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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Lenz, Christian: M├╝nchen. Die Neue Pinakothek. 3., ├╝berarb. u. aktualis. 2003. 136 S., 170 fb. Abb. (Museen d. Welt ) Pb EUR 17,90 ISBN: 3-406-51188-0 C. H. Beck
Ulrich Manthe (Hrsg.). Die Rechtskulturen der Antike. Vom Alten Orient bis zum R├Âmischen Reich. 2003. 320 S., 6 Karten, Gb., EUR 29,90 ISBN: 3-406-50915-0 C. H. Beck
Das Werk bietet einen ├ťberblick ├╝ber Geschichte, Aufbau und Inhalt der antiken Rechtskulturen ÔÇô vom Alten Orient ├╝ber das Alte ├ägypten, Israel und Griechenland bis nach Rom. In einf├╝hrenden Kapiteln werden Grundlagen und Besonderheiten der unterschiedlichen Rechtssysteme beschrieben. Zugleich machen zahlreiche konkrete Fallbeispiele aus allen Rechtskulturen 3000 Jahre antiker Geschichte wieder lebendig.
Christoph Ulf (Hrsg.). Der neue Streit um Troia. Eine Bilanz. 2003. 430 S., 20 Abb, 5 Karten. Ln. EUR 78,- ISBN: 3-406-50998-3 C. H. Beck
Im Gefolge der Troia-Ausstellung, die in Stuttgart, Bonn und Braunschweig zu sehen war, erhob sich eine lebhafte Debatte. Sie kreiste um Fragen, welche die Troia-Grabung, ihre Ergebnisse und lnterpretationsm├Âglichkeiten sowie die Bedeutung Homers in diesem Zusammenhang betrafen, Im vorliegenden Band bilanziert eine Gruppe internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den aktuellen Stand der Debatte, fa├čt Positionen zusammen und bietet Altertumswissenschaftlern, aber auch interessierten Vertretern der Nachbardisziplinen einen raschen Uberblick ├╝ber Gemeinsamkeiten, Differenzen und Perspektiven in der Troiaforschung. Christoph Ulf: Einleitung. Wozu eine Bilanz? Justus Cobet: Vom Text zur Ruine. Die Geschichte der Troia-Diskussion. Ulrich Sinn: Arch├Ąologischer Befund - Literarische ├ťberlieferung. M├Âglichkeit und Grenzen der Interpretation. Hans-Joachim Gehrke: Was ist Vergangenheit? Die "Entstehung" von Vergangenheit. Dieter Hertel: Die Gleichsetzung eines arch├Ąologischen Stratums von Troja mit dem homerischen Ilios. Bernhard H├Ąnsel: Troia im Tausch und Handelsverkehr der ├äg├Ąis oder Troja ein Handelsplatz? Frank Kolb: War Troia eine Stadt? Susanne Heinhold-Krahmer: Zur Gleichsetzung der Namen Ilios - Wilusa und Troja - Taruisa autgrund hethitischer Quellen. Ivo Hajnal: Sprachwissenschaftliche Nachbetrachtungen zum Beitrag von Susanne Heinhold-Krahmer. Peter W. Haider: Westkleinasien nach ├Ągyptischen Quellen des Neuen Reiches. Susanne Heinhold-Krahmer: Ahhiyawa - das Land der homerischen Ach├Ąer im Krieg mit Wilusa? Ivo Hajnal: Der epische Hexameter im Rahmen der Homer-Troja-Debatte. Michael Meier-Br├╝gger: Die homerische Kunstsprache. Barbara Patzek: Die homerischen Epen im Spiegel ihrer geschichtlichen Tradition. Oral Poetry und Oral Tradition. Christoph Ulf: Ilias und Odyssee als "Heldenepik" - eine Einordnung in eine literarische Gattung oder in ein historisches Konstrukt? Birgitta Eder: Noch einmal: der homerische Schiffs-katalog. Kurt A. Raaflaub: Die Bedeutung der dark ages - Mykene, Troja und die Griechen. Robert Rollinger: Troia, Homer und die Frage der Beziehungen zu den ├Âstlichen Nachbarkulturen - Kulturkontakt und Kulturtransfer im Spiegel der schriftlichen Quellen. Reinhold Bichler: Die Datierung des Troianischen Kriegs als Problem der griechischen Historie. Der Herausger Christoph Ulf lehrt als Professor f├╝r "Alter Geschichte an der Leopold-Franzens Universit├Ąt lnnsbruck. Im Verlag C.H.Beck ist von ihm erschienen: Die homerische Gesellschaft. Materialien zur analytischen Beschreibung und historischen Lokalisierung. (Vestigia 43, 1990).
