KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Harrassowitz Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | vor>
 
Imprimatur 25 (2017). Hrsg.: Schneider, Ute; Gesellschaft der Bibliophilen. 2017. 320 S. zahlr. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 111,00. ISBN: 978-3-447-10841-6 Harrassowitz Verlag
Der 25. Band der Neuen Folge von Imprimatur, dem Jahrbuch der Gesellschaft der Bibliophilen, erscheint in neuem Layout und in bewährter bibliophiler Qualität. In 14 reich illustrierten wissenschaftlichen Beiträgen wird ein breites Themenspektrum für alle an einer lebendigen Buchkultur Interessierten geboten. Unter der thematischen Klammer „Buchgestalt und Materialsemantik“ werden von der Handschriftenzeit bis in die Gegenwart Bücher, Illustrationen, Schriftkünstler sowie auch künstlerische Akzidenzien vorgestellt. So können die überaus spannende Geschichte des Lindauer Evangeliars aus dem 9. Jahrhundert als auch die Bedeutung zeitgenössischer russischer Künstlerbücher für (kultur-)politische Statements nachgelesen werden. Der zweite große Themenblock ist den „Orten des Buchs“ gewidmet: Druckerei, Verlag, Bibliothek. Letztere werden beispielsweise durch die wunderbare Sammlung von Handschriften und Drucken zur Alchemie der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und die reichhaltigen Bestände der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek in Bad Arolsen präsentiert. Auch das Schicksal der südwestdeutschen Klosterbibliotheken, ihre gesellschaftliche Bedeutung und die Rechtsstellung ihrer säkularisierten Bücherschätze ist Gegenstand dieses Themenkomplexes. Akribisch nachvollzogen wird darüber hinaus die bisher noch völlig unbeleuchtete Geschichte des Bauhausverlags in Weimar.
A contribution to the history of Gebel Asyut al-gharbi. The Asyut Project (7). Rzeuska, Teodozja I. Chronological Overview of Pottery from Asyut. Engl. 792 S. 613 drawings, 355 figures, 4 tables, 32 plates. 24 x 17 cm. Gb. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2017. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10621-4 Harrassowitz Verlag
Gebel Asyut al-gharbi, one of the most important archaeological sites in Egypt, is crucial in understanding both its history and culture of this country. Despite a great wealth of remains our knowledge of Asyut and some periods of time concerning the site is still scant. Contrary to wide-held belief, activities on the gebel do not primarily date to the First Intermediate Period and Middle Kingdom; the history of the site is much longer and it continues to hide many secrets.
The first and most important goal posed by Teodozja I. Rzeuska is to present the lesser known parts of the history of the Asyut necropolis, those that are under-represented in the texts, as well as those for which the archaeological evidence is insufficient. This is where the ceramic material has proven to be an invaluable source which helped to fill gaps in our knowledge. The second goal is to present the unique character of local pottery in Asyut, especially in comparison with ceramics found in other regions of Egypt.
 Rezension lesen
Die Bestattungen der Frühen und Mittleren Bronzezeit in der zentralen Oberstadt von Tall Mozan/Urkeš. Eine vergleichende Analyse zu den Bestattungspraktiken des Oberen ?ab?rgebietes. Mit einem Beitrag von Katja Zipp. Wissing, Anne. Beiträge von Zipp, Katja. 2017. 630 S. 32 Tabelle(n), 80 Tafel(n), 1 Schaubild(er), 28 Diagramm(e), 415 Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-10797-6 Harrassowitz Verlag
Bei den Ausgrabungen der Deutschen Orientgesellschaft auf dem Tall Mozan in Nordost-Syrien wurden 69 Bestattungen freigelegt. Alle Gräber befinden sich in einem Wohnviertel in der Oberstadt des antiken Ortes und entstammen einem Zeitraum von der Mitte des 3. bis zur Mitte des 2. Jahrtausends v.Chr. Diese Gräber werden in dem vorliegenden Band detailliert beschrieben und zusammenfassend analysiert. Als Siedlungsbestattungen werfen sie die Fragen auf, wie die Bewohner der antiken Stadt Urkeš ihre Toten in den verschiedenen Perioden bestatteten und ob es sich um die vollständige Anzahl der Toten der zugehörigen Haushalte handelt. Dem schließt Anne Wissing Betrachtungen darüber an, ob die Grabbefunde innerhalb der Wohnviertel die vorherrschenden Bestattungssitten widerspiegeln oder ob es sich bei ihnen um Sonderphänomene handelt. Sie zeigt, inwiefern die erkennbaren Handlungen kulturell motiviert sind, und diskutiert Aspekte der Totenpflege, der sekundären Bestattungen und der Umbettung von Verstorbenen. Gleichzeitig vergleicht sie die erarbeiteten Bestattungspraktiken mit den Daten der Siedlungsbestattungen aus sechs weiteren Fundorten des Oberen Haburgebietes. Dies erlaubt ihr, die Bestattungsformen dieses Gebietes in einen größeren politisch-gesellschaftlichen Kontext zu stellen. Neben der erstmaligen Zusammenstellung von bisher nur in Vorberichten publizierten Grabbefunden der Region bietet das Buch die Möglichkeit, Einblicke und Verständnis für den Umgang dieser antiken Gesellschaften mit ihren Toten zu gewinnen.
