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Harrassowitz Verlag

 
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Mitteilungen des Deutschen ArchÀologischen Instituts, Abteilung Kairo 76/77 (2020/2021). Herausgegeben von Seidlmayer, Stephan J.; Polz, Daniel. Mitteilungen des Deutschen ArchÀologischen Instituts (76). Deutsch. 2022. 368 S. 233 Abb., 9 Tabellen, 8 Diagramme, 18 Karten. 29,7 x 21 cm. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-11794-4 Harrassowitz Verlag
Seit 1930 bieten die jĂ€hrlich erscheinenden Mitteilungen der Abteilung Kairo eine internationale Plattform fĂŒr BeitrĂ€ge zur ArchĂ€ologie und Kulturgeschichte Ägyptens. Die Themen erstrecken sich dabei von der prĂ€dynastischen ĂŒber die pharaonische und christliche bis hin zur islamischen Zeit. Neben dem Schwerpunkt ArchĂ€ologie und der Veröffentlichung neuester Grabungsergebnisse internationaler Unternehmungen werden auch kultur- und kunstgeschichtliche Inhalte und aktuelle Fragestellungen diskutiert. Die hochwertige Publikation der aktuellen Forschungsergebnisse des DAI Kairo ist eine zentrale Aufgabe der Mitteilungen. So wird unter anderem in jeweils zwei- bis dreijĂ€hrigem Abstand ĂŒber die laufenden Ausgrabungen berichtet. Die BeitrĂ€ge erscheinen in deutscher, englischer oder französischer Sprache, jeweils von einer englischen Zusammenfassung begleitet. Ihre QualitĂ€t wird durch ein Peer-Review-Verfahren gesichert. Illustriert werden sie durch zahlreiche Abbildungen, PlĂ€ne und Tafeln.
Persuading the Divine. On the Composition of Hittite Prayers. van de Peut, Lidewij E. Studien zu den Bogazköy-Texten (69). Englisch. 2022. 448 S. 54 Abb. 54 tables. 24 x 17 cm. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-39359-1 Harrassowitz Verlag
Through textual, structural, and comparative analysis Lidewij E. van de Peut examines three related aspects of the composition of Hittite prayers: their rhetorical function, the structure of the texts, and the extent to which older prayers have been reused to create new ones. This is done by reviewing the entire Hittite prayer corpus and two detailed case studies. In addition, a definition and typology of the genre is established and the unique status of the Prayer to Telipinu (CTH 377) within the corpus of Hittite prayers is discussed. The first case study examines the use and function of one specific rhetorical device in Hittite prayer: the proverb. The second case study concerns the composition of a rare example of a prayer that was created by reusing the text of older prayers: the Prayer for MurĆĄili II to the Sun-goddess of Arinna (CTH 376.II). This text and its closely related prayers provide a unique opportunity to unravel how older prayers could be reused while ensuring the text retained its rhetorical function and logically sound structure.
This study demonstrates that Hittite prayers were rhetorical speeches addressed to deities. Through prayer the Hittite king tried to persuade the gods to resolve his troubles. Each prayer is an individual and relatively free composition tailored to one specific problematic event. They were composed by learned scholars who consulted older prayers and employed arguments, stylistic devices, and various structural strategies to enhance the rhetoric of the prayers.
JĂŒdischer Friedhof Potsdam. Dokumentation - Geschichte - Erinnerungsort. Teil 1: Geschichte, Gestaltung, Ort der Erinnerung. Geißler-GrĂŒnberg, Anke. JĂŒdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur (35,1). Deutsch. 2022. 300 S. 6 Abb., 1 Foto. 24 x 17 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11920-7 Harrassowitz Verlag
Der JĂŒdische Friedhof in Potsdam am Pfingstberg wurde 1743 angelegt und kontinuierlich bis in die NS-Zeit belegt. Bis Anfang des 21. Jahrhunderts gab es vereinzelte BegrĂ€bnisse mit Bezug zur alten JĂŒdischen Gemeinde Potsdams; mehrere Gedenkanlagen wurden errichtet. Mit mehr als 500 historischen Grabanlagen, seinem Ensemble aus Friedhofsbauten sowie aufgrund seiner Landschaftsarchitektur gehört dieser Ort heute zum UNESCO-Welterbe.
Teil 1 von Anke Geißler-GrĂŒnbergs Studie ist der Geschichte des Friedhofs gewidmet. Nach einem Blick auf die Rolle der JĂŒdischen Gemeinde Potsdams als EigentĂŒmerin des Friedhofs erfolgt unter Auswertung von umfangreichem Archivmaterial eine detaillierte Darstellung der Geschichte des „Guten Ortes“. Eine Untersuchung sĂ€mtlicher Grabmale auf unterschiedliche Gestaltungsmerkmale visualisiert und rekonstruiert die VerĂ€nderungen in der erhaltenen Sepulkralkultur. Abschließend richtet sich der Fokus auf den Umgang mit dem Friedhof als Ort der Erinnerung.
