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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Geschichte der Kunst in 12 Bänden. Von der Antike bis zur Gegenwart. 2019. 1550 S. 660 Abb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-406-90250-5 C. H. Beck
Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. Roeck, Bernd. 2019. 1306 S. 115 z. T. fb. Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-74119-7 C. H. Beck
Die Renaissance war eine Revolution, die erst Europa und dann die ganze Welt f√ľr immer ver√§nderte. In seinem grandios erz√§hlten Buch entfaltet der Historiker Bernd Roeck ein beeindruckendes Panorama dieser glanzvollen Zeit mit ihren vielf√§ltigen Schaupl√§tzen: von der Politik √ľber die Religion bis zu den K√ľnsten und der Philosophie. Zugleich erkl√§rt er im Horizont der Globalgeschichte, wieso es ausgerechnet in Europa zu dieser einzigartigen Verdichtung von weltbewegenden Ideen und historischen Umw√§lzungen, von spektakul√§ren Entdeckungen und k√ľnstlerischen Meisterleistungen kommen konnte. Mit 115 teils farbigen Abbildungen. Einmalige Sonderausgabe.
Der Koran f√ľr Kinder und Erwachsene. Der arabische Korantext folgt der uthmanischen Rezension in der Ausgabe von Medina in Saudi-Arabien, die vom Verlag des Heiligen Koran in Medina ver√∂ffentlicht wird. Kaddor, Lamya; M√ľller, Rabeya. Illustriert von Schlamminger, Karl. 2019. Dtsch.; Arabisch. 240 S. 21 fb. Abb. 24 x 15 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-406-74232-3 C. H. Beck
Dieser erste ¬ęKoran f√ľr Kinder und Erwachsene¬Ľ zeigt, dass die Lehren und Erz√§hlungen des Korans f√ľr jedermann gut verst√§ndlich sind. Durch die thematische Anordnung der Verse, die klare und verst√§ndliche √úbersetzung sowie knappe Erl√§uterungen bietet er einen einzigartigen Schl√ľssel, um das heilige Buch der Muslime kennenzulernen.
Was sagt der Koran zur Erschaffung der Welt? Welche Rolle spielen Frauen im Koran? Wie wird das Verh√§ltnis zu Nicht-Muslimen beschrieben? Welche Bedeutung haben Mose und Abraham, Maria und Jesus? Man muss den besonderen Aufbau des Korans schon genau kennen, um solche Fragen zu beantworten. Das bew√§hrte Standardwerk von Lamya Kaddor und Rabeya M√ľller ist dagegen nach zentralen Themen gegliedert. Nicht nur Kinder haben so die M√∂glichkeit, sich selbst√§ndig mit dem Koran zu befassen und seine wesentlichen Aussagen zu verstehen.
Die Macht der Schönheit. Kulturgeschichte Italiens. Reinhardt, Volker. 2019. 651 S. 160 z. T. fb. Abb. und 5 Karten. 24 x 16 cm. Gb. EUR 38,00. ISBN: 978-3-406-74105-0 C. H. Beck
Aus dem jahrhundertelangen Wettstreit von St√§dten, F√ľrsten und P√§psten um die vollkommensten Kunstwerke entstand in Italien eine beispiellose Vielfalt und Innovationskraft. Volker Reinhardt blickt auf tausend Jahre italienischer Kulturgeschichte und l√§sst verstehen, was die unverkennbare "Italianit√†" und die unwiderstehliche Anziehungskraft so vieler eigenwilliger K√ľnstler und Werke ausmacht.
