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Imhof Verlag |
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Die Berliner Kunstkammer. Sammlungsgeschichte in Objektbiografien vom 16. bis 21. Jahrhundert. Becker, Marcus; Dolezel, Eva; Knittel, Meike; Stört, Diana; Wagner, Sarah. Hrsg.: Humboldt-Universität zu Berlin; Museum für Naturkunde Berlin; Staatliche Museen zu Berlin. 2022. 280 S. 30 Abb., 364 Abb., . 28 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1127-2 Michael Imhof
Die eine Berliner Kunstkammer hat es nie gegeben. Im Laufe ihrer langen Geschichte erlebte die erst kurfürstliche und später königliche Institution einen stetigen Wandel. In ihrem Umgang mit der Sammlung erfanden die Akteure und Akteurinnen die Brandenburgisch-Preußische Kunstkammer immer wieder neu. Das Buch bietet einen innovativen Zugang zu dieser sammlungshistorischen Vieldeutigkeit über die individuellen Biografien der Sammlungsobjekte. Wie Prismen fächern sie die Geschichte der Kunstkammer von den Anfängen um 1600 bis heute auf und zeigen die sich permanent ändernden Sinnzuschreibungen von Artefakten und Naturalien. Die Texte der Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Fachrichtungen spüren der Vorgeschichte der heutigen Berliner Museumslandschaft und den Wegen der Objekte in die Sammlungen nach. Sie präsentieren die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Humboldt-Universität zu Berlin, des Museums für Naturkunde Berlin und der Staatlichen Museen zu Berlin. |
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Vom Schlummer erwacht. Anneliese Deschauer und die Wiedergeburt des Geisaer Schlossensembles. Hrsg.: Stadt Geisa. 2022. 80 S. 1 Abb., 89 fb. Abb. 22 x 22 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1286-6 Michael Imhof
Das historische Schlossensemble auf dem Gangolfiberg ist das Kleinod und Aushängeschild der denkmalgeschützten Altstadt von Geisa. Nach einer wechselvollen jahrhundertelangen Nutzung stellte sich nach 1990 die Frage, was aus der ehemals „guten Stube“ der Stadt werden sollte. Dieses Buch beleuchtet neben der Geschichte des Schlossensembles vor allen Dingen sein Erwachen aus einem langen Schlummer. Die Sanierung des barocken Jagdschlosses und des Amtsgebäudes war und ist für die Menschen von Geisa bis heute so etwas wie ein kleines Wunder in dem großen Wunder der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes. |
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Jacopo Strada?s Magnum Ac Novum Opus. A Sixteenth-Century Corpus of Ancient Numismatics. CYRIACUS. Studien zur Rezeption der Antike (16). Heenes, Volker; Jansen, Dirk Jacob; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Hrsg.: Humboldt-Universität zu Berlin; Winckelmann-Gesellschaft Stendal; Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Englisch. 2022. 392 S. 59 Abb., 424 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0995-8 Michael Imhof
From about 1550 onward, the Mantuan antiquary and architect Jacopo Strada (1515–1588) created a thirty-volume corpus for the Augsburg banker and politician Hans Jakob Fugger (1516–1575), depicting coins of the Roman Empire from Gaius Julius Caesar to Charles V: the Magnum ac Novum Opus. Now preserved in the Forschungsbibliothek Gotha, it contains almost nine thousand drawings of Roman Imperial coins. Strada also created an eleven-volume coin catalogue, A. A. A. Numismat?n Antiquorum ????????, manuscripts of which are preserved in Vienna and in Prague, which contains coin descriptions that, Strada claimed, complemented the Magnum ac Novum Opus.
In a project funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, images and texts have been combined for the first time. For this purpose, Strada`s drawings and descriptions of coins of the Roman emperors from Caesar to Trajan have been entered into the databases of the Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance (Humboldt Universität zu Berlin) and of Translatio Nummorum (Kunsthistorisches Institut, Florence). In addition, the two works have been studied in their mutual relationship, and have been placed in their antiquarian-numismatic and art historical context. The first results of this combination of diverse scholarly approaches are published in the present volume. They reveal numerous new aspects and perspectives of antiquarian scholarship during the second half of the sixteenth century, and thus represent an important contribution to the history of antiquarian studies, in particular of early numismatics.
