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Harrassowitz Verlag

 
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Der Königspalast von Qatna. Mit BeitrÀgen von Peter PfÀlzner, Stephanie Döpper, Ivana Puljiz, Tina Köster, Simone Riehl, Emmanuelle Vila, Heike Dohmann, Katleen Deckers, Thomas Richter, Ferhan Sakal, Felix Höflmayer, Aaron A. Burke, Brian N. Damiata, John Southon und Giulia Baccelli. Qatna-Studien. Ergebnisse der Ausgrabungen (006). Hrsg.: Geith, Eva; Abd-el Hay, Tulip; Schmid; Hrsg.: Jochen. Teil II: Architektur, Stratigraphie, Keramik und Funde des westlichen Zentralbereiches. 2019. 510 S. 322 Abb., 9 Beilagen, 134 Tabellen, 144 Tafeln. 31 x 24 cm. Gb. EUR 228,00. ISBN: 978-3-447-11023-5 Harrassowitz Verlag
Band QS 6 bildet den zweiten Teil der Endpublikation zum Baubefund des Königspalastes von Qatna in West-Syrien. Architektur, Stratigraphie, Keramik und die Funde der RĂ€ume im westlichen Zentralbereich des Königspalasts werden hier detailliert dargestellt. Der westliche Zentralbereich umfasst Halle C und die umgebenden RĂ€ume sowie den monumentalen TĂŒrdurchgang, die sogenannte Porte Royale, die von Halle C in den östlichen Teil des ReprĂ€sentationstraktes des Palastes fĂŒhrt. Die große, mit vier InnensĂ€ulen ausgestattete Bankett- und Audienzhalle C ist mit einer FlĂ€che von rund 38 x 38 m der grĂ¶ĂŸte bisher bekannte ĂŒberdachte Raum der Bronzezeit im Alten Orient.
Die Baubefunde einschließlich der stratigraphischen Einheiten und der Keramik werden im Band nach Nutzungsphasen getrennt vorgelegt. Diese umfassen die Palastnutzungsphasen der Mittleren und SpĂ€ten Bronzezeit sowie vor- und nachpalastzeitlichen Nutzungsphasen der FrĂŒhen Bronzezeit und der Eisenzeit. Soweit diese nicht in anderen BĂ€nden als eigenstĂ€ndige Materialgruppen separat behandelt werden, werden auch die zugehörigen Funde im Detail vorgestellt. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Bild aller Funde und Befunde aus diesem wichtigen Bereich des Königspalastes von Qatna.
Mittelalter lesbar machen. Festschrift. 200 Jahre Monumenta Germaniae Historica. Hrsg.: MGH, Monumenta Germaniae Historica. 2019. 280 S. 70 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-447-11240-6 Harrassowitz Verlag
Die Festschrift zum 200-jÀhrigen JubilÀum der Monumenta Germaniae Historica versammelt wissenschaftliche BeitrÀge und teilweise erstmalig edierte MGH-Archivalien: Fachliche Informationen werden in Essays und Katalog anschaulich aufbereitet.
Mit 38 ganzseitigen Abbildungen illustriert der Band eindrĂŒcklich die wechselhafte Geschichte der Monumenta Germaniae Historica von der historischen Begeisterung namhafter Gelehrter des 19. Jahrhunderts ĂŒber nationalsozialistische Propaganda bis hin zu Vorreiter-Projekten fĂŒr die wissenschaftliche Digitalisierung. Vier Essays befassen sich mit der 200-jĂ€hrigen Geschichte der MGH, mit Digitalisierung, mit der Kunst des Edierens und mit kĂŒnftigen Herausforderungen. Zudem werden SchĂ€tze aus dem Archiv der Monumenta Germaniae Historica vom 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart erlĂ€utert und durch Transkriptionen lesbar gemacht.
