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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Reallexikon der Kunstgeschichte. Bd 9: 2003. 768 S. zahlr. Abb. Ln EUR 358,- ISBN: 3-406-14009-2 C. H. Beck
Tausche, Gerhard; Ebermeier, Werner. Geschichte Landshuts. 2003. 144 S., 50 Abb., dav. 20 fb. Kt., EUR 14,90 ISBN: 3-406-51048-5 C. H. Beck
Landshut ist noch heute weit ĂŒber Deutschland hinaus bekannt als Ort, an dem alle vier Jahre Zehntausende von Besuchern dem eindrucksvollen Historienspiel der „Landshuter Hochzeit“ beiwohnen. Sie erinnert an die Eheschließung zwischen Herzog Georg dem Reichen und der Tochter des Polenkönigs Kasimir IV.im Jahr 1475, die nicht nur das grĂ¶ĂŸte höfische Fest im mittelalterlichen Bayern darstellte, sondern auch die Glanzzeit Landshuts als historisches Zentrum Altbayerns einlĂ€utete. Acht Jahrhunderte sind vergangen, seit der Wittelsbacher Herzog Ludwig der Kelheimer 1204 am Fuße des Hofbergs die Stadt Landshut grĂŒndete. Aus einer kleinen, den AuwĂ€ldern der Isar mĂŒhsam abgerungenen Siedlung wurde ab dem 14. Jahrhundert eine wirtschaftlich und kulturell prosperierende Stadt. Noch heute beeindruckt sie mit Renaissancebauten von einmaliger kunsthistorischer Bedeutung. Eine tiefe ZĂ€sur bildete der DreißigjĂ€hrige Krieg, der zusammen mit der Pest Landshut schwer in Mitleidenschaft zog. GrĂ¶ĂŸere Bedeutung erlangte die Stadt erst wieder im 19. Jahrhundert, als sie fĂŒr einige Jahrzehnte die bayerische LandesuniversitĂ€t, die heutige Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t in MĂŒnchen, beherbergte. Heute bildet Landshut als Regierungshauptstadt von Niederbayern den Mittelpunkt einer an KulturgĂŒtern reichen und wirtschaftlich aufstrebenden Region. Die Autoren, beide ausgewiesene Kenner, bieten anlĂ€ĂŸlich des GrĂŒndungsjubilĂ€ums 2004 erstmals eine konzise, gut lesbare und reich illustrierte Gesamtdarstellung der Stadtgeschichte. Die Autoren Gerhard Tausche, geb. 1957, ist Leiter des Stadtarchivs Landshut. Werner Ebermeier, geb. 1956, ist stellvertretender Leiter des Stadtarchivs und Leiter der Stadtbildstelle. Beide Autoren haben zahlreiche Publikationen zu lokal- und landesgeschichtlichen Themen vorgelegt.
SchauplÀtze der Geschichte in Bayern. Alois Schmid. Katharina Weigand (Hrsg.) 2003. 440 S., 1 Karte. Ln. EUR 29.90 ISBN: 3-406-50957-6 C. H. Beck
Werner Hofmann. Goya. Vom Himmel durch die Welt zur Hölle. 2003. 340 S., 220 meist fb. Abb., 31 cm, Ln, EUR 78,- ISBN: 3-406-48619-3 C. H. Beck
Sonderpreis zur Ausstellung: Nur noch EUR 39,90 statt EUR 78,00. Aufgrund der großen Nachfrage zur Zeit ausverkauft. Ab Ende September wieder lieferbar, gerne können Sie den Bildband bei uns vormerken, wir liefern versandkostenfrei aus! Großformat, mit 277 Abbildungen im Text, davon 253 in Farbe. " Goya - Prophet der Moderne ", vom 13. Juli - 3. Oktober 2005 in der Alten Nationalgalerie in Berlin.
Werner Hofmann bietet in diesem, mit ĂŒber 200 weitgehend farbigen Abbildungen großzĂŒgig ausgestatteten Band einen umfassenden Überblick ĂŒber das einzigartige malerische und graphische Werk Francisco Goyas. DarĂŒber hinaus erschließt er dem Leser das VerstĂ€ndnis und den rĂ€tselvollen Doppelsinn einer Bildwelt, deren abgrĂŒndige Chiffren fĂŒr die „Welt als Tollhaus“ bis heute Geltung besitzen.
