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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Götter und Kulte der Germanen. Beck`sche Reihe (2335). Simek, Rudolf. Deutsch. 2021. 128 S. 1 Abb. und 2 Karten. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-76072-3 C. H. Beck
Walhalla, Thor, Elfen und Trolle ‚Äď noch immer sind die vorchristlichen Religionen der Germanen mitsamt ihren ¬ębarbarischen Kulten¬Ľ (so Tacitus in seiner Germania) von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben. Dazu beigetragen haben vor allem sp√§tere Zeiten, die diese heidnischen Glaubensformen entweder verteufelten (wie etwa der Humanismus) oder wiederzubeleben versuchten (so die Romantik oder die sog. Nordische Renaissance).
Das vorliegende Buch liefert einen ebenso knappen wie informativen √úberblick √ľber die religi√∂se Welt der Germanen, √ľber Opferkulte, Kultst√§tten, G√∂tterwelt und niedere Mythologie sowie √ľber Magie und Totenreich. Der Autor h√§lt sich dabei bewusst vor allem an die authentischen Quellen und arch√§ologischen Zeugnisse und zeigt, dass sich heute keineswegs mehr von einer einzigen oder gar einheitlichen Religion der Germanen sprechen l√§sst.
Joseph Beuys. Kunst Kapital Revolution. Ursprung, Philip. Deutsch. 336 S. 100 Abb. 24 x 17 cm. Leinen. C.H. Beck Verlag, M√ľnchen 2021. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75633-7 C. H. Beck
Joseph Beuys (1921 ‚Äď 1986): als K√ľnstler von Weltruhm gefeiert und zugleich als "Scharlatan" angefeindet und verkannt. Wie kaum ein anderer pr√§gte und polarisierte er die zeitgen√∂ssische Kunst. Welche Rolle aber spielt der Mann aus Kleve, der zum Inbegriff der Gegenwartskunst geworden ist, heute?
Anl√§sslich des 100. Geburtstags von Joseph Beuys begibt sich Philip Ursprung auf eine Reise zu 24 zentralen Werken dieses produktiven und schlagfertigen K√ľnstlers, der mit griffigen Parolen wie ¬ęJeder Mensch ist ein K√ľnstler¬Ľ, "erweiterter Kunstbegriff " oder "soziale Plastik" in die Kunstgeschichte einging und sich als ber√ľchtigter "Vielredner" mit Weltverbesserungsanspruch ins aktuelle Geschehen einmischte. Mit seiner Kunst wollte er die Gesellschaft ver√§ndern: Kunst wurde f√ľr ihn zu Politik, Politik zu Kunst. Philip Ursprung gelingt es eindrucksvoll, aus der zeitlichen Distanz Beuys‚Äô Werke im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhang der Bundesrepublik zu verorten. Diese zeithistorische Reise zu wichtigen Beuys-Schaupl√§tzen erm√∂glicht ein neues Verst√§ndnis von entscheidenden Aktionen und Projekten wie z.B. "I like America and America likes me¬Ľ, ¬ęWie man dem toten Hasen die Bilder erkl√§rt" oder "7000 Eichen".
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Die Macht der Seuche. Wie die Große Pest die Welt veränderte. Reinhardt, Volker. Deutsch. 2021. 256 S. 25 Abb. und 1 Karte. 21,7 x 13,9 cm. Gb.EUR. 24,00. ISBN: 978-3-406-76729-6 C. H. Beck
Die Gro√üe Pest der Jahre um 1348 war eines der einschneidendsten Ereignisse der europ√§ischen Geschichte. Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie von den Anf√§ngen in Asien bis zu ihrem vorl√§ufigen Erl√∂schen in Europa, beleuchtet die unterschiedlichen Verh√§ltnisse in ausgew√§hlten St√§dten und fragt, wie die √úberlebenden politisch und wirtschaftlich, religi√∂s und k√ľnstlerisch das gro√üe Sterben bew√§ltigten. Alle √Ąhnlichkeiten mit aktuellen Pandemien sind rein zuf√§llig.