Der Palast im antiken und islamischen Orient. 9. Internationales Colloquium der Deutschen Orient-Gesellschaft 30. MĂ€rz - 1. April 2016, Frankfurt am Main. Colloquien der Deutschen Orient-Gesellschaft (9). Hrsg.: Wicke, Dirk. 2019. 348 S. 77 Abb., 5 Diagramme, 6 Karten, 15 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-447-19841-7 Harrassowitz Verlag
Zentrum der herrscherlichen Macht und Schaltstelle des Reiches, WohnstĂ€tte und RĂŒckzugsort der Herrscher, Arbeitgeber fĂŒr Hundertschaften von Dienern und Beamten - dies sind die ersten Assoziationen, die sich mit dem Begriff „Palast“ verbinden lassen. „Palast“ ist aber mehr als nur das GebĂ€ude, in dem der Herrscher residiert, reprĂ€sentiert und administriert. Er ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und zugleich ein fein abgestimmtes hierarchisches System weltlicher und geistiger Ordnung, ein StĂŒck weit Abbild der Gesellschaft und gleichzeitig ein Kosmos fĂŒr sich, ein Platz der großen Politik ebenso wie ein Ort von Haremsintrigen und Thronfolgezwisten. Und nicht zuletzt bietet der Palast auch Raum fĂŒr Wissenschaft, Kultur und Kunst – stilprĂ€gend und tonangebend in Mode und höfischer Etikette.
Der von Dirk Wicke herausgegebene Tagungsband umfasst achtzehn BeitrĂ€ge des 2016 abgehaltenen Colloquiums zum PhĂ€nomen altorientalischer und islamischer PalĂ€ste sowohl aus archĂ€ologischer wie auch philologisch-historischer Sichtweise. Die Themen reichen dabei von architektonischen Betrachtungen einzelner Baukomplexe des 3. Jahrtausends v.Chr. bis hin zum Leben am Hof in islamischer Zeit. Von namhaften Fachwissenschaftlern verfasst bietet der Band einen Überblick ĂŒber aktuelle Forschungen zum Themengebiet und damit einen idealen Einstieg in die Thematik.
Die Dinge. Ihr Bild, ihr Design und ihre Rhetorik. Mit den Stillleben von Heinrich MĂŒller Basel. Gratia (64). Knape, Joachim. 2019. 188 S. 20 Abb. 20 x 14 cm. EUR 34,00. ISBN: 978-3-447-19871-4 Harrassowitz Verlag
Die Dinge als Dinge sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr ins Zentrum des Forschungsinteresses gerĂŒckt. In diesem Buch geht es darum, ob es so etwas wie eine Rhetorik der Dinge gibt, ob man eine Theorie des Stilllebens zu den Dingen im Bild formulieren kann und was all das zusammen mit der Frage nach dem Ding-Design mit Rhetorik zu tun hat.
Mit den Stillleben von Heinrich MĂŒller Basel. Knape, Joachim. Die Dinge. Ihr Bild, ihr Design und ihre Rhetorik. 2019. 188 S. 20 Abb. 20 x 14 cm. EUR 34,00. ISBN: 978-3-447-11237-6 Harrassowitz Verlag
Die Dinge als Dinge sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr ins Zentrum des Forschungsinteresses gerĂŒckt. In diesem Buch geht es darum, ob es so etwas wie eine Rhetorik der Dinge gibt, ob man eine Theorie des Stilllebens zu den Dingen im Bild formulieren kann und was all das zusammen mit der Frage nach dem Ding-Design mit Rhetorik zu tun hat.
Pirckheimer Jahrbuch 32 (2018): Frömmigkeit und Frömmigkeitsformen in NĂŒrnberg um 1500. Hrsg.: Litz, Gudrun. 2019. 180 S. 23 x 15 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-447-11218-5 Harrassowitz Verlag
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fĂŒhlt sich dem Erbe des NĂŒrnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470–1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jĂ€hrlich stattfinden, vielfĂ€ltige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das Pirckheimer Jahrbuch fĂŒr Renaissance- und Humanismusforschung, in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen publiziert werden.