Die Bahnbrecher des Neuen am Ende des 18. Jahrhunderts, und Francisco Goya y Lucientes (1764 – 1828) ist einer von ihnen, sind bestĂŒrzend zweideutig – moralisch wie Ă€sthetisch. So lautet Werner Hofmanns Fazit seines hier vorgelegten Bandes, der in einem brillanten Bogen Leben und Werk des spanischen Malers nachzeichnet.
Der Bilderkosmos Goyas reicht von den frĂŒhen Teppichkartons und ihrer delikaten Formenvielfalt des Rokoko bis zu den Schwarzen GemĂ€lden seiner spĂ€ten Jahre und den graphischen Serien der Caprichos, Desastres und Proverbios, vom Gesellschaftsportrait ĂŒber die Sittenchronik bis zur „Welt als Tollhaus“, in dem diesseitige und jenseitige Hölle sich verschrĂ€nken. Auch die religiösen Bilder geraten Goya zum Traditionsbruch: „
 in der Malerei gibt es keine Regeln.“ Folgt man den hellsichtigen Visionen des Malers, so erfĂŒllen Absurdes und Irrationales die Welt. Goya benennt deren AbgrĂŒnde in ihrer teuflischen Schönheit. Aber er zĂŒgelt die barbarischen Schrecknisse nicht, sondern bannt sie und steigert sie formal. In diesem rationalen Gestaltungsakt einer absurden Welt liegt die unerhörte und verstörende, bis heute andauernde ModernitĂ€t seiner Schöpfungen.
Coulmas, Florian. Die Kultur Japans. Tradition und Moderne. 320 S., 31 Abb., 7 Tab., Gb., EUR 24,90 ISBN: 3-406-50916-9 C. H. Beck
Florian Coulmas zeigt anschaulich und prĂ€gnant, wie sich die kulturellen Traditionen Japans heute in den Sitten und Verhaltensweisen des Alltags, in den Werten und Überzeugungen, in den Institutionen sowie in kulturellen Ausdrucksformen wie dem Essen oder der Architektur manifestieren. Ein unverzichtbares Standardwerk fĂŒr alle, die sich fĂŒr diese noch immer vielfach fremd erscheinende Kultur interessieren. Denkt man an Japan, so kommen einem zunĂ€chst einmal vor allem Stereotype in den Sinn. Das "Land des LĂ€chelns“ gilt als Kulturraum, in dem die Menschen bis zum Umfallen arbeiten, strenge Förmlichkeit das Verhalten bestimmt und Tradition und Moderne eine eigenartige Symbiose eingegangen sind. Entsprechend changiert unsere Vorstellung von Japan zwischen Zen-Buddhismus und Japan-Pop, zwischen Kalligraphie und Manga. Ausgehend von der doppelten Frage, was an der japanischen Kultur japanisch und was kulturell ist, zeigt Florian Coulmas, was die heutige japa-nische Kultur von anderen unterscheidet, und verdeutlicht, was unter Kultur zu verstehen ist: das Verhalten im Alltag und die sozialen Beziehungen (Umgangsformen, Verwandtschaft etc.); Werte und Überzeugungen (vor allem religiöser Art); Institutionen wie der Jahreszyklus, die Schule oder die Firma; schließlich Formen materieller Kultur (u.a. Kleidung und Mode, Behausung und Architektur, Essen und Ästhetik). Die Analyse des geistigen Hintergrunds kultureller Traditionen ermöglicht es, Verhaltensweisen, Wertvorstellungen und Formen der Ă€sthetischen Gestaltung zu verstehen, die auch dem hypermodernen Japan von heute einen ganz eigenen, unverwechselbaren Platz in der zunehmend globalisierten Welt erhalten haben.
