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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Haarmann, Harald: Kleines Lexikon der Völker. Von Aborigines bis Zapoteken. 2004. 320 S. Pb EUR 14,90 ISBN: 3-406-51100-7 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in rund 300 Artikeln knapp und allgemeinverstĂ€ndlich ĂŒber die wichtigsten Völker der Erde. Abstammung und Verwandtschaft, Sprache, Kultur und Religion, politische Zugehörigkeit oder anthropologische Merkmale können die Kriterien sein, nach denen sich ein Volk vom anderen abgrenzt oder von anderen ausgegrenzt wird. Der Autor beschreibt jeweils das Verbreitungsgebiet eines Volkes, Kultur und Sprache, den politischen Status als Minderheit oder Staatsnation, die Herausbildung als ethnische Gruppe und das VerhĂ€ltnis zu benachbarten Völkern. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung und erschließen zahlreiche kleine Gruppen, die keinen eigenen Artikel haben. – Ein unentbehrliches Nachschlagewerk fĂŒr alle, die sich in einer Zeit der Globalisierung ĂŒber die weltweite kulturelle Vielfalt, aber auch die politische Sprengkraft der ethnischen Abgrenzungen orientieren wollen.

Harald Haarmann gehört zu den bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

Außerdem bei C.H.Beck erschienen
Kleines Lexikon der Sprachen
Lexikon der untergegangenen Sprachen
Geschichte der Sintflut
Geschichte der Schrift
Halm, Heinz: Der Islam. Geschichte und Gegenwart. 5., aktualis. Auflage 2004. 103 S. Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-51917-2 C. H. Beck
Rund eine Milliarde Menschen - etwa ein FĂŒnftel der Erdbevölkerung - bekennt sich zum Islam; fast drei Millionen Muslime leben in Deutschland. Der Islam ist allerdings kein uniformes Gebilde. Im Laufe seiner langen Geschichte hat er eine große Vielfalt von religiösen Richtungen, kultischen Praktiken und regionalen Sonderformen entwickelt. Der vorliegende Band schildert in knapper Zusammenfassung die grundlegenden historischen Entwicklungen des Islam, erklĂ€rt die zentralen Begriffe seiner Lehre und zeigt, wie der Islam der Gegenwart im Alltag funktioniert.
Partsch, Susanna: Sternstunden der Kunst. Von Nofretete bis Andy Warhol. 2. Aufl. 230 S., 31 Abb. 19 x 12 cm. (Beck'sche Reihe 1559) Beck, MĂŒnchen 2003. Pb EUR 9,90 ISBN: 3-406-49490-0 C. H. Beck
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Ästhetik. Wolfhart Henckmann. Lexikon der Ästhetik. Hrsg. Konrad Lotter. 2. erw. Auflage 2004. 416 S, Br., EUR 17,90 ISBN: 3-406-52138-X C. H. Beck
Glas Axel von Saldern. Antikes Glas. Handbuch der ArchÀologie. 2004. 740 S, 76 und 406 Abb., 64 Tafeln, Gb., EUR 178,- bis 31.12.2004 EUR 148,- ISBN: 3-406-51994-6 C. H. Beck
Das Standardwerk zum antiken Glas
Dieser eindrucksvolle Band bietet anhand von mehr als 480 Abbildungen, ausfĂŒhrlichen Beschreibungen und Fundinterpretationen einen umfassenden Überblick ĂŒber die Geschichte des antiken Glases. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Arbeit, die als Nachschlagewerk und Arbeitsinstrument gleichermaßen von ArchĂ€ologen, Kunsthistorikern, Mitarbeitern in Museen sowie von AntiquitĂ€tenhĂ€ndlern und Sammlern genutzt werden kann.
