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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Naef, Silvia: Bilder und Bilderverbot im Islam. Vom Koran bis zum Karikaturenstreit. Übers. v. Seiler, Christiane. 2007. 160 S., 18 Abb. 20,30 x 12,10 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-44816-4 C. H. Beck
Gibt es wirklich ein Bilderverbot im Islam?
Silvia Naef beschreibt erstmals umfassend die Haltung des Islams zu Bildern. Sie stellt im Zusammenhang damit die wichtigsten Epochen der islamischen Kunstgeschichte vor und erlĂ€utert, was die Bilderflut der Moderne fĂŒr den Islam bedeutet. Ein „Muß“ fĂŒr alle, die den Islam und die islamische Kultur besser verstehen wollen.
Die Sprengung der Buddha-Statuen in Afghanistan durch die Taliban und der weltweite erbitterte Streit um die dĂ€nischen Mohammed-Karikaturen haben gezeigt, daß die Frage der Bilder im Islam „Sprengkraft“ im wahrsten Sinne des Wortes enthĂ€lt. Die Verbreitung von Ornamenten und Kalligraphien in Moscheen oder Koran-Ausgaben zeugen von einer bilderlosen Religion. Aber gibt es ein islamisches Bilderverbot? Silvia Naef faßt zusammen, was der Koran und andere islamische Quellen ĂŒber Bilder sagen und welchen Stellenwert Bilder, Ornamente und Kalligraphien in unterschiedlichen Zeiten und RĂ€umen im Islam hatten. DarĂŒber hinaus zeigt sie, wie die moderne Kunst in islamischen LĂ€ndern und die Theologie auf die Bilderflut durch Werbung, politische Propaganda und Filme reagieren. Das Ergebnis des eindrucksvollen Überblicks ist ĂŒberraschend: Es gibt kein generelles islamisches Bilderverbot. Kunst und populĂ€re Kultur im Islam sind vielmehr reich an bildlichen Darstellungen – und selbst Mohammed-Portraits sind verbreitet.
Silvia Naef , Islamwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin, lehrt als Professorin fĂŒr Kulturgeschichte der arabischen Welt an der UniversitĂ€t Genf. Sie ist eine herausragende Kennerin moderner Kunst islamischer LĂ€nder und Expertin fĂŒr Kalligraphie.
Claussen, Johann H: Die 101 wichtigsten Fragen - Christentum. 2., durchgesehene Auflage 2006. 150 S., mit 12 Abbildungen - 19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1676) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54094-3 C. H. Beck
Wie ist die Bibel entstanden? Warum mußte Jesus sterben? Warum ist die Einheit der Kirchen kein erstrebenswertes Ziel? Macht der christliche Glaube glĂŒcklich? Wie wirkt ein Gebet? Gibt es Gott? Diese und andere Fragen beantwortet Johann Hinrich Claussen knapp, kenntnisreich und fĂŒr jeden verstĂ€ndlich. Das Buch enthĂ€lt ganz einfache Fragen, die teilweise gar nicht so leicht zu beantworten sind, aber auch schwierige Fragen mit ĂŒberraschend einfachen Antworten.
Maaß, Michael: Das antike Delphi. 2007. 128 S., 25 Abb., Zeichn., Kartenskizzen 18,00 x 11,80 cm. (Beck'scheReihe 2431) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53631-1 C. H. Beck
Das antike Delphi ist einer der berĂŒhmtesten Orte des Altertums. Michael Maaß beschreibt die religions- und geistesgeschichtlichen HintergrĂŒnde des delphischen Orakels, erlĂ€utert die Anlage des Heiligtums, erklĂ€rt die Wandlungen, die es im Laufe der Geschichte erfahren hat, und zeigt die archĂ€ologischen Besonderheiten der zahlreichen erhaltenen Bauwerke, die noch heute Jahr fĂŒr Jahr Abertausende von Besuchern beeindrucken.
Michael Maaß ist Professor fĂŒr Klassische ArchĂ€ologie und Oberkonservator an der Antikensammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.