Schwaiger, Georg (Hrsg.): Mönchtum, Orden Klöster. Von den AnfÀngen bis zur Gegenwart. Ein Lexikon. 2003. 488 S., EUR 14,90 ISBN: 3-406-49483-8 C. H. Beck
In rund 300 Artikeln unterrichtet dieses kulturgeschichtliche Lexikon ĂŒber Orden und religiöse Gemeinschaften, Einrichtungen und Aufgaben von Klöstern sowie ĂŒber die Lebensformen und die geistige Welt der Ordensleute. Ein Buch fĂŒr Kunsthistoriker und Historiker, Theologen und Volkskundler - und fĂŒr jeden, der mehr wissen will ĂŒber das abendlĂ€ndische Mönchtum.
Lenz, Christian: MĂŒnchen. Die Neue Pinakothek. 3., ĂŒberarb. u. aktualis. 2003. 136 S., 170 fb. Abb. (Museen d. Welt ) Pb EUR 17,90 ISBN: 3-406-51188-0 C. H. Beck
Ulrich Manthe (Hrsg.). Die Rechtskulturen der Antike. Vom Alten Orient bis zum Römischen Reich. 2003. 320 S., 6 Karten, Gb., EUR 29,90 ISBN: 3-406-50915-0 C. H. Beck
Das Werk bietet einen Überblick ĂŒber Geschichte, Aufbau und Inhalt der antiken Rechtskulturen – vom Alten Orient ĂŒber das Alte Ägypten, Israel und Griechenland bis nach Rom. In einfĂŒhrenden Kapiteln werden Grundlagen und Besonderheiten der unterschiedlichen Rechtssysteme beschrieben. Zugleich machen zahlreiche konkrete Fallbeispiele aus allen Rechtskulturen 3000 Jahre antiker Geschichte wieder lebendig.
Christoph Ulf (Hrsg.). Der neue Streit um Troia. Eine Bilanz. 2003. 430 S., 20 Abb, 5 Karten. Ln. EUR 78,- ISBN: 3-406-50998-3 C. H. Beck
Im Gefolge der Troia-Ausstellung, die in Stuttgart, Bonn und Braunschweig zu sehen war, erhob sich eine lebhafte Debatte. Sie kreiste um Fragen, welche die Troia-Grabung, ihre Ergebnisse und lnterpretationsmöglichkeiten sowie die Bedeutung Homers in diesem Zusammenhang betrafen, Im vorliegenden Band bilanziert eine Gruppe internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den aktuellen Stand der Debatte, faßt Positionen zusammen und bietet Altertumswissenschaftlern, aber auch interessierten Vertretern der Nachbardisziplinen einen raschen Uberblick ĂŒber Gemeinsamkeiten, Differenzen und Perspektiven in der Troiaforschung. Christoph Ulf: Einleitung. Wozu eine Bilanz? Justus Cobet: Vom Text zur Ruine. Die Geschichte der Troia-Diskussion. Ulrich Sinn: ArchĂ€ologischer Befund - Literarische Überlieferung. Möglichkeit und Grenzen der Interpretation. Hans-Joachim Gehrke: Was ist Vergangenheit? Die "Entstehung" von Vergangenheit. Dieter Hertel: Die Gleichsetzung eines archĂ€ologischen Stratums von Troja mit dem homerischen Ilios. Bernhard HĂ€nsel: Troia im Tausch und Handelsverkehr der ÄgĂ€is oder Troja ein Handelsplatz? Frank Kolb: War Troia eine Stadt? Susanne Heinhold-Krahmer: Zur Gleichsetzung der Namen Ilios - Wilusa und Troja - Taruisa autgrund hethitischer Quellen. Ivo Hajnal: Sprachwissenschaftliche Nachbetrachtungen zum Beitrag von Susanne Heinhold-Krahmer. Peter W. Haider: Westkleinasien nach Ă€gyptischen Quellen des Neuen Reiches. Susanne Heinhold-Krahmer: Ahhiyawa - das Land der homerischen AchĂ€er im Krieg mit Wilusa? Ivo Hajnal: Der epische Hexameter im Rahmen der Homer-Troja-Debatte. Michael Meier-BrĂŒgger: Die homerische Kunstsprache. Barbara Patzek: Die homerischen Epen im Spiegel ihrer geschichtlichen Tradition. Oral Poetry und Oral Tradition. Christoph Ulf: Ilias und Odyssee als "Heldenepik" - eine Einordnung in eine literarische Gattung oder in ein historisches Konstrukt? Birgitta Eder: Noch einmal: der homerische Schiffs-katalog. Kurt A. Raaflaub: Die Bedeutung der dark ages - Mykene, Troja und die Griechen. Robert Rollinger: Troia, Homer und die Frage der Beziehungen zu den östlichen Nachbarkulturen - Kulturkontakt und Kulturtransfer im Spiegel der schriftlichen Quellen. Reinhold Bichler: Die Datierung des Troianischen Kriegs als Problem der griechischen Historie. Der Herausger Christoph Ulf lehrt als Professor fĂŒr "Alter Geschichte an der Leopold-Franzens UniversitĂ€t lnnsbruck. Im Verlag C.H.Beck ist von ihm erschienen: Die homerische Gesellschaft. Materialien zur analytischen Beschreibung und historischen Lokalisierung. (Vestigia 43, 1990).
