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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Reudenbach, Bruno: Die Kunst des Mittelalters von 800 bis 1200. 2008. (Beck'sche Reihe 2554) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56934-0 C. H. Beck
Zwischen 800 und 1200 entfaltete sich die europĂ€ische Kunst vornehmlich im Kirchenbau und der Skulptur, in der Buchmalerei und in kostbaren KultgerĂ€ten. Zumeist von Geistlichen oder Herrschern in Auftrag gegeben, diente sie vor allem der Religion und der HerrscherreprĂ€sentation. Bruno Reudenbach fĂŒhrt den Leser sachkundig in die Formen und Gattungen der Epoche ein, macht ihn mit den Hauptakteuren – den KĂŒnstlern und Auftraggebern – bekannt und stellt SchlĂŒsselwerke der Zeit vor. Zudem gibt er einen Überblick ĂŒber die großen Themen, die in der Kunst der Epoche verhandelt wurden.
Stickler, Timo: Die Hunnen. 2008. 128 S., 13 Abb. und Karten 18 x 11 cm. (Beck'sche Reihe 2433) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53633-6 C. H. Beck
Das Nibelungenlied hat den Hunnen einen festen Platz in unserem kulturellen GedĂ€chtnis gesichert. Doch auch jenseits aller Legenden erweisen sich die Hunnen im 4. und 5. Jahrhundert als geschichtsmĂ€chtige Kraft der Volkerauswanderungszeit: Unter ihrem König Attila entwickelten sich ihre Reiterscharen selbst fĂŒr das Imperium Romanum zu einem gefĂ€hrlichen Gegner. Erst als die Hunnen im Jahre 451 in einer wahren Völkerschlacht von einem Koalitionsheer aus Römern, Westgoten, Burgunden, Franken und vielen weiteren StĂ€mmen bezwungen werden konnten, ließ die von ihnen ausgehenden Bedrohung nach.
Otto, Eckart: Das antike Jerusalem. ArchÀologie und Geschichte. 2008. (Beck'sche Reihe 2418) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-56881-5 C. H. Beck
Dieser Band bietet einen kompetenten Überblick ĂŒber Geschichte und ArchĂ€ologie des antiken Jerusalem. Er informiert anhand zahlreicher PlĂ€ne und Skizzen ĂŒber historische Topographie und GrĂŒndungsgeschichte, ferner ĂŒber die Geschichte Jerusalems in davidischer und salomonischer Zeit, die Krise in assyrischer Zeit, den Untergang im Sturm der Babylonier, den Wiederaufbau, die Epoche bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels sowie ĂŒber Jerusalem in byzantinischer Zeit und in den Tagen der Kreuzfahrer.
Dreher, Martin: Das antike Sizilien. 2008. (Beck'sche Reihe 2437) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53637-9 C. H. Beck
Martin Dreher erzĂ€hlt die Geschichte der bedeutendsten Insel des Mittelmeers – Siziliens – und beschreibt den Zusammenhang von politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geistigen Entwicklungen im Laufe der Jahrhunderte und ihrer Reflexe in der ArchĂ€ologie. Die Darstellung umfaßt die Historie und den kĂŒnstlerischen Reichtum Siziliens von den bronzezeitlichen AnfĂ€ngen bis zum Ende der byzantinischen Herrschaft im 9. Jahrhundert n.Chr.
SchĂŒtte, Stefanie: Die großen Modedesignerinnen. Von Coco Chanel bis Miuccia Prada. 2., aktualis. Aufl. 2007. 192 S., 30 Abb. 19 x 12,4 cm. (Beck'sche Reihe 1577) Pb EUR 12,95 ISBN: 978-3-406-54784-3 C. H. Beck
Gianlorenzo Bernini (1598 – 1680) hat Rom geprĂ€gt wie kein anderer KĂŒnstler. Im Laufe seines langen Lebens diente er nicht weniger als acht PĂ€psten, und zwar nicht nur als Architekt, sondern vor allem auch als Bildhauer. Arne Karsten entwirft in seinem Buch ein komplexes EpochengemĂ€lde und fĂŒhrt den Leser, von der Beschreibung eines zugleich höchst individuellen und exemplarischen Lebensweges ausgehend, zu einem tieferen VerstĂ€ndnis der Lebensbedingungen im barocken Rom.