Als im Fr√ľhjahr 1348 die Pest nahte, lie√ü der Mail√§nder Herrscher Luchino Visconti die Stadt komplett isolieren. Kranke in der Stadt wurden vorsorglich eingemauert. So blieb Mailand als einzige Stadt Italiens verschont. Volker Reinhardt hat die verf√ľgbaren Quellen zur Gro√üen Pest neu gesichtet und zeigt in seinem anschaulich erz√§hlten Buch, dass der vermeintliche europ√§ische Fl√§chenbrand eine Summe von lokalen Dramen war, die die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise bew√§ltigten: durch politische Umst√ľrze, Verfolgung von Minderheiten, Restauration alter Verh√§ltnisse oder eben durch ein Lob der Tyrannis √† la Mailand. Klassische Pestbeschreibungen wie die von Boccaccio erweisen sich als sp√§te Stilisierung nach antiken Vorbildern, doch Bilder, Bauwerke oder anonyme Chronisten lassen ermessen, wie gro√ü die Verunsicherung war und wie √ľberm√§chtig die Sehnsucht nach der verlorenen Normalit√§t.
Jeanne d`Arc. Seherin, Kriegerin, Heilige. Krumeich, Gerd. Deutsch. 2021. 399 S. 18 Abb. , 1 Stammtafel und 2 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb.EUR. 28,00. ISBN: 978-3-406-76542-1 C. H. Beck
Ein junges M√§dchen von b√§uerlicher Herkunft hat Visionen und steht pl√∂tzlich an der Spitze eines Heeres, besiegt Engl√§nder und Burgunder und geleitet den Dauphin zur K√∂nigssalbung in Reims. Doch wenig sp√§ter wird sie gefangengenommen und nach einem Schauprozess mit nur 19 Jahren verbrannt. Gerd Krumeich vollendet seine jahrzehntelangen Forschungen zur Jungfrau von Orl√©ans mit diesem Buch und legt eine meisterhafte Biographie vor, die f√ľr lange Zeit Bestand haben wird.
Viel ist √ľber die Jungfrau von Orl√©ans geschrieben und gedichtet worden ‚Äď und doch bietet Gerd Krumeich einen √ľberraschend neuen Blick auf die franz√∂sische Nationalheldin. Auf der Grundlage eines breiten Quellenstudiums zeigt er an ihr paradigmatisch, wie sich ein noch vormodernes ¬ęIch¬Ľ gegen m√§chtige Institutionen wie die Kirche behauptet und auf einer individuellen Beziehung zu Gott beharrt. In dieser Religiosit√§t der freien Entscheidung liegt ein Schl√ľssel zum Verst√§ndnis der Jungfrau, ein anderer in ihrer ¬ęproto-nationalen¬Ľ √úberzeugung, dass die Engl√§nder in Frankreich nichts verloren haben. Eindrucksvoll zeichnet das Buch die Stationen eines Lebens nach, das so au√üergew√∂hnlich war, dass immer wieder der Verdacht aufkam, Jeanne d`Arc sei in Wirklichkeit ein Mann gewesen ‚Äď eine These, die von Krumeich √ľberzeugend widerlegt wird.
Das Rätsel der Donauzivilisation. Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas. Haarmann, Harald. Deutsch. 17.12.2020. 286 S. mit 101 Abbildungen und Karten. 21,5 x 14,1 cm. Gb.. EUR 16,95. ISBN: 978-3-406-70963-0 C. H. Beck
In den letzten Jahren haben Arch√§ologen immer mehr Belege daf√ľr gefunden, dass es zwischen dem 6. und dem 3. Jahrtausend v. Chr. auf dem Balkan eine Hochkultur gab, die bereits vor den Mesopotamiern die Schrift kannte. Harald Haarmann f√ľhrt in seinem Buch erstmals umfassend in diese bisher unbekannte, in vielem noch r√§tselhafte alteurop√§ische Kultur ein. Er beschreibt Handelswege und Siedlungen, Kunst und Handwerk, Mythologie und Schrift der Donauzivilisation, geht ihren Urspr√ľngen am Schwarzen Meer nach und zeigt, welchen Einfluss sie auf die Kultur der griechischen Antike und des Vorderen Orients hatte.