Das Erbe der Antike, arabische Einfl√ľsse auf Sizilien, byzantinische Pr√§gungen in Venedig, deutsche, spanische und franz√∂sische Kaiser und K√∂nige: Italien wurde ebenso stark von au√üen gepr√§gt wie durch seine innere Vielfalt. Volker Reinhardt zeigt in dieser souver√§nen Summe seiner jahrzehntelangen Besch√§ftigung mit Italien, wie sich seit dem 11. Jahrhundert aus all diesen Faktoren eine Kultur entwickelte, die von Italienern und Nicht-Italienern als "italienisch" verstanden wird. Er l√§sst mit leichter Hand Bilder, Bauwerke und G√§rten, Dichtungen, Opern und Filme, Staatstheoretiker und Naturforscher, Kulturen der K√ľche und des Designs lebendig werden und verfolgt von hier aus lange Entwicklungslinien: von den sizilianischen Baronen bis zur Mafia, von der Renaissance zum Risorgimento, von der Volksn√§he Boccaccios bis zu den einfachen Leuten bei Fellini. Die italienische Kultur ist aus Krisen und Katastrophen erwachsen. Zu ihrer DNA geh√∂rt eine optimistische Lebenskraft, ja Lebensfreude. Das Buch l√§dt dazu ein, dieser Kraft auf den Grund zu gehen - und sich selbst von der Macht der Sch√∂nheit bezaubern zu lassen. Mit √ľber 100 teils farbigen Abbildungen.
Vincent van Gogh. Beck¬īsche Reihe (2310). Schneede, Uwe M. 2019. 128 S. 19 Abb. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-73650-6 C. H. Beck
Mehr denn je gilt der Maler Vincent van Gogh (1853‚Äď1890) als entscheidender Neuerer der Fr√ľhen Moderne. Dieser Band schildert den dramatischen Lebensweg und exzentrischen Werdegang des fr√ľhvollendeten K√ľnstlers, erl√§utert die gesellschaftlichen Bedingungen und k√ľnstlerischen Voraussetzungen seiner Bilderfindungen, untersucht die best√ľrzenden Neuerungen seiner Bildsprache ‚Äď und erschlie√üt damit die Grundlagen der modernen Malerei.
Byzantinische Geschichte. 324-1453. Ostrogorsky, Georg. 2019. 569 S. 8 meist fb. Karten. 21 x 12 cm. Gb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-406-39759-2 C. H. Beck
Die byzantinische Geschichte ist zun√§chst nur ein neues Zeitalter der r√∂mischen Geschichte. Doch setzt schon bald ein Tranformationsproze√ü ein, der vom alten Imperium Romanum zur Entwicklung eines eigenen byzantinischen Staatswesens f√ľhrt. Strukturelemente und Triebkr√§fte dieser Ver√§nderung sind die Verwaltung des Kaiserreichs, die griechische Kultur und der christliche Glaube. Durch ihr Zusammenwirken entsteht eine neue Hochkultur, die mehr als tausend Jahre w√§hrt und allen zeitgleichen kulturellen Hervorbringungen des Westens bis zum Hochmittelalter √ľberlegen bleibt. Allerdings geht mit dieser hohen Zeit geistiger und k√ľnstlerischer Bl√ľte ein Verfall der imperialen Macht einher. Immer wieder wird der byzantinische Staat milit√§risch herausgefordert. Die Angreifer sind Perser und Awaren, Araber und Bulgaren; doch w√§hrend in diesen Kriegen territoriale Verluste hingenommen werden m√ľssen, bleibt die Stadt Byzanz selbst unbezwingbar. Erst am 13. April des Jahres 1204 wird sie von einer Koalition aus Kreuzfahrern und Venezianern erobert. Die kostbarsten Sch√§tze werden teilweise in barbarischer Weise vernichtet, teils eine Beute der Eroberer; so bleibt die Verw√ľstung des bedeutendsten Kulturzentrums der damals bekannten Welt, das seit den Tagen Konstantins des Gro√üen gegen kriegerische Bedrohungen aus dem Osten hatte verteidigt werden k√∂nnen, imperialistischen Kr√§ften des Westens vorbehalten. Auf die nun anschlie√üende Epoche der Lateinischen Herrschaft folgt eine kurze Phase der Restauration des byzantinischen Kaiserreichs. Ihr Protagonist ist Michael III., der im Defensivkampf gegen den abendl√§ndischen Eroberungsdrang Sieger bleibt; doch auch er vermag trotz aller Bem√ľhungen die einmal verlorenen Gebiete nicht mehr zur√ľckgewinnen. Seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts zeichnet sich eine neue kriegerische Gef√§hrdung des byzantinischen Reststaates ab: Die Osmanen beherrschen ganz Kleinasien, greifen auf europ√§ischen Boden √ľber und unterwerfen in der Folgezeit Serben und Bulgaren; auch die christlichen Heere, die sich ihnen entgegenstellen, werden vernichtet. Im Jahre 1453 erobert Mehmet II. Byzanz und besiegelt damit das Ende des byzantinischen Reiches.
