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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Die römische Kaiserzeit. Die Legionen und das Imperium. Eich, Armin. 2014. 288 S. 21 x 12 cm. Pb. EUR 16,95 CHF 25,90 ISBN: 978-3-406-66012-2 C. H. Beck
Der Erbe Caesars ? Gaius Octavius ? hat der schwankenden römischen Republik den entscheidenden Stoß versetzt, indem er nach Jahren des BĂŒrgerkriegs die Monarchie einfĂŒhrt (27 v. Chr.). Als erster BĂŒrger des Staates (Princeps) wird er vom Senat mit gewaltigen Machtmitteln ausgestattet, die auch seine Nachfolger nie mehr aus der Hand geben werden, so dass man mit ihm, der fortan Augustus heißt, die Epoche der Kaiserzeit beginnen lĂ€sst. Die entscheidende StĂŒtze der Kaiser sind die Legionen, die das Imperium aller Orten vergrĂ¶ĂŸern und sichern. So wie sie dank eines perfektionierten MilitĂ€rwesens in der Fremde brutal jeden Widerstand brechen, ProvinzgrĂŒndungen ermöglichen und Rom zu gewaltigen Steuereinnahmen verhelfen, tragen sie auch zur Verbreitung der römischen Kultur bei, die bei den Barbaren durchaus auch Bewunderer und Nachahmer findet. Dass all diese Entwicklungen jedoch keineswegs das Resultat ĂŒberlegener römischer Weitsicht und Planung sind, sondern vielfach das Ergebnis von Einzelmaßnahmen, ZufĂ€llen und Notwendigkeiten, wird in diesem Buch deutlich.
Die römische Stadt. Eine kurze Geschichte. Zanker, Paul. 2014. 192 S. fb.Abb. 21 x 13 cm. Gb. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-66248-5 C. H. Beck
Mit der Ausdehnung des Imperium Romanum verbreitete sich ein Typ von Stadt, der bis heute im Kern vieler StĂ€dte zu erkennen ist. Von Britannien bis Nordafrika orientierte man sich beim StĂ€dtebau an Vorgaben aus Rom, nahm aber gleichzeitig RĂŒcksicht auf die individuellen BedĂŒrfnisse der einzelnen StĂ€dte. Paul Zanker gibt in diesem Buch einen Überblick ĂŒber die spannungsreiche Geschichte der römischen Stadt von der Zeit der Republik bis zur hohen Kaiserzeit.
Diese Geschichte nahm ihren Ausgang in Rom, obwohl die Hauptstadt des Römischen Reiches selbst paradoxerweise nicht als typisch römische Stadt gelten kann. Denn sie war ĂŒber Jahrhunderte gewachsen und entsprach damit nicht dem streng geometrischen Grundriss, den man in Rom fĂŒr die neu gegrĂŒndeten StĂ€dte vorgab. In Rom wurden aber auch die wichtigsten GebĂ€udetypen entwickelt, die dann ebenso das Bild der anderen StĂ€dte bestimmen sollten: vom Forum und dem Kapitol ĂŒber die Basilika, das Theater und die Arena bis zu den ĂŒberall beliebten Thermen und den Wohnbauten. Paul Zanker schildert, welche politischen, sozialen und ökonomischen EinflĂŒsse die Gestalt der römischen StĂ€dte prĂ€gten. Sein Buch bietet damit einen luziden Leitfaden zum VerstĂ€ndnis der UrsprĂŒnge von zahlreichen europĂ€ischen StĂ€dten.
Die 101 wichtigsten Fragen - Karl der Große und seine Zeit. Hartmann, Martina; Hartmann, Wilfried. Beck'sche Reihe (7040). 2014. 160 S. 20 Abb., 3 Karten und 2 Stammtafeln. EUR 8,99 CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-65894-5 C. H. Beck
André Malraux und das imaginÀre Museum. Die Weltkunst im Salon. Grasskamp, Walter. 2014. 232 S. 65 Abb. Gb. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-65988-1 C. H. Beck
Im FrĂŒhjahr 1954 posierte AndrĂ© Malraux fĂŒr einen Fotografen der Illustrierten Paris Match mit den ausgelegten Doppelseiten eines Kunstbildbandes. Dabei entstand eine Ikone der modernen Kulturgeschichte, die bis heute durch viele BĂŒcher und Kataloge geistert. Im Rahmen einer Zimmerreise durch den mondĂ€nen Salon analysiert der Kunsthistoriker Walter Grasskamp Strategien der Selbstinszenierung dieses umstrittenen Autors und Politikers, um sich anschließend dem Buch zuzuwenden, das auf dem Boden liegt, Le MusĂ©e imaginaire de la sculpture mondiale ? ein imaginĂ€res Museum der Weltkunst.
