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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Stein-Hölkeskamp, Elke. Das römische Gastmahl. Eine Kulturgeschichte. 2. Auflage. 2011. 364 S. 18 Abb. und 4 Karten. 22 x 14 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-61202-2 C. H. Beck
Wer lĂ€dt wen zum Dinner ein? Wo plaziert man welchen Gast? Wie sieht das rĂ€umliche Ambiente, wie die Einrichtung und wie das Geschirr beim Gastmahl in der römischen High-Society aus? Welche Gaumenkitzel, welche weiteren Sinnenfreuden und sonstigen Erbauungen hĂ€lt der gute Gastgeber fĂŒr seine GĂ€ste bereit? All diese und viele weitere Fragen beantwortet Elke Stein-Hölkeskamp in ihrer wunderbaren Kulturgeschichte des römischen Gastmahls.
Mit großer Kennerschaft und viel Liebe zum Detail fĂŒhrt die Autorin ihre Leser ein in die Welt der Flamingozungen und des Falernerweins. Es ist die Welt des römischen Adels, in der alles, wirklich alles seine Bedeutung hatte, wenn man miteinander speiste. Das SelbstverstĂ€ndnis der gesellschaftlichen Elite manifestierte sich in jedem Ritual des Gastmahls. Wer sie nicht verstand, wurde zum Gespött, wer sie mißachtete, marginalisierte sich selbst und lieferte dem politischen Gegner Munition in der öffentlichen Auseinandersetzung: Die Dekadenz beim Mahl, der Verstoß gegen die bescheidenen, aber immerhin vorhandenen Tisch- und Speisesitten der VĂ€ter wurde gegeißelt – manchmal aus Überzeugung, oft aus KalkĂŒl. Doch auch wer den Exzeß vermied, pflegte seine Art von Luxus, Lebensart und kultivierter Kompetenz im kulinarischen Bereich. Wer sich heute von KĂŒche und Keller, von Damen und Dichtern, von Exotik und Erotik – kurzum von allem, was dem Gastmahl der römischen Großen Glanz und Gloria verlieh – einen Eindruck verschaffen möchte, der darf sich dieses LesevergnĂŒgen nicht entgehen lassen.
MĂŒhle, Eduard. Die Piasten. Polen im Mittelalter. C.H. Beck Wissen; 2709. 2011. 128 S. 7 Abb. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-61137-7 C. H. Beck
Von Mieszko I., dem ersten historisch bezeugten polnischen Herrscher, bis zum Tod Kasimirs des Großen 1370 hat die Dynastie der Piasten mehr als vier Jahrhunderte lang die Geschicke Polens bestimmt.
Eduard MĂŒhle schildert die Geschichte Polens im Mittelalter aus der Perspektive seines Herrschergeschlechts, dem es gelang, ein großrĂ€umiges Reich in Ostmitteleuropa zu errichten, ihm ,internationale’ Anerkennung zu verschaffen und es so auszugestalten, dass es durch das ganze Mittelalter hindurch als ein integraler Bestandteil der christlich-europĂ€ischen Welt angesehen wurde.
Das Rechtsbuch Kaiser Ludwigs des Bayern von 1346. Hrsg.: Volkert, Wilhelm. Bayerische Rechtsquellen (4). 2011. 519 S. 9 Abb. Gb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-406-10659-0 C. H. Beck
Eduard von Habsburg-Lothringen. Wo Grafen schlafen. Was ist wo im Schloss und warum?. Illustrationen Reinhard Blumenschein. 2011. 144 S. 12 Abb. Gb. EUR 14,95. ISBN: 978-3-406-60703-5 C. H. Beck
Was ist ein Schloss? Wodurch unterscheidet es sich von einer Burg, einem Stadtpalais oder einem Herrenhaus? Eduard von Habsburg-Lothringen lÀdt in diesem Buch zur Besichtigung des 'idealen Schlosses' ein, in dem wir all dem begegnen, was sich in zahllosen Spielarten in den realen Schlössern unserer Lande wiederfindet.