Hofmann, Werner: Degas und sein Jahrhundert. 2007. Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-406-56497-0 C. H. Beck
In seinem neuen Buch gibt Werner Hofmann einen umfassenden Überblick ĂŒber das wegweisende Werk des Malers, Graphikers und Photographen Edgar Degas. Der mit ĂŒber 200 Abbildungen großzĂŒgig illustrierte Band fĂŒhrt durch die Bildwelten des Malers, die mit ihren formalen Innovationen, ihrem Realismus und ihrer Erschließung der Tag- und Nachtseiten der modernen Gesellschaft weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts vorausdeuten. Dabei gelingen Hofmann selbst bei den bekanntesten Bildern ĂŒberraschende neue Einsichten. Edgar Degas (1834 – 1917) nahm zwar an den Gruppenausstellungen der Impressionisten regelmĂ€ĂŸig teil, ging jedoch von Beginn an seine eigenen Wege. Dem harmonischen Wirklichkeitssinn seiner Malerkollegen setzte er seine spannungsreichen Bilder des gesellschaftlichen Lebens entgegen. Er deckte die BrĂŒchigkeit der bĂŒrgerlichen Welt und ihrer menschlichen Beziehungen auf und begab sich in die Randzonen der Gesellschaft, wo vor allem die Frauengestalten seinen kĂŒnstlerischen Blick auf sich zogen, die BĂŒglerinnen und Modistinnen, die TĂ€nzerinnen und die Prostituierten. Degas zeigt sie bei der Arbeit und allein, stellt ihre geschmĂŒckten, verbrauchten, vermarkteten und nur gelegentlich befreiten Körper dar. Der menschlichen Isolation und den Entfremdungen, denen er nachspĂŒrt, entsprechen die formalen Experimente, in denen er das feste GefĂŒge des zentralperspektivisch geordneten Raums aufbricht.
Degas’ bĂŒrgerliche Biographie lĂ€ĂŸt Werner Hofmann immer wieder in seine pointierten, scharfsichtigen Analysen einfließen. Gleichzeitig verortet er Degas’ kĂŒnstlerischen Weg innerhalb der großen Tendenzen des 19. Jahrhunderts. David, Ingres, Delacroix, Courbet und die Werke der Impressionisten gehören dabei zu den wichtigsten Bezugspunkten der vergleichenden Betrachtungen. Auf diese Weise werden Traditionslinien, aber vor allem die Eigenart und die innovative Kraft von Degas’ Kunst augenfĂ€llig. Sie öffnet als Gegenstimme zu CĂ©zanne einen anderen Weg ins 20. Jahrhundert.
Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als GrĂŒndungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts und war bis 1990 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Sarnowsky, JĂŒrgen: Der Deutsche Orden. 2007. (Beck'sche Reihe 2428) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53628-1 C. H. Beck
Der wĂ€hrend des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land gegrĂŒndete Deutsche Orden spielt durch das Ordensland Preußen eine herausragende Rolle in der deutschen Geschichte. JĂŒrgen Sarnowsky erzĂ€hlt die faszinierende Geschichte des Ritterordens von den AnfĂ€ngen bis heute und beschreibt dabei nicht nur seine politische Rolle, sondern auch seine SpiritualitĂ€t sowie seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die weit ĂŒber Deutschland hinausweisen.
JĂŒrgen Sarnowsky ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und u. a. Vorstandsmitglied des Hansischen Geschichtsvereins und Mitglied der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens.
Netz, Reviel /Noel, William: Der Kodex des Archimedes. Das berĂŒhmteste Palimpsest der Welt wird entschlĂŒsselt. Übers. v.Filk, Thomas. 2007. 320 S., 65 Abb. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56336-2 C. H. Beck
Die Entzifferung einer verschollen geglaubten Handschrift stellt unser wissenschaftliches Weltbild auf den Kopf. Ein packender Wissenschaftskrimi, der den legendÀren Mathematiker Archimedes in einem völlig neuen Licht zeigt.
UnlĂ€ngst wurden in einem Gebetbuch fĂŒr Mönche aus dem 13. Jahrhundert verloren geglaubte Texte und Zeichnungen des antiken Mathematikers Archimedes entdeckt. Die verborgenen Handschriften, die von Wissenschaftlern nun allmĂ€hlich wiederhergestellt und lesbar gemacht werden, zeigen, daß Archimedes vor 2200 Jahren Überlegungen anstellte, die seiner Zeit und selbst einem Isaac Newton weit voraus waren. Archimedes hat den Wert der Zahl ∏ entdeckt, eine Theorie der Gravitation aufgestellt und die Wahrscheinlichkeitsrechnung vorweggenommen.
