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Constructing Authority. Prestige, Reputation and the Perception of Power in Egyptian Kingship. Budapest, May 12–14, 2016. Königtum, Staat und Gesellschaft frĂŒher Hochkulturen (4,5). Hrsg.: Bacs, Tamas A.; Beinlich, Horst. 8. Symposium zur Ă€gyptischen Königsideologie/8th Symposium on Egyptian Royal Ideology. Engl. 2017. 296 S. 81 Abb., 1 Landkarte(n). 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-19705-2 Harrassowitz Verlag
Royal ideology constitutes one of the key topics that had an enormous impact on all aspects of ancient Egyptian culture. Therefore, it is not surprising that in the series of conferences "Tagung zur Königsideologie" meetings have regularly been organized since 1995 to bring together scholars working on various aspects of this topic. The 8th session took place in Budapest in May 2016 focusing on “Prestige, Reputation and the Perception of Power in Egyptian Kingship”.
TamĂĄs A. BĂĄcs, The Pride of the Ramessides: a Note on a Late Ramesside King-List
Horst Beinlich, Der Herrschaftsbereich als Prestige-Objekt
Monika Dolinska, Birds and Felines in Royal Iconography
Elizabeth Eltze, The Creation of Royal Identity and Ideology through Self-Adornment: The Jewels of Ancient Napata and Meroë
Christopher Eyre, Calculated Frightfulness and the Display of Violence
Shih-Wei Hsu, Images of the Pharao
JiřĂ­ JanĂĄk and Filip Coppens, The Near and the Distant King. Two Oppositions in the Concept of Divine Authority of the Egyptian King
Dieter Kurth, The wnn-Formula in the Ritual Scenes of the Late Temples and the Presence of the King
Ewa Laskowska-Kusztal, The “Centre for Development” of the Royal Authority in Kalabsha
Ulrich Luft, The Gate of Power
Massimiliano Nuzzolo, Human and Divine: the Royal Paradigm in Fifth Dynasty Egypt
Christine Raedler, Creating Authority - The High Priest of Osiris Wenennefer and a Special Kind of Deification of Ramesses II
Anthony Spalinger, Ramesses III at Medinet Habu: Sensory Models
Carola Vogel, From Power to Reputation and Vice Versa: The Relationship between Thutmosis III and Senuseret III Reconsidered
Festschrift fĂŒr Linda-Marie GĂŒnther zum 65. Geburtstag. Philippika (116). Hrsg.: Beck, Hans; Eckhardt, Benedikt; Michels, Christoph; Richter, Sonja. Von Magna Graecia nach Asia Minor. 2017. 376 S. 71 Abb., 1 Landkarte(n), 4 Diagramm(e), 1 Tabelle(n), 1 Frontispiz. 24 x 17 cm. EUR 74,00. ISBN: 978-3-447-10907-9 Harrassowitz Verlag
Das Grab des Qa‘a. Architektur und Inventar. Engel, Eva-Maria; Beitr.: Hikade, Thomas. ArchĂ€ologische Veröffentlichungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts (UF899), Band: 100. 2017. XXIV/600 S. 400 Abb., 72 Tabellen, 48 fb. Abb. Gb. EUR 158,00 ISBN: 978-3-447-10876-8 Harrassowitz Verlag
Der letzte König der 1. Dynastie, Qa’a, wurde gegen 2800 v.Chr. in Umm el-Qaab bestattet. In dem unterirdischen LehmziegelgebĂ€ude ist die königliche Grabkammer von RĂ€umen fĂŒr weitere Bestattungen und Magazinen fĂŒr Beigaben umgeben. Das Grab wurde im Laufe der ĂŒber 20-jĂ€hrigen Regierungszeit des Königs mehrfach an geĂ€nderte Anforderungen angepasst und erweitert, wie die hier prĂ€sentierten Ergebnisse der Nachuntersuchungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts in Kairo zeigen konnten. Durch diese VerĂ€nderungen stellt das Grab ein typologisches Bindeglied zwischen den GrĂ€bern der 1. Dynastie in Abydos und der 2. Dynastie in Saqqara dar. Die Verteilung der Funde innerhalb des Grabes wiederum spiegelt das VerhĂ€ltnis des Königs zu seiner Umwelt wider: Beigaben und Personen in den NebengrĂ€bern sollten als Abbild des Hofstaats der Versorgung des Königs im Jenseits dienen.
