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Tannenberg – Grunwald – Ćœalgiris 1410: Krieg und Frieden im SpĂ€ten Mittelalter. Paravicini, Werner; Petrauskas, Rimvydas; Vercamer, Grischa. 2012. Deutsches Historisches Institut Warschau (26). 356 S. 1 Tabelle(n), 2 Karte(n). 24 x 17 cm. Leinen. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-06661-7 Harrassowitz Verlag
The Crimean Khanate between East and West (15th-18th Century)..Hrsg.: Klein, Denise. 2012. Engl.24,0 x 17 cm. Pb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-06705-8 Harrassowitz Verlag
The Crimean Khanate between East and West, edited by Denise Klein, presents a collection of studies exploring the politics, society, and culture of the Crimean Khanate, as well as the khanate’s place within early modern Europe. Twelve articles in English and German, written by scholars of different backgrounds and perspectives, introduce one of the least studied regions in Eastern Europe, from the emergence of the khanate as a successor of the Golden Horde in the fifteenth century until the end of Tatar rule with the incorporation of Crimea into the Russian Empire in 1783. The volume offers new research on the steppe traditions and the socio-political order of the Crimean heir to the empire of Genghis Khan as well as on the geopolitical role of a state that stood at the intersection between the Ottoman Empire, the Orthodox East, and the Latin West. It reveals the considerable freedom the khans enjoyed while being under Ottoman suzerainty and the various contacts the Islamic khanate maintained with its Christian neighbors. The volume also provides insight into a society of exceptional cultural diversity and into Tatar elite and popular culture. Finally, it traces how Christians’ perceptions of Crimea and the Crimean Tatars impacted the formation of the European ‘self’ and European politics, until long after the end of Tatar rule.
Rosen, Valeska von. Erosionen der Rhetorik? Ambiguisierungs- und Umsemantisierungsstrategien in den KĂŒnsten der FrĂŒhen Neuzeit. culturae. intermedialitĂ€t und historische anthropologie 4. 2012. 364 S. Gb. EUR 68,00 ISBN: 978-3-447-06131-5 Harrassowitz Verlag
PhĂ€nomene und Strategien der AmbiguitĂ€t, Umsemantisierung und Vagheit sind in den KĂŒnsten insbesondere, aber nicht ausschließlich im nachtridentinischen, katholisch geprĂ€gten Europa zu beobachten und können als strukturbildende kĂŒnstlerische Prinzipien dieser Epoche gelten. Gerade in einer interdisziplinĂ€ren Perspektive, die auf die parallelen Erscheinungsformen in den verschiedenen KĂŒnsten fokussiert, zeigt sich ihre je eigene Dimension und die ihnen inhĂ€rente Problematik: Wie lassen sich diese PhĂ€nomene und Strategien vor der Folie eines rhetorisch geprĂ€gten KunstverstĂ€ndnisses erklĂ€ren, in dem die Relation von darzustellendem Sujet und der (Formen-)Sprache und das damit verknĂŒpfte Prinzip der ‚Angemessenheit’ als Normen gelten? Ob oder inwieweit ist hier von systemimmanenten GegenlĂ€ufigkeiten des rhetorischen Bezugssystems der KĂŒnste oder von (frĂŒhen) ErosionsphĂ€nomenen desselben zu sprechen?
In dem von Valeska von Rosen herausgegebenen Sammelband Erosionen der Rhetorik? widmen sich zwölf BeitrĂ€ge aus Kunstgeschichte, Romanistik, Germanistik und Musikwissenschaft diesen Fragen und eröffnen einen differenzierten Blick auf AmbiguitĂ€ts- und Umsemantisierungsstrategien in den KĂŒnsten der FrĂŒhen Neuzeit.
Kruck, Elisabeth. Dra' Abu el-Naga I EindrĂŒcke. Grabkegel als Elemente thebanischer Grabarchitektur. ArchĂ€ologische Veröffentlichungen 124 . 2012. 166 Abb., 10 Tafeln.Leinen. EUR 98,00 ISBN: 978-3-447-06710-2 Harrassowitz Verlag
Die zu Tausenden in der thebanischen Nekropole Dra' Abu el-Naga aufgefundenen Grabkegel bilden die Fundgruppe der Friesziegel, die fast ausschließlich in dieser TotenstĂ€tte anzutreffen sind. Die Tonobjekte dienten als Dekorationselemente der Grabarchitektur und geben Auskunft ĂŒber Name und Titel des Grabinhabers.
