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Antike zwischen Tradition und Moderne. Gesammelte Schriften zur Wirtschafts-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte. Philippika (95). Schneider, Helmuth. Hrsg.: Ruffing, Kai; Droß-KrĂŒpe, Kerstin. 2016. 429 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-19533-1 Harrassowitz Verlag
Helmuth Schneider war von 1991 bis 2011 Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Kassel. Dieser Band bietet eine Auswahl seiner oft an entlegenen Stellen publizierten AufsĂ€tze aus den Themenbereichen der antiken Wirtschaftsgeschichte, der Technikgeschichte und der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte; zeitlich reichen die Arbeiten von der klassischen Zeit Griechenlands bis zur SpĂ€tantike.
Charakteristisch fĂŒr den Ansatz Schneiders sind einerseits die Verbindung von althistorischer Forschung und sozialwissenschaftlicher Theorie und andererseits das Interesse fĂŒr die materielle Kultur der Antike. Es geht Schneider um den Zusammenhang von politischem System und wirtschaftlicher Entwicklung in der spĂ€ten Republik oder um die Einstellung der Griechen zur Natur. Auch in seinen wissenschaftshistorischen Arbeiten steht die Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte im Vordergrund: Die Sicht der Antike bei Autoren wie David Hume oder Adam Smith wird in einer Untersuchung zur schottischen AufklĂ€rung interpretiert, August Boeckh, dem Zeitgenossen Niebuhrs und Verfasser eines noch heute bedeutenden Werkes zu den Finanzen Athens ist eine biografische Skizze gewidmet, und Max Weber wird zu den Forschern gezĂ€hlt, die einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Antike geleistet haben. Der kulturelle Kontext wissenschaftlicher Arbeit ist schließlich Gegenstand eines Essays ĂŒber Eva Ehrenberg, der Frau von Victor Ehrenberg. Themen und Argumentation dieser AufsĂ€tze bieten oft neue Einsichten und verdienen so das Interesse der Wissenschaften, die sich um ein VerstĂ€ndnis der Antike bemĂŒhen.
Ansichten einer Kultfigur. Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek (99). Hrsg.: von RĂ¶ĂŸler, Hole. Luthermania. 2016. 400 S. 190 meist fb. Abb. Gb. EUR 39,80. ISBN: 978-3-447-10712-9 Harrassowitz Verlag
Martin Luther ist eine Zentralgestalt der deutschen Erinnerungskultur. DenkmĂ€ler, Kirchen- und Straßennamen, Zeitschriften, BĂŒcher und Comics, Postkarten, Briefmarken und MĂŒnzen – nicht zuletzt Feiern und Ausstellungen halten das Andenken an den Reformator im öffentlichen Raum prĂ€sent. Aber an wen wird eigentlich erinnert? Wer war Martin Luther? Auf diese nur scheinbar triviale Frage sind in den vergangenen 500 Jahren sehr unterschiedliche Antworten gegeben worden. Noch zu Lebzeiten wurde aus der Person Martin Luther eine Figur, die nicht nur Gegenstand von kultischer Verehrung und erbitterter Anfeindung war, sondern in wechselnden sozialen, politischen und ökonomischen ZusammenhĂ€ngen als Instrument der Legitimierung und Medium der IdentitĂ€tsstiftung diente. Daraus entstand eine Vielzahl von Lutherbildern, die zum Teil bis heute wirksam geblieben sind: Heiliger, Ketzer, Prophet, Antichrist, Kirchenvater, Kirchenspalter, AufklĂ€rer, Antisemit, Genie, Scharlatan, Nationalheld, FĂŒrstenknecht. Die Ausstellung Luthermania – Ansichten einer Kultfigur legt die frĂŒhneuzeitlichen Wurzeln moderner Lutherbilder frei. Anhand zahlreicher Exponate aus dem Bestand der Herzog August Bibliothek sowie einiger Leihgaben werden die vielfĂ€ltigen „Ansichten“, die es auf und ĂŒber Luther gab, und die ihnen zugrundeliegenden Absichten greifbar. In vier Sektionen werden BĂŒcher, Bilder und Objekte gezeigt, die dazu beitrugen, aus Luther einen Heiligen, den Teufel, eine Marke oder den Deutschen zu machen. Wie viel Luther in ihnen steckt, ist zu verschiedenen Zeiten je anders beurteilt worden. Und so ist auch diese Ausstellung nur eine Etappe im fortdauernden Prozess von Konstruktion und Dekonstruktion dessen, was Martin Luther fĂŒr die Nachwelt bedeutet. Die Ausstellung ist im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar WolfenbĂŒttel entstanden und wird am 15. Januar 2017 in der Herzog August Bibliothek eröffnet.