Bei den Ende des 19. Jahrhunderts begonnenen Ausgrabungen in Umm el-Qaab wurden Umschichtungen des beweglichen Inventars der GrĂ€ber vorgenommen, sodass das Fundmaterial in originĂ€re Bestandteile der Grabausstattung und Beigaben einerseits sowie intrusive Objekte andererseits genau getrennt werden musste. So kann die datierende Funktion der Artefakte aus dem Grab des Qa’a gewĂ€hrleistet und an anderen GrabungsplĂ€tzen als Referenz fĂŒr das Ende der 1. Dynastie herangezogen werden.
Studien zum spĂ€tklassischen und frĂŒhhellenistischen StĂ€dtebau in Arkadien, der Dodekanes und Makedonien. Philippika (114). TombrĂ€gel, Martin. 2017. 236 S. 75 Abb. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-10902-4 Harrassowitz Verlag
Im 4. Jahrhundert v.Chr. werden drei Regionen der östlichen Mittelmeerwelt durch urbanistische Maßnahmen tiefgreifend umgestaltet. WĂ€hrend in Arkadien mit Megalopolis eine neue Metropole entsteht, folgen in der Dodekanes auf die NeugrĂŒndung von Rhodos die StĂ€dtebauprojekte von Halikarnassos, Kos, Knidos und Myndos und in Makedonien baut König Archelaos Pella zu seiner neuen Hauptstadt aus.
Martin TombrĂ€gel rekonstruiert in seiner Studie Verlauf, Ursachen und HintergrĂŒnde der stĂ€dtebaulichen VorgĂ€nge in diesen drei Regionen unter BerĂŒcksichtigung neuerer Ausgrabungsergebnisse. Dabei gilt das Hauptinteresse den urbanistischen Errungenschaften der neuen spĂ€tklassischen StĂ€dte, in denen u.a. mit der Gestaltung individueller Stadtbilder experimentiert wird. TombrĂ€gel nĂ€hert sich seiner Fragestellung unter BerĂŒcksichtigung zweier ĂŒbergreifender Forschungsdiskurse: Einerseits wird analysiert, inwieweit sich die naturrĂ€umlichen, geopolitischen und ökonomischen Unterschiede der jeweiligen Regionen auf den Verlauf der StĂ€dtebauprojekte ausgewirkt haben, andererseits ist mit der Untersuchung ein methodenkritischer Ansatz verbunden, der danach fragt, wie literarische und archĂ€ologische Quellen einzeln und zusammenhĂ€ngend historisch interpretiert werden können.
Akten des 6. Internationalen Kolloquiums zum Thema »Vorderasien im Spannungsfeld klassischer und altorientalischer Überlieferungen« aus Anlass der 80-Jahr-Feier der Entdeckung des Festungsarchivs von Persepolis Landgut Castelen bei Basel, 14.–17. Mai 2013. Classiet Orientalia (17). Hrsg.: Jacobs, Bruno; Henkelman, Wouter F. M.; Stolper, Matthew W. Die Verwaltung im AchĂ€menidenreich – Imperiale Muster und Strukturen. Administration in the Achaemenid Empire – Tracing the Imperial Signature. Engl.; Franz.; Deutsch. 2017. 888 S. 64 Tabelle(n), 2 Diagramm(e), 134 Abb., 1 Landkarte(n), 1 graphische Darstellung(en). 24 x 17 cm. Gb. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-10793-8 Harrassowitz Verlag
In den vergangenen Jahrzehnten sind zahlreiche lokale Archive und andere PrimĂ€rquellen der AchĂ€menidenzeit neu erschlossen oder weiter aufgearbeitet worden, darunter insbesondere das Tontafelarchiv aus der Festungsmauer der Zitadelle von Persepolis und die Korrespondenzen der Satrapen von Baktrien und Ägypten mit ihren Untergebenen. Zahlreiche BeitrĂ€ge dieses Bandes versuchen, die VorgĂ€nge, die diese Quellen dokumentieren, als Protokolle von AblĂ€ufen innerhalb eines reichsumspannenden Netzwerks der Verwaltung zu verstehen und einzuordnen. Dabei werden wiederkehrende Muster erkennbar, und es zeichnet sich eine Systematik von Hierarchien und Strukturen ab. Zu den Bereichen, die die Verwaltung regelte, gehörten u.a. die Versorgung von Reisenden und damit die Sicherung der Kommunikation zwischen dem Reichszentrum und seinen Provinzen, aber auch der Unterhalt von Arbeitern, die zur Verrichtung ihrer Dienste aus anderen Provinzen ins persische Kernland entsandt worden waren.