Teil 2 bietet die Dokumentation von 370 Grabanlagen. Um den Friedhof in seiner Gesamtheit abzubilden, wurde die 1992 erfolgte Teildokumentation der 158 Grabsteine des gesamten Àltesten BegrÀbnisfeldes ergÀnzend hinzugenommen. Mit mehr als 1.000 Fotos wird hier ein einmaliges Zeugnis der Brandenburger Juden dokumentiert.
Zwei TagebĂŒcher der Reise nach Jedo im Jahr 1826 von Heinrich BĂŒrger und Philipp Franz von Siebold. Acta Sieboldiana XI. Hrsg.: Tagai, Tokuhei; Unter Mitarbeit von Renner, Tamina. Veröffentlichungen des Ostasien-Instituts der Ruhr-UniversitĂ€t, Bochum (33,11). Deutsch. 2022. 302 S. 100 Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-39299-0 Harrassowitz Verlag
Der Arzt und Naturforscher Philipp Franz von Siebold (1796-1866) war einer der wenigen EuropĂ€er, die im frĂŒhen 19. Jahrhundert das zu dieser Zeit streng abgeschlossene Japan bereisen konnten. Im Jahr 1826 nahm er mit seinem Assistenten Heinrich BĂŒrger an einer Reise nach Edo teil. Er hielt seine Beobachtungen in einem ausfĂŒhrlichen Tagebuch fest, das in drei Ausgaben ĂŒberliefert ist. Diese unterscheiden sich alle von den originalen Aufzeichnungen Siebolds. Die erste enthĂ€lt zwar Siebolds umfangreiche ErgĂ€nzungen fĂŒr die Veröffentlichung in Nippon. Archiv zur Beschreibung von Japan, aber lediglich einen Teil des Tagebuchs. Die zweite Ausgabe wurde auf Grundlage eines unbekannten Manuskripts bearbeitet. Das Original wurde mit vielen Korrekturen sowie einigen Fehlern als ErgĂ€nzungsband zur dritten Ausgabe von Friedrich M. Trautz publiziert.
FĂŒr die nun vorliegende quellenkritische Edition transkribierte der Mineraloge Tokuhei Tagai von der UniversitĂ€t Tokyo neben Siebolds Originaltagebuch auch das Manuskript der noch unveröffentlichten Reinschrift Heinrich BĂŒrgers, den Siebold beauftragt hatte, das Tagebuch fĂŒr die Veröffentlichung in Nippon zu bearbeiten. Tagai kann mit seiner Ausgabe belegen, dass BĂŒrgers Tagebuch offensichtlich als Grundlage fĂŒr das unbekannte Manuskript der zweiten Auflage diente.
Der sahidische Psalter. Editio Minor. nach den Handschriften Ms. Or. 5000 der British Library zu London, Ms. n° 815 der Chester Beatty Library zu Dublin, und Ms. n° 167 der University of Michigan Library zu Ann Arbor. Herausgegeben von Nagel, Peter. Texte und Studien zur Koptischen Bibel. Texts and Studies on the Coptic Bible (3). Deutsch. 2022. 530 S. 3 Abb., 3 Tabellen. 29,7 x 21 cm. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-11892-7 Harrassowitz Verlag
Mit Der sahidische Psalter Editio Minor legt Peter Nagel, der Nestor der koptologischen Bibelforschung, eine Textausgabe einer der wichtigsten koptischen Handschriften vor, die den Psalter enthalten: die Papyrushandschrift British Library Or. 5000.
Nagels Edition ersetzt nicht nur die an vielen Stellen unzuverlĂ€ssige Erstausgabe von 1898 durch E. A. W. Budge, sie enthĂ€lt auch zusĂ€tzlich zum Text der Londoner Papyrushandschrift (um 500), der einzigen alten Handschrift mit dem vollstĂ€ndigen Text der koptischen PsalterĂŒbersetzung, die Lesarten zweier Miniaturkodizes in Dublin (Chester Beatty Library n. 815, mit Ps 1–50) und Ann Arbor (University of Michigan Collection n. 176, mit Ps 51–151), die jeweils eine HĂ€lfte des Psalters enthalten.
Der Psalter war im koptischen Christentum omniprĂ€sent und neben den Evangelien des Johannes und MatthĂ€us das verbreitetste Buch der Bibel. Die Editio Minor umfasst nicht zufĂ€llig die drei am besten erhaltenen Handschriften, da die Masse der ĂŒberlieferten Handschriften(fragmente) in keiner gedruckten Ausgabe mehr fassbar ist, sondern ihrer digitalen Edition harrt. FĂŒr diese zukĂŒnftige Edition liefert die Ausgabe Nagels den Bezugstext fĂŒr die Varianten der EinzelblĂ€tter und Fragmente. DarĂŒber hinaus machen die vollstĂ€ndige deutsche Übersetzung des koptischen Psalters, die der Textausgabe gegenĂŒbergestellt ist, sowie die Hervorhebung der Eigenheiten der koptischen Kapitel- und VerszĂ€hlung diese Edition zu einem wichtigen Referenzwerk fĂŒr die Koptologie und die Septuagintaforschung insgesamt.
