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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Bock, Gisela. Frauen in der europÀischen Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2005. 400 S., Pb., EUR 14.90 ISBN: 3-406-52795-7 C. H. Beck
Gisela Bock erzĂ€hlt und deutet in diesem Buch ein halbes Jahrtausend europĂ€ische Frauengeschichte. Ihre eindrucksvolle Darstellung gibt nicht nur Einblick in die kulturellen, sozialen, politischen und rechtlichen VerhĂ€ltnisse von Frauen seit dem Mittelalter, sie leiht auch den Frauen der Vergangenheit selbst immer wieder ihre Stimme und lĂ€ĂŸt sie zu Wort kommen.
„Dieses ebenso umfassenden wie im Blick auf die aktuelle europĂ€ische Politik wichtigen Themas hat sich die Berliner Sozialhistorikerin Gisela Bock angenommen – und sie hat diese schwierige Aufgabe brillant gemeistert.“ Claudia Opitz, Frankfurter Rundschau
Gisela Bock ist Professorin fĂŒr Geschichte Westeuropas an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Frauen vorgelegt.
Álvarez, Manuel FernĂĄndez. Johanna die Wahnsinnige 1479–1555. Königin und Gefangene. Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. 2005. 288 S. Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52913-5 C. H. Beck
Königin und Gefangene.
Johanna die Wahnsinnige ist eine der bewegendsten Figuren der spanischen Geschichte. Mutter von sechs Kindern, die sie wenig sehen konnte, Witwe mit sechsundzwanzig, abgeschnitten von der Macht, eingeschlossen, eingesperrt in Tordesillas – erst von ihrem eigenen Vater, spĂ€ter von ihrem Sohn Karl V. – stirbt sie schließlich am 12. April 1555 nach einer endlosen Gefangenschaft. Von einem der besten Kenner der Zeit verfaßt, erzĂ€hlt dieses Buch eine unglaubliche Geschichte – und erreichte in Spanien in kĂŒrzester Zeit 130000 verkaufte Exemplare.
Johanna die Wahnsinnige hĂ€tte eine der mĂ€chtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit sein können. Im zur Weltmacht aufstrebenden Spanien wĂ€re sie nach 1516 die unumschrĂ€nkte Monarchin gewesen – es wĂ€re ihr Reich gewesen, in dem die Sonne nicht unterging. Aber im Spiel um die Macht war sie die große Verliererin. Schon im Kampf um die Herrschaft in Kastilien wurde sie von Vater und Ehemann ausgebootet – aber sie war kein bloßes Opfer, es lag auch an ihr. Johanna fĂŒllte das Vakuum der Macht nicht aus, als der Ehemann vom Fieber dahingerafft und der Vater in Neapel abwesend war. Anders als ihrer Mutter Isabella war ihr jener Pragmatismus der Macht fremd, der nötig ist, ein Land zu regieren. Vakante Bischofssitze mußten beispielsweise besetzt werden, aber sie verweigerte ihre Unterschrift mit dem Argument, viel schlimmer als das Fehlen eines Bischofs sei es, „Hirten auszuwĂ€hlen, die zum HĂŒten ihrer Herde nicht taugen“.
Einer der bekanntesten Historiker Spaniens hat mit der Biographie Johannas eine große LĂŒcke der Geschichtsschreibung geschlossen. Er erzĂ€hlt ihre tragische, ihre traurige Geschichte spannend und mit großer Sympathie.
Der Autor
Manuel FernĂĄndez Álvarez, Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften in Madrid, lehrte bis zu seiner Emeritierung an der UniversitĂ€t Salamanca Geschichte der FrĂŒhen Neuzeit. Er ist Autor zahlreicher Werke zur spanischen Geschichte. FĂŒr sein Werk La sociedad espanola en el Siglo de Oro erhielt er den „Premio Nacional Historia de Espana“. Sein Buch ĂŒber Philipp II. wurde zum besten Buch des Jahres 1998 in Spanien gewĂ€hlt.