Die gro√üen Modedesignerinnen. Von Coco Chanel bis Miuccia Prada. Sch√ľtte, Stefanie. 2019. 192 S. 28 Abb. 19 x 12 cm. Br. EUR 16,95. ISBN: 978-3-406-73713-8 C. H. Beck
Von Coco Chanel bis Miuccia Prada, von Madeleine Vionnet bis Stella McCartney ‚Äď in diesem Band werden die wichtigsten Modedesignerinnen vorgestellt, ihr Leben erz√§hlt, ihr Schaffen erl√§utert. Dabei unternimmt der Leser einen so spannenden wie am√ľsanten Streifzug durch die j√ľngere Kleidergeschichte und trifft auch auf andere exzentrische Schl√ľsselfiguren wie die K√ľnstlerin Sonia Delaunay, die einstige Vogue-Queen Diana Vreeland oder den Korsettmacher Mr. Pearl.
Die fr√ľhen Christen. Von den Anf√§ngen bis Konstantin. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. Leppin, Hartmut. 2019. 512 S. 21 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-72510-4 C. H. Beck
Die fr√ľhen Christen bildeten keineswegs eine homogene Gruppe, geschweige denn eine Kirche. Von ihrem Wirken in der Welt, aber auch von den Irritationen, die sie bei Zeitgenossen ausl√∂sten, handelt dieses Buch. Es soll zugleich die modernen Leser irritieren: Die antiken Christen sind durch eine lebendige Erinnerung und durch ein gemeinsames textliches Erbe ‚Äď die Bibel ‚Äď eng mit der heutigen Welt verbunden, selbst f√ľr diejenigen, die dem christlichen Glauben fernstehen. Allenthalben sto√üen wir auf Kirchengeb√§ude, christliche Feiertage rhythmisieren unsere Zeit, weite Teile der Kunst sind durch christliche Motive gepr√§gt, selbst noch in der Persiflage. Doch die sichtbare N√§he kann eine scheinbare sein.
Vieles an den fr√ľhen Christen ist uns fremd und weit entfernt von dem, was heute als Christentum gilt. Dieser doppelten Irritation ‚Äď aus der Sicht der Heutigen und der antiken Zeitgenossen ‚Äď geht der Autor des vorliegenden Buches nach und l√§sst uns die Fremdheit eines nur scheinbar vertrauten Christentums erkennen. Zugleich fragt er danach, wie eine kleine, sozial schwache Gruppe aus der Peripherie sich ausbreiten konnte und welchen Herausforderungen ihre Angeh√∂rigen sich gegen√ľbersahen.
So legt er auch keine lineare Geschichte vom Urchristentum zur Gro√ükirche vor. Es wird vielmehr deutlich, dass die Geschichte der Christen keiner zwingenden inneren Logik folgt und auch nicht durch h√∂here Kr√§fte bestimmt scheint. Stattdessen lassen zahlreiche Beispiele erkennen, wie sich fr√ľhe Christen in bestimmten Situationen um Probleml√∂sungen bem√ľhten und unterschiedliche Wege diskutierten ‚Äď von denen sich manche aber nie durchsetzten. Was wir erkennen, ist mithin auch keine folgerichtige Entwicklung, sondern eine tastende, gleichsam experimentelle Bewegung, die sich oft hinter sp√§teren Dogmen und Konzilsbeschl√ľssen verbirgt.
Einstein in Berlin. 1914-1933. Goenner, Hubert. 2019. 368 S. 14 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-71049-0 C. H. Beck
Hubert Goenner zeichnet hier das Berliner Leben Einsteins nach, erz√§hlt von dessen vielf√§ltigen Kontakten und Verflechtungen mit K√ľnstlern, Intellektuellen und Wissenschaftlern, berichtet aber auch davon, wie Einstein von seinen Berliner Zeitgenossen eingesch√§tzt wurde. Ein biographisch-kritisches Doppelportrait √ľber einen der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts und die Metropole der ‚ÄěGoldenen Zwanziger‚Äú.
