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Harrassowitz Verlag

 
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Gauer, Werner. Der Zorn des Zeus und die klassische Kunst der Griechen. Einladung zu einer Griechenlandreise. 208 S., zahlr. Abb. 21 x 14 cm, Gb. Philipp Rutzen, Ruhpolding 2012. EUR 29,80 CHF 40,90 ISBN: 978-3-447-06741-6 Harrassowitz Verlag
Die Absicht des Buches ist es, die klassische Kunst der Griechen mit der Geschichte zu versöhnen, indem gezeigt wird, wie das Volk von Athen sich seinerseits durch die Kunst mit seiner Geschichte versöhnt hat.
Gegenstand ist das, was man als das griechische Wunder bezeichnet, die klassische Kunst des 5 Jh. v.Chr. vor dem Hintergrund der Perserkriege. Die Kunst scheint nach den bis heute gĂ€ngigen rein mythologischen Deutungen und dem immer noch vorherrschenden idealistischen VerstĂ€ndnis der Klassik von dem Existenzkampf der Generation von Salamis keine Notiz zu nehmen Unmittelbar nach den Perserkriegen wurde der Zeustempel von Olympia erbaut und eine Generation spĂ€ter der Parthenon. An beiden Bauten findet man kaum eine Spur von dem großen Erlebnis. Am Zeustempel hat man sie nie gesucht, am Parthenon hat man sie gelegentlich gefunden, beispielsweise mit der ansprechenden Vermutung, daß in den Reitern des PanathenĂ€enfrieses die 192 Gefallenen der Schlacht von Marathon gemeint sein könnten.
Am Anfang der Perserkriege steht eine Mordtat, der die historische Forschung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat, der nur von Herodot ĂŒberlieferte Doppelmord an den Gesandten des Königs Dareios. Dieser Mord, fĂŒr den die Athener im Gegensatz zu den Spartanern nie Buße geleistet haben, hat Geschichte gemacht wie kaum ein anderes Ereignis der Weltgeschichte. Er hat den Gegenschlag des persischen Weltreichs zum unausweichlichen Muß gemacht, und er hat den Zorn des Zeus und die vom delphischen Orakel vorausgesagte Zerstörung Athens und seiner HeiligtĂŒmer nach sich gezogen. Vor allem hatte der Mord eine spĂ€te Bußleistung der Athener zur Folge, als sie kurz nach der Mitte des 5. Jahrhunderts ihren Frieden mit dem Perserkönig machen wollten. Das Ergebnis dieser spĂ€ten Beichte haben wir am Parthenon vor Augen. Wie sie aussieht, und wie das alles zusammenhĂ€ngt, ist eine spannende Geschichte.
Auslieferung fĂŒr Verlag Franz Philipp Rutzen
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Echnaton - Tutanchamun. Daten, Fakten, Literatur. Schlögl, Hermann A. 2013. 138 S. 16 Abb. 20 x 13 cm. Pb. EUR 19,00. CHF 27,50 ISBN: 978-3-447-06845-1 Harrassowitz Verlag
Amenophis IV. Echnaton und sein Sohn Tutanchaton/Tutanchamun sind heute wohl die berĂŒhmtesten Könige des Alten Ägypten. Steht bei Echnaton die ungewöhnliche und schillernde Persönlichkeit des Herrschers und die von ihm selbst ausgelöste Kulturrevolution im Mittelpunkt des Interesses, so ist der Name des jung verstorbenen Tutanchamun mit der sensationellen Wiederentdeckung seines einmaligen Grabschatzes verbunden.
Die nunmehr fĂŒnfte Auflage von Hermann Alexander Schlögls bewĂ€hrtem BĂ€ndchen wurde auf Grundlage der neuen und spektakulĂ€ren Erkenntnisse, die die historische und interdisziplinĂ€re Forschung in den letzten zwei Jahrzehnten geliefert hat, vollstĂ€ndig ĂŒberarbeitet und erweitert. Mit zahlreichen Hinweisen und bibliographischen Angaben wird der Leser durch die verzweigten Pfade der Fachliteratur zu Echnaton und Tutanchamun gefĂŒhrt. Die ausfĂŒhrliche Bibliographie ist chronologisch und thematisch geordnet, ein kurzes einleitendes Kapitel informiert jeweils ĂŒber die wichtigsten historischen ZusammenhĂ€nge. Zudem stellt ein umfangreicher Anhang dem Leser wichtige Quellen der Zeit in Übersetzung zur VerfĂŒgung.