Studia Eblaitica 8 (2022). Studies on the Archaeology, History, and Philology of Ancient Syria. Herausgegeben von Matthiae, Paolo. Studia Eblaitica (8). Englisch. 2022. 204 S. 47 Abb. 25 maps, 2 tables. 24 x 17 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11928-3 Harrassowitz Verlag
The aim of this international journal is to contribute to developing the study of the interpretation and understanding of the ancient cultures of Syria, remaining as open as possible to the different methodologies and problems that characterize present-day research. Thanks to the generous policy of international collaboration pursued by the cultural authorities of the Syrian Arab Republic, the increase in archaeological research in Syria, particularly from the 1970s on, opened up a series of new perspectives on the study of ancient Syria. The discovery of the Royal Archives of Ebla was decisive in this renaissance, as well as the role that Ebla played in establishing the very foundations of cultural development in ancient Syria. This project originates at a time of serious crisis for Syria, whose plight does not even spare the country`s magnificent, thousand-year-old cultural heritage. It is also intended as the strongest of hopes for a not-too-distant future of peace, prosperity, harmony and justice for the whole of the Syrian people. From the contents (altogether 10 contributions): Paolo Matthiae & Nazir Awad & Davide Nadali & Houmam Saad & Frances Pinnock, Ebla, Ten Years After: An Assessment of the Damages Marina Pucci, Another Ruler in Bit Agusi? The cAin et-Tell Statue at the National Museum of Aleppo Pelio Fronzaroli, Betyls in the Ebla Texts Mattia Petrini, Contextualization and Semantics of Landscape in the Late Bronze Paintings of Qatna Alfonso Archi, Publication of the Archives of Ebla: A Report on the Work in Progress
Studies in Hittite Economic Administration. A New Edition of the Hittite Palace-Temple Administrative Corpus and Research on Allied Texts Found at ?attu?a. Volume I: Background, Corpus Overview, Case Studies, Lexical Commentary, and Glossary. Burgin, James M. Studien zu den Bogazköy-Texten (70). Englisch. 2022. 666 S. 2 Abb. , 60 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 120,00. ISBN: 978-3-447-11929-0 Harrassowitz Verlag
The Hittite Palace-Temple Administrative Corpus constitutes the bulk of the living economic-administrative documents found at the Hittite capital of ?attuĆĄa. Since the last edition of the corpus, the number of available texts and text fragments has nearly doubled, from 138 to 252. Nevertheless, the corpus remains exceptionally small compared to those of contemporary Bronze Age kingdoms. The texts are furthermore distinguished by an unexpected level of detail, length, and focus on durable goods, such as textiles, metals, and religious objects. Staple products, such as foodstuffs, grain, and livestock, are nearly absent.
Volumes 1 + 2 of Studies in Hittite Economic Administration address the unusual features of the preserved Hittite economic-administrative corpus while providing a comprehensive new edition. Based on current archeological and anthropological research, it is suggested that the scope and contents of the corpus are appropriate for an economic administration that was primarily designed to bind together a system of local, defensive agricultural programs through the influence of elites and communities with luxuries and religious endowments. The texts are fully edited with analysis and commentary. An analytical glossary and lexical commentary on the numerous technical terms, rare words, and realia found in the texts are also provided. A case study comparing the wealth of one of the most important texts in corpus to other sources of wealth in the Hittite kingdom is conducted. Finally, the Hittite votive corpus is evaluated from an economic perspective to demonstrate that a significant portion of Hittite religious expenditure was financed by diplomatic income.
Studies in Hittite Economic Administration. A New Edition of the Hittite Palace-Temple Administrative Corpus and Research on Allied Texts Found at ?attu?a. Volume II: Text Editions and Philological Commentary. Burgin, James M. Studien zu den Bogazköy-Texten (71). Englisch. 2022. 650 S. 24 x 17 cm. EUR 120,00. ISBN: 978-3-447-11930-6 Harrassowitz Verlag
The Hittite Palace-Temple Administrative Corpus constitutes the bulk of the living economic-administrative documents found at the Hittite capital of ?attuĆĄa. Since the last edition of the corpus, the number of available texts and text fragments has nearly doubled, from 138 to 252. Nevertheless, the corpus remains exceptionally small compared to those of contemporary Bronze Age kingdoms. The texts are furthermore distinguished by an unexpected level of detail, length, and focus on durable goods, such as textiles, metals, and religious objects. Staple products, such as foodstuffs, grain, and livestock, are nearly absent.
Volumes 1 + 2 of Studies in Hittite Economic Administration address the unusual features of the preserved Hittite economic-administrative corpus while providing a comprehensive new edition. Based on current archeological and anthropological research, it is suggested that the scope and contents of the corpus are appropriate for an economic administration that was primarily designed to bind together a system of local, defensive agricultural programs through the influence of elites and communities with luxuries and religious endowments. The texts are fully edited with analysis and commentary. An analytical glossary and lexical commentary on the numerous technical terms, rare words, and realia found in the texts are also provided. A case study comparing the wealth of one of the most important texts in corpus to other sources of wealth in the Hittite kingdom is conducted. Finally, the Hittite votive corpus is evaluated from an economic perspective to demonstrate that a significant portion of Hittite religious expenditure was financed by diplomatic income.