Dieter Sch├Ąfer. Geschichte W├╝rzburgs. 2003. 160 S., 63 Abb., dav. 30 fb., Kt. EUR 14,90 ISBN: 3-406-51011-6 C. H. Beck
Im Mai 2004 blickt W├╝rzburg auf 1300 Jahre Stadtgeschichte zur├╝ck. Dieter Sch├Ąfer erz├Ąhlt in diesem reich illustrierten Band die bewegte Geschichte der Stadt der F├╝rstbisch├Âfe und schildert ihre Entwicklung aus einer fr├╝hgeschichtlichen Ansiedlung an einer Furt ├╝ber den Main zu einer der sch├Ânsten St├Ądte Europas. In 22 Kapiteln wird hier die Geschichte der Stadt W├╝rzburg erz├Ąhlt: von der ersten urkundlichen Erw├Ąhnung im Jahre 704 bis zur Gegenwart. Dieter Sch├Ąfer schildert den fast 1000 Jahre w├Ąh-renden Einflu├č der F├╝rstbisch├Âke und die vergeblichen Emanzipationsbestrebungen der B├╝rger, die Bedeutung von Wirtschaft und Handel, der Wissenschaften und des Weines sowie die glanzvolle Epoche der Sch├Ânbornzeit, die f├╝r die Baukunst des 18. Jahrhunderts Ma├čst├Ąbe setzte und optimale Voraussetzungen f├╝r die ber├╝hmtesten K├╝nstler der Zeit schuf, darunter Balthasar Neumann und Giovanni Battista Tiepolo. Aber auch die dunklen Zeiten der Stadt als "GauhauptstadtÔÇť, der Umgang mit der j├╝dischen Bev├Âlkerung kommen hier zur Sprache. W├╝rzburg ist heute wirtschaftliches und kulturel-les Zentrum Unterfrankens und ein Wissenschaftszentrum von hohem Rang. Die bedeutendsten Kunstdenkm├Ąler konnten nach der Zerst├Ârung wieder aufgebaut werden, so da├č der Besucher auch heute noch den fr├╝heren Glanz der Stadt erahnen kann. Der Autor Dieter Sch├Ąfer, promovierter Historiker, lebt seit 1953 in W├╝rzburg. 27 Jahre lang hat er als IHK-Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer an der Nachkriegsentwicklung W├╝rzburgs mitgewirkt. Der Universit├Ąt W├╝rzburg ist er als Lehrbeauftragter und seit 1972 als Honorarprofessor f├╝r Wirtschaftsgeographie verbunden.
Hartung, Wolfgang: Die Alemannen. Von der V├Âlkerwanderung bis zur Karolingerzeit. 2003. (C. H. Beck Wissen in d. Beck schen Reihe 2325) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-48025-X C. H. Beck
Cancik-Kirschbaum, Eva: Die Assyrer. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. 2003. 128 S. 4 Zeichn., 2 Ktn. (C. H. Beck Wissen in d. Beckschen Reihe 2328) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50828-6 C. H. Beck
Giuliani, Luca: Bild und Mythos. Geschichte der Bilderz├Ąhlung in der griechischen Kunst. 380 S., 60 Abb., Ln, C.H. Beck, M├╝nchen 2003. EUR 34,90 ISBN: 3-406-50999-1 C. H. Beck
Was griechische Bilder erz├Ąhlen
Luca Giuliani ├Âffnet in seinem gl├Ąnzend geschriebenen kunst- und kulturhistorischen Werk neue Zug├Ąnge zum Verst├Ąndnis der griechischen Antike: Er erz├Ąhlt zahlreiche griechische Mythen und vertieft das Verst├Ąndnis f├╝r deren k├╝nstlerische Umsetzung im Bild. Anhand einer F├╝lle reich illustrierter Beispiele erl├Ąutert der Autor die Entwicklung der griechischen Darstellungsweise und die Gr├╝nde f├╝r ihre Ver├Ąnderungen vom 8. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. Manch einer hat schon die mi├čliche Situation kennengelernt, in einem Museum vor einem gut erhaltenen Vasenbild zu stehen und letztlich nicht recht zu begreifen, was darauf zu sehen und was gar das Besondere daran ist. Was wollte der K├╝nstler darstellen? Welche Geschichte liegt seinem Bild zugrunde und wie hat er versucht, sie durch die Auswahl eines ganz bestimmten Motivs, einer ganz speziellen Situation zu erz├Ąhlen? Welche Mittel hat er eingesetzt, um seine Absicht zu verwirklichen? Der antike K├╝nstler mu├čte sich diese Fragen selbst immer wieder aufs neue stellen, um Erfolg zu haben. Hatte er doch auch auf den Geschmack und die Erwartungen seiner zahlenden Kundschaft R├╝cksicht zu nehmen. So ist die deutlich wahrnehmbare Entwicklung der griechischen Vasenmalerei in starkem Ma├če zeitbedingt gewesen. Je mehr die Geschichten, die ein Maler umzusetzen versuchte, zu ausdifferenzierten Texten erstarrten und im Bewu├čtsein seiner Umwelt so und nicht anders lebten, um so geringer wurde auch der Spielraum des K├╝nstlers. Am Ende dieser Entwicklung standen Bilder, die schlie├člich nurmehr schiere Illustrationen kanonisch gewordener Texte waren. Luca Giuliani erz├Ąhlt hier die Geschichten zu den Bildern, und er beschreibt den geistigen, sozialen und k├╝nstlerischen Rahmen, in dem sie entstanden sind.

