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Harrassowitz Verlag

 
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Die Prozessionen der Kas und Hemusut in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit. Soubassementstudien VI. Studien zur spÀtÀgyptischen Religion (18). Ventker, Bettina. Garanten der Herrschaft. 2018. 390 S. 53 Abb., 16 Tabellen, 5 Bildtafeln. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19756-4 Harrassowitz Verlag
Der „Ka“ nimmt zu allen Zeiten eine zentrale und komplexe Rolle in der Ă€gyptischen Religion ein. Als LebenskrĂ€fte und Wesensaspekte des Sonnengottes tritt er in 14 namentlich benannten Ka-Aspekten (die Göttergruppe der „14 Kas des Re“) in diversen Quellen auf. Seit der Zeit Ptolemaios VIII. sind die 14 Kas des Re in der Gestalt von Gabenbringern im Sockelbereich belegt, wobei ihnen als weibliche Entsprechungen die Hemuset-Göttinnen zugeordnet werden. Obwohl in einem Zeitraum von ca. 250 Jahren in nicht weniger als elf HeiligtĂŒmern Prozessionen der Ka-Genien und der Hemuset-Göttinnen nachgewiesen werden können, ist ihnen in der Forschung bislang nicht dieselbe Aufmerksamkeit zuteil geworden wie anderen Prozessionstypen. Bettina Ventker geht in ihrem neuen Beitrag zu den Soubassementstudien der Frage nach, wodurch sich die Prozessionen der Kas und Hemusut auszeichnen, wie sie sich von anderen abgrenzen und welche spezifische Bedeutung den Genien in diesem Kontext zukommt. Hierzu werden alle Inschriften, bei denen es sich teilweise um Paralleltexte handelt, transliteriert, ĂŒbersetzt und kommentiert und mit weiteren Quellen zu den 14 Kas außerhalb der Soubassement-Dekoration in Beziehung gesetzt. Die erstmals vollstĂ€ndig analysierten Texte zeigen einen wesentlichen Aspekt des vielschichtigen Ka-Begriffes auf, der vor allem im Soubassement seinen Ausdruck findet: Die Ka-Aspekte garantieren als dynastisches Prinzip die LegitimitĂ€t und KontinuitĂ€t der weltlichen und göttlichen Herrschaftsordnung.
Berliner Japansammler, Gelehrter und Pfarrer. Mit seinem unveröffentlichten Sharaku-Schauspiel. Asien- und Afrikastudien der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin (51). Hrsg.: Walravens, Hartmut; Beitr.: Kuwabaru, Setsuko. Julius Kurth (1870–1949). 2018. 226 S. 1 Grafen, 58 Abb. 24 x 17 cm. EUR 52,00. ISBN: 978-3-447-19724-3 Harrassowitz Verlag
Der Pfarrer, Sammler und Wissenschaftler Julius Kurth (1870–1949) hat sich insbesondere durch seine Sammlung Ă€gyptischer Kleinkunst, die sich heute in der UniversitĂ€t Halle-Wittenberg befindet, und durch zahlreiche Veröffentlichungen zum japanischen Farbholzschnitt einen Namen gemacht. WĂ€hrend seine Verdienste auf Ă€gyptologischem Gebiet von archĂ€ologischer Seite bereits durch einen vorzĂŒglichen Bestandskatalog gewĂŒrdigt sind, stand eine Darstellung und Wertung seiner ĂŒbrigen Leistungen noch aus.
Der von Hartmut Walravens herausgegebene Band verzeichnet und bespricht Kurths sĂ€mtliche Publikationen. Von besonderer Bedeutung sind seine Monographien ĂŒber die japanischen Maler und HolzschnittkĂŒnstler Utamaro, Harunobu und Sharaku sowie seine Geschichte des japanischen Holzschnitts, die zwischen 1925 und 1929 in drei Auflagen und drei GroßquartbĂ€nden erschien. Kurth, der Japanisch als Autodidakt gelernt hat, hatte bereits 1904 von der geheimnisvollen Persönlichkeit Sharakus fasziniert ein Schauspiel verfasst, das im vorliegenden Band nun erstmals veröffentlicht wird. Kurths eigene Holzschnittsammlung, die eine wichtige Grundlage fĂŒr seine Arbeiten bildete, wurde von seinen Erben verĂ€ußert. Doch anhand der Abbildungen und Verweise in Kurths Veröffentlichungen lĂ€sst sich wenigstens ein Teil der Kollektion rekonstruieren.
ErgĂ€nzt wird der Band durch die Briefe des Zeichners und ExlibriskĂŒnstlers Franz von Bayros (1866–1924) an Kurth und durch einen gesonderten Beitrag der Kunsthistorikerin Setsuko Kuwabara zu Kurths Interesse fĂŒr Japan-Exlibris.