Andere BeitrĂ€ge konfrontieren die PrimĂ€rquellen mit Informationen, die die klassische Überlieferung zur Verwaltung des AchĂ€menidenreichs bietet. Bei dieser GegenĂŒberstellung dient die PrimĂ€rĂŒberlieferung als Korrektiv und Interpretationshilfe. In Kombination fĂŒhren beide Herangehensweisen zu Ă€hnlichen Ergebnissen: Nicht UmbrĂŒche und spontanes Krisenmanagement, sondern KontinuitĂ€t und StabilitĂ€t erweisen sich als bestimmende Charakteristika der Reichsverwaltung und als wichtige Garanten fĂŒr die beispiellose Ausdehnung und die BestĂ€ndigkeit des ersten Weltreichs der Geschichte.
Episteme in Bewegung. (9). Hrsg.: Cancik-Kirschbaum, Eva; Kahl, Jochem; Lee, Eun-Jung; Engert, Michaela. Collect and Preserve: Institutional Contexts of Epistemic Knowledge in Pre-modern Societies. Engl. 2017. 177 S. 48 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-10829-4 Harrassowitz Verlag
The use of writing for the preservation and transmission of administrative, scientific, literary and sacred knowledge has a long history. From the third millennium BCE on, many forms of social processes – intellectual, religious, political and others – have been increasingly materialized in the form of a variety of document types (tablets, bones, papyri, scrolls, parchments, books). Some of them were collected in archives or libraries that were dependent on royal palaces, governmental institutions and temples but also in private contexts.
The publication Collect and Preserve assembles a number of studies devoted to material aspects of collecting texts in ancient Egypt, Mesopotamia, Qumran, Medieval Japan, and Korea under the Chosŏn-Dynasty (1392–1910).
Auf Grundlage der Vorarbeiten von Hans Martin Schaller. MGH - Hilfsmittel (30). Hrsg.: Stöbener, Kristina; Thumser, Matthias. Handschriftenverzeichnis zur Briefsammlung des Thomas von Capua. 2017. 214 S. 23 x 19 cm. Gb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-10680-1 Harrassowitz Verlag
Die Briefsammlung des Kardinals Thomas von Capua († 1239) gilt als die Ă€lteste der großen kurialen Briefsammlungen des 13. Jahrhunderts. Im Zuge seiner VerwaltungstĂ€tigkeit war Thomas an der Herstellung zahlreicher pĂ€pstlicher Schreiben beteiligt und pflegte dabei einen ausgesuchten Briefstil. In diesem Zusammenhang verfasste er eine didaktisch-theoretische Ars dictandi und schuf den Grundstock zu der Briefsammlung, die seinen Nachruhm begrĂŒndet hat. Sie ist in zwei Redaktionen ĂŒberliefert, zum einen in der sogenannten PrimĂ€rtradition, die zu Lebzeiten des Kardinals entstand, zum anderen in der in zehn BĂŒcher gegliederten Summa dictaminis aus den Jahren nach 1268. Das Verzeichnis enthĂ€lt 88 Beschreibungen von Handschriften mit der Briefsammlung, davon 74 mittelalterliche Zeugen der Summa dictaminis, von denen rund zwei Drittel den Briefbestand mehr oder weniger vollstĂ€ndig enthalten. Ausgangspunkt der Beschreibungen waren umfassende Aufzeichnungen, die sich im Nachlass von Hans Martin Schaller († 2005) gefunden haben. Der Band steht in enger Verbindung mit dem von Schaller 2002 veröffentlichten Handschriftenverzeichnis zur Briefsammlung des Petrus de Vinea (MGH Hilfsmittel 18), in das bereits zahlreiche Kodizes mit Thomas-Briefen eingegangen sind. Zusammen sollen die beiden Verzeichnisse der Vorbereitung einer kritischen Edition der Briefsammlung des Thomas von Capua dienen und zugleich die Briefforschung befördern.