Central Asia as Focus of Trade, Cultural Exchange and Knowledge Transmission. Schriften zur Vorderasiatischen ArchÀologie (19). Hrsg.: Baumer, Christoph; Hrsg.: Novåk, Mirko; Hrsg.: Rutishauser, Susanne. Cultures in Contact. 31.10.2022. 616 S. 297 Abb. 15 Tabellen 10 charts, 65 maps. 29,7 x 21 cm. Englisch. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-39296-9 Harrassowitz Verlag
Central Asia is a vast region separating and at the same time connecting the civilizations of the Near East, East Asia and the Indian subcontinent with each other and with the neighboring nomadic cultures.
This richly illustrated book reflects the contributions of a conference that took place in Bern in 2020 and includes 32 contributions from 56 authors from 18 countries. The conference evaluated the supra-, inter-, and intraregional modes of cultural exchange and knowledge transfer like trade, migration, missionary activities or military encounters. This exchange occurred within Central Asia, from the outside into Central Asia or conversely out of Central Asia to neighboring cultures. The timeframe considered was from the Early Bronze Age to the period of Amir Timur (end of the 14th century CE) and the geographic scope stretched from the eastern Caucasus in the west till Xinjiang in the east and from southern Siberia in the north till Baluchistan in the south. All papers presented were based upon new archaeological investigations, surveys and discoveries. Most of the contributions suggest that in Central Asia, based on its specific geopolitical location, typical “contact cultures” blossomed which were influenced to varying degrees by the neighboring cultures and thus produced many facets of cultural hybridisation.
The conclusions of many of the excavations presented here will be published in English for the first time. Each article is accompanied by an extensive bibliography and a Russian abstract.
Eine Untersuchung zu den Deckendekorationen in Àgyptischen Tempeln der griechisch-römischen Zeit und zeitgleichen Darstellungen auf SÀrgen und in GrÀbern. Studien zur spÀtÀgyptischen Religion (37). Mendel, Daniela. Die Geographie des Himmels. 31.10.2022. 664 S. 337 Abb., 2 Tabellen, 14 Tafeln, Mappe mit Tafelteil. 29,7 x 21 cm. EUR 230,00. ISBN: 978-3-447-39260-0 Harrassowitz Verlag
In vielen großen und kleinen Ă€gyptischen Tempeln der griechisch-römischen Zeit finden sich Decken mit Darstellungen des Himmels. Ein Teil dieser Dekorationen schließt die Göttin Nut als Himmel ein, unter der sich verschiedene Himmelsbewohner versammeln. Ein anderer Teil gibt nur diese Bewohner wieder. In den meisten FĂ€llen wird der nĂ€chtliche Sternenhimmel mehr oder weniger vollstĂ€ndig wiedergegeben. Hier finden sich neben den stundenanzeigenden Dekansternen auch Stundengöttinnen, Planeten, Ă€gyptische und nicht-Ă€gyptische Sternbilder, die Sterne des Zodiakus sowie weitere HimmelsphĂ€nomene. Andere Decken zeigen den Sonnengott in den Stunden des Tages oder die Phasen des Mondes.
Daniela Mendel beschĂ€ftigt sich mit dem Ordnungsprinzip dieser Deckendekoration und nimmt daher vor allem solche Gottheiten in den Fokus, die fĂŒr die Kardinalpunkte stehen, aber auch die Himmelsgöttin Nut. Ein Katalog mit ihrer Figur auf SĂ€rgen geht der Frage nach, inwieweit die frĂŒheren funerĂ€ren Darstellungen die der spĂ€ten Tempel mitgeprĂ€gt haben.
Exemplarisch werden die Decken der Tempel von PhilĂ€, Kom Ombo, Dendara und Esna in Übersetzung und Kommentar vorgestellt. Zu diesen bekannten Quellen kommt jetzt mit dem Tempel der Repit in Athribis eine neue astronomische Decke hinzu. Illustriert werden die Quellen mit farbigen Tafeln, in denen die bekannten und neuen Decken in ÜbersichtsplĂ€nen prĂ€sentiert werden.
Das Pauloskloster Deir el-BachĂźt. WebstĂŒhle und Textilien. ArchĂ€ologische Veröffentlichungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts (130). Sigl, Johanna; Tatz, Sabrina. Dra` Abu el-Naga III. 26.10.2022. 276 S. 108 Abb., 20 Karten, 16 Tabellen. 35 x 25 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11866-8 Harrassowitz Verlag
Das Pauloskloster/Deir el-BachĂźt in den Bergen von Djeme ist eine der grĂ¶ĂŸten bekannten spĂ€tantiken Klosteranlagen in OberĂ€gypten. Seit 2001 wird diese im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes des DAI Kairo, der Ludwig Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen (bis 2015) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien (seit 2015) auf der HĂŒgelkuppe von Dra` Abu el-Naga/Theben-West untersucht.