Elisabeth Kruck beschĂ€ftigt sich in ihrer Untersuchung eingehend mit den wĂ€hrend der Grabungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts Kairo in Dra' Abu el-Naga aufgefundenen Grabkegeln – diese auf den ersten Blick unscheinbaren Objekte wurden trotz ihrer großen Anzahl oft in ihrer Bedeutung unterschĂ€tzt. Neben einem Überblick ĂŒber den möglichen Ursprung der Grabkegel befasst sich die Studie mit EinzelstĂŒcken, anhand derer Aussagen ĂŒber die Herstellungstechnik gemacht werden können. Die Analyse der Inschriften auf den Objekten gibt zudem, unter BerĂŒcksichtigung des Fundortes und der Anzahl der Grabkegel, Aufschluss ĂŒber die in der thebanischen Nekropole bestatteten Grabkegelbesitzer. Wie Kruck zeigen kann, waren es vorwiegend Angestellte des Amuntempels von Karnak, die in dem behandelten Zeitabschnitt ihre GrĂ€ber in Dra' Abu el Naga angelegt haben. Die Studie gliedert sich dabei in zwei Teile: Im Textteil werden detailliert all jene Kegel besprochen, denen sich eindeutig eine Grabanlage zuweisen lĂ€sst. Der Katalogteil bietet zudem eine Übersicht ĂŒber die Gesamtheit der im Rahmen der Grabungen in Dra‘ Abu el Naga zutage geförderten Grabkegel.
Richter, Thomas; Lange, Sarah. Das Archiv des Idadda.. 2012. 57 Tafel(n). 34,5 x 24,0 cm. Gb. EUR 78,00 ISBN: 978-3-447-06709-6 Harrassowitz Verlag
Im Sommer 2002 entdeckte das Team der syrisch-deutschen Mission eines internationalen Kooperationsprojektes im syrischen MiĆĄrife, dem alten Qaṭna, 71 Tontafeln und Tontafelfragmente, die bei der Zerstörung des Königspalastes aus einem ebenerdigen Stockwerk in den tiefer gelegenen Korridor gestĂŒrzt waren. Unter den Tafeln befinden sich Briefe an König Idadda, so dass das Archiv insgesamt auf die Zeit um 1340 datiert werden kann, als Idaddas Königspalast vor der Zerstörung durch Feinde der Hetiter stand. Das Archiv des Idadda beschließt die Publikation des Tontafelarchivs mit einer interdisziplinĂ€ren Zusammenarbeit von philologischer Bearbeitung der Texte und archĂ€ologischer Auswertung des Fundkontextes. In den archĂ€ologischen Kapiteln wird anhand einer detaillierten Untersuchung der Versturzsituation die ursprĂŒngliche Anordnung und Lagerung der Tafeln rekonstruiert. Unter BerĂŒcksichtigung der Fundlage und anhand von Vergleichen mit den Archiven aus Ugarit, Mari und Alalaḫ wird die Systematik und Organisation des Archivs erörtert und es werden RĂŒckschlĂŒsse gezogen auf die Art des Archivs und seine Einbindung in das PalastgefĂŒge. Die Publikation der Tontafeln erschließt die Texte in sprachlicher Hinsicht. Dabei gilt besonderes Augenmerk einer ungewöhnlichen Vermischung akkadischen und hurritischen Sprachmaterials. Die Einordnung der den Texten zu entnehmenden Informationen in den geschichtlichen Kontext zeigt zudem, dass sie einem relativ kurzen, genau einzugrenzenden Zeitraum innerhalb der Amarna-Zeit entstammen. Das Archiv stellt somit eine der wenigen Textsammlungen dar, die dieses noch wenig erforschte Zeitalter beleuchten.
Stadelmann, Matthias. GroßfĂŒrst Konstantin Nikolaevi?. Der persönliche Faktor und die Kultur des Wandels in der russischen Autokratie. 2012. 52 Abb. 24,0 x 17 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-06706-5 Harrassowitz Verlag
GroßfĂŒrst Konstantin Nikolaevič (1827–1892) war einer der bemerkenswertesten russischen StaatsmĂ€nner des 19. Jahrhunderts. Der zweitgeborene Sohn von Kaiser Nikolaj I. begrĂŒndete als General-Admiral der russischen Flotte im Marineministerium eine Kultur des Wandels in der St. Petersburger Politik, die dazu fĂŒhrte, dass sein Bruder, Kaiser Aleksandr II., Mitte der 1850er Jahre ein groß angelegtes Reformprogramm initiierte. Konstantin wurde bald unverzichtbar fĂŒr die Politik im Reich seines Bruders: Er setzte die epochale Befreiung der Bauern aus der Leibeigenschaft durch und öffnete damit den Weg fĂŒr weitere Modernisierungen der Autokratie. Als er kaiserlicher Statthalter im russisch beherrschten Polen wurde, verfolgte er die große Vision einer Versöhnung von Polen mit Russland auf der Grundlage von Respekt und Gesetzlichkeit, eine Vision, die jedoch im Aufstandskrieg von 1863 unterging.
