerpunkten Geschichte und Theorie von Kunsthandwerk und Design.
Losse, Michael. Überlingen und Umgebung. StadtfĂŒhrer. 32 S. 24 x 17 cm. Gh. EUR 5,00. CHF 8,90 ISBN: 978-3-86568-576-6 Michael Imhof
Losse, Michael. Überlingen am Bodensee. Kulturgeschichte und Architektur. 80 S. 135 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 25,50 ISBN: 978-3-86568-575-9 Michael Imhof
Der bekannte Burgenforscher Michael Losse widmet sich in diesem Bildband der kunstgeschichtlich bedeutenden Stadt Überlingen am Bodensee. Diese ging aus einer frĂŒhmittelalterlichen Siedlung hervor und erlebte ihre BlĂŒtezeit im 15./16. Jahrhundert. Der „Bauboom“ dieser Zeit ist noch heute am Stadtbild ablesbar. Bedeutende Bauten sind neben dem MĂŒnster, die Franziskanerklosterkirche, die Stadtbefestigung, das Reichlin-von-Meldegg-Haus, das Rathaus und die Stadtkanzlei Der Bildband geht auch auf die zahlreichen Kunst- und KulturschĂ€tze aus den Stadtteilen Überlingens ein. Er besticht durch seinen Text und die zahlreichen Farbaufnahmen.
Walbecker Forschungen. Berthold Heinecke und Christian Schuffels (Hrsg.) 224 S., 114 fb, Abb, Gb., 16 x 24 cm EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-481-3 Michael Imhof
Der vorliegende Band vereint insbesondere BeitrĂ€ge, die anlĂ€sslich einer Tagung auf Schloss Hundisburg im Jahre 2008 entstanden. Die BeitrĂ€ge widmen sich der historischen Landschaft des Harz-Elbe-Saale-Unstrut Raumes (Hans K. Schulze) und der Philosophie in der Ottonenzeit (Gerhard Krieger). Drei AufsĂ€tze befassen sich mit der Baugeschichte und den Baubefunden der Stiftskirche St. Marien (GĂŒnther Binding, Christian Schuffels, Uwe Lobbedey). Außerdem wird ĂŒber die Architektur-Photogrammetrie berichtet (Gunnar Siedler und Gisbert Sache) sowie die ottonische Klosterkirche in Memleben (Reinhard Schmitt) und das Evangeliar der Walbecker Kanoniker (Christoph Winterer) in den Blick genommen.
Imhof, Michael. Die PĂ€pstin Johanna. Wahrheit und Legende. 80 S. 80 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb. EUR 9,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-86568-612-1 Michael Imhof
Die Überlieferung zur PĂ€pstin Johanna ist derart reich, dass zu Recht die Frage gestellt werden muss, ob es sie gab oder nicht. Das Buch geht der Frage nach, welche Argumente fĂŒr die Existenz einer PĂ€pstin im frĂŒhen Mittelalter sprechen und welche Konsequenzen sich daraus fĂŒr die Geschichte des Papstums ergaben, wie z. B. die MĂ€nnlichkeitsprĂŒfung. DarĂŒber hinaus untersucht das Buch die legendĂ€ren Wirkungsorte, darunter das grĂ¶ĂŸte karolingische Kloster in Fulda und die Stadt Rom mit seinen Kirchen und der Papstresidenz im Lateran.
Des Weiteren ordnet der Autor die legendĂ€re PĂ€pstin in die Zeit des frĂŒhen Mittelalters ein und zieht Vergleiche mit den herausragenden Frauen der Karolingerzeit, z. B. der hl. Lioba.
Dr. Michael Imhof ist Kunsthistoriker und Verleger und veröffentlichte zahlreiche AufsĂ€tze und BĂŒcher, darunter eine Biographie zu Karl dem Großen und als Mitherausgeber die Standardwerke „Bonifatius“ und „Die Ottonen“.
Leniaud, Jean M. Jugendstil in Europa. 620 S. 32 x 25,5 cm. Gb. in Schuber. Imhof Verlag, Petersberg 2010. EUR 128,00. CHF 200,00 ISBN: 978-3-86568-583-4 Michael Imhof
Der Jugendstil ist in seiner Vielfalt und GegensĂ€tzlichkeit einzigartig. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den Bezeichnungen wider, unter denen Kunstkritik und Kunstgeschichte sich dieses PhĂ€nomens annahmen, darunter „Art Nouveau“, „Nieuwe Kunst“, „Jugendstil“, „Secession“, „Modernismo“ und „Modern Style“.
Der Jugendstil zeigt sich, unabhĂ€ngig von der AusprĂ€gung in den verschiedenen LĂ€ndern, als kein ausreichend konsensfĂ€higes PhĂ€nomen, mit dem sich die gesamte Gesellschaft eines Landes hĂ€tte identifizieren können. Abstraktion und die Geometrie der Geraden spielten eine ebenso wichtige Rolle wie florale, geschwungene Linien; in Formen, Motiven und Farben weist er ĂŒberdies eine enorme, ja sogar gegensĂ€tzliche Vielfalt auf.
Der Band spiegelt den ganzen Facettenreichtum dieser Kunst wider, deren Umsetzung von Land zu Land ebenso stark variieren konnte wie ihre Verbreitung innerhalb des Zeitraums von etwa 1870 bis 1914, mit einem Höhepunkt in Frankreich und Belgien in den Jahren 1895 bis 1910.
Das Buch bildet ein Refenzwerk ĂŒber die Kunst jener Jahrhundertwende und berĂŒcksichtigt alle Bereichen: Architektur, Wand- und Glasmalerei, Möbel, Keramik, Glas- und Textilkunst, Schmuck, Plakatmalerei, Buchkunst usw.
MĂŒller-Jonak, Tanja. Die spĂ€tmittelalterlichen GrabmĂ€ler Englands. 320 S. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 76,90 ISBN: 978-3-86568-602-2 Michael Imhof
Eine FĂŒlle von GrabdenkmĂ€lern aus der Zeit zwischen 1250 und 1500 hat in den Kirchen und Kathedralen Englands den Lauf der Geschichte ĂŒberdauert. Ihre Vielfalt erfĂ€hrt in diesem ĂŒppig bebilderten Band zum ersten Mal eine umfassende kunsthistorische Verortung. Ein Charakteristikum der englischen Grabmalskunst dieser Zeit ist die mannigfaltige Kombination architektonischer und skulpturaler Elemente, die erstmals gemeinsam abgehandelt werden. Entwicklungsstrukturen bezĂŒglich der Typengeschichte, der Kompositionsschemata und des Architekturstils werden herausgearbeitet und schaffen bessere Voraussetzungen fĂŒr die bislang oft unzulĂ€ngliche Datierung. Neben dem Bestreben, mittels der Grabmalsarchitektur einen immer grĂ¶ĂŸeren „privaten“ Raum fĂŒr das Grabbild innerhalb der Kirche zu schaffen, zeichnet sich eine Ikonographie der architektonischen Elemente ab, die sozial-politische Gruppen unter den Bestatteten hervortreten lĂ€sst und das SelbstverstĂ€ndnis der fĂŒhrenden Personen im spĂ€tmittelalterlichen England beleuchtet. Die ikonographische sowie stilistische Analyse der Grabbilder unterstĂŒtzt diesen Interpretationsansatz und erlaubt RĂŒckschlĂŒsse auf die Vorstellung von Tod und Jenseits am Vorabend der Renaissance.
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