Philippika (113). Matijevi?, KreĆĄimir. Die lex sacra von Selinunt: Totenmanipulation in der Archaik und Klassik. 2017. 132 S. 6 Abb. 24 x 17 cm. Kt. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-10891-1 Harrassowitz Verlag
In der griechischen Archaik entwickelte sich die Vorstellung, dass Tote mithilfe von Bildnissen (Puppen, Figuren etc.) manipuliert werden können, sei es, um sie sich dienstbar zu machen oder sie zu bannen. Ausgehend von der erstmals in den 1990er Jahren publizierten lex sacra von Selinunt auf Sizilien, einer langen griechischsprachigen Inschrift mit Opferanweisungen, diskutiert und analysiert KreĆĄimir Matijević alle weiteren relevanten literarischen, epigrafischen und archĂ€ologischen Quellen, die Aufschluss darĂŒber geben, wie die Griechen ihre Toten instrumentalisierten. Es wird nachgewiesen, dass der wahrscheinliche Ursprungsort dieses Ritus in Mesopotamien liegt, wo Figuren benutzt wurden, um auf tote, aber auch lebende Menschen sowie auf DĂ€monen einzuwirken. Wie bei Voodoo-Ritualen konnten im Zweistromland Puppen auch zu Zwecken der Heilung von Krankheiten eingesetzt werden. Matijević zeigt, dass die von Teilen der Forschung vertretene Ansicht, die Griechen hĂ€tten diesen Brauch bereits in der Bronzezeit, also im 2. Jahrtausend v.Chr. gekannt, nach Auswertung der Quellen nicht haltbar ist. Auch die frĂŒhen Epen Homers und Hesiods zeigen noch keine Spur dieser Vorstellung, hier ist der Tote immer noch grundsĂ€tzlich machtlos. Erst in nachhomerischer Zeit erlangen die Toten mehr Einfluss ĂŒber die Welt der Lebenden, etwa zeitgleich mit dem Transfer entsprechender Riten vom östlichen Mittelmeerraum nach Griechenland, in denen verstorbene und lebende Menschen mittels Bildnissen manipuliert werden sollten.
Eine Untersuchung lateinischer Inschriften unter dem Aspekt der FĂŒrsorge. Philippika (110). Engfer, Katrin. Die private Munifizenz der römischen Oberschicht in Mittel- und SĂŒditalien. 2017. 337 S. 1 CD (mit Inschriftenkatalog), 2 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-10808-9 Harrassowitz Verlag
Bereits in der römischen Antike war Armut ein allgegenwĂ€rtiges PhĂ€nomen. Der Unterschied zur Moderne bestand jedoch darin, dass die Römer durch ihre vorchristlich-polytheistisch geprĂ€gte MentalitĂ€t eine andere Wahrnehmung und Wertung von Armut und den Armen hatten. Sie empfanden Armut als Schande, dementsprechend wurden bedĂŒrftige Menschen gering geschĂ€tzt und kaum beachtet, wĂ€hrend man heutzutage gemeinhin darum bemĂŒht ist, die LebensqualitĂ€t dieser Menschen durch karitative Maßnahmen öffentlicher oder privater Art zu verbessern.
Diese MentalitĂ€t spiegelt sich in den AusprĂ€gungen privater Stiftungen und Schenkungen aus der römischen SpĂ€trepublik und Kaiserzeit wider. Zusammengefasst unter der Bezeichnung Munifizenz konnten diese durchweg freiwillig erfolgten Aufwendungen die unterschiedlichsten Formen – von profanen Geldgeschenken ĂŒber die Errichtung öffentlicher Bauten bis hin zur Ausrichtung von Gladiatorenspielen und Festbanketten – annehmen.
Katrin Engfer untersucht anhand von lateinischen Inschriften aus dem mittel- und sĂŒditalischen Raum, wer die WohltĂ€ter und EmpfĂ€nger solcher privaten Zuwendungen waren. Zum einen zeigt sie dabei, was die römische Oberschicht tatsĂ€chlich zum Geben motivierte, zum anderen, ob und inwiefern Menschen, die von Armut betroffen und damit im besonderen Maße auf die UnterstĂŒtzung ihrer wohlhabenderen Mitmenschen angewiesen waren, von diesen Stiftungen und Schenkungen profitierten.
Kosmische, kultische und soziale RĂ€ume. Göttinger Orientforschungen, III. Reihe: Iranica. Neue Folge (14). Rezania, Kianoosh. Raumkonzeptionen im frĂŒheren Zoroastrismus. 2017. 432 S. 51 Abb., 30 Tabelle(n), 6 Landkarte(n), 4 graphische Darstellung(en). 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-10528-6 Harrassowitz Verlag
Raum ist wie Zeit eine der grundlegenden Kategorien unseres Denkens. Ihre Konzepte bleiben weder in unterschiedlichen Kulturkreisen noch in wechselnden Zeitperioden konstant, weshalb die Auseinandersetzung mit einem historischen KulturphĂ€nomen stets die Aufarbeitung dieser Kategorien in ihrem spezifischen Kulturkreis und ihrer spezifischen Zeitperiode erfordert. Auf Grundlage der Ă€ltesten sprachlichen und architektonischen Zeugnisse Irans vom 12. bis zum 4. Jahrhundert v.Chr. bietet Kianoosh Rezania erstmals eine umfassende Studie ĂŒber die Raumkonzeptionen im Zoroastrismus des alten Iran.
