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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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SchneidmĂŒller, Bernd. Die Kaiser des Mittelalters. Von Karl dem Großen bis Maximilian I. 2006. 128 S. 2 Karten. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53598-4 C. H. Beck
Die Entwicklungen des Römischen Kaisertums im Mittelalter sind vom Wirken herausragender Persönlichkeiten geprĂ€gt. So werden hier die entscheidenden Stationen jener 700 Jahre Kaisergeschichte ebenso beschrieben wie das aufschlußreiche VerhĂ€ltnis zwischen der Institution des Kaisertums und den Menschen, die sie gestaltet haben. Ein Ausblick auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation bis 1806 beschließt den Band.

Bernd SchneidmĂŒller ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg.
Ehlers, Joachim. Die Ritter. Geschichte und Kultur. 2006. 123 S. 10 Abb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-50892-8 C. H. Beck
Dieses Buch bietet einen Überblick ĂŒber die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert, die zur Entstehung, Verbreitung und schließlich zum Niedergang der Ritterschaft in Europa gefĂŒhrt haben. Vor dem Hintergrund der Geschichte der Lehnsgesellschaft, der KreuzzĂŒge und der höfischen Kultur werden Rechte und Pflichten sowie Rituale und Symbole der Angehörigen des Ritterstandes erlĂ€utert.

Joachim Ehlers ist emeritierter Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der Freien UniversitĂ€t Berlin.
Laudage, Johannes: Die Salier. 2006. (Beck'sche Reihe 2397) 128 S., 8 Abb, Pb., EUR 7,90 ISBN: 3-406-53597-6 C. H. Beck
Dies ist die kurzgefaßte Geschichte des ersten deutschen Königshauses – der Salier. Die einzelnen Mitglieder der Herrscherfamilie werden in personenbezogenen Darstellungen geschildert und individuelle Handlungsmuster sowie kulturelle und politische ZusammenhĂ€nge des 11. und 12. Jahrhunderts erlĂ€utert, so daß auch die konkreten Lebensbedingungen dieser Epoche erkennbar werden.
Johannes Laudage lehrt als Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-UniversitĂ€t DĂŒsseldorf.
Görich, Knut: Die Staufer. Herrscher und Reich. 2006. 128 S., 2 Ktn. (Beck'sche Reihe 2393) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53593-3 C. H. Beck
Das Bild Kaiser Friedrichs I. Barbarossa – legendenumwobener Exponent der Stauferzeit – zeigt noch bis heute die ZĂŒge der Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts. Doch wer waren die Staufer wirklich? Dieser Band informiert ĂŒber die Geschichte der Staufer und das Leben und Wirken der einzelnen Kaiser vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen ihrer Zeit. Ein Ausblick in die Rezeptionsgeschichte rundet die Darstellung ab.

Knut Görich ist Professor fĂŒr Mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen.
Finley, Moses I., Smith, Denis Mack, Duggan, Christopher. Geschichte Siziliens und der Sizilianer. Aus dem Englischen von Kai Brodersen. 3. Aufl., 2006. 393 S., Pb. EUR 14.90 ISBN: 3-406-54130-5 C. H. Beck
Dieses Buch gehört ins ReisegepÀck jedes Sizilienurlaubers. Seine Autoren erzÀhlen die Geschichte Siziliens und seiner Bevölkerung von den AnfÀngen bis ins 20. Jahrhundert.
„Der lĂ€ngst fĂ€llige Versuch, die vielfĂ€ltigen Traditionen Siziliens und seine einzigartige Rolle fĂŒr die Geschicke unseres Abendlandes in Vergangenheit und Gegenwart einem möglichst breiten Publikum verstĂ€ndlich zu machen, ist hier durchaus gelungen.“
Linda-Marie GĂŒnther, Historische Zeitschrift
Moses I. Finley lehrte als Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Cambridge.
Denis Mack Smith war MediÀvist an der UniversitÀt Oxford.
Christopher Duggan ist Professor fĂŒr italienische Geschichte an der UniversitĂ€t Reading
Stollberg-Rilinger, Barbara. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806. 2006. 133 S. 2 Abb. und 1 Karte. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53599-2 C. H. Beck
Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine fundierte Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. ErlĂ€utert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch ĂŒber dieses Datum hinaus prĂ€gte.