Karl Lagerfeld. Ein Deutscher in Paris. Kaiser, Alfons. Deutsch. 29.12.2020. 383 S. mit 58 Abbildungen. 21,7 x 13,9 cm. Gb.. EUR 26,00. ISBN: 978-3-406-75630-6 C. H. Beck
¬ęEs f√§ngt mit mir an, und es h√∂rt mit mir auf.¬Ľ Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt. F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser, der Lagerfeld seit langem kannte, stellt in dieser Biographie anhand vieler bislang unbekannter Quellen den charismatischen Modesch√∂pfer vor. Und er erkl√§rt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Au√üenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unerm√ľdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen B√ľchersammler und den preu√üisch disziplinierten Workaholic.
Was steckt hinter dieser √ľberlebensgro√üen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt? Alfons Kaiser kommt in dieser Biographie dem Menschen Lagerfeld nahe: dem fr√ľhreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende √ľberstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schlie√ülich dem Partner von Jacques de Bascher, der gro√üen Liebe seines Lebens.
K√ľnstlerleben und Bildinterpretation.Busch, Werner. Die K√ľnstleranekdote 1760‚Äď1960. Deutsch. 2020. 303 S. 64 meist fb. Abb. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75825-6 C. H. Beck
Anekdoten sind keineswegs immer nur harmlose Geschichten mit einer √ľberraschenden Pointe. Vielmehr waren sie von ihren antiken Anf√§ngen an einer anderen - oft subversiven - Wahrheit verpflichtet als die offizielle Geschichtsschreibung. Auch K√ľnstleranekdoten verraten mehr √ľber die K√ľnstler und ihr Werk, als es scheint. Der renommierte Kunsthistoriker Werner Busch zeigt dies in bestechender Weise an bedeutenden Malern von Thomas Gainsborough √ľber Adolph Menzel und William Turner bis zu Mark Rothko.
Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte die Anekdote vor allem in England eine Bl√ľtezeit, wobei fast jeder bedeutendere K√ľnstler eine Anekdotensammlung bekam. Diese Anekdoten m√∂gen nicht immer den Wahrheitsanspr√ľchen der empirischen Geschichtsschreibung gen√ľgen. Trotzdem ‚Äď oder vielleicht gerade deswegen ‚Äď k√∂nnen sie helfen, die Werke etwa von George Stubbs, von Thomas Gainsborough und William Turner zu entschl√ľsseln. Auch im 20. Jahrhundert spielte die Anekdote bei Malern des Abstrakten Expressionismus eine verbl√ľffende Rolle. Die Geschichten, die die K√ľnstler zumeist selber in Umlauf brachten, sind Ausdruck von Gegenpositionen gegen√ľber etablierten √úberzeugungen, sie antworten auf K√ľnstlerkollegen wie auf die Kunstkritik. Und die Bilder von Mark Rothko erz√§hlen selbst Geschichten, die sich gegen die falsche Vereinnahmung der Werke wenden. Mit kriminalistischem Sp√ľrsinn hebt Werner Busch mithilfe von K√ľnstleranekdoten verh√ľllte oder versch√ľttete Bedeutungen gro√üer Kunstwerke ans Licht.
Schriften zu Kunst und Film. Anders, Guenther. Hrsg.: Ellensohn, Reinhard; Putz, Kerstin. 487 S., 20 x 12 cm. Gb. C.H. Beck Verlag, M√ľnchen 2020. EUR 44,00 ISBN: 978-3-406-74771-7 C. H. Beck
Dieser Band versammelt erstmals bislang unver√∂ffentlichte Schriften und verstreut publizierte Texte des Philosophen, Schriftstellers und streitbaren Intellektuellen G√ľnther Anders zu Kunst und Film. Diese Arbeiten stammen vorwiegend aus den Jahren 1925 bis 1956 und zeigen den Technikphilosophen und engagierten Mitstreiter der Anti-Atombewegung in neuem Licht.