Ausgehend von aktuellen und historischen Raumtheorien werden die zoroastrischen RĂ€ume in kosmische, kultische und soziale RĂ€ume unterteilt. Die Darstellung der kosmischen RĂ€ume beschreibt Raumabstrakta in altiranischen Sprachen sowie zoroastrische Grenzziehungsprinzipien und fragt danach, welche Koordinatensysteme die Altiraner fĂŒr ihre Orientierung im Raum verwendeten und wie sie ihre kognitiven Karten in Text umwandelten. Hierzu gehört außerdem die ReprĂ€sentation des Weltbildes der Zoroastrier nach ihren Ă€lteren Textzeugnissen. An der Schnittstelle kosmischer und kultureller RĂ€ume finden sich TranszendenzrĂ€ume, die zum einen utopische zum anderen von Dichtern beschriebene RĂ€ume zur Kommunikation mit Göttern einschließen. Da die Studie Dynamiken und Wandlungsprozesse im rituellen Bereich nicht ausschließt, werden Rekonstruktionen von zoroastrischen RitualflĂ€chen in der avestischen Zeit ohne Einbezug jĂŒngerer Materialien prĂ€sentiert. DarĂŒber hinaus werden die rĂ€umlich reprĂ€sentierte Sozialstruktur der avestischen Gesellschaft sowie deren rĂ€umliche symbolische Ordnungen vorgestellt.
Werkeverzeichnis zu den Rhetorikdrucken Deutschlands 1450–1700. unter Mitarbeit von Michael Pelzer und Christine Thumm. Knape, Joachim. Mitwirkung (sonst.) Pelzer, Michael; Thumm, Christine. 2017. 542 S. 28 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-10889-8 Harrassowitz Verlag
Das Quellenverzeichnis zu den Rhetorikdrucken schafft erstmals eine Grundlage fĂŒr die umfassende Erforschung der frĂŒhneuzeitlichen Rhetorik- und Kommunikationsgeschichte Deutschlands sowie ihrer Theorie. Alle bis 1700 gedruckten lateinischen oder deutschsprachigen Werke zum Thema Rhetorik und Kommunikation aus der Feder deutscher Autoren sind mit ihren Erstdrucken bibliografisch erfasst und beschrieben. Da die Rhetorik historisch betrachtet das Thema der Kommunikation mit einschließt, werden auch Werke zur Predigtlehre, zur weltlichen Commentrhetorik (Verhaltens- oder Höflichkeitslehre einschließlich Tischzuchtenliteratur), zur Topik (Formel- und Sprichwörtersammlungen) und zu Brief- und Notariatslehren berĂŒcksichtigt. Der Band wird ergĂ€nzt durch ein Autorenlexikon (Gratia 60) und ein Repertorium (Gratia 61), das die hier bibliografisch erfassten deutschsprachigen Titel nĂ€her vorstellt.
Dichter und KĂŒnstler beim makedonischen König Archelaos. Philippika (112). Hecht, Christine. Zwischen Athen und Alexandria. 2017. 228 S. 1 Abb. 24 x 17 cm. Kt. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-10890-4 Harrassowitz Verlag
Antiken Zeugnissen zufolge haben sich am Ende des 5. Jahrhunderts v.Chr. verschiedene griechische Intellektuelle beim politisch weitsichtigen König Archelaos von Makedonien (413–399 v.Chr.) aufgehalten. Zu diesen zĂ€hlen die namhaften Tragiker Euripides und Agathon, der Dithyramben- und Nomendichter Timotheos von Milet, der Epiker Choirilos von Samos und der Maler Zeuxis. Ob es sich bei den Berichten ĂŒber diese Makedonienaufenthalte um tatsĂ€chliche Begebenheiten oder um ein in der antiken Tradition entstandenes fiktives Konstrukt handelt, kann nicht immer eindeutig entschieden werden.
Christine Hecht widmet sich in ihrer Untersuchung erstmals den poetischen bzw. – im Falle des Malers Zeuxis – kĂŒnstlerischen Werken dieser Intellektuellen, um die Frage nach der FiktionalitĂ€t der Makedonienzeugnisse zu erörtern. Ein wichtiges Ergebnis ihrer ausfĂŒhrlichen philologisch-stilistischen sowie musikalisch-akustischen Analysen ist, dass die Dichter und KĂŒnstler bei Archelaos poetische Gestaltungsformen und strukturelle PhĂ€nomene verwendet haben, die auf den ca. 100 Jahre spĂ€ter nachfolgenden Hellenismus vorausweisen. Die Gelehrten werden von der antiken Tradition also entweder fiktiv dem König Archelaos zugeordnet, um das „hellenistische“ Modell von Personen, die im Umfeld eines Herrschers arbeiten und produzieren, auf diesen wichtigen VorgĂ€nger Philipps II. und Alexanders d.Gr. rĂŒckzuprojizieren. Oder es lĂ€sst sich hier – sollten die berichteten Makedonienaufenthalte HistorizitĂ€t beanspruchen können – ein frĂŒhes Beispiel der Patronage Intellektueller aus Athen erkennen, wie sie vor allem fĂŒr das ptolemĂ€ische Alexandria prominent wurde.