Gianlorenzo Bernini ist heute vor allem als großer Architekt und Bildhauer des römischen Barock bekannt. Zu seinen architektonischen Hauptwerken gehören neben zahlreichen PalĂ€sten und Kirchen der Petersdom und der Petersplatz, fĂŒr den er die Kolonnaden entwarf, die den Platz umschließen. Zu seinen berĂŒhmtesten Skulpturen zĂ€hlen die Figurengruppe Apoll und Daphne, die Ekstase der Heiligen Theresa sowie der David. DarĂŒber hinaus war Bernini ein sehr gefragter PortrĂ€tist, der von den berĂŒhmtesten seiner Zeitgenossen MarmorbĂŒsten fertigte. Doch damit ist die Bandbreite der kĂŒnstlerischen TĂ€tigkeit dieses Universalgenies, das als Michelangelo seines Jahrhunderts bezeichnet wurde, keineswegs erschöpft: auch als Maler, Karikaturist und Dekorateur, als Autor und Theaterregisseur beeindruckte er die Zeitgenossen. Um die ProduktivitĂ€t Berninis, vor allem aber den gesellschaftlichen Erfolg dieses HofkĂŒnstlers zu verstehen, leuchtet Arne Karsten dessen soziales und politisches Umfeld aus. Zeit seines Lebens verstand es Bernini virtuos, mit seinen nicht selten exzentrischen pĂ€pstlichen und adligen Auftraggebern umzugehen. Zugleich jedoch war der KĂŒnstler alles andere als ein farbloser Karrierist; auch von seinen WutausbrĂŒchen, Intrigen und Exzessen weiß der Autor anschaulich zu erzĂ€hlen.
Die Neue Pinakothek MĂŒnchen. Französische Ausgabe. Bearb. v. Lenz, Christian. 4., ĂŒberarb. u. erw. Aufl. 2007. 136 S., 170 fb. Abb. 27,4 x 19,8 cm. (Museen d. Welt ) Pb EUR 18,90 ISBN: 3-406-56727-4 C. H. Beck
Die Neue Pinakothek MĂŒnchen. Italienische Ausgabe. Bearb. v. Lenz, Christian. 4., ĂŒberarb. u. erw. Aufl. 2007. 136 S., 170 fb. Abb. 27,4 x 19,8 cm. (Museen d. Welt ) Pb EUR 18,90 ISBN: 3-406-56728-2 C. H. Beck
Karsten, Arne: Bernini. Der Schöpfer des barocken Rom. 2007. (Beck'sche Reihe 1778) Pb EUR 14,95 ISBN: 3-406-54784-2 C. H. Beck
Gianlorenzo Bernini (1598 – 1680) hat Rom geprĂ€gt wie kein anderer KĂŒnstler. Im Laufe seines langen Lebens diente er nicht weniger als acht PĂ€psten, und zwar nicht nur als Architekt, sondern vor allem auch als Bildhauer. Arne Karsten entwirft in seinem Buch ein komplexes EpochengemĂ€lde und fĂŒhrt den Leser, von der Beschreibung eines zugleich höchst individuellen und exemplarischen Lebensweges ausgehend, zu einem tieferen VerstĂ€ndnis der Lebensbedingungen im barocken Rom. Gianlorenzo Bernini ist heute vor allem als großer Architekt und Bildhauer des römischen Barock bekannt. Zu seinen architektonischen Hauptwerken gehören neben zahlreichen PalĂ€sten und Kirchen der Petersdom und der Petersplatz, fĂŒr den er die Kolonnaden entwarf, die den Platz umschließen. Zu seinen berĂŒhmtesten Skulpturen zĂ€hlen die Figurengruppe Apoll und Daphne, die Ekstase der Heiligen Theresa sowie der David. DarĂŒber hinaus war Bernini ein sehr gefragter PortrĂ€tist, der von den berĂŒhmtesten seiner Zeitgenossen MarmorbĂŒsten fertigte. Doch damit ist die Bandbreite der kĂŒnstlerischen TĂ€tigkeit dieses Universalgenies, das als Michelangelo seines Jahrhunderts bezeichnet wurde, keineswegs erschöpft: auch als Maler, Karikaturist und Dekorateur, als Autor und Theaterregisseur beeindruckte er die Zeitgenossen. Um die ProduktivitĂ€t Berninis, vor allem aber den gesellschaftlichen Erfolg dieses HofkĂŒnstlers zu verstehen, leuchtet Arne Karsten dessen soziales und politisches Umfeld aus. Zeit seines Lebens verstand es Bernini virtuos, mit seinen nicht selten exzentrischen pĂ€pstlichen und adligen Auftraggebern umzugehen. Zugleich jedoch war der KĂŒnstler alles andere als ein farbloser Karrierist; auch von seinen WutausbrĂŒchen, Intrigen und Exzessen weiß der Autor anschaulich zu erzĂ€hlen.