Aus dem Inhalt (insgesamt 8 BeitrÀge):
Berndt Hamm, Frommer Humanismus und humanistische Frömmigkeit um 1500. Spannungen, Konvergenzen und Synthesen in der NĂŒrnberger Bildungselite Heinrich Dormeier, SpĂ€tmittelalterliche Frömmigkeitsformen in NĂŒrnberg und LĂŒbeck. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Testamente der oberdeutschen Zuwanderer in der Hansemetropole
Manuel Teget-Welz, Peter Vischer d. Ä. und Co. NĂŒrnbergs Anteil am Grabmal Kaiser Maximilians I Katja Putzer, Frömmigkeit, Totengedenken und ReprĂ€sentation. Zu den NĂŒrnberger Totenschilden Hartmut Scholz, Vitrea dedicata. Bildprogramme, Stifter und Motivationen am Beispiel der NĂŒrnberger Glasmalerei
Werner Williams-Krapp, Weltliche und geistliche Literatur im Dienste der NĂŒrnberger Judenvertreibung (1499)
Learnings and conclusions from new archaeological investigations and discoveries. Proceedings of the First International Congress on Central Asian Archaeology held at the University of Bern, 4–6 February 2016. Schriften zur Vorderasiatischen ArchĂ€ologie (12). Hrsg.: Baumer, Christoph; NovĂĄk, Mirko. Urban Cultures of Central Asia from the Bronze Age to the Karakhanids. Engl. 2019. 464 S. 174 ill., 2 diagrams, 1 folded map, 104 figures, 28 maps, 3 tables. 30 x 21 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11169-0 Harrassowitz Verlag
For the first time a comprehensive presentation of the development of urban cultures in Central Asia from the Early Bronze Age (around 3000 BC) to the Middle Ages (about 1200 AD) is exemplarily illuminated in this book on the basis of individual research projects. The treated area extends from Turkmenistan to Mongolia and was home to cultures such as the Bronze Age Bactria-Mar giana Archaeological Complex (BMAC), the Sogdian of the Iron Age, the early Parthian or various early medieval ones, namely in the Zhetysu (“Seven Stream country”) in the southeast of Kazakhstan. The urban civilizations that developed here were closely interrelated, on the one hand, with the cultures of the nomadic ranchers who traversed and inhabited this vast region and, on the other hand, with the more developed neighboring civilizations of the Near East and the Far East. Thus, the region became a diverse exchange zone of cultural and religious influences and also played a major role in the transmission of cultural impulses.
The richly illustrated book reflects the contributions of a conference that took place in Bern in 2016 and includes 28 contributions from 50 researchers from 14 countries. The results of many of the excavations presented here will be published in English for the first time. Each article is accompanied by an extensive bibliography and a Russian abstract.
The Rod and Measuring Rope. Festschrift for Olof Pedersén. Hrsg.: Karlsson, Mattias. Engl. 2019. 234 S. 42 ill., 3 maps, 5 tables. 24 x 17 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-447-11224-6 Harrassowitz Verlag
This volume is dedicated to Olof Pedersén, professor emeritus in Assyriology at Uppsala University and primarily known for his studies on the archives and libraries of the cities of Assur and Babylon. The main title of the book, The Rod and Measuring Rope, alludes to the honoree`s architectural background and to his characteristic great attention to details and exactness in teaching and research, and the contributors to his Festschrift are colleagues, friends, and former students.
Reflecting the broad interests of the honoree, the contributions vary in terms of subject (ranging e.g. from notes on grammar to plans of archaeological reconstruction), source type (e.g. with contributions both on research history and based on the analysis of ancient sources), time period (ranging from the Early Dynastic period down to the Neo-Assyrian period), and geography (including e.g. Egypt, Syria, and Iran, beside Sumer, Assyria, and Babylonia). Not only papers in Assyriology can be found in the book but also ones rooted in Near Eastern Archaeology, Egyptology, and Biblical and Graeco-Roman studies. Because of this inclusivity, this book will be of use to readers focused on Assyriology as well as to those centred on related disciplines and to those generally interested in the Ancient Near East. The book is richly illustrated with images, drawings, and graphs.
Kunst und Handwerk aus Ägyptens goldener Zeit. Schlögl, Hermann A.; Buxtorf, Regine. 82 S. 178 Abb. 27 x 21 cm. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2019. EUR 39,50. ISBN: 978-3-447-11033-4 Harrassowitz Verlag
Die Kunstwerke des Alten Ägyptens sind Zeugnis dafĂŒr, dass Kunst nur in Verbindung mit Handwerk entstehen kann, das wiederum auf profunder Kenntnis des Materials basiert. Von der FrĂŒhzeit an beherrschten die Alten Ägypter die Bearbeitung ihrer Materialien in virtuoser Weise. Im Laufe der Zeit entwickelten sie immer vollkommenere Techniken, die sie ihre meisterhaften, monumentalen wie kleinsten Kunstwerke schaffen ließen. Die sogenannte Goldene Zeit rund um die 18. Dynastie stellt einen Höhepunkt des kĂŒnstlerischen Schaffens dar.