Axel von Saldern legt mit diesem Band des Handbuchs der ArchĂ€ologie sein lange erwartetes Kompendium ĂŒber antikes Glas vor. Die Darstellung umfaßt zeitlich die Epochen seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. bis zur SpĂ€tantike. Geographisch sind Glasfunde im Bereich der antiken Mittelmeerkulturen sowie des Zweistromlandes, in Persien, dem Schwarzmeerraum, im Gebiet nördlich der Alpen sowie in Gallien und Britannien erfaßt. Im ersten Teil wird die Geschichte des vorrömischen Glases geschildert. Der zweite Abschnitt ist dem römischen Glas und der Beschreibung aller gebrĂ€uchlichen Techniken in chronologischer Reihenfolge vom Mosaikglas bis zum Fadenschmuck, vom Schliff und Schnitt bis zur Emailarbeit und dem Golddekor gewidmet. Der dritte Teil informiert ĂŒber die Glasregionen im Römischen Reich; er ist nach Fundorten und Arten der Funde gegliedert. Ein Anhang gibt Auskunft ĂŒber Chemie und HĂŒttentechnik des antiken Glases, ĂŒber Werkzeuge der Glasproduktion, ĂŒber Handel und Verpackung, ErbstĂŒcke, Reparaturen, aber auch ĂŒber FĂ€lschungen. Eine ausfĂŒhrliche Bibliographie sowie ein differenziertes Register beschließen den Band.

Der Autor
Professor Axel von Saldern, Kunsthistoriker und Klassischer ArchĂ€ologe, arbeitete als Kurator am Corming Museum of Glass, am Brooklyn Museum, als Stellvertretender Direktor des Kunstmuseums DĂŒsseldorf sowie als Direktor des Museums fĂŒr Kunst und Gewerbe, Hamburg.
Heinz Halm. Die Araber. Von der vorislamischen Zeit bis zur Gegenwart. 2004. 128 S., Br., EUR 7,90 ISBN: 3-406-50843-X C. H. Beck
Zum Buchmesseschwerpunkt „arabische Welt“ Heinz Halm schildert hier kompakt und allgemeinverstĂ€ndlich Geschichte und Kultur der Araber von der Zeit ihrer ersten ErwĂ€hnung in den Inschriften der Assyrerkönige ĂŒber die Entstehung und Ausbreitung des Islam bis zu den Entwicklungen der arabischen Staaten in unserer Gegenwart. Der Autor Heinz Halm ist Professor fĂŒr islamische Geschichte an der UniversitĂ€t TĂŒbingen. In der Reihe C.H.Beck Wissen erschien von ihm bereits Der Islam (52004).
Michael Jursa. Die Babylonier. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. 2004. 128 S., Br., 6 Abb, 2 Karten, Eur 7,60 ISBN: 3-406-50849-9 C. H. Beck
Der Band skizziert die Geschichte eines der bedeutendsten Völker des Alten Orients. Er beschreibt den Aufstieg der Babylonier im 2. Jahrtausend v. Chr. unter König Hammurapi, die Entwicklung ihrer Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Religion und ihres Rechtswesen, die außenpolitische Entwicklung ihres Reiches sowie schließlich dessen Untergang in den KĂ€mpfen gegen die Perser im 6. Jahrhundert v. Chr. Der Autor Michael Jursa lehrt als Professor fĂŒr Altorientalistik an der UniversitĂ€t Wien. Mesopotamische Wirtschafts- und Kulturgeschichte bilden Schwerpunkte seiner Forschung.
Foto und Bildrecht. Hrsg.: Wanckel, Endress /Nitschke, Kai. 2004. 400 S.. Ln EUR 48,- ISBN: 3-406-51472-3 C. H. Beck
Berthold Riese. Macu Picchu. Die geheimnisvolle Stadt der Inka. 2004. 128 S., 24 Abb., Br., EUR 7,90 ISBN: 3-406-52117-7 C. H. Beck
Machu Picchu, einst KultstĂ€tte des Inka-Reiches, heute imposante Ruinenstadt in den peruanischen Anden, ist das faszinierendste Zeugnis einer untergegangenen Hochkultur. Wissenschaftlich fundiert und jenseits gĂ€ngiger Klischees fĂŒhrt dieser Band durch die Tempelanlagen und ihre Bauwerke; er gibt einen spannenden Einblick in die Kulturgeschichte der Inka-Stadt und berichtet von ihrer spĂ€ten Entdeckung im 20. Jahrhundert.

Der Autor.