DrÀger, Olaf: Erlangen 2: Antikensammlung der Friedrich-Alexander-UniversitÀt. Das Werk ist Teil der Reihe: (Corpus Vasorum Antiquorum; Band 84). Gb EUR 98,00 ISBN: 3-406-56481-X C. H. Beck
WĂŒnsche, Raimund: The Munich Masterpieces of Greek and Roman Sculpture. 2007. 224 S., 171 meist fb. Abb., Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56508-3 C. H. Beck
Konservieren oder Restaurieren. Restaurierung griechischer Vasen von der Antike bis heute. Hrsg.: Bentz, Martin /KĂ€stner, Ursula. 2007. Gb EUR in Vorbereitung ISBN: 3-406-56482-8 C. H. Beck
Rebenich, Stefan: Die 101 wichtigsten Fragen - Antike. 2006. 160 S., mit 12 Abbildungen und 2 Karten 19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1689) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54105-6 C. H. Beck
Was ist die Antike? Wie funktionierte die athenische Demokratie? Was ist ein Mythos? Welche medizinischen Kenntnisse besaßen die Römer? Wieso ging das römische Reich unter? Stefan Rebenich erschließt mit den 101 wichtigsten Fragen und seinen – in manchen FĂ€llen ĂŒberraschenden – Antworten auf gleichermaßen informative und anregende Weise die Welt der Griechen und Römer.
Sinn, Ulrich: Die 101 wichtigsten Fragen - Antike Kunst. 2007. (Beck'sche Reihe 1777) Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-406-54805-5 C. H. Beck
Was bezeichnet man als römische bzw. als griechische Kunst? Welches Einkommen hatten bildende KĂŒnstler? Gab es Denkmalschutz? Wie fanden Kunstwerke ihre KĂ€ufer? Was besagt der ‚Kanon’ des Polyklet? Wie wurden Statuen kopiert? VerĂ€nderte die christliche Religion die antike Kunst? Welche Gestalt hatte der Koloß von Rhodos? Was rĂŒhmte man bereits in der Antike am Parthenon? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Ulrich Sinn kenntnisreich und fĂŒr jedermann verstĂ€ndlich.
Muscheler, Ursula: Haus ohne Augenbrauen. Architektengeschichten aus dem 20.Jahrhundert. 2007. 224 S., 25 Abb., EUR 9,95 ISBN: 978-3-406-54801-7 C. H. Beck
Das 20. Jahrhundert war auch in der Architektur das Jahrhundert der Experimente, des stĂ€ndigen Neubeginns, der sich wandelnden Visionen fĂŒr eine bessere Zukunft. Die neuen Bauten sollten eine menschenwĂŒrdigere Welt vorwegnehmen oder sozialen Experimenten als HĂŒlle dienen. Ursula Muscheler erzĂ€hlt die Geschichten von zwanzig dieser Bauten – entworfen von den großen Architekten des Jahrhunderts wie Frank Lloyd Wright und Adolf Loos, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Hans Scharoun. Wie Loos’ „Haus ohne Augenbrauen“ in Wien, so erregten sie alle Aufsehen in ihrer Zeit und wirkten stilprĂ€gend fĂŒr die Zukunft. Das Buch lĂ€ĂŸt die Bauherren und Architekten mit ihren Ideen und Hoffnungen auftreten, erlĂ€utert ihre Neuerungen und schildert die meist gespaltene Reaktion der Zeitgenossen.
Naef, Silvia: Bilder und Bilderverbot im Islam. Vom Koran bis zum Karikaturenstreit. Übers. v. Seiler, Christiane. 2007. 160 S., 18 Abb. 20,30 x 12,10 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-44816-4 C. H. Beck
Gibt es wirklich ein Bilderverbot im Islam?
Silvia Naef beschreibt erstmals umfassend die Haltung des Islams zu Bildern. Sie stellt im Zusammenhang damit die wichtigsten Epochen der islamischen Kunstgeschichte vor und erlĂ€utert, was die Bilderflut der Moderne fĂŒr den Islam bedeutet. Ein „Muß“ fĂŒr alle, die den Islam und die islamische Kultur besser verstehen wollen.