In seinen Analysen und Kommentaren zum Weimarer Kino, zum Tonfilm und zur Filmproduktion Hollywoods, seinen Interpretationen von Kunstwerken aus dem Pariser Louvre, seinen Tagebuchnotizen zur italienischen Renaissance-Kunst und pointierten K√ľnstlerportr√§ts von Rubens bis Goya erweist sich Anders als ph√§nomenologisch geschulter √Ąsthetiker und kunstaffiner Medienphilosoph. Die aus dem Nachlass des Autors erstmals edierten Texte erlauben auch einen neuen Blick auf Anders‚Äô Gesamtwerk, insbesondere auf seine viel rezipierte Medienkritik aus der ¬ęAntiquiertheit des Menschen¬Ľ (1956).
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Das Jahr 1000. Als die Globalisierung begann. Hansen, Valerie. √úbersetzt von Leube, Anna; Leube, Wolf Heinrich. 2020. 393 S. 5 Abb., 12 Karten, 28 fb. Abb. 21,7 x 13,9 cm. gebunden. Deutsch. EUR 28,00. ISBN: 978-3-406-75530-9 C. H. Beck
Abenteurer, H√§ndler und Forschungsreisende waren die Helden der ersten Globalisierung um das Jahr 1000: Wikinger suchten in ihren Drachenboten neue Siedlungsgebiete im fernen Westen, w√§hrend Karawanenf√ľhrer durch die W√ľsten des Orients zogen und Handelskapit√§ne entlang der K√ľsten Asiens und Afrikas segelten. Sie brachten Sch√§tze fremder V√∂lker in Metropolen wie Kairo, Bagdad und Guangzhou, wo eine zahlungskr√§ftige Kundschaft den Zauber der Exotik ersehnte. Es war dies die Zeit, als zum ersten Mal in der Weltgeschichte ein Gegenstand oder eine Botschaft um die ganze Welt reisen konnte.
Waren und Menschen, Ideen und Mikroben - alles beginnt zu zirkulieren. K√∂nige wie der fromme Muslim Mansa Musa ziehen mit unvorstellbaren Mengen an Gold von Mali nach Mekka, in Skandinavien werden M√ľnzen mit arabischen Waagen gewogen, Sklaven werden √ľber drei Erdteile hinweg verkauft, und F√ľrsten wie Wladimir von Kiew suchen sich aus dem Angebot der Weltreligionen jene aus, die ihnen f√ľr ihr Reich am passendsten scheint.
Valerie Hansen entwirft in ihrem grandiosen Buch das Panorama der Welt um das Jahr 1000 und erhellt eine Epoche, in der die Menschheitsgeschichte zur Globalgeschichte wird. Mit einem Mal erkennen wir eine Zäsur zwischen den Zeitaltern, wenn sich die Welt in atemberaubender Dynamik vernetzt und uns in all ihrer Fremdheit und Buntheit mitunter doch erstaunlich vertraut und gegenwärtig erscheint.
In dieser meisterhaften Beschreibung der Welt um das Jahr 1000 f√ľhrt Valerie Hansen ihre Leserinnen und Leser durch bl√ľhende afrikanische Reiche. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zu Lande entlang der Seidenstra√üe nach Europa und zur See an Bord von Schiffen, auf denen Menschen aus vielen V√∂lkern den Indischen Ozean befuhren. Sie erz√§hlt von Wikingern, die der Wolga bis nach Byzanz folgten ‚Äď aber auch den Nordatlantik √ľberquerten und Amerika entdeckten. So bietet dieses Werk mehr als nur ein Panorama des Welthandels im Mittelalter. Es ist zugleich eine grandiose Geschichte menschlicher Begegnungen, die durch Vignetten und Stimmen aus jedem Winkel eines bereits damals gut vernetzten Planeten ungemein lebendig wird.
Notre-Dame. Geschichte einer Kathedrale [Paris]. Gaehtgens, Thomas W. 128 S. 43 meist fb. Abb., 18 x 12 cm.Br. C.H. Beck Verlag, M√ľnchen 2020. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75048-9 C. H. Beck
Sie ist das Wahrzeichen von Paris, ein Teil der franz√∂sischen Identit√§t: die Kathedrale Notre-Dame. Der Grundstein des herausragenden Bauwerks der franz√∂sischen Fr√ľhgotik wurde im Jahr 1163 gelegt - die Fertigstellung dauerte fast 100 Jahre. Aber nicht nur als kunsthistorische Sehensw√ľrdigkeit, sondern auch als historisch bedeutsames Nationalmonument z√§hlt Notre-Dame zum Weltkulturerbe der Unesco und zieht jedes Jahr etwa 13 Millionen Touristen an
Thomas W. Gaehtgens erzählt im vorliegenden Band eindrucksvoll die Geschichte dieses wichtigen kulturellen, politischen und religiösen Erinnerungsortes, dessen Brand im Jahr 2019 weltweit große Betroffenheit auslöste.