Berthold Riese ist Professor fĂŒr Ethnologie an der UniversitĂ€t Bonn. In der Reihe C.H.Beck Wissen erschien von ihm Die Maya (5. Aufl. 2004).
Franco Cardini. Europa und der Islam. Geschichte eines MißverstĂ€ndnisses. aus dem Ital. v. Rita Seuß. 2004. 312 S., Br., EUR 12,90 ISBN: 3-406-51096-5 C. H. Beck
Dieses glĂ€nzend geschriebene Buch erzĂ€hlt die Geschichte von 13 Jahrhunderten voller MißverstĂ€ndnisse und Mystifikationen, die Europa und den Islam voneinander getrennt haben. Dabei kommen Kriege und Eroberungen wie die KreuzzĂŒge, die ”Reconquista” oder die ZurĂŒckdrĂ€ngung des Osmanischen Reichs vom Balkan ebenso zur Sprache wie politische und wirtschaftliche Aspekte und nicht zuletzt die vielfĂ€ltigen kulturellen Beziehungen zwischen Europa und dem Islam.Der Islam klopft heute erneut an die Pforte Europas – wie schon im 7. und 8. Jahrhundert, als muslimische Heere weite Bereiche des Mittelmeerraums eroberten, oder zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert, als das Osmanische Reich Europa in Bann hielt. Die historischen UmstĂ€nde sind jeweils verschieden, aber heute wie frĂŒher lĂ€uft der Westen Gefahr, den Islam grundlegend mißzuverstehen. Das beginnt mit der Ansicht, daß Europa der Hort des Christentums sei und daß alle, die in Europa leben, ohne Christen zu sein, Fremde oder gar Invasoren sind. Aber auch die wohl-wollende Hinwendung zum Islam ist sehr oft von Vorurteilen geprĂ€gt. Die Islamwissenschaft entstand im 16. und 17. Jahrhundert unter anderem mit dem Ziel, den Koran besser zu verstehen, um die ”UnglĂ€ubigen” besser bekehren zu können. Die im SpĂ€tmittelalter aufgekommenen Phantasien von fliegenden Teppichen und Wunderlampen sowie die Nachahmung muslimischer KostĂŒme und Architektur in der Neuzeit prĂ€gen bis heute ein Islam-Bild, das sich dem ”Geschmack am Exotischen” verdankt. Franco Cardini ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der UniversitĂ€t Florenz und gehört international zu den renommiertesten Historikern.
Urs Bitterli. Die "Wilden" und die "Zivilisierten". GrundzĂŒge einer Geistes- und Kulturgeschichte der europĂ€isch-ĂŒberseeischen Begegnung. Kolonisation. 3. Auflg. 2004. 498 S., 29 Ab., Br., EUR 26,90 ISBN: 3-406-35583-8 C. H. Beck
Die Kolonisation der Erde durch die EuropĂ€er vom 15. bis zum 18. Jahrhundert mit ihren tie-fen Eingriffen in die politischen, sozialen und wirtschaftlichen VerhĂ€ltnisse der ĂŒberseeischen LĂ€nder ist das Thema dieses Buches. Zugleich wird gezeigt, wie die EuropĂ€er selbst auf die Herausforderung antworteten, die die Begeg-nung mit der ĂŒberseeischen Welt fĂŒr sie bedeutete. Dabei wird ein Vorgang der Selbstbewußtwerdung der EuropĂ€er sichtbar, der zu den erregendsten in der Geistesgeschichte der Neuzeit gehört. Urs Bitterlis Buch, bereits ein Standardwerk der Kolonialgeschichte, bietet einen neuen, ungewohnten Zugang zur Geschichte der europĂ€ischen Expansion. Urs Bitterli, geb. 1935, war bis zu seiner Emeri-tierung Professor fĂŒr Neuere Geschichte an der UniversitĂ€t ZĂŒrich.