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Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte, Neue Folge, Band 7. Beiträge zur Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Richter, Thomas; Gatenbröcker, Silke. 2022. 224 S. 7 Abb., 154 fb. Abb. 26,5 x 19,5 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1291-0 Michael Imhof
Der Band versammelt elf Aufsätze zu verschiedenen Gattungen der Kunst vom 16. bis 19. Jahrhundert. Mila Horký identifiziert ein Porträtgemälde von Lucas Cranach d. Ä., ein wichtiges Zeugnis für die Beziehungen zwischen dem Herzogtum Braunschweig-Grubenhagen und den ernestinischen Kurfürsten von Sachsen. Martina Minning stellt einen reich verzierten Silberhumpen des 16. Jahrhunderts aus dem Braunschweiger Land vor. Klaus Niehr untersucht eine Marientafel des 17. Jahrhunderts mit Blick auf die Gegenreformation. Annette Kanzenbach gibt einen Überblick über das Werk des im 17. Jahrhundert in Emden tätigen Porträtmalers Alexander Sanders. Joshua Rifkin entschlüsselt druckgrafische Bezüge einer „Fünf-Sinne“-Zeichnung von Gerbrand van den Eeckhout. Antje Scherner führt in das Werk von Jean Cavalier ein, der im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts Porträt-Medaillons des Hochadels in Elfenbein schuf. Anna Seidel untersucht den Einfluss von Domenico de Rossis Reproduktionswerk „Raccolta di statue antiche e moderne“ (Rom 1704) auf die Rezeption antiker Skulpturen im 18. Jahrhundert. Karin Schrader beleuchtet, mit welchen Rollenbildern die welfischen Fürstinnen Sophie Dorothea d. J. von Braunschweig-Lüneburg und ihre Schwägerin Caroline von Ansbach ihre Monarchien repräsentierten. Regine Marth rekonstruiert aus bislang vereinzelten Elfenbeinfiguren die allegorische Gruppe der „Wahrheit und Falschheit“ aus dem Umkreis von Johann Michael Schnegg. Marcus Pilz setzt hier seinen Beitrag zu den Rahmungen der Braunschweiger Gemäldesammlung aus Band 4 fort und bietet neue Aufschlüsse zum Rahmenbau in Braunschweig zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Antje Sander schildert, ausgehend von einem historischen Abriss, die konservatorischen Maßnahmen am Grabmal des Edo Wiemken in Jever vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. |
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Die Repräsentation der Habsburger. (1493?1806). Polleroß, Friedrich. 2022. 592 S. 16 Abb., 658 fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 96,00. CHF 110,00 ISBN: 978-3-7319-1229-3 Michael Imhof
Mit über 600 Abbildungen reich illustriert, stellt das Buch die Formen der Repräsentation der Casa de Austria von Kaiser Maximilian I. bis Kaiser Franz II. in der Kunst dar. Damit wird erstmals eine Darstellung der künstlerischen „Corporate Identity“ sowohl des österreichischen als auch des spanischen Zweiges der Familie und eine Analyse der „Longue durée“ dieser Phänomene unternommen.
Die Einleitung zeigt die engen Verflechtungen zwischen den habsburgischen Kaisern und den spanischen Königen anhand der „Pietas Eucharistica“ und künstlerische Stilparallelen in Form eines „Kaiserstils“ auf. Weiters wird auf die sozialen Gruppen verwiesen, die entweder im Dienst der Habsburger Propaganda für das Herrscherhaus betrieben (Geistliche, Hofgelehrte und Hofkünstler) oder ihre eigene Repräsentation mit jener der Dynastie verbunden haben (Hofadelige, Diplomaten, Minister, Statthalter, Bankiers und Großhändler).