Die Sprengung der Buddha-Statuen in Afghanistan durch die Taliban und der weltweite erbitterte Streit um die dĂ€nischen Mohammed-Karikaturen haben gezeigt, daß die Frage der Bilder im Islam „Sprengkraft“ im wahrsten Sinne des Wortes enthĂ€lt. Die Verbreitung von Ornamenten und Kalligraphien in Moscheen oder Koran-Ausgaben zeugen von einer bilderlosen Religion. Aber gibt es ein islamisches Bilderverbot? Silvia Naef faßt zusammen, was der Koran und andere islamische Quellen ĂŒber Bilder sagen und welchen Stellenwert Bilder, Ornamente und Kalligraphien in unterschiedlichen Zeiten und RĂ€umen im Islam hatten. DarĂŒber hinaus zeigt sie, wie die moderne Kunst in islamischen LĂ€ndern und die Theologie auf die Bilderflut durch Werbung, politische Propaganda und Filme reagieren. Das Ergebnis des eindrucksvollen Überblicks ist ĂŒberraschend: Es gibt kein generelles islamisches Bilderverbot. Kunst und populĂ€re Kultur im Islam sind vielmehr reich an bildlichen Darstellungen – und selbst Mohammed-Portraits sind verbreitet.
Silvia Naef , Islamwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin, lehrt als Professorin fĂŒr Kulturgeschichte der arabischen Welt an der UniversitĂ€t Genf. Sie ist eine herausragende Kennerin moderner Kunst islamischer LĂ€nder und Expertin fĂŒr Kalligraphie.
Claussen, Johann H: Die 101 wichtigsten Fragen - Christentum. 2., durchgesehene Auflage 2006. 150 S., mit 12 Abbildungen - 19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1676) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54094-3 C. H. Beck
Wie ist die Bibel entstanden? Warum mußte Jesus sterben? Warum ist die Einheit der Kirchen kein erstrebenswertes Ziel? Macht der christliche Glaube glĂŒcklich? Wie wirkt ein Gebet? Gibt es Gott? Diese und andere Fragen beantwortet Johann Hinrich Claussen knapp, kenntnisreich und fĂŒr jeden verstĂ€ndlich. Das Buch enthĂ€lt ganz einfache Fragen, die teilweise gar nicht so leicht zu beantworten sind, aber auch schwierige Fragen mit ĂŒberraschend einfachen Antworten.
Maaß, Michael: Das antike Delphi. 2007. 128 S., 25 Abb., Zeichn., Kartenskizzen 18,00 x 11,80 cm. (Beck'scheReihe 2431) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53631-1 C. H. Beck
Das antike Delphi ist einer der berĂŒhmtesten Orte des Altertums. Michael Maaß beschreibt die religions- und geistesgeschichtlichen HintergrĂŒnde des delphischen Orakels, erlĂ€utert die Anlage des Heiligtums, erklĂ€rt die Wandlungen, die es im Laufe der Geschichte erfahren hat, und zeigt die archĂ€ologischen Besonderheiten der zahlreichen erhaltenen Bauwerke, die noch heute Jahr fĂŒr Jahr Abertausende von Besuchern beeindrucken.
Michael Maaß ist Professor fĂŒr Klassische ArchĂ€ologie und Oberkonservator an der Antikensammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.
Hofmann, Werner: Degas und sein Jahrhundert. 2007. Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-406-56497-0 C. H. Beck
In seinem neuen Buch gibt Werner Hofmann einen umfassenden Überblick ĂŒber das wegweisende Werk des Malers, Graphikers und Photographen Edgar Degas. Der mit ĂŒber 200 Abbildungen großzĂŒgig illustrierte Band fĂŒhrt durch die Bildwelten des Malers, die mit ihren formalen Innovationen, ihrem Realismus und ihrer Erschließung der Tag- und Nachtseiten der modernen Gesellschaft weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts vorausdeuten. Dabei gelingen Hofmann selbst bei den bekanntesten Bildern ĂŒberraschende neue Einsichten. Edgar Degas (1834 – 1917) nahm zwar an den Gruppenausstellungen der Impressionisten regelmĂ€ĂŸig teil, ging jedoch von Beginn an seine eigenen Wege. Dem harmonischen Wirklichkeitssinn seiner Malerkollegen setzte er seine spannungsreichen Bilder des gesellschaftlichen Lebens entgegen. Er deckte die BrĂŒchigkeit der bĂŒrgerlichen Welt und ihrer menschlichen Beziehungen auf und begab sich in die Randzonen der Gesellschaft, wo vor allem die Frauengestalten seinen kĂŒnstlerischen Blick auf sich zogen, die BĂŒglerinnen und Modistinnen, die TĂ€nzerinnen und die Prostituierten. Degas zeigt sie bei der Arbeit und allein, stellt ihre geschmĂŒckten, verbrauchten, vermarkteten und nur gelegentlich befreiten Körper dar. Der menschlichen Isolation und den Entfremdungen, denen er nachspĂŒrt, entsprechen die formalen Experimente, in denen er das feste GefĂŒge des zentralperspektivisch geordneten Raums aufbricht.