Tausende von Schlössern stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie haben die GrĂ¶ĂŸe eines besseren Hauses oder aber die Ausdehnungen einer Kleinstadt, sie sind viereckig, rund oder sechseckig, haben einen Innenhof oder nicht, werden von WassergrĂ€ben umgeben oder nicht. Auf einem imaginĂ€ren Rundgang durch Salons und GĂ€nge, Schlaf- und Speisezimmer, Bibliotheken und SchlosskĂŒchen, vorbei an GemĂ€lden und Gobelins, Speichern und Gespenstern lernen wir das Schloss (und alle Schlösser) mitsamt seinen Bewohnern und Lebenswelten kennen. Wir ĂŒbernachten in uralten Betten, rĂ€umen Zimmer leer und richten sie neu ein, schlagen uns mit nicht vorhandenen Kanalisationen und maroden DĂ€chern herum – und beginnen nach und nach zu ahnen, warum im Schloss genau diese Möbel, diese GerĂŒche, diese Zimmerfluchten vorzufinden sind. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Schloss werden lebendig. All das ist gespickt mit Beispielen, Anekdoten, ĂŒberraschenden Fakten, nĂŒtzlichen Adressen und Insiderinformationen aus der Welt der Schlösser. Nicht zuletzt bekommen wir eine Ahnung davon, dass so ein Schloss gelegentlich ein recht unwohnlicher Ort sein kann.
Osterhammel, JĂŒrgen. Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 1568 S. 22 x 14 cm. Gb. EUR 28,00. CHF 40,50 ISBN: 978-3-406-61481-1 C. H. Beck
Ein Meilenstein deutscher Geschichtsschreibung. JĂŒrgen Kocka, DIE ZEIT "Niemand, der sich mit dem beschĂ€ftigt, was man gemeinhin Neuere Geschichte nennt, wird an diesem Werk fortan vorbeikommen." Andreas Eckert, Literaturen "Nichts weniger als eine stupende, die Welt umspannende Universalgeschichte des 19. Jahrhunderts, die den weiten und analytischen Blick mit dem historischen Detail in einzigartiger Weise verbindet, eine FĂŒlle von Einsichten ermöglicht und ĂŒberdies hervorragend lesbar ist." Kathrin Meier-Rust, Neue ZĂŒrcher Zeitung am Sonntag "Der Kern des Buches, in dem pointillistische Beobachtungen auf raffinierte Weise zu Analysen verdichtet werden, bietet nicht nur ein intellektuelles Feuerwerk, sondern auch großes LesevergnĂŒgen." Andreas Fahrmeir, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Beyer, Andreas. Die Kunst des Klassizismus und der Romantik. Pb. Beck'sche Reihe (2558). 2011. 128 S., 40 Abb. dav. 16 fb. Pb. EUR 8,95. CHF 16,90 ISBN: 978-3-406-60762-2 C. H. Beck
Klassizismus und Romantik wurden lange Zeit als einander entgegengesetzte Epochen der Kunst betrachtet. Dieser Band zeigt, dass in beiden zugleich der Ursprung der Moderne liegt, dass sie auf vergleichbare Krisen der Kunst reagierten und dass sie mehr verbindet als trennt. Andreas Beyer stellt die Epoche mit ihren Protagonisten und Hauptwerken in Malerei, Architektur und Skulptur vor. Er umreißt das Panorama einer Kunstperiode, die einen frĂŒhen internationalen Stil ausbildete und in vielem vorwegnahm, was die Kunst bis heute charakterisiert und belebt.
Steffen Raßloff. Geschichte ThĂŒringens. (C.H. Beck Wissen;2616). 2010. 125 S., 2 Karten. Pb. EUR 8,95 ISBN: 978-3-406-60523-9 C. H. Beck
Dieses Buch gibt einen informativen Überblick zur thĂŒringischen Landesgeschichte einschließlich der Ur- und FrĂŒhgeschichte. Es bringt dem Leser jene klar umrissene Landschaft in der Mitte Deutschlands vom Königreich der ThĂŒringer ĂŒber die Landgrafschaft ThĂŒringen und sprichwörtliche Kleinstaatenwelt bis hin zum heutigen Freistaat nĂ€her. Dabei erschließt sich auch die Bedeutung ThĂŒringens als “Herzland deutscher Kultur” um Welterbe Wartburg und Weimar.