A contribution to the history of Gebel Asyut al-gharbi. The Asyut Project (7). Rzeuska, Teodozja I. Chronological Overview of Pottery from Asyut. Engl. 2018. 792 S. 352 Abb., 32 Bildtafeln, 4 Tabellen, 613 Zeichnungen, 1 Landkarten, 2 Diagramme. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19758-8 Harrassowitz Verlag
Gebel Asyut al-gharbi, one of the most important archaeological sites in Egypt, is crucial in understanding both its history and culture of this country. Despite a great wealth of remains our knowledge of Asyut and some periods of time concerning the site is still scant. Contrary to wide-held belief, activities on the gebel do not primarily date to the First Intermediate Period and Middle Kingdom; the history of the site is much longer and it continues to hide many secrets.
The first and most important goal posed by Teodozja I. Rzeuska is to present the lesser known parts of the history of the Asyut necropolis, those that are under-represented in the texts, as well as those for which the archaeological evidence is insufficient. This is where the ceramic material has proven to be an invaluable source which helped to fill gaps in our knowledge. The second goal is to present the unique character of local pottery in Asyut, especially in comparison with ceramics found in other regions of Egypt.
Studien zur kaiserlichen Selbstdarstellung im 3. Jh. n. Chr. Philippika (122). Berressem, Ben N. Die ReprÀsentation der Soldatenkaiser. 2018. 500 S. 3 Abb., schematisch, 4 Tabellen, 8 Bildtafeln. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19755-7 Harrassowitz Verlag
Die Zeit der Soldatenkaiser (235-285 n.Chr.) gilt zu Recht als einer der turbulentesten Abschnitte des römischen Principats: Innere Unruhen, zermĂŒrbende BĂŒrgerkriege und hĂ€ufige Machtwechsel standen im direkten Zusammenhang mit einer institutionellen Krise des römischen Kaisertums. Um ihre Herrschaft in Zeiten der sogenannten ‚Reichskrise‘ zu stabilisieren, entwickelten die Soldatenkaiser bestimmte ReprĂ€sentationsstrategien, die dazu geeignet waren, auf die breite Masse der Bevölkerung zu wirken.
Ben Berressem untersucht in seiner Studie dieses PhĂ€nomen auf der Grundlage archĂ€ologischer Quellen, wobei die BaudenkmĂ€ler (Tempel, Badeanlagen, SpielstĂ€tten etc.) und PortrĂ€ts (Statuen, BĂŒsten, MĂŒnzbildnisse etc.) der römischen Kaiser als visuelle Medien der politischen Kommunikation im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Berressem gelingt es, ein umfassendes Bild der kaiserlichen Selbstdarstellung im fortgeschrittenen 3. Jahhundert zu skizzieren und gelĂ€ufige Klischeevorstellungen des „Soldatenkaisertums“ zu hinterfragen. Im interdisziplinĂ€ren Ansatz zwischen Geschichtswissenschaft und ArchĂ€ologie werden dabei bislang kaum erforschte Entwicklungslinien sichtbar, welche den Transformationsprozess des Römischen Reiches am Übergang zur SpĂ€tantike prĂ€gten.
Ihre Dekoration und Raumkonzeption in Àgyptischen Tempeln der griechisch-römischen Zeit. Studien zur spÀtÀgyptischen Religion (19). Baumann, Stefan. Schatzkammern. 2018. 946 S. 71 Tabellen, 58 Bildtafeln, 1 Kartenbeilage, 41 Abb. 30 x 21 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-19733-5 Harrassowitz Verlag
Eine Schatzkammer gehört seit dem Neuen Reich (ca. 1539-1077 v.Chr.) zu den essentiellen Elementen der Ă€gyptischen HeiligtĂŒmer, die in Bauinschriften durch einen Raumnamen belegt sind. Ihre Konzeption ist anhand der gut erhaltenen Bauten der griechisch-römischen Zeit besonders klar herauszuarbeiten, zumal die Tempel dieser Epoche vergleichsweise ausfĂŒhrliche Inschriften aufweisen. Die ĂŒberlieferten Raumbezeichnungen (z.B. pr-HD - „Silberhaus“) und Texte weisen teilweise deutlich auf die Funktion der Schatzkammer als eine Art Sakristei bzw. Lagerraum fĂŒr KultgerĂ€te hin.