Aus dieser Zeit stammen auch die fĂŒnf bislang bekannten Wildstierjagd-SkarabĂ€en König Amenophis` III. Das Buch bringt eine ausfĂŒhrliche Bearbeitung der SkarabĂ€en und schlĂ€gt einen inhaltlichen Bogen ĂŒber Amulette, ScheingefĂ€ĂŸe, Votivgaben und Kosmetikartikel zu Funden aus der Amarnazeit. Den Abschluss bilden die Uschebti des Nu-neb aus dem thebanischen Grab 291.
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Die Vergöttlichung von Privatpersonen. Untersuchungen zu persönlichen Glaubensvorstellungen und zur Erinnerungskultur im Alten Ägypten. Die Persönlichkeiten des Alten Reiches. Philippika (120). KrĂ€mer, Sabine. 2019. 520 S. 40 Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11007-5 Harrassowitz Verlag
"Die Vergöttlichung von Privatpersonen" behandelt einen bislang vernachlĂ€ssigten Teilbereich der Ă€gyptischen Kultur, die besondere Verehrung historischer Persönlichkeiten. Kennzeichen der Vergöttlichung sind u.a. eine ĂŒberdurchschnittlich lange Dauer des Totenkultes, das Deponieren von Votivgaben am Grab und die Taufe von Kindern nach dem Verstorbenen. Dies erinnert nicht von ungefĂ€hr etwa an die Heiligenverehrung im christlichen Glauben; tatsĂ€chlich sind Ă€hnliche PhĂ€nomene in unterschiedlicher PrĂ€gung in zahlreichen Kulturen und Religionen zu finden, was darauf hinweist, dass hiermit ein universelles religiöses BedĂŒrfnis befriedigt wird. Worin aber besteht dieses BedĂŒrfnis? In Sabine KrĂ€mers Studie zur Erinnerungskultur im Alten Ägypten werden auf der Grundlage einer umfangreichen Materialsammlung sĂ€mtliche Zeugnisse wie Biographien, Kultstellen und die dort geweihten Votivgaben, die ĂŒber Leben und Verehrung der Verstorbenen Auskunft geben, vorgestellt und ausgewertet. Auf diese Weise lassen sich Antworten auf die folgenden Fragen finden: Wer waren diese Personen und warum wurden sie verehrt? Wer waren die GlĂ€ubigen und was erhofften sie sich? Wann begann die Verehrung der einzelnen Personen und wie lange hielt sie an? Dehnte sie sich ĂŒber die Kultstelle hinaus aus und falls ja, wie weit? Wie verlief die Entwicklung vom normalen Totenkult zur Verehrung als Gott?
The Historiography of Alexander the Great. Classica et Orientalia (20). Hrsg.: Nawotka, Krzysztof; Rollinger, Robert; Wiesehöfer, Josef; Wojciechowska, Agnieszka. Franz.; Engl. 2019. 258 S. 1Abb. 4 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-11164-5 Harrassowitz Verlag
This volume tries to tackle the most serious problem facing modern Alexander the Great studies: that of inadequate sources. Its principal interest is in surviving ancient continuous accounts (Diodorus, Curtius Rufus, Plutarch, Arrian, and Justin), which are at least three hundred years younger than Alexander and in many ways one-sided in their Greek bias, often promoting the view of Alexander within the narrow bounds of a Western conqueror. The papers in this volume deconstruct these accounts and search for sources used by their authors, principally in narrative of eye-witnesses and other authors of the first generation after Alexander, including his court historian Callisthenes and his companions Onesicritus, Aristobulus, and Ptolemy. They search for fragments of ancient literary works known from papyri and for shadowy accounts created on the Persian side like the “mercenaries’ source”. Some papers look into propaganda patterns of the age of Alexander and their connections with clichĂ©s of Egyptian literature. Some investigate a parallel tradition on the last will of Alexander, enshrined in I Maccabees, and best known from the Alexander Romance. Finally, papers in this volume examine post-classical rendition of Alexander: Jewish from the Talmud to Josippon and Byzantine, composed of separate textual traditions of various ancient authors, with Plutarch taking pride of place.