Blum, Gerd. Giorgio Vasari. Der Erfinder der Renaissance. 320 S. 43 Abb. 22 x 14 cm, Gb. C. H. Beck Verlag, MĂŒnchen 2011. EUR 24,95. CHF 34,90 ISBN: 978-3-406-61455-2 C. H. Beck
Giorgio Vasari (1511–1574) wurde mit seinen Viten, den Lebensbeschreibungen der berĂŒhmtesten KĂŒnstler, zum Erfinder der Renaissance, die er als erster umfassend beschrieb und in bis heute profunder Weise deutete. Außerdem war er Maler und Architekt, HofkĂŒnstler und Unternehmer. In dieser neuen Biographie erzĂ€hlt Gerd Blum vom Leben und von der Zeit des universalen KĂŒnstlers und fĂŒhrt durch den Kosmos seines ƒuvres.
Vasaris Schaffen fiel in eine unruhige Zeit zwischen Hochrenaissance und Gegenreformation, zwischen Humanismus und FrĂŒhabsolutismus. Von diesen Spannungen sind auch seine Viten geprĂ€gt, welche die Biographien von ĂŒber 150 KĂŒnstlern der Renaissance ĂŒberliefern und darĂŒber hinaus die Geburtsstunde der Kunstgeschichte markieren. Auch als Architekt, dem wir die Uffizien, und als Maler, dem wir beeindruckende GemĂ€ldezyklen verdanken, zog Vasari die Summe aus den bisherigen Leistungen der Renaissance. Die facettenreiche und anschauliche Biographie fĂŒhrt den Leser in das letzte Jahrhundert der Renaissance, das Vasari als Höhepunkt der Kunst aller LĂ€nder und Zeiten folgenreich feierte.
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Wittmann, Reinhard. Geschichte des deutschen Buchhandels. Beck'sche Reihe (1304). 3. 495 S. Pb. EUR 14,95. CHF 23,50 ISBN: 978-3-406-61760-7 C. H. Beck
Partsch, Susanna. Die 101 wichtigsten Fragen - Moderne Kunst. Beck'sche Reihe (1609). 3. Auflage . 160 S. 21 Abb. 19 x 12,4 cm. Pb. EUR 9,95. CHF 18,90 ISBN: 978-3-406-57285-2 C. H. Beck
Welchen Zeitraum umfaßt die Moderne Kunst? Wie wird der Preis eines Kunstwerks festgelegt? Leben wir heute in der Postmoderne? Allen, die sich solche und Ă€hnliche Fragen schon öfter stellten, ohne eine ĂŒberzeugende Antwort zu finden, kommt dieses Buch zu Hilfe. Denn Susanna Partsch gibt auf die 101 wichtigsten Fragen zur Modernen Kunst informative und kenntnisreiche Antworten, die uns eine der facettenreichsten und schwierigsten Kunstepochen mit Leichtigkeit nĂ€her bringen. Aber wir wollen nichts vorwegnehmen – lesen Sie selbst, ob es heute noch eine Auftragskunst gibt, wann der Weg in die Abstraktion begann und was man unter Eat-Art versteht.
Werner Hofmann. Das Atelier. Courbets Jahrhundertbild. 126 S., 22 fb. und 9 sw. Abb. Br. EUR 14,00 ISBN: 978-3-406-60618-2 C. H. Beck
Das SchlĂŒsselbild des 19. Jahrhunderts – gesehen von Werner Hofmann
Gustave Courbets monumentales GemĂ€lde "Das Atelier" ist ein SchlĂŒsselbild des 19. Jahrhunderts. Werner Hofmanns glĂ€nzende, elegant geschriebene Studie entrĂ€tselt das viel gedeutete Bild, das schon ein Zeitgenosse Courbets „eines der ungewöhnlichsten Werke unserer Zeit“ nannte.