Der Fokus von Stefan Baumanns Studie liegt auf der Untersuchung der Schatzkammern aus dieser spĂ€ten Epoche mit ihren zum grĂ¶ĂŸten Teil noch unĂŒbersetzten Inschriften, doch auch die Ă€lteren Bauwerke werden in die Gesamtbetrachtung einbezogen. Besonders bemerkenswert sind die geographisch-mineralogischen Inschriften, deren AuskĂŒnfte ĂŒber die Welt der Mineralien und ihre Herkunftsregionen ein umfassendes Nachschlagewerk zur Mineralogie und Geografie des alten Ägyptens darstellen. Die Ergebnisse aus der Untersuchung der Raumdekoration werden in einem zweiten Schritt mit einer Architekturanalyse kombiniert, um die Lage der Schatzkammern im RaumgefĂŒge der Ă€gyptischen HeiligtĂŒmer zu erklĂ€ren; die Konzeption der Schatzkammer wiederum ermöglicht Aussagen ĂŒber Grundmuster des Tempelbaus und rituelle AblĂ€ufe. Auf diese Weise leistet die Studie einen entscheidenden Beitrag fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Grundstruktur des Ă€gyptischen Tempels.
Studien zum spĂ€tklassischen und frĂŒhhellenistischen StĂ€dtebau in Arkadien, der Dodekanes und Makedonien. TombrĂ€gel, Martin. 2018. 236 S. 75 Abb. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-19698-7 Harrassowitz Verlag
Buchillustration im 18. Jahrhundert. MGH - Die Urkunden der Dtsch.en Könige und Kaiser (14,5). Jung, Sandro. Kleine artige Kupfer. 2018. 150 S. 92 Abb. 24 x 16 cm. EUR 16,80. ISBN: 978-3-447-10931-4 Harrassowitz Verlag
Das 18. Jahrhundert stellt eine BlĂŒtezeit der literarischen Buchillustration dar, in der Ausgaben mit ganzseitigen Kupfern und Vignetten ausgestattet werden, die nicht nur zur AttraktivitĂ€t des Buches beitragen, sondern Lesern auch zentrale rezeptionsĂ€sthetische Informationen liefern. WĂ€hrend bisherige Forschungen gezeigt haben, dass literarische Illustrationen sowohl Leseerfahrung widerspiegeln als auch als Produkte vermarktungsfördernder kĂŒnstlerischer Auseinandersetzung mit einem Text zu verstehen sind, steht eine Untersuchung der Illustrationen in Ausgaben von literarischen Bestsellern wie Daniel Defoes Robinson Crusoe (1719) oder James Thomsons The Seasons (1730), die ĂŒber die Grenzen des Ursprungslandes hinaus verbreitet wurden, bis heute aus.
Sandro Jung betrachtet in seiner Studie sowohl Texte, die als internationale Bestseller in illustrierten Übersetzungen einem deutschsprachigen Publikum zugĂ€nglich gemacht wurden als auch deutsche Werke, die in Anlehnung an Illustrationsmoden in England und Frankreich durch Kupferstiche bereichert wurden. Besondere Aufmerksamkeit wird im Jahrhundert der Anglophilie deutschen Illustrationen fĂŒr die Übersetzungen englischer Werke gewidmet. Illustrationen fĂŒr die pastorale und naturbeschreibende sowie fĂŒr die komische und religiöse Dichtung werden ebenso in den Blick genommen wie diejenigen fĂŒr Kinderliteratur. Zudem werden illustrierte englische, deutsche und französische Prachtausgaben vorgestellt und in die transnationale Betrachtung von Buchillustration miteinbezogen.
Teil 5: 1222–1226. Mitwirkung (sonst.) Höflinger, Klaus; Spiegel, Joachim; Friedl, Christian; Gutermuth, Katharina. Die Urkunden Friedrichs II. 2018. Latein; Dtsch. 1118 S. 42 Abb. 30 x 21 cm. EUR 230,00. ISBN: 978-3-447-10753-2 Harrassowitz Verlag
Der fĂŒnfte Band der Urkunden Friedrichs II. umfasst die Diplome und Mandate von September 1222 bis zum geplanten Hoftag von Cremona im Juni 1226. Dieser Teilband mit 270 Urkunden und einem Nachtrag zum ersten Band zeigt die gesamte Bandbreite der kaiserlichen Herrschaft: Neben EmpfĂ€ngern und BegĂŒnstigten aus Deutschland und dem „Regnum Arelatense“ finden sich vor allem EmpfĂ€nger aus dem Königreich Sizilien und Norditalien. In dieser Zeit der sich zusehends konsolidierenden Kanzlei wird die Form des feierlichen Privilegs entwickelt, wie sie in ihrer höchsten Ausformung bis zum Ende der Herrschaft des Kaisers verbindlich bleiben sollte. Seit Dezember 1225 fĂŒhrte Friedrich II. nach seiner Heirat mit Isabella, der Erbin des Königreichs Jerusalem, den Titel eines „Romanorum imperator semper augustus, Ierusalem et Sicilie rex“. Sein Handeln als Kaiser wurde neben der beginnenden Konfrontation mit den norditalienischen Kommunen vor allem durch die Auseinandersetzungen mit Papst Honorius III. bestimmt. Eine Reihe von Urkunden ist von herausragender Bedeutung und auch fĂŒr Nichtspezialisten in der Geschichte des Staufers von Interesse, etwa die GrĂŒndung der UniversitĂ€t von Neapel von Juni 1224 (D 1079), der LĂŒbecker Reichsfreiheitsbrief von Mai 1226 (D 1169) und die in der Forschung umstrittene Goldbulle von Rimini fĂŒr den Deutschen Orden, die das Datum MĂ€rz 1226 trĂ€gt (D 1158). Die beiden Letzteren sind jeweils in Doppelausfertigung ausgestellt und heute noch im Original erhalten.