Alles, was wir ĂŒber Archimedes wissen, den viele fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Mathematiker aller Zeiten halten, geht auf drei Handschriften zurĂŒck, von denen zwei verschollen sind. Die dritte ist dieses Palimpsest – der ursprĂŒngliche Text wurde abgeschabt, das Buch zerpflĂŒckt und das Pergament sodann neu beschrieben. William Noel, der Kurator des Museums, das den Kodex des Archimedes aufbewahrt, und Reviel Netz, ein Wissenschaftshistoriker, erzĂ€hlen die fesselnde Geschichte der Entdeckung und Entzifferung des unschĂ€tzbar wertvollen Textes und erklĂ€ren, warum er so bedeutend ist. Ihr Ergebnis lautet: Die Geschichte der Wissenschaft und der Mathematik muß neu geschrieben werden.
Reviel Netz ist Professor fĂŒr antike Wissenschaft an der amerikanischen Stanford University. Er bereitet eine kommentierte Neuausgabe der Schriften von Archimedes vor. Sein Koautor William Noel ist Handschriftenkurator des Walters Art Museum in Baltimore, wo der Kodex des Archimedes aufbewahrt wird. Noel leitet das Archimedes-Projekt, das die alte Handschrift mit Hilfe neuester Technologie entziffert.
KĂŒster, Hansjörg: Die Elbe. 2007. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-406-56209-9 C. H. Beck
Die Elbe – Landschaft und Geschichte
Die Elbe ist beides – Natur wie Kultur. Hansjörg KĂŒster, renommierter Ökologe und Autor vielbewunderter BĂŒcher ĂŒber die Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa und die Ostsee , erzĂ€hlt in diesem reich bebilderten Buch von der Elbe als einem Produkt vieler natĂŒrlicher Faktoren und zahlreicher VerĂ€nderungen, die vom Menschen ausgingen. Dabei ist nicht nur an StĂ€dte und Baudenkmale zu denken, sondern auch an Schleusen, VerĂ€nderungen von FlußlĂ€ufen, HĂ€fen und MĂŒhlwehre.
„Elbe“, so lehren uns die Sprachwissenschaftler, bedeutet einfach „Fluß“. Als kleiner Bach kommt sie aus dem höchsten Mittelgebirge Mitteleuropas, dem nahe der Mitte des Kontinents gelegenen Riesengebirge. Der Bach schwillt rasch an und verlĂ€ĂŸt das Gebirge schon als ein Fluß. Um von Böhmen nach Sachsen zu gelangen, durchbricht er seltsame Gebirgsformationen, die immer wieder die KĂŒnstler inspirierten. In der Elbe spiegeln sich bekannte Burgen und StĂ€dte, der Schreckenstein und die Bastei, Dresden, Meißen und Wittenberg. Es gibt berĂŒhmte Parklandschaften an ihren Ufern, in Sachsen ebenso wie bei Wörlitz und Dessau. Unterhalb von Magdeburg fand die Elbe im Lauf der Jahrtausende sehr verschiedene FlußverlĂ€ufe. Nachdem sie schließlich Hamburg, das „Tor zur Welt“, passiert hat, geht sie im wahrsten Sinne des Wortes fließend in die Nordsee ĂŒber – wo genau, lĂ€ĂŸt sich kaum sagen.
Die Elbe hat wichtige NebenflĂŒsse, die ebenfalls vorgestellt werden, besonders die Moldau mit Prag, die Eger, die Saale mit der Unstrut, die Havel mit der Spree. Zum Elbraum gehört auch Berlin – ohne eine Verbindung zur Elbe hĂ€tte diese Stadt ihren raschen neuzeitlichen Aufschwung nicht nehmen können.
Hansjörg KĂŒster ist Professor fĂŒr Pflanzenökologie am Institut fĂŒr Geobotanik der UniversitĂ€t Hannover.
Hartmann, Elke: Frauen in der Antike. 2007. (Beck'sche Reihe 1735) Pb EUR 12,95 ISBN: 978-3-406-54755-3 C. H. Beck
Elke Hartmann bietet einen lebendigen Überblick ĂŒber die Geschichte der Frauen in mehr als eintausend Jahren griechischer und römischer Geschichte. Sie beschreibt zum einen, wie die Zeitgenossen ĂŒber die Stellung der Frau dachten, zum anderen, wo die Frauen real ihren Platz in Haus, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion, Philosophie, aber auch in der Politik fanden, und schließlich, welche AktivitĂ€ten und Erfahrungen von Frauen in diesen ZusammenhĂ€ngen vorstellbar sind. Die informative Mischung aus anschaulichen Einzelbeispielen und zusammenhĂ€ngenden weiblichen Lebenswelten in den jeweiligen Epochen machen den besonderen Reiz dieses Buches aus.