Das erste Hauptkapitel beleuchtet die enge Orientierung der habsburgischen Kunstproduktion an der antiken Kunst. Dies umfasst sowohl Architektur und ephemere Triumphbögen als auch mythologische Themen in Malerei und Druckgraphik sowie Numismatik und Archäologie. Der zweite Abschnitt behandelt die Repräsentation im sakralen Zusammenhang zwischen Gottesgnadentum und „Pietas Austriaca“, die dem politischen Machterhalt des geographisch vielfältigen Territoriums auf vier Kontinenten diente. Vorgestellt werden Identifikationsporträts und Votivbilder, Klosterstiftungen und Reliquiensammlungen sowie die Präsentation des sakralen Charismas der Herrscher in Gotteshäusern und durch Denkmäler auf öffentlichen Plätzen. Der dritte Abschnitt widmet sich den Porträts im Gruppenbildnis und als Serien sowohl familiärer als auch amtsgenealogischer Form. Das Schlusskapitel zeigt das Wirken der Dynastie in einem geographischen und heilsgeschichtlichen Universalismus.
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Karl Säwert. Ein Landschaftsmaler. Sernetz, Friedrich. 2022. 112 S. 122 fb. Abb., 6 Abb. 28 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1300-9 Michael Imhof
Auch wenn Landschaftsmalerei in der heutigen Zeit nicht unbedingt das ist, was der Kunstinteressierte sucht, so darf man nicht vergessen, dass sie für Jahrhunderte ein bedeutender Teil der Malerei war. Karl Säwert (1888-1962), aus Brandenburg stammend, war zeitlebens ein Künstler, dem Landschaften genau das Motiv boten, das er entschieden gerne malte. Er hatte eine solide Ausbildung an der Akademie der Künste in Berlin erworben, war als Lehrer an der Wredowschen Zeichenschule in Brandenburg a.d. Havel tätig, erweiterte seine Maltechnik bei dem Maler Kalivoda in Südmähren, wohin er von 1927 bis 1931 jährlich die Sommermonate verbrachte. Während dieser Zeit hat er sich auch für einen Studienaufenthalt an der bekannten Villa Massimo in Rom beworben, einer Einrichtung die damals vom preußischen Staat finanziert wurde, und erhielt 1931 und 1933 jeweils für mehrere Monate ein entsprechendes Stipendium. Seine Bildmotive stammen anfänglich von der Nord- und Ostsee, er malte viele Bilder in Südmähren und in Italien von Florenz bis Rom und Neapel. Auch einige Aufenthalte bewogen ihn, Bilder von den Berchtesgadener Alpen zu malen. Seine Heimat war aber Brandenburg, dem Land, dem er die größte Zahl seiner Gemälde widmete. Sein Stil ist akademisch, konservativ und trifft auch heute noch den Geschmack vieler Interessenten. Es war höchste Zeit, dass über sein Leben und sein Werk eine ausführliche Dokumentation erstellt wurde, damit seine Leistung nicht in Vergessenheit gerät. |
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Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Lafrenz, Deert / Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2 Bände. Studien zur Schleswig-Holsteinischen Kunstgeschichte (AAZJR38), Band: 19. 2022. 752 S. 1173 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb., EUR 79,00
ISBN: 978-3-7319-1089-3 Michael Imhof
Die Kulturlandschaft der adligen Güter in Schleswig-Holstein charakterisiert das ebenmäßig gewellte, eiszeitlich geprägte Hügelland seit Jahrhunderten nicht nur durch ihre einzigartige Architektur, sondern auch durch eine besondere Topographie aus Gärten, Parks, Alleen, Auen, Gehölzen und Seen. Die vorliegenden beiden Bände zu den Gutshöfen und Herrenhäusern der betreffenden Region bieten erstmals eine umfassende Gesamtdarstellung des Themas innerhalb der heutigen Landesgrenzen. Eine ausführliche Einleitung gibt zunächst einen Überblick über die bis in das Mittelalter zurückreichende Entstehung der Gutslandschaft Schleswig-Holsteins. Anschließend werden alle Anlagen in alphabetischer Reihenfolge anhand ihrer historischen Entwicklung mit ihrem Bestand an Gebäuden und Grünanlagen detailliert vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den jeweils erhaltenen Herrenhäusern und ihrer Ausstattung liegt. Berücksichtigt werden aber auch einzelne Güter, die inzwischen längst verschwunden sind. Lagepläne charakteristischer Gutsanlagen und Grundrisse der bedeutendsten Herrenhäuser sowie gut 1000 attraktive Farbabbildungen runden die gelungene Darstellung ab. |
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Coburger Sammlungen. Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 2021. Coburger Landesstiftung. 2022. 432 Abb. 276 fb. Abb, 16 Abb. Gb. Deutsch/Englisch. ISBN: 978-3-7319-1294-1 Michael Imhof
Bemerkenswert vielfältig sind die öffentlichen und privaten Sammlungen, die in Coburg bewahrt und auch kontinuierlich vermehrt werden. Wesentliche Impulse dazu setzten die Coburger Herzöge des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts. Auf sie gehen die international renommierten Kunstsammlungen der Veste Coburg ebenso zurück wie etwa die reichen naturkundlichen Sammlungen oder auch bedeutende Teile der Landesbibliothek. Damit eng verbunden entwickelte sich eine große Tradition bürgerlichen Sammelns.