Das Reisetagebuch des KĂŒnstlersoldaten Rudo Schwarz. PELEUS (66). Schwarz, Rudo. Von Mainz nach Kreta im Winter 1942-43. 2016. 128 S. 91 Seiten Reproduktionen des Tagebuchs, 53 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 32,00. ISBN: 978-3-447-10304-6 Harrassowitz Verlag
Der 1906 in Nord-Böhmen geborene Kunstmaler Rudo Schwarz ließ sich, nach verschiedenen Aufenthalten in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern, 1937 in Laudenbach a.d. Bergstraße als freischaffender Kunstmaler nieder. Er grĂŒndete eine Familie, wurde jedoch 1940 mit bereits 34 Jahren zum Wehrdienst eingezogen. Das Soldatenhandwerk war nicht seine Passion, sodass er immer bemĂŒht war, jede kleine Pause, die sein Dienst ihm ließ, mit Zeichnen, Malen und Schreiben zu fĂŒllen. Dadurch ist ĂŒber seine Stationen "Krieg und Gefangenschaft" ein ansehnliches Gesamtwerk entstanden, das jetzt, Schritt fĂŒr Schritt, den Weg in die Öffentlichkeit findet. Hier wird die Reise seines Bataillons von Mainz ĂŒber Jugoslawien und Griechenland nach Kreta vorgestellt. Die Reise begann am 22.11.1942 in Mainz und am 30.01 1943 wurde Kreta erreicht. Bei verschiedenen, kriegsbedingten Unterbrechungen der Fahrt griff Rudo Schwarz sofort zum Zeichenstift und zur Kamera. Dabei war es sein Anliegen, Land und Leute und die Schönheiten der Natur festzuhalten. MilitĂ€rische Inhalte kommen in seinen Aufzeichnungen nicht vor.
PrÀsentationskonzepte in öffentlichen Antikenmuseen des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Philippika (99). Berger, Frederik. Inszenierung der Antike. 2016. 339 S. 137 Abb. 1 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-10697-9 Harrassowitz Verlag
„Das BibliotheksgebĂ€ude enthĂ€lt in seinen unteren Hallen wohlgeordnet AlterthĂŒmer. In anschaulicher Ordnung sind die Grabsteine römischer Soldaten aufgestellt [...]“, notierte Goethe beim Besuch der Mainzer Antikensammlung in seinen Reiseerinnerungen. Was aber bedeutet eine wohlgeordnete, anschauliche Aufstellung fĂŒr einen Betrachter im frĂŒhen 19. Jahrhundert?
Frederik Berger geht dieser Frage in seiner Untersuchung zu PrĂ€sentationskonzepten in öffentlichen Antikensammlungen im Jahrhundert der Museen nach. Auf der Basis von Bild- und weit verbreiteten Textquellen wie Reiseliteratur, MuseumsfĂŒhrern und -katalogen wird die Position der Ausstellungsobjekte im Raum rekonstruiert. So ermöglicht ein diachroner Vergleich, gezielt Änderungen zu erfassen und den Wandel in Zweck und Wahrnehmung von Antikenmuseen zu beschreiben. Gegenstand der Untersuchung sind die öffentlichen Sammlungen in Berlin, Dresden, MĂŒnchen, Kassel, Köln, Bonn, Trier und Mainz. Dort wurden Antikenmuseen jedoch unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen aufgebaut, sodass der analytische Teil diese DiversitĂ€t mit einer weiteren Ausdifferenzierung nach Ausstellungsgattungen und -kontexten berĂŒcksichtigt. Frederik Berger zeigt, dass es in den Ausstellungen meist eine erhebliche Divergenz zwischen dem Anspruch an das formale Ordnungskonzept und dessen Umsetzung gab. Zahlreiche weitere Einzelerkenntnisse zur Sammlungs- und Aufstellungsgeschichte schĂ€rfen und verschieben vielerorts das Bild, das bisher in der Forschung zur Museumsgeschichte vorherrschend war.
Faksimiles, Texte und Dokumente. Stendaler Winckelmann-Forschungen (11). Bearbeitet von Kunze, Max; Mitwirkung (sonst.) Hofstetter, Eva. Das Sankt Petersburger Manuskript der Gedancken ĂŒber die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst. 2016. 173 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-10694-8 Harrassowitz Verlag
Die vorliegende Publikation ergĂ€nzt den Band Dresdner Schriften. Text und Kommentar (Band IX,1) aus der Winckelmann-Edition, dessen zentraler Bestandteil Winckelsmann Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst sind. Diese Schrift ist durch das bisher unberĂŒcksichtigt gebliebene Manuskript Winckelmanns in der Russischen Nationalbibliothek in Sankt Petersburg erneut in den Fokus der Winckelmann-Forschung geraten, da es neue Einblicke in den Entstehungsprozess der wohl berĂŒhmtesten Schrift Winckelmanns erlaubt. Durch die vollstĂ€ndige Abbildung des Petersburger Manuskriptes kann die Transkription in zwei Textfassungen nachvollzogen werden.