Das Kloster gehörte im 1. Jahrtausend n. Chr. zu einem lebendigen Netzwerk unterschiedlicher Siedlungen und ProduktionsstĂ€tten, zwischen denen ein reger GĂŒteraustausch belegt ist. Zu diesen GĂŒtern zĂ€hlten auch Textilien, die vor Ort hergestellt und verhandelt wurden. Das Pauloskloster bietet die seltene Gelegenheit, sowohl die Produkte als auch deren ProduktionsstĂ€tten archĂ€ologisch im Detail zu erforschen. Webprodukte aus Grabungs- und insbesondere aus Siedlungskontexten sind bislang kaum aufgearbeitet und stellen die archĂ€ologische Bearbeitung im Feld vor Herausforderungen. Die Autorinnen entwickelten hierfĂŒr einen neuen Ansatz. Neu ist auch die Rekonstruktion eines bislang unbekannten Webstuhltyps des 1. Jahrtausends n. Chr. Dieser ist nun anhand seiner architektonischen Reste, den sogenannten Webstuhlgruben, greifbar. Die umfassende Zusammenstellung aller aktuell bekannten Gruben aus OberĂ€gypten gibt einzigartigen Einblick in den Aufbau dieses GerĂ€ts.
Das Pauloskloster (Deir el-BachĂźt) in den Bergen von Djeme/OberĂ€gypten. Eine Mönchsgemeinschaft am Rande der WĂŒste. Internationaler Workshop an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 20.–21. Mai 2019. Sonderschriften des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts, Abteilung Kairo (AAYPP08), Band: 44. Hrsg.: Eichner, Ina; Polz, Daniel. 2022. VI/ 228 S. 227 Abb., 2 FaltplĂ€ne. 3ß x 21 cm. Gb. EUR 89,00 ISBN: 978-3-447-11774-6 Harrassowitz Verlag
Die Nekropole des Paulosklosters in Theben-West/OberĂ€gypten ist eine der wenigen teilweise ausgegrabenen koptischen Klosternekropolen Ägyptens. Der gute Erhaltungszustand der Bauten bietet einen lebendigen Eindruck vom Alltagsleben der Mönche (6./7. Jh. – 9./10. Jh.n.Chr.). Dieses war Thema eines Internationalen Workshops an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 20.–21. Mai 2019. Das Spektrum war weit gefasst und zeigte die vielfĂ€ltigen Fragestellungen und Erkenntnismöglichkeiten einer Klostergrabung. Das VerhĂ€ltnis des Klosters zu seiner pharaonischen Umgebung und die intensive Nachnutzung und Wiederverwendung pharaonischer Strukturen und Artefakte wurde ebenso behandelt wie die Architektur der Klosterkirche oder der ArbeitsrĂ€ume mit den Webgruben fĂŒr die umfangreiche Textilproduktion des Klosters. Mit Hilfe dokumentarischer Texte und Keramikaufschriften konnten soziale Hierarchien im Kloster und Fragen nach dem Klosterpersonal und dessen Aufgaben beantwortet werden. Die Auswertung der Papyri und Pergamente ermöglichte sogar die teilweise Rekonstruktion des Buchbestands im Kloster. Untersuchungen der Mönchsmumien geben wichtige AufschlĂŒsse ĂŒber den Gesundheitszustand der Mönche. Im Gegensatz zu den sonst ĂŒblichen Grabstelen waren im Pauloskloster Grabkreuze aus Holz aufgestellt, was das Spektrum der BestattungsbrĂ€uche in Klöstern erweitert. Der von Ina Eichner und Daniel Polz herausgegebene Band dokumentiert die Ergebnisse der Tagung.
Reihung und VervielfĂ€ltigung als Mittel von Argumentation in Geschichte, Kunst und Literatur. WolfenbĂŒtteler Forschungen (171).Hrsg.: Freyer, Stefanie;Hrsg.: Niehr, Klaus;Hrsg.: Schmitt-Maaß, Silvia. PortrĂ€ts in Serie. Deutsch. 2022. 288. S. 99 Abb., 18 fb. Abb. 24 x 16 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11690-9 Harrassowitz Verlag
Dieser Band widmet sich PortrĂ€tserien der FrĂŒhen Neuzeit und thematisiert PhĂ€nomene wie Reihenproduktion, Vielfalt und Bilderflut aus der Perspektive von Kunstgeschichte, Geschichte und Literaturwissenschaft. Dabei werden auch Kombinationen von Bildnissen in (Denk-)RĂ€umen auf einzelnen BlĂ€ttern oder in BĂŒchern angesprochen und damit sehr unterschiedliche GebrauchsfĂ€lle. Konkrete Formate des Seriellen stehen neben ideellen Kombinationen von Bildnissen.