Frauenbilder - Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften SĂŒd- und Ostasiens. Köhn, Stephan. 2013. Hrsg.: Moser, Heike. 552 S. 85 Abb., 3 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-447-06858-1 Harrassowitz Verlag
SpĂ€testens seit der Globalisierung ist der imaginierte Raum Asien besonderen Spannungen ausgesetzt, da unser kolonialistisch geprĂ€gtes Bild eines exotischen Asien mit der Entwicklung asiatischer LĂ€nder zu neuen Global Playern der Weltwirtschaft konfrontiert wird. Die dadurch erfolgte Egalisierung bzw. Umkehrung eines ehemals asymmetrischen KrĂ€fteverhĂ€ltnisses wird in den westlichen Medien mit Skepsis betrachtet. Sie richten ihren kritischen Blick nicht mehr auf die Wirtschaftsleistung, sondern auf die QualitĂ€t des soziokulturellen Wandels. Indem sie diesen LĂ€ndern gesellschaftliche RĂŒckstĂ€ndigkeit attestieren, wird ihre Erfolgsgeschichte in Frage gestellt.
Diese RĂŒckstĂ€ndigkeit wird von den Medien hĂ€ufig an der Rolle der Frau festgemacht, die als Indikator fĂŒr den Grad an Demokratie und Modernisierung herangezogen wird – ungeachtet der Umsetzungsprobleme von Gender Equality im Westen. Der von Stephan Köhn und Heike Moser herausgegebene Sammelband untersucht das Themenfeld „Frau in Asien“ aus einer neuen Perspektive. Mit einer thematischen EinfĂŒhrung und 25 BeitrĂ€gen aus den FĂ€chern Indologie, Japanologie und Sinologie werden die unterschiedlichen Facetten der Inszenierung des Weiblichen in sĂŒd- und ostasiatischen Gesellschaften beleuchtet. Die Projektionen und ReprĂ€sentationen von Frauenbildern und -körpern im öffentlich-medialen Raum werden dabei aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, unabhĂ€ngig von der Frage des dahinter stehenden biologischen Geschlechts der involvierten Akteure betrachtet. Denn das Frausein in Asien kennt in Wahrheit viele Gesichter.
Felix Martin FurtwÀngler. Der Maler liebt die Einsamkeit. Lagerkatalog I, Malerei. Erik Stephan (Hg.) Texte: Lothar Lang, Gerhard Fichtner. 2013. 239 S., 158 Abb. 30 x 27 cm, Gb. EUR 39,00 ISBN: 978-3-447-06818-5 Harrassowitz Verlag
Felix Martin FurtwĂ€ngler, vielen bekannt als herausragender BuchkĂŒnstler, ein „peintre-Ă©diteur“ im besten Sinne, ist mit seinen MalerbĂŒchern und graphischen Werken in weit ĂŒber hundert Sammlungen weltweit vertreten. Die Wanderausstellung Der Maler liebt die Einsamkeit zeigt als Schwerpunkt FurtwĂ€nglers Bilder in Acryl, Lascaux und Gouache auf Holztafeln aus drei Jahrzehnten. Seit 1996 hatte FurtwĂ€ngler bewusst auf die Ausstellung seiner Malerei verzichtet, hatte in den folgenden 16 Jahren sein bisher gemaltes Werk ĂŒberarbeitet, verĂ€ndert und ergĂ€nzt, so dass heute ein geschlossenes malerisches OEuvre vorgestellt werden kann, das den Zeitraum von 1988 bis 2012 umfasst.
Der Ausstellungskatalog wird um einen kunstwissenschaftlichen Beitrag zum ‚verlorenen Menschen‘ bei FurtwĂ€ngler sowie um die posthum gedruckte Rede von Gerhard Fichter zur Ausstellung „Tohuwabohu“ ergĂ€nzt.
Die Wanderausstellung ist in Schweinfurt, Speyer, Memmingen, Potsdam, Stuttgart und Burgk zu sehen.