Barbara Stollberg-Rilinger , LeibnizpreistrĂ€gerin 2005, ist Professorin fĂŒr Geschichte der FrĂŒhen Neuzeit an der UniversitĂ€t MĂŒnster.
LeGoff, Jacques: Ritter, Einhorn, Troubadoure. Helden und Wunder des Mittelalters. Übers. v. Lallemand, Annette. 2005. 240 S., 147 fb. Abb. Gb EUR 29,90 ISBN: 3-406-53585-2 C. H. Beck
Helden und Wunder des Mittelalters, vorgestellt von Jacques Le Goff
Jacques Le Goff bietet hier einen faszinierenden Einblick in die Bildwelt des Mittelalters. Zu diesem Kosmos gehören Robin Hood und Merlin ebenso wie die Kathedrale und das Einhorn, das Schlaraffenland und der Jongleur. In dem reich illustrierten Band lernt der Leser die bunten und phantasievollen Seiten des Mittelalters kennen, und wird dabei kundig von den erzÀhlerischen Texten Le Goffs begleitet.
Der große MediĂ€vist Jacques Le Goff fĂŒhrt in die Welt der Bilder ein, die im Mittelalter erfunden wurden und in denen sich Kultur und MentalitĂ€t dieser Epoche spiegeln. Er prĂ€sentiert eine Auswahl typischer Figuren und Motive und zeigt, daß im Mittelalter eine Welt konstruiert wird, die zwischen Geschichte und Legende, zwischen Wirklichkeit und Phantasie liegt. Diese Bildwelt ist uns auch heute noch prĂ€sent: historische und erfundene Helden wie Karl der Große oder Robin Hood, allgemeine Charaktere wie Ritter und Troubadoure oder Wundertiere wie das Einhorn. Im vorliegenden Buch verfolgt Le Goff eines seiner wichtigsten Anliegen: zu zeigen, daß die Welt des Mittelalters nicht finster und barbarisch ist, sondern im Gegenteil farbenfroh, lebendig und phantasievoll.
Brandt, Hartwin: Konstantin der Grosse. Der erste christliche Kaiser. 2006. 208 S., 20 Abb., Gb. EUR 19,90 ISBN: 3-406-54058-9 C. H. Beck
Der erste christliche Kaiser
Diese moderne Biographie Konstantin des Großen befreit den ersten christlichen Kaiser aus dem Rankenwerk einer stets von fremden Interessen geleiteten Überlieferung. Sie zeigt ihn als Herrscher, der zwar von einer Vision inspiriert war, aber immer ein kĂŒhler Taktiker blieb – nicht zuletzt in Fragen der Religionspolitik. Wer sich ihm bei der Verwirklichung seines Ziels, die Alleinherrschaft zu erringen, in den Weg stellte oder wer ihn gar in seiner Macht bedrohte, lernte seine unerbittliche HĂ€rte kennen – und dies galt auch fĂŒr seinen engsten Familienkreis.
Vor 1700 Jahren – am 25. Juli 306 n. Chr. – wird Konstantin, der Sohn des gerade verstorbenen römischen Kaisers Constantius Chlorus und einer Stallmagd, von den Truppen im englischen York zum neuen Kaiser ausgerufen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um einen veritablen Staatsstreich: Die fein austarierte politische Ordnung des römischen Imperiums bricht zusammen, und die folgenden Jahre sind durch blutige KĂ€mpfe zwischen verschiedenen ThronprĂ€tendenten gekennzeichnet. HĂ€tte Konstantin ebenso wie all die anderen im Verlauf dieser Kriege sein Leben gelassen, so wĂ€re er eine der vielen Randfiguren der römischen Kaisergeschichte geblieben. Aber er siegte und fĂŒhrte seinen Erfolg auf einen neuen Gott zurĂŒck, den er mit dem Gott der Christen identifizierte. Hartwin Brandt erzĂ€hlt in seiner differenzierten Biographie die Geschichte einer erstaunlichen Karriere. Er zeigt anhand zahlreicher antiker Zitate, die dieses Buch besonders lebendig machen, daß der neue Kaiser seines göttlichen Auftrags um so sicherer wird, je grĂ¶ĂŸer seine Erfolge werden und je lĂ€nger seine Regierung wĂ€hrt. Diese religiöse Orientierung Konstantins wirkt zunĂ€chst einmal prĂ€gend auf das Römische Reich – doch nimmt mit der Durchsetzung der christlichen Religion unter seiner Herrschaft eine welthistorisch wirkungsmĂ€chtige Entwicklung ihren Anfang.