Mathias Stadelmanns Studie zur russischen ReformĂ€ra verknĂŒpft die Analyse entscheidender Wirkungsstationen des GroßfĂŒrsten mit einer Kulturgeschichte des Politischen. Erst ĂŒber die biographisch orientierte Betrachtung Konstantin Nikolaevičs erschließen sich grundlegende Strukturen der Petersburger Politik: Reformdiskurse, Kommunikationsmechanismen, Handlungsstrategien und Entscheidungsfaktoren. DarĂŒber hinaus gibt die Studie Einblick in die vielschichtige Persönlichkeit des Kaiserbruders, der – aufgeklĂ€rt und despotisch, kultiviert und schroff – seine Zeitgenossen stets polarisierte, gerade mit dieser Polarisierung aber Potential fĂŒr Russlands historischen Wandel schuf. Vom eindrĂŒcklichen Beispiel des GroßfĂŒrsten ausgehend stellt Stadelmann den persönlichen Faktor als entscheidendes Moment politischer Gestaltung im Russischen Kaiserreich heraus.
Akten des Symposiums des Sarkophag-Corpus.Paris, 2.-5.November 2005.Hrsg.: Deutsches ArchÀologisches Institut. 2012. 20 Abb., 100 Tafel(n), 4 Tafel(n), farbig. Gb. EUR 100,00. ISBN: 978-3-447-06691-4 Harrassowitz Verlag
Innerhalb der Kunst der römischen Kaiserzeit haben die Sarkophage eine besondere Bedeutung, nicht nur wegen ihrer großen Anzahl und weiten Verbreitung in fast allen Provinzen des römischen Reichs sondern auch wegen der vielfĂ€ltigen auf Ihnen abgebildeten Darstellungen. Nur die Sarkophage bieten die Grundlage zur KlĂ€rung komplizierter Fragen im Bereich der zahlreichen Gattungen der römischen Skulptur, sowohl bezĂŒglich der Produktion in den verschiedenen Zentren und lokalen WerkstĂ€tten des römischen Reiches als auch bezĂŒglich der Herstellung und des Handels von fertigen, halbfertigen oder rohen StĂŒcken und deren Verbreitung im Mittelmeergebiet. Diese außerordentliche Bedeutung der Sarkophage wurde bereits vor ĂŒber 140 Jahren vom Kaiserlichen ArchĂ€ologischen Institut erkannt, das die Herausgabe des Sarkophag-Corpus beschloss.
Der 6. Band der Sarkophag-Studien fasst die ErtrĂ€ge einer Tagung in Paris im November 2005 zusammen, die auf die Initiative von François Baratte und Guntram Koch, dem langjĂ€hrigen Herausgeber des Sarkophag-Corpus, zurĂŒckgeht. Zahlreiche Studien zu Rom und Italien, den Provinzen im Westen, Athen und Griechenland, Kleinasien und dem Osten und Aegyptus untersuchen die spezielle Bedeutung der jeweiligen Sarkophage.