Deckers, Johannes: Die frĂŒhchristliche und byzantinische Kunst. (Beck'sche Reihe 2553) Pb. C.H. Beck, MĂŒnchen 2007 EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56293-8 C. H. Beck
Dieser Band schildert die Geschichte der Kunst von der Einweihung Konstantinopels im Jahr 330 bis zum Ende des Byzantinischen Reiches 1453. Im gesamten Mittelmeerraum entwickelte die christliche Kunst bis zum 8. Jahrhundert Formen der Bildkunst und Architektur, die fĂŒr die weitere europĂ€ische Kunstgeschichte MaßstĂ€be setzten. In den folgenden Jahrhunderten ging die byzantinische Kunst zwar andere Wege als die westeuropĂ€ische, strahlte aber weit ĂŒber die Grenzen des Byzantinischen Reiches hinaus. Johannes Deckers fĂŒhrt in die faszinierende Epoche auf sachkundige und anschauliche Weise ein.
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Schneider, Helmuth: Geschichte der antiken Technik. 2007. 128 S., 18 Abb. 18,00 x 11,80 cm. (Beck'sche Reihe2432) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53632-8 C. H. Beck
Helmuth Schneider erhellt die UrsprĂŒnge der antiken Technik in Ägypten und dem Alten Orient und beschreibt technische Entwicklungen in Griechenland und Rom in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Handwerk, Bau- und Transportwesen, Infrastruktur, Kommunikation, Mechanik, Zeitmessung sowie im MilitĂ€rwesen. Den Abschluß bildet ein Kapitel ĂŒber die technologische Fachliteratur der Antike.
Helmuth Schneider lehrt als Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Kassel.
Schieber, Martin: Geschichte NĂŒrnbergs. 2007. 192 S., 62 Abb. dav. 33 fb. 4 StadtplĂ€ne. Gb. EUR 16,90 ISBN: 978-3-406-56465-9 C. H. Beck
Jetzt in neuer Ausstattung
„Trefflich verstehen es Martin Schieber und seine Mitautoren, fĂŒr ihr Buch sprechende Bilder auszuwĂ€hlen! Trefflich aber auch der Text 
 sozialhistorisch und politisch engagiert, Anekdoten nicht abgeneigt, doch ausgewogen und kompakt – Chapeau!" Rolf-Bernhard Essig, SĂŒddeutsche Zeitung
Der ausgezeichnet geschriebene Band erzĂ€hlt die Geschichte der Stadt von den frĂŒhesten AnfĂ€ngen bis zur Gegenwart. Zahlreiche, klug ausgewĂ€hlte Abbildungen vermitteln einen sinnlichen Eindruck, wo die reine Beschreibung nicht ausreichen kann, um Weg- und Wendemarken in NĂŒrnbergs Vergangenheit zu veranschaulichen. So entsteht ein komplexes, facettenreiches Bild, in dem Schönheit, historische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der frĂ€nkischen Metropole nicht zu kurz kommen, aber auch die langen Schatten der NS-Vergangenheit nicht retuschiert werden.
Martin Schieber und seine Mitautoren Martina Mittenhuber , Alexander Schmidt und Bernd Windsheimer befassen sich als Historiker seit vielen Jahren mit der Geschichte NĂŒrnbergs.
Seling, Helmut: Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868 - Band 3: Meister, Marken, Beschauzeichen. 2007. Gb EUR 248,00 ISBN: 978-3-406-56312-6 C. H. Beck
Grundlegend neu – Helmut Selings Standardwerk
Über Jahrhunderte hinweg war Augsburg eines der wichtigsten internationalen Zentren der Goldschmiedekunst. Dieser Band verzeichnet auf der Grundlage der neuesten Forschungen die Goldschmiedemeister, die zwischen 1529 und 1868 tĂ€tig waren, bildet ihre Meistermarken ab und fĂŒhrt ihre Werke auf. Museen, Sammler und KunsthĂ€ndler erhalten damit ein neues Grundlagenwerk, das fĂŒr die Erschließung ihrer SchĂ€tze unentbehrlich ist.