Einstein und Berlin ‚Äď den ber√ľhmten Wissenschaftler und die Stadt verbindet mehr, als man gemeinhin denkt. W√§hrend das quirlig-eigensinnige Berlin, die neue ‚ÄěHochburg der Moderne‚Äú, K√ľnstler und Intellektuelle, Forscher, Politiker und Industrielle anzieht, wirkt der eigenwillige Einstein zusehends wie ein Magnet auf die Allgemeinheit und auf die gr√∂√üten K√∂pfe seiner Zeit.
1919 begann Einsteins einzigartiger Aufstieg zum weithin bekannten Weltb√ľrger, w√§hrend Berlin an kultureller Attraktivit√§t und weltpolitischer Ausstrahlung London, Paris und New York ebenb√ľrtig war, ja diese sogar zu √ľberholen schien. Zwar wurde weder Berlin von Einstein gepr√§gt, noch h√§tte Einstein jemals den Satz ‚ÄěIch bin ein Berliner‚Äú gesagt. Doch selbst nach seinen Erfahrungen mit dem sich ank√ľndigenden Terrorregime der Nazis f√ľhlte sich Einstein Berlin, seinen Einrichtungen und einigen seiner Bewohner verbunden.
Von Daguerre bis Gursky. Beck`sche Reihe (2727). Kemp, Wolfgang. Geschichte der Fotografie. 2019. 128 S. 40 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73614-8 C. H. Beck
Wolfgang Kemp erz√§hlt souver√§n und kenntnisreich die Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute. Dabei steht die Fotografie als k√ľnstlerisches Medium im Vordergrund. So erh√§lt der Leser u. a. Einblick in die gro√üenWerke von LouisDaguerre und Felix Nadar, August Sander und Albert Renger-Patzsch, Henri Cartier-Bresson und Irving Penn sowie schlie√ülich Jeff Wall,Thomas Demand und Andreas Gursky.
Kloster, Stadt und Umland. Wirtschaftliche, memoriale und personelle Verflechtungen der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg (975-1326). Kaufner, Dominik Alexander. 2019. 450 S. 11 Abb. 25 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-406-10787-0 C. H. Beck
Die pr√§gende Rolle, die geistliche Einrichtungen f√ľr die Entwicklung der st√§dtischen Gesellschaft und Wirtschaft spielten, wird heute allgemein anerkannt. Die Formulierung ‚ÄöKloster, Stadt und Umland‚Äė tr√§gt der Tatsache Rechnung, dass das Kloster St. Emmeram zwar in der Stadt verankert war, aber auch mit dem Umland der Stadt in wechselseitiger Beziehung stand. Die von mir angestrebte Untersuchung m√∂chte zeigen, dass das Kloster in hohem Ma√üe in die Stadt und deren regionales Umfeld integriert war und dass seine Stellung im Gef√ľge der st√§dtischen Gesellschaft darauf beruhte, dass urbane Gruppen, insbesondere Angeh√∂rige der urbanen Eliten, auf unterschiedlichste Weise mit dem Kloster verbunden waren. Ausgangspunkt meiner Untersuchung stellt die um die Jahrtausendwende zu beobachtende Neupositionierung des Klosters als Reaktion auf eine zunehmende K√∂nigsferne dar. Au√üerdem ergab sich mit der Losl√∂sung vom Hochstift Regensburg im Jahre 975 auch im Verh√§ltnis zum Regensburger Bischof eine ganz grundlegende Ver√§nderung. Der Untersuchungszeitraum endet mit der Exemtion des Klosters im Jahre 1326, durch die das Streben der M√∂nche nach mehr Selbstst√§ndigkeit zun√§chst einmal zu einem Abschluss kam. Der Streit um die Selbstst√§ndigkeit des Klosters hatte sich seit der Jahrtausendwende wie ein roter Faden durch die Geschichte des Klosters gezogen.