Dieter SchĂ€fer. Geschichte WĂŒrzburgs. 2003. 160 S., 63 Abb., dav. 30 fb., Kt. EUR 14,90 ISBN: 3-406-51011-6 C. H. Beck
Im Mai 2004 blickt WĂŒrzburg auf 1300 Jahre Stadtgeschichte zurĂŒck. Dieter SchĂ€fer erzĂ€hlt in diesem reich illustrierten Band die bewegte Geschichte der Stadt der FĂŒrstbischöfe und schildert ihre Entwicklung aus einer frĂŒhgeschichtlichen Ansiedlung an einer Furt ĂŒber den Main zu einer der schönsten StĂ€dte Europas. In 22 Kapiteln wird hier die Geschichte der Stadt WĂŒrzburg erzĂ€hlt: von der ersten urkundlichen ErwĂ€hnung im Jahre 704 bis zur Gegenwart. Dieter SchĂ€fer schildert den fast 1000 Jahre wĂ€h-renden Einfluß der FĂŒrstbischöke und die vergeblichen Emanzipationsbestrebungen der BĂŒrger, die Bedeutung von Wirtschaft und Handel, der Wissenschaften und des Weines sowie die glanzvolle Epoche der Schönbornzeit, die fĂŒr die Baukunst des 18. Jahrhunderts MaßstĂ€be setzte und optimale Voraussetzungen fĂŒr die berĂŒhmtesten KĂŒnstler der Zeit schuf, darunter Balthasar Neumann und Giovanni Battista Tiepolo. Aber auch die dunklen Zeiten der Stadt als "Gauhauptstadt“, der Umgang mit der jĂŒdischen Bevölkerung kommen hier zur Sprache. WĂŒrzburg ist heute wirtschaftliches und kulturel-les Zentrum Unterfrankens und ein Wissenschaftszentrum von hohem Rang. Die bedeutendsten KunstdenkmĂ€ler konnten nach der Zerstörung wieder aufgebaut werden, so daß der Besucher auch heute noch den frĂŒheren Glanz der Stadt erahnen kann. Der Autor Dieter SchĂ€fer, promovierter Historiker, lebt seit 1953 in WĂŒrzburg. 27 Jahre lang hat er als IHK-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer an der Nachkriegsentwicklung WĂŒrzburgs mitgewirkt. Der UniversitĂ€t WĂŒrzburg ist er als Lehrbeauftragter und seit 1972 als Honorarprofessor fĂŒr Wirtschaftsgeographie verbunden.