Der vorliegende Band fĂŒhrt Band III von Helmut Selings 1980 erschienenem Werk Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529–1868, das Supplement von 1994 und eine große FĂŒlle neuer Funde und Forschungsergebnisse zusammen. Durch neue technische Verfahren können die Marken der Goldschmiede und Beschaumeister prĂ€ziser als je zuvor wiedergegeben werden. Dadurch werden eine verlĂ€ĂŸlichere Zuschreibung der Werke zu Meistern und eine genauere Datierung derselben ermöglicht. Selings neuer Band fĂŒhrt alle bekannten Goldschmiede und Beschaumeister mit ihren Marken auf. Die Werkverzeichnisse der einzelnen Goldschmiede wurden grundlegend ĂŒberarbeitet. DarĂŒber hinaus finden sich in dem Band die Personen, die mit den Goldschmieden zusammenarbeiteten. Mit diesem Buch bringt Seling seine jahrzehntelangen Forschungen zu einem beeindruckenden Abschluß.
Helmut Seling , Dr. phil., geb. 1921, studierte Kunstgeschichte und ArchĂ€ologie. Schon frĂŒh wandte er sich der Erforschung der deutschen Goldschmiedekunst zu. Er gehört heute zur kleinen Gruppe international anerkannter Experten fĂŒr Goldschmiedearbeiten.
Klinger, Jörg: Die Hethiter. 2007. (Beck'sche Reihe 2425) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53625-0 C. H. Beck
Jörg Klinger bietet eine kompakte Darstellung der Geschichte eines der bedeutendsten Völker Vorderasiens. Er erlĂ€utert die UrsprĂŒnge hethitischer Sprache und Kultur, beschreibt den Aufstieg der Hethiter im 2. Jahrtausend v. Chr. unter ihren Herrschern Hattusili I. und Mursili I. und bietet einen Überblick ĂŒber den Verlauf der hethitischen Geschichte. Dabei werden die WesenszĂŒge hethitischer Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft sowie des Rechts und der Religion ebenso erhellt wie das Nachleben der Hethiter und die kulturellen KontinuitĂ€ten.
Jörg Klinger lehrt als Professor fĂŒr Altorientalistik an der Freien UniversitĂ€t Berlin.
Barnett, Vivian E: Kandinsky. Werkverzeichnis der Zeichnungen Bd. 2: SkizzenbĂŒcher. 2007. 400 S. 29,20 x 26,50cm. Gb EUR 298,00 ISBN: 978-3-406-55939-6 C. H. Beck
Kandinskys SkizzenbĂŒcher erlauben einen ungewöhnlich intimen Einblick in seine Arbeit und seine kĂŒnstlerische Vorstellungswelt. In diesem Band werden sie erstmals in ihrer Gesamtheit prĂ€sentiert, von einer der besten Kandinsky-Kennerinnen unserer Zeit. Zum ersten Mal werden auch Kandinskys Notizen aus den SkizzenbĂŒchern veröffentlicht. Das großzĂŒgig illustrierte, kommentierte Verzeichnis ist ein unentbehrliches Standardwerk fĂŒr Sammler, Museen, Wissenschaftler und Kunstliebhaber.
Insgesamt achtunddreißig SkizzenbĂŒcher hat Wassily Kandinsky (1866 – 1944) in einem Zeitraum von ĂŒber fĂŒnfzig Jahren gefĂŒllt. Sie enthalten Studien zu seinen ÖlgemĂ€lden und Aquarellen, Kopien von fremden Bildern, Skizzen zu Sujets, die ihn auf seinen ausgedehnten Reisen beschĂ€ftigten. Da die SkizzenbĂŒcher zu Lebzeiten des KĂŒnstlers niemals der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht wurden, hat Kandinsky in ihnen, anders als bei seinen anderen Arbeiten, keinerlei Selbstzensur geĂŒbt. Sie erlauben daher einen Blick hinter die Kulissen und lassen uns die Arbeit des KĂŒnstlers in ungewohnter Nahsicht verfolgen.
Der reich ausgestattete Band erschließt die SkizzenbĂŒcher auf dem neusten Stand der Forschung. Er prĂ€sentiert sie in rund 1000 zum Teil farbigen Abbildungen und verzeichnet detailliert technische Angaben, Provenienz und Aufbewahrungsort, Ausstellungsgeschichte und einschlĂ€gige Literatur. In aufschlußreichen Kommentaren werden die Ikonographie, die Chronologie der Zeichnungen und die BezĂŒge innerhalb von Kandinskys ƒuvre erlĂ€utert. Der Band, mit dem das Gesamtverzeichnis von Kandinskys Werk bei C.H.Beck zu seinem Abschluß gelangt, gewĂ€hrt so einen neuen Zugang zu dem Werk des Malers, der die Kunst des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprĂ€gt hat.