Mit BeitrÀgen von: Doris Bielefeld, Jutta Dresken-Weiland, Dirk Piekarski, Fulvia Ciliberto, Marina Sapelli, Francesca Valbruzzi, Jean-Pierre Sodini, Erwin Pochmarski, Guntram Koch, Montserrat Claveria, Kirsten Schneider, Thea Stefanidou-Tiveriou, Eleni Papagianni, Margherita Bonanno Aravantinos, Theun-Mathias Schmidt, Carola Kintrup und Margarete Heinz, Gideon Foerster, Rita Amedick sowie von Helga Kaiser-Minn
Steinmann, Bernhard. Die WaffengrÀber der ÀgÀischen Bronzezeit. Waffenbeigaben, soziale Selbstdarstellung und Adelsethos in der minoisch-mykenischen Kultur. 2012. 63 Tafel(n), 6 Abb., 27 Tabelle(n). 29,7 x 21 cm. Gb. EUR 186,00. ISBN: 978-3-447-06707-2 Harrassowitz Verlag
Bernhard Steinmann widmet sich in seiner Untersuchung WaffengrĂ€bern der minoischen und mykenischen Hochkulturen aus dem 20. bis 12. Jahrhundert v.Chr. Zu den typischen Grabbeigaben gehören hier vor allem Waffen, die das Interesse der Elite spiegeln, ihre kriegerische TĂŒchtigkeit zu betonen. Neben der formalen Betrachtung der Waffen allgemein wird die Architektur der Grabanlagen analysiert und auch die nichtmilitĂ€rischen Grabbeigaben werden in einen gesamtkulturellen Kontext gestellt. Dabei zeigt sich, dass WaffengrĂ€ber zum traditionellen Brauchtum des griechischen Festlands gehörten. Auf Kreta hingegen fehlen WaffengrĂ€ber bis zur Zerstörung der minoischen PalĂ€ste um 1450 v.Chr. fast völlig, erst danach finden sie sich in großer Anzahl, was dafĂŒr spricht, dass die Insel von festlĂ€ndischen Griechen erobert wurde. Auch nach der Etablierung der mykenischen PalĂ€ste wurde die Grabsitte kontinuierlich fortgefĂŒhrt und noch nach deren Fall um 1200 v.Chr. weiterpraktiziert.
Steinmann zeigt in seiner Studie, dass die Waffenbeigabe im Grab sowie das Kriegswesen allgemein eine wichtige Rolle fĂŒr die Selbstdarstellung der festlĂ€ndisch-mykenischen Oberschicht spielte, was auch die Beliebtheit des Themas in der Kunst belegt. MilitĂ€rische TĂŒchtigkeit war ein identitĂ€tsstiftendes Element adeliger LebensfĂŒhrung, das im Grabbrauch seine Entsprechung fand.
Ventker, Bettina. Der Starke auf dem Dach. Funktion und Bedeutung der löwengestaltigen Wasserspeier im alten Ägypten. 2012. 34 Abb., 10 Tafel(n). 29,7 x 21,0 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-06671-6 Harrassowitz Verlag
In der Ă€gyptischen Tempelarchitektur finden sich fĂŒr die Wasserableitung neben schmucklosen Steinblöcken auch figĂŒrlich ausgearbeitete Wasserspeier, die durchweg als rundplastische Löwen gestaltet sind. Anders als aus Griechenland, Rom oder von zahlreichen mittelalterlichen Kirchen und Kathedralen bekannt, speien die Ă€gyptischen Exemplare das Wasser jedoch nicht aus dem Maul, sondern leiten es durch eine zwischen den vorgestreckten Pranken angebrachte Rinne ab.
Bettina Ventker untersucht in ihrer Studie Der Starke auf dem Dach den Sinngehalt dieser Architekturelemente, der sich keineswegs wie gemeinhin angenommen in der Übel abwehrenden Funktion des Löwen erschöpft. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf den dekorierten Löwen-Wasserspeiern der griechisch-römischen Zeit, deren Inschriften Aufschluss ĂŒber die ihnen zugrunde liegenden Vorstellungen geben und so den wesentlichen Zugang zum VerstĂ€ndnis ermöglichen. Auf Grundlage der in Transliteration und Übersetzung vorgelegten Texte kann erstmals ein umfassendes Bild von der Funktion und Bedeutung der Motivwahl des Löwen gezeichnet werden. Obwohl löwengestaltige Wasserspeier fĂŒr die gesamte Ă€gyptische Geschichte im Tempelbau belegt sind, wurden sie in der Fachliteratur bislang nur unzureichend berĂŒcksichtigt. Um diese ForschungslĂŒcke zu schließen, legt Ventker zudem einen GesamtĂŒberblick ĂŒber die Konstruktion und Gestaltung der Löwen-Wasserspeier vom Alten Reich bis in die griechisch-römische Zeit vor.