Raumkonzeptionen im frĂŒheren Zoroastrismus. Kosmische, kultische und soziale RĂ€ume. Rezania, Kianoosh. 2018. 432 S. 51 Abb., 24 x 17 cm. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-19583-6 Harrassowitz Verlag
Teutsche Liedlein des 16. Jahrhunderts. WolfenbĂŒtteler Hefte (36). Hrsg.: Aurnhammer, Achim; Rode-Breymann, Susanne; Mitwirkung (sonst.) Renno, Frederique. 2018. 384 S. 37 Abb., 23 Notenbeispiele. EUR 82,00. ISBN: 978-3-447-10933-8 Harrassowitz Verlag
Die internationale Jahrestagung des WolfenbĂŒtteler Arbeitskreise fĂŒr Renaissanceforschung 2014 widmete sich den Teutschen Liedlein des 16. Jahrhunderts. Gefragt wurde nach den vielfĂ€ltigen BezĂŒgen zwischen Text und Musik, nach dem sozialen Ort des Liedes im Spannungsfeld höfischer, stĂ€dtischer oder universitĂ€rer KunstausĂŒbung und Unterhaltungskultur, nach den Konvergenzen mit anderen Gattungen (vor allem dem Drama) und nach den wirkungsgeschichtlichen Aspekten der ‚teutschen Liedlein‘.
Der von Achim Aurnhammer und Susanne Rode-Breymann herausgegebene Sammelband vereint fĂŒnfzehn BeitrĂ€ge, die in ihrer interdisziplinĂ€ren Ausrichtung die unterschiedlichen Methoden der aktuellen Liedforschung reprĂ€sentieren und in musik- und texthistorischen Überblicken sowie in autor-, komponisten- und gattungsspezifischen Fallstudien unser Wissen um die Entwicklung des deutschen Liedes im literatur- und musikgeschichtlichen Kontext der Renaissance vertiefen. WĂ€hrend im ersten Teil des Bands musikalische Quellen unter neuen Forschungsperspektiven beleuchtet werden, bestimmen Studien zu einzelnen LiederbĂŒchern und Komponisten den zweiten Teil, die AufsĂ€tze des dritten Teils widmen sich rezeptionsĂ€sthetischen Aspekten der Teutschen Liedlein. Das VerhĂ€ltnis von Musik und Text, die Konjunktur bestimmter Liedtexte, strophischer Formen und musikalischer Elemente sowie Themen und Topoi der Texte werden ebenso behandelt wie der soziale Ort des Liedschaffens und der Liedrezeption. Erörtert werden die Rolle prominenter Dichterkomponisten wie Leonhard Lechner, Valentin Haußmann oder Orlando di Lasso sowie die Funktion, Verbreitung und Pluralisierung der Gattung je nach AuffĂŒhrungsort.