Die alexandrinischen GaumĂŒnzen der römischen Kaiserzeit. Die Ă€gyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen. Weber, Manfred; Geissen, Angelo. 2013. 460 S. zahlr. Abb., 4 Karte(n), 4 Tabelle(n). Gb. EUR 124,00. CHF 167,00 ISBN: 978-3-447-06846-8 Harrassowitz Verlag
In der römischen Kaiserzeit wurden fĂŒr die Provinz Ägypten in einer Zeitspanne von mehr als 300 Jahren (ca. 30 v.Chr. bis 298 n.Chr.) MĂŒnzen in Alexandria geprĂ€gt. Der besondere Wert dieser alexandrinischen MĂŒnzen nicht nur fĂŒr die politische, sondern auch fĂŒr die kulturelle Geschichte des Landes liegt in der FĂŒlle der RĂŒckseitendarstellungen, bei denen sich eine stetig zunehmende Anpassung an die Anschauungen und Interessen der Ă€gyptischen Lebenswelt feststellen lĂ€sst. Bilderserien mit religiösen Themen zeigen neben der griechischen auch die Ă€gyptische Götterwelt, es erscheint nicht nur die offizielle Trias des Landes (Sarapis, Isis, Harpokrates), sondern es werden auch die lokalen Ortsgötter aus den zahlreichen Gauen und einigen StĂ€dten des Landes sowie ihre heiligen Tiere und Symbole in eigenen Serien dargestellt, die zum Anlass besonderer Feste der Kaiser Domitian, Trajan, Hadrian und Antoninus Pius (91−145 n.Chr.) erschienen.
Die Bedeutung dieser Gruppe der alexandrinischen MĂŒnzdarstellungen ist von außergewöhnlichem Wert fĂŒr die Ă€gyptische Religionsgeschichte wĂ€hrend der römischen Kaiserzeit. In ihrer Untersuchung zeigen Angelo Geissen und Manfred Weber, dass den Darstellungen der Ortsgötter auf den MĂŒnzen − im Gegensatz zu den bisher die Forschung dominierenden Auffassungen − eine geradezu wohl durchdachte Konzeption zugrunde liegt. Die Auswahl der Motive lĂ€sst zudem sogar auf die Mitwirkung eines kompetenten Ă€gyptischen Priesters am Hofe des Praefectus Aegypti, des Stellvertreters des Kaisers in Ägypten, schließen. Damit wird deutlich, dass sich in der Wiedergabe der Motive zugleich die offizielle Auffassung der obersten Behörden des Landes von der Vielfalt der Kulte widerspiegelt.
Attische Grabbezirke klassischer Zeit. Breder, Jan. 2013. 30 x 21 cm. Gb. EUR 128,00. CHF 172,00 ISBN: 978-3-447-06868-0 Harrassowitz Verlag
Um 430 v.Chr. setzten die attischen Grabbezirke ein. Diese Komplexe aus Architektur, Bestattung mit Beigaben, Opferstellen und Stelenausstattung standen im Kontext der langen griechischen Sepulkraltradition. Besonders interessant ist der Aspekt der Gestaltung des Innenraumes der Grabbezirke, also die Frage, ob die Grabanlagen terrassenartig hoch verfĂŒllt waren oder nach einer Umfriedung den Bestattungsplatz umschlossen, woraus sich erkennen lĂ€sst, ob Bestattungen oder spĂ€tere GedĂ€chtnisriten innerhalb des Grabbezirks oder auf dessen OberflĂ€che stattfanden.
Jan Breder untersucht in seiner Studie am Gegenstand der Grabbezirke die Frage, ob bestimmten Bauformen eine inhaltliche Bedeutung immanent war, die ĂŒber ihre reine FunktionalitĂ€t hinausging. Die Analyse von Konstruktion und Wandaufbau zeigt, dass die Umfassungsmauern der Grabbezirke denen von HeiligtĂŒmern entsprachen, durch ihr spezifisches Erscheinungsbild evozierten sie die Konnotation als „Temenos“ und boten den Hinterbliebenen die Möglichkeit, die GrabstĂ€tte im Habitus einer KultstĂ€tte zu prĂ€sentieren. Auch in der Ausstattung der Grabbezirke mit Stelen und MarmorgefĂ€ĂŸen lassen sich sakralisierende Elemente beobachten, zudem wurden seit langem etablierte Objekte der Grabpflege wie Lekythen in den Grabbezirksfassaden in Marmor monumentalisiert. Breder stellt ĂŒberzeugend dar, dass sich als Beweggrund fĂŒr die Gestaltung der Grabbezirke auf eine dauerhafte Darstellung der als Nomizomena bezeichneten Totenriten schließen lĂ€sst.