Cohen, Mark R.Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter. Aus dem Englischen von Christian Wiese. 2005. 240 S., Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52904-6 C. H. Beck
Das bahnbrechende Werk ĂŒber die Juden im Mittelalter
Mark R. Cohen beschreibt in seinem bahnbrechenden, vielgerĂŒhmten Buch, wie Juden im Mittelalter in islamischen und in christlichen LĂ€ndern gelebt haben. Erst durch diese GegenĂŒberstellung wird deutlich, warum Juden „unter dem Kreuz“ ausgegrenzt und verfolgt wurden und warum sie „unter dem Halbmond“ so weitgehend in die Gesellschaft integriert waren, daß man von einem „Goldenen Zeitalter“ gesprochen hat. Ein Buch, das scheinbare Gewißheiten von einer Überlegenheit der christlichen Kultur, einer dem Islam eigenen Militanz und von der Unmöglichkeit einer Symbiose der Kulturen wohltuend in Frage stellt.
„Ein polemischer Text im besten Sinne des Wortes: er versucht, Debatten zu eröffnen, statt sie zu ersticken, er wirft Fragen auf, wo sie gewöhnlich nicht zugelassen werden.“ AndrĂ© A. Acimen, New York Newsday
„Cohen interessiert sich in seinem Buch fĂŒr eine historisch hoch interessante und weiterfĂŒhrende Frage: Wie kam es zu dem Unterschied? 
 Seine Thesen untermauert er durch eine beeindruckende Reihe von Belegen aus jĂŒdischen und nicht-jĂŒdischen Quellen in der islamischen und christlichen Welt.“ David Wasserstein, The Times Literary Supplement
„Wissenschaftler werden diese zuverlĂ€ssige Synthese begrĂŒĂŸen; eine allgemeine Leserschaft wird den klaren Stil schĂ€tzen.“ Library Journal
Der Autor
Mark R. Cohen, geb. 1943, Professor fĂŒr Nahost-Studien und jĂŒdische Geschichte an der Princeton University (USA), ist fĂŒr seine Forschungen zur jĂŒdischen und islamischen Geschichte international renommiert. Er hat als Gastprofessor an verschiedenen UniversitĂ€ten gelehrt, u.a. in Jerusalem und Kairo, und war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Ausgezeichnet als bestes Buch zur jĂŒdischen Geschichte
Schwaiger, Georg /Heim, Manfred: Kleines Lexikon der PĂ€pste. 1. Aufl. 2005. (Beck'sche Reihe 1615), 134 S., Pb., EUR 9,90 ISBN: 3-406-51134-1 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in 273 Artikeln kompakt und zuverlĂ€ssig ĂŒber alle PĂ€pste und GegenpĂ€pste von Petrus bis Johannes Paul II. Es nennt die wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn, orientiert ĂŒber ihre historisch bedeutsamen politischen und kirchlichen Entscheidungen und beschreibt ihr mĂ€zenatisches Wirken in den KĂŒnsten und Wissenschaften. Ein einleitender Überblick ĂŒber die Geschichte des Papsttums, eine chronologische Papstliste sowie weiterfĂŒhrende Literaturangaben runden das Lexikon ab. Ein nĂŒtzliches Vademekum fĂŒr Historiker, Theologen, Kunsthistoriker und alle kulturgeschichtlich interessierten Leser.
Georg Schwaiger ist emeritierter Professor fĂŒr Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der UniversitĂ€t MĂŒnchen. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Kirche und des Papsttums. Bei C.H.Beck erschien u.a. Mönchtum, Orden, Klöster. Ein Lexikon (2003). Manfred Heim ist Professor fĂŒr Bayerische Kirchengeschichte an der UniversitĂ€t MĂŒnchen. Zahlreiche Publikationen zur Kirchengeschichte. Bei C.H.Beck erschien zuletzt Orden und Klöster (2004).