Die GefĂ€ĂŸverschlĂŒsse aus Grab N13.1 in Assiut. The Asyut Project (10). Van Elsbergen, Michael. 2019. 166 S. zahlr. Abb., 6 Farbtafeln. 30 x 21 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11097-6 Harrassowitz Verlag
Das hoch gelegene Grab N13.1 in der westlichen Felsnekropole von Assiut/MittelĂ€gypten wurde fĂŒr Iti-ibi(-iqer), einen GaufĂŒrsten der 11. Dynastie, in der Zeit um 2000 v.Chr. angelegt. Seine gut erhaltene Originaldekoration sowie die zahlreichen sekundĂ€ren Texte und Zeichnungen, die im Neuen Reich und in islamischer Zeit von Besuchern des Grabes an den WĂ€nden hinterlassen wurden, sind eine reichhaltige Informationsquelle fĂŒr unterschiedliche Aspekte der Geschichte und Funktion des Kalksteinmassivs Gebel Assiut al-gharbi.
Nach der Entdeckung des Grabes durch das deutsch-Ă€gyptische Langfristvorhaben „The Asyut Project“ im Jahre 2005 wurden das stark verschĂŒttete Grab und seine drei tiefen SchĂ€chte nach und nach freigelegt. Alle 900 dabei aufgefundenen GefĂ€ĂŸverschlĂŒsse aus Nilton (sowie ein Verschluss aus Kalkstein) werden im vorliegenden Band von Michael van Elsbergen umfassend dokumentiert und auf ihre Aussagekraft hin befragt. Auch wenn die stark gestörte Befundsituation sowie fehlende Aufschriften keine genaue Datierung zulassen, liefern jedoch die Fundverteilung, die GrĂ¶ĂŸen und Formen sowie das herangezogene Vergleichsmaterial aus der 1. Zwischenzeit bis zur 13. Dynastie und aus spĂ€teren Epochen bis in die byzantinische Zeit hinein Anhaltspunkte fĂŒr die zeitliche Einordnung und mögliche FunktionszusammenhĂ€nge.
Early Medieval North China: Archaeological and Textual Evidence. Asiatische Forschungen (159). Hrsg.: MĂŒller, Shing; Höllmann, Thomas O.; Filip, Sonja. Chinesisch; Engl. 2019. 506 S. 256 Abb. 6 Karten 10 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11113-3 Harrassowitz Verlag
The Xianbei from southeast Mongolia were the first foreign sovereignty over North China since the 4th century. During the 200 years of Xianbei rulership, the cultures of old and new inhabitants – the Han-Chinese, the Xianbei and diverse steppe peoples, the Sogdians and other Central Asians from the west – confronted and competed with one another. This volume is one of the first in Europe that concentrates on the cultural conflicts and the emergence of new traditions in North China during the Early Medieval period. Topics include archaeological evidence of the early Fuyu culture in southern Manchuria and early traces of Sogdians in Qinghai, impacts of Buddhism in the formation of new funerary cults and new city planning, the hybridization of diverse funerary traditions such as the use of head rests and stone beds and house-shaped sarcophagi, the emergence of a multiple identity for denizens as an adaptation to a fast changing world, and the militarization of the northern society as seen in murals and in defense lines. Also included are new insights on the Chinese sabao and Sogdian s’rtp’w titles, and discussions on Sogdian slaves in the Kocho Kingdom as well as on “multi-culture” in Chinese historiographical works. The papers in Chinese and English have been contributed by renowned archaeologists and historians from China, the USA and Germany.