Angelos Chaniotis. Das antike Kreta. 2004. 128 S. 15 Abb, 7 Karten, Br., Eur 7,90 ISBN: 3-406-50850-2 C. H. Beck
Angelos Chaniotis bietet eine EinfĂŒhrung in Geschichte und Kultur Kretas vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zur SpĂ€tantike. Er erlĂ€utert die GrundzĂŒge der minoischen Hochkultur, beschreibt die Einwanderung der griechischen StĂ€mme, die orientalischen EinflĂŒsse auf die Entwicklung Kretas sowie Staat und Gesellschaft auf Kreta in archaischer und klassischer Zeit. Die Darstellung Kretas im Hellenismus als Pirateninsel und die Zeit der Insel unter römischer Verwaltung beschließen den Band.

Der Autor
Angelos Chaniotis lehrt als Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Heidelberg.
Jens-Uwe Krause. Kriminalgeschichte der Antike. 2004. 224 S., Gb. EUR 24,90 ISBN: 3-406-52240-8 C. H. Beck
Jens-Uwe Krause bietet einen umfas-senden Überblick ĂŒber Verbrechen, Möglichkeiten der Strafverfolgung und Strafpraxis in Grie-chenland und Rom — ein Grundlagenwerk zur Sozialgeschichte der Antike. Archippos und Teisis waren in Streit geraten; ein Wort gab das andere, Beschimpfungen und Belei-digungen folgten. Der Liebhaber des Teisis riet dem jungen Mann, sich zurĂŒckzuhalten und eine gĂŒnstige Stunde fĂŒr seine Rache abzuwarten. So lud Teisis den Archippos zu einem Trinkgelage ein, und als der Arglose erschien, fesselten ihn Teisis und seine Freunde und peitschten ihn aus. Diese Geschichte, die der griechische Redner Lysias erzĂ€hlt, beschreibt einen Fall von Hybris. In der Antike faßte man darunter so unterschied-liche TatbestĂ€nde wie TĂ€tlichkeiten, Beleidigungen, aber auch sexuelle BelĂ€stigung — und die BĂŒrger waren sich einig: Keiner, der sich solcher Delikte schuldig gemacht hatte, sollte straffrei ausgehen. Sowohl in Athen als auch in Rom hatten die Gerichte viel zu tun: Diebstahl, Raub, Sexualdelikte, Desertion, Mord — auch die Menschen der Antike begingen Straftaten, die schon damals schwere Rechtsfolgen nach sich zogen. Doch obwohl die antiken Strafverfolgungssysteme lĂ€ngst nicht so entwickelt waren wie unsere, gelang es den BĂŒrgern zumeist, den gebrochenen Rechtsfrieden wieder herzustellen und dadurch eine der wichtigsten Voraussetzungen des Zusammenlebens zu sichern. Jens-Uwe Krause legt hier einen faktenreichen Überblick ĂŒber Verbrechen, Verbrecher und Strafverfolgung im griechisch-römischen Altertum vor.
Schmitt, Otto: Reallexikon Dt. Kunstgeschichte. 109. Lieferung: Flussgott Fons Gratiae. Hrsg. v. Zentralinstitut f. Kunstgeschichte MĂŒnchen. Bearb. v. Augustyn, Wolfgang /Appuhn-Radtke, Sibylle /Wipfler, Esther. 2004. 127 S. ISBN: 3-406-14209-5 C. H. Beck
Werner Busch. Adolph Menzel. Leben und Werk. 2004. 128 S., Br., EUR 7,90 ISBN: 3-406-52191-6 C. H. Beck
200. Todestag am 9. Februar 2005 Dieser Band bietet einen kompakten Überblick ĂŒber das Leben und Werk Adolph Menzels (1815–1905), dem bedeutendsten realistischen KĂŒnstler des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Werner Busch zeichnet den Weg dieses faszinierenden KĂŒnstlers nach, der wie kaum ein anderer ein genauer Beobachter und Chronist seiner Zeit war.
Der Autor
Werner Busch ist Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der Freien UniversitĂ€t Berlin.