Der Autor
Hartwin Brandt lehrt als Professor fĂŒr Alte Geschichte an der UniversitĂ€t Bamberg
RĂŒpke, Jörg: Zeit und Fest. Eine Kulturgeschichte des Kalenders. 2006. 256 S., 19 Abb., Gb. EUR 22,90 ISBN: 3-406-54218-2 C. H. Beck
Im Anfang war der Kalender
Was ein Kalender ist, weiß wohl jeder, aber wie umfassend und nachhaltig er unseren Alltag, unsere Zeitrhythmen, unser Denken und FĂŒhlen prĂ€gt, ist kaum jemandem bewußt. Jörg RĂŒpke zeichnet die Geschichte des Kalenders von der Antike bis zur Gegenwart nach und prĂ€sentiert in unterhaltsamer Form ebenso ĂŒberraschende wie faszinierende Erkenntnisse ĂŒber diesen wirkungsmĂ€chtigen kulturellen Zeitgeber.
Im Anfang war der Kalender – und zwar in Gestalt des Mondkalenders. Er bot unseren Vorfahren die Möglichkeit, ihr durch den Ackerbau bestimmtes Jahr angemessen zu organisieren. Je weiter sich die Menschheitskultur entwickelte, um so mehr wuchs das Unbehagen an diesem Zeitgeber. Das Mondjahr mußte dem Sonnenjahr weichen, doch selbst dieses mußte noch nachjustiert werden. Feste wollten exakt im Jahreskreis fixiert, Gerichtstermine bestimmt, Zinstermine festgelegt sein. Nicht zuletzt die Religion verlangte nach zuverlĂ€ssig bestimmbaren Daten, um den kultischen Verpflichtungen nachzukommen und die Götter nicht zu verstimmen. Herrschaft ĂŒber die Zeit bedeutete zudem stets auch Herrschaft ĂŒber die Menschen, ja sogar ĂŒber ihr Bewußtsein – und das wurde den MĂ€chtigen bald bewußt. So macht dieser Band auch deutlich, weshalb es wichtig war, dieses Instrument unter Kontrolle zu bekommen.
Der Autor
Jörg RĂŒpke, geb. 1962, lehrte von 1995–1999 als Professor fĂŒr Klassische Philologie an der UniversitĂ€t Potsdam; seit 1999 ist er als Professor fĂŒr Vergleichende Religionswissenschaft an der UniversitĂ€t Erfurt tĂ€tig.
Klassiker der Kunstphilosophie. Von Platon bis Lyotard. Stefan Majetschak. 339 S., 19 x 12 cm, Pb., C.H. Beck, MĂŒnchen 2005. EUR 14,90 ISBN: 3-406-52834-1 C. H. Beck
Von und der Kunsttheorie der griechischen Antike bis zu der französischen Kunstphilosophie im 20. Jahrhundert stellen die Klassiker der Kunstphilosophie Leben, Werk und Wirkung der großen Kunstphilosophen und -theoretiker dar.
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Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie. Sonderausgabe 2005. 718 S. 39 Abb., Ln. EUR 24,90 ISBN: 3-406-54469-9 C. H. Beck
Einzigartiges Panorama europÀischen Lebens
Wolfgang Reinhard entwirft in seinem neuen Buch erstmals ein Gesamtbild der Lebensformen des europĂ€ischen Menschen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Werk gliedert sich in drei große Teile: Körper, Mitmenschen und Umwelten. Jeder dieser Teile erschließt einen zentralen Bereich unserer Wirklichkeitserfahrung: Der erste Teil befaßt sich mit unserer physischen Existenz als Menschen, die gezeugt und geboren werden, Mann oder Frau sind, Hunger und Durst haben, sich kleiden und pflegen, Krankheit (und hoffentlich auch Heilkunst) am eigenen Leib erfahren, die alt werden und am Ende sterben mĂŒssen. Der zweite Teil geht unserer Selbstorganisation in Partnerschaft, Ehe und Familie nach, betrachtet Erziehung und Schule sowie das ganze Terrain unserer sozialen Beziehungen in Staat, Gesellschaft und Kultur. Der dritte und letzte Teil schließlich widmet sich unserer Erfahrung von Raum und Natur, unserem ökonomischen Handeln, den historischen Wandlungen der LebensqualitĂ€t sowie den Kommunikationsformen von der elementaren – und regional oft unterschiedlichen – Gestik bis hin zu den neuen Medien der Gegenwart. Die abschließenden Kapitel beleuchten behutsam das VerhĂ€ltnis des europĂ€ischen Menschen zu Transzendenz und RationalitĂ€t, Zeitlichkeit und Geschichte.