Das GemĂ€lde sprengte damals alle bekannten Bildgattungen. Es fasst die Entwicklung der Kunst in der ersten JahrhunderthĂ€lfte zusammen und kĂŒndigt an, wohin sich die Kunst in der zweiten JahrhunderthĂ€lfte bewegen sollte. Im Sinne des Realismus versammelt Courbet in einem Atelier die Gesellschaft seiner Zeit, mit ihren GegensĂ€tzen zwischen den Klassen, zwischen dem Glanz der BĂŒrgerwelt und dem Elend des Proletariats. Gleichzeitig aber enthĂ€lt das GemĂ€lde eine VerkĂŒndigung, die aus der dĂŒsteren Gegenwart in eine scheinbar konfliktfreie Welt hinausfĂŒhrt. Werner Hofmann zeigt, wie das Bild sowohl inhaltlich als auch durch seine formalen Innovationen die BrĂŒche, die das 19. Jahrhundert kennzeichneten, in einer einzigartigen Verdichtung vor Augen fĂŒhrt.
Susanna Partsch. Tatort Kunst. Über FĂ€lschungen, BetrĂŒger und Betrogene. Beck'sche Reihe. 236 S, 24 Abb. Pb. EUR 12.95 ISBN: 978-3-406-60621-2 C. H. Beck
Der KunstfĂ€lscher ist das kriminelle Genie. Er ist in der Lage, einen van Gogh zu malen, er fĂŒhrt die grĂ¶ĂŸten Kunstexperten hinters Licht und betrĂŒgt gleichzeitig Museen und Sammler um MillionenbetrĂ€ge. Nicht selten genießt er noch nach seiner Entlarvung Sympathie und Erfolg. Susanna Partsch erzĂ€hlt von den grĂ¶ĂŸten FĂ€lschern des 20. Jahrhunderts, von Han van Meegeren zum Beispiel, der Holland mit seinen FĂ€lschungen in ein wahres Vermeer-Fieber versetzte, oder von Eric Hebborn, der Hunderte von FĂ€lschungen verkaufte, ein Handbuch fĂŒr FĂ€lscher schrieb und kurz darauf ermordet wurde. Partsch berichtet von den Motiven und den Methoden der FĂ€lscher und den Techniken, die sie verwendeten, um auch die Kenner zu ĂŒberlisten. BetrĂŒger waren jedoch zumeist auch die HĂ€ndler, die das schnelle Geld liebten, und nicht selten die Experten, die sich an dem großen GeschĂ€ft beteiligten. Schließlich erfĂ€hrt man aus dem Buch, wie man eine FĂ€lschung entlarvt und mit welchen neuen Tricks der Kriminalkommissar von heute dabei konfrontiert wird.
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Willibald SauerlĂ€nder. Von Bildern und Menschen Zu Besuch bei alten und neuen Meistern. 189 S. 22 fb. Abb. Gb. C.H. Beck Verlag, MĂŒnchen 2010. EUR 22,95 ISBN: 978-3-406-60616-8 C. H. Beck
Willibald SauerlĂ€nder ist den großen Meistern der Kunstgeschichte in 22 bedeutenden Ausstellungen der jĂŒngeren Zeit neu begegnet. In seinen hier vereinigten Texten portraitiert der angesehene Kunsthistoriker diese KĂŒnstler und bringt ihre Werke wieder zum Sprechen. Pointiert und stilistisch brillant, fĂŒhrt er den Leser zu den Erneuerern der Kunst von Jan van Eyck und Raffael bis zu Mark Rothko und Cindy Sherman, und geht der Irritation nach, die ihre Bilder im Betrachter bis heute auslösen. Wir erfahren, wie DĂŒrer als KĂŒnstler die Natur erforschte, wie Rembrandt in seinen Selbstbildnissen auch die Gesellschaft seiner Zeit portraitierte, wie Gauguin vom irdischen Paradies trĂ€umte und wie CĂ©zanne noch einmal den Bau der göttlichen Natur auf die Leinwand bannen wollte. Willibald SauerlĂ€nders passionierte Erkundungen laden den Leser ein zu einem so kurzweiligen wie entdeckungsreichen Spaziergang durch die Kunstgeschichte.