Wandering Aramaeans - Aramaeans Outside Syria. Textual and Archaeological Perspectives. Hrsg.: Berlejung, Angelika; SchĂŒle, Andreas; Maeir, Aren M. 2018. Engl. 298 S. 11 Abb. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-19576-8 Harrassowitz Verlag
Herzog August Bibliothek WolfenbĂŒttel. MuseumsfĂŒhrer. WolfenbĂŒtteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung (35). 2018. 136 S. 100 Abb. 20 x 12 cm. EUR 7,80. ISBN: 978-3-447-10934-5 Harrassowitz Verlag
Als achtes Weltwunder wurde die 1572 gegrĂŒndete Herzog August Bibliothek schon vor gut 300 Jahren gefeiert. Sie war zur Zeit des Todes von Herzog August 1666 eine der berĂŒhmtesten fĂŒrstlichen BĂŒchersammlungen und, was die Zahl der Drucke anlangt, wohl die grĂ¶ĂŸte Bibliothek der Welt, die Sammlung mittelalterlicher Handschriften gehörte zu den bedeutendsten in Europa. BerĂŒhmte Bibliothekare wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Gotthold Ephraim Lessing bauten die Bibliothek weiter aus. In ihrer bewegten Geschichte Ă€nderte sie hĂ€ufig ihr Gesicht, zuletzt wurde in den 1960er Jahren das HauptgebĂ€ude neu gestaltet. In den vergangenen Jahrzehnten entstand die heutige internationale Forschungs- und StudienstĂ€tte, die neben ihren unvergleichlichen BĂŒcherschĂ€tzen ihren einmaligen Ruf in der Welt begrĂŒndete.
Mit diesem MuseumsfĂŒhrer prĂ€sentiert sich die Herzog August Bibliothek ihren Besuchern, ihren Benutzern und ihren GĂ€sten in ihren verschiedenen Facetten als außeruniversitĂ€re Forschungseinrichtung, als wissenschaftliche Bibliothek und als Museum. Vorgestellt werden einige herausragende Handschriften, wie das berĂŒhmte Evangeliar Heinrichs des Löwen und der illustrierte Sachsenspiegel. Informationen zu den Handschriften des Hauses, zur frĂŒhen Buchherstellung, zu den Globen, zum Sammlungsschwerpunkt Deutsche Drucke des 17. Jahrhunderts, zu den MalerbĂŒchern und zur Sammlung Hermann Zapf ergĂ€nzen den Band. Ein Rundgang fĂŒhrt durch die musealen RĂ€ume der Bibliotheca Augusta, das Lessinghaus und das Bibliotheksquartier. Damit wird allen Interessierten ein handlicher Besucherguide geboten, der mit seiner Ă€sthetisch ansprechenden Gestaltung noch lange an den Besuch in der Herzog August Bibliothek erinnern wird.
Untersuchungen zum Gott Sobek und den Ă€gyptischen Krokodilgötter-Kulten von den AnfĂ€ngen bis zur Römerzeit. Teil 1: Ikonographie und theologische Konzeption. Teil 2: Kulttopographie und rituelle Wirklichkeit. Teil 3: Indices, Bibliographie und Tafeln. Ägyptologische Abhandlungen (74). Kockelmann, Holger. Der Herr der Seen, SĂŒmpfe und FlusslĂ€ufe. 2018. 896 S. 100 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-10810-2 Harrassowitz Verlag
Einer der Ă€ltesten, charakteristischsten und am besten bezeugten Vertreter des Ă€gyptischen Pantheon ist der Krokodilgott Sobek. UrsprĂŒnglich ein Ressortgott des Wassers und Garant von Fruchtbarkeit gewann er spĂ€testens Anfang des zweiten Jahrtausends weitere bedeutende Aspekte hinzu und ging synkretistische Verbindungen mit Re, Horus und Osiris ein. Die Krokodilnatur bestimmte die Konzeption des Gottes aber maßgeblich bis in spĂ€teste Zeit.
Holger Kockelmann legt hier die erste umfassende Untersuchung zu Sobek und anderen mit ihm eng verwandten Krokodilgöttern vor, die sĂ€mtliche Belegzeiten und Kultregionen einbezieht. TransdisziplinĂ€r werden dabei die unterschiedlichsten Quellen vernetzt: Ă€gyptische Bildzeugnisse und Texte, reale Kultobjekte, architektonische und archĂ€ologische Befunde an den Kultbauten, griechische papyrologische und epigrafische Quellen, hellenistische und römische Bildzeugnisse nebst Berichten der klassischen antiken Autoren. Auf dieser breiten Materialbasis ergrĂŒndet Teil 1 differenziert die Ikonografie des Gottes, die um ihn herum entwickelten vielschichtigen religiösen Vorstellungen sowie seine Wechselbeziehungen zu anderen Ă€gyptischen wie auslĂ€ndischen Gottheiten. Teil 2 widmet sich den diversen Gesichtspunkten des Kultes, insbesondere der Kulttopografie, dem Kultvollzug, Tempelausstattung und der rituellen Wirklichkeit an den Krokodilgötter-HeiligtĂŒmern mit einem besonderen Augenmerk auf Interferenzen zwischen dem Kult und der Konzeption des Sobek. Teil 3 bietet die Indices, Bibliografie und zahlreiche Tafeln.