So bietet dieses Werk ein einzigartiges historisches Panorama europÀischen Lebens, das stupende Gelehrsamkeit mit souverÀner Darstellungskunst verbindet. Es darf schon jetzt zu den herausragenden Leistungen der deutschen Geschichtswissenschaft gerechnet werden.
Kemp, Martin /Schneider, Nikolaus G: Leonardo. 2005. 311 S., 70 Abb., davon 20 fb.. Ln EUR 26,90 ISBN: 3-406-53462-7 C. H. Beck
Leonardo da Vinci portraitiert vom besten Kenner unserer Zeit
KĂŒnstler, Wissenschaftler, Erfinder, Ingenieur – seine staunenswerte Vielseitigkeit macht Leonardo da Vinci noch heute zu einer legendĂ€ren Figur. Was aber weiß man genau ĂŒber dieses Universalgenie, das vor 500 Jahren lebte? Martin Kemp bietet in seiner faszinierenden Darstellung eine neue Sichtweise auf Leben und Werk des weltberĂŒhmten KĂŒnstlers und geht der wahren Bedeutung von Meisterwerken wie der Mona Lisa nach.
Martin Kemp, international renommierter Leonardo-Experte, geht im vorliegenden Buch dem großen Talent und dem Jahrhunderte ĂŒberdauernden Erfolg des rĂ€tselhaften Renaissance-KĂŒnstlers nach. FĂŒr ihn liegt der SchlĂŒssel zum besseren VerstĂ€ndnis Leonardos in den Schriften, die der KĂŒnstler nach seinem Tod in Form von zahlreichen Heften sowie losen ManuskriptblĂ€ttern hinterließ. Denn aus diesen Aufzeichnungen lĂ€ĂŸt sich ablesen, wie Leonardo seine innovativen Ideen und kreativen Visionen entwickelte. Über 20000 Seiten mit Zeichnungen und Notizen belegen seine großartigen Entdeckungen und Erfindungen – vom Aufbau des menschlichen Auges bis hin zu den EntwĂŒrfen fĂŒr Flugmaschinen. Das Buch bietet neue Einblicke in die vielseitigen Begabungen Leonardos. Gleichzeitig zeichnet es Leben und Werk des KĂŒnstlers in einer konzisen Darstellung nach, die mit zahlreichen Abbildungen illustriert ist.
Schwartz, Gary: Das Rembrandt Buch. Leben und Werk eines Genies. 2006. 352 S., ca. 560 Abb., 24 x 33 cm, Ln., EUR 68,- ISBN: 3-406-54369-3 C. H. Beck
Rembrandt portraitiert vom besten Kenner unserer Zeit
400. Geburtstag am 15. Juli 2006

Gary Schwartz, international renommierter Rembrandt-Experte, beschreibt hier anschaulich und lebendig das Leben und Werk Rembrandts. Ob Zuschreibungsproblematik, Biographie, historischer und sozialer Kontext oder Bildanalyse – in allen diesen Bereichen erweist sich Gary Schwartz als Fachmann, der versiert und gewandt in jedes Thema einzufĂŒhren weiß. So ermöglicht er dem Leser, ganz in die Zeit Rembrandts einzutauchen und sich in den KĂŒnstler und seine Arbeitsweise hineinzuversetzen.