Die Abtei St. Emmeram er√∂ffnet dabei die Perspektive eines Benediktinerklosters, das schon fr√ľh, lange vor den Bettelorden, in einer sich allm√§hlich emanzipierenden Stadt als sozialer Akteur auftrat. Dieses prominente Fallbeispiel ist daher in besonderer Weise geeignet, grunds√§tzliche Aussagen √ľber das Zusammenwirken st√§dtischer Kl√∂ster mit ihrem urbanen Umfeld zu treffen ‚Äď nicht zuletzt, weil die wechselseitigen Beziehungen im Gegensatz zu den Mendikanten bis zu den Anf√§ngen von Stadt und Kloster zur√ľckverfolgt werden k√∂nnen.
Grundlegende Fragestellungen drehen sich vor allem um das ‚ÄöWer?‚Äė und ‚ÄöWie?‚Äė: Welche Personengruppen standen in Beziehung zum Kloster und traten gleichsam in die L√ľcke, die das Nachlassen der k√∂niglichen Aufmerksamkeit hinterlassen hatte? Wie gestaltete sich dieses Verh√§ltnis zwischen dem Kloster und den mit dem Kloster verbundenen Kreisen? Die Auswertung der Quellen macht deutlich, dass dabei Gruppenbeziehungen sowohl innerhalb als auch au√üerhalb des Klosters eine gro√üe Rolle spielten. Dieses Beziehungsgeflecht bestimmte in hohem Ma√üe, wer zum Kreis der vom Kloster Beg√ľnstigten z√§hlte und wer zu dessen ‚ÄöFreunden‚Äė/‚Äöamici‚Äė gerechnet wurde. Es illustriert die wirtschaftlichen, memorialen und personellen Beziehungen des Klosters zur Stadt und zur B√ľrgerschaft und zeigt dadurch zugleich ganz deutlich, dass Repr√§sentationsbed√ľrfnis, Fr√∂mmigkeit, Sorge um das Seelenheil und wirtschaftliche Aspekte ganz eng, wenn nicht untrennbar, miteinander verwoben waren.
Otto Dix. Beck¬īsche Reihe (2522). Schneede, Uwe M. 2019. 128 S. 40 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73223-2 C. H. Beck
Otto Dix (1891 - 1969) ist einer der gro√üen deutschen K√ľnstler des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem durch sein eindringliches Werk zum Ersten Weltkrieg und die schonungslosen Portr√§ts. Als skeptischer, unnachsichtiger Beobachter mit Hang zur grotesken √úberzeichnung begleitete er seine Zeit.
Uwe M. Schneede verfolgt in diesem konzisen √úberblick die Ver√§nderungen der Themen und der Stile von der Weimarer Republik √ľber die innere Emigration bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und gelangt schlie√ülich zu einer Neueinsch√§tzung der Arbeiten aus Dix, zweiter Lebensh√§lfte. Mit ca. 40 Abbildungen, davon 16 in Farbe.
Einf√ľhrung in die Klassische Arch√§ologie. C. H. Beck Studium. Hoff, Ralf von den. 2019. 280 S. 45 Abb. 22 x 14 cm. Br. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-72728-3 C. H. Beck
Diese moderne Einf√ľhrung in die Klassische Arch√§ologie bietet einen kompakten √úberblick √ľber das Fach und seine Arbeitsmethoden. So werden der geographische und zeitliche Rahmen dieser altertumswissenschaftlichen Disziplin skizziert und die typischen Gattungen erl√§utert, die in ihrem Zentrum stehen. Den Schwerpunkt der Darstellung aber bildet die Vermittlung der Methoden arch√§ologischen Arbeitens an konkreten Fallbeispielen.
Studierende lernen, erkenntnisleitende Fragestellungen zu arch√§ologischen Funden und Befunden zu entwickeln. Sie werden vertraut gemacht mit dem Verh√§ltnis von Schriftquellen und materiellen Zeugnissen und erwerben Kenntnisse, wie man arch√§ologische Objekte chronologisch verortet, sie formal analysiert, typologisch einordnet und kontextualisiert. Das zeitgem√§√üe Studienbuch widmet sich zudem der Vermittlung von Basiswissen √ľber Ikonographie und Ikonologie, ferner √ľber Diskursanalyse und Rezeptionsanalyse arch√§ologischer Objekte. In allen Teilen der Einf√ľhrung wird Wert auf die fachlich korrekte Begrifflichkeit gelegt, die konsequent klar und verst√§ndlich erkl√§rt wird.