Hartung, Wolfgang: Die Alemannen. Von der Völkerwanderung bis zur Karolingerzeit. 2003. (C. H. Beck Wissen in d. Beck schen Reihe 2325) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-48025-X C. H. Beck
Cancik-Kirschbaum, Eva: Die Assyrer. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. 2003. 128 S. 4 Zeichn., 2 Ktn. (C. H. Beck Wissen in d. Beckschen Reihe 2328) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50828-6 C. H. Beck
Giuliani, Luca: Bild und Mythos. Geschichte der BilderzĂ€hlung in der griechischen Kunst. 380 S., 60 Abb., Ln, C.H. Beck, MĂŒnchen 2003. EUR 34,90 ISBN: 3-406-50999-1 C. H. Beck
Was griechische Bilder erzÀhlen
Luca Giuliani öffnet in seinem glĂ€nzend geschriebenen kunst- und kulturhistorischen Werk neue ZugĂ€nge zum VerstĂ€ndnis der griechischen Antike: Er erzĂ€hlt zahlreiche griechische Mythen und vertieft das VerstĂ€ndnis fĂŒr deren kĂŒnstlerische Umsetzung im Bild. Anhand einer FĂŒlle reich illustrierter Beispiele erlĂ€utert der Autor die Entwicklung der griechischen Darstellungsweise und die GrĂŒnde fĂŒr ihre VerĂ€nderungen vom 8. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. Manch einer hat schon die mißliche Situation kennengelernt, in einem Museum vor einem gut erhaltenen Vasenbild zu stehen und letztlich nicht recht zu begreifen, was darauf zu sehen und was gar das Besondere daran ist. Was wollte der KĂŒnstler darstellen? Welche Geschichte liegt seinem Bild zugrunde und wie hat er versucht, sie durch die Auswahl eines ganz bestimmten Motivs, einer ganz speziellen Situation zu erzĂ€hlen? Welche Mittel hat er eingesetzt, um seine Absicht zu verwirklichen? Der antike KĂŒnstler mußte sich diese Fragen selbst immer wieder aufs neue stellen, um Erfolg zu haben. Hatte er doch auch auf den Geschmack und die Erwartungen seiner zahlenden Kundschaft RĂŒcksicht zu nehmen. So ist die deutlich wahrnehmbare Entwicklung der griechischen Vasenmalerei in starkem Maße zeitbedingt gewesen. Je mehr die Geschichten, die ein Maler umzusetzen versuchte, zu ausdifferenzierten Texten erstarrten und im Bewußtsein seiner Umwelt so und nicht anders lebten, um so geringer wurde auch der Spielraum des KĂŒnstlers. Am Ende dieser Entwicklung standen Bilder, die schließlich nurmehr schiere Illustrationen kanonisch gewordener Texte waren. Luca Giuliani erzĂ€hlt hier die Geschichten zu den Bildern, und er beschreibt den geistigen, sozialen und kĂŒnstlerischen Rahmen, in dem sie entstanden sind.

Der Autor
Luca Giuliani lehrt als Professor fĂŒr Klassische ArchĂ€ologie an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und war 1999/2000 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, wo große Teile von Bild und Mythos entstanden sind.
 Rezension lesen
Frugoni, Chiara: Das Mittelalter auf der Nase. Brillen, BĂŒcher, BankgeschĂ€fte und andere Erfindungen des Mittelalters. 2003. Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-50911-8 C. H. Beck
Wer weiß schon, wann die Brille erfunden wurde? Oder die Nudel? Wer denkt beim Überstreifen von StrĂŒmpfen an das Mittelalter? Chiara Frugoni stellt hier eine verblĂŒffende Sammlung der wichtigsten Erfindungen des Mittelalters vor und lĂ€dt ein, zu einem Streifzug durch die GegenstĂ€nde des Alltags und ihre Geschichte. Was verdanken wir dem Mittelalter? Zum Beispiel die Brille, das Papier, die UniversitĂ€t, die Tonleiter und das Leihhaus. Das Mittelalter hat uns mit Knöpfen, Hosen und auch mit Unterhosen versehen, mit Spielkarten, Tarock und Schach; es hat mit der Erfindung des Karnevals fĂŒr unsere Unterhaltung gesorgt, mit BetĂ€ubungsmitteln den Schmerz gelindert. Im Haus hat das Mittelalter das Fensterglas, den Kamin und die Katze gebracht; es hat die Nudel erfunden und die Gabel mit dazu. Das Mehl fĂŒr den Teig wurde wurde von Wasser- und WindmĂŒhlen gemahlen, die im Mittelalter den großen Aufschwung erlebten, denn man lernte, die Wasserkraft zu nutzen. Das Mittelalter erfand die Schubkarre und die Wagenachse, den Kompaß und die RĂ€deruhr, die wiederum den Zeitbegriff verĂ€nderte und das StundenzĂ€hlen erst ermöglichte. Aber auch das Jenseits wurde revolutioniert durch die Entdeckung des Fegefeuers, von dessen Existenz man bis dahin nicht wußte und das den armen Seelen ein Zwischenreich bot, das vor der ewigen Verdammnis bewahren konnte. Schließlich kĂŒmmerte sich das Mittelalter auch um die Kinder und erschuf fĂŒr sie den Weihnachtsmann. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit - es bietet einen bunten Strauß ĂŒberraschender Einsichten in die Welt des Mittelalters und zeigt in zahlreichen Abbildungen, wie das Mittelalter seine Erfindungen zu prĂ€sentieren wußte.