Der Autor
Luca Giuliani lehrt als Professor f├╝r Klassische Arch├Ąologie an der Ludwig-Maximilians-Universit├Ąt M├╝nchen. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und war 1999/2000 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, wo gro├če Teile von Bild und Mythos entstanden sind.
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Frugoni, Chiara: Das Mittelalter auf der Nase. Brillen, B├╝cher, Bankgesch├Ąfte und andere Erfindungen des Mittelalters. 2003. Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-50911-8 C. H. Beck
Wer wei├č schon, wann die Brille erfunden wurde? Oder die Nudel? Wer denkt beim ├ťberstreifen von Str├╝mpfen an das Mittelalter? Chiara Frugoni stellt hier eine verbl├╝ffende Sammlung der wichtigsten Erfindungen des Mittelalters vor und l├Ądt ein, zu einem Streifzug durch die Gegenst├Ąnde des Alltags und ihre Geschichte. Was verdanken wir dem Mittelalter? Zum Beispiel die Brille, das Papier, die Universit├Ąt, die Tonleiter und das Leihhaus. Das Mittelalter hat uns mit Kn├Âpfen, Hosen und auch mit Unterhosen versehen, mit Spielkarten, Tarock und Schach; es hat mit der Erfindung des Karnevals f├╝r unsere Unterhaltung gesorgt, mit Bet├Ąubungsmitteln den Schmerz gelindert. Im Haus hat das Mittelalter das Fensterglas, den Kamin und die Katze gebracht; es hat die Nudel erfunden und die Gabel mit dazu. Das Mehl f├╝r den Teig wurde wurde von Wasser- und Windm├╝hlen gemahlen, die im Mittelalter den gro├čen Aufschwung erlebten, denn man lernte, die Wasserkraft zu nutzen. Das Mittelalter erfand die Schubkarre und die Wagenachse, den Kompa├č und die R├Ąderuhr, die wiederum den Zeitbegriff ver├Ąnderte und das Stundenz├Ąhlen erst erm├Âglichte. Aber auch das Jenseits wurde revolutioniert durch die Entdeckung des Fegefeuers, von dessen Existenz man bis dahin nicht wu├čte und das den armen Seelen ein Zwischenreich bot, das vor der ewigen Verdammnis bewahren konnte. Schlie├člich k├╝mmerte sich das Mittelalter auch um die Kinder und erschuf f├╝r sie den Weihnachtsmann. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollst├Ąndigkeit - es bietet einen bunten Strau├č ├╝berraschender Einsichten in die Welt des Mittelalters und zeigt in zahlreichen Abbildungen, wie das Mittelalter seine Erfindungen zu pr├Ąsentieren wu├čte.
Krems, Eva B: Der Fleck auf der Venus. 500 K├╝nstleranekdoten von Apelles bis Picasso. 2003. 160 S.. (Becksche Reihe 1539) Pb EUR 9,90 ISBN: 3-406-49468-4 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd II: Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen, Postkarten, Hinterglasbilder, Plastiken. 2004. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- ISBN: 3-406-51140-6 C. H. Beck
Der zweite Band des Werkverzeichnisses von Franz Marc (1880 ÔÇô 1916) beinhaltet alle Papierarbeiten (Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen) sowie die Postkarten, Hinterglasbilder, Plastiken und das Kunstgewerbe. Zusammen mit dem bereits erschienenen Gem├Ąlde-Band wird hier ein wesentlicher Teil von Franz Marcs Gesamtwerk in bislang unbekannter Form zug├Ąngig gemacht, unter anderem k├Ânnen 35 neu entdeckte Arbeiten auf Papier vorgestellt werden. Der aktuelle, weitgehend farbig bebilderte und informative Werkkatalog ist ein Standardwerk sowohl f├╝r Kunstliebhaber als auch f├╝r Wissenschaftler und Sammler. Franz Marc geh├Ârte neben anderen herausragenden K├╝nstlern wie Wassily Kandinsky, Gabriele M├╝nter, August Macke, Paul Klee und Alfred Kubin zur Gruppe Der Blaue Reiter. Die Impulse, die von diesen Malern ausgingen, pr├Ągten die deutsche Kunstszene zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachhaltig. Das auf drei B├Ąnde angelegte, opulent ausgestattete Werkverzeichnis bietet eine vollst├Ąndige Dokumentation von Marcs Schaffen und bildet nahezu jedes Werk farbig ab. Wie in dem bereits erschienenen Verzeichnis der Gem├Ąlde wurde auch im zweiten Band die Chronologie der Werke grundlegend ├╝berarbeitet und nach dem letzten Stand der Forschung aktualisiert. Dar├╝ber hinaus werden zu jeder Katalognummer technische Angaben, Provenienz sowie Ausstellungs-, Literatur- und Besitzangaben angef├╝hrt. Die Autorinnen: Annegret Hoberg, Dr. phil. ist Kuratorin an der St├Ądtischen Galerie im Lenbachhaus in M├╝nchen und betreut dort die Abteilung Blauer Reiter sowie das Kubin-Archiv. Isabelle Jansen promoviert an der Universit├ę Paris-Sorbonne ├╝ber Franz Marc und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der St├Ądtischen Galerie im Lenbachhaus in M├╝nchen.