Vorbilder, Entwicklungsgeschichte und Wirkung der faszinierenden Idee eines imaginĂ€ren Museums stehen dann im Mittelpunkt des Buches, das auch ein vergessenes Vorbild Malraux? vorstellen kann: Die fulminante EncyclopĂ©die photographique de l?art, die der Fotograf AndrĂ© Vigneau zwischen 1935 und 1949 publiziert hatte. Mit dieser Wiederentdeckung wird der Vergleich verschiedener Modelle der frĂŒhen Kunstpublizistik möglich, unter denen der MĂŒnchner Anthologie Der Blaue Reiter der Rang eines Pionierunternehmens zukommt: 1912 suggerierte sie zum ersten Mal typografisch die neue und kontroverse Idee einer Weltkunst, der auch Malraux anhing und deren BlĂŒtezeit hier rekapituliert wird.
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Karl der Große. Becher, Matthias. Beck'sche Reihe (2120). 2014. 128 S. 1 Abb. 2 StammbĂ€umen und 1 Karte. 18 x 12 cm. Paperback. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-43320-7 C. H. Beck
Leo von Klenze. Leben, Werk, Vision. Buttlar, Adrian von. Deutsch. 2014. 27 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 56,90 ISBN: 978-3-406-66364-2 C. H. Beck
Leo von Klenze (1784?-1864) ist nach Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste Vertreter des deutschen Architekturklassizismus in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Seine Bauten fĂŒr MĂŒnchen gehören wie die Walhalla bei Donaustauf, die Befreiungshalle bei Kelheim, die Neue Eremitage in St. Petersburg und die zukunftsweisenden Planungen fĂŒr Athen zu den großen Leistungen der Epoche.
Adrian von Buttlars reich illustriertes Buch, das sich als Standardwerk etabliert hat, wĂŒrdigt aus biographischer Sicht Klenzes Bauten und Projekte, seine ArchitekturĂ€sthetik und Geschichtsauffassung vor dem Hintergrund der Architekturkrise seiner Zeit.
Nero. Malitz, JĂŒrgen. 2014. 128 S. 9 Abb, 1 Stammbaum und 1 Karte. EUR 7,99. CHF 12,90 ISBN: 978-3-406-65301-8 C. H. Beck
Nero wĂ€re gewiss ein ordentlicher Schauspieler geworden, aber das Schicksal wollte, daß er Kaiser wurde. Seine Versuche, beide Karrieren in exzentrischer Manier miteinander zu verbinden, trugen ihm herbe Kritik ein und kosteten ihn schließlich den Kopf. JĂŒrgen Malitz beschreibt in seiner Biographie Leben und Wirken dieses römischen Kaisers, der als Archetyp des narzißtischen Tyrannen und Christenverfolgers in die Geschichte eingegangen ist.
JĂŒrgen Malitz ist Professor emeritus an der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt. Die von ihm entwickelte bibliographische Datenbank «Gnomon Online» (www.gnomon-online.de) ist ein Partnerunternehmen des «Gnomon. Kritische Zeitschrift fĂŒr die gesamte klassische Altertumswissenschaft» (Verlag C.H.Beck). DarĂŒber hinaus ist er Herausgeber der «Numismatischen Bilddatenbank EichstĂ€tt».