Fremdes in Anatolien. Importgüter aus dem Ostmittelmeerraum und Mesopotamien als Indikator für spätbronzezeitliche Handels- und Kulturkontakte. Kozal, Ekin. 2017. 261 S. 11 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 84,00. ISBN: 978-3-447-19642-0 Harrassowitz Verlag
Byzantine Head Reliquaries and their Perception in the West after 1204. A Case Study of the Reliquary of St. Anastasios the Persian in Aachen and Related Objects. Angar, Mabi. Engl. 2017. 332 S. 24 x 17 cm. EUR 72,00. ISBN: 978-3-447-19585-0 Harrassowitz Verlag
New Light on Local Cults in North-Central Anatolia in the Second Millennium BC. Studien zu den Bogazköy-Texten (61). Taracha, Piotr. Two Festivals Celebrated by a Hittite Prince (CTH 647.I and II–III):. Engl. 2017. 202 S. 10 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-10799-0 Harrassowitz Verlag
The festivals presented in this book are worth to be studied by scholars of religion and cult in Hittite Anatolia. These festivals were performed in one of the Hittite cities cultivating Hattian cult traditions. The traditional cult calendar was based primarily on the vegetation and agrarian cycles, with festivals in the spring and fall being of special importance.
The present volume deals with one of these local spring festivals (CTH 647.II–III). The participation of the crown prince indicates that the festival was part of the state cult, indirectly attesting to the importance of the center in the structure of the Hittite state and its relationship to the capital Hattuša. Almost 40 cuneiform texts (including five hitherto unpublished) belonging to 13 different exemplars have been newly arranged, carefully edited and translated. The surviving documents permit the festival’s history to be traced for a period of about two hundred years, showing continuity and change from the mid-15th to the 13th century BC. In the late 13th century, it was transformed into a local festival of the AN.TAH.ŠUM plant (CTH 647.I) that became a new symbol of the beginning of spring vegetation. The latter festival is preserved as just one copy of which about half of the original text can be restored.
Successive chapters attempt to identify the city where the festivals were celebrated, describe the local pantheon (including deities of which little has been known until now) and discuss the inner hierarchy of the priestly college, providing new information about indigenous religious beliefs and cult traditions.