Burmesische Terrakotta-Platten im Museum fĂŒr Indische Kunst Berlin. Asien- und Afrikastudien der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin (46). Buchmann, Marek. 2016. 158 S. 6 Tabelle(n), 150 Abb., 1 Karte(n). 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 38,00. ISBN: 978-3-447-19552-2 Harrassowitz Verlag
Das Museum fĂŒr Asiatische Kunst in Berlin besitzt ĂŒber 120 glasierte Reliefplatten, die einst mehrere Tempel aus dem 11. bis 13. Jahrhundert in Pagan (Burma/Myanmar) zierten. Sie prĂ€sentieren Szenen aus dem Leben frĂŒherer Existenzen des Buddhas, sogenannte Jātakas.
Ziel des Buches ist es, einen umfassenden Überblick ĂŒber die im Museum vorhandenen Reliefplatten zu geben. Zur EinfĂŒhrung in die Thematik erlĂ€utert Marek Buchmann die Geschichte der Region und des einstigen Königreichs Pagan, die Architektur der Tempel und die textlichen Grundlagen der Jātaka-Illustration. Den Hauptteil der Arbeit bildet die stilistisch ĂŒbergreifende Analyse der Reliefplatten. Ein Vergleich mit anderen Reliefplatten und Tempelmalereien aus Pagan sowie verwandten Beispielen aus der ostindischen Kunst dieser Zeit ermöglicht schließlich die Einordnung der Reliefplatten des Museums in die burmesische Tradition der Jātaka-Darstellung.
AusfĂŒhrliche Tabellen im Anhang des Buches prĂ€sentieren erstmalig das gesamte Korpus an Reliefplatten in geordneter und aktueller Form.
EinfĂŒhrungen in die Materiellen Kulturen des Judentums. JĂŒdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur (31). Hrsg.: Riemer, Nathanael. 2016. 261 S. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 29,80. ISBN: 978-3-447-19515-7 Harrassowitz Verlag
WĂ€hrend den materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwerden, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren AnfĂ€ngen. Bislang standen ĂŒberwiegend wertvolle EinzelstĂŒcke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.
Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere ZugĂ€nge zur jĂŒdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine BeitrĂ€ge rĂŒcken vor allem die Alltagskultur der jĂŒdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlĂ€gt sich die von lokalen Traditionen geprĂ€gte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen ĂŒber Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die MaterialitĂ€t des jĂŒdischen Hauses werden Aspekte der RitualbĂ€der (Mikwen) erörtert, die das jĂŒdische Familienleben ĂŒberhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus („Judaica“), besonders jedoch ThorawickelbĂ€nder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch fĂŒr jĂŒdische Friedhöfe und ihre Grabsteine – keine anderen materiellen Zeugnisse jĂŒdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annĂ€hernd erhalten.
Der Band richtet sich an alle, die, angeregt durch die medialen UmbrĂŒche, zunehmend nach Greifbarkeit und Konkretisierung theoretischen Wissens verlangen.
Megasthenes und seine Zeit. Megasthenes and His Time. Classiet Orientalia (13). Hrsg.: Wiesehöfer, Josef; Brinkhaus, Horst; Bichler, Reinhold. Engl.; Deutsch; Italienisch. 2016. 230 S. 4 Karte(n), 1 Diagramm(e), 9 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-19554-6 Harrassowitz Verlag
Der Band bietet die indienbezogenen BeitrĂ€ge der Tagung „Bilder des Orients: Megasthenes, Apollodoros von Artemita und Isidoros von Charax“, die vom 27.06. bis zum 30.06.2012 am Institut fĂŒr Klassische Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfand. Megasthenes bot sich als zentraler Untersuchungsgegenstand an, weil er erstens an der Schwelle des Übergangs von griechischen Vorstellungen von Indien als halbmythischem Wunderland und BetĂ€tigungsort großer Götter- und Heldengestalten (Semiramis, Herakles, Dionysos etc.) hin zu verifizierbaren und sich zum Teil Autopsie, zum Teil einheimischen Traditionen und GewĂ€hrsleuten verdankenden Informationen steht, ohne dass darĂŒber bei ihm die alten topischen Beschreibungs- und ErklĂ€rungsmuster ganz verschwinden; weil Megasthenes zweitens als ‚Diplomat‘ in ganz besonderer Weise die Kontakte zwischen Seleukiden und Mauryas verkörpert; weil er drittens maßgeblich spĂ€tere griechisch-römische Indienbilder (etwa von Eratosthenes, Diodor, Strabon oder Arrian) mitbestimmt hat; weil viertens an seinem nur in Fragmenten erhaltenen Werk Fragen der Genrezugehörigkeit (Geografie, Ethnografie, Historiografie etc.) und Probleme der Textrekonstruktion, Quellenkritik und Überlieferungsgeschichte exemplarisch behandelt werden können; weil schließlich fĂŒnftens Fragen nach altindischen Realia durch einen Vergleich zwischen MegasthenesÂŽ Werk und (zeitgenössischer) ÂŽindischerÂŽ schriftlicher wie archĂ€ologischer Überlieferung mit mehr Aussicht auf Beantwortung gestellt werden können.