Diese Vielfalt in Ansätzen abzubilden, ist das Anliegen des vorliegenden Bandes. Die übergreifenden Darstellungen zur Landesbibliothek, zum Naturkunde-Museum und zu den Städtischen Sammlungen unterstreichen die Bedeutung, Fülle und Lebendigkeit des Coburger Kulturerbes. In gleicher Weise kommt dies in den Studien zu einzelnen Objekten und Objektgruppen, etwa zur berühmten Spalatin-Chronik, zum Ausdruck.
Weitere Beiträge des Jahrbuchs widmen sich der kaum bekannten Schwägerin des Coburger Herzogs Johann Casimir sowie William Turners Gemälde des Schlosses Rosenau. |
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galleria portatile Band II. Italienische Handzeichnungen aus der Sammlung Hoesch. Hrsg.: Damm, Heiko; Hoesch, Henning. Deutsch. 2022. 272 S. 7 Abb.237 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 59,95. CHF 68,90. ISBN: 978-3-7319-1221-7 Michael Imhof
In Fortsetzung des ersten Bandes galleria portatile – Handzeichnungen alter Meister aus der Sammlung Hoesch entfaltet Henning Hoesch den Reichtum und die Vielfalt der italienischen Altmeisterzeichnungen.
Anlässlich der Vorstellung seiner Sammlung im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gibt er zusammen mit Heiko Damm einen zweiten Band der galleria portatile in Zusammenarbeit mit dem Michael Imhof Verlag heraus, der neu entdeckte Zeichnungen vom frühen 16. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert enthält. Jede Zeichnung wird wissenschaftlich untersucht und von einem Team international renommierter Autoren interpretiert, denen es ein Anliegen ist, die Kultur Italiens mit den am wenigsten bekannten Artefakten der italienischen Kunst, mit den originalen Handzeichnungen auf Papier in die öffentliche Wahrnehmung zu tragen. Der Band zeigt die Mannigfaltigkeit zeichnerischer Kunst in den Städten Italiens von Neapel über Rom nach Florenz und Bologna bis nach Mailand, Genua und Venedig.
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Die Ulenspiegel-Aquarelle von Erich Klahn (1901?1978). Filmische Erzählstrategien in der Malerei am Beispiel einer Bildergeschichte. Hummel, Johanna. Deutsch. 2022. 192 S. 24 Abb., , 461 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1098-5 Michael Imhof
Die Ulenspiegel-Aquarelle des Lübecker Malers Erich Klahn zählen zu den ungewöhnlichsten Romanadaptionen der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Über mehrere Jahrzehnte hinweg arbeitete der Maler an seinem umfangreichsten bildkünstlerischen Werk. In bildgewaltigen Idyllen und Abgründen präsentiert er das Epos des belgischen Autors Charles de Coster „Die Geschichte von Ulenspiegel und Lamme Goedzak und ihren heldenmäßigen, fröhlichen und glorreichen Abenteuern im Lande Flandern und anderwärts“ von 1867. Das letzte Blatt des Konvoluts trägt die Nummerierung 1312. Mit leuchtenden Farben entführt uns Klahn in den zahlreichen Darstellungen nach Flandern in die Zeit des Achtzigjährigen Krieges und taucht tief in die Romanwelt ein. Dabei entwirft er bildnerische Erzählweisen, die vom Text leben, ohne ihn zu illustrieren. Ein besonderer Fokus dieser Studie liegt auf den Erzählstrategien der seriellen Bildsequenzen. In einzigartiger Weise überträgt der Künstler Erzähltechniken des Films, wie sie aus Storyboards bekannt sind, auf die Bilderfolgen und wird zum „Regisseur“ seiner Bildergeschichte. |
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Laboratorium: Zisterzienserkloster Loccum. Bauforschung in den Jahren 2006?2021. Ganzert, Joachim. Deutsch. 2022. 208 S. 274 fb. Abb., 26 Abb. 31 x 24,5 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1273-6 Michael Imhof
Der vorliegende Band stellt die Abschlusspublikation der bauarchäologischen Untersuchungen dar, die von der Abteilung Bau- und Stadtbaugeschichte der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ganzert im Rahmen des von 2006–21 währenden Loccum-Projekts durchgeführt wurden.