Ägypten - Nubien und die Cyrenaika . Die imaginĂ€re Reise des Norbert Bittner (1786 - 1851). Kataloge des Winckelmann-Museums . 2011. 173 Abb. Paperback. EUR 34,00. ISBN: 978-3-447-06692-1 Harrassowitz Verlag
Ausgelöst durch Napoleons Ägypten-Expedition 1798–1801 und den damit verbundenen Publikationen von Dominique Vivant Denon wurde Europa von einer wahren Ägyptomanie erfasst, in deren Zuge der Akademie-SchĂŒler Norbert Bittner eine Serie von „Àgyptischen“ Aquarellen schuf. Da Bittner selbst nie im Orient gewesen war, dienten ihm die Kupferstiche in den Publikationen dreier Ägyptenexpeditionen als Vorlage. Mit der Auswahl der Motive rekonstruiert er eine fingierte Reise von Kairo ĂŒber Assuan nach Nubien und in die Cyrenaika. Dabei hĂ€lt er sich nicht exakt an die Vorlagen, sondern variiert sie sowohl im Detail als auch gelegentlich durch das HinzufĂŒgen neuer Architekturelemente und Vegetationen. Auf diese Weise erhalten die farblich reizvollen Aquarelle eine eigene kĂŒnstlerische Wertigkeit, die gegenĂŒber den schwarz-weißen Kupferstichen der Vorlagen das landschaftliche und emotionale Erlebnis der Nilexpedition vertiefen. Die heute im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden KĂŒnste Wien aufbewahrten siebenundfĂŒnfzig BlĂ€tter sind die ersten österreichischen Zeugen dieser Ägyptenbegeisterung des Biedermeier und ein frĂŒher Beitrag zur Verbreitung der Ă€gyptischen Monumente.
Arp, Janne. Die Nekropole als Figuration. Zur Methodik der sozialen Interpretation der FelsfassadengrĂ€ber von Amarna. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (50). 2011. 215 S. 37 Abb. 24 x 17,0 cm. Paperback. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-06639-6 Harrassowitz Verlag
Vom Euphrat an die AltmĂŒhl. Die Forschungsstelle Christlicher Orient an der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt. Hrsg.: Bruns, Peter; Hrsg.: Luthe, Heinz Otto. EichstĂ€tter BeitrĂ€ge zum Christlichen Orient (1). 2011. 223 S. 49 Abb., 2 Tabelle(n), 24 Tafel(n). 24 x 17,0 cm. gebunden. EUR 56,00. ISBN: 978-3-447-06644-0 Harrassowitz Verlag
Klassizismus in Deutschland und Italien. Sammlung Wolfgang von Wangenheim. Kataloge des Winckelmann-Museums. 2011. 96 S., 110 z. T. fb. Abb., EUR 30,00 CHF 52,00 ISBN: 978-3-447-06590-0 Harrassowitz Verlag
In knapp zwanzig Jahren entstand eine bedeutende Sammlung von ÖlgemĂ€lden, Aquarellen, Graphiken und Plastiken des Klassizismus zu antiken Themen. Dr. Wolfgang von Wangenheim hatte die Kunstwerke ĂŒber Jahre zusammengetragen, mit dem Blick auf eine kĂŒnftige PrĂ€sentation in dem kleinen sĂ€chsischen Schloss Nöthnitz. Hier, wo Winckelmann fĂŒnf Jahre wohnte und arbeitete, wurde 1991 eine „StudienstĂ€tte Schloss Nöthnitz e.V. zum Gedenken an Johann Joachim Winckelmann und Reichsgraf Heinrich von BĂŒnau“ begrĂŒndet. Diese Kunstwerke waren fĂŒr die Ausstattung der allmĂ€hlich restaurierten, bald öffentlich zugĂ€nglichen AusstellungsrĂ€ume des Schlosses gedacht, jeder Raum thematisierte ausgewĂ€hlte Aspekte der Rezeption der Antike. Dabei stand fĂŒr Wangenheim der Gedanke im Mittelpunkt, nicht zu versuchen, die verlorene, ursprĂŒngliche Ausstattung des Schlosses wieder herzustellen, sondern in den SchaurĂ€umen die kĂŒnstlerisch verlebendigte Antike in Deutschland und Italien im Klassizismus des 18. Jahrhunderts durch qualitĂ€tvolle Kunstwerke anschaulich zu machen.
Nöthnitz erwachte so fĂŒr Winckelmann- Freunde und ein breites kunstinteressiertes Publikum, wurde mehr als eine „StudienstĂ€tte“: Es wurde ein kĂŒnstlerisches, geistiges und musikalisches Zentrum fĂŒr die Region und Anziehungspunkt fĂŒr viele Besucher aus Deutschland. Leider fand diese Erfolgsgeschichte schon bald ein jĂ€hes Ende. 2009 wurde das Schloss verkauft, der neue Besitzer schloss die RĂ€ume fĂŒr die Öffentlichkeit. Eine gerade entstandene Winckelmann-GedenkstĂ€tte stand vor dem Aus. Wolfgang von Wangenheims Sammlung konnte vor der privaten Vereinnahmung des neuen Besitzers bewahrt werden und ist nun erstmals wieder in einer temporĂ€ren Ausstellung im Winckelmann-Museum in Stendal zu sehen. Die Ausstellung umfasst den wesentlichen Teil der bedeutenden Nöthnitzer Sammlung. Die Ausstellung erinnert somit an diese kurze, aber wichtige kulturelle Initiative in Nöthnitz bei Dresden und dokumentiert zugleich diese bemerkenswerte PrĂ€sentation durch diesen Katalog.