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Die Alte Pinakothek M√ľnchen. Bayerische Staatsgem√§ldesammlungen. . Deutsch. 2020. 128 S. 27,4 x 19,8 cm. Br. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-47453-8 C. H. Beck
Die Alte Pinakothek geh√∂rt zu den sch√∂nsten und gr√∂√üten Gem√§ldegalerien der Welt. F√ľr diesen Band wurden √ľber 150 Meisterwerke ausgew√§hlt, sorgf√§ltig, teils auch in Ausschnitten, farbig abgebildet und sachkundig erl√§utert. Er gibt damit eine hervorragende √úbersicht √ľber die glanzvolle Sammlung und kann zugleich als informativer Begleiter f√ľr den Museumsbesucher dienen. Schon am Beginn der Galeriegeschichte steht ein Meisterwerk: die durch Herzog Wilhelm IV. von Bayern erworbene Alexanderschlacht von Albrecht Altdorfer aus dem Jahr 1529. Heute bildet die deutsche Malerei der Sp√§tgotik und der D√ľrer-Zeit den umfangreichsten und gehaltvollsten Sammlungsbestand der Alten Pinakothek. Unvergleichlich ist auch der Reichtum an fl√§mischer Malerei des 17. Jahrhunderts. In ihrem Zentrum steht die ber√ľhmte Rubens-Sammlung, deren Bilder nicht allein durch Sammelleidenschaft, sondern durch Auftr√§ge der Wittelsbachischen F√ľrsten in die Galerie kamen - ein in Deutschland einmaliger Vorgang. Mit √ľber 1200 Gem√§lden ist die Sammlung holl√§ndischer Malerei eine der umf√§nglichsten der Welt. Erlesen ist der Besitz altniederl√§ndischer Gem√§lde, von besonderem Rang der Bestand italienischer Arbeiten. Einen ausgezeichneten √úberblick vermittelt die spanische Abteilung, w√§hrend unter den franz√∂sischen Werken ungew√∂hnlich sch√∂ne Beispiele des 18. Jahrhunderts hervorragen. Fachkundige Texte erl√§utern die Sammlungsgeschichte, in der sich Genealogie und Kunstliebe der Wittelsbachischen Herrscher spiegeln. Historische und kunsthistorische Angaben informieren √ľber jedes der ausgew√§hlten Meisterwerke.
Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums. Lauster, Jörg. Deutsch. 2020. 734 S. 89 Abb., davon 25 in Farbe auf 16 Tafeln. 21,5 x 14,1 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-406-75497-5 C. H. Beck
J√∂rg Lauster ruft in seiner gro√üen Darstellung die Glanzpunkte christlicher Kultur in Erinnerung und √∂ffnet die Augen f√ľr die religi√∂se Dimension der abendl√§ndischen Kunst, Musik, Architektur und Literatur gerade auch da, wo sie nicht im Dienst einer kirchlichen Glaubensbotschaft steht. Dabei gelingt es ihm meisterhaft, entlang klug ausgew√§hlter Beispiele einen gro√üen erz√§hlerischen Bogen vom Urchristentum bis heute zu spannen.
Das Christentum hat seit der Antike nicht nur die K√ľnste, sondern auch das Zusammenleben, Wirtschaften und Herrschen vor allem in Europa zutiefst gepr√§gt und so die Welt immer mehr ¬ęverzaubert¬Ľ, bis jeder Winkel der Kultur ‚Äď und auch noch der Krieg ‚Äď christianisiert war. Mit der Aufkl√§rung setzte eine schrittweise Entzauberung ein, aber gerade mittels Kunst, Musik, Architektur und Literatur, die auch das Gef√ľhl ansprechen, hat sich das Christentum seit der Romantik verwandelt und pr√§gt die Kultur auch noch nach Nietzsches ber√ľhmtem Satz vom Tod Gottes. J√∂rg Lauster zeigt auf faszinierende Weise, wie wir gerade da, wo die Kunst nicht im Dienste einer Glaubensbotschaft steht, ihre religi√∂se Signatur erkennen k√∂nnen.