In Teil I werden die Baubefunde der Klosterkirche einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Dabei offenbart sich das Kircheninnere durch eine Suprastruktur gegliedert, innerhalb derer bestimmte Bereiche durch den gezielten Einsatz der Fußprofile sowie des Rundstab-Lineaments markiert werden.
In Teil II geht es um die Problematisierung des ,Loccum-Projekt‘-Ansatzes „ora et labora“ unter dem Motto ,LabOratorium Zisterzienserkloster‘.
Teil III wirft einen kritischen Blick auf den Umgang des heutigen Klosters Loccum mit den Hinterlassenschaften des einstigen Zisterzienserklosters.
Teil IV stellt die fotografische Befunddokumentation sowie analytische Skizzen zur Verfügung.
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Tod und Paradies, Friedberger Passion [Lioba Munz ]. Ein Stundenbuch. Hrsg.: Häring, Friedhelm. Deutsch. 2022. 64 S. 40 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 16,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-7319-1306-1 Michael Imhof
Christen, Juden, Muslime und andere schauen mit Unverständnis aufeinander. Da viele Menschen an Gott glauben – auch solche, die nicht in die Gotteshäuser gehen – glauben sie an einen Höchsten, der sich nicht beweisen und auch nicht bestreiten lässt. Gläubige wie Ungläubige eint Unkenntnis. Das sollte zu größter Toleranz anhalten. Uns verbindet die durch unser gereiftes Bewusstsein geweckte, im Alltag und in der Lebensbewältigung spürbare Unabdingbarkeit der uns von Geburt an gegebenen Sterblichkeit. Innerhalb der Pole Tod und Hoffnung rufen viele im Drama des Lebens zu Gott als Antwort bei der Sinnsuche. Er steht dem Nichts gegenüber mit dem Versprechen auf das Weiterleben im Paradies.
Für St. Anna in Dorheim, einem Ortsteil von Friedberg (Hessen), wurde von Lioba Munz ein Kreuzweg geschaffen. Er wird mit anderen Arbeiten der Künstlerin in der Gemeinde Mariä Himmelfahrt vorgestellt. Das Buch ist auch denen zugedacht, die keine Christen sind und denen, die die Vorstellung von Gott ablehnen, den Geschwistern im Schmerz und in der Sterblichkeit.
Basis aller Nachdenklichkeit ist die Betrachtung der Bilder, die den Weg Jesu von seiner Verurteilung bis zur Grablegung nach der Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem zeigen.