Mark Rothko. Die Wirklichkeit des KĂŒnstlers. Texte zur Malerei. Aus dem Amerikanischen von Christian Quatmann. 2005. 216 S. 7 fb. Abb., Br., EUR 22,90 ISBN: 3-406-52880-5 C. H. Beck
Eine kleine Sensation: Das verschollene Manuskript Mark Rothkos
Es kann als eine kleine Sensation gelten, daß vor einigen Jahren ein bislang unbekanntes Manuskript von Mark Rothko entdeckt wurde. Dies umso mehr, als von Rothko, einem der wichtigsten KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts, nur wenige Eigenaussagen existieren. Der nun erstmals veröffentlichte Text spiegelt Rothkos Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Kunst und bietet einen Einblick in die Weltsicht des bildenden KĂŒnstlers.
Mark Rothko (1903–1970) gehört zu den bekanntesten KĂŒnstlern des 20. Jahrhunderts. Die faszinierende RĂ€tselhaftigkeit seiner Bilder wurde vom KĂŒnstler insofern befördert, als er nur selten selbst öffentlich Stellung bezog. Obwohl Rothko zu seinen Lebzeiten kein Buch publizierte, erwĂ€hnte er offenbar gelegentlich Freunden und Verwandten gegenĂŒber, daß ein Manuskript von ihm existiere. Das außergewöhnliche SchriftstĂŒck mit dem Originaltitel The Artist’s Reality, das 20 Jahre nach dem Tod des KĂŒnstlers in einem alten Ordner gefunden wurde, kann nun zum ersten Mal veröffentlicht werden. Das Buch, das wohl um 1940/41 entstand, enthĂ€lt Kapitel zu zentralen Themen der Kunst, wie z.B. „Das Dilemma des KĂŒnstlers“, „Raum und PlastizitĂ€t“, „Das Schöne“, „Der Mythos“ oder „Die Moderne Kunst“. Als wichtiges Zeitdokument spiegelt es die Selbstdefinition der amerikanischen Moderne wider. Dem besseren VerstĂ€ndnis der Texte dienen ein Vorwort von Rothkos Sohn Christopher, in dem unter anderem von der Entdeckung des Manuskripts erzĂ€hlt wird, sowie ein Nachwort von Peter Schneemann, der auf die Bedeutung der Schrift eingeht. Reproduktionen der Originalseiten sowie eine Auswahl wichtiger Werke aus der Entstehungszeit der Texte illustrieren den Band.
Der Autor
Mark Rothko wurde in Rußland geboren und zog 1913 mit seiner Familie nach Amerika. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus, seine Werke sind weltweit in den großen Kunstsammlungen vertreten.
Christopher Rothko ist Schriftsteller und Psychologe. Er verwaltet den Nachlaß seines Vaters und lebt in New York City. Peter J. Schneemann ist Ordinarius fĂŒr Kunstgeschichte der Gegenwart und Direktor am Institut fĂŒr Kunstgeschichte der UniversitĂ€t Bern.
Partsch, Susanna. Die 101 wichtigsten Fragen: Moderne Kunst. Beck`sche Reihe. 2005. 160 S., Pb., EUR 9.90 ISBN: 3-406-51128-7 C. H. Beck
Fragen, die man den Experten schon immer stellen wollte...
Welchen Zeitraum umfaßt die Moderne Kunst? Wie wird der Preis eines Kunstwerks festgelegt? Leben wir heute in der Postmoderne? Allen, die sich solche und Ă€hnliche Fragen schon öfter stellten, ohne eine ĂŒberzeugende Antwort zu finden, kommt dieses Buch zu Hilfe. Denn Susanna Partsch gibt auf die 101 wichtigsten Fragen zur Modernen Kunst informative und kenntnisreiche Antworten, die uns eine der facettenreichsten und schwierigsten Kunstepochen mit Leichtigkeit nĂ€her bringen. Aber wir wollen nichts vorwegnehmen – lesen Sie selbst, ob es heute noch eine Auftragskunst gibt, wann der Weg in die Abstraktion begann und was man unter Eat-Art versteht.
Susanna Partsch ist promovierte Kunsthistorikerin und lebt als freie Autorin in MĂŒnchen. Mit ihren BĂŒchern ĂŒber Franz Marc, Paul Klee und Gustav Klimt sowie mit dem Haus der Kunst, fĂŒr das sie 1998 den „Deutschen Jugendliteraturpreis“ erhielt, ist sie einem grĂ¶ĂŸeren Publikum bekannt geworden. Bei C.H.Beck ist bisher von ihr erschienen: Sternstunden der Kunst (2003).