Materiell existierende wie erfundene PortrĂ€treihen lassen sich als Aussagen oder Experimente, als Herausforderungen oder kulturelle Notwendigkeiten sehen und als individuelle Praktiken einer Bildgebung beschreiben, bei denen es auf FĂŒlle und Synthese ebenso ankommt wie auf die Visualisierung von Geschichte und die Darlegung von Struktur. Sie sind abhĂ€ngig von weitreichenden gesellschaftlichen wie stĂ€ndischen Gepflogenheiten und Konventionen, unterliegen aber auch politischen, diplomatischen, freundschaftlichen oder familiĂ€ren Bedingungen wie solchen des Sammelns. Die an diesen Gegebenheiten orientierten Analysen von Bildserien vermitteln Einblicke in eine Kulturpraxis der FrĂŒhen Neuzeit, welche auf immer wieder neue Weise Überlegungen zu den Möglichkeiten einer sinnvollen Ordnung von KomplexitĂ€t anregte.
Kritische Schriftgelehrsamkeit in priesterlichen und prophetischen Diskursen. Festschrift fĂŒr Reinhard Achenbach zum 65. Geburtstag. Hrsg.: Maskow, Lars; Robker, Jonathan; Unter Mitarbeit von Bruhn, Annemarie. Deutsch; Englisch. 2022. 554 S. 15 Abb., 2 Karten, 34 Tabellen. 24x 17 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-39284-6 Harrassowitz Verlag
Diese von Lars Maskow und Jonathan Robker herausgegebene Festschrift zum 65. Geburtstag von Reinhard Achenbach versammelt 35 BeitrĂ€ge in deutscher und englischer Sprache. AnknĂŒpfend an die Forschungsschwerpunkte des Jubilars kreisen die Texte um die historisch-kritische Erforschung des Hexateuchs sowie des Corpus Propheticum und die Rezeption alttestamentlicher Texte in der jĂŒdischen und christlichen Tradition. Daneben finden sich kulturwissenschaftliche Studien zur frĂŒhjĂŒdischen Kulturgeschichte und zur ArchĂ€ologie der sĂŒdlichen Levante. Die Autorinnen und Autoren sind: Rainer Albertz, Olivier Artus, Joel S. Baden, Patrick Bahl, Christoph Berner, Lutz Doering, Ruth Ebach, Christian Frevel, Yosef Garfinkel, Regina Grundmann, Anselm C. Hagedorn, Raik Heckl, Sabine Joy Ihben-Bahl, Reinhard G. Kratz, Martin Leuenberger, Christoph Levin, Oded Lipschits, Dominik Markl, Lars Maskow, Kyunggoo Min, Reinhard MĂŒller, Hans Neumann, Christophe Nihan, Dany Nocquet, Eckart Otto, Katharina Pyschny, Sophie Ramond, Jonathan M. Robker, Reettakaisa Sofia Salo, Konrad Schmid, Katja Soennecken, Jean L. Ska, Dieter Vieweger, J. Cornelis De Vos, Bruce Wells, Jakob Wöhrle und Jennifer Zimni.
Malerei - Zeichnung - Graphik - MalerbĂŒcher 1976 bis 2022, Angermuseum Erfurt. Mit einer vom KĂŒnstler signierten Graphik, lose beigelegt. Studien zur spĂ€tĂ€gyptischen Religion (35). FurtwĂ€ngler, Felix Martin. mehr oder weniger Ich. 2022. 198 S. zahlr. Abb. 24,5 x 17 cm. EUR 160,00. ISBN: 978-3-447-11850-7 Harrassowitz Verlag
Felix Martin FurtwĂ€ngler ist heute vor allem fĂŒr seine KĂŒnstlerbĂŒcher, in denen er mit allen Varianten der Druckgraphik arbeitet, bekannt. Doch war er in jungen Jahren nicht nur ein begeisterter Radierer, sondern auch ein begeisterter Zeichner bzw. Maler auf Papier. In seinen frĂŒhen Zeichnungen bringt er immer wieder Farbe ins Spiel und wendet die unterschiedlichsten Techniken an.
140 Arbeiten auf Papier ĂŒbergab FurtwĂ€ngler als Schenkung an die Grafische Sammlung des Angermuseums Erfurt. AuszĂŒge aus diesem Konvolut und eine große Anzahl bislang kaum gezeigter GemĂ€lde und Zeichnungen seines FrĂŒhwerks sind in diesem Band vereinigt, welcher anlĂ€sslich der Ausstellung „mehr oder weniger Ich“ im Angermuseum erscheint. Der vom KĂŒnstler gewĂ€hlte Titel signalisiert einen intimen Blick auf sich selbst und in sich hinein, eine Reflexion des eigenen Werks, das sich in vielen Jahrzehnten zwischen subjektiv-existenzieller Geste und Experiment, poetischem und philosophischem Denken entwickelte. Dieser Band enthĂ€lt zusĂ€tzlich zur Museumsausgabe eine vom KĂŒnstler signierte Graphik.