Die Handschriften der Bibliothèque Nationale de Luxembourg (2). Bearbeitet von Falmagne, Thomas; Mitwirkung (sonst.) Deitz, Luc. Die Orvaler Handschriften bis zum Jahr 1628 in den Beständen der Bibliotheque Nationale de Luxembourg und des Grand Séminaire de Luxembourg. 2017. 851 S. 18 Abb. 32 Tafel(n), 46 Tabelle(n). 29 x 20 cm. Gb. EUR 178,00. ISBN: 978-3-447-10816-4 Harrassowitz Verlag
Der zweibändige Katalog erweitert das Gesamtverzeichnis der mittelalterlichen lateinischen Handschriften in den Bibliotheken des Großherzogtums Luxemburg um den Buchbestand der ehemaligen, heute in Belgien gelegenen Zisterze Orval. Der reich illustrierte erste Teilband enthält die bislang ausführlichste Darstellung der Geschichte der Orvaler Klosterbibliothek mit einer synoptischen Ausgabe aller erhaltenen Kataloge. Im zweiten Teilband werden 76 vollständige Handschriften und neun Fragmente aus dem 9. bis 17. Jahrhundert beschrieben, die insgesamt 137 kodikologischen Einheiten entsprechen. Darunter befinden sich Preziosen wie die größte aus der Zeit vor dem 13. Jahrhundert erhaltene Handschrift eines römischen Klassikers (Plinius d. Ä., Historia naturalis); die nur sehr schmal, hier vermutlich teilweise als Autograf überlieferten Schriften des Guido de Bazochiis; eine Handschrift mit dem berühmten Dolopathos des Johannes de Alta Silva; die Gesta episcoporum Leodiensium des Aegidius Aureaevallensis sowie eine Reihe seltener komputistischer und kanonistischer Texte. Die Handschriften werden durchweg mit anderen Sammlungen verglichen und in den Gesamtkontext der Überlieferung gestellt, wodurch der Katalog eine ungewöhnliche Tiefenschärfe erreicht und auch für Textphilologen von Interesse sein dürfte. Einen besonderen Stellenwert nimmt darüber hinaus die Beschreibung des Buchschmucks ein, da einige der Handschriften, etwa eine Vollbibel aus dem 13. Jahrhundert, den Kunsthistorikern bislang noch unbekannt sind.
Teil 1: Quellen- und Literaturverzeichnis, Einleitung, Abbildungen. Die Handschriften der Bibliothèque Nationale de Luxembourg (2). Bearbeitet von Falmagne, Thomas; Mitwirkung (sonst.) Deitz, Luc. Die Orvaler Handschriften bis zum Jahr 1628 in den Beständen der Bibliothèque nationale de Luxembourg und des Grand Séminaire de Luxembourg. 2017. 380 S. 18 Abb., 46 Tabelle(n), 32 Tafel(n). 29 x 20 cm. Gb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-10817-1 Harrassowitz Verlag
With an essay by Zheng Yan. Buddhist Stone Sutras in China-Shandong (3). Hrsg.: Yongbo, Wang; Suey-ling, Tsai. Shandong Province 3. Engl. 2017. 539 S. 201 Abb. 38 x 29 cm. Gb. EUR 160,00. ISBN: 978-3-447-10813-3 Harrassowitz Verlag
The third volume of the five-volume series on Buddhist stone sutras in Shandong presents inscriptions on all mountains in Shandong other than those near Lake Dongping (volume 1) and the city of Zoucheng (volume 2), with the exception of Taishan (to be covered in volume 4). The northernmost entry in this volume is a lost inscription (ca. 526) once situated among the sculptures at Yellow Stone Cliff, south of Jinan. Zheng Yan analyzes the art historical significance of this site. Inscriptions under the open sky occur elsewhere at Mount Culai (dated 570), Mount Fenghuang (ca. 563 and 921), Mount Shuiniu (ca. 560), Mount Tao (second half, 6th c.), and Mount Long (second half, 6th c.), this last site discovered only in 2008. Lost inscriptions on Mounts Jian (dated 575), Yang (second half, 6th c.), and Ziyang (second half, 6th c.; here identified for the first time) have been reconstructed based on extant rubbings, epigraphic literature, and archaeological evidence. While “Perfection of Wisdom” now emerges as the key doctrinal concept in the Shandong mountains, the names of Buddhas, of which “Buddha King of Great Emptiness” is especially conspicuous, engender visions of cosmic time and space.
All engravings are fully documented with photographs and rubbings; they are transcribed, translated into English, and analyzed. This research has been conducted under the auspices of the Heidelberger Akademie der Wissenschaften by an international team led by Lothar Ledderose and supported by the cultural authorities in China. The volumes, bilingual in Chinese and English, address a wide audience.