Muscheler, Ursula. Die Nutzlosigkeit des Eiffelturms. Eine etwas andere Architekturgeschichte. 2005. 256 S., Pb., EUR 9.90 ISBN: 3-406-52799-X C. H. Beck
Die Geschichte der meisten berĂŒhmten Bauten ist geprĂ€gt von eigenwilligen Auftraggebern, von mĂ€chtigen Herrschern, kunstsinnigen MĂ€zenen, kultivierten Dilettanten oder grĂ¶ĂŸenwahnsinnigen Diktatoren. Ursula Muscheler erzĂ€hlt eine etwas andere Architekturgeschichte, in der sie von kuriosen ZufĂ€llen, Überraschungen und Widrigkeiten berichtet, die sich beim Bau wichtiger Monumente wie den Pyramiden, dem Parthenon, Petersdom oder Eiffelturm zugetragen haben. Die Begebenheiten, die von der Antike bis ins 20. Jahrhundert reichen, sind in anekdotischer Form erzĂ€hlt und vom Ton der Originaltexte gefĂ€rbt, der die Menschen hinter den Ereignissen sichtbar und die Geschichte lebendig werden lĂ€ĂŸt.

Ursula Muscheler ist promovierte Architektin und leitet seit 1992 ein BĂŒro fĂŒr Architektur und StĂ€dtebau in DĂŒsseldorf.
Hesberg, Henner von. Römische Baukunst. 2005. 304 S., 60 Abb., Ln, EUR 34,90 ISBN: 3-406-52920-8 C. H. Beck
Das Standardwerk zur römischen Architektur
Roms Ausnahmestellung in der Geschichte manifestiert sich nicht allein in der imperialen Ausdehnung des Reiches oder den unsterblichen Versen seiner Dichter. Vielmehr bringen die Werke der Architektur die GrĂ¶ĂŸe Roms durch die Zeiten hindurch am eindrucksvollsten zum Ausdruck. Der Kölner ArchĂ€ologe Henner von Hesberg hat mit diesem Buch der römischen Baukunst ein Denkmal gesetzt.
In diesem reich bebilderten Werk werden die Leistungen römischer Architektur anschaulich dargestellt und erlĂ€utert. Baumaterialien, Ornamente und Bauschmuck werden beschrieben, GrundzĂŒge der unterschiedlichen Bauaufgaben und Bautypen – von Befestigungsanlagen ĂŒber Wasserleitungen, Thermen, GrabmĂ€ler bis hin zu WohnhĂ€usern, PalĂ€sten und Tempeln – werden eingehend vorgestellt. Doch auch die Menschen – die Bauherren, Architekten, Bauleute und schließlich die Besucher und Nutznießer der GebĂ€ude – finden in diesem umfassenden Werk zur Baukunst der Römer ihren angemessenen Platz. Jedem, der diese Stadt besucht, ist die Römische Baukunst sehr zu empfehlen, wenn er die Bedeutung der antiken Bauwerke im Leben der Römer erkennen und verstehenlernen möchte.
Der Autor
Henner von Hesberg lehrt als Professor fĂŒr Klassische ArchĂ€ologie an der UniversitĂ€t zu Köln. Die Erforschung römischer Urbanistik, römischer Architekturornamentik und römischer Grabbauten bildet einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Huse, Norbert. Venedig. Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen. 2005. 251 S., Ln., EUR 24.90 ISBN: 978-3-406-52746-3 C. H. Beck
Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen.
Norbert Huse erzĂ€hlt von den Herausforderungen, die eine Stadt im Wasser an Architekten und Bauherren stellt. Welche besonderen Bedingungen sind zu beachten, wie hat Venedig mit seinen bedeutenden PalĂ€sten, BrĂŒcken und PlĂ€tzen die Gestalt angenommen, die wir heute sehen? Von der Renaissance bis zur Gegenwart wird die beeindruckende Entwicklung Venedigs nachvollzogen und erlĂ€utert. Zahlreiche Abbildungen ergĂ€nzen den Text.
