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Vorfertigung, Standardisierung und Massenproduktion marmorner Bauteile in der r√∂mischen Kaiserzeit. Philippika (121). Toma, Natalia. Marmor ‚Äď Ma√üe ‚Äď Monumente. 2020. 568 S. 213 Tabellen, 79 Tafeln. 29,7 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-19749-6 Harrassowitz Verlag
Marmor ist das Baumaterial, das die Wahrnehmung antiker Architektur und des Aussehens antiker Städte maßgeblich prägt. Die augusteische Ausgestaltung Roms mit Marmor (Sueton, Augustus-Vita 28) markiert den Anfang des Phänomens der Monumentalisierung römischer Städte, die vornehmlich in der Errichtung monumentaler Marmorarchitektur(en) zum Ausdruck kommt und deren Ausmaß sich mit dem in der Kaiserzeit florierenden Handel mit marmornem Material erklären lässt.
Natalia Toma legt eine systematische Untersuchung des kaiserzeitlichen Marmorhandels vor und erforscht seine Auswirkungen auf das r√∂mische Bauwesen und das Erscheinungsbild r√∂mischer St√§dte. Ihre Studie erfasst Formen, Ma√üe und Herkunft marmornen Baumaterials aus 22 Abbaugebieten, aus 58 Schiffswracks sowie aus den Marmorlagern Roms. Im Zentrum der Beurteilung des vorgefertigten Baumaterials stehen die einzelnen Bauteile einer S√§ule, die mit denjenigen der S√§ulenarchitekturen in der Baetica, in Tripolitania, Moesia Inferior und Karien/S√ľdionien verglichen werden. Auf diese Weise wird das Zustandekommen der ‚ÄöMassenarchitektur‚Äė aus vorgefertigten und standardisierten Bauteilen, die ihrerseits zu einer Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes r√∂mischer St√§dte gef√ľhrt hat, analysiert. Erg√§nzt wird die Studie um ein arch√§ometrisches Kapitel, in dem naturwissenschaftliche Methoden zur Marmorherkunftsbestimmung Anwendung finden.
Mit einem Beitrag von Thomas Beckh (Die Keramik aus dem Survey am Gebel Assiut al-gharbi). The Asyut Project (14). Eichner, Ina. Der Survey der spätantiken und mittelalterlichen christlichen Denkmäler in der Nekropole von Assiut/Lykopolis (Mittelägypten). 2020. 152 S. Abb. 24,0 x 17,0 cm. Deutsch. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-39028-6 Harrassowitz Verlag
Der wohl wichtigste Faktor f√ľr die √ľberregionale Bedeutung des Gebel Assiut al-gharbi in der Sp√§tantike und im Mittelalter war die Eremitage des ber√ľhmten Asketen Johannes von Lykopolis, des Sehers der Thebais, der sich im 4. Jahrhundert n.Chr. in den drei gr√∂√üten pharaonischen Grabanlagen niedergelassen hatte. Schon zu Lebzeiten, aber auch √ľber seinen Tod hinaus war sein Wirkungsort Anziehungspunkt f√ľr Pilger aus allen Regionen der antiken Welt. Parallel dazu besiedelten auch andere Anachoreten den Berg und bewohnten √§ltere pharaonische Grabanlagen. Inschriften, Graffiti und Alltagsgegenst√§nde im Oberfl√§chenschutt, aber auch gebaute Strukturen und die √úberreste zweier Klosteranlagen geben Zeugnis von dieser intensiven monastischen Besiedlung des Berges.
Ina Eichners Studie widmet sich den sp√§tantiken und mittelalterlichen koptischen Monumenten, die w√§hrend einer f√ľnfw√∂chigen Surveykampagne im Sommer 2009 auf dem Gebel Assiut al-gharbi untersucht wurden. Die koptischen √úberreste am Berg, soweit sie obert√§gig erhalten bzw. zug√§nglich waren, werden wissenschaftlich analysiert und dokumentiert und geben Auskunft √ľber das Ausma√ü der koptischen Besiedlung. Damit werden die koptischen Monumente am Berg, abgesehen vom Kloster Deir el-Azzam und zweier christlich genutzter und dekorierter Grabkapellen, erstmals Gegenstand einer arch√§ologischen Untersuchung.
