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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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SauerlÀnder, Willibald. Der katholische Rubens. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 2011. 304 S., 111 meist fb. Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 38,00. CHF 53,90 ISBN: 978-3-406-62362-2 C. H. Beck
Rubens wird bis heute gerĂŒhmt fĂŒr seine Schilderung der menschlichen Leidenschaften, von der Grausamkeit bis zur erotischen Hingabe. Doch so diesseitig, wie wir meinen, war seine Kunst keineswegs. Sie schuf eine neue, lebendige Sprache fĂŒr eine wieder erblĂŒhende Kirche, die sich soeben von den Konfessionskriegen des 16. Jahrhunderts erholte.
Nach den blutigen KĂ€mpfen und den BilderstĂŒrmen sollte der katholische Glaube nicht lĂ€nger mit Gewalt erzwungen werden. Wie Bernini, so wollte auch Rubens durch eine sinnliche Kunst den Betrachter zum rechten Glauben ĂŒberreden. Der farbige Glanz seiner Malerei, ihre WĂ€rme und Festlichkeit, aber auch ihr Furor und ihre Klage waren dazu angetan, die Menschen religiös und ethisch zu bewegen. Willibald SauerlĂ€nder macht dies anhand von Rubens’ AltargemĂ€lden deutlich, deren ursprĂŒngliche Bestimmung und Wirkung er eindrucksvoll vor Augen fĂŒhrt. Damit deckt er die eigentliche Botschaft dieser Bilder wieder auf und befreit sie von den sĂ€kularen MissverstĂ€ndnissen einer religionsfernen Nachwelt.
Esch, Arnold. Zwischen Antike und Mittelalter. Der Verfall des römischen Straßensystems in Mittelitalien und die Via Amerina. 2011. Br. EUR 38,90. ISBN: 978-3-406-62143-7 C. H. Beck
Arnold Esch beschreibt in seinem neuen Buch, das auf jahrzehntelange eigene Forschungen und Wanderungen zurĂŒckgeht, den Verfall des hochentwickelten römischen Straßensystems nach dem Ende des Römischen Reiches. Er erklĂ€rt, warum einzelne Strecken schon frĂŒh außer Gebrauch gerieten, wĂ€hrend andere ĂŒberdauerten: Einsichten, die man fĂŒr das Auffinden römischer Straßen im GelĂ€nde auch heute noch nutzen kann.
Ein wunderbares Buch ĂŒber die Freuden und MĂŒhen historischer Erkenntnis in freier Landschaft. Der Zerfall Italiens in kleinere RĂ€ume schuf in der Endphase des Römischen Reiches neue Bedingungen und neue PrioritĂ€ten und Ă€nderte Funktion und Ziel der Straßen, die sich, die rĂŒcksichtslose römische Gerade aufgebend, nun wieder dem GelĂ€nderelief anpassten.
Wir sehen in diesem Buch, das archĂ€ologische und historische Betrachtungsweise zusammenfĂŒhrt, wie antike Straßen wahrgenommen, wie sie im Lokalverkehr genutzt oder zu Pilgerstraßen wurden, wie unter verfallenen BrĂŒckenbögen Furten entstanden – kurzum: Wir lernen die historische Entwicklung mit dem Auge zu erfassen. Im zweiten Teil des Buches wird das am Beispiel der Via Amerina Schritt fĂŒr Schritt gezeigt, die zwischen Antike und Mittelalter besondere Bedeutung gewann.
Overbeck, Bernhard. Das spĂ€trömische Kastell Vemania bei Isny II. Buch MĂŒnchner BeitrĂ€ge zur Vor- und FrĂŒhgeschichte 61. Ein Schatzfund von MĂŒnzen aus der Zeit des Probus. 80 s., 5 Abb und 25 Tafeln. Gb. EUR 28,00 CHF 48,50 ISBN: 978-3-406-10759-7 C. H. Beck