Vivian Endicott Barnett war viele Jahre lang Kuratorin am Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Sie ist international durch zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Kandinskys Werk hervorgetreten.
Klassiker der Kunstgeschichte. Band 1: Von Winckelmann bis Warburg. 2007. (Beck'sche Reihe 1782) 224 S. 10 Abb. Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-54802-4 C. H. Beck
Von Johann Joachim Winckelmann, dem BegrĂŒnder der modernen Kunstgeschichte, ĂŒber Jacob Burckhardt, Aby Warburg und Erwin Panofsky bis zu den großen Kunsthistorikern der Nachkriegszeit stellen die BĂ€nde Leben, Werk und Wirkung der einflußreichsten Kunsthistoriker vor. Ausgewiesene Kenner geben mit diesen Portraits gleichzeitig eine vorzĂŒgliche EinfĂŒhrung in die Geschichte und die wichtigsten Konzepte der Kunstgeschichtsschreibung.
Ulrich Pfisterer ist Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen.
Klassiker der Kunstgeschichte. Bd 2: Pfisterer, Ulrich: Von Panofsky bis Greenberg. 2007. (Beck'sche Reihe 1783) 224 S., 10 Abb., Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-54819-2 C. H. Beck
Von Johann Joachim Winckelmann, dem BegrĂŒnder der modernen Kunstgeschichte, ĂŒber Jacob Burckhardt, Aby Warburg und Erwin Panofsky bis zu den großen Kunsthistorikern der Nachkriegszeit stellen die BĂ€nde Leben, Werk und Wirkung der einflußreichsten Kunsthistoriker vor. Ausgewiesene Kenner geben mit diesen Portraits gleichzeitig eine vorzĂŒgliche EinfĂŒhrung in die Geschichte und die wichtigsten Konzepte der Kunstgeschichtsschreibung.
Ulrich Pfisterer ist Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen.
Schulze, Hagen: Kleine deutsche Geschichte. Mit Bildern aus dem Deutschen Historischen Museum. 5., 114.-120. Tausend. 2007. 282 S., 123 Abb., dav. 61 fb. 22,30 x 14,50 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56130-6 C. H. Beck
Der Klassiker – jetzt in erweiterter und aktualisierter Neuauflage
„Eine deutsche Geschichte, wie sie das Publikum lange nicht hatte: knapp, temperamentvoll, modern und gut bebildert.“ Michael Jeismann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von den AnfĂ€ngen im römischen Germanien bis zum vereinigten Deutschland und seinen Problemen – Hagen Schulze erzĂ€hlt die deutsche Geschichte prĂ€gnant, anschaulich, mit dem Blick auf das Wesentliche. Mehr als ein illustrierendes Beiwerk sind die zahlreichen Abbildungen des Bandes, die den Leser gleichsam zur historischen Betrachtung einladen. Das erfolgreiche Buch liegt jetzt in einer aktualisierten Neuausgabe vor, die bis an die Schwelle der Gegenwart fĂŒhrt.
Hagen Schulz e ist o. Professor fĂŒr Neuere Deutsche und EuropĂ€ische Geschichte an der Freien UniversitĂ€t Berlin und war Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London.
MĂ€rtl, Claudia: Die 101 wichtigsten Fragen - Mittelalter. 2., durchgesehene Auflage 2006. 159 S., mit 20 Abbildungen -19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1685) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54102-5 C. H. Beck
Wie finster war das Mittelalter? Wie entstand das Rittertum? Wie wurde man Kaiser? Wie stellte man sich das Jenseits vor? Was ist der Investiturstreit? Wie alt wurden die Menschen im Mittelalter? Wie kann man die mittelalterliche Musik heute noch auffĂŒhren? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die MediĂ€vistin Claudia MĂ€rtl kenntnisreich und fĂŒr jedermann verstĂ€ndlich.