Dresden. Die zweite Zeit. Drawert, Kurt. Deutsch. 2020. 294 S. 15 Abb. 20,5 x 12,4 cm. Gb. EUR 22,00. ISBN: 978-3-406-75477-7 C. H. Beck
F√ľnfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber nach Dresden zur√ľck, wo die Mutter lebt, eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nur er wei√ü, dass es ihm fehlt. Die Sch√∂nheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verh√§ltnis zum Vater und den Br√ľdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach T√§tern und Opfern, in der gro√üen wie in der pers√∂nlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache daf√ľr, sind Themen und Motive in diesem dichten, autobiografischen Roman.
Mit Witz und Feingef√ľhl, mit einem Gesp√ľr f√ľr die einschneidenden Augenblicke und pr√§genden Konflikte im Familienleben, einem scharfen Blick f√ľr das Detail, mit bissig-analytischem Verstand, unvergesslichen Erinnerungsbildern und gro√üer Sprachkraft erz√§hlt Kurt Drawert von Verwerfungen und Sehnsucht, W√ľnschen und Br√ľchen im eigenen Leben und ihrer Verortung in dieser Stadt.
Albrecht D√ľrer. Schauerte, Thomas. Deutsch. 2020. 128 S. 16 Farb- und 39 Abb. 18,0 x 11,8 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75625-2 C. H. Beck
Albrecht D√ľrer (1471 - 1528) galt bereits zu Lebzeiten als gro√ües Universalgenie. Heute ist er einer der bekanntesten deutschen K√ľnstler √ľberhaupt, versiert wie kaum ein anderer in den verschiedensten Medien und Techniken, sei es Zeichnung, Malerei oder Druckgraphik. Werke wie der Feldhase, das christusgleiche Selbstbildnis oder seine drei Meisterstiche (darunter die einzigartige Melencolia) sind Ikonen der Kunstgeschichte und geh√∂ren zum kollektiven Bildged√§chtnis. Thomas Schauerte, einer der besten D√ľrer-Kenner, zeichnet in diesem Band das Leben dieses einflussreichen K√ľnstlers nach und f√ľhrt in sein bedeutendes Werk ein.
Zwischen Himmel und Elbe. Eine Hamburger Kulturgeschichte. B√ľrger, Jan. Deutsch. 2020. 384 S. 59 Abb., davon 12 in Farbe. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 24,00. ISBN: 978-3-406-75814-0 C. H. Beck
Hamburg, die Stadt an der Elbe, gewann nicht durch F√ľrsten oder den Klerus Bedeutung, sie wartet nicht mit Schl√∂ssern und Burgen auf. Die Hafenstadt wuchs allein durch den Handel und galt f√ľr Reisende und Auswanderer ein halbes Jahrtausend lang als Tor zur Welt.
Fr√ľher als andere deutsche St√§dte wurde Hamburg zum Schmelztiegel der Lebensformen und Kulturen. Dabei entstand die Metropole, wie wir sie heute kennen, √ľberwiegend in den vergangenen 150 Jahren. Dennoch begegnet uns in ihr vielerorts pl√∂tzlich die √§ltere Vergangenheit. Mit dem Liniennetz der U- und S-Bahnen als Orientierungshilfe erkundet Jan B√ľrger Hamburgs Stra√üen und Viertel und erz√§hlt die Geschichte ihrer vielf√§ltigen Kultur und derer, die sie schufen. Von Literatur und Theater, von Musik und Museen, von Gr√§bern und Gelehrten, vom Strich und vom Hafen, vom Hirschpark und von √Ėvelg√∂nne ‚Äď von Gotthold Ephraim Lessing, Carl Philipp Emanuel Bach, Aby Warburg, Anita R√©e und Hans Henny Jahnn bis hin zu Wolfgang Borchert, Brigitte Kronauer, den Beatles und der Elbphilharmonie. Eine Entdeckungsreise durch eine der aufregendsten deutschen St√§dte.