The Anglo-German Life of Friedrich Rosen 1805‚Äď1837. Abhandlungen f√ľr die Kunde des Morgenlandes (118). Rocher, Rosane; Stache-Weiske, Agnes. For the Sake of the Vedas. 2020. 396 S. 8 Bildtafeln. 22,0 x 14,5 cm. Englisch. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11448-6 Harrassowitz Verlag
‚ÄúIf it were not for the Vedas, the university alone would not keep me in London‚Ķ I like to compare myself to an Indian muni, who forsakes other concerns for a while to read the Vedas in peace and attain Indra‚Äôs heaven, which in my case might be some German university.‚ÄĚ Friedrich Rosen thus wrote his teacher Bopp in 1830. Drawing primarily from a vast correspondence, most of it unpublished, this biography documents and analyzes his resolve and its impact on the rise of European Indology. The works of this first PhD in Sanskrit at a German university and first professor of Sanskrit at a British university include the first edition and translation of the first book of the Rigveda, with notes incomplete at his untimely death, and the first edition and translation of the oldest Arabic treatise on algebra. Yet more momentous was the help Rosen gave to continental scholars from Humboldt, Schlegel, and Burnouf to beginners, with sources uniquely accessible in England. He also exercised his influence on the Oriental Translation Fund to publish their works as models of critical and comparative scholarship. His mentor Humboldt acknowledged ‚ÄúI can only deeply regret that we ‚Ķ must be deprived of your presence. Yet, it is definitely of greater benefit for you, and even more for scholarship, that you remain so many years close to the sources of the works to which you are devoting yourself.‚ÄĚ
Studien zur Kultur und Landschaftsgeschichte des Ebenen Kilikien. Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie (16). Rutishauser, Susanne. Siedlungskammer Kilikien. 2020. 212 S. 150 Abb., 61 Karten, 4 Tabellen. 29,7 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-11397-7 Harrassowitz Verlag
Das ‚ÄěEbene Kilikien‚Äú ist eine von Mittelmeer und Gebirgen umrandete Kulturlandschaft im S√ľden der T√ľrkei. W√§hrend sich die Siedlungsschwerpunkte in den vergangenen Jahrtausenden nur marginal ver√§ndert haben, hat sich das Landschaftsbild umso mehr gewandelt: In der Bronze- und Eisenzeit dominierten Siedlungsh√ľgel und in r√∂mischer und fr√ľhbyzantinischer Zeit zahlreiche Flachsiedlungen die heute intensiv landwirtschaftlich genutzte Region. Diese war w√§hrend des Mittelalters weniger dicht besiedelt und weite Teile wurden von nomadischen Gruppierungen als Winterweidegebiet genutzt. Heute pr√§gen wenige Gro√üst√§dte, d√∂rfliche Ansiedlungen, Ackerfl√§chen, Plantagen und zahlreiche Bew√§sserungskan√§le das Landschaftsbild.
Susanne Rutishauser stellt die Kultur- und Landschaftsgeschichte des Ebenen Kilikien aus einer arch√§ologischen Perspektive dar. Daf√ľr werden die vorliegenden Informationen aus Ausgrabungen, Surveys und Textarchiven sowie die Auswertung von Fernerkundungsdaten zusammengef√ľhrt. Es zeigt sich u.a., dass die Lage sp√§tbronzezeitlicher Fundpl√§tze sowie Landschaftselemente auf historischen Satellitenbilddaten eine Bew√§sserung bereits w√§hrend der Sp√§tbronze- und Eisenzeit vermuten lassen.
Von der fr√ľhdynastischen bis zur parthischen Zeit. Wissenschaftliche Ver√∂ffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (156). Klengel-Brandt, Evelyn; Onasch, Hans-Ulrich. Die Terrakotten aus Assur im Vorderasiatischen Museum Berlin. 2020. 620 S. 340 Tafeln. 34,5 x 24,0 cm. Deutsch. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-11394-6 Harrassowitz Verlag
Die nach der Fundteilung in das Vorderasiatische Museum in Berlin gelangten Terrakotten aus den Grabungen der DOG am Anfang des 20. Jahrhunderts in Assur werden nun in ihrem Gesamtbestand vorgelegt. Es handelt sich um knapp 1900 St√ľcke, die etwa zur H√§lfte aus anthropomorphen Figuren, zu einem weiteren Drittel aus Darstellungen von Tieren sowie von M√∂beln und Streitwagen bestehen.