Abu Mina IV. Das Ostraka-Haus und die Weinpresse. ArchÀologische Veröffentlichungen des Deutschen ArchÀologischen Instituts (69). Grossmann, Peter. 2019. 74 S. 11 Abb., 3 FaltplÀne, 16 Tafeln. 35 x 25 cm. EUR 70,00. ISBN: 978-3-447-11063-1 Harrassowitz Verlag
Das Ostraka-Haus von Abu Mina ist ein mehrgeschossiger Bau mittlerer GrĂ¶ĂŸe, der nach der arabischen Eroberung Ägyptens (um 639/42) durch Feuer stark zerstört und von den angrenzenden Bewohnern als MĂŒlldeponie genutzt wurde, den AusgrĂ€bern aber gleichzeitig die Entdeckung von nahezu 2000 griechischen Ostraka bescherte. Peter Grossmann untersucht in seinem Band die Herkunft der Ostraka. Bei dem GebĂ€ude handelte es sich um ein privates, nicht in staatlichem Besitz befindliches AmtsgebĂ€ude, das u.a. mit der Organisation der Traubenernte (Weinlese) und der Entlohnung der Erntearbeiter in den Weinbergen zu tun hatte. DarĂŒber hinaus fand sich in unmittelbarer Nachbarschaft dieses GebĂ€udes ein grĂ¶ĂŸerer zusammenhĂ€ngender GebĂ€udekomplex, der fĂŒnf dicht aneinanderstoßende und zu unterschiedlichen Zeiten erstellte Presseinrichtungen aufwies, so dass es nahelag, die ausgegrabenen Ostraka auf diese Pressen zu beziehen. Es sind die einzigen Pressen, die unter römischer Verwaltung innerhalb des kirchlichen Bezirks (temenos) verbleiben durften, was dafĂŒrspricht, dass diese Pressen gewissermaßen zum privaten kirchlichen Besitz gehörten. Dies wird auch dadurch bestĂ€tigt, dass alle Ostraka ausschließlich in griechischer Sprache verfasst sind.
Stammesgesellschaften und Nomadismus im Nahen Osten. Akten des I. Symposiums der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung 17.–18. MĂ€rz 2016 im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln. Schriften der Max Freiherr von Oppenheim Stiftung (19). Hrsg.: Wilhelm, Gernot. Die Beduinen. 2018. 68 S. 24 x 17 cm. EUR 19,80. ISBN: 978-3-447-19842-4 Harrassowitz Verlag
Das Thema des I. Symposiums der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung und des vorliegenden Sammelbandes knĂŒpft an das Lebenswerk des Stifters an, in dem neben den archĂ€ologischen Ausgrabungen auf dem Tell Halaf in Nordsyrien die Beduinen Vorderasiens eine zentrale Rolle spielen.
In die Ă€lteste Phase der schriftlich bezeugten, auf Kamelen reitenden arabischen Beduinen fĂŒhrt der Beitrag von Kai LĂ€mmerhirt zurĂŒck. Stefan Leder liefert eine umfassende Darstellung der gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und kulturellen Aspekte der Beduinen in arabischen Gesellschaften von der koranischen Zeit bis in die Gegenwart. In dem Beitrag von Thomas Demmelhuber schließlich geht es um die LĂ€nder der arabischen Halbinsel, die erst im 20. Jahrhundert eine eigene Staatlichkeit erlangten.
Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte 26 (2018). Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte (26). Hrsg.: Fuchs, Thomas; Haug, Christine; Löffler, Katrin. 2018. 322 S. 12 Abb., 5 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 79,00. ISBN: 978-3-447-11151-5 Harrassowitz Verlag
Das Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte veröffentlicht seit 1990 wissenschaftliche OriginalbeitrĂ€ge, Quellen und Dokumente sowie Forschungs- und Archivberichte zu allen Teilbereichen der deutschen und internationalen Buchgeschichte wie Papier-, Einband-, Druck-, Buchhandels-, Bibliotheks- und Lesergeschichte. Seit Band 20 wird das Jahrbuch im Auftrag der UniversitĂ€tsbibliothek Leipzig von Thomas Fuchs, Christine Haug und Katrin Löffler herausgegeben. Aus dem Inhalt: Katrin Sturm, Die BĂŒcherschenkung des Petrus de Paulikow an das Große FĂŒrstenkolleg der UniversitĂ€t Leipzig im Jahre 1459 und die FrĂŒhgeschichte der Kollegsbibliothek Thomas Völker, Petron und die Reformation. Die Wiederentdeckung der Hermanni Buschii Annotationes in Petronii, Honorius Cubitensis und die konfessionelle Umnutzung des Originals durch Melchior Goldast Caroline Jansky, Der historische Buchbestand der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Pirna in der Stadtkirche St. Marien Thomas Fuchs, Die Königsberger Silberbibliothek im Kontext der protestantischen Buchkultur des 16. Jahrhunderts Doreen Haring, »Mit Beschlag belegt.