Joachim von Fiore, Concordia Novi ac Veteris Testamenti. MGH - Quellen zur Geistesgeschichte des Mittelalters (28). Hrsg.: Patschovsky, Alexander. 2017. 1497 S. 32 Tafel(n), 6 Schaubild(er), 7 Tabelle(n). 15 x 11 cm. Gb. EUR 348,00. ISBN: 978-3-447-10679-5 Harrassowitz Verlag
Die Concordia Novi ac Veteris Testamenti ist das Hauptwerk Joachims von Fiore († 1202). Darin setzte sich Joachim so umfassend und grundlegend wie in keinem anderen zum Ziel, das mit seinem Namen unverwechselbar verbundene System einer Korrespondenz zwischen geschichtsprĂ€genden Ereignissen des Alten und des Neuen Testaments – das heißt der Kirchengeschichte als Weltgeschichte, bei der die Gottheit in ihrer dreieinigen Gestalt Regie fĂŒhrte und die auf ein bevorstehendes Zeitalter des Geistes zulief –, hermeneutisch zu erschließen, methodologisch zu begrĂŒnden und in der Sache ad oculos zu demonstrieren. Das Werk ist damit nichts weniger als die frĂŒheste Ausformung eines geschichtsphilosophischen Systems, das der Philosoph Karl Löwith in eine Reihe mit Hegel und Marx stellte. Nach Weite des Entwurfs, KomplexitĂ€t der Gedanken, Umfassendheit der erfassten BezĂŒge menschlicher Existenz, auch nach geistiger Klarheit, Stringenz der Argumentation und sprachlicher Kraft ist die Concordia ein StĂŒck Weltliteratur; allerdings eines, das es als solches erst noch zu erschließen gilt. Dazu liefert die vorliegende Ausgabe die Grundlage, in der das Werk erstmals vollstĂ€ndig einer kritischen Edition zugefĂŒhrt wurde, versehen mit einer Einleitung, die neben den ĂŒblichen AusfĂŒhrungen zu Entstehungszeit, Ratio editionis etc. vor allem den Gedankengang zu skizzieren sucht.
The Tomb of the Dogs at Asyut. Faunal Remains and Other Selected Objects. With contributions by Jochem Kahl and GĂŒnter Vittmann. Kitagawa, Chiori. The Asyut Project (SA865), Band: 9. Engl. 2017. VIII/ 195 S., 111 Abb. 39 Tabellen, 2 Karten. 30 x 21 cm. EUR 78,00 ISBN: 978-3-447-10666-5 Harrassowitz Verlag
This study seeks to add to the understanding of the history of Asyut and of archaeofauna by examining the osteofaunal remains from the Tomb of the Dogs on Gebel Asyut al-gharbi, with a particular focus on canids. Its objective is to shed more light on animals in ancient Egyptian society and religion, as well as on the various functions that Gebel Asyut al-gharbi (the western mountain of Asyut) fulfilled throughout the course of history.
Textual and Archaeological Perspectives. Leipziger Altorientalistische Studien (7). Hrsg.: Berlejung, Angelika; SchĂŒle, Andreas; Maeir, Aren M. Wandering Aramaeans - Aramaeans Outside Syria. Engl. 2017. 298 S. 1 Diagramm(e), 2 Schaubild(er), 10 Tabelle(n), 11 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-10727-3 Harrassowitz Verlag
The present volume contains the updated versions of the papers presented at the workshop “Wandering Arameans: Arameans Inside and Outside of Syria”, held at the Faculty of Theology of the University of Leipzig in October 2014. The intention of the workshop was to explore Aramean cultures and their impact on their neighbors, including linguistic influences.
The division of the volume into the sections “Syria and Palestine” and “Mesopotamia and Egypt” reflects the areas in which the presence of Arameans or of their language, Aramaic, in the first millennium BCE is visible. Arameans (including the Aramaic languages) in Syria, Palestine, Mesopotamia, and Egypt cannot be treated as a single entity but have to be carefully distinguished. The contributions in this volume show that identifying “Arameans” and defining pertinent identity markers is a difficult task. Interactions between Arameans, including their languages, and their neighbors were complex and depended on specific cultural and historical circumstances.