Die Schönheit ist eine Linie. 13 Variationen ĂŒber ein Thema. Hofmann, Werner. 2013. 208 S. 140 Abb, davon 16 fb.. 24 x 17 cm. Gb. C.H. Beck, MĂŒnchen 2013.EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-64490-0 C. H. Beck
Die Schlange hat keinen guten Ruf. Ihre Klugheit ist mit List gepaart, ihre Gewandtheit mit HeimtĂŒcke. So wurde sie in der Kulturgeschichte mal zur Bedrohung, mal zur BeschĂŒtzerin. In der Kunst tauchte die Schlangenlinie bereits in den Höhlenmalereien der Steinzeit auf und blieb seitdem ein Motiv voller Ambivalenzen, das sich nie zur Ruhe bringen ließ. In seinem letzten Buch verfolgt der große Hamburger Kunsthistoriker Werner Hofmann die Schönheitslinie der Schlange durch die Epochen und legt ihre elementaren, rĂ€tselhaften Energien frei.
Hofmann zeigt, wie die Schlangenlinie anfĂ€nglich der magischen Beschwörung diente und danach von der griechischen Antike bis in die FrĂŒhe Neuzeit die KĂŒnstler immer wieder anzog. In der Moderne der letzten 250 Jahre aber stieg sie zu einer visuellen SchlĂŒsselfigur auf, zu einer Metapher der Befreiung: Als der alte statische Schönheitsbegriff abdankte, war die große Zeit der Schlangenlinie mit ihrer verwirrenden Dynamik gekommen. Werner Hofmann fĂŒhrt dies an einer eindrucksvollen FĂŒlle von Beispielen vor Augen, die von der abstrakten Kunst ĂŒber das Kunsthandwerk bis in die populĂ€re Kultur reichen ? von Kandinsky und Klee ĂŒber den Thonet-Stuhl bis zum heute allgegenwĂ€rtigen Yin-Yang-Symbol.
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Berlin. A Short History. Stöver, Bernd. Übersetzt von Stonecipher, Donna. 2013. Engl. 160 S. includes 10 images and 5 maps. 19 x 12 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 23,50 ISBN: 978-3-406-65632-3 C. H. Beck
Entenhausen. Die ganze Wahrheit. Bahners, PaTrick. 2. Auflage 208 S. 115 Abb., 1 Karte. 24 x 17 cm, Gb. C.H. Beck Verlag, MĂŒnchen 2014. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-44802-7 C. H. Beck
Wir wissen viel mehr ĂŒber die Bewohner Entenhausens, als unsere Schulweisheit sich trĂ€umen lĂ€sst. Wie halten sie es mit der Religion? Ist Entenhausen eine Demokratie? Wie ist dann aber die Verehrung zu erklĂ€ren, die adlige MĂŒĂŸiggĂ€nger wie der Graf von Gondola genießen? Warum heißt die Stadt ĂŒberhaupt nach den Enten, wenn die Ducks und ihre Artgenossen dort nur eine kleine Minderheit sind? Weshalb fĂŒrchtet sich Dagobert Duck vor der Panzerknacker AG? Könnte er nicht einfach die Aktienmehrheit an ihrer Gesellschaft erwerben?
PaTrick Bahners erzĂ€hlt von den Helden der Entenhausener Geschichte seit dem StadtgrĂŒnder Emil Erpel und schildert die Pioniertaten der Entenhausener Wissenschaft von der Raumfahrt bis zur Gentechnik. Der Autor nimmt sich Donald Duck zum Vorbild, der unter dem Motto „Ich versteh von allem was!“ Ruhm in allen Quizsendungen von Funk und Fernsehen sammelt. Bahners hat in dreißig Jahren an der vordersten Front der donaldistischen Forschung kĂŒhne Hypothesen in die Welt gesetzt: Er wies nach, dass Donald Duck Wagnerianer ist und entlarvte Oma Duck als Adeptin der Schwarzen Magie nach allen Regeln der Hexenforschung. Aber Bahners versteht auch etwas von Erdbebenursachen, vom Steuerrecht und von der Einrichtung des Hirnkastens bei Drillingen.
GroßzĂŒgige Abbildungen laden den Leser ein, seine eigenen Lösungen der Entenhausener WeltrĂ€tsel zu finden. Der Donaldismus erweist sich in diesem Buch als Leitwissenschaft fĂŒr Selbstdenker: lustig, bunt und spannend.