Stralsunder Bücherschätze. Kunkel, Burkhard. 2017. 144 S. 35 x 24 cm. Gb. EUR 39,80. ISBN: 978-3-447-10834-8 Harrassowitz Verlag
Dass die Hansestadt Stralsund als einstige Mittelmacht der Hanse und früherer Regierungssitz der Generalgouverneure von Schwedisch-Pommern mit ihrer grandiosen Architektur, ihren Klöstern, Stadtkirchen und Museen seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist weithin bekannt. Bekannt ist auch, dass sie in ihren Mauern wertvolle Sammlungen der Kunst- und Kulturgeschichte sowie eine für die Region bedeutende Bibliothek beherbergt, deren Bestände auf frühe Kirchenbibliotheken, die alte Ratsbibliothek und die seit 1560 bestehende Bibliothek des Stralsunder Gymnasiums zurückgehen. Die Bestände dieser letztgenannten Bibliothek, seltene und eindrucksvollen Handschriften und Frühdrucke, sind jedoch bis heute zu Unrecht weitgehend verborgen geblieben.
Der Band Stralsunder Bücherschätze möchte dem entgegenwirken und einem geneigten, möglichst großen Publikum eine Auswahl der kostbarsten, schönsten und inhaltlich interessantesten Werke aus dieser so bedeutenden Bibliothek präsentieren. Er möchte Interesse und Neugier wecken, vor allem aber Begeisterung für die großartige Buchkultur des 15. Jahrhunderts. Nach einem Vorwort von Prof. Dr. Nigel Palmer, Oxford, werden die ausgewählten Werke von Dr. Falk Eisermann, Berlin, Dr. Burkhard Kunkel, Stralsund, und Dr. Christoph Mackert, Leipzig, in ihre thematischen Kontexte eingeordnet und prägnant und allgemeinverständlich kommentiert. Die Gesamtgestaltung, nach deren Konzept die fotografische Dokumentation mit großformatigen Detailaufnahmen wirkungsvolle Steigerung erfährt, lag in den Händen des erfahrenen Stralsunder „Büchermachers“ Volkmar Herre.
Beschrieben von Monika E. Müller und Katrin Janz-Wenig. Düsseldorf: Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf (5). Hrsg.: Siebert, Irmgard; Liewert, Anne. Die mittelalterlichen Handschriften der Signaturengruppen E, F, G, N und P in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. 2017. 430 S. 176 Abb. 30 x 21 cm. Leinen. EUR 168,00. ISBN: 978-3-447-10741-9 Harrassowitz Verlag
Der Katalog der Signaturengruppen E, F, G, N und P setzt als fünfter Teilband die Reihe der Handschriftenkataloge der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf fort. Entstanden sind die darin vorgestellten 38 Handschriften zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert in den Klöstern und Stiften des Rheinlands und Westfalens, in einigen Fällen auch in Frankreich und Italien. Inhaltlich überliefern sie ein breites Spektrum, wobei Schwerpunkte bei rechtswissenschaftlichen, theologischen, hagiografischen und medizinischen Texten sowie bei Wörterbüchern liegen. Darunter finden sich Besonderheiten wie die Urschrift des Berichts über die Translation der Reliquien des heiligen Anno oder die selten erhaltenen Wirkungen der Tierkreiszeichen und der Planeten des Lazarus Beham von Sulzbach. Von dem Gros der sonst eher einfachen, vor allem für Studium und Erbauung verwendeten Bücher heben sich die dekorativ ausgestatteten Handschriften ab, deren hochwertigen geografischen Zeichnungen und zahlreichen Miniaturen der Tafelteil dieses Bandes präsentiert. Im Zuge der Katalogisierung konnten viele neue Erkenntnisse über den Entstehungs- und Nutzungskontext der Handschriften gewonnen werden, die die Beschreibungen jeweils umfassend vermitteln.