Parthika. Greek and Roman Authors’ Views of the Arsacid Empire / Griechisch-römische Bilder des Arsakidenreiches. Classiet Orientalia (15). Hrsg.: Wiesehöfer, Josef; MĂŒller, Sabine. Engl. 2017. 312 S. 7 Abb., 6 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-10764-8 Harrassowitz Verlag
Established in the third century BC, the multi-cultural and multi-lingual Arsacid Empire became Rome’s major opponent in the East from the first century BC to its end in the third century AD. According to a Roman idea, the orbis was evenly divided between the Parthians and the Romans. However, in the Arsacid Empire oral tradition prevailed and, for a long time, there was no Arsacid historiography concerning perception, reception and interpretation. Therefore, Greco-Roman views and images of the Parthians, Arsacids and their Empire predominated.
Focusing on literary depictions in ancient Greek and Roman literature and examining stereotypes, this volume brings together twelve papers on Greco-Roman perceptions and images of the Arsacid Empire. Part I consists of eight papers primarily concerned with re-assessments of Apollodorus of Artemita and Isidorus of Charax regarding their value as source of information on the Arsacid Empire. Part II contains four papers dealing with the images of the Arsacid Empire in the works of Josephus, Trogus-Justin, Tacitus and Arrian, viewed against their respective socio-political and cultural background.
Die Sicht auf die Welt zwischen Ost und West (750 v. Chr. – 550 n. Chr.). Looking at the World from the East and the West (750 BCE – 550 CE). Classiet Orientalia (12). Hrsg.: Rollinger, Robert. Dtsch; Engl. 2017. 350 S. 4 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 79,00. ISBN: 978-3-447-10370-1 Harrassowitz Verlag
Der vorliegende Band umfasst zehn BeitrĂ€ge, die bei der internationalen Tagung „World View and World Conception between East and West“ (19.-22. Juni 2013) im UniversitĂ€tszentrum Obergurgl, Tirol prĂ€sentiert wurden. AnlĂ€sslich der Emeritierung Reinhold Bichlers standen dort laufende Arbeiten zur Diskussion, die eines seiner zentralen Forschungsanliegen aufgreifen: die Konzeption von RĂ€umen, Zeiten und Weltbildern, ihre Verbreitung und ihr Sitz im Leben sowie die diskursive BeschĂ€ftigung mit diesen Weltbildern. Dabei stehen die mit Gewicht und Bedeutung aufgeladenen Konstruktionen einer ethnozentrisch angelegten Weltsicht und deren literarischer Niederschlag im Zentrum der Untersuchungen. Diese spannen einen breiten chronologischen und geografischen Bogen, der vom neuassyrischen Imperium des 8. Jahrhunderts v. Chr. bis zur spĂ€tantiken Reichsbildung Theoderichs an der Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. reicht. Auch wenn sich die Mehrzahl der BeitrĂ€ge mit Weltbildern und Weltkonzeptionen beschĂ€ftigt, die um den antiken Mittelmeerraum kreisen, so greifen doch einzelne BeitrĂ€ge wesentlich weiter aus und rĂŒcken den Indischen Ozean, Zentralasien oder gar die Oikumene in das nĂ€here Blickfeld. Allen BeitrĂ€gen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit einer Autorenperspektive, die in ihren Einzelschichten dekonstruiert und in einen konkreten historischen Kontext eingebettet wird.
Schein und Sein. Sichtbares und Unsichtbares in den Kulturen SĂŒdosteuropas. Forschungen zu SĂŒdosteuropa. Sprache - Kultur - Literatur (14). Hrsg.: Dahmen, Wolfgang; Schubert, Gabriella. 2017. 244 S. 81 Abb., 4 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-10877-5 Harrassowitz Verlag
Der Sammelband vereint die Ergebnisse des interdisziplinĂ€ren Symposiums „Schein und Sein / Sichtbares und Unsichtbares in den Kulturen SĂŒdosteuropas“, das vom 3. bis 5. Dezember 2015 an der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena stattfand. Historiker, Slavisten, Romanisten, Kulturwissenschaftler, Balkanologen, Soziologen und Politikwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und verschiedenen sĂŒdosteuropĂ€ischen LĂ€ndern nahmen an der vom Balkanologenverband (Berlin) organisierten und von der SĂŒdosteuropa-Gesellschaft, dem Schroubek Fonds Östliches Europa und der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena finanziell unterstĂŒtzten Veranstaltung teil.