Spiel der Könige. Das Haus Plantagenet und der lange Kampf um Englands Thron. Jones, Dan. Übersetzt von Schlatterer, Heike. Deutsch. 2020. 686 S. 15 fb. Abb. und 7 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75581-1 C. H. Beck
Die m√§chtige, sagenumwobene Dynastie der Plantagenets herrschte vom Ende der normannischen K√∂nige √ľber die Zeit der Kreuzz√ľge und des Schwarzen Todes bis zum Beginn des Hundertj√§hrigen Krieges √ľber England und halb Frankreich. Der britische Historiker Dan Jones erz√§hlt mit sicherem Gesp√ľr f√ľr vielsagende Details und souver√§ner Kenntnis von Quellen und Forschung, wie die Spr√∂sslinge der Dynastie 300 Jahre lang um den Thron k√§mpften. Ein Meisterwerk, das uns besser verstehen l√§sst, warum sich ¬ęEnglands schrecklichste Dynastie¬Ľ von Richard L√∂wenherz bis zur Magna Carta so tief in die britische Identit√§t einschreiben konnte.
Klug, brutal und machtbewusst: Das Haus Plantagenet herrschte vom Ende der normannischen K√∂nige √ľber die Zeit der Kreuzz√ľge und des Schwarzen Todes bis zum Beginn des Hundertj√§hrigen Krieges √ľber England und halb Frankreich. Eleonore von Aquitanien, die ber√ľhmteste Frau des Mittelalters, war gleich zweimal K√∂nigin. Richard L√∂wenherz zog in den heiligen Krieg gegen Sultan Saladin. Unter seinem hinterh√§ltigen Bruder Johann Ohneland entstand die Magna Carta, die bis heute Teil der britischen Verfassung ist. Und unter Heinrich III. trat zum ersten Mal das englische Parlament zusammen. Der letzte K√∂nig der Hauptlinie der Dynastie, Richard II., war die Vorlage f√ľr Shakespeares gleichnamiges Drama, ein F√∂rderer der K√ľnste und ein politischer Versager. Spannend wie in einem guten Film und mit souver√§ner Kenntnis von Quellen und Forschung l√§sst Dan Jones eine Dynastie lebendig werden, die wie keine andere Stoff f√ľr Sagen, Legenden und Dramen geboten hat, deren Erbe aber bis heute h√∂chst real ist.
Karl V. Der Kaiser, dem die Welt zerbrach. Schilling, Heinz. Deutsch. 2020. 457 S. 3 Karten und 40 Abb. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-74899-8 C. H. Beck
Karl V. ist der m√§chtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnm√§chtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die gro√üe Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedem√ľtigt aus der Welt zur√ľckzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.
Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und f√ľhrt ihn wieder zur√ľck in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-√ľberseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl sp√ľrt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner untersch√§tzten musischen Seite. Es r√§umt Karl einen fairen Platz in den Religionsk√§mpfen der Zeit ein und portr√§tiert ihn als zutiefst religi√∂sen Menschen - hierin Luther ebenb√ľrtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser w√§hrend seiner Herrschaft nur selten aus dem Milit√§rlager, weil er sich dynastischen und religi√∂sen Zielen verpflichtet f√ľhlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.
Leben mit den Göttern. MacGregor, Neil. Übersetzt von Wirthensohn, Andreas; Übersetzt von Zettel, Annabel. Deutsch. 2020. 542 S. 245 meist fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-406-75919-2 C. H. Beck
Ein 40.000 Jahre alter Löwenmann aus Elfenbein, eine goldene Qibla aus dem 16. Jahrhundert, ein Kreuz aus Lampedusa - mit unnachahmlicher Eleganz bringt Neil MacGregor all diese Objekte zum Sprechen. Sein Buch nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Götter und Religionen.