Außerdem bei C.H.Beck erschienen: Das sentimentalische Bild Caspar David Friedrich
Jacques Le Goff. Auf der Suche nach dem Mittelalter. Ein GesprÀch. Aus dem Franz. v. Matthias Wolf. 2004. 192 S., Br., EUR 14,90 ISBN: 3-406-52210-6 C. H. Beck
Das Buch, das aus GesprĂ€chen zwischen Jacques Le Goff und dem Journalisten Jean-Maurice de Montremy hervorgegangen ist, bietet einen lebendigen Zugang zu Le Goffs Werk und eröffnet gleichzeitig einen wunderbaren Einblick in die Werkstatt des großen MediĂ€visten. Angeregt durch die LektĂŒre von Walter Scott, machte sich der junge Jacques Le Goff frĂŒhzeitig auf die Suche nach dem Mittelalter. Bald schon spĂŒrte er, daß diese Welt uns zugleich sehr nah und sehr fern ist. Es war der Beginn eines Abenteuers, das ihn bis heute fesselt. In den GesprĂ€chen, die Jacques Le Goff mit Jean-Maurice de Montremy im Jahr 2002 fĂŒhrte, entstand eine spannende Synthese seiner Arbeiten: Le Goff rĂ€umt mit den Legenden vom „finsteren“ Mittelalter auf und erweckt statt dessen eine reiche Zivilisation zum Leben, die von der christlichen Kirche geprĂ€gt wurde. Er zeigt, wie innovationsfĂ€hig eine Kultur war, die sich eigentlich allem Neuen verweigerte, und legt schließlich ĂŒberzeugend dar, daß das zukĂŒnftige Europa nur Gestalt annehmen kann, wenn es seine Vergangenheit nicht vergißt. Jacques Le Goff, geb. 1924, einer der angesehensten und meistgelesenen Historiker unse-rer Zeit, hat einen ganz eigenen, „kulinarischen“ Stil der Geschichtsschreibung geprĂ€gt. Er wurde unter anderem mit dem Historikerpreis der Stadt MĂŒnster und dem Hegel-Preis ausgezeichnet. Bei C.H.Beck ist von ihm erschienen: Die Geburt Europas im Mittelalter (2004). Jean-Maurice de Montremy ist freier Journalist und schreibt regelmĂ€ĂŸig fĂŒr „La Croix“, „Livres Hebdo“ und „Magazine LittĂ©raire“.
Werner Hofmann. Die gespaltene Moderne. 2004. 192 S., 34 Abb., Br. EUR 19,90 ISBN: 3-406-52185-1 C. H. Beck
Dieses Buch versammelt 16 zentrale Essays von Werner Hofmann, deren gemeinsames Leitthema im Titel „Die gespaltene Moderne“ seinen Ausdruck findet. Denn Hofmann weist uns in seinen Texten auf die BrĂŒche und Ambivalenzen hin, die sich in entscheidenden Werken der Moderne finden, und verknĂŒpft sie souverĂ€n mit dem jeweiligen geistesgeschichtlichen Kontext. Hofmanns unvoreingenommener Blick wird vielen eine neue Sichtweise auf die Kunst eröffnen. Werner Hofmann zeigt in diesem Essayband, daß die Moderne nicht ein linear gedachtes Projekt darstellt, sondern sich in Ambivalenzen und SelbstwidersprĂŒchen ereignet. Dabei riskieren es fĂŒhrende Köpfe der Malerei des 20. Jahrhunderts wie Picasso oder Duchamp immer wiedei in NiemandslĂ€nder vorzudringen. Bevor Kandinsky in „GegensĂ€tzen und WidersprĂŒchen“ die neue Harmonie entdeckte, stellten schon Burckhardt, Nietzsche und Warburg die Auflösung des herkömmlichen Kunstbegriffs in Aussicht und spĂŒrten die RĂŒckwendung zu den magischen UrsprĂŒngen der Kunst auf. Daraus gewann die Moderne ihre offenen Umrisse, auf deren Vielseitigkeit seither die verschiedensten Deutungen eine oder mehrere Antworten suchen. Diese Deutungsoffenheit wird an den Thesen dreier großer Kunsthistoriker aufgezeigt, denen Hofmann sich verpflichtet fĂŒhlt: Julius von Schlosser, Hans Sedlmayr und Ernst Gombrich. Wie die zeitgenössischen KĂŒnstler arbeiteten sie an einem erweiterten, mit Fragezeichen versehenen Kunstbegriff. Die