Ziel war es, den spezifischen sĂŒdosteuropĂ€ischen Lesarten von Schein und Sein, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit aus interdisziplinĂ€ren Perspektiven auf die Spur zu kommen. Die Überlegungen kreisten um Fragen wie: Was wird in welchen Formen wahrgenommen und dargestellt oder nicht wahrgenommen bzw. unsichtbar gemacht? Welche KrĂ€fte, Ideen und Vorstellungen wirken darauf ein? Welche kulturellen Traditionen, gesellschaftlichen Ein- und AusschlĂŒsse produzieren Wahrnehmungsordnungen, Erkenntnisfelder und Machtstrukturen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vorliegende Band in folgenden Ansichten: A. Kommunikation und Alltagshandeln, B. Erinnern und Vergessen, C. Sozialverhalten und soziales Handeln, D. Glaube und Brauch, Imagination und Performanz, E. IdentitĂ€t, Selbst- und Fremdwahrnehmung.
The Case of the Zagros in the First Millennium BCE. Classiet Orientalia (18). Balatti, Silvia. Mountain Peoples in the Ancient Near East. Engl. 2017. 452 S. 18 Abb., 3 Diagramm(e), 1 Schaubild(er), 22 Tafel(n), 3 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-10800-3 Harrassowitz Verlag
Since Prehistory, communities principally engaged in herding activities have occupied the intermontane valleys and plains of the Zagros (Western Iran). Relations, tensions and cultural exchange between the inhabitants of the mountains and the Mesopotamian plains already occurred during the Bronze Age. These contacts increased in the course of the 1st millennium BCE, as is suggested by Near Eastern and subsequently by Greek and Latin sources which provide us with numerous new names of peoples living in the Zagros. The present volume investigates the social organisation and life style of the peoples of the Zagros Mountains in the 1st millennium BCE and deals with their relationships with the surrounding environment and with the political authorities on the plains.
Among these peoples, for example, were the ‘fierce’ Medes, breeders and purveyors of fine horses, the Manneans, who inhabited a large territory enclosed between the two contending powers of Assyria and Urartu, and the ‘warlike’ Cosseans, who bravely attempted to resist the attack of Alexander the Great’s army. The Southern Zagros Mountains, inhabited by mixed groups of Elamite and Iranian farmers and pastoralists, were also of key importance as the home of the Persians and the core area of their empire. Starting from Fārs, the Persians were able to build up the largest empire in the history of the ancient Near East before Alexander.
The interdisciplinary approach adopted in this study, which juxtaposes historical records with archaeological, zooarchaeological, palaeobotanical and ethnographic data, provides a new, holistic and multifaceted view on an otherwise little-known topic in ancient history.
Gutenberg-Jahrbuch 92 (2017). Jahrbuch der Gutenberg-Gesellschaft (92). Hrsg.: FĂŒssel, Stephan; Internationale Gutenberg-Gesellschaft. Franz.; Engl.; Dtsch. 2017. 288 S. 140 Abb. 30 x 21 cm. Leinen. EUR 85,00. ISBN: 978-3-447-10832-4 Harrassowitz Verlag
Das Gutenberg-Jahrbuch zeichnet sich als internationales buchwissenschaftliches Publikationsorgan durch seine große thematische Bandbreite aus. Die typografisch hochwertig gestalteten BĂ€nde mit ca. 300 Seiten beinhalten um die 25 FachbeitrĂ€ge in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Zentrales Anliegen des Gutenberg-Jahrbuchs ist die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Johannes Gutenbergs. Daneben wird eine weit gefĂ€cherte Palette an buchhistorischen, buchkĂŒnstlerischen, technischen und medientheoretischen Themen behandelt. Der Herausgeber Prof. Dr. Stephan FĂŒssel ist u.a. ordentliches Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins und Autor zahlreicher Publikationen vom FrĂŒhdruck bis zur Bedeutung des Buches in der Gegenwart.
Aus dem Inhalt (insgesamt ca. 15 BeitrÀge):
Lothar Schmitt, Ein neu entdecktes Blockbuch von Ludwig Maler zu Ulm
Huub van der Linden, A little-known copy of Vanden leven der heiligher vaderen Gouda: Leeu, 1480) with a provenance from Jan Philipsz and the monastery of St Margaret at Roomburg (Leyden)
Tobias Daniels, Sozialgeschichte des frĂŒhen Buchdrucks in Rom. Eucharius Silber (†1509) im Licht neuer Quellen
Gisela Möncke, Ulmer Drucke von Matthias Hoffischer 1523─1530
Francois Rouget, â€șPremieres ƒuvresâ€č de Philippe Desportes chez R. Estienne
Marvin J. Heller, Hebrew Printing in Verona – the press of Francesco de Rossi 1645-1651
Vera Dumont, Literatur- und Buchvermittlung an ein Millionenpublikum
Alexander Nebrig, MedialitĂ€t der Weltliteratur – Jurek Becker, der Lizenzhandel 

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