KultOrte. Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens. Hrsg.: Recklinghausen, Daniel von; Stadler, Martin Andreas. 256 S. 168 Abb. 25 x 21 cm, Gb.Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2011. EUR 39,80 CHF 69,00 . ISBN: 978-3-447-06617-4 Harrassowitz Verlag
„Haus des Gottes“ ist einer der wichtigsten altĂ€gyptischen AusdrĂŒcke fĂŒr Tempel. Aus Stein errichtet und damit auf ewigen Bestand ausgelegt, waren Tempel die Orte, wo sich das Göttliche auf der Erde manifestierte. Hier erhielten die Götter ihre Opfer, hier wurden sie in Hymnen gepriesen, es wurden fĂŒr sie bestimmte Riten begangen.
Doch diese „HĂ€user der Götter“ waren viel mehr als eine BĂŒhne zur AusĂŒbung des Kultes. Wie bereits der Untertitel des von Daniel von Recklinghausen und Martin Stadler herausgegebenen Bandes verrĂ€t, geht es in KultOrte um „Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens“. In zahlreichen BeitrĂ€gen werden die verschiedenen Aspekte und Funktionen eines Tempelbezirks ausfĂŒhrlich und umfassend vorgestellt. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf dem inhaltlichen Zusammenspiel zwischen der Tempelarchitektur, der Wanddekoration und dem Tempelinventar, das eine detaillierte Rekonstruktion des antiken Geschehens ermöglicht.
Die Ausstellung ist vom 18. Oktober 2012 bis zum 24. Februar 2013 im Museum der UniversitĂ€t TĂŒbingen MUT, Schloss HohentĂŒbingen zu sehen.
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Spankeren, Malte van. Johann August Nösselt (1734–1807). Ein Theologe der AufklĂ€rung. Hallesche Forschungen. Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen zu Halle (31). 2011. 352 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 83,00 ISBN: 978-3-447-06593-1 Harrassowitz Verlag
Johann August Nösselt war ein bedeutender AufklĂ€rungstheologe und unterrichtete als ĂŒberaus populĂ€rer Hochschullehrer an der Friedrichs-UniversitĂ€t in Halle ĂŒber beinahe fĂŒnf Jahrzehnte hinweg tausende angehender Theologen; unter ihnen so bedeutende wie Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und August Hermann Niemeyer. In die zentralen hochschulpolitischen Konflikte Preußens und der Fridericiana war er an fĂŒhrender Stelle involviert. So verteidigte er mit Nachdruck und erfolgreich die Freiheit der universitĂ€ren Forschung und Lehre gegen eine konservative Religionspolitik im Preußen Friedrich Wilhelms II. Mit Johann Salomo Semler verband ihn eine nicht immer spannungsfreie, im Ganzen jedoch neidfreie Freundschaft. Nösselt schrieb eine wegweisende und von Tausenden von Theologiestudenten gelesene Theologische EnzyklopĂ€die, die insbesondere den gewachsenen Stellenwert der Praktischen Theologie zukunftstrĂ€chtig reflektierte und die entsprechenden wissenschaftsspezifischen Konsequenzen zog. Als theologischer Autor verfasste er ferner u.a. eine der ersten protestantischen Schriften, die auf Rousseaus Èmile kritisch reagierten. Als Privatmann blieb der ĂŒberzeugte Hallenser seiner Vaterstadt trotz auswĂ€rtiger Angebote lebenslang und in vielfĂ€ltigen Funktionen verbunden und wurde ein wichtiges Mitglied der halleschen Gesellschaft in der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts. Sein Haus in der heutigen Leipziger Straße bot zahlreichen Theologiestudenten (z.B. Gottfried August BĂŒrger) ein gerĂ€umiges Quartier. Die 2010 eingereichte Dissertation beleuchtet das Leben Nösselts als Hochschullehrer und Privatmann und prĂ€sentiert und kontextualisiert erstmalig seine wichtigsten Schriften in ihren vielfĂ€ltigen historischen und theologiegeschichtlichen BezĂŒgen.