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Alt, Peter-AndrĂ©. Ästhetik des Bösen. 720 S. etwa 7 Abb. Gb. EUR 34,00. CHF 57,90 ISBN: 978-3-406-60503-1 C. H. Beck
"Die Hölle ist leer. Alle Teufel sind hier."
William Shakespeare
Das Böse ist fĂŒr die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-AndrĂ© Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als Ă€sthetisches PhĂ€nomen jenseits aller Werte sichtbar werden lĂ€sst. ErzĂ€hlt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europĂ€ischen Moderne.
Wie keine andere Kunstform vermag die Literatur das Böse in imaginĂ€ren Szenerien und Personen zur Anschauung zu bringen. In den ĂŒberlieferten Figuren des Mythos und den Schreckgestalten des Aberglaubens empfĂ€ngt es körperliche PrĂ€senz; in psychologischen Novellen und Fallgeschichten erhĂ€lt es seelische TiefenschĂ€rfe; im Drama gewinnt es die unausweichliche Wucht einer verhĂ€ngnisvollen Geschehensdynamik. Erst seit der Romantik löst sich die Literatur jedoch von den ZwĂ€ngen einer moralischen Sichtweise auf die Erscheinungsformen der SĂŒnde. Die moderne Literatur wird unmoralisch in einem programmatischen Sinn und entdeckt die Ă€sthetischen Reize des Bösen in den Sensationen des Verbrechens, den AbgrĂŒnden des Triebs und den Schrecken der Gewalt. Peter-AndrĂ© Alt geht den verschiedenen literarischen Genres und Formen nach, in denen moderne Texte ihre Lust am Bösen kultivieren. Von Goethe ĂŒber E.T.A. Hoffmann, Shelley, Baudelaire, Huysmans, Wilde, George, Kafka bis zu JĂŒnger, Genet, KertĂ©sz und Littell wird eine PhĂ€nomenologie des Bösen erkundet, die bis heute ein moralisches Skandalon bedeutet.
Bayerische VorgeschichtsblĂ€tter 2009. Hrsg. v. Kommission fĂŒr bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften /ArchĂ€ologischen Staatssammlung / Bayerischen Landesamt fĂŒr Denkmalpflege. Bayern 2009. 328 S., zahlr. Abb., 28 Taf. u. 2 Beilagen.Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-406-11079-5 C. H. Beck
Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike. Hrsg.: Stein-Hölkeskamp, Elke; Hrsg.: Hölkeskamp, Karl-Joachim. 700 S. etwa 100 Abb. Gb. EUR 38,00. CHF 63,90" ISBN: 978-3-406-60496-6 C. H. Beck
Von den PalĂ€sten in Knossos, Troia und Mykene, von Dichtern wie Homer, mythischen Helden wie Theseus, realen Heroen wie Alexander dem Großen, von Demokratie und BĂŒrgersein, von Weisheitsliebe, Baukunst, Plastik und Malerei und noch von vielen weiteren bedeutenden Themen der griechischen Antike und ihrem Weiterwirken in der Gegenwart erzĂ€hlt dieser einzigartige, mit rund 100 Abbildungen reich ausgestattete Band.
Griechischem Geist und griechischer Kultur verdankt das Abendland eine strahlende Morgenröte. Die Hingabe der Griechen an Philosophie, Dichtkunst, Schönheit, Freiheit und Demokratie hat ihnen einen dauerhaften Platz in unserem kulturellen GedĂ€chtnis eingetragen. Deshalb haben herausragende Autorinnen und Autoren in 33 meisterhaft verfaßten BeitrĂ€gen die wichtigsten Erinnerungsorte der griechischen Antike beschrieben. Dieser Band ist eine Einladung an alle, die wichtigsten Stationen der Kultur-, Geistes- und Religionsgeschichte, der Ereignis-, Politik- und Rechtsgeschichte und nicht zuletzt der ArchĂ€ologie der griechischen Welt kennen- und verstehen zu lernen. So ist ein Buch entstanden, das keine nostalgische Beschwörung von lĂ€ngst Vergangenem darstellt, sondern ein Buch, das mit faszinierenden Neu- und Wiederentdeckungen aufwartet – ein facettenreiches, spannend zu lesendes Geschichts- und Geschichtenbuch der griechischen Antike.