Die Königin. Elisabeth I. und der Kampf um England. Kielinger, Thomas. 2019. 375 S. 38 Abb. 1 Stammbaum. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-73237-9 C. H. Beck
"Ich wei√ü, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, daf√ľr aber Herz und Mark eines K√∂nigs, noch dazu eines K√∂nigs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begr√ľndet. Sie war die m√§chtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europ√§ischen B√ľhne nicht selten mit den Waffen einer Frau gek√§mpft. Thomas Kielinger erz√§hlt das dramatische Leben der gro√üen Tudor-K√∂nigin mit Verve und historischer Tiefensch√§rfe.
Schon fr√ľh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu m√ľssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen Herrscherh√§usern spielte sie √ľber Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte K√∂nigin aller Engl√§nder sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg √ľber die Armada machte England unangreifbar und n√§hrte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfz√ľngig, von taktischer Klugheit und gro√üem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre gr√∂√üte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers gl√§nzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag gepr√§gt hat.
Max Ernst. und die Geburt des Surrealismus. Spies, Werner. 2019. 224 S. 47 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-73521-9 C. H. Beck
Nach Max Ernsts R√ľckkehr aus dem Ersten Weltkrieg entstanden mehrere "vorsurrealistische" Bilder, in denen sich der K√ľnstler einer neuen Form des Ausdrucks bediente: der Collage. Diese Gruppe von Werken, die zwischen 1918 und 1923 entstanden, markiert nicht nur die Schwelle zur surrealistischen Bildwelt - ohne sie h√§tte es, wie Andr√© Breton r√ľckblickend bemerkte, √ľberhaupt keine surrealistische Malerei gegeben.
Die Stimmung dieser Arbeiten unterscheidet sich von allem, was damals in den anderen Ateliers dominierte - sei es Kubismus, Futurismus, Expressionismus oder Neoklassizismus. Statt "retour √† l¬īordre" als Reaktion auf die Kriegserfahrungen geht es in Max Ernsts Collagen um das Gegenteil: Zerst√ľckelung, Schneiden, Ausl√∂schen, √úbermalen. Im vorliegenden Buch unterzieht Werner Spies diese singul√§ren Werke einer genauen Untersuchung, Bestimmung und Kontextualisierung. Neben den eigenen Erinnerungen und Beobachtungen als enger Vertrauter von Max Ernst zieht er dazu Briefe, Fotos und Vergleichswerke aus dem OEuvre des K√ľnstlers heran; dar√ľber hinaus viele wichtige Quellen aus der Literatur- und Geistesgeschichte (darunter Bez√ľge zu Beckett, Kafka, Joyce, Freud, E.T.A. Hoffmann, Proust, Eluard, Bu√Īuel, Picasso, Duchamp). So entsteht ein faszinierender Einblick in eine entscheidende Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung, aus der als neue, gro√üe Kunstrichtung der Surrealismus hervorging. Mit ca. 48 Abbildungen.
Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. Rexroth, Frank. Fröhliche Scholastik. 2019. 505 S. 8 fb. Abb. und 6 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-72521-0 C. H. Beck
Im mittelalterlichen Europa ereignete sich eine Revolution, die bis heute unser Leben bestimmt: Gelehrte befreiten sich von den Glaubensgewissheiten der Vergangenheit und gingen ihren eigenen Fragen nach. Frank Rexroth lässt in seinem Buch so anschaulich und quellennah wie nie zuvor das Leben der mittelalterlichen Gelehrten, ihre neuartigen Schulen, ihre Emotionen, Ideen und Entdeckungen lebendig werden und zeigt, wie schließlich das entstand, was wir heute Wissenschaft nennen.