In seinem Überblick ĂŒber die Entwicklung der Stadt Venedig von der Renaissance bis heute fĂŒhrt uns Norbert Huse an weltberĂŒhmte Orte wie den Markusplatz und Rialto. Von den AdelspalĂ€sten am Canal Grande ĂŒber die zahlreichen PlĂ€tze im Inneren der Stadt bis hin zum sozialen Wohnungsbau – vor den Augen des Lesers breitet sich ein faszinierendes Spektrum an BautĂ€tigkeiten der unterschiedlichsten Art aus. Das Stadtbild ist nicht nur von kĂŒnstlerischem Ehrgeiz geprĂ€gt, sondern auch Ausdruck sich wandelnder gesellschaftlicher Ambitionen und Konflikte.
Besondere Aufmerksamkeit findet die einzigartige Symbiose von Stadt und Lagune. Der Interaktion von Natur und Geschichte verdankt Venedig seine Entstehung und BlĂŒte, aber auch seine heutige GefĂ€hrdung. Das großzĂŒgig illustrierte Buch bietet die Möglichkeit, Venedig und seine Bauten auf eine neue Art sehen zu lernen.
Der Autor
Norbert Huse ist Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen. Zu den Schwerpunkten seiner ForschungstĂ€tigkeit gehören Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Bei C.H.Beck sind u. a. von ihm erschienen: Venedig. Die Kunst der Renaissance (zusammen mit Wolfgang Wolters, 1996), Denkmalpflege (1996) und Kleine Kunstgeschichte MĂŒnchens (2004).
Bustelli. Der Meister des Nymphenburger Porzellans. Das Gesamtwerk. Hrsg. v. Eikelmann, Renate und dem Bayerischen Nationalmuseum MĂŒnchen. Bearb. von Katharina Hantschmann, Alfred Ziffer, Utta Bach und Peter Volk. 2004. 552 S., 364 fb. Abb., Gb. EUR 39,90 ISBN: 3-406-53000-1 C. H. Beck
Franz Anton Bustelli (1723–1763) gilt als der bedeutendste Porzellanmodelleur des Rokoko. FĂŒr die kurfĂŒrstliche Porzellanmanufaktur in Nymphenburg schuf er Figuren von unnachahmlicher Eleganz und Grazie. Das Buch zur Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum stellt Bustellis Gesamtwerk in opulenten Farbabbildungen vor und beleuchtet den kĂŒnstlerischen und gesellschaftlichen Kontext ihrer Entstehung. Ein unverzichtbares Standardwerk fĂŒr Kunst- und Porzellanliebhaber wie fĂŒr Sammler und Wissenschaftler.

Die Herausgeberin: Renate Eikelmann, Dr. phil., ist Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums. Bei C.H.Beck hat sie herausgegeben: Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts (2004).
Prohaska, Wolfgang: Kunsthistorisches Museum Wien - Band 2: Die GemÀldegalerie. Russische Ausgabe. 2004. 128 S., (Museen d. Welt ) Kt EUR 17,90 ISBN: 3-406-52756-6 C. H. Beck
Gschwind, Markus: Abusina. Das römische Auxiliarkastell Eining an der Donau vom 1. bis 5. Jh. n. Chr.. Hrsg. v. Kommission z. vergleichenden ArchĂ€ologie römischer Alpen- u. DonaulĂ€nder /Kommission f. bayerische Landesgeschichte b. d. Bayerischen Akademie d. Wissenschaften. 2004. 438 S., 142 Taf., 5 Faltbeil. (Mchn. Beitr. z. Vor- u. FrĂŒhgesch. 53) Ln EUR 88,- ISBN ISBN: 3-406-10755-9 C. H. Beck
Die Kunst der Bildschnitzer. Tilman Riemenschneider, Veit Stoss und ihre Zeitgenossen. Bearb. Baxandall, Michael. 2004. 400 S., 259 meist fb. Abb., Kt Statt EUR 76,- nur noch EUR 34,90 ISBN: 3-406-52368-4 C. H. Beck
Die großen Schnitzwerke von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, von Multscher, Erhard, Pacher und Leinberger zĂ€hlen zu den Höhepunkten der deutschen Kunst. Sie gelten nicht nur als ĂŒberragende Kunstleistungen. Wie kaum eine andere Kunstgattung spiegeln sie auch die deutsche Kultur- und Sozialgeschichte an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Michael Baxandall erhielt fĂŒr dieses Buch den Mitchell-Preis, die wohl begehrteste Auszeichnung auf dem Gebiet des Kunstbuchs.