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Das Material der Kunst. Eine andere Geschichte der Moderne. Wagner, Monika. 2013. 347 S. 148 Abb, davon 49 fb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-65814-3 C. H. Beck
Dieses Buch bietet zum ersten Mal eine umfassende Untersuchung der Verwendung und Bedeutung von Materialien in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Monika Wagner stellt in exemplarischen Analysen traditionelle, kunstfremde und neu entwickelte Materialien in den Kontext ihrer alltÀglichen Nutzungen und Zuschreibungen. Mit ihrer kritischen Rekonstruktion der Materialbedeutungen eröffnet die Autorin einen völlig neuen Zugang zum VerstÀndnis moderner Kunst.
Antonius Der erste Mönch. Gemeinhardt, Peter. 2013 240 S. 20 Abb und 1 Karte. 20 x 12 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-64658-4 C. H. Beck
Antonius der Große, der als Einsiedler in der WĂŒste teuflischen Versuchungen widersteht und zum Leitbild des Mönchtums wird, ist eine SchlĂŒsselfigur des frĂŒhen Christentums. Peter Gemeinhardt erzĂ€hlt anhand der zahlreichen antiken Quellen das ĂŒber hundert Jahre wĂ€hrende Leben des Heiligen und zeigt, warum dieses Urbild eines Asketen gerade in der Moderne so viele Schriftsteller und KĂŒnstler inspiriert hat. Kaum ein antiker Christ hat seine Zeitgenossen so fasziniert wie Antonius (um 250 – 356). Das Leben des Ă€gyptischen Eremiten ist ein Fenster zu einer fremden und fernen Welt, in der das Christentum eine Religion neben anderen war, von inneren KĂ€mpfen zerrissen, von römischen Kaisern grausam verfolgt und auf der Suche nach einem Weg, als Christ in der Welt – oder an ihren RĂ€ndern – den Glauben zu leben. Peter Gemeinhardt rekonstruiert das Leben des Heiligen von seiner Kindheit in MittelĂ€gypten ĂŒber den langen RĂŒckzug in die WĂŒste bis zu seinem Tod im gesegneten Alter von 105 Jahren. Er beschreibt seine Lehre vom eigenen Rhythmus der Seele, den es zu finden gilt, und geht den zahlreichen Bildern und Legenden rund um Antonius nach, von der Verehrung als „Mönchsvater“ im Mittelalter bis zu den surrealistischen Visionen seiner Versuchungen im 20. Jahrhundert.
Der Deutsche Orden. Zwölf Kapitel aus seiner Geschichte. Boockmann, Hartmut. Beck's Historische Bibliothek . 2013 319 S. 41 Abb auf Tafeln und 2 Karten.Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-38174-4 C. H. Beck
Die Geschichte des Deutschen Ordens, der das Geschichtsbild nachhaltig prĂ€gte und auf den sich letztlich die preußische Staatsideologie grĂŒndete, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Neben der Schilderung der AnfĂ€nge in PalĂ€stina skizziert Boockmann auch die außerpreußische und nachmittelalterliche Entwicklung des Ordens.
Geschichte der Sintflut. Auf den Spuren der frĂŒhen Zivilisationen. Haarmann, Harald. Beck'sche Reihe (1536). 2013 208 S. 18 Abb. EUR 9,99. CHF 15,90 ISBN: 978-3-406-65876-1 C. H. Beck
Kreiser, Klaus. Istanbul. Ein historischer StadtfĂŒhrer. Beck'sche Reihe 6085. 2013. 336 S. 38 Abb., 14 PlĂ€ne. 22 x 14 cm, Pb. EUR 17,95 CHF 27,50 ISBN: 978-3-406-64518-1 C. H. Beck
Klaus Kreiser fĂŒhrt den Leser anhand von Texten aus der osmanischen Literatur durch das historische Istanbul und lĂ€sst an markanten Orten die Geschichte der Metropole lebendig werden. BerĂŒhmte Bauwerke wie die Hagia Sophia werden dabei ebenso erlĂ€utert wie versteckter liegende Orte, die fĂŒr das tĂ€gliche Leben der Bewohner eine Rolle spielten, etwa BĂ€der, Derwisch-Konvente und Mausoleen.