Ausgrabungen 1998-2001 in der Zentralen Oberstadt von Tall Mozan/Urkes. Die Keramik der FrĂŒh-Gazira V- Alt-Gazira II-Zeit. Schmidt, Conrad. 2013. 940 S. 84 Abb., 49 Tabellen, 28 Tafeln. 31 x 24 cm. Gb. EUR 184,00. CHF 248,00 ISBN: 978-3-447-06825-3 Harrassowitz Verlag
Im vierten Band der „Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens“ (SUN), Serie A, widmet sich Conrad Schmidt der Keramik der FrĂŒh-Ǧazīra V- bis Alt-Ǧazīra II-Zeit (ca. 2100 bis 1600 v. Chr.) aus den Grabungen in der zentralen Oberstadt von Tall Mozan/UrkeĆĄ in Nordostsyrien. Diese Perioden entsprechen dem Ende der FrĂŒhen und einem großen Teil der Mittleren Bronzezeit und schließen damit den Übergang vom dritten ins zweite vorchristliche Jahrtausend ein.
Schmidts Studie umfasst die Auswertung der gesamten stratifizierten Keramik aus den betreffenden Nutzungsphasen in Tall Mozan und verfolgt mit ihrer vollstĂ€ndigen und unselektierten Beschreibung einen neuen methodischen Ansatz in der Vorderasiatischen ArchĂ€ologie. Neben zahlreichen Statistiken, Tabellen und Diagrammen wird die Aufbereitung der Daten zu Waren, GefĂ€ĂŸtypen, Formtypgruppen, Formtypen und Ware-Formtypen in den jeweiligen Nutzungsphasen durch einen umfangreichen Katalog mit ĂŒber 4360 Zeichnungen erweitert. AusgewĂ€hlte Einzeluntersuchungen, einschließlich eines relativchronologischen Exkurses zur wichtigsten Nutzungsphase des Untersuchungszeitraums, C 7 (FrĂŒh-Ǧazīra V-Zeit), und eines regionalen und vor allem ĂŒberregionalen Vergleichs mit Keramik derselben Zeitstufe aus anderen Fundorten ergĂ€nzen die Auswertung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Diskussion ĂŒber den immer noch schwer herzustellenden Synchronismus der Ă€gyptischen, levantinischen und mesopotamischen Chronologie.
Körper und Kosmos. Untersuchungen zur Ikonographie der zodiakalen Melothesie. HĂŒbner, Wolfgang. 2013. 496 S. 16 Abb. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-447-06922-9 Harrassowitz Verlag
Die eigentĂŒmlichen, seit dem 13. Jahrhundert in Handschriften und Drucken vielfĂ€ltig ĂŒberlieferten „TierkreismĂ€nner“ sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf ein betrĂ€chtliches wissenschaftliches Interesse gestoßen. Dem mittelalterlichen Konzept vom Menschen entsprechend, der als Mikrokosmos mit dem allumfassenden Makrokosmos korrespondiert, wurden in den Darstellungen der TierkreismĂ€nner die Glieder des menschlichen Körpers in der Nachfolge der antiken „Melothesie“ vom Scheitel bis zur Sohle auf die zwölf Tierkreiszeichen verteilt. Dabei wurden verschiedene Strategien angewendet, um den runden Zodiakos an den aufrechten menschlichen Körper anzupassen oder sogar beides ineinander zu integrieren, was in einigen FĂ€llen ĂŒberraschende Übereinstimmungen mit spĂ€tĂ€gyptischen Wiedergaben in Tempeln und auf Mumiensarkophagen aufweist. Die mit der Zeit zunehmend genutzte zweigeteilte axialsymmetrische Form des Körpers bot sich nicht nur fĂŒr gepaarte Tierkreiszeichen an, sondern ermöglichte auch in einer besonderen ‚Zickzackform‘ den Abstieg von Kopf bis Fuß. Auch hier finden sich RĂŒckgriffe auf die antike Ikonographie, beispielsweise in der Darstellung des Wassermanns mit zwei Urnen an den Unterschenkeln, wofĂŒr es zwar in der griechisch-römischen Ikonographie keine Parallele gibt, wohl aber in babylonischen und spĂ€tĂ€gyptischen Quellen.
Wolfgang HĂŒbner zeichnet in seiner umfassenden und reich bebilderten Studie zur zodiakalen Melothesie die Entwicklungen in der Ikonographie der Tierkreiszeichen nach, ermittelt allgemeine formale Strukturen, erhellt ihre Genese, ZwĂ€nge und gegenseitigen AbhĂ€ngigkeiten und deckt gemeinsame Strategien bei den auf den ersten Blick so unterschiedlichen Darstellungen der TierkreismĂ€nner auf.