« Die Zensur der Flugschrift Der Hessische Landbote in Bayern in Dokumenten der Jahre 1834 und 1835 Jan Stojanovic, Bunte Welt auf kleinem Karton. Deutsche Verleger und HĂ€ndler auf dem Postkartenmarkt um 1900 Lothar Poethe, BuchhĂ€ndlermillionĂ€re im Königreich Sachsen vor dem Ersten Weltkrieg und ein Vergleich mit denen im Königreich Preußen Hartmut Walravens, Eine japanische BĂŒchersammlung in Leipzig Ekkehard Schulreich, Markenzeichen Originalgrafik. 2019 jĂ€hrt sich zum 100. Mal die GrĂŒndung des Verlages Karl Quarch Leipzig
Hieratische Ostraka und Namensteine aus Dra‘ Abu el-Naga. ArchĂ€ologische Veröffentlichungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts (129). Burkard, GĂŒnter. Dra‘ Abu el-Naga II. 2018. 186 S. 188 z. T. fb. Abb. 35 x 25 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11059-4 Harrassowitz Verlag
Die Ostraka aus der Nekropole von Dra` Abu el-Naga in Theben-West stammen in der ĂŒberwiegenden Mehrzahl aus dem Doppelgrabkomplex K93.11 und K93.12, der in der frĂŒhen 18. Dynastie angelegt und in der spĂ€ten 20. Dynastie unter den Hohenpriestern Ramsesnacht und dessen Sohn Amenophis neu gestaltet wurde. Von nur wenigen Ausnahmen abgesehen liegt mit diesen Texten ein so noch kaum beobachteter Sonderfall vor: Es sind Keramikostraka oder oft recht massive Kalksteinbrocken mit einem oder mehreren Personennamen als einzigem Inhalt. In Dra` Abu el-Naga II werden die hieratischen Ostraka und Namensteine erstmals vorgelegt. Sie stammen alle aus dem Bereich der Anlage K93.12, also der des Hohenpriesters Amenophis, und waren zum ĂŒberwiegenden Teil in das Mauerwerk von dessen heute zerstörter Lehmziegel-Pyramide eingebracht worden. Vermutlich sind es die Namen von Personen, die an der Neugestaltung der Anlage beteiligt waren, also von dort beschĂ€ftigten Arbeitern. Diese beinahe 100 Namen, darunter etwa 70 unterschiedliche, ergeben eine veritable Liste der am Bau der Pyramide und der Grabanlage Beteiligten. Die Streufunde aus den ĂŒbrigen Arealen haben meist ebenfalls einen nichtliterarischen Inhalt. WĂ€hrend der frĂŒheste Text den Namen des Königs Nubcheperre-Intef nennt und damit aus der Zeit der spĂ€ten 17. Dynastie stammt, enthĂ€lt der spĂ€teste Beleg den Namen des Hohenpriesters Mencheperre aus der 21. Dynastie.
Architektur und Bautechnik eines monumentalen Torbaus der Ptolemaierzeit. ArchĂ€ologische Veröffentlichungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts (122). Fauerbach, Ulrike. Der große Pylon des Horus-Tempels von Edfu. 2018. 320 S. 80 Abb., 9 Faltbeilagen, 5 Falttafeln, 1 Karte, 14 Tabellen, 55 Tafeln. 35 x 25 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-10610-8 Harrassowitz Verlag
In der oberĂ€gyptischen Stadt Edfu, 110 km flussaufwĂ€rts von Luxor gelegen, steht der am vollstĂ€ndigsten erhaltene Tempel des Alten Ägyptens. Das dem Horus geweihte Heiligtum wurde 237 v.Chr. unter Ptolemaios III. begonnen und in mehreren Bauphasen fertiggestellt. Als Letztes begann man 116 v.Chr. mit der Hofumfassung und dem monumentalen Pylon, der mit ĂŒber 32 m Höhe den Tempel und die ihn umgebende Stadt ĂŒberragt. Die geschlossene Fassade des Torbaus erweckt den Eindruck, dass es sich wie bei den Pylonen des Neuen Reiches um eine massive Konstruktion handelt. Dies hat dazu beigetragen, dass die bisherige Forschung das Innere des Bauwerks unbeachtet gelassen hat. TatsĂ€chlich handelt es sich um ein achtgeschossiges Bauwerk mit zwei TreppenhĂ€usern und 36 InnenrĂ€umen.