Die Terrakotten aus Assur nehmen unter den Fundkomplexen aus Mesopotamien eine besondere Stellung ein, da sie den Zeitraum von der Mitte des 3. Jahrtausends v.Chr. bis in die parthische Periode des 3. Jahrhunderts abdecken, die hellenistische Epoche ist aus historischen Gr√ľnden nicht vertreten. Sie sind entgegen der in Mesopotamien verbreiteteren Praxis vorwiegend mit der Hand hergestellt worden und weisen somit gr√∂√üere individuelle Vielfalt in den Typen auf, als dies bei der Formproduktion √ľblich ist, die in Assur nur bei einem kleinen Teil der St√ľcke genutzt wurde. Die Vorlage der Terrakotten von einem der wichtigsten Fundorte des n√∂rdlichen Mesopotamien in einem ausf√ľhrlichen Katalog mit Kommentaren und neuen Fotos in verschiedenen Ansichten bilden die Grundlage f√ľr die weitere Forschung zu dieser Gattung und f√ľr vergleichende Studien.
Untersuchungen zur Architektur, Funktion und Bedeutung neuassyrischer Befestigungsanlagen. Schriften zur Vorderasiatischen Arch√§ologie (17). Sollee, Alexander E. ¬ĽBergesgleich baute ich hoch¬ę. Deutsch. 2020. 286 S. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-39020-0 Harrassowitz Verlag
Das Neuassyrische Reich (ca. 934‚Äď612 v.Chr.) pr√§gte die politische Geographie im Vorderen Orient wie kein anderer Staat w√§hrend der ersten H√§lfte des 1. Jahrtausends v.Chr. Ihre mit der politischen Dominanz einhergehende Macht stellten die assyrischen Herrscher durch die Errichtung gro√üartiger Bauwerke in den St√§dten ihres Kernlandes im heutigen Nord-Irak zur Schau. Dazu geh√∂rten neben Pal√§sten und Tempeln auch beeindruckende Wehranlagen wie die √ľber 15 m breite und 20 m hohe Stadtmauer von Ninive im heutigen Mosul. Warum wurden jedoch die Residenzen im assyrischen Kernland mit so m√§chtigen Befestigungsanlagen ausgestattet, wenn doch feindliche Invasionen zur Zeit ihrer Errichtung keine reelle Gefahr darstellten?
Alexander E. Sollee widmet sich in seiner Studie diesem auf den ersten Blick widerspr√ľchlichen Umstand und untersucht, inwiefern sich Erkl√§rungsmodelle aus der assyrischen Kultur sowie der damit verbundenen Herrschaftsideologie ableiten lassen. Die detaillierte Analyse arch√§ologischer, schriftlicher und kunsthistorischer Quellen, erg√§nzt um Daten, die durch den Einsatz von Methoden der Fernerkundung gewonnen werden, zeigt nicht nur Grundz√ľge und funktionale Aspekte der neuassyrischen Wehrarchitektur auf. Es wird auch deutlich, wie die Befestigungsanlagen dazu beitrugen, die Rolle des K√∂nigs in der assyrischen Kosmologie zu festigen und eine assyrische Identit√§t zu schaffen.
Vorfertigung, Standardisierung und Massenproduktion marmorner Bauteile in der r√∂mischen Kaiserzeit. Philippika (121). Toma, Natalia. Marmor ‚Äď Ma√üe ‚Äď Monumente. Deutsch. 2020. 568 S. 79 Tafeln. 29,7 x 21,0 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-11009-9 Harrassowitz Verlag
Marmor ist das Baumaterial, das die Wahrnehmung antiker Architektur und des Aussehens antiker Städte maßgeblich prägt. Die augusteische Ausgestaltung Roms mit Marmor (Sueton, Augustus-Vita 28) markiert den Anfang des Phänomens der Monumentalisierung römischer Städte, die vornehmlich in der Errichtung monumentaler Marmorarchitektur(en) zum Ausdruck kommt und deren Ausmaß sich mit dem in der Kaiserzeit florierenden Handel mit marmornem Material erklären lässt.