Erinnerungen eines ArchĂ€ologen. Einige bedeutende Kapitel aus der Kulturgeschichte der Republik TĂŒrkei. Akurgal, Ekrem. 2013. 24 x 17 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 46,90 ISBN: 978-3-447-06875-8 Harrassowitz Verlag
Die 1999 auf TĂŒrkisch erschienenen Lebenserinnerungen des ArchĂ€ologen Ekrem Akurgal (1911−2002) spiegeln ein bedeutendes Kapitel tĂŒrkischer Kulturgeschichte. Sie beginnen mit seiner Kindheit noch zur Zeit des Osmanischen Reiches, seine Jugend hingegen war geprĂ€gt durch die Reformen des StaatsgrĂŒnders AtatĂŒrk. Akurgal studierte Klassische ArchĂ€ologie in Berlin und kam spĂ€ter an der UniversitĂ€t Ankara als Assistent und Ordinarius AtatĂŒrks Aufforderung nach, die ArchĂ€ologie seines Landes als identitĂ€tsstiftende Wissenschaft der modernen Republik in Lehre und Forschung zu etablieren.
In seinen Publikationen hat Ekrem Akurgal die Kunst der Hethiter, UrartĂ€er, Phryger, Lyder, Karer und Lykier behandelt; Mittelpunkt seiner Forschungen aber waren die griechische, insbesondere die ionische Kunst und Kultur. Ihnen waren auch seine Grabungen gewidmet: Alt-Smyrna, Kyzikos, Sinope, Phokaia, Daskyleion, Pitane und Erythrai. Ekrem Akurgal setzte sich aktiv fĂŒr die tĂŒrkisch-griechische VerstĂ€ndigung und Freundschaft ein. In seinen Lebenserinnerungen bekennt er sich als ĂŒberzeugter TĂŒrke, als engagierter Vertreter der von AtatĂŒrk gegrĂŒndeten modernen Republik TĂŒrkei, zugleich aber auch als ĂŒberzeugter EuropĂ€er. Er war Weltmann und Humanist. Seine Memoiren sind nicht nur ein wichtiges Buch fĂŒr seine Landsleute, sondern sollen in Übersetzung nun auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland, Europa und Übersee ein besseres VerstĂ€ndnis der TĂŒrkei, ihrer Geschichte und ihrer Kulturgeschichte ermöglichen. Sie sind ein historisch aufschlussreiches und kulturhistorisch bedeutsames, reich bebildertes Dokument und zugleich ein ganz persönliches Zeugnis eines großen Gelehrten.
Hauser, Stefan R. Status, Tod und Ritual. Stadt- und Sozialstruktur Assurs in neuassyrischer Zeit. Abhandlungen der Deutschen Orient-Gesellschaft 26. 2013. XXXIV, 454 S. 212 Abb., 16 fb. Tab. 30 x 21 cm, Gb. EUR 88,00 CHF 119,00 ISBN: 978-3-447-06252-7 Harrassowitz Verlag
Tod ist eine zentrale Erfahrung der Menschen. In der Konzeption seiner Folgen und dem Umgang mit den Toten spiegeln sich zentrale Vorstellungen und Normen der Gesellschaft ebenso wie individueller und gruppenspezifischer Status. Bestattungsrituale und deren materielle Hinterlassenschaften in Form von GrĂ€bern sind daher eine herausragende Quelle fĂŒr die Sozialgeschichte.
Stefan R. Hauser geht in seiner Studie auf der Basis vielfĂ€ltiger textlicher und archĂ€ologisch-materieller Quellen Fragen der Sozialstruktur in der Stadt Assur wĂ€hrend der neuassyrischen Zeit nach. Ausgehend von einer minutiösen Analyse der Bestattungen, die von der DOG in Assur freigelegt wurden, und deren neuer Datierung und Typologisierung werden das VerhĂ€ltnis der Assyrer zum Tod und der normative Umgang mit den physisch Toten untersucht. Durch die Analyse des Spannungsfeldes von Norm und Abweichung wird aufgezeigt, wie sich soziale Position in den Bestattungen ausdrĂŒckt. Zudem werden die GrĂ€ber mit der privaten und öffentlichen Architektur sowie mit textlichen Belegen fĂŒr die Entwicklung der Stadt, vor allem den Privatarchiven, in Beziehung gesetzt. Über diesen Zugang lĂ€sst sich die Geschichte der Stadt Assur im 9. bis 7. Jahrhundert v. Chr. sehr viel differenzierter darstellen als bisher geschehen, wodurch sich ein ĂŒberraschend neues Bild von den letzten Jahrzehnten vor der Eroberung und Zerstörung der langjĂ€hrigen Hauptstadt des neuassyrischen Reiches ergibt. Dem Band liegt eine Datenbank mit den FundstĂ€tten auf Cd-Rom bei.