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Neumarkt-Kurier 2/2022 [Dresden]. Rekonstruktion, Wiederaufbau und klassischer Städtebau. Hrsg.: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. Neumarkt-Kurier (2/2022). Deutsch. 2022. 32 S. 1 Abb.36 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-1305-4 Michael Imhof
Ein Stadtwald auf dem Neustädter Markt? Das Engagement der Initiative „Neustädter Freiheit“ im Zitat | Torsten Kulke
Unser Pavillon soll bleiben | Jürgen Borisch
Stellungnahme zum Wettbewerbsverfahren Königsufer und Neustädter Markt | Peter Stephan, Heinrich Magirius, Stefan Hertzig
Die Frauenkirche George Bährs in den Veduten des Hofmalers Bernardo Bellotto detto Canaletto | Raimund Herz
Die Vereinsreise nach Frankreich, 9. Mai bis 17. Mai 2022 | Carlo Rudolph
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Pocken, Pest und Pillen. Gesundheit, Krankheit und Heilende in Nordhausen 1223 bis 1802. Jäger, Antonia. Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung (42). Deutsch. 2022. 480 S. 44 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,80. CHF 45,80 ISBN: 978-3-7319-1282-8 Michael Imhof
Eine spannende Zeitreise durch mehr als 500 Jahre Nordhäuser Medizingeschichte liefert die erste quellengestützte Darstellung zu Seuchen, Ärzten, Chirurgen, Hebammen, Apotheken und dem wiederentdeckten Anatomiehaus in der ehemaligen Reichsstadt. Die Autorin weist die früheste deutsche Pillenmaschine nach, findet die älteste Nordhäuserin in reichsstädtischer Zeit und beschreibt historische Behandlungen – facettenreich, verständlich und lebendig. |
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Pferde in der Kunst. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. Imhof, Michael. 400 S., 826 fb. Abb. 24,5 x 31 cm. Gb, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2022. EUR 49,95
ISBN: 978-3-7319-1216-3 Michael Imhof
Das vorliegende Buch mit 826 Abbildungen liefert eine Übersicht zur Entwicklung der Darstellung von Pferden in der Malerei und in der Skulptur bzw. Plastik mit Schwerpunkt auf der europäischen Kunstgeschichte. Daher beginnt das Übersichtswerk mit der Höhlenmalerei und den ersten figürlichen Darstellungen aus Knochen und führt weiter über die Kunst Mesopotamiens, Ägyptens, Chinas und Griechenlands bis zur römischen Epoche. Während die mittelalterliche Kunst nur mit einigen wenigen Objekten, wie dem Bamberger oder Magdeburger Reiter, aufwarten kann, setzen sich die Künstler seit der Renaissance intensiv mit der Darstellung des Pferdes auseinander. Die Barockzeit und das 19. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt, da hier die Pferdedarstellung ihre größte Verbreitung fand. |
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Rhönkalender 2023. Kalender des Rhönklubs e.V. - 94. Folge. Hrsg.: Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. Deutsch. 2022. 14 S. 13 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 8,00. CHF 9,20 ISBN: 978-3-7319-1288-0 Michael Imhof
Der Rhönkalender wird vom Hauptvorstand des Rhönklubs e.V. herausgegeben.
Karl Straub hat ihn vor 95 Jahren ins Leben gerufen. Dr. Josef Hans Sauer und Max Mölter setzten das Werk im Sinne des „Rhönvaters“ fort. Der Rhönkalender möchte in Wort und Bild die Einzigartigkeit des Gebirges, seine kulturelle Prägung mit dem Erlebnis Wandern verbinden und zum Besuch der Rhön einladen. Der Kalender verfolgt mit umfangreichen Ausgaben eine über hundertjährige Fototradition seiner Mitglieder und Freunde, die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellen.
Als anerkannter Naturschutzverband setzt der Rhönklub auf einen Naturschutz, der den Menschen bewusst mit einbezieht. Den Verantwortlichen geht es dabei nicht allein um Biotopschutz, sondern um die Pflege und Erhaltung der ganzen Landschaft.
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Lebenswelten? Siegburger Steinzeug. in Realität und Malerei. Roehmer, Dr. Marion. Hrsg.: Caspary, Dr. Gundula; Stadtmuseum Siegburg. Deutsch. 2022. 144 S. 31 x 24,5 cm. EUR 29,95. CHF 34,40. ISBN: 978-3-7319-1248-4 Michael Imhof
Siegburger Steinzeug ist bis heute ein Begriff in der Keramikwelt. Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert wurde in Siegburg hochqualitätvolles Trink- und Schankgeschirr hergestellt. Die Produktion vieler hunderttausender standardisierter Gefäße prägte über Jahrhunderte das Erscheinungsbild der Haushalte im Rheinland und darüber hinaus.
Die Krüge, Becher und Kannen avancierten aufgrund ihrer Wertschätzung zum Statussymbol auf der festlichen Tafel auch höchster Kreise. In der gesamten damals bekannten Welt war es begehrtes Handelsgut, diente in der Geschenkkultur vornehmer Familien als Gabe und fand seinen Platz in Schatzkammern und frühen Sammlerkabinetten.