Degas’ bĂŒrgerliche Biographie lĂ€ĂŸt Werner Hofmann immer wieder in seine pointierten, scharfsichtigen Analysen einfließen. Gleichzeitig verortet er Degas’ kĂŒnstlerischen Weg innerhalb der großen Tendenzen des 19. Jahrhunderts. David, Ingres, Delacroix, Courbet und die Werke der Impressionisten gehören dabei zu den wichtigsten Bezugspunkten der vergleichenden Betrachtungen. Auf diese Weise werden Traditionslinien, aber vor allem die Eigenart und die innovative Kraft von Degas’ Kunst augenfĂ€llig. Sie öffnet als Gegenstimme zu CĂ©zanne einen anderen Weg ins 20. Jahrhundert.
Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als GrĂŒndungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts und war bis 1990 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Sarnowsky, JĂŒrgen: Der Deutsche Orden. 2007. (Beck'sche Reihe 2428) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53628-1 C. H. Beck
Der wĂ€hrend des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land gegrĂŒndete Deutsche Orden spielt durch das Ordensland Preußen eine herausragende Rolle in der deutschen Geschichte. JĂŒrgen Sarnowsky erzĂ€hlt die faszinierende Geschichte des Ritterordens von den AnfĂ€ngen bis heute und beschreibt dabei nicht nur seine politische Rolle, sondern auch seine SpiritualitĂ€t sowie seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die weit ĂŒber Deutschland hinausweisen.
JĂŒrgen Sarnowsky ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und u. a. Vorstandsmitglied des Hansischen Geschichtsvereins und Mitglied der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens.
Netz, Reviel /Noel, William: Der Kodex des Archimedes. Das berĂŒhmteste Palimpsest der Welt wird entschlĂŒsselt. Übers. v.Filk, Thomas. 2007. 320 S., 65 Abb. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56336-2 C. H. Beck
Die Entzifferung einer verschollen geglaubten Handschrift stellt unser wissenschaftliches Weltbild auf den Kopf. Ein packender Wissenschaftskrimi, der den legendÀren Mathematiker Archimedes in einem völlig neuen Licht zeigt.
UnlĂ€ngst wurden in einem Gebetbuch fĂŒr Mönche aus dem 13. Jahrhundert verloren geglaubte Texte und Zeichnungen des antiken Mathematikers Archimedes entdeckt. Die verborgenen Handschriften, die von Wissenschaftlern nun allmĂ€hlich wiederhergestellt und lesbar gemacht werden, zeigen, daß Archimedes vor 2200 Jahren Überlegungen anstellte, die seiner Zeit und selbst einem Isaac Newton weit voraus waren. Archimedes hat den Wert der Zahl ∏ entdeckt, eine Theorie der Gravitation aufgestellt und die Wahrscheinlichkeitsrechnung vorweggenommen.
Alles, was wir ĂŒber Archimedes wissen, den viele fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Mathematiker aller Zeiten halten, geht auf drei Handschriften zurĂŒck, von denen zwei verschollen sind. Die dritte ist dieses Palimpsest – der ursprĂŒngliche Text wurde abgeschabt, das Buch zerpflĂŒckt und das Pergament sodann neu beschrieben. William Noel, der Kurator des Museums, das den Kodex des Archimedes aufbewahrt, und Reviel Netz, ein Wissenschaftshistoriker, erzĂ€hlen die fesselnde Geschichte der Entdeckung und Entzifferung des unschĂ€tzbar wertvollen Textes und erklĂ€ren, warum er so bedeutend ist. Ihr Ergebnis lautet: Die Geschichte der Wissenschaft und der Mathematik muß neu geschrieben werden.
Reviel Netz ist Professor fĂŒr antike Wissenschaft an der amerikanischen Stanford University. Er bereitet eine kommentierte Neuausgabe der Schriften von Archimedes vor. Sein Koautor William Noel ist Handschriftenkurator des Walters Art Museum in Baltimore, wo der Kodex des Archimedes aufbewahrt wird. Noel leitet das Archimedes-Projekt, das die alte Handschrift mit Hilfe neuester Technologie entziffert.
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