LeGoff, Jacques: Das Mittelalter fĂŒr Kinder. 2007. 112 S., zahlr. Abb., Gb EUR 14,90 ISBN: 978-3-406-56439-0 C. H. Beck
Die wunderbare Welt des Mittelalters – fĂŒr Kinder erklĂ€rt von Jacques Le Goff
Der große Historiker Jacques Le Goff fĂŒhrt in diesem Buch Kinder und Jugendliche in die wunderbare Welt des Mittel- alters ein. Er beantwortet ihre Fragen zu Rittern und Kreuzfahrern, Heiligen und UnglĂ€ubigen, zu den MĂ€chtigen und den Armen der Epoche. Durch den Text und die begleitenden Abbildungen erfahren Kinder, wie man im Mittelalter lebte, woran man glaubte und worauf man hoffte, und sie begegnen den berĂŒhmten Gestalten, den wirklichen wie den fiktiven, die das Zeitalter bevölkerten.
Was tat ein Ritter den ganzen Tag, und was genau passierte bei einem Turnier? Wer baute die großen Kathedralen und was kostete das? Wie wurde man im Mittelalter König und wie ein guter Christ? Einer der besten Kenner des Mittelalters beantwortet diese und zahlreiche andere Fragen so fachkundig wie unterhaltsam. Jacques Le Goff erzĂ€hlt von den mĂ€chtigsten Figuren der Epoche, den Kaisern, Königen und PĂ€psten, von Bauern und StĂ€dtern und von den Gestalten, die das tĂ€gliche Leben der Menschen beherrschten –Maria, Christus und den Heiligen. Le Goffs breites Panorama umfaßt auch das Reich der Fabel mit seinen Zauberern, Drachen und Feen, und König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde treten selbstverstĂ€ndlich ebenfalls auf. So legt Le Goff ein Buch vor, das die Neugier stillt und die Epoche mit ihren vielen Facetten lebendig werden lĂ€ĂŸt.
Jacques Le Goff ist einer der angesehensten und meistgelesenen Historiker unserer Zeit. Er wurde unter anderem mit dem Historikerpreis der Stadt MĂŒnster und dem Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet.
Zapperi, Roberto: Römische Spuren. Goethe und sein Italien. Übers. v. Walter, Ingeborg. 2007. 175 S., 15 Abb. 20,30 x 12,10 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56295-2 C. H. Beck
Roberto Zapperis neues Buch beschĂ€ftigt sich mit den vielfĂ€ltigen Spuren, die Italien und insbesondere Rom im Leben Goethes hinterlassen haben. Es beleuchtet die frĂŒhen PrĂ€gungen durch das Italienische im Haushalt in Frankfurt, Goethes Teilhabe am römischen Volksleben in Rom sowie die Spuren römischer Erfahrungen im „Wilhelm Meister“ und in der Kunstauffassung des Dichters. Mit kriminalistischem SpĂŒrsinn fĂŒgt Roberto Zapperi seine Erkenntnisse so zusammen, daß deutlich wird, was die Erfahrung italienischer Kultur fĂŒr Goethe bedeutete.
Noch bis vor kurzem glaubte man, daß Goethe wĂ€hrend seines langen Aufenthalts in Rom fast ausschließlich im Kreise seiner deutschen Freunde lebte und am Leben der Stadt nur ganz am Rande teilnahm. Roberto Zapperi geht gleich zu Beginn seiner „Spurensuche“ der Frage nach, wie gut Goethe Italienisch konnte, und verbindet sie mit der anderen Frage nach den Beziehungen des Dichters zu seinem Vater, der seine eigene „Italienreise“ auf Italienisch geschrieben hatte. So fĂŒhrt er uns in die Kindheit des Dichters zurĂŒck und zu den ersten BerĂŒhrungen des kleinen Johann Wolfgang mit Italien. Doch geht es hier auch um die geheimen Spuren, die Goethes römische Erfahrungen in Wilhelm Meisters Lehrjahre und in seiner Auffassung von der antiken Kunst hinterlassen haben. Die beiden letzten Kapitel befassen sich mit den RĂŒckwirkungen seines kindlich unbeschwerten Lebens in der ewigen Stadt auf die Romreisen Herders und der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar, die Goethes „ganz andere Existenz“ auf ihre Weise nachzuahmen suchte. Zapperis neues Buch vertieft unsere Kenntnis von Goethes Aufenthalt in Rom und zeichnet ein prĂ€zises und anschauliches Bild von dieser entscheidenden Erfahrung im Leben des Dichters.
Roberto Zapperi lebt als Privatgelehrter in Rom. Er war 1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 2001 Warburg-Professor in Hamburg.
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