Scribal Education and Scribal Traditions. Studia Chaburensia (5). Hrsg.: Shibata, Daisuke; Yamada, Shigeo. Cultures and Societies in the Middle Euphrates and Habur Areas in the Second Millennium BC – I. Engl. 2016. 200 S. 31 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-19475-4 Harrassowitz Verlag
The excavations of various archaeological sites along the Habur and the Middle Euphrates region since the 1970s have supplied us with a great amount of inscriptional sources that shed new light on the scribal culture, society, and history of those areas and their relations to their surroundings. Particularly in order to reach a comprehensive understanding of the scribal education and traditions in the region, the conference “Cultures and Societies in the Middle Euphrates and Habur Areas in the Second Millennium BC: Scribal Education and Scribal Traditions” was held in Tsukuba, Japan, in December 2013.
This volume includes ten papers by assyriologists who participated in the conference. Next to various analyses of local and regional scribal traditions from fresh philological and archaeological viewpoints, new texts are published and studied. Dealing with the scribal education and traditions examined in the written sources from Mari, Terqa, Tabatum/Tabetu (Tell Taban), Emar, Ugarit, Hattusa, and southern Babylonian cities, the volume makes a significant contribution to the understanding of the aspects of transmission, diffusion, and interaction of local and regional scribal cultures in Mesopotamia, Syria, and Anatolia during the second Millennium BC.
Die Urkunden Alfons von Kastilien. MGH - Die Urkunden der en Könige und Kaiser (19,1). Bearbeitet von Schwab, Ingo. 2016. 279 S. 8 Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 80,00. ISBN: 978-3-447-10088-5 Harrassowitz Verlag
Die Edition schließt chronologisch an die von Dieter HĂ€germann und Jaap G. Kruisheer unter Mitwirkung von Alfred Gawlik bearbeiteten Urkunden der Könige des Großen Interregnums Heinrich Raspe und Wilhelm von Holland an. In direktem Zusammenhang mit dem Römischen Königtum des Alfons von Kastilien stehen 75 Urkunden aus den Jahren 1255 bis 1281, die entweder von Alfons als Romanorum rex ausgestellt sind oder dessen Anspruch darauf zum Gegenstand haben. Dazu kommen 27 weitere SchriftstĂŒcke der Jahre 1259 bis 1274 von zumeist spanischer Provenienz, deren Bezug auf Angelegenheiten dieses Königtums – dem fecho del imperio – im Urkundentext ersichtlich ist. In der Gruppe der Königsdiplome sind 18 StĂŒcke original ĂŒberliefert; dazu kommen sechs originale Notariatsinstrumente, die den Beginn und die BegrĂŒndung dieses in der Literatur unterschiedlich gewichteten Königtums der Jahre 1255 bis 1256 eindrucksvoll dokumentieren. Ist in den ersten Jahren nach seiner durch die StĂ€dte Pisa und Marseille betriebenen Erhebung zum Romanorum rex noch das BemĂŒhen des Königs erkennbar, in die Geschicke dieses Imperiums einzugreifen, gewinnen in den Folgejahren Kontakte nach Genua und zum französischen König Ludwig IX. an Bedeutung. Die Verhandlungen mit dem Papsttum sind nur indirekt dokumentiert. Die Einleitung setzt sich mit diesem besonderen Königtum im Spiegel seiner Urkunden auseinander und widmet sich zum anderen den Kanzleigepflogenheiten, den nachweisbaren Notaren und Schreibern des Alfonso el Sabio als Römischer König. AusfĂŒhrliche Register ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die Urkunden.
Burmesische Terrakotta-Platten im Museum fĂŒr Indische Kunst Berlin. Asien- und Afrikastudien der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin (46). Buchmann, Marek. 2016. 158 S. 150 Abb. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 38,00. ISBN: 978-3-447-10652-8 Harrassowitz Verlag
Das Museum fĂŒr Asiatische Kunst in Berlin besitzt ĂŒber einhundertzwanzig glasierte Reliefplatten, die einst mehrere Tempel aus dem 11. bis 13. Jahrhundert in Pagan (Burma/Myanmar) zierten. Sie prĂ€sentieren Szenen aus dem Leben frĂŒherer Existenzen des Buddhas, sogenannte Jātakas.