Natalia Toma legt eine systematische Untersuchung des kaiserzeitlichen Marmorhandels vor und erforscht seine Auswirkungen auf das r√∂mische Bauwesen und das Erscheinungsbild r√∂mischer St√§dte. Ihre Studie erfasst Formen, Ma√üe und Herkunft marmornen Baumaterials aus 22 Abbaugebieten, aus 58 Schiffswracks sowie aus den Marmorlagern Roms. Im Zentrum der Beurteilung des vorgefertigten Baumaterials stehen die einzelnen Bauteile einer S√§ule, die mit denjenigen der S√§ulenarchitekturen in der Baetica, in Tripolitania, Moesia Inferior und Karien/S√ľdionien verglichen werden. Auf diese Weise wird das Zustandekommen der ‚ÄöMassenarchitektur‚Äė aus vorgefertigten und standardisierten Bauteilen, die ihrerseits zu einer Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes r√∂mischer St√§dte gef√ľhrt hat, analysiert. Erg√§nzt wird die Studie um ein arch√§ometrisches Kapitel, in dem naturwissenschaftliche Methoden zur Marmorherkunftsbestimmung Anwendung finden.
Der Survey der spätantiken und mittelalterlichen christlichen Denkmäler in der Nekropole von Assiut/Lykopolis (Mittelägypten). Mit einem Beitrag von Thomas Beckh (Die Keramik aus dem Survey am Gebel Assiut al-gharbi). The Asyut Project (14). Eichner, Ina. . Deutsch. 2020. 152 S. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11457-8 Harrassowitz Verlag
Der wohl wichtigste Faktor f√ľr die √ľberregionale Bedeutung des Gebel Assiut al-gharbi in der Sp√§tantike und im Mittelalter war die Eremitage des ber√ľhmten Asketen Johannes von Lykopolis, des Sehers der Thebais, der sich im 4. Jahrhundert n.Chr. in den drei gr√∂√üten pharaonischen Grabanlagen niedergelassen hatte. Schon zu Lebzeiten, aber auch √ľber seinen Tod hinaus war sein Wirkungsort Anziehungspunkt f√ľr Pilger aus allen Regionen der antiken Welt. Parallel dazu besiedelten auch andere Anachoreten den Berg und bewohnten √§ltere pharaonische Grabanlagen. Inschriften, Graffiti und Alltagsgegenst√§nde im Oberfl√§chenschutt, aber auch gebaute Strukturen und die √úberreste zweier Klosteranlagen geben Zeugnis von dieser intensiven monastischen Besiedlung des Berges.
Ina Eichners Studie widmet sich den sp√§tantiken und mittelalterlichen koptischen Monumenten, die w√§hrend einer f√ľnfw√∂chigen Surveykampagne im Sommer 2009 auf dem Gebel Assiut al-gharbi untersucht wurden. Die koptischen √úberreste am Berg, soweit sie obert√§gig erhalten bzw. zug√§nglich waren, werden wissenschaftlich analysiert und dokumentiert und geben Auskunft √ľber das Ausma√ü der koptischen Besiedlung. Damit werden die koptischen Monumente am Berg, abgesehen vom Kloster Deir el-Azzam und zweier christlich genutzter und dekorierter Grabkapellen, erstmals Gegenstand einer arch√§ologischen Untersuchung.
The Sanctuary of Artemis Soteira in the Kerameikos of Athens. Philippika (136). Graml, Constanze. Englisch. 2020. 350 S. 8 attachments, 65 plates. 29,7 x 21,0 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11286-4 Harrassowitz Verlag
In 1890, a newly discovered sanctuary was excavated in the necropolis on the famous Kerameikos of Athens. Guided by the ancient written sources and the expectations of his day, the excavator Kyriakos Mylonas interpreted the precinct as an Imperial Roman sanctuary of the goddess Hekate. In ancient texts, this deity is commonly associated with magical rituals and binding spells, and lead tablets used for such purposes have been found in graves all over the Greek world, including those of the Kerameikos necropolis. Due to the location of the sanctuary among the tombs and Mylonas’ interpretation of the site as belonging to this striking deity, researchers came to treat it as an unambiguously attested cult place of Hekate, even though the archaeological discoveries had not yet been fully published.