Der Traktat über die Bilderverehrung von Theodor Abu Qurrah (ca. 755 bis ca. 830). Göttinger Orientforschungen, I. Reihe: Syriaca (53). Mihoc, Vasile-Octavian. Christliche Bilderverehrung im Kontext islamischer Bilderlosigkeit. 2017. 266 S. 1 Abb. 24 x 17 cm. Kt. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-10791-4 Harrassowitz Verlag
Theodor Abū Qurrah, melkitischer Theologe und Bischof der mesopotamischen Stadt Harran, lebte zu Beginn der Abbasiden-Herrschaft und gilt als der frĂĽheste christlich-arabische Theologe. Sein Traktat ĂĽber die Bilderverehrung ist der einzige seiner Art in arabischer Sprache in der Zeit der groĂźen interreligiösen und innerchristlichen Kontroversen um die Legitimität der christlichen Bilder. Er ist auch das wichtigste Dokument, das ĂĽber eine wachsende Ikonophobie unter den syrischen Christen als Folge der islamischen Kampagne gegen alle byzantinischen Reminiszenzen öffentlichen Bilderkultes berichtet.
Anhand dieser bedeutenden Schrift stellt Vasile-Octavian Mihoc nicht nur das christliche Bildverständnis im arabischen Kulturraum dar, vielmehr analysiert er den Transfer von theologischem Wissen aus dem griechisch-patristischen in das arabisch-theologische Denken. Neben der Vorstellung von Biografie und Werk Theodors geht er der Entwicklung der politisch-religiösen Repräsentationskultur des Islam sowie der Genese der Bilderablehnung im Kalifat nach. Den Schwerpunkt des Bandes bildet ein historisch-theologischer Kommentar des Traktats, der zum einen aufzeigt, welche Formen der theologischen Argumentation sich im christlich-arabischen Diskurs antreffen lassen. Zum anderen werden die Besonderheiten der christlichen Bildertheologie im islamischen Kontext im Vergleich mit bestehenden Bildertheologien, vor allem der von Johannes von Damaskus, erläutert.
Der Traktat über die Bilderverehrung von Theodor Abu Qurrah (ca. 755 bis ca. 830). Göttinger Orientforschungen, I. Reihe: Syriaca (53). Mihoc, Vasile-Octavian. Christliche Bilderverehrung im Kontext islamischer Bilderlosigkeit. 2017. 270 S. 1 Schaubild(er), 2 Tabelle(n), 1 Abb. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-19640-6 Harrassowitz Verlag
Theodor Abū Qurrah, melkitischer Theologe und Bischof der mesopotamischen Stadt Harran, lebte zu Beginn der Abbasiden-Herrschaft und gilt als der frĂĽheste christlich-arabische Theologe. Sein Traktat ĂĽber die Bilderverehrung ist der einzige seiner Art in arabischer Sprache in der Zeit der groĂźen interreligiösen und innerchristlichen Kontroversen um die Legitimität der christlichen Bilder. Er ist auch das wichtigste Dokument, das ĂĽber eine wachsende Ikonophobie unter den syrischen Christen als Folge der islamischen Kampagne gegen alle byzantinischen Reminiszenzen öffentlichen Bilderkultes berichtet.
Anhand dieser bedeutenden Schrift stellt Vasile-Octavian Mihoc nicht nur das christliche Bildverständnis im arabischen Kulturraum dar, vielmehr analysiert er den Transfer von theologischem Wissen aus dem griechisch-patristischen in das arabisch-theologische Denken. Neben der Vorstellung von Biografie und Werk Theodors geht er der Entwicklung der politisch-religiösen Repräsentationskultur des Islam sowie der Genese der Bilderablehnung im Kalifat nach. Den Schwerpunkt des Bandes bildet ein historisch-theologischer Kommentar des Traktats, der zum einen aufzeigt, welche Formen der theologischen Argumentation sich im christlich-arabischen Diskurs antreffen lassen. Zum anderen werden die Besonderheiten der christlichen Bildertheologie im islamischen Kontext im Vergleich mit bestehenden Bildertheologien, vor allem der von Johannes von Damaskus, erläutert.