Ulrike Fauerbach hat das GebĂ€ude erstmals auf seine Architektur hin untersucht und in seinen bautypologischen Kontext eingeordnet. Es handelt sich um den höchsten erhaltenen Geschossbau des Alten Ägyptens und eröffnet allein dadurch neue Einblicke in die Transformationsphase von pharaonischer zu griechischer Bautechnik. Fauerbach kann nachweisen, dass die bis zu 50 t wiegenden Blöcke auf Rampen in die erforderliche Höhe gezogen und mit Hebeln versetzt wurden, obwohl zu dieser Zeit auf anderen Baustellen bereits KrĂ€ne eingesetzt wurden. Trotz dieser traditionellen Technik entstand ein Meisterwerk pharaonischer Baukunst, wie die Untersuchung zahlreicher Details, bspw. der Treppen, der TĂŒren, der Belichtung, der GeheimtĂŒren zu den Schatzkammern, der im GebĂ€ude entdeckten Werkzeichnungen und nicht zuletzt der rituellen Nutzung des Bauwerks zeigt.
Steinerne Keulenköpfe aus Assur. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (150). Muhle, Barbara. 52 S. 21 Abb,. 35 x 24 cm. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2018. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-06538-2 Harrassowitz Verlag
In dem von Walter Andrae gefĂŒhrten Fundjournal ĂŒber die Ausgrabungen in Assur (1903–1914) werden 98 steinerne Keulenköpfe aufgefĂŒhrt. Dabei handelt es sich um die verdickten KnĂ€ufe von Schlagwaffen, die nun von Barbara Muhle in Fotografien, Scans der Grabungsfotos oder Umzeichnungen vorgestellt werden.
Die Keulenköpfe wurden, meist ohne nĂ€here datierende Fundangaben in den Tempeln (z.B. dem Assur-Tempel), dem Tabira-Tor und verstreut im Stadtgebiet gefunden. In einigen FĂ€llen nennen Inschriften auf den Keulenköpfen die Herrscher, von denen die StĂŒcke in Auftrag gegeben wurden, und die Gottheiten, denen sie geweiht waren. Andere Keulenköpfe wurden vermutlich profan genutzt. Eine Reihe von Inschriften weist zudem einen Teil der StĂŒcke als Kriegsbeute aus, die sich mit gleichartigen Keulenköpfen, die in den genannten besiegten Territorien gefunden wurden, verbinden lassen. Außerdem finden sich bestimmte Formen der Keulenköpfe aus Assur in den Darstellungen auf neuassyrischen Palastreliefs wieder, was sie als Teile der AusrĂŒstung neuassyrischer Krieger kenntlich macht. Über die formale Entwicklung und hinsichtlich der Verzierung beziehungsweise Gliederung der OberflĂ€che setzt Muhle die Keulenköpfe aus Assur in Bezug zu zahlreichen Keulenköpfen aus Vorderasien, nimmt eine nĂ€here Datierung vor (vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v.Chr.) und zeigt Parallelen beispielsweise im Iran (Marlik Tepe, Susa, Tschoga Zanbil und Luristan) und in Babylonien auf.
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A Biographical Sketch of an Assyriological Altmeister`s Development, Exile, and Personal Life. In collaboration with Jitka SĂœkorovĂĄ. Leipziger Altorientalistische Studien (10). VacĂ­n, Ludek. The Unknown Benno Landsberger. Engl. 2018. 132 S. 32 Abb., 2 Diagramme. 24 x 17 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-11124-9 Harrassowitz Verlag
Benno Landsberger (1890–1968) was an Assyriologist whose research and teaching decisively shaped the development of his field in the latter two thirds of the 20th century. The present work constitutes the first book-length study of Landsberger`s life and career. Focusing on his formative years, it is sought to answer the question of his motivation for the study of ancient Mesopotamia in the context of the cultural discourses of the day. In doing so, the work uncovers the personal background behind Landsberger`s concept of “Eigenbegrifflichkeit” of Babylonian culture, a foundational theoretical framework for further development of Assyriology as a modern scientific discipline.
Additionally, the book presents and analyzes new evidence for Landsberger`s studies and work in Leipzig, relocation to Ankara, as well as his personal life before and during his Turkish exile. The volume also addresses in detail Landsberger`s relationship and enduring interaction with his students from the golden age of the “Leipziger Schule” of Assyriology. Drawing on a wealth of often hardly accessible archival, oral, and epistolary sources, the book offers a well-founded and contextualized account of Landsberger`s life and work in his European and Turkish periods. It is a welcome contribution to the historiography of Assyriology, providing much new knowledge as well as many stimuli for further research.
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