Die Prozessionen der Kas und Hemusut in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit. Soubassementstudien VI. Studien zur spÀtÀgyptischen Religion (18). Ventker, Bettina. Garanten der Herrschaft. 2018. 390 S. 5 Tafel(n), 55 Abb. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10883-6 Harrassowitz Verlag
Der „Ka“ nimmt zu allen Zeiten eine zentrale und komplexe Rolle in der Ă€gyptischen Religion ein. Als LebenskrĂ€fte und Wesensaspekte des Sonnengottes tritt er in 14 namentlich benannten Ka-Aspekten (die Göttergruppe der „14 Kas des Re“) in diversen Quellen auf. Seit der Zeit Ptolemaios VIII. sind die 14 Kas des Re in der Gestalt von Gabenbringern im Sockelbereich belegt, wobei ihnen als weibliche Entsprechungen die Hemuset-Göttinnen zugeordnet werden. Obwohl in einem Zeitraum von ca. 250 Jahren in nicht weniger als elf HeiligtĂŒmern Prozessionen der Ka-Genien und der Hemuset-Göttinnen nachgewiesen werden können, ist ihnen in der Forschung bislang nicht dieselbe Aufmerksamkeit zuteil geworden wie anderen Prozessionstypen. Bettina Ventker geht in ihrem neuen Beitrag zu den Soubassementstudien der Frage nach, wodurch sich die Prozessionen der Kas und Hemusut auszeichnen, wie sie sich von anderen abgrenzen und welche spezifische Bedeutung den Genien in diesem Kontext zukommt. Hierzu werden alle Inschriften, bei denen es sich teilweise um Paralleltexte handelt, transliteriert, ĂŒbersetzt und kommentiert und mit weiteren Quellen zu den 14 Kas außerhalb der Soubassement-Dekoration in Beziehung gesetzt. Die erstmals vollstĂ€ndig analysierten Texte zeigen einen wesentlichen Aspekt des vielschichtigen Ka-Begriffes auf, der vor allem im Soubassement seinen Ausdruck findet: Die Ka-Aspekte garantieren als dynastisches Prinzip die LegitimitĂ€t und KontinuitĂ€t der weltlichen und göttlichen Herrschaftsordnung.
Codex Udalrici. MGH - Die Briefe der Deutschen Kaiserzeit (10). Hrsg.: Nass, Klaus. 2017. 748 S. 3 Abb., 111 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-10946-8 Harrassowitz Verlag
Der Codex Udalrici ist eine umfangreiche Textsammlung des Bamberger Geistlichen Udalrich aus dem frĂŒhen 12. Jahrhundert. Er enthĂ€lt 395 Texte (davon 228 Briefe, 113 Urkunden und 22 Gedichte), von denen knapp die HĂ€lfte ausschließlich hier ĂŒberliefert sind. Unter ihnen befinden sich bedeutende Dokumente zur Reichs- und Kirchengeschichte des spĂ€ten 11. und frĂŒhen 12. Jahrhunderts, womit die Sammlung eine der wichtigsten Quellen zum Investiturstreit darstellt. Der von Klaus Nass herausgegebene Band 10 der Briefe der deutschen Kaiserzeit ist die erste vollstĂ€ndige kritische Edition des Codex Udalrici, die schon seit 1831 auf dem Programm der Monumenta Germaniae Historica steht. Sie beschrĂ€nkt sich nicht auf die reine Textkonstitution, sondern berĂŒcksichtigt auch die Überlieferung der Texte außerhalb des Codex Udalrici, um so Udalrichs Vorlagen und Arbeitsweise bestimmen zu können. Die Einleitung bietet zudem neue Erkenntnisse ĂŒber die Quelle: Die einzelnen Textschichten werden voneinander abgegrenzt (Widmungsfassung von 1125, ErgĂ€nzungen und Fortsetzung um 1134) und Uldarich wird mit dem 1127 verstorbenen Bamberger Domkustos identifiziert. Zudem wird aufgezeigt, dass der Codex nicht als Mustersammlung, sondern als Lesebuch und Handreichung fĂŒr angehende PrĂ€laten aus dem Bamberger Domkapitel gedacht war.
Julius Kurth (1870–1949).. Berliner Japansammler, Gelehrter und Pfarrer. Mit seinem unveröffentlichten Sharaku-Schauspiel. Asien- und Afrikastudien der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin (51). Hrsg.: Walravens, Hartmut; Beitr.: Kuwabaru, Setsuko. 2017. 226 S. 58 Abb. 24 x 17 cm. EUR 52,00. CHF ISBN: 978-3-447-10950-5 Harrassowitz Verlag
Der Pfarrer, Sammler und Wissenschaftler Julius Kurth (1870–1949) hat sich insbesondere durch seine Sammlung Ă€gyptischer Kleinkunst, die sich heute in der UniversitĂ€t Halle-Wittenberg befindet, und durch zahlreiche Veröffentlichungen zum japanischen Farbholzschnitt einen Namen gemacht. WĂ€hrend seine Verdienste auf Ă€gyptologischem Gebiet von archĂ€ologischer Seite bereits durch einen vorzĂŒglichen Bestandskatalog gewĂŒrdigt sind, stand eine Darstellung und Wertung seiner ĂŒbrigen Leistungen noch aus.