Die Artemis von Pompeji und die Entdeckung der fbigkeit griechischer Plastik. Kataloge des Winckelmann-Museums . 2011. 96 S. 81 Abb. , 1 Frontispiz. 30 x 21 cm. Pb. EUR 28,00. ISBN: 978-3-447-06664-8 Harrassowitz Verlag
An der 1760 in Pompeji ausgegrabenen Artemis, heute im ArchĂ€ologischen Nationalmuseum Neapel (Inv.-Nr. 6008), hat Winckelmann seine Theorie von der Farbigkeit der griechischen Marmorplastik entwickelt, wie die jĂŒngere Forschung nachweisen konnte. Sie wird in der Ausstellung gemeinsam mit modernen Farbrekonstruktionen antiker Plastik vorgestellt, die dank der naturwissenschaftlichen Untersuchungen in den letzten Jahren möglich wurden. Der Katalog enthĂ€lt BeitrĂ€ge von Oliver Primavesi, Vinzenz Brinkmann, Ulrike-Koch Brinkmann und Heinrich Piening.
Wilde, Heike. Innovation und Tradition. Zur Herstellung und Verwendung von PrestigegĂŒtern im pharaonischen Ägypten.Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (49). 2011. IX, 305 S. 35 Abb. , 6 Tabelle(n), 11 Tafel(n). 24 x 17 cm. Pb. EUR 68,00. CHF 116,00 ISBN: 978-3-447-06631-0 Harrassowitz Verlag
Neben zahlreichen BaudenkmĂ€lern und schriftlichen Quellen verfĂŒgt die Ägyptologie ĂŒber eine Vielzahl gegenstĂ€ndlicher Funde, deren Großteil im Laufe der Zeit Änderungen in Formgebung und AusfĂŒhrung unterworfen war. Daneben lassen sich aber auch Objektgruppen belegen, die ĂŒber lange Zeit kaum eine formale Entwicklung erkennen lassen. Die Faktoren, die die Dynamik oder auch Statik des ĂŒberlieferten Formenspektrums bestimmten, konnten beispielsweise funktional, technologisch, Ă€sthetisch, kulturspezifisch oder statusabhĂ€ngig sein. GĂŒter spezialisierter handwerklicher Produktion, deren Vorkommen und Verbreitung die technologische Entwicklung, wirtschaftliche Vernetzung und die gesellschaftliche Bedeutung solcher GĂŒter innerhalb der Gesellschaft spiegeln, geben Aufschluss ĂŒber die unterschiedlichen Faktoren, die auf die formale Entwicklung der GĂŒter einwirkten.
In ihrer Studie Innovation und Tradition arbeitet Heike Wilde auf der Grundlage einer systematischen Erfassung von technologischen Neuerungen im pharaonischen Ägypten modellhaft heraus, nach welchen Prinzipien sich Innovationen ausbreiteten und in welcher Verbindung sie mit anderen Formen des Kulturwandels standen. Die Untersuchung zeigt, ob und unter welchen Bedingungen sich solche VerĂ€nderungen aus den Arbeitsprozessen selbst entwickelten oder auf Wissensimport beruhen und auf welche Weise sie in der Gesellschaft rezipiert wurden. Als reprĂ€sentative UntersuchungsgegenstĂ€nde werden dabei PrestigegĂŒter aus Gold, Silber und Fayence betrachtet, die in der großen Stiftungsliste Thutmosis III. im Amun-Tempel zu Karnak aufgelistet sind.
Reformation und Generalreformation – Luther und der PietismuS. Hrsg.: MĂŒller-Bahlke, Thomas; Soboth, Christian. Hallesche Forschungen. Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen zu Halle (32). 2011. 228 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-447-06594-8 Harrassowitz Verlag
Die Gegner des Pietismus wie auch der Pietismus selbst, in seinen historischen und regional-territorialen Facettierungen, haben sich in Fragen der Theologie, der Frömmigkeitspraxis und des erzieherischen wie des sozialen Handelns am Menschen und in der Welt, in Fragen der Kunst und des Umganges mit ihr auf Luther und sein reformatorisches Werk berufen: eine schwierige historische Gemengelage von gegenlĂ€ufigen BegrĂŒndungen und Rechtfertigungen, von Vereinnahmungen und Ablehnungen im Namen der von Luther initiierten 'Reformation der Lehre', die der Pietismus mit seinem Vorhaben einer 'Generalreformation des Lebens' hatte vollenden wollen. Die BeitrĂ€ge des Tagungsbandes sind vier thematischen Blöcken zuzuordnen: Bibel / Rechtfertigung; PĂ€dagogik und Sozialkonzepte; Staat, Gesellschaft und Ökonomie sowie Kunst. So leistet der vorliegende Tagungsband aus einem interdisziplinĂ€ren Ansatz heraus eine wirkungs- und rezeptionsgeschichtlich perspektivierte Bestimmung des VerhĂ€ltnisses zwischen Luthers Werk und dessen Übernahmen, Anverwandlungen und Transformationen durch den Pietismus.