Ziel des Buches ist es, einen umfassenden Überblick ĂŒber die im Museum vorhandenen Reliefplatten zu geben. Zur EinfĂŒhrung in die Thematik erlĂ€utert Marek Buchmann die Geschichte der Region und des einstigen Königreichs Pagan, die Architektur der Tempel und die textlichen Grundlagen der Jātaka-Illustration. Den Hauptteil der Arbeit bildet die stilistisch ĂŒbergreifende Analyse der Reliefplatten. Ein Vergleich mit anderen Reliefplatten und Tempelmalereien aus Pagan sowie verwandten Beispielen aus der ostindischen Kunst dieser Zeit ermöglicht schließlich die Einordnung der Reliefplatten des Museums in die burmesische Tradition der Jātaka-Darstellung.
AusfĂŒhrliche Tabellen im Anhang des Buches prĂ€sentieren erstmalig das gesamte Korpus an Reliefplatten in geordneter und aktueller Form.
Ökonomisierungen der Welt im 17. Jahrhundert. WolfenbĂŒtteler Arbeiten zur Barockforschung (54). Hrsg.: Garner, Guillaume; Richter, Sandra. ‚Eigennutz‘ und ‚gute Ordnung‘. 2016. Engl.; Dtsch. 605 S. 43 Abb, 1 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10491-3 Harrassowitz Verlag
Lange Zeit galt das 17. Jahrhundert als ökonomisch rĂŒckstĂ€ndig: als Epoche, die allenfalls als Etappe auf dem Weg hin zur „Industriellen Revolution“ zu mustern war, ja als Zeitraum eines wirtschaftlichen RĂŒckgangs, als „dunkles 17. Jahrhundert“. Der Band zeigt, dass sich diese Sichtweise grundlegend geĂ€ndert hat. Verantwortlich dafĂŒr sind die Kritik an der „Industriellen Revolution“, das interdisziplinĂ€re Interesse an der material culture der Zeit sowie die Konjunktur mikrohistorischer Studien ĂŒber ökonomische Fragen.
Vor diesem Hintergrund beschreiben die BeitrĂ€ge den Wandel der marktförmigen Gesellschaft, ihrer Praktiken und MentalitĂ€ten, die Ökonomien des Wissens und die Wissensökonomien als Ökonomisierungen der Epoche. Exemplarisch prĂŒft der Band die These, dass es in Europa und auch global zu einer Zunahme ökonomisch geleiteter, jedoch auf andere soziale und kulturelle Bereiche ausgreifender Herausforderungen und Semantiken kam. Die Fallstudien nehmen „das lange 17. Jahrhundert“ in den Blick; sie reichen von der Entwicklung des theologischen Begriffs vom commercium bis hin zur Heilsökonomie, wie sich die pietistische Indienmission diese vorstellte, von der Ă  la mode-Kritik am Luxus bis hin zum Juwelenhandel, von der Ökonomie der Gelehrtenrepublik bis hin zu alchemistischen Versuchen, Gold herzustellen, von der Handelsgerichtsbarkeit bis zum transnationalen Handel, auch mit Sklaven- und Gefangenen. Im Ergebnis zeigt sich, dass ökonomisch geleitete Herausforderungen und Semantiken im 17. Jahrhundert tatsĂ€chlich zunahmen, sich aber zumeist auch an anderen, religiösen, moralischen und kulturellen Umgangs- und Deutungsformen bewĂ€hren mussten.
Vosmann, Yvonne. Ägyptenrezeption im Mumienfilm. The Mummy 1932 und Remakes. Philippika (96). 144 S. 57 Abb , 9 Diagramm(e), 7 Schaubild(er), 2 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Engl. Br. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2016. EUR 34,00. ISBN: 978-3-447-10654-2 Harrassowitz Verlag
Die Mumie als Monster ist seit Beginn des Films Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebter Topos im Horrorgenre. Besonders prĂ€gend erscheint The Mummy (USA 1932), der als Vorbild fĂŒr die Remakes The Mummy (GB 1959), The Mummy Lives (USA 1993) und The Mummy (USA 1999) gilt. DarĂŒber hinaus sind diese vier Mumienfilme Beispiele dafĂŒr, wie Ă€gyptologische Wissenschaft und Wissen ĂŒber Ägypten medial popularisiert und inszeniert wurden.