Als Peter Abaelard im 12. Jahrhundert den Vorrang der Vernunft in allen Fragen verk√ľndete (und noch dazu ein Verh√§ltnis mit seiner Sch√ľlerin Heloise begann), war das ein Skandal. Doch er war nicht der Einzige, der eigensinnig sein Wissen selbst erforschen und sein Leben dem neuen Projekt des ¬ęscholastischen¬Ľ Wissens verschreiben wollte. Frank Rexroth erz√§hlt, wie sich Sch√ľler zu neuen Gruppen und Schulen zusammenfanden, beobachtet ihre Treue zum Lehrer, ihre Rangstreitigkeiten und ihre lebenslangen Bindungen. Er zeigt auf faszinierende Weise, wie Hand in Hand mit der neuen Lebensweise intellektuelle Ver√§nderungen vor sich gingen, die bis heute fortwirken: Gelehrtes Wissen f√§cherte sich in unterschiedliche Disziplinen auf, es musste strengen Wahrheitsanspr√ľchen gen√ľgen ‚Äď und sollte auch noch n√ľtzlich sein. Am Ende dieser epochalen Wende europ√§ischer Intellektualit√§t steht die Geburt der Universit√§t.
Der Weg zum Homo sapiens. Beck¬īsche Reihe (2059). Schrenk, Friedemann. Die Fr√ľhzeit des Menschen. 2019. 128 S. 21 Abb., Karten. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73600-1 C. H. Beck
Afrika war die Wiege der Vor- und Urmenschen. Daher steht dieser Kontinent im Zentrum der Wissenschaft von den fossilen Menschen, der Pal√§oanthropologie. Wo und wie Pal√§oanthropologen arbeiten, welche Erkenntnisse sie bislang gewonnen haben und welche neuen Fragen sich aus den Resultaten ihrer Forschung f√ľr den modernen Menschen ergeben, wird in dem vorliegenden Band verst√§ndlich und spannend geschildert.
F√ľr die sechste Auflage wurde "Die Fr√ľhzeit des Menschen" vollst√§ndig neu bearbeitet
2000 bis 500 v. Chr. Beck¬īsche Reihe (2185). Welwei, Karl-Wilhelm. Die griechische Fr√ľhzeit. 2019. 128 S. 14 Abb., 2 Karten und 1 Zeittafel. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-73652-0 C. H. Beck
Karl-Wilhelm Welwei bietet eine anregende Einf√ľhrung in die Fr√ľhgeschichte der √§ltesten europ√§ischen Hochkultur. Entstehung, Sch√∂nheit und Macht der minoischen und mykenischen Welt, die Neuformung Griechenlands w√§hrend der ¬ęDunklen Jahrhunderte¬Ľ, die Zeit Homers, die Anf√§nge der Stadtstaaten, der Aufbau ihrer Gesellschaften und ihrer politischen Organe, ihre Wirtschaftsweise und Kultur, aber auch ihre innen- und au√üenpolitischen Krisen bis zur ersten Konfrontation mit dem persischen Gro√üreich werden in diesem Band beschrieben und verst√§ndlich erkl√§rt.
Urheberrecht. Hertin, Paul W.; Wagner, Sandra. 2019. 330 S. 22 x 14 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-406-72090-1 C. H. Beck
Die Wirklichkeit des K√ľnstlers. Texte zur Malerei. Rothko, Mark. Hrsg.: Rothko, Christopher; Vorwort von Schneemann, Peter J.; √úbersetzer Quatmann, Christian. 2019. 239 S. 9 fb. Abb. 22 x 14 cm. Br. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-73790-9 C. H. Beck
Mark Rothko (1903 - 1970) ist einer der beliebtesten K√ľnstler des 20. Jahrhunderts, vor allem bekannt als Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus. Die faszinierende R√§tselhaftigkeit seiner Bilder wurde dadurch bef√∂rdert, dass der K√ľnstler selbst zu Lebzeiten nur selten √∂ffentlich Stellung zu seinem Werk bezog.
So war es eine kleine Sensation, als viele Jahre nach Rothkos Tod ein bislang unbekanntes Manuskript entdeckt wurde. Bei dem au√üergew√∂hnlichen Schriftst√ľck mit dem Originaltitel ¬ęThe Artist¬īs Reality¬Ľ, das wohl um 1940/41 entstand, handelt es sich um Rothkos Kunstphilosophie. Der Text spiegelt die Auseinandersetzung des Malers mit zentralen Themen der Kunst und bietet einen interessanten Einblick in die Weltsicht des bildenden K√ľnstlers. Reproduktionen der Originalseiten sowie eine Auswahl wichtiger Werke aus der Entstehungszeit des Manuskripts illustrieren den Band.
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