Von der Arktis bis Indien, von Mexiko bis Japan, vom antiken Rom bis zum Afrika der Gegenwart erz√§hlt dieses Buch, wie religi√∂se √úberzeugungen das Leben von Gemeinschaften, das Verh√§ltnis zwischen dem Einzelnen und dem Staat und unser Bild von uns selbst pr√§gen. Gleichwohl ist Leben mit den G√∂ttern keine Geschichte der Religion und auch kein Pl√§doyer zugunsten des Glaubens. Es handelt von den Geschichten, die unserem Leben Gestalt geben, und von den unterschiedlichen Weisen, wie Gesellschaften ihren Platz in der Welt imaginieren. Indem es in die Geschichte schaut und rund um den Globus, indem es Objekte, Orte, menschliches Handeln befragt, versucht es zu verstehen, was geteilte Glaubens√ľberzeugungen f√ľr das √∂ffentliche Leben in einer Gemeinschaft oder einer Nation bedeuten, wie sie die Beziehungen zwischen dem Einzelnen und dem Staat formen und wie sie uns helfen, zu verstehen, wer wir sind. Denn mit der Entscheidung, wie wir mit unseren G√∂ttern leben wollen, entscheiden wir auch, wie wir miteinander leben.
Das Maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Bossong, Georg. Deutsch. 2020. 128 S. 7 Abb. und 2 Karten. 18,0 x 11,8 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75607-8 C. H. Beck
Seit dem 8. Jahrhundert war der Islam f√ľr rund 900 Jahre auf der Iberischen Halbinsel pr√§sent. In dieser Zeit kam es zu einem einzigartigen Miteinander von Muslimen, Christen und Juden und einer Bl√ľte von Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Kunst.
Georg Bossong beschreibt anschaulich die wechselvolle Geschichte des Maurischen Spanien mit ihrem Glanz, aber auch mit ihren Konflikten, die schlie√ülich zur Vertreibung von Juden und Muslimen f√ľhrten.
Von Rom bis an die Ränder der Welt. Geschichte in ihrer Landschaft. Esch, Arnold. Deutsch. 2020. 399 S. 20 Abb. und 3 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75854-6 C. H. Beck
Arnold Esch f√ľhrt in diesem Buch nicht nur durch das ihm besonders vertraute Italien, sondern bis an die ¬ęR√§nder der Welt¬Ľ. Er folgt, vom 20. Jahrhundert bis weit in die Antike zur√ľck, den faszinierenden Spuren von Pilgern, Kaufleuten und Gelehrten quer durch Europa bis nach Jerusalem, an die K√ľsten Afrikas und in die Weiten der Mongolei. Ob r√∂mischer Soldat, Abgesandter des franz√∂sischen K√∂nigs, Abla√ükollektor oder Verbannter auf einer Atlantikinsel ‚Äď die Stimmen, die hier aus den unterschiedlichsten Quellen zu Wort kommen, sind √§u√üerst vielf√§ltig und lebendig. Meisterhaft vermittelt der Autor auf seinen 20 Erkundungen die Geschichte vergangener Welten ‚Äď eine Einladung zu einer Lesereise durch g√§nzlich verschiedene historische Landschaften.
Durch Arnold Esch kundig angeleitet, folgt der Leser im Fr√ľhling 212 n. Chr. einem r√∂mischen Inschriften-Ausmei√üler entlang der Meilensteine auf der Stra√üe von Augsburg nach Salzburg, √ľberquert im Jahr 1129 mit dem Bischof von L√ľttich die Alpen, reitet 1253 mit einem Abgesandten des franz√∂sischen K√∂nigs 7000 km von der Krim bis in die Mongolei, begleitet 1470 einen Abla√ükollektor auf seiner von √Ąrgernissen und √úberf√§llen gepr√§gten Reise durch Deutschland und die Niederlande, erh√§lt praktische Reisetips eines Gelehrten aus dem 18. Jahrhundert und f√§hrt schlie√ülich 1992, sieben Monate nach Ende der Sowjetunion, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. So versammelt dieses kenntnisreich wie unterhaltsam geschriebene Buch √§u√üerst vielf√§ltige Reiseberichte, die einen stimmungsvollen Eindruck von fr√ľheren Zeiten vermitteln und zu eigenen Erkundungen einladen.
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