Ein Beitrag zur Literatur der Kennerschaft der späten Ming-Zeit. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes (108). Grimberg, Phillip. Yuan Hongdao – Eine Geschichte der Vasen. 2017. 87 S. 24 Abb., 8 Tafel(n). 22 x 15 cm. EUR 28,00. ISBN: 978-3-447-19631-4 Harrassowitz Verlag
Die 1599 veröffentlichte Geschichte der Vasen des mingzeitlichen Literaten Yuan Hongdao (袁宏道) reiht sich ein in eine seit der Song-Zeit bestehende Traditionslinie einer Sammler- und Liebhaberliteratur, die weit ĂĽber ihre Funktion als Studienkompendium hinausgeht. In ihr drĂĽckt sich das kulturelle Selbstbewusstsein einer Elite aus, deren wichtigstes Gegengewicht, der Kaiserhof, als kulturelles und kĂĽnstlerisches Gravitationszentrum zunehmend in den Hintergrund tritt. Dabei handelt es sich bei Yuan Hongdaos Werk keineswegs um eine Typologie oder tatsächliche Entwicklungsgeschichte chinesischer Vasenformen, sondern vielmehr um sehr persönliche Einlassungen zu Pflege und Arrangement unterschiedlicher Pflanzenarten in Bouquets und SträuĂźen sowie zu den Eigenschaften der Pflanzen und der entsprechenden Gefäße.
Die hier vorgelegte Arbeit leistet die erste Ăśbersetzung des Traktates ins Deutsche und versieht diese mit einem Kommentar und weiterfĂĽhrenden Anmerkungen.
Umm el-Qaab IV. Rita Hartmann. Die Keramik der älteren und mittleren Naqadakultur aus dem prädynastischen Friedhof U in Abydos (Umm el-Qaab). IV.1 Textband/Auswertung IV.2 Katalog Archäologische Veröffentlichungen 98. 2016. 2 Bände: 1: 365 S. 125 Abb., 52 Diagramme, 30 Tabellen; 2: 364 S. inkl. 168 Tafeln, 25 x 35 cm. Gb. EUR 278,00 ISBN: 978-3-447-10582-8 Harrassowitz Verlag
Unmittelbar nördlich der frühdynastischen Königsnekropole von Umm el-Qaab gelegen, umfasst der Friedhof U neben ziegelausgemauerten Gräbern der spätprädynastischen Zeit etwa 600 einfache, in den festen Wüstengrund eingetiefte Grubengräber der älteren und mittleren Naqadakultur (Naqada I und II, ca. 3900–3350 v.Chr.). Erhaltene Reste ihres Beigabeninventars in originaler Fundlage erlauben in vielen Fällen Rückschlüsse auf die ehemalige Grabausstattung. Die große Zahl reich ausgestatteter Gräber und die lange Belegungszeit des Gräberfeldes finden andernorts in Ägypten keine Parallelen. Die Studie dokumentiert die bei den Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo geborgenen Keramikinventare und erarbeitet im Textteil mit fundkombinatorischen Methoden anhand dieser Funde die chronologischen Belegungsphasen des Gräberfeldes. Eine Untersuchung zu Anzahl und Qualität der Keramikbeigaben von Männer-, Frauen- und Kindergräbern erbrachte neue Ergebnisse im Hinblick auf eine soziale Ungleichheit der Bevölkerung bereits während der frühesten Naqadakultur und wirft z.B. durch außergewöhnliche, mit Szenen der Jagd und Gefangenendarstellungen bemalte Gefäße, die Elemente der späteren pharaonischen Ikonografie vorwegnehmen, neues Licht auf frühe Entwicklungen im Prozess der Staatsentstehung im Alten Ägypten. Vergleiche mit anderen Gräberfeldern der Naqadakultur in Oberägypten stellen den Friedhof U in einen überregionalen Rahmen. Im Katalogteil werden die Grabinventare beschrieben und mit Zeichnungen illustriert.
Soubassementstudien IV. Studien zur spätägyptischen Religion (10). Leitz, Christian. Die regionale Mythologie Ägyptens nach Ausweis der geographischen Prozessionen in den späten Tempeln. 2017. 920 S. 2 Teile. 30 x 21 cm. Gb. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-10760-0 Harrassowitz Verlag
Dieses Buch beschließt das auf drei Bände angelegte Projekt zu den geografischen Prozessionen im Soubassement (Sockelbereich) der Tempel der griechisch-römischen Zeit. Hauptgegenstand sind die beiden großen vierteiligen geografischen Prozessionen auf der Außenseite des Naos und im Hof des Horustempels von Edfu. Da die Texte jedoch nicht an allen Stellen perfekt erhalten sind und Parallelen in anderen Tempeln existieren, wurden diese in die Untersuchung mit einbezogen. Die Hauptversionen in Edfu sind fotografisch im beiliegenden Tafelband dokumentiert.