Konstruktion einer Chronologie im Wechselspiel schriftlicher und archĂ€ologischer Quellen. Beihefte zur Zeitschrift fĂŒr Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte (27). Kellner, Angelika. Die griechische Archaik. Deutsch. 2022. 466 S. 7 Abb., 7 Karten, 2 Graphiken, 36 Tabellen. 24x 17 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-39265-5 Harrassowitz Verlag
Diese Arbeit wurde mit dem Philippika-Preis 2020 ausgezeichnet.
Hinter konkreten Datierungen von Ereignissen, Personen sowie von den materiellen Hinterlassenschaften der griechischen Archaik (ca. 800-490 v.Chr.) steht ein komplexes Gebilde an Argumentationsketten und PrĂ€missen mit einer entsprechend langen Forschungsgeschichte. Dieser Umstand hat mittlerweile zu einer VerselbstĂ€ndigung des modernen Chronologieschemas beigetragen, weshalb sich die vorliegende Monographie einer kritisch-konstruktiven Diskussion der absoluten Chronologie der Archaik widmet. Die Grundlage und den Ausgangspunkt der Untersuchung bilden die antiken Texte, die ein chronologisches Bild jener Zeitspanne vermitteln, die modern als Archaik definiert wird. Eine eingehende Analyse der Datierungsmittel und -methoden antiker Autoren ermöglicht eine umfassende Kontextualisierung der chronologischen Angaben. In einem weiteren Schritt wird zudem untersucht, wie die textbasierte Chronologie fĂŒr die absolute Datierung der griechischen Keramik verwendet wurde. Folglich gilt es die Evidenz der griechischen Niederlassungen auf Sizilien ebenso zu beleuchten wie beispielsweise die phönizischen GrĂŒndungen im westlichen Mittelmeerraum oder die Zerstörungshorizonte in der Levante. Insbesondere fĂŒr den östlichen Mittelmeerraum werden deshalb auch essentielle Passagen der neuassyrischen Königsinschriften und babylonischen Chroniken ausgewertet. Die interdisziplinĂ€re Herangehensweise wird darĂŒber hinaus durch eine BerĂŒcksichtigung der naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden ergĂ€nzt, um das facettenreiche Themenfeld der Chronologie der griechischen Archaik eingehend erschließen zu können.
Überlegungen zu einem modernen Forschungskonstrukt. Philippika (156). KrĂŒger, Anna-Lena. Hieronische Architektur auf Sizilien. Deutsch. 2022. 252 S. 113 Abb., 5 Tabellen. 24x 17 cm. EUR 65,00. ISBN: 978-3-447-39258-7 Harrassowitz Verlag
Zur sogenannten hieronischen Architektur zĂ€hlt die archĂ€ologische Forschung nicht nur GebĂ€ude, die auf Initiative des syrakusanischen Königs Hieron II. (275-215 v. Chr.) errichtet wurden, sondern auch zahlreiche Innovationen und regionalspezifische Sonderformen, insbesondere im Bereich des Baudekors. Ihre Entwicklung und gezielte Verbreitung verortete man am Königshof in Syrakus und verknĂŒpfte sie mit herrschaftsideologischen Botschaften. Das Vorkommen der hieronischen Architektur außerhalb Ostsiziliens ordnete man zeitlich nach der Eroberung von Syrakus ein und fĂŒhrte ihre Verbreitung u.a. auf wandernde syrakusanische Handwerker zurĂŒck.
Anna-Lena KrĂŒger versteht in ihrem Buch unter ‚Hieronischer Architektur‘ ein zumeist implizit verwendetes Interpretationsmodell, das sie ausgehend von drei zentralen Problemfeldern, die sich aus der Anwendung dieses Modells fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Entwicklung der Architektur Siziliens in hellenistischer Zeit ergeben, diskutiert. Neben der Chronologie und den bislang fĂŒr das hellenistische Sizilien angewendeten Datierungsstrategien wird ausgehend vom Hieron-Altar in Syrakus die VerknĂŒpfung von Bauschmuck und Herrschaftsideologie sowie die Rekonstruktion von Innovations-, Verbreitungs-, und Rezeptionsprozessen in den Blick genommen und kritisch hinterfragt.