Der von Hartmut Walravens herausgegebene Band verzeichnet und bespricht Kurths sĂ€mtliche Publikationen. Von besonderer Bedeutung sind seine Monographien ĂŒber die japanischen Maler und HolzschnittkĂŒnstler Utamaro, Harunobu und Sharaku sowie seine Geschichte des japanischen Holzschnitts, die zwischen 1925 und 1929 in drei Auflagen und drei GroßquartbĂ€nden erschien. Kurth, der Japanisch als Autodidakt gelernt hat, hatte bereits 1904 von der geheimnisvollen Persönlichkeit Sharakus fasziniert ein Schauspiel verfasst, das im vorliegenden Band nun erstmals veröffentlicht wird. Kurths eigene Holzschnittsammlung, die eine wichtige Grundlage fĂŒr seine Arbeiten bildete, wurde von seinen Erben verĂ€ußert. Doch anhand der Abbildungen und Verweise in Kurths Veröffentlichungen lĂ€sst sich wenigstens ein Teil der Kollektion rekonstruieren.
ErgĂ€nzt wird der Band durch die Briefe des Zeichners und ExlibriskĂŒnstlers Franz von Bayros (1866–1924) an Kurth und durch einen gesonderten Beitrag der Kunsthistorikerin Setsuko Kuwabara zu Kurths Interesse fĂŒr Japan-Exlibris.
Schwabenspiegel und Augsburger Stadtrecht. MGH-Schriften (73). WĂŒsthof, Lucas. 2017. 3668 S. 5 Abb. 22 x 16 cm. EUR 74,00. ISBN: 978-3-447-10840-9 Harrassowitz Verlag
Der Schwabenspiegel – eine große Unbekannte unter den deutschen RechtsbĂŒchern – der noch heute in knapp 400 Handschriften ĂŒberliefert ist, widmet sich mit großer Detailfreude einer Vielzahl von Rechtsproblemen, deutet sie vor dem Hintergrund der spĂ€tmittelalterlichen Gesellschaft und ist so im wahrsten Sinne des Wortes ein „Spiegel“ seiner Zeit.
Lucas WĂŒsthof widmet sich diesem Klassiker der deutschen Rechtsgeschichte und untersucht seine engen Parallelen zum Augsburger Stadtrecht von 1275/76. Der Zusammenhang von Schwaben- und Deutschenspiegel spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Quellen des Schwabenspiegels, die Frage nach OralitĂ€t und Schriftlichkeit sowie nach dem Einfluss stĂ€dtischer Rechtsgewohnheiten auf das Rechtsbuch. Die AnklĂ€nge des Stadtrechts an lĂ€ndliche Rechtsgewohnheiten und auch die Existenz eines stĂ€dtischen Lehenrechts zeigen, dass eine deutliche Trennung im Augsburger Stadtrecht nicht vollzogen wurde. So entstanden fall- und praxisbezogene Rechtssammlungen in denen sich regionale und stĂ€dtische Eigenheiten sowie Rechtsfiguren aus dem Reich der Mythen und Sagen miteinander verbanden. So schwierig eine verbindliche Einordnung der beiden Rechtsquellen in ein Rezeptionsgebilde bleibt, umso leichter lĂ€sst sich feststellen, dass der Schwabenspiegel zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist: Nach den Unsicherheiten des Interregnums diente er zunĂ€chst als identitĂ€tsstiftendes Element im sĂŒddeutschen Rechtsraum und war spĂ€ter bis weit ĂŒber die sĂŒddeutschen Landesgrenzen hinaus verbreitet, damit stand er ebenso wie der Sachsenspiegel in einer europĂ€ischen Tradition.