Yvonne Vosmann verknĂŒpft in ihrer Untersuchung die Kommunikationsleistung des filmischen Mediums mit dessen Speicherfunktion im Sinne des „kulturellen GedĂ€chtnisses“ und entwickelt daraus die These einer „medial aufgeladenen Narration“ des Mumientopos im Horrorgenre. Ihre ÜberprĂŒfung anhand der vier Filme erfolgt mittels Filmanalyse, die die jeweils inhaltlich-Ă€sthetische und formal-technische Umsetzung des Mumientopos nachzeichnet.
Das Ergebnis zeigt, dass die Filme nicht nur in einem narrativen Kontext stehen, sondern neben ihrem Unterhaltungskonzept ein oft wissenschaftlich akkurat rezipiertes Ägypten-Bild transportieren. Die interdisziplinĂ€r angelegte Studie unterstreicht damit die Relevanz auch aktueller Medienformate als Untersuchungsgegenstand fĂŒr die Ägyptenrezeptionsforschung.
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Schneider, Helmuth. Antike zwischen Tradition und Moderne. Gesammelte Schriften zur Wirtschafts-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte. Philippika (95). Hrsg.: Ruffing, Kai; Droß-KrĂŒpe, Kerstin. 2016. 429 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-10648-1 Harrassowitz Verlag
Helmuth Schneider war von 1991 bis 2011 Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Kassel. Dieser Band bietet eine Auswahl seiner oft an entlegenen Stellen publizierten AufsĂ€tze aus den Themenbereichen der antiken Wirtschaftsgeschichte, der Technikgeschichte und der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte; zeitlich reichen die Arbeiten von der klassischen Zeit Griechenlands bis zur SpĂ€tantike.
Charakteristisch fĂŒr den Ansatz Schneiders ist einerseits die Verbindung von althistorischer Forschung und sozialwissenschaftlicher Theorie und andererseits das Interesse fĂŒr die materielle Kultur der Antike. Es geht Schneider um den Zusammenhang von politischem System und wirtschaftlicher Entwicklung in der spĂ€ten Republik oder um die Einstellung der Griechen zur Natur. Auch in seinen wissenschaftshistorischen Arbeiten steht die Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte im Vordergrund: Die Sicht der Antike bei Autoren wie David Hume oder Adam Smith wird in einer Untersuchung zur schottischen AufklĂ€rung interpretiert, August Boeckh, dem Zeitgenossen Niebuhrs und Verfasser eines noch heute bedeutenden Werkes zu den Finanzen Athens ist eine biografische Skizze gewidmet, und Max Weber wird zu den Forschern gezĂ€hlt, die einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Antike geleistet haben. Der kulturelle Kontext wissenschaftlicher Arbeit ist schließlich Gegenstand eines Essays ĂŒber Eva Ehrenberg, der Frau von Victor Ehrenberg. Themen und Argumentation dieser AufsĂ€tze bieten oft neue Einsichten und verdienen so das Interesse der Wissenschaften, die sich um ein VerstĂ€ndnis der Antike bemĂŒhen.
Gebauter Raum: Architektur – Landschaft – Mensch. Hrsg.: Beck, Susanne; Backes, Burkhard; Liao, I-Ting; Simon, Henrike; Verbovsek, Alexandra. BeitrĂ€ge des fĂŒnften MĂŒnchner Arbeitskreises Junge Aegyptologie (MAJA 5), 12.12. bis 14.12.2014. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (62). 2016. 224 S. 46 Abb. , 5 Schaubild(er), 6 Tabelle(n), 1 Karte(n). 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-10632-0 Harrassowitz Verlag
Der Band Gebauter Raum: Architektur – Landschaft – Mensch umfasst 13 BeitrĂ€ge internationaler Referenten, die im Rahmen der fĂŒnften Tagung des „MĂŒnchner Arbeitskreises Junge Aegyptologie“ (MAJA) im Dezember 2014 vorgestellt und diskutiert wurden. Die Teilnehmer waren dazu eingeladen, zur Gestaltung von RĂ€umen, der Modifizierung von Landschaften und der Bedeutung des Menschen innerhalb dieser Prozesse Stellung zu nehmen. Es sollte insbesondere das Spannungsfeld zwischen Kontextualisierung, Interpretation und Rekonstruktion von Befunden behandelt werden. Im vorliegenden Band prĂ€sentieren ĂŒberwiegend jungen Autoren innovative Ideen und AnsĂ€tze zur LandschaftsarchĂ€ologie, zur Architektur, aber auch zu Texten, welche die Korrelation von „Raum“, „Landschaft“ und „Mensch“ thematisieren, sowie zu Bildprogrammen in spezifischen rĂ€umlichen Kontexten.
Der „MĂŒnchner Arbeitskreis Junge Aegyptologie“ ist ein Forum fĂŒr Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, das dem Austausch und vor allem der PrĂ€sentation neuer ForschungsansĂ€tze und -ergebnisse in der Ägyptologie dient. Die MAJA-Workshops finden regelmĂ€ĂŸig in Form einer offenen Diskussionsrunde mit VortrĂ€gen zu einem speziellen Themenbereich statt.