Krems, Eva B: Der Fleck auf der Venus. 500 KĂŒnstleranekdoten von Apelles bis Picasso. 2003. 160 S.. (Becksche Reihe 1539) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-406-49468-4 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd II: Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen, Postkarten, Hinterglasbilder, Plastiken. 2004. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- ISBN: 3-406-51140-6 C. H. Beck
Der zweite Band des Werkverzeichnisses von Franz Marc (1880 – 1916) beinhaltet alle Papierarbeiten (Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen) sowie die Postkarten, Hinterglasbilder, Plastiken und das Kunstgewerbe. Zusammen mit dem bereits erschienenen GemĂ€lde-Band wird hier ein wesentlicher Teil von Franz Marcs Gesamtwerk in bislang unbekannter Form zugĂ€ngig gemacht, unter anderem können 35 neu entdeckte Arbeiten auf Papier vorgestellt werden. Der aktuelle, weitgehend farbig bebilderte und informative Werkkatalog ist ein Standardwerk sowohl fĂŒr Kunstliebhaber als auch fĂŒr Wissenschaftler und Sammler. Franz Marc gehörte neben anderen herausragenden KĂŒnstlern wie Wassily Kandinsky, Gabriele MĂŒnter, August Macke, Paul Klee und Alfred Kubin zur Gruppe Der Blaue Reiter. Die Impulse, die von diesen Malern ausgingen, prĂ€gten die deutsche Kunstszene zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachhaltig. Das auf drei BĂ€nde angelegte, opulent ausgestattete Werkverzeichnis bietet eine vollstĂ€ndige Dokumentation von Marcs Schaffen und bildet nahezu jedes Werk farbig ab. Wie in dem bereits erschienenen Verzeichnis der GemĂ€lde wurde auch im zweiten Band die Chronologie der Werke grundlegend ĂŒberarbeitet und nach dem letzten Stand der Forschung aktualisiert. DarĂŒber hinaus werden zu jeder Katalognummer technische Angaben, Provenienz sowie Ausstellungs-, Literatur- und Besitzangaben angefĂŒhrt. Die Autorinnen: Annegret Hoberg, Dr. phil. ist Kuratorin an der StĂ€dtischen Galerie im Lenbachhaus in MĂŒnchen und betreut dort die Abteilung Blauer Reiter sowie das Kubin-Archiv. Isabelle Jansen promoviert an der UniversitĂ© Paris-Sorbonne ĂŒber Franz Marc und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der StĂ€dtischen Galerie im Lenbachhaus in MĂŒnchen.
Franz Marc Werkverzeichnis. 3 Bde. Hrsg.: Hoberg, Annegret /Janssen, Isabelle. 2003. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm, Ln EUR 268,- je Band. (bis 31.1. 04 EUR 238,-) ISBN: 3-406-51142-2 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd I: GemÀlde. 2003. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- I Ln ISBN: 3-406-51139-2 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. v. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd III: SkizzenbĂŒcher, Druckgraphik. 2005. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- ISBN: 3-406-51141-4 C. H. Beck
Haarmann, Harald: Geschichte der Sintflut. Auf den Spuren der frĂŒhen Zivilisation. 2003. 240 S.. (Becksche Reihe 1536) Pb EUR 12,90 ISBN: 3-406-49465-X C. H. Beck
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