Floryan, Margrethe. ""Wer Lebenslust fĂŒhlet . "". Bertel Thorvaldsen: Der Bildhauer als Zeichner.Kataloge des Winckelmann-Museums . 2011. 120 S. 82 Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 34,00. ISBN: 978-3-447-06662-4 Harrassowitz Verlag
Erstmals werden in dem Katalog die Originalzeichnungen von Bertel Thorvaldsen, die er in den Sammlungen und Museen in Rom anfertigte, in einer Auswahl vorgestellt. Sie gehören zu den schönsten und interessantesten Beispielen der Zeichenkunst Thorvaldsens, die fĂŒr sein plastisches Werk wesentlich wurde. Einige Zeichnungen werden zum ersten Mal publiziert. Zu einer besonderen Gruppe von Zeichnungen gehören jene, die Thorvaldsen seinen Kunden als Angebot oder Vorschlag fĂŒr eine großplastische Umsetzung zukommen ließ. Daneben ließ der junge Thorvaldsen, laut der Quellen, auch Leuten Zeichnungen zukommen, dessen UnterstĂŒtzung und Freundschaft er besonders schĂ€tzte.
Die Zeichnungen geben aber auch Auskunft ĂŒber den Menschen Bertel Thorvaldsen, der Geselligkeiten, KĂŒnstlerfeste und Freundschaften in umfangreichem Stil pflegte. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Thorvaldsen-Museum Kopenhagen entstanden. Der Katalog wurde von Margrethe Floryan, Kuratorin des Thorvaldsens Museums unter Mitwirkung von Laila SkjĂžthaug verfasst.
Welche Antike? Rezeptionen des Altertums im Barock. Hrsg.: Heinen, Ulrich. 2011. 1168 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 169,00. CHF 286,00 ISBN: 978-3-447-06405-7 Harrassowitz Verlag
"Welche Antike?" vereint die ĂŒber 50 BeitrĂ€ge des gleichnamigen Kongresses des Arbeitskreises fĂŒr Barockforschung in WolfenbĂŒttel 2006. Der von Ulrich Heinen herausgegebene Band stellt umfassendes Material bereit, um fundamentale Konflikte des 17. Jahrhunderts als Reflex antiker Kontroversen zu lesen und hierin zugleich den Ursprung des Streits um Antikenbezug und ModernitĂ€t zu entdecken.
Republik gegen Imperium, poetische Freiheit gegen Regelrhetorik, Kritik gegen Affirmation, Ethik gegen WirkungsĂ€sthetik: In bedeutenden Kontroversen der FrĂŒhen Neuzeit rief jede Partei antike Zeugen fĂŒr sich auf. In Wechselwirkung mit diesem Legitimationsbedarf ereignete sich schon im 16. Jahrhundert eine nicht nur quantitative Expansion der verfĂŒgbaren AltertĂŒmer, aus der „Antikerezeption“ im Singular, die – bei allen Konflikten, von denen die antike Überlieferung selbst berichtet – von der epochalen Einheit der Antike ausgeht, war eine „Antikenrezeption“ im Plural mit einer unvermittelbaren Vielzahl an Zeugnissen und Konzepten geworden. In der wachsenden FĂŒlle des Materials suchte jede Partei legitimierende Orientierung und trug zugleich zu wachsender UnĂŒbersichtlichkeit bei. Diente um 1600 die Frage, „welcher Antike“ man den Vorzug geben wollte, der Positionierung in der eigenen Gegenwart, so liegt in ihr schon der Keim fĂŒr die am Ende des 17. Jahrhunderts dominante Frage „Antike oder Moderne?“ Die mit der Ideologie der Moderne verbundene neue NormativitĂ€t aber sollte um 1700 auch fĂŒr die Befassung mit den AltertĂŒmern eine methodische, ethische und Ă€sthetische Homogenisierung erzwingen und deren Resultate an die Stelle der PluralitĂ€t antik begrĂŒndeter LegitimationsbezĂŒge setzen.
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