Fassaden-Botschaften. Zur Denkmalgeschichte und Programmatik der TĂŒbinger PortrĂ€t-Galerie am Bonatzbau. Gratia (56). Hrsg.: Knape, Joachim; Schindling, Anton. 2016. 466 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19524-9 Harrassowitz Verlag
2012 feierte die TĂŒbinger UniversitĂ€tsbibliothek das 100-jĂ€hrige JubilĂ€um ihres ersten eigenstĂ€ndigen BibliotheksgebĂ€udes, das nach seinem Erbauer den Namen Bonatzbau trĂ€gt. Zusammen mit dem Bildhauer Ulfert Janssen schuf der Architekt Paul Bonatz 1912 an der Außenfassade des GebĂ€udes eine PortrĂ€tgalerie, deren einzelne Köpfe berĂŒhmter historischer GeistesgrĂ¶ĂŸen Europas einen kulturellen Zusammenhang und ein SelbstverstĂ€ndnis ausdrĂŒcken sollten. Es sind Denker und Dichter des alten Griechenlands, der Italiener, der Briten, der Deutschen und speziell auch der Schwaben.
Der vorliedende Sammelband versteht Architektur-Fassaden als spezielle Kommunikationsangebote mit rhetorischer Absicht. Die BeitrÀge stellen die Bonatzbau-Köpfe in ihren architektonischen, denkmalgeschichtlichen, kulturhistorischen oder politisch-zeitgeschichtlichen Zusammenhang und deuten dabei die impliziten rhetorischen Botschaften. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich das Köpfe-Ensemble als Beitrag zu einer historischen Rekonstruktion der intellectual history Deutschlands am Ende des zweiten Kaiserreichs verstehen lÀsst und wie die memoriale und appellative Funktion der Köpfe im Rahmen einer Denkmalsrhetorik zu beurteilen sind.
Wagner, Mareike. Der Sarkophag der Gottesgemahlin Anchnesneferibre. Studien zur spÀtÀgyptischen Religion (16). 2016. 618 S. 15 Foto(s), 16 Tafel(n), 17 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 168,00. ISBN: 978-3-447-10504-0 Harrassowitz Verlag
Der Sarkophag der Gottesgemahlin Anchnesneferibre, einer Tochter des Königs Psametik II., wurde 1832 in einem eher unscheinbaren Grab hinter dem Hathor-Tempel von Deir el-Medineh auf der Westseite des thebanischen Nilufers entdeckt. Er befindet sich heute im British Museum in London.
Der rechteckige Sarkophag aus Siltstein zeichnet sich durch seine perfekte Erhaltung und seine qualitĂ€tsvolle Verarbeitung aus, welche mittels der fotografischen Dokumentation auf einer DVD sowie einer zeichnerischen Wiedergabe in den entsprechenden Klapptafeln nun erstmals allgemein ersichtlich gemacht werden. Auf den Innenseiten der Wanne lassen sich sogar noch die Vorzeichnungen der spĂ€ter eingravierten Hieroglyphen in roter Farbe erkennen. Neben drei großflĂ€chigen Abbildungen – einem Bildnis der Verstorbenen auf dem Deckel des Sarkophags, einer Wiedergabe der Himmelsgöttin Nut auf der Unterseite des Deckels und einer Darstellung der Westgöttin Imentet auf dem Boden der Wanne – besteht die Dekoration des Sarkophags hauptsĂ€chlich aus Inschriften, die um die Darstellungen und auf den Außen- und Innenseiten der Wanne in zahlreichen Textkolumnen angebracht wurden. Dabei handelt es sich neben kleinen AuszĂŒgen aus den bekannten Corpora der Pyramidentexte und des Totenbuches hauptsĂ€chlich um unbekannte, „neue“ Texte, die bislang nur auf diesem Sarkophag zu finden sind. Auf der Grundlage einer Übersetzung liegt der Schwerpunkt auf einer inhaltlicher Einordnung und Kommentierung dieser Inschriften, die ein Paradebeispiel fĂŒr die VerĂ€nderungen der religiösen Vorstellungen der SpĂ€tzeit darstellen und den konstruktiven, bisweilen kreativen Umgang mit Textgut prĂ€sentieren.