Die Darstellung folgt der Reihenfolge der 22 oberägyptischen und 20 oberägyptischen Gaue (Verwaltungsbezirke) mit ihren jeweils vier Gabenträger, die nacheinander den Gau, den Kanal, das Fruchtland und das Sumpfgebiet repräsentieren. Die Beischriften zu jedem Gabenträger bestehen aus einer Übergabeformel, in der das jeweilige Toponym mit seinen Charakteristika genannt wird, sowie einer Identifikationsformel, bei der sich der Gott des Tempels, in dem sich die entsprechende Prozession befindet (z.B. Horus von Edfu) mit den lokalen Göttern der einzelnen Kultorte identifiziert. In beiden Teilen befindet sich eine Fülle mythologischer Informationen, die hier erstmalig übersetzt und ausführlich kommentiert werden.
Zusammen mit den in den beiden ersten Bänden der Soubassementstudien analysierten Prozessionen ergeben sich rund 1.000 verschiedene kulttopografische Themenbereiche, von denen eine beträchtliche Anzahl außerhalb dieser Prozessionstexte nicht bekannt ist und in dieser Fülle selbst auf Papyri nicht durchgehend für alle Regionen Ägyptens erhalten ist. Mit dem von Florian Löffler für diesen Band erstellten Gesamtindex kann der 2.000 Seiten umfassende Inhalt der drei Bände nun leichter erschlossen werden.
Theologie und Kult in ihrer architektonischen und ideellen Dimension. Akten der internationalen Tagung, Haus der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 9.–12. Juni 2015. Studien zur spätägyptischen Religion (17). Hrsg.: Baumann, Stefan; Kockelmann, Holger. Der ägyptische Tempel als ritueller Raum. 2017. 592 S. 65 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 144,00 ISBN: 978-3-447-10794-5 Harrassowitz Verlag
Tempel, Schrift, Bild, Ritual und Raum – das sind Begrifflichkeiten, die in Ägypten aufs Engste zusammengehören. Nirgendwo sonst finden wir in der antiken Welt ein so eindrückliches und vielschichtiges Zusammenspiel von Architektur, Dekoration und Raumfunktion wie hier; insbesondere gilt dies für die Kultbauten der Ptolemäer- und Römerzeit.
19 Beiträge widmen sich verschiedenen Aspekten dieser rituellen Räume, die aus Texten und Darstellungen konstruiert sind und sich auf dem steinernen Gebäude materialisieren. Im Fokus stehen dabei die Leitlinien in der Architektur der späten Tempel, die übergeordneten Muster in der Anbringung bestimmter Dekorationsinhalte an bestimmten Stellen des Gebäudes, die Hintergründe für die Vernetzung von Texten, die Wechselbeziehung zwischen ritueller Praxis und Ausgestaltung der Kultarchitektur sowie Fallstudien zu den Gestaltungsprinzipien spezieller Räume. Überdies beschäftigen sich die Beiträge mit den möglichen Interferenzen zwischen den großen offiziellen Tempeln und der kultischen Praxis im „privaten“ rituellen Raum, der Einbindung von Elementen der sacred landscape Ägyptens in die lokale Theologie und mit Aussagen über den Kultbau und seine Bestandteile aus Sicht der Ägypter.