Fuhrmann, Horst. Überall ist Mittelalter. Von der Gegenwart einer vergangenen Zeit. 328 S. 37 Abb. 19,0 x 12,4 cm. Pb. EUR 12,95. CHF 23,90 ISBN: 978-3-406-60487-4 C. H. Beck
Überall ist Mittelalter" - nach seiner vielgerĂŒhmten "Einladung ins Mittelalter" (bsr 1357) öffnet uns Horst Fuhrmann jetzt die Augen fĂŒr die fortdauernde Gegenwart mittelalterlicher PrĂ€gungen: sowohl in den sichtbaren Zeugnissen wie in den inneren Einstellungen, in der Abwendung vom Mittelalter ebenso wie in seinen Verwertungen. Das ist bei Fuhrmann jedoch keine blasse These, sondern pralle, konkrete Schilderung ein LesevergnĂŒgen.
Kleines Lexikon der Namen und Wörter keltischen Ursprungs. Hrsg.: Maier, Bernhard. Deutsch. 141 S. 19,0 x 12,4 cm. Pb. EUR 10,95. CHF 20,50 ISBN: 978-3-406-60179-8 C. H. Beck
Daß die Wörter Albion, Avalon, Druide und Whiskey aus dem Keltischen stammen – darauf mag man vielleicht noch von alleine kommen. Aber daß auch das Wort fĂŒr das typische GefĂ€hrt der Wiener, der Fiaker, seine Wurzeln im Keltischen hat, ist schon eine echte KuriositĂ€t. Abgesehen von solchen Überraschungen, hĂ€lt dieses Lexikon ein FĂŒlle sprach- und kulturgeschichtlich interessanter Informationen bereit und vermittelt einen Überblick ĂŒber das Weiterleben keltischen Sprachguts in den Sprachen Europas. Es enthĂ€lt zum einen moderne Wörter und Namen keltischer Herkunft, zum anderen die deutschen Entsprechungen all jener altkeltischen Wörter, die bis heute im Wort- und Namenschatz der europĂ€ischen Sprachen weiterleben.
Asfa-Wossen Asserate. Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten – Afrika. 2010. 192 S. 10 Abb. und Vignetten. 1 Karte. EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-60096-8 C. H. Beck
Weshalb sind wir alle Afrikaner? Worin lag die Bedeutung Albert Schweitzers fĂŒr Afrika? Ist afrikanische Kunst primitiv? Welche Bedeutung haben Voodoo und CandomblĂ© in Afrika? Was ist Apartheid? Liest man in Afrika Harry Potter? Wie ist die Stellung der Frau in der Politik afrikanischer Staaten? Welche Bedeutung hat die Fußballweltmeisterschaft 2010 fĂŒr Afrika? Welche Rolle spielen Kindersoldaten in den bewaffneten Konflikten Afrikas? Warum darf die Serengeti nicht sterben? Welche Probleme muß Afrika vordringlich lösen?
Asfa-Wossen Asserate empfand es immer als seine wichtigste Aufgabe, in Europa die Erinnerung an die Kultur und die christliche Tradition seiner verwĂŒsteten Heimat wachzuhalten. Inzwischen wird er vielfĂ€ltig gehört und zu Rate gezogen, wenn es um Äthiopien und Afrika und um das VerhĂ€ltnis von Christentum und Islam geht."
Martin Mosebach, Frankfurter Allgemeine Zeitung
LĂŒbbers, Bernhard. Die Ă€ltesten Rechnungen des Klosters Aldersbach (1291-1373/1409). Analyse und Edition. CLXXXVI, 682 S. 4 Abb. Gb. Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. Neue Folge (47/3). EUR 58,00. CHF 97,90 ISBN: 978-3-406-10412-1 C. H. Beck
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