This volume is dedicated to this task. By conducting an in-depth analysis of the site’s entangled excavation and research history together with a new investigation of the actual archaeological findings, Constanze Graml not only re-dates the district to the Hellenistic period, but also reassigns it to the goddess Artemis Soteira. Based on these results, the sanctuary’s embedding and role in the cult topography of Athens and Attica can finally be seen in new light.
Stratigraphic and Ceramic Sequences. Materiali e Studi Archeologici di Ebla (10). Vacca, Agnese. The Early Bronze Age III and IVA1 at Tell Mardikh/Ebla and Its Region. Englisch. 2020. 352 S. Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 178,00. ISBN: 978-3-447-11046-4 Harrassowitz Verlag
The site of Tell Mardikh, ancient Ebla, in north inner Syria, had three periods of flourishing: in Early Bronze IVA, the age of the State Archives, Early Bronze IVB and Middle Bronze I‚ÄďII, between ca. 2400 and 1600 BC. The volume by Agnese Vacca explores the phases of formation of this great urban culture between ca. 2750/2700 and 2450 BC (EB III‚ÄďIVA1) by means of an accurate and in-depth analysis of stratigraphy, architecture, ceramic materials and small finds.
The analysis was carried out in part on the field, but it is also the brilliant result of a painstaking work of study of excavation records and files from the archives of the Ebla Excavation, which allowed the author to collect consistent evidence from individual buildings ‚Äď like Building G2 and Building G5 ‚Äď and to relate it with scattered evidence from other sectors of the town, leading to the reconstruction of a coherent picture of pre-Palace G phases. As concerns specifically the ceramic repertory, Vacca, starting with the evidence from Ebla, enlarges her analysis, singling out a specific pottery horizon of the Ebla region, whose relations with other contemporary assemblages in the Northern Levant are presented in detail. The resulting picture from Ebla and its region has been related with the contemporary evidence from the Northern Levant and Upper Mesopotamia and has been framed in the general background of the process of state formation in this very important region of the ancient Near East.
The Discourse between Tomb and Temple. K√∂nigtum, Staat und Gesellschaft fr√ľher Hochkulturen (3,6). Hrsg.: Coppens, Filip; Vymazalov√°, Hana. 11. √Ągyptologische Tempeltagung. Englisch. 2020. 332 S. Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11429-5 Harrassowitz Verlag
This volume of the book series K√∂nigtum, Staat und Gesellschaft fr√ľher Hochkulturen contains the proceedings of the eleventh international conference dedicated to the ancient Egyptian temple in all its aspects, which was hosted by the Czech Institute of Egyptology, Faculty of Arts, Charles University in Prague in May 2017. The main theme of the meeting, the ‚ÄúDiscourse between Tomb and Temple‚ÄĚ revolved around the many diverse types of interaction that existed between two crucial and tangible expressions of ancient Egyptian thought, belief and culture. Ranging from the Old Kingdom to the era of Roman presence, the fourteen papers in this volume present, analyse and interpret evidence expressed in art, architecture, language, ritual, funerary and other practices, with a spotlight on relations, connections and exchanges between temple and tomb and its development and changing nature over time. This includes topics related to the transmission and exchange of specific textual corpora in addition to individual texts, decorative patterns or architectural elements as well as the interchangeability of rituals. Overall, the papers indicate incontestable distinctions between tomb and temple as well as substantial commonalities. These various forms of exchanges and interactions are moreover not static, but appear to develop and intensify over time, especially from the era of the New Kingdom onward.
Beitr√§ge des Festkolloquiums zu Ehren des 65. Geburtstages von Blagoje Govedarica. Kolloquien zur Vor- und Fr√ľhgeschichte (25). Hrsg.: Hansen, Svend. Repr√§sentationen der Macht. Deutsch; Englisch. 2020. 220 S. Abb.. 29,7 x 21,0 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11346-5 Harrassowitz Verlag
Accounts and Bookkeeping in the Ancient World. Philippika (55,2). Hrsg.: Jördens, Andrea; Yiftach, Uri. Legal Documents in Ancient Societies. Englisch. 2020. 324 S. Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11198-0 Harrassowitz Verlag
Volume 55,2 presents the contributions of the eighth meeting of the Working Group ‚ÄúLegal Documents in Ancient Societies‚ÄĚ, which was devoted to the topic ‚ÄúAccounts and Bookkeeping in the Ancient World‚ÄĚ. The volume is dedicated to an early and seemingly ubiquitous type of text, which often followed certain classification criteria and which, for the sake of easier clarity, was gladly subjected to a specially developed layout. In addition to the discussions of individual artefacts or artefact groups as well as literary texts, there are considerations of ancient and modern terminology, the choice of writing media used for this purpose, the bodies entrusted with data collection, the purposes pursued with it, the further processing and archiving of the collected data as well as their organisation at the various levels of administration.