Wie hat Rembrandt, heute der berĂŒhmteste niederlĂ€ndische KĂŒnstler, seine Karriere begonnen? Wo und wie hat er gelernt, welche Bildthemen waren fĂŒr ihn wichtig? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Gary Schwartz auf den Grund. Informativ und kenntnisreich schildert er Rembrandts Lebensweg und zeigt, was zu seinem großen Erfolg gefĂŒhrt hat. Zum besseren VerstĂ€ndnis von Leben und Werk des Malers fĂŒhrt Gary Schwartz in den historischen und sozialen Kontext ein – so fragt er etwa danach, wie der Kunstmarkt funktionierte und was es bedeutete, im Amsterdam der damaligen Zeit KĂŒnstler zu sein. Ein großer Teil des Buches ist den einzelnen Werken gewidmet – hier werden die verschiedenen Themenkomplexe wie Landschaften, Portraits, Selbstbildnisse oder religiöse Szenen vorgestellt und wichtige Bilder exemplarisch untersucht. Gary Schwartz vermittelt sein immenses Wissen auf immer nachvollziehbare Weise und lĂ€ĂŸt so ein umfassendes und vielschichtiges Bild von Rembrandt und seiner Zeit entstehen.
Mehr ĂŒber Rembrandt: Rembrandt. Leben und Werk
Der Autor
Gary Schwartz ist GrĂŒndungsdirektor von CODART, einem weltweiten Forum fĂŒr Museumskuratoren niederlĂ€ndischer und flĂ€mischer Kunst. Zu seinem weiten Spektrum an Veröffentlichungen gehören kunsthistorische Monografien, ein Roman, BĂŒcher fĂŒr junge Leser, eine populĂ€re Zeitungskolumne, die regelmĂ€ĂŸig in einer hollĂ€ndischen Tageszeitung erscheint, sowie BeitrĂ€ge in Fachzeitschriften.
Grohé, Stefan. Rembrandt. Leben und Werk. Erscheint ca. Juni 2006. 128 Seiten. 24 meist fb. Abb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-54067-8 C. H. Beck
400. Geburtstag am 15. Juli 2006.
Warum ĂŒben Rembrandts Bilder heute noch eine so starke Wirkung auf uns aus? Wie hat Rembrandt gearbeitet, was hat zu seinem großen Erfolg gefĂŒhrt? Stefan GrohĂ© geht diesen Fragen nach und verschafft uns einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Arbeitsweise des Malers, dessen Bilder – darunter die Nachtwache sowie die große Zahl an Selbstportraits – zu den berĂŒhmtesten Werken der Kunstgeschichte gehören.

Stefan GrohĂ© ist Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Köln.
ThĂŒrlemann, Felix. Rogier van der Weyden. Leben und Werk. 2006. 127 S., 28 Abb. , davon 10 fb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53592-5 C. H. Beck
Rogier van der Weyden (1399/1400–1464) gehört zu den bedeutendsten Malern des niederlĂ€ndischen 15. Jahrhunderts. Heute zĂ€hlen Rogiers GemĂ€lde – Wunderwerke der Feinmalerei – zu den Kostbarkeiten der großen Museen. Felix ThĂŒrlemann zeichnet das Leben des KĂŒnstlers anhand der erhaltenen Dokumente nach und stellt die Bilder in den zeitlichen Kontext ihrer Entstehung.

Felix ThĂŒrlemann ist Professor fĂŒr Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Konstanz.
Hofmann, Werner: Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit. 2005. . Sonderausgabe. 304 S., 192 meist fb. Abb. Gb EUR 34,90 ISBN: 3-406-53868-1 C. H. Beck
Statt EUR 148 nur noch EUR 34,90!