Öffnung wird in dem großen Aufsatz ĂŒber Das gespaltene Pathos der Moderne dargelegt. Daran schließt sich ein Ausblick auf die „ungewissen KĂŒnste“ an. Kein Ende wird angekĂŒndigt, sondern das Nebeneinander aus Heilserwartungen und Kunsterwartungen, AusstellungskĂŒnsten und Zivilisationsutopien, aus Ironie und Magie. Der Autor Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als GrĂŒndungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts, bis 1990 als Direktor der Hamburger Kunsthalle. Bei C.H.Beck erschienen: Das entzweite Jahrhundert. Kunst zwischen 1750 und 1830 (1995); Die Moderne im RĂŒckspiegel. Hauptwege der Kunstgeschichte (1998); Caspar David Friedrich (2000); Goya. Vom Himmel durch die Welt zur Hölle (22004)
Cathrin Klinsöhr-Leroy. Pinakothek der Moderne MĂŒnchen. Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst. 2004. 128 S. 170 fb. Abb, Br., EUR 17,90 ISBN: 3-406-52312-9 C. H. Beck
Die Pinakothek der Moderne in MĂŒnchen ist mit einer Besucherzahl von 1,6 Millionen im ersten Jahr eines der beliebtesten Museen in Deutschland. Zu sehen ist eine Sammlung von höchstem Niveau, die mit Meisterwerken von der klassischen Moderne bis in die Gegenwart aufwarten kann. FĂŒr diesen Band wurden die 170 wichtigsten Werke ausgewĂ€hlt und in farbigen, großformatigen Abbildungen sowie zusĂ€tzlichen Detailaufnahmen reproduziert.
Der Titel ist auch in englischer Sprache lieferbar. Die Autorin Cathrin Klingsöhr-Leroy, promovierte Kunsthistorikerin, ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bayerischen StaatsgemÀldesammlungen im Bereich Klassische Moderne tÀtig.
Wegner, Konstantin, Wallenfels, Dieter, Kaboth, Daniel: Recht im Verlag. 2004. 400 S.. Ln EUR 60,- ISBN: 3-406-51466-8 C. H. Beck
Arnold Esch. Wege nach Rom. AnnÀherungen aus 10 Jahrhunderten. 2004. 232 S, 29 Abb, Br., EUR 12,90 ISBN: 3-406-51130-9 C. H. Beck
"Alles ist nichts gegen Rom" Johann Joachim Winckelmann Arnold Eschs „Wege nach Rom“ fĂŒhren durch ein einzigartiges historisches Terrain, das der langjĂ€hrige Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom wie kein anderer erkundet hat. Es lohnt sich, sie zu beschreiten. Daß schon der Weg das Ziel sei – dieses schöne Wort kann fĂŒr ein Ziel nicht gelten: fĂŒr Rom. Denn wenn sprichwörtlich alle Wege nach Rom fĂŒhren, muß das Ziel ein besonderes, ein unvergleichliches sein. Und viele Besucher der Stadt mögen bei ihrer Ankunft Ă€hnlich empfunden haben wie Johann Joachim Winckelmann: „Alles ist nichts gegen Rom.“ Arnold Eschs Rom-Studien erkunden jene Wege, die zur Ewigen Stadt fĂŒhren, in einem ganz wörtlichen Sinne. Wie wußte ein deutscher Pilger um 1500 den Weg nach Rom zu finden? Wo nahm er Quartier, und was mußte er dafĂŒr aufwenden? Und einmal angekommen: Was gab es bei einem Gang durch das Rom der Hochrenaissance in den verschiedenen Stadtvierteln zu sehen? Die Rom-Erfahrungen eines Goethe oder Humboldt nimmt Esch ebenso in den Blick wie das Italien „von unten erlebt“, das notleidende Handwerker und Vagabunden am Ende des 19. Jahrhunderts den deutschen Hilfsverein in Rom aufsuchen ließ. Arnold Esch ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte und war Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Bei C.H.Beck ist von ihm erschienen: Zeitalter und Menschenalter. Der Historiker und die Erfahrung vergangener Gegenwart (1994) .
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