Titel der Originalausgabe: The Limewood Sculptors of Renaissance Germany 1980 erschienen im Verlag Yale University Press, New Haven und London
Der Autor.
Michael Baxandall ist Professor em. am Warburg- and Courtauld Institute der UniversitÀt London sowie an der University of California in Berkeley.
Dannheimer, Hermann: Sandau. ArchĂ€ologie im Areal eines altbayerischen Klosters des frĂŒhen Mittelalters. Hrsg.:Kommission z. vergleichenden ArchĂ€ologie römischer Alpen- u. DonaulĂ€nder /Kommission f. bayerische Landesgeschichte bei d. Bayerischen Akademie d. Wissenschaften. Bearb. v. Gebhard, Rupert /Gregor, Hans J /Kramer, Ferdiand /Rummel, Michael /Schairer, Gerhard /Sorge, Gabriele /Wintergerst, Eleonore. 2004. 393 S., 85 Abb. im Text, 113 Taf., mit 1 Mappe mit 23 Beil. (Mchn. Beitr. z. Vor- u. FrĂŒhgesch. 55) Ln EUR 78,- ISBN: 3-406-10754-0 C. H. Beck
Haarmann, Harald: Kleines Lexikon der Völker. Von Aborigines bis Zapoteken. 2004. 320 S. Pb EUR 14,90 ISBN: 3-406-51100-7 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in rund 300 Artikeln knapp und allgemeinverstĂ€ndlich ĂŒber die wichtigsten Völker der Erde. Abstammung und Verwandtschaft, Sprache, Kultur und Religion, politische Zugehörigkeit oder anthropologische Merkmale können die Kriterien sein, nach denen sich ein Volk vom anderen abgrenzt oder von anderen ausgegrenzt wird. Der Autor beschreibt jeweils das Verbreitungsgebiet eines Volkes, Kultur und Sprache, den politischen Status als Minderheit oder Staatsnation, die Herausbildung als ethnische Gruppe und das VerhĂ€ltnis zu benachbarten Völkern. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung und erschließen zahlreiche kleine Gruppen, die keinen eigenen Artikel haben. – Ein unentbehrliches Nachschlagewerk fĂŒr alle, die sich in einer Zeit der Globalisierung ĂŒber die weltweite kulturelle Vielfalt, aber auch die politische Sprengkraft der ethnischen Abgrenzungen orientieren wollen.

Harald Haarmann gehört zu den bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

Außerdem bei C.H.Beck erschienen
Kleines Lexikon der Sprachen
Lexikon der untergegangenen Sprachen
Geschichte der Sintflut
Geschichte der Schrift
Halm, Heinz: Der Islam. Geschichte und Gegenwart. 5., aktualis. Auflage 2004. 103 S. Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-51917-2 C. H. Beck
Rund eine Milliarde Menschen - etwa ein FĂŒnftel der Erdbevölkerung - bekennt sich zum Islam; fast drei Millionen Muslime leben in Deutschland. Der Islam ist allerdings kein uniformes Gebilde. Im Laufe seiner langen Geschichte hat er eine große Vielfalt von religiösen Richtungen, kultischen Praktiken und regionalen Sonderformen entwickelt. Der vorliegende Band schildert in knapper Zusammenfassung die grundlegenden historischen Entwicklungen des Islam, erklĂ€rt die zentralen Begriffe seiner Lehre und zeigt, wie der Islam der Gegenwart im Alltag funktioniert.