History, Art, Tradition. Philippika (103). Hrsg.: Nawotka, Krzysztof; Wojciechowska, Agnieszka. Alexander the Great and the East. Engl. 2017. 447 S. 5 Abb., 3 Tabelle(n). EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-19571-3 Harrassowitz Verlag
Even if Alexander’s rule in Asia has to be approached primarily through the study of Greek and Latin authors, many papers in this volume try to look beyond Arrian, Plutarch, Curtius, and Diodorus to Greek inscriptions, papyri, Egyptian, Babylonian, medieval Syriac and Arabic evidence. One focus is on Egypt, from the XXX dynasty to the Ptolemaic age. A lasting achievement of the early Macedonian age in Egypt is the lighthouse of Pharos, probably devised under Alexander to serve both as a watchtower of Alexandria and the focal point of the fire telegraph. Another focus of the volume is on Babylonia, with caveats against the over-enthusiastic usage of cuneiform sources for Alexander. This focus then moves further east, showing how much caution is necessary in studying the topography of Alexander’s campaigns in Baktria, the land often misrepresented by ancient and medieval authors. It also deals with representation and literary topoi, having in mind that Alexander was as much a historical as a literary figure. In many respects ancient Alexander historians handled his persona in strong connection with Herodotean topics, while the idealized portrait of Alexander translated, through court poetry, into the language of power of Ptolemy of Egypt. Alexander was adopted to cultural traditions of the East, both through the medium of the Alexander Romance and through his fictitious correspondence with Aristotle, sometimes becoming a figure of a (Muslim) mystic or a chosen (Jewish) king.
Inscriptions in the Byzantine and Post-Byzantine History and History of Art. Proceedings of the International Symposium „Inscriptions: Their Contribution to the Byzantine and Post-Byzantine History and History of Art“ (Ioannina, June 26–27, 2015). Herausgegeben von Stavrakos, Christos. Engl. 2017. 431 S. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10759-4 Harrassowitz Verlag
This volume contains the papers of the International Symposium about Byzantine and post-Byzantine epigraphy which took place at the University of Ioannina (Greece) in June 2015. This was the most important event in Byzantine epigraphy for the year 2015. Scholars and specialists from all over Europe presented papers about epigraphic traditions and boundary signs in early Byzantine epigraphy, about Byzantine inscriptions from the Parthenon, the Hephaisteion (Church of St. George) at Athens, the monasteries of Mount Athos, the Church of St. Demetrios of Thessalonica, from the wider region of Meteora and Arta and islands of Dodecanese and the Saronic Golf (Aegina), from Byzantine fortifications, metal stamps and overstruck Byzantine lead seals.
There are also papers about special issues such as the contribution of epigraphy to the prosopography of Byzantine Epirus, the usage of some termini in Byzantine and post-Byzantine epigraphy (theosostos, theophylaktos, apartisis), the prosopography of the Balkans in the early Ottoman period, donors and painters in Byzantine and post-Byzantine Epirus.
The Global Christian Experience on Medieval Mappaemundi and Early Modern World Maps. WolfenbĂĽtteler Forschungen (149). Jaynes, Jeffrey. Christianity beyond Christendom. Engl. 2017. 460 S. 121 z. T. fb. Abb. Gb. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-10715-0 Harrassowitz Verlag
In 1507 Martin Waldseemüller created a remarkable Early Modern world map loaded with religious symbols. The cartographer depicted the papal keys, which according to the map`s companion text, the Cosmographiae Introductio, “enclosed almost the whole of Europe for the Western Church.” However, beyond the boundaries of Europe`s Christendom, the map pictured Nestorian churches in China and the legendary Christian ruler Prester John in India. His subsequent Carta marina (1516) amplified the descriptions of these religious traditions. Waldseemüller`s maps, like almost every other world map of the era, featured legends of Christian communities positioned outside of Christendom. Christianity Beyond Christendom explores this religious tension – the diversities of “globally” scattered Christian traditions and the more rigid notion of a homogenous Christendom – as a component of cartographical developments from the eighth to the sixteenth century. It argues that throughout this era Western Christian thinkers and mapmakers used the mappaemundi and subsequent printed maps of the world to sustain notions of a broadly based Christian oikoumene, even as the reality of that assertion diminished. Moreover, cartographers incorporated various apostolic and ancient legends, furthering these with new myths, to provide increasingly sophisticated methods for understanding more distant and isolated Christian communities in Asia, Africa and the Middle East. The book considers a vast array of medieval world maps and later atlases, ranging from manuscripts of Beatus of Liebana`s commentary on the Apocalypse to the maps in Sebastian Münster`s Cosmographia and Abraham Ortelius`s Theatrum Orbis Terrarum, to trace the legacy of these scattered traditions.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]