Spielt weiter!. Mein Leben fĂŒr das Theater. Dorn, Dieter. 2013 427 S. 60 Abb im Text. 27 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-64500-6 C. H. Beck
Aufgewachsen in Leipzig als Arbeiter- und Bauernkind, entwickelte sich Dieter Dorn zu einer der bedeutenden Persönlichkeiten der jĂŒngeren deutschen Theatergeschichte. Mußte er zu Beginn seiner Karriere – am Staatsschauspiel Hannover – wegen ungebĂŒhrlichen Verhaltens gehen, so legte sich ein paar Jahrzehnte spĂ€ter der bayerische Kultusminister persönlich ins Zeug, um ihn fĂŒrs MĂŒnchner Residenztheater zu gewinnen. Dieter Dorn erzĂ€hlt in seiner spannenden Biographie von seinen holprigen AnfĂ€ngen als SchauspielschĂŒler, der Begegnung mit Bertolt Brecht, seiner Flucht aus der DDR, der Arbeit als Regisseur an BĂŒhnen wie Essen, Hamburg und Berlin, an OpernhĂ€usern wie Wien, Salzburg und der New Yorker Met und natĂŒrlich von seiner Zeit als Intendant an den Kammerspielen und dem Residenztheater in MĂŒnchen. Er beschreibt eindrĂŒcklich, wie intensiv und fordernd sich jede AnnĂ€herung an einen BĂŒhnenautor und dessen Werk gestaltet, die wie neue Kontinente erschlossen werden wollen. Breiten Raum nehmen in Dieter Dorns Erinnerungen die Ensembles ein, mit denen er versucht hat, gemeinsame kĂŒnstlerische Visionen zu verwirklichen. So begegnen wir in diesem reich bebilderten Werk vielen seiner Protagonisten und WeggefĂ€hrten wieder – unter ihnen Gisela Stein, Sunnyi Melles, Heinz Bennent, Helmut Griem, Thomas Holtzmann, Rolf Boysen, aber auch sein BĂŒhnenbildner JĂŒrgen Rose –, von denen einige, wie etwa Cornelia Froboess, auch selbst zu Wort kommen. Kritisch und selbstkritisch berichtet Dieter Dorn schließlich von seinen Konflikten mit Institutionen, Politikern und Kollegen, vom Scheitern und vom kĂŒnstlerischen Erfolg und immer wieder von der ungebrochenen Freude an einem Leben fĂŒr das Theater.
Metropolen der Moderne. Eine europĂ€ische Stadtgeschichte seit 1850. Lenger, Friedrich. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 757 S. 121 Abb, 64 fb. 24 x 16 cm. Gb. C.H. Beck Verlag, MĂŒnchen 2013. EUR 49,95. CHF 70,9 ISBN: 978-3-406-65199-1 C. H. Beck
"SZ/NDR Bestenliste SachbĂŒcher des Monats November" : Platz 1
Im 19. und 20. Jahrhundert kam es zu einem ungeheuren Wachstum der europÀischen StÀdte. Gleichzeitig hatten die tiefgreifenden VerÀnderungen, welche die Moderne ausmachen, ihren Ort vorzugsweise in den StÀdten. Friedrich Lenger bietet in diesem Buch ein beeindruckendes Panorama der politischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Geschichte der europÀischen Stadt seit 1850.
Dabei sieht er weit ĂŒber die Metropolen Paris, London und Berlin hinaus und nimmt die europĂ€ische Landkarte von Lissabon bis St. Petersburg und von Dublin bis Konstantinopel in den Blick. Er erforscht die politischen und wirtschaftlichen GrĂŒnde fĂŒr die VerstĂ€dterung Europas, die Wandlungen der stĂ€dtischen Gesellschaft und die Kultur, die in den letzten 150 Jahren in den StĂ€dten entstand. Wie zum Beispiel gingen die europĂ€ischen Gesellschaften mit den sozialen, kulturellen und ethnischen Konflikten um, die in den StĂ€dten besonders deutlich zutage traten? Und wieso waren die StĂ€dte der Ort so vieler Gewalttaten, die besonders das 20. Jahrhundert prĂ€gten? Friedrich Lenger erzĂ€hlt in seinem gesamteuropĂ€isch angelegten Opus magnum die Geschichte der Moderne aus einer neuen Perspektive.
Wurde Amerika in der Antike entdeckt?. Karthager, Kelten und das RĂ€tsel der Chachapoya. Giffhorn, Hans Beck'sche Reihe (6082). 2013 288 S. 102 fb. Abb und 4 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 18,95. CHF 28,90 ISBN: 978-3-406-64520-4 C. H. Beck
In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rĂ€tselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.
Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die fĂŒr eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: Ă€hnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der SchĂ€delbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien fĂŒr eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern im Verbund mit Karthagern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.
Theresienstadt. Eine Geschichte von TĂ€uschung und Vernichtung. Benz, Wolfgang. 2013 281 S. 46 Abb und 1 Karte. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-64549-5 C. H. Beck
Nirgendwo kam der Zynismus der Nationalsozialisten deutlicher zum Ausdruck als in Theresienstadt. Die Weltöffentlichkeit und die zur Deportation bestimmten Juden wurden planmĂ€ĂŸig ĂŒber den Zweck der Einrichtung getĂ€uscht. Bis heute hĂ€lt sich das Bild des privilegierten „Altersghetto“, in dem vor allem musiziert und gemalt wurde. Wolfgang Benz zeichnet in diesem Buch ein Bild von Theresienstadt, das der RealitĂ€t zwischen Hoffnung und Vernichtung, zwischen Illusion und Untergang nahe kommt.
Die Nationalsozialisten sind mit ihren LĂŒgen ĂŒber Theresienstadt nicht erfolglos geblieben: In der Literatur findet man immer wieder Hinweise darauf, dass hier die Lebensbedingungen besser waren als in anderen Lagern, dass die Kinder und Jugendlichen in den Genuss von Schulbildung gekommen seien, nirgendwo fehlt der Verweis auf das kulturelle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein entscheidender Teil der Wirklichkeit ausgeblendet. Denn Theresienstadt war in das Programm der „Endlösung“ eingebunden und von Hunger, Elend und einer hohen Sterblichkeit geprĂ€gt. Das Ghetto war hoffnungslos ĂŒberfĂŒllt und immer wieder gingen Transporte in die Vernichtungslager im Osten. Insgesamt wurden 141 000 Juden, vor allem aus der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich, nach Theresienstadt deportiert, nur 23 000 von ihnen ĂŒberlebten den Holocaust.
Kunsthistorisches Museum Wien: Die Kunstkammer Wien. Schlegel, Konrad. Hrsg.: Haag, Sabine. Museen der Welt . 2013 128 S. 143 fb Abb. 27 x 19,8 cm. Pb. EUR 18,40. CHF 28,50 ISBN: 978-3-406-64030-8 C. H. Beck
Die Kunstkammer in Wien ist weltweit wohl die bedeutendste Sammlung ihrer Art. Im Februar 2013 wird sie nach zehnjĂ€hriger Schließung wiedereröffnet. Dann können die Besucher erneut staunen ĂŒber Benvenuto Cellinis berĂŒhmte Saliera und viele weitere kostbare, virtuos gestaltete Kunstwerke, die von den Habsburgern ĂŒber die Jahrhunderte gesammelt wurden.
Wie andere Herrscher auch suchten sie das Seltene, Kuriose und Außergewöhnliche und ließen die besten KĂŒnstler ihrer Zeit erlesene Werke aus Gold und Edelsteinen, aus Straußeneiern, Korallen oder HaifischzĂ€hnen schaffen. Neben Spitzenwerken der Goldschmiedekunst prĂ€sentiert die Wiener Kunstkammer exquisite Skulpturen, filigranste, bizarre Elfenbeinarbeiten, meisterhafte GefĂ€ĂŸe aus seltenen Steinen, aber auch kostbare Uhren, komplizierte Automaten, wertvolle Spiele und zahlreiche andere Preziosen. In diesem Band wird die Entstehung der ruhmreichen Sammlung knapp dargestellt. Über 100 ausgewĂ€hlte Meisterwerke – die wichtigsten Highlights der Kunstkammer – werden in großzĂŒgigen Abbildungen und einfĂŒhrenden Kurztexten vorgestellt. So entfaltet sich vor dem Leser und Betrachter ein prĂ€chtiges Panorama von Kunstwerken, in denen sich auch der verfeinerte Geschmack ihrer fĂŒrstlichen Sammler spiegelt.
Erscheint gleichzeitig auf Deutsch, Englisch und Russisch. Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit Scala Publishers, London.
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