Partsch, Susanna: Sternstunden der Kunst. Von Nofretete bis Andy Warhol. 2. Aufl. 230 S., 31 Abb. 19 x 12 cm. (Beck'sche Reihe 1559) Beck, MĂŒnchen 2003. Pb EUR 9,90 ISBN: 3-406-49490-0 C. H. Beck
 Rezension lesen
Ästhetik. Wolfhart Henckmann. Lexikon der Ästhetik. Hrsg. Konrad Lotter. 2. erw. Auflage 2004. 416 S, Br., EUR 17,90 ISBN: 3-406-52138-X C. H. Beck
Glas Axel von Saldern. Antikes Glas. Handbuch der ArchÀologie. 2004. 740 S, 76 und 406 Abb., 64 Tafeln, Gb., EUR 178,- bis 31.12.2004 EUR 148,- ISBN: 3-406-51994-6 C. H. Beck
Das Standardwerk zum antiken Glas
Dieser eindrucksvolle Band bietet anhand von mehr als 480 Abbildungen, ausfĂŒhrlichen Beschreibungen und Fundinterpretationen einen umfassenden Überblick ĂŒber die Geschichte des antiken Glases. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Arbeit, die als Nachschlagewerk und Arbeitsinstrument gleichermaßen von ArchĂ€ologen, Kunsthistorikern, Mitarbeitern in Museen sowie von AntiquitĂ€tenhĂ€ndlern und Sammlern genutzt werden kann.
Axel von Saldern legt mit diesem Band des Handbuchs der ArchĂ€ologie sein lange erwartetes Kompendium ĂŒber antikes Glas vor. Die Darstellung umfaßt zeitlich die Epochen seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. bis zur SpĂ€tantike. Geographisch sind Glasfunde im Bereich der antiken Mittelmeerkulturen sowie des Zweistromlandes, in Persien, dem Schwarzmeerraum, im Gebiet nördlich der Alpen sowie in Gallien und Britannien erfaßt. Im ersten Teil wird die Geschichte des vorrömischen Glases geschildert. Der zweite Abschnitt ist dem römischen Glas und der Beschreibung aller gebrĂ€uchlichen Techniken in chronologischer Reihenfolge vom Mosaikglas bis zum Fadenschmuck, vom Schliff und Schnitt bis zur Emailarbeit und dem Golddekor gewidmet. Der dritte Teil informiert ĂŒber die Glasregionen im Römischen Reich; er ist nach Fundorten und Arten der Funde gegliedert. Ein Anhang gibt Auskunft ĂŒber Chemie und HĂŒttentechnik des antiken Glases, ĂŒber Werkzeuge der Glasproduktion, ĂŒber Handel und Verpackung, ErbstĂŒcke, Reparaturen, aber auch ĂŒber FĂ€lschungen. Eine ausfĂŒhrliche Bibliographie sowie ein differenziertes Register beschließen den Band.

Der Autor
Professor Axel von Saldern, Kunsthistoriker und Klassischer ArchĂ€ologe, arbeitete als Kurator am Corming Museum of Glass, am Brooklyn Museum, als Stellvertretender Direktor des Kunstmuseums DĂŒsseldorf sowie als Direktor des Museums fĂŒr Kunst und Gewerbe, Hamburg.
Heinz Halm. Die Araber. Von der vorislamischen Zeit bis zur Gegenwart. 2004. 128 S., Br., EUR 7,90 ISBN: 3-406-50843-X C. H. Beck
Zum Buchmesseschwerpunkt „arabische Welt“ Heinz Halm schildert hier kompakt und allgemeinverstĂ€ndlich Geschichte und Kultur der Araber von der Zeit ihrer ersten ErwĂ€hnung in den Inschriften der Assyrerkönige ĂŒber die Entstehung und Ausbreitung des Islam bis zu den Entwicklungen der arabischen Staaten in unserer Gegenwart. Der Autor Heinz Halm ist Professor fĂŒr islamische Geschichte an der UniversitĂ€t TĂŒbingen. In der Reihe C.H.Beck Wissen erschien von ihm bereits Der Islam (52004).
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