Hua, Sun. Sichuan Province 3. Buddhist Stone Sutras in China-Sichuan (3). Hrsg.: Wenzel, Claudia. Engl. 2016. 486 S. 51 Abb. 195 Tafel(n). 38 x 29 cm. Gb. EUR 159,00. ISBN: 978-3-447-10588-0 Harrassowitz Verlag
The third volume on the inscriptions carved in cave chapels at the Grove of the Reclining Buddha (Wofoyuan) in Anyue County, Sichuan, presents the earliest and central section of the precinct. Cave 46, which boasts a unique architecture, contains eight sutras carved in their entirety or in parts, and two dhāraṇī spells. As in former volumes, all engravings are fully reproduced in detailed high quality photographs of the cave walls and of ink rubbings. The texts are transcribed for the first time, with a scholarly apparatus noting textual variants and variant characters in the calligraphy. Essays highlight the significance of particular text versions and point out unexpected insights in this treasure store of texts.
They are: JingtaiÂŽs Catalog of All Canonical Scriptures (T#2148; essay by Stefano Zacchetti); scroll 22 of the Great Parinirvāṇa Sutra (T#374); the apocryphal Sutra on the Wisdom Stored in the Ocean of Buddha-nature (T#2885; essay by Chen Frederick Shih-Chung); the Diamond Sutra (T#235); the Sutra of the Glorious Buddha Crown Dhāraṇī and the Spell of the Glorious Buddha Crown Dhāraṇī (T#967; essay by Manuel Sassmann and Tsai Suey-Ling); the apocryphal Sutra Spoken by the Buddha on the Perfection of Wisdom in the Sutras (essay by Ryan Richard Overbey and English translation); the Amitābha Sutra (T#366; essay by Claudia Wenzel); the Spell Spoken by Buddha Amitābha (T#369; essay by Tsai Suey-ling and Claudia Wenzel). An essay by Martin Bemmann is dedicated to an exquisitely carved life-prolonging banner and its ritual uses. Lothar Ledderose introduces the volume. The book is in Chinese and English throughout.
Was ist ein Bild?.Ein KunstgesprÀch im Atelier Friedrich mit dem anwesenden Herrn Goethe. Knape, Joachim. Gratia (57). 102 S. 20 x 14 cm. Gb. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2016. EUR 24,80. ISBN: 978-3-447-10660-3 Harrassowitz Verlag
„Zu Friedrich. Dessen wunderbare Landschaften. Ein Nebelkirchhof, ein offenes Meer“, notiert Johann Wolfgang Goethe am 18. September 1810 nach seinem Besuch in Caspar David Friedrichs Atelier in Dresden. Mehr erfahren wir nicht von der Begegnung zwischen diesen beiden Meistern ihres Fachs. Wie sie sich zugetragen haben könnte, schildert Joachim Knape in Form eines KunstgesprĂ€ches ĂŒber das Bild-Problem. Damit erweckt er eine im 19. Jahrhundert ausgestorbene literarische Gattung zum Leben, die in erzĂ€hlerischer Dialogform leicht und eingĂ€ngig bildtheoretische Fragen erörtert. Der Disput zwischen Goethe und Friedrich erleichtert so auch dem interessierten Laien den Zugang zu komplexen semiotischen und produktionstheoretischen Aspekten. An seinem Ende steht eine Minimaltheorie des Bildes.
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Winckelmann, Florenz und die Etrusker.. Arbeid, Barbara (Hrsg.), Bruni, Stefano; Iozzo, Mario. Der Vater der ArchĂ€ologie in der Toskana. Katalog der Ausstellung. Florenz, Museo Archeologico Nazionale. 26. Mai 2016 – 30. Januar 2017. 2016. 352 S. 28 x 20 cm. Engl. Br. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-10638-2 Harrassowitz Verlag
Die Ausstellung bildet den Auftakt zu den internationalen JubilĂ€umsfeiern fĂŒr Johann Joachim Winckelmann, mit denen sein 300. Geburtstag (Stendal, 9. Dezember 1717) und sein 250. Todestag (Triest, 8. Juni 1768) begangen werden.
In seinem umfassenden Forschungsvorhaben zur antiken Kunst befasste sich Winckelmann auch mit der etruskischen Kunst, widmete ihr in der Geschichte der Kunst des Alterthums (1764) ein ganzes Kapitel und kam in spÀteren Werken wieder darauf zu sprechen.
Seine Kenntnisse auf diesem Gebiet waren begrenzt, ebenso wie sich auch das Dokumentationsmaterial jener Zeit, das ĂŒberwiegend aus Nordetrurien, einem Territorium, das im 18. Jahrhundert in etwa dem Großherzogtum der Toskana entsprach, stammte, als spĂ€rlich und lĂŒckenhaft erwies. WĂ€hrend seines Aufenthaltes in Florenz, wo er von September 1758 bis April 1759 am Katalog der Gemmensammlung des Barons von Stosch arbeitete, konnte Winckelmann, auch dank seiner Beziehungen zu den Florentiner Gelehrten und Altertumsforschern, sein Wissen ĂŒber die etruskischen KunstdenkmĂ€ler vertiefen.
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