Franz Marc Werkverzeichnis. 3 Bde. Hrsg.: Hoberg, Annegret /Janssen, Isabelle. 2003. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm, Ln EUR 268,- je Band. (bis 31.1. 04 EUR 238,-) ISBN: 3-406-51142-2 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd I: Gem├Ąlde. 2003. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- I Ln ISBN: 3-406-51139-2 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Hrsg. v. Hoberg, Annegret, Janssen, Isabelle. Bd III: Skizzenb├╝cher, Druckgraphik. 2005. 380 S., 250 Abb., dav. 180 fb. 28 cm Ln EUR Subskription bis 31.1. 04 (gleichzeitig Vorzugspreis bei Abnahme des Gesamtwerkes). EUR 238,- danach EUR 268,- ISBN: 3-406-51141-4 C. H. Beck
Haarmann, Harald: Geschichte der Sintflut. Auf den Spuren der fr├╝hen Zivilisation. 2003. 240 S.. (Becksche Reihe 1536) Pb EUR 12,90 ISBN: 3-406-49465-X C. H. Beck
Schiwy, G├╝nther: Birgitta von Schweden. Mystikerin und Vision├Ąrin des sp├Ąten Mittelalters. 2003. 384 S. 84 Abb., Ln EUR29,90 ISBN: 3-406-50487-6 C. H. Beck
Corpus vasorum antiquorum. Deutschland. Bd 75: Mannheim IX. Rie├čmuseum. Bearb.: Utili, Federico. 2003. 92 S., 46 Tafeln, 4 Farbtafeln Hl EUR 80,- ISBN: 3-406-50565-1 C. H. Beck
Aloys Winterling. Caligula. Eine Biographie. 210 S., 5 Abb., Ln, Eur 19,90 ISBN: 3-406-50206-7 C. H. Beck
Kein anderer r├Âmischer Kaiser scheint wie Caligula (37 - 41 n.Chr.) von einer Aura des Wahnsinns umgeben. Darf man den Quellen vertrauen, so trieb er Inzest mit seinen Schwestern, richtete ein Bordell auf dem Palatin ein, wollte sein Pferd zum Konsul machen und plante den Herrschaftssitz von Rom nach Alexandria zu verlegen. Er dem├╝tigte die r├Âmischen Senatoren, verfolgte sie grausam und ohne Anla├č, und schlie├člich verstieg er sich dazu, sich als Gott verehren zu lassen. Geradezu kongenial zur dubiosen Uberlieferung verfestigte bis auf den heutigen Tag der Film Caligula mit MalcolrnMcDowell in der Hauptrolle dieses d├╝stere Bild des antiken Herrschers im Bewu├čtsein einer breiten Offentlichkeit. Aloys Winterling befreit Caligula aus dem dichten Gestr├╝pp der Legendenbildung und entlarvt zugleich die Doppelgesichtigkeit der r├Âmischen Senatsaristokratie. Der Mythos vom wahnsinnigen Kaiser verschwindet zugunsten historischer Klarheit. Caligulas Politik gewinnt scharfe Konturen und eine eindeutige Zielrichtung - die Durchsetzung einer offenen Alleinherrschaft.
Bernhard Maier. Die Religion der Germanen. 224 S., 7 Abb., Ln, EUR 24,90 ISBN: 3-406-50280-6 C. H. Beck
Heinz Halm. Die Kalifen von Kairo. Die Fatimiden in Ägypten 973-1074. etwa 520 S. 15 Abb., 12. Gb. EUR 39,90 ISBN: 3-406-48654-1 C. H. Beck
Hubertus Kudla. Spiele des Eros. Ber├╝hmte Liebespaare der Antike. 270 S., Br., EUR 22,60 ISBN: 3-406-49443-9 C. H. Beck
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