Seit Jahren wĂ€chst der internationale Ruhm des Malers Caspar David Friedrich stetig. Bis heute fasziniert sein Werk, wird aber kontrovers gedeutet. Werner Hofmann, der mit seiner wegweisenden Hamburger Friedrich-Ausstellung entscheidend zur Wiederentdeckung des Malers beitrug, bĂŒndelt in diesem Buch die verschiedenen DeutungsansĂ€tze zu einer neuen Interpretation. Mehr als 200 farbige Abbildungen illustrieren den Band und ergĂ€nzen den weit ausgreifenden Text.Der Umriß eines Seglers im Morgenlicht, ein Fischer am Strand bei den Netzen, der Schatten eines Mönchs vor der Weite des Meeres, zwei Freunde im Mondlicht, ein Schiffsbug im Packeis: Friedrichs Motive sind beilĂ€ufig einfach, aber sie folgen einer zwingenden Dramaturgie. Die Natur ist in ihrer wahren Erscheinung erfaßt und zugleich in ihrer Aussage gesteigert. Indem der Maler die BildrĂ€ume ĂŒbergangslos staffelt, hat er das Prinzip der Collage vorweggenommen. Caspar David Friedrichs Vision ist umfassend, seine Methode radikal: in schlichten Ansichten erhebt er die Landschaft zur Ikone. Ihre beunruhigende SpiritualitĂ€t ist religiös, ohne konfessionell gebunden zu sein. Entscheidend fĂŒr das VerstĂ€ndnis des Malers ist der zeitgeschichtliche Rahmen seines Werks: die Gedanken Schleiermachers, Goethes und Schillers, die Urteile der Dichter, das politische Geschehen im napoleonischen Europa.Werner Hofmann hat sich seit vielen Jahren mit Friedrichs Werk beschĂ€ftigt, hat dessen Stellung zu KĂŒnstlern der Zeit, dessen VerhĂ€ltnis zur europĂ€ischen Romantik untersucht. Mit diesem Band legt er das Ergebnis vor. Reich bebildert zeigt dieses Buch die Werke oft im Detail und beschreibt sie als Manifeste einer neuen Kunst.
Hans Belting. Das echte Bild. Bildfragen als Glaubensfragen. 240 S., 29 fb., und 56 sw Abb., Gb. C.H. Beck, MĂŒnchen 2005. EUR 29,90 ISBN: 3-406-53460-0 C. H. Beck
Was ist ein echtes Bild? Hans Belting sucht unser BedĂŒrfnis nach dem wahren, authentischen Bild, das wir vor allem in der Wissenschaft verlangen, zu ergrĂŒnden. Er zeigt, wie sehr die europĂ€ische Geschichte der Religion bis heute unsere Bildbegriffe und unser Bilddenken bestimmt. Belting schlĂ€gt souverĂ€n den Bogen von der SpĂ€t-antike bis hin zu Fernsehen und Film unserer Tage. Dabei prĂ€sentiert er dem Leser eine neue Sicht auf die Geschichte des Bildes und setzt dessen AktualitĂ€t in ein ungewohntes Licht.
Hans Belting setzt sich hier mit Fragestellungen seines zum Klassiker gewordenen Werks Bild und Kult erneut auseinander. Sein altes Thema, die Bedeutung des Bildes in der europĂ€ischen Kultur, beleuchtet er hier jedoch im Licht der von ihm begrĂŒndeten Bild-Anthropologie. Dabei zeigt sich, wie stark unser Bilddenken auch heute noch in den alten Debatten der Religion verwurzelt ist. In den Kontroversen um Körper und Zeichen oder um Bild und Wort hat sich eine spezifisch europĂ€ische Kultur entwickelt, deren christliche PrĂ€gung auch in der Moderne noch fortlebt. Belting richtet seinen Blick unter anderem auf zwei Schwellenzeiten, von denen die europĂ€ische Kultur geprĂ€gt wurde: zum einen die SpĂ€tantike, in der sich das Christentum formierte, und zum anderen die Reformation und den Konfessionsstreit, der tiefe Spuren im neuzeitlichen Weltbild hinterließ. Es ist das Anliegen des Buches, Bildwissenschaft als Kulturwissenschaft zu etablieren und dabei Religions- und Bildgeschichte in einen ĂŒberraschenden Bezug zueinander zu bringen.
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KrÀmer, Gudrun: Geschichte des Islam. 2005. 320 S., 80 meist fb. Abb., Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-53516-X C. H. Beck
Gudrun KrÀmers meisterhafte Darstellung des Islam
Klar, anschaulich und mit Blick fĂŒr das Wesentliche erzĂ€hlt Gudrun KrĂ€mer die Geschichte des Islam von Muhammad bis zur Gegenwart. Sie verknĂŒpft dabei auf meisterhafte Weise die Entwicklung der Religion mit der Geschichte von Politik, Recht, Gesellschaft und Kultur. Jenseits von romantischen Orientbildern oder Vorstellungen von finsteren Gotteskriegern bietet das Buch so einen neuen, unverbrauchten Blick auf den Islam. Neue Einblicke vermitteln auch die zahlreichen Abbildungen, die mehr sind als illustrierendes Beiwerk.