Kauf - Konsum und MÀrkte. Wirtschaftswelten im Fokus - Von der römischen Antike bis zur Gegenwart. 2013. Hrsg.: Frass, Monika. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-447-06864-2 Harrassowitz Verlag
Im Rahmen eines Symposiums des Fachbereichs Altertumswissenschaften in Salzburg im Oktober 2011 wurden in internationaler Expertenrunde unterschiedlichste Aspekte rund um das „Marktgeschehen“ von der römischen Antike bis heute thematisiert. Im Sinne der PluralitĂ€t der aktuellen wissenschaftlichen Positionen fanden sowohl das wirtschaftstheoretisch-modellhafte VerstĂ€ndnis von „Markt- (Wirtschaft)“ und „MĂ€rkten“ BerĂŒcksichtigung als auch die davon nicht zu trennende Interpretation der reichhaltigen, in manchen Bereichen noch unerforschten Quellenbasis.
Die BeitrĂ€ge des von Monika Frass herausgegebenen zugehörigen Tagungsbands Kauf, Konsum und MĂ€rkte widmen sich den Themenbereichen Menschen – MĂ€rkte – Katastrophen sowie Konsum – Produktion – Vertrieb, der Bedeutung von Auktionen u.a.m. Durch die Einbeziehung von Vertretern verschiedener historischer Disziplinen und moderner Wirtschaftszweige wird zudem die Relevanz der „Marktforschung“ von der Antike bis zur Gegenwart aufgezeigt und in ihrer besonderen AktualitĂ€t deutlich gemacht.
Weiss, Harvey. Seven Generations Since the Fall of Akkad. Engl. 2013. 299 S. 72 Abb., 46 Tafel(n), 13 Tabelle(n), 30 Diagramm(e). Pb. EUR 64,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-447-06823-9 Harrassowitz Verlag
Bawden, Charles R. Another Tract for the Buryats including I. J. Schmidt's recentlly identified Kalmuck Originals. Hrsg.: Walravens, Hartmut; Einleitung von Walravens, Hartmut. Engl. 2013. 131 S. 66 Abb. Pb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-447-06831-4 Harrassowitz Verlag
Tradition? Variation? Plagiat?. Motive und ihre Adaption in China. Hrsg.: Hoffmann, Martin; Hrsg.: Henningsen, Lena. 2013. 313 S. Pb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-447-06819-2 Harrassowitz Verlag
RĂŒckgriffe auf bereits Bekanntes und dessen Adaption fĂŒr die Gegenwart sind ein wichtiger Bestanteil der chinesischen Tradition. Die viel zitierte Aussage von Konfuzius, er selbst sei Übermittler der Ă€ltesten chinesischen Kultur, nicht etwa Schöpfer von Neuem, verweist auf den grundsĂ€tzlichen Vorrang von Überliefertem gegenĂŒber Neugeschaffenem im alten China. Auf dieser Grundlage wurde das wiederholte Aufgreifen traditioneller Motive als Kennzeichen eines grundsĂ€tzlich konservativen und innovationsfeindlichen Charakters der chinesischen Kultur interpretiert − bis hin zur Bezeichnung des gegenwĂ€rtigen China als Land der Plagiatoren. Diese Sichtweise wird jedoch den vielfĂ€ltigen Formen, Inhalten, Funktionen und Zielsetzungen der Übernahme und Adaption sowohl traditioneller als auch moderner, populĂ€rer und kontroverser Motive in China nicht gerecht: RĂŒckgriffe auf bestimmte Topoi und ihre De- oder Rekontextualisierung dienen in unterschiedlicher Weise der Traditionsbildung, der Legitimation, der Neudefinition oder auch der Vermarktung.
In Tradition? Variation? Plagiat? beleuchten 18 BeitrĂ€ge die Adaption von Motiven im vormodernen und im modernen China. Sie analysieren die Aneignung von auslĂ€ndischen Gesetzen, Rechtsvorstellungen und staatlichen Organisationsformen, befassen sich mit der Legitimierung von politischen Positionen ĂŒber den RĂŒckgriff auf traditionelle Denkweisen, untersuchen die Variation von Motiven in Literatur und Kunst und betrachten das SpannungsverhĂ€ltnis zwischen OriginalitĂ€t und Imitation in der Wirtschafts- und Konsumkultur sowie die Diskussionen ĂŒber die Übernahme von fremden Textpassagen und visuellen Darstellungen.