The examples from Emar and early Greece again show that a written version was by no means self-evident. The contributions not only draw attention once again to the high level of knowledge that can be gained from such a comparative approach, but also to the great potential of the always underestimated and only seemingly unattractive format of lists and directories. This undoubtedly applies to the entire field of economic administration, but also to questions of military affairs, demography, and sociology, for whose research this serial material is of importance that should not be underestimated.
Acts of the 7th International Fayoum Symposium. 29 October‚Äď3 November 2018 in Cairo and the Fayoum. Hrsg.: R√∂mer, Cornelia E.. News from Texts and Archaeology. Englisch. 2020. 206 S. Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-11396-0 Harrassowitz Verlag
News from Texts and Archaeology, edited by Cornelia E. Römer, contains twelve of the important papers given at the 7th Fayoum Symposium in Cairo in October/November 2018, most of them dealing with archaeology, some with texts. They mirror the focus of this 7th Symposium, which for the first time took place in Egypt, and which highlighted the archaeological work recently carried out in the Graeco-Roman Fayoum by Egyptian and international missions. Papers include a presentation of the first Hellenistic gymnasium archaeologically attested in Egypt and excavated by the German Archaeological Institute in Cairo, and a catalogue of the Hellenistic and Roman sculptures which come from a secure provenance in the oasis. One paper traces the history of the water-wheel in Egypt, an invention that changed the landscape radically, and shows the sophistication of water supply in the villages in general. Together with the papers on Greek and Demotic texts found in the Fayoum, they all draw a picture of the multi-cultural society of the Egyptian countryside in the Graeco-Roman period. Of special interest are the three maps attached to the volume as an extra, which show the changing levels of the lake in the north of the oasis through the pharaonic and Ptolemaic/Roman periods.
Proceedings of a Conference Held at Marburg in Honour of Christopher J. Tuplin, December 1‚Äď2, 2017. Classica et Orientalia (22). Hrsg.: Jacobs, Bruno. Ancient Information on Persia Re-assessed: Xenophon‚Äôs Cyropaedia. Englisch. 2020. 408 S. Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11283-3 Harrassowitz Verlag
In the past Xenophon’s Cyropaedia has attracted the attention of scholars primarily for literary-historical reasons. It is one of the main tasks of the present publication to free discussion of the work from this relatively narrow disciplinary constraint.
As questions of genre cannot be ignored anyway, the volume opens with contributions that consider where Cyropaedia stands in relation to historiography, the novel and Socratic literature. The next group of studies deals with how Xenophon drew on material from other authors and from his own experience to develop a picture of the emergence of the Persian Empire and of the way in which power was exercised there. Investigations of this sort presuppose questions about the histori√ę that underpins Cyropaedia, and that topic is the focus of two further contributions that deal specifically with the types of information that were available to Xenophon. A final group of contributions looks at the impact of the work in canonical and deuterocanonical books of the Old Testament, in the writings of the Alexander historians and in modern literature up to the 18th century.
Zentren der Ideen ‚Äď Zentren der Buchproduktion. Wolfenb√ľtteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens (51). Hrsg.: Seidler, Andrea; Monok, Istv√°n. Reformation und B√ľcher. Deutsch. 2020. 232 S. 19 s/w Abb., 5 Schemata. 24,0 x 16,0 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11271-0 Harrassowitz Verlag
Zahlreiche Publikationen beschäftigten sich rund um das Luther-Jahr 2017 mit Zentren der Reformation, den sie gestaltenden Persönlichkeiten und deren Zusammenarbeit mit Druckern und Verlegern. Die neue Kommunikationspolitik der Reformation wurde und wird intensiv diskutiert.
Doch welchen Einfl√ľssen verdankte sich die thematische Ausrichtung der Bucheditionen in den Zentren der Reformation? Wann und wie ver√§nderte sich die den humanistischen Ideen folgende Editionspraxis, um auf eine neue, in Konfessionsfragen Stellung beziehende Richtung zuzusteuern? Wie vollzog sich dieser Wandel in produktiven Zentren wie Wittenberg, Heidelberg, Z√ľrich, Basel und in den Kulturen, die diese Einfl√ľsse rezipierten wie z.B. in Schlesien, im Baltikum, im K√∂nigreich Ungarn und in Siebenb√ľrgen? Wie reagierte die katholisch gepr√§gte Welt auf diese Herausforderung? Was behielt sie aus der humanistischen Tradition bei, was adaptierte sie von der protestantischen Seite, worin blieb sie ver√§nderungsresistent? Und wie spiegelt sich nun die rasche Rekatholisierung in Europa in der Buchgeschichte? Band 51 der Wolfenb√ľtteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens, Kompendium einer Tagung des Wolfenb√ľtteler Arbeitskreises f√ľr Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte, sucht mit Beitr√§gen namhafter europ√§ischer Buchhistoriker Antworten auf diese Fragen.
Untersuchungen zur Architektur, Funktion und Bedeutung neuassyrischer Befestigungsanlagen. Schriften zur Vorderasiatischen Arch√§ologie (17). Sollee, Alexander E.. ¬ĽBergesgleich baute ich hoch¬ę. Deutsch. 2020. 286 S. Abb.. 24,0 x 17,0 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11420-2 Harrassowitz Verlag
Das Neuassyrische Reich (ca. 934‚Äď612 v.Chr.) pr√§gte die politische Geographie im Vorderen Orient wie kein anderer Staat w√§hrend der ersten H√§lfte des 1. Jahrtausends v.Chr. Ihre mit der politischen Dominanz einhergehende Macht stellten die assyrischen Herrscher durch die Errichtung gro√üartiger Bauwerke in den St√§dten ihres Kernlandes im heutigen Nord-Irak zur Schau. Dazu geh√∂rten neben Pal√§sten und Tempeln auch beeindruckende Wehranlagen wie die √ľber 15 m breite und 20 m hohe Stadtmauer von Ninive im heutigen Mosul. Warum wurden jedoch die Residenzen im assyrischen Kernland mit so m√§chtigen Befestigungsanlagen ausgestattet, wenn doch feindliche Invasionen zur Zeit ihrer Errichtung keine reelle Gefahr darstellten?
Alexander E. Sollee widmet sich in seiner Studie diesem auf den ersten Blick widerspr√ľchlichen Umstand und untersucht, inwiefern sich Erkl√§rungsmodelle aus der assyrischen Kultur sowie der damit verbundenen Herrschaftsideologie ableiten lassen. Die detaillierte Analyse arch√§ologischer, schriftlicher und kunsthistorischer Quellen, erg√§nzt um Daten, die durch den Einsatz von Methoden der Fernerkundung gewonnen werden, zeigt nicht nur Grundz√ľge und funktionale Aspekte der neuassyrischen Wehrarchitektur auf. Es wird auch deutlich, wie die Befestigungsanlagen dazu beitrugen, die Rolle des K√∂nigs in der assyrischen Kosmologie zu festigen und eine assyrische Identit√§t zu schaffen.
K?rbk Stream Basin. Settlement History of Iraqi Kurdistan (4). Koli?ski, Rafa?. Catalogue of Archaeological Sites. Navk?r Plain. Englisch. 2020. 592 S. 472 ill., 6 maps, 304 tables. 29,7 x 21,0 cm. EUR 174,00. ISBN: 978-3-447-19986-5 Harrassowitz Verlag
The series presents the results of research carried out in the Iraqi Kurdistan from 2012 through 2017. During this time, an extremely rich group of heritage monuments was registered on an area of 3058 km2 located on both banks of the Greater Zab, at the foot of the Kurdistan mountains. More than 300 archaeological sites, 4 rock reliefs, nearly 80 cultural heritage monuments (cemeteries, Christian, Muslim and Jewish architecture, industrial installations) and over 100 caves illustrate nearly 10.000 years of the region`s history, from the Neolithic period to the mid-20th century AD. The SHIK will consist of two introductory volumes (an atlas and a volume on the project`s methodology), eight volumes presenting the dataset for settlement sites (six volumes), caves and heritage monuments (one volume each), and a volume analyzing the development of the settlement during particular periods.
The second volume of the site catalogue contains a complete dataset for 34 archaeological sites documented in 2013, 2014, and 2015 on a stretch of land connecting the Navkūr Plain and the Greater Zab river valley along the Kārbk stream. The flat area between the Sart mountains in the north and the Zark Bardaṟaş hills in the south, up to 10 km in width, offers very good conditions for travel in the east-west direction, and was used by the King Road of the Persian period, if not earlier. Additionally, the volume contains an analysis of relevant images of U2 and CORONA spy missions and contemporary satellite imagery, a discussion of relevant maps from the Atlas of Archaeological Sites in Iraq, and indexes.
Festschrift f√ľr Stephan F√ľssel. Hrsg.: Reske, Christoph. Kontext Buch. Deutsch. 2020. 312 S. 15 Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11415-8 Harrassowitz Verlag
Die Festschrift erscheint anl√§sslich der Verabschiedung des Buchwissenschaftlers Prof. Dr. Stephan F√ľssel aus dem aktiven Dienst der Johannes Gutenberg-Universit√§t Mainz. Sie wird herausgegeben von Christoph Reske und spannt analog zur Lehre und Forschung des Geehrten einen gro√üen Bogen zu verschiedensten Aspekten und virulenten Fragen der Buchwissenschaft in ihrem interdisziplin√§ren Kontext. Neben Grundlegendem zur Bedeutung von Bibliotheken, der Materialit√§t des Buches, zur Verzeichnung von Inkunabeln, zu Medienkonvergenz und Lesegewohnheiten wie auch zum Stand der Buchwissenschaft selbst, treten Ereignisse und Ph√§nomene, die von Makulatur in Inkunabeln, B√ľcherverbrennungen in Mainz, religi√∂sen Aspekten beim Drucken in England und deutsch-franz√∂sischem Kulturtransfer in Orl√©ans handeln. Schlie√ülich gibt es Beitr√§ge zur Rolle von Autoren und Verlegern, etwa zur Autorenfrage der K√∂lnischen Chronik, den Anf√§ngen des Pr√§numerationswesens und des Frauenromans in Deutschland, zu Friedrich Schillers Wirken in Dresden, der Bedeutung US-amerikanischer Literatur f√ľr den Rowohlt-Verlag oder zur Autor-Verleger-Beziehung des sp√§teren franz√∂sischen Kriegsministers mit der Soci√©t√© typographique sowie von Karl Jaspers und Ferdinand Springer. Die Autoren sind anerkannte Forscher der Buchwissenschaft, der Philologien, der Geschichts- und Sozialwissenschaften aus Deutschland, USA, Frankreich und Argentinien.
Writing World History in Late Ming China and the Perception of Maritime Asia. East Asian Economic and Socio-cultural Studies - East Asian Maritime History (15). Papelitzky, Elke. Englisch. 2020. 240 S. 10 ill., 2 diagrams, 4 maps, 36 tables. 24,0 x 17,0 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-11309-0 Harrassowitz Verlag
The last century of China`s Ming dynasty (1368‚Äď1644) saw many troubles and challenges from abroad. Pirates raided the coast, Europeans challenged the traditional world order of the tribute system, and the everlasting threat from the northern steppe people continued to raise concerns for the state. This climate of uncertainty resulted in many Ming literati discussing foreign countries. During the last decades of the Ming, seven authors wrote monographs that can be considered a form of early Chinese ‚Äúworld history.‚ÄĚ The authors describe the geography, the history, and the political systems of foreign countries and regions ranging from China`s close neighbors Japan and Mongolia to more distant lands such as Mogadishu and Europe.
This books by Elke Papelitzky studies each of the seven author`s knowledge and perception of the world and focuses especially on the countries connected with China at the maritime border: Siam, Malacca, and Portugal, combining a close textual and paratextual analysis with a biographical study to understand why the authors wrote the texts the way they did. This is the first comprehensive introduction to these texts contributing to an understanding of late Ming historiography as well as the perception of foreign countries by late Ming scholars.
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