Der Islam war von Beginn an eine weltoffene Religion: Seit der GrĂŒndung der ersten Gemeinde durch Muhammad und den frĂŒhen Eroberungen stand er im Austausch mit anderen Religionen und Kulturen. In der arabischen Welt entstand so ein deutlich anderer Islam als in Iran, Indonesien oder auf dem Balkan. Das zeigen unterschiedliche islamische Kunststile ebenso wie unterschiedliche Vorstellungen von Recht und gesellschaftlicher Ordnung. Wenn sich der Islam heute in Auseinandersetzung mit dem Westen in einem tiefgreifenden Wandel befindet, so wird damit ein Prozeß fortgesetzt, der bereits vor Jahrhunderten begann.
Der erstaunlichen Vielfalt des Islam wird Gudrun KrĂ€mer auf eindrucksvolle Weise gerecht. Der Leser erfĂ€hrt, welche Bedeutung die KreuzzĂŒge fĂŒr die islamische Welt hatten, wie der Islam sich in Indonesien, dem grĂ¶ĂŸten muslimischen Land, verbreitete oder welche unterschiedlichen Wege der Modernisierung die TĂŒrkei und Ägypten gegangen sind. Die Autorin geht aber auch der Frage nach, warum sich ungeachtet der großen Unterschiede in den letzten Jahrzehnten ĂŒberall in der islamischen Welt religiöse Protestbewegungen gebildet haben.
Kohler, Alfred: Karl V. 1500-1558. Eine Biographie. 2005. 424 S., 23 Abb. (Beck'sche Reihe 1649) Pb EUR 18,90 ISBN: 3-406-52823-6 C. H. Beck
Unter den europĂ€ischen Herrschergestalten hat kein Kaiser je ĂŒber eine derartige Macht- und Herrschaftsbasis wie Karl V. verfĂŒgt. Es war daher nie so sehr die Person, sondern vielmehr das PhĂ€nomen Karl V., das Historiker und Literaten fasziniert hat. Alfred Kohler beschreibt in seiner umfassenden Biographie das Außergewöhnliche des Lebens und Wirkens Karls V. Er macht deutlich, daß dieser Kaiser sich weitgehend nationalgeschichtlichen Kriterien entzieht und europĂ€isch verstanden werden muß.
WĂŒnsche, Raimund. Glyptothek MĂŒnchen. Meisterwerke griechischer und römischer Skulptur. 224 S. 171 meist fb. Abb., Gb., C. H. Beck, MĂŒnchen 2005. EUR 29,90 ISBN: 3-406-42288-8 C. H. Beck
175 Jahre Glyptothek: Das schönste Antikenmuseum der Welt
Die Glyptothek, von vielen als das „schönste Museum MĂŒnchens“ gerĂŒhmt, besitzt berĂŒhmte Meisterwerke griechischer und römischer Skulptur. Der nun vorliegende, großzĂŒgig illustrierte Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick ĂŒber diese einzigartige Sammlung, die von König Ludwig I. begrĂŒndet und vor 175 Jahren eröffnet wurde.
Die Sammlung griechischer und römischer Bildwerke in der Glyptothek fĂŒhrt durch die Geschichte der antiken Bildhauerkunst vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 6. Jh. n. Chr. Zu den herausragenden StĂŒcken der Sammlung zĂ€hlen der Apoll von Tenea, der MĂŒnchner Kuros, die Giebelskulpturen des Aphaiatempels von Ägina, die Medusa Rondanini, die Statue der Eirene, der Barberinische Faun, die Trunkene Alte und der Knabe mit der Gans. Hervorzuheben ist außerdem die große Zahl lebensnaher römischer PortrĂ€ts.
Raimund WĂŒnsche, Direktor der Glyptothek, bietet im vorliegenden Band erstmals einen umfassenden Überblick ĂŒber diese in zwei Jahrhunderten gewachsene Sammlung und prĂ€sentiert gleichzeitig eine exzellente Zusammenschau bedeutender Meisterwerke der klassischen Antike.
Der Autor. Raimund WĂŒnsche, Prof. Dr. phil., ist seit 1994 Leitender Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in MĂŒnchen.
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