Katalog der festlÀndischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen). Gesamtregister. Bearbeitet von Birgit Ebersperger. Bischoff, Bernhard. 2017. 322 S. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10912-3 Harrassowitz Verlag
Der als Ergebnis jahrzehntelanger Forschungsarbeit von dem PalĂ€ographen und langjĂ€hrigen MĂŒnchener Ordinarius fĂŒr Mittellateinische Philologie Bernhard Bischoff verfasste Katalog verzeichnet – mit Ausnahme der insularen und der westgotischen – die erhaltenen Handschriften und Fragmente des 9. Jahrhunderts. Diese fĂŒr die Überlieferung der klassischen und patristischen Literatur so bedeutende Epoche war auch fĂŒr die Schriftentwicklung immens fruchtbar; der Katalog ermöglicht einen GesamtĂŒberblick ĂŒber die erhaltenen Handschriften des 9. Jahrhunderts und eröffnet so neue Erkenntnisse ĂŒber die Buchproduktion und die Schriftentwicklung in bereits bekannten wie auch bislang unbehandelten Skriptorien.
Die drei aus dem Nachlass von Birgit Ebersperger herausgegebenen BĂ€nde bieten höchst reichhaltige und vielfĂ€ltige Informationen, die durch den nun vorliegenden Registerband erschließbar werden. Neben den aus den BĂ€nden I–III zusammengefĂŒhrten Registern der Schreiborte und Schriftprovinzen und den Registern der zitierten Handschriften wurden zusĂ€tzliche Register neu erarbeitet: Ein Autoren- und Werkregister, ein Sachregister, ein Personenregister, ein Ortsregister sowie Register der Buchstabenformen, Ligaturen und KĂŒrzungen.
Regional History and the Coin Finds from Assur. From the Achaemenids to the Nineteenth Century. Heidemann, Stefan; Butcher, Kevin. Engl.; Dtsch. 2017. 160 S. 51 meist fb. Abb. 5 Tabelle(n), 2 Landkarte(n). 35 x 24 cm. Gb. EUR 82,00. ISBN: 978-3-447-10761-7 Harrassowitz Verlag
In July 1914, the excavation of one of the most significant capitals in human history, Assur, ended successfully. After a division of finds, the objects were dispatched to Berlin on the eve of the First World War. Assur is currently the most important reference site for coin finds in northern Iraq. They constitute an independent source for the history of the settlement, the Tigris region, and for coin circulation after the fall of the Assyrian empire in 614 BC, from the Achaemenid to the late Ottoman empire. These coin finds fill an important gap in the history of Assur, whose name in the post-Assyrian period is hardly attested to. For the Arsacid period, the coin finds highlight the surprising permeability of the border from the Roman provinces to Arsacid north-eastern Mesopotamia.
With the Sasanian conquest in about 240/1, life in Assur apparently stopped. For the following 1,600 years we can distinguish at least three separate settlement phases, and almost each phase corresponds to changing names for the city. While we do not know what the settlement between the 7th and 8th century was called, in the 12th and 14th centuries it was referred to as al-Aqr. For this period, we have more literary references to its history, at least compared with the preceding 1,800 years. The coin finds, together with the textual references, allow for an insight into the political and economic development of “a large village”. For the 17th and 18th centuries, the coins point to a revived settlement, now under the name of Qal`at Shirqat.
The Case of the Zagros in the First Millennium BCE. Classica et Orientalia (18). Balatti, Silvia. Mountain Peoples in the Ancient Near East. Engl. 2017. 452 S. 1 Schaubild(er), 18 Abb., 22 Tafel(n), 3 Tabelle(n), 3 Diagramm(e). 24 x 17 cm. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-19638-3 Harrassowitz Verlag
Since Prehistory, communities principally engaged in herding activities have occupied the intermontane valleys and plains of the Zagros (Western Iran). Relations, tensions and cultural exchange between the inhabitants of the mountains and the Mesopotamian plains already occurred during the Bronze Age. These contacts increased in the course of the 1st millennium BCE, as is suggested by Near Eastern and subsequently by Greek and Latin sources which provide us with numerous new names of peoples living in the Zagros. The present volume investigates the social organisation and life style of the peoples of the Zagros Mountains in the 1st millennium BCE and deals with their relationships with the surrounding environment and with the political authorities on the plains.
Among these peoples, for example, were the ‘fierce’ Medes, breeders and purveyors of fine horses, the Manneans, who inhabited a large territory enclosed between the two contending powers of Assyria and Urartu, and the ‘warlike’ Cosseans, who bravely attempted to resist the attack of Alexander the Great’s army. The Southern Zagros Mountains, inhabited by mixed groups of Elamite and Iranian farmers and pastoralists, were also of key importance as the home of the Persians and the core area of their empire. Starting from Fars, the Persians were able to build up the largest empire in the history of the ancient Near East before Alexander.
The interdisciplinary approach adopted in this study, which juxtaposes historical records with archaeological, zooarchaeological, palaeobotanical and ethnographic data, provides a new, holistic and multifaceted view on an otherwise little-known topic in ancient history.
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