Siegburger Steinzeug hatte einen solch hohen Wiedererkennungswert, dass es auf Gemälden als symbolhaftes Zeichen Verwendung fand. Bereits im Mittelalter, vor allem aber in den flämischen und holländischen Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts wurde es als aussagekräftiges Kulturgut abgebildet, mit dem die Botschaft des Bildes verstärkt und zusammengefasst werden konnte.
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Die Studenten der Stadt Vacha im Mittelalter. Von den Anfängen bis zur Reformation. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Vacha e.V. Beiträge zur Geschichte der Stadt Vacha (3/2022). Deutsch. 2022. 128 S. 6 Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1275-0 Michael Imhof
Im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 gestaltete der Heimat- und Geschichtsverein Vacha im Museum Burg Wendelstein eine gut besuchte Sonderausstellung mit dem Thema „Vacha und die Reformation“.
Schon im Vorfeld dieses Großereignisses reifte der Gedanke, die Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Vacha“ nach längerer Unterbrechung fortzusetzen. Enthielten die 2004 und 2006 erschienen Bände nur jeweils einen Aufsatz, so weicht der jetzt vorliegende mit zwei regionalen Untersuchungen davon ab. Der Erfassung der mittelalterlichen Studenten der Stadt folgt die Aufarbeitung des Briefwechsels des langjährigen Wittenberger Professors Balthasar Fabricius (ca. 1478–1541) vornehmlich mit seinem Schüler Georg Witzel (1501–1573).
Beide sind herausragende Vertreter der Vachaer Studentenschaft, wobei Witzel bisher entschieden mehr Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sein Wirken bei der Ein-führung der Reformation in Vacha und Umgebung ist von besonderer Bedeutung. Später machte er als Widersacher Martin Luthers von sich reden. Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha würdigte Witzel 2001 zu seinem 500. Geburtstag mit mehreren Vorträgen und setzte ihm am Reformationstag 2020 vor der Stadtkirche, der Johanneskirche, ein Denkmal.
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Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft. Hrsg.: LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster Petra Marx. 304 S. 9 Abb., 278 fb. Abb. 30 x 24 cm. Michael Imhof Verlag. Petersberg 2022. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1260-6 Michael Imhof
Die schillernde Figur Kaiser Friedrichs 1. Barbarossa spielt als König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches eine führende Rolle im politischen Gefüge Europas. Eine internationale Sonderausstellung in Cappenberg und Münster widmet sich anhand herausragender Schriftquellen und kostbarster Kunstwerke den vielen Facetten seiner Person: als um Frieden und Ausgleich bemühter Fürst unter seinesgleichen; als tiefgläubiger Christ, der um sein Seelenheil bangt; als streitbarer und grausamer Ritter, der auch seiner Rolle als Beschützer der Kirche gerecht werden muss, und als potenter Förderer von Kunst und Kultur.
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Albrecht Dürer. Die Sprache seiner Gewänder. Liess, Reinhard. 27.10.2022. 160 S. 2 fb. Abb., 48 Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1263-7 Michael Imhof
Dürers Figuren sprechen nicht allein kraft ihrer Gebärden und Physiognomien, sondern mittelbar auch mit den bewegten Falten, Säumen und Zipfeln ihrer Gewänder. Deren Studium führt über rein formale Gesichtspunkte hinaus zu reicherem und tieferem Verständnis der Bildideen Dürers und des Ausdruckswesens ihrer Figurationen. Analysen der eloquenten Gewand- und Faltenbildungen auf Zeichnungen, Kupferstichen, Holzschnitten und Gemälden Dürers erhellen Sinngestalten, die der Dürerforschung bislang verborgen blieben. Der Autor zeigt Ursprünge der Beredsamkeit der Dürer`schen Draperien in Werken Van der Weydens und Schongauers auf und arbeitet, gestützt auch auf zeitgenössische Quellen, ihre Unterschiede zu den idealen Gewandbildungen Michelangelos, Leonardos und Raffaels heraus. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der bislang als Werkstattarbeit verkannten „Madonna mit der Iris“ in der Londoner National Gallery. |
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