Eine Studie zu den apotropÀischen Gottheiten auf den Kairener Sarkophagen des Djedher (CG 29304) und Anchhapi (CG 29303). Philippika (158). Teotino, Carolina. Der Schutz des Osiris. Deutsch. 2022. 1010 S. 51 Abb., 163 Schemata, 25 Tabellen, 160 Tafeln. 29,7 x 21 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-39205-1 Harrassowitz Verlag
Hunderte von Gottheiten schmĂŒcken die Wannen und Deckel ausgewĂ€hlter Sarkophage und SĂ€rge aus der 30. Dynastie und der PtolemĂ€erzeit, die hauptsĂ€chlich in Saqqara gefunden wurden. Carolina Teotino teilt diese Götter in verschiedene Gruppen auf, die den Verstorbenen in Form kurzer Reden ansprechen. Zwei beinahe parallele Objekte, die Sarkophage des Djedher und des Anchhapi, dienen als Ausgangspunkt dieser Studie und werden mit weiteren teilweise unveröffentlichten Quellen verglichen. Adressiert werden in erster Linie Fragen zum Ursprung und zur Funktion dieser Dekoration sowie zur Herkunft und zu den Ämtern der Inhaber dieser Sarkophage. Ein Fokus liegt dabei auf dem Diskurs zwischen Toten- und Tempelkult und der Form der Dekoration als monumentale Inszenierung der Episoden und Riten in der Balsamierungshalle. Die Gottheiten bieten dem verstorbenen Osiris Schutz und Beistand in Krisensituationen, sei es wĂ€hrend der Mumifizierung, der stĂŒndlichen Schutzwache, der Bestattung, der Auferstehung oder der Wiedergeburt. Ihre Reden schĂŒtzen vor möglichen Gefahren und formulieren gleichzeitig das Ziel, im Jenseits weiterzuleben. Die Ergebnisse zeigen, dass einige dieser Götterkreise sich bereits in das Mittlere Reich zurĂŒckverfolgen lassen, andere treten erst in den RĂ€umen fĂŒr den Osiris-Kult in den griechisch-römischen Tempeln auf. Die Reden sind teilweise kompiliert als Exzerpte aus bekannten osirianischen Kompositionen aus Tempel- und Totenkontext.
Tomb N13.1 of the Nomarch Iti-ibi(-iqer) at Asyut. with collaboration of Ulrike Dubiel and Eva Gervers. The Asyut Project (17). El-Khadragy, Mahmoud. Englisch. 2022. 360 S. 48 figures, 156 plates, 3 tables. 29,7 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11778-4 Harrassowitz Verlag
One of the important outcomes of the long-term Egyptian-German co-operation in archaeological fieldwork at the necropolis of Asyut is the discovery of Tomb N13.1 in 2005. The tomb was discovered by the members of The Asyut Project while surveying the necropolis of Asyut for the purpose of mapping. Tomb N13.1 belongs to the late First Intermediate Period/early Eleventh Dynasty Siutian Nomarch Iti-ibi(-iqer). This discovery is the only available source of information introducing the then unknown Siutian nomarch Iti-ibi(-iqer). It provides us with a possible evidence connecting the well-known Siutian family of nomarchs, who ruled Asyut during the later part of the First Intermediate Period, i.e., Khety I, Iti-ibi and Khety II, and the celebrated nomarch Mesehti, owner of the two sets of model-soldiers representing Egyptian spearmen provided with shields (Cairo CG 258) and Nubian archers (Cairo CG 257), in addition to the two coffins (Cairo CG 28118, 28119). The tomb’s decoration is one of the best preserved late First Intermediate Period/early Eleventh Dynasty tombs known to us up to date. Ist iconographic details present one of the earliest known examples of a fabulous creature in a hunting scene in a private tomb and the earliest known example of goddess Sekhet dominating a fowling scene in a non-royal context.
Mahmoud El-Khadragy, now Professor Emeritus of Egyptology, Faculty of Archaeology, Sohag University, participated as field director of The Asyut Project for eleven seasons of fieldwork between 2003 and 2014.
Überlegungen zu einem modernen Forschungskonstrukt. Philippika (158). KrĂŒger, Anna-Lena. Hieronische Architektur auf Sizilien. Deutsch. 2022. 252 S. 113 Abb., 5 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 65,00. ISBN: 978-3-447-11792-0 Harrassowitz Verlag
Zur sogenannten hieronischen Architektur zĂ€hlt die archĂ€ologische Forschung nicht nur GebĂ€ude, die auf Initiative des syrakusanischen Königs Hieron II. (275–215 v. Chr.) errichtet wurden, sondern auch zahlreiche Innovationen und regionalspezifische Sonderformen, insbesondere im Bereich des Baudekors. Ihre Entwicklung und gezielte Verbreitung verortete man am Königshof in Syrakus und verknĂŒpfte sie mit herrschaftsideologischen Botschaften. Das Vorkommen der hieronischen Architektur außerhalb Ostsiziliens ordnete man zeitlich nach der Eroberung von Syrakus ein und fĂŒhrte ihre Verbreitung u.a. auf wandernde syrakusanische Handwerker zurĂŒck.
Anna-Lena KrĂŒger versteht in ihrem Buch unter ‚Hieronischer Architektur‘ ein zumeist implizit verwendetes Interpretationsmodell, das sie ausgehend von drei zentralen Problemfeldern, die sich aus der Anwendung dieses Modells fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Entwicklung der Architektur Siziliens in hellenistischer Zeit ergeben, diskutiert. Neben der Chronologie und den bislang fĂŒr das hellenistische Sizilien angewendeten Datierungsstrategien wird ausgehend vom Hieron-Altar in Syrakus die VerknĂŒpfung von Bauschmuck und Herrschaftsideologie sowie die Rekonstruktion von Innovations-, Verbreitungs-, und Rezeptionsprozessen in den Blick genommen und kritisch hinterfragt.
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