Lapponicae investigationes et uralicae Festschrift zum 65. Geburtstag von Lars-Gunnar Larsson. Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica 82. Hrsg.: Hasselblatt, Cornelius; Bartens, Hans-Hermann; Winkler, Eberhard. 2013. XXIX, 268 S.1 Abb., 20 Tabelle(n). 1 Karte EUR 68,00 CHF 89,00 ISBN: 978-3-447-06815-4 Harrassowitz Verlag
Die Festschrift zum 65. Geburtstag des international renommierten Finnougristen und Lappologen, Professor Dr. Lars-Gunnar Larsson (Uppsala), enthĂ€lt 20 BeitrĂ€ge von Kollegen und Freunden zu Geschichte, Dialektologie und Folklore des Samischen, aber auch zum Mordwinischen (Mythologie, Lautgeschichte, Morphologie), Mari (Dialektologie), Permischen (Etymologie, Lexik, Typologie), Estnischen (Lexik), zum Finnougrischen insgesamt (Lehnwörter, Personalpronomina) sowie zur Wissenschaftsgeschichte der Samojedistik. BeigefĂŒgt ist das komplette Schriftenverzeichnis des Jubilars bis 2012.
Aus dem Inhalt (insgesamt 25 BeitrÀge):
Hans Hermann Bartens, Saamische Folklore als Spiegel ethnischer Beziehungen
Cornelius Hasselblatt, MiederlÀndische Lehnwörter im Finnougrischen?
LĂĄszlĂł Honti, Eine Lautanomalie im Kreise der uralischen Personalpronomina
SĂĄndor MaticsĂĄk, Allomorphic cariants of Erzya-Mordvin nominal derivational suffixes
Sirkka Saarinen, Über dialektale Variation der Postposition im Mari
Trygge Sköld, IndoeuropÀische Possessivsuffixe
Mikael Svonni, Language change among the JukkasjÀrvi Sami
Eberhard Winkler, Über einige wenig bekannte Besonderheiten des Udmurtischen
Boerschmann, Ernst. LageplÀne des Wutai shan und Verzeichnisse seiner Bauanlagen in der Provinz Shanxi. Hrsg.: Walravens, Hartmut. 2013. 118 S. 3 Abb., 3 Karte(n). Pb. EUR 48,00. CHF 63,90 ISBN: 978-3-447-06830-7 Harrassowitz Verlag
Ernst Boerschmann (1873–1949) ist als Pionier der Erforschung der chinesischen Architektur bekannt. Auf seinen Reisen durch China von 1906 bis 1909 fotografierte, skizzierte und bemaß er historische DenkmĂ€lern im ganzen Land und veröffentlichte seine Ergebnisse in einer Reihe von beindruckenden BĂ€nden wie Die Baukunst und die religiöse Kultur der Chinesen (bestehend aus einem Band zur Insel Putuo, einem weiteren zu DenkmĂ€lern und Schreinen und dem ersten Teil einer systematischen Untersuchung von Stupas), zwei BĂ€nde ĂŒber chinesische Architektur, ein weiterer zu Baukeramiken sowie eine hervorragende Sammlung von Fotografien des alten China. In seiner Beschreibung der Tempel und Klöster des Wutai Shan in der Provinz Shanxi vertrat Boerschmann beispielhaft eine neue Forschungsmethode, die auf der Überzeugung basiert, dass die erwĂŒnschten Forschungsergebnisse erst durch die Kombination von Architektur und Kartographie zu erhalten sind. Er sammelte alle verfĂŒgbaren Informationen zu den GebĂ€uden (einschließlich seiner eigenen aus frĂŒheren Reisen), machte Gegenproben und erstellte zugleich topographische Karten, um ihren genauen Standpunkt anzugeben. WĂ€hrend „mapping monuments“ heute bereits ein etabliertes Verfahren ist, war Boerschmann wahrscheinlich der erste Gelehrte, der es systematischen anwendete.
Der von Hartmut Walravens bearbeitete Band enthĂ€lt Boerschmann Essay zu den Wutai-DenkmĂ€lern inklusive einer aktualisierten Bibliographie sowie Albert GrĂŒnwedels (1856–1935) Übersetzung einer tibetischen Beschreibung des Wutai Shan von lCaṅ-skya Khutukhtu Rol-pa’i rdo-rje (mit Index). Die von Boerschmann erstellen topographischen Karten werden auf CD beigegeben.
Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur [Syrien]. Bar?aum, Mor Ignatios Aphrem I. 2013. 506 S. 1 Foto(s), 29 Tabelle(n). Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-447-06837-6 Harrassowitz Verlag
In ĂŒber 30-jĂ€hriger Forschungsarbeit hat Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum reichhaltige Quellen zur Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur an unterschiedlichsten Orten gesammelt. Bei der Mehrzahl handelt es sich um Handschriften aus westlichen wie östlichen Bibliotheken und Archiven der ganzen Welt, die mit der Zeit und durch widrige UmstĂ€nde in alle Winde verstreut wurden. Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum besuchte u.a. Mosul und seine Dörfer, das Mor-Mattai-(MatthĂ€us-)Kloster, Ğazirat ibn ῾Umar und den Ṭur ʽAbdin, wo es gleich 45 StĂ€tten voller syrischer SchĂ€tze gibt, insbesondere Beth Sbirino, Mardin und Umgebung, außerdem das Za῾faran-Kloster, Amida mit seinen umliegenden Dörfern, Veran Ṥahar, Edessa, Aleppo, Ḥmot (Ḥama), Ḥoms und Umgebung sowie Damaskus, Beirut, das Mor-Markus-Kloster, die zwei Klöster der Armenier und Griechen in Jerusalem, Ägypten, Konstantinopel (Istanbul), London, Oxford, Cambridge, Birmingham, Paris, Florenz, Rom, Berlin, New York und Boston. Zudem wurden zahlreiche Manuskripte ausgewertet, die sich in Privatbesitz befinden. Es wurden ausfĂŒhrliche Bestandsverzeichnisse der berĂŒhmtesten syrischen Bibliotheken erstellt, wobei auch die Orte, die nicht besucht werden konnten (das Mor-Kyriakos-Kloster, Basirijje, Kharput, Ḥe1no d-Man1ur, Severek, Se῾ert (Siirt), Ṥirwon, Gharzon, das Berg-Sinai-Kloster und die Bibliothek des koptischen Patriarchats in Kairo) ĂŒber umfangreiche Informationen zahlreicher Kleriker erschlossen wurden.
Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur wird nun erstmals in deutscher Übersetzung von Georg Toto und Amill Gorgis vorgelegt und so einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht.
(Re-)Constructing Funerary Rituals in the Ancient Near East. Proceedings of the First International Symposium of the TĂŒbingen Post-Graduate School “Symbols of the Dead” in May 2009. Hrsg.: PfĂ€lzner, Peter; Niehr, Herbert; Pernicka, Ernst; Wissing, Anne. 2013. Engl.;Franz. 312 S. 175 Abb., 3 Diagramm(e), 1 fb. Abb., 10 Tabelle(n), 4 Karte(n). Gb. EUR 92,00. CHF 125,00 ISBN: 978-3-447-06820-8 Harrassowitz Verlag
The Letter. Law, State, Society and the Epistolary Format in the Ancient World Proceedings of a Colloquium held at the American Academy in Rome 28–30.9.2008. Hrsg.: Yiftach-Firanko, Uri. 2013. Engl. 4 Abb., 5 Tabelle(n), 4 Tafel(n). Pb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-06764-5 Harrassowitz Verlag
The group “Legal Documents in Ancient Societies” was established in 2008 to enhance collaboration among students of everyday documentation in the Ancient Near East, Ancient Egypt, the Greek and Hellenistic states, as well as the Roman and the Islamic world. A key means of achieving this goal is a series of annual meetings, focusing each on a different topic. The first meeting, whose proceedings are now presented, was held at the American Academy in Rome on 28-30.9.2008, and focused on the study of different documentary uses of the letter from the third millennium BCE to late Antiquity.
Letters, then as now, helped to bridge distances, empowering the machinery of ancient empires and connecting distant colleagues, businessmen, family and friends, allowing them to shape and monitor the actions of their representatives abroad or on-site, or simply to convey their everyday concerns to each other. In the societies discussed in the seminar, the scheme of the letter also became an established format for certain legal and administrative acts, even when the parties were not acting at a distance: this is in particular the case with the cheirographon, a letter-format that emerged in the Hellenistic period and eventually became, in the Byzantine period, the default framework for the documentation of legal transactions. The twelve papers presented in this volume pinpoint different uses, and stages in the evolution of the letter as a documentary genre, illustrating its potential as a source for the study of ancient bureaucracy and state, economy and trade, social dynamics and law.
Catalogue of Books Printed in the 15th Century in Swedish Collections. Part 1 + 2. Undorf, Wolfgang. 2013. Engl. 1116 S. Gb. EUR 178,00. CHF 240,00 ISBN: 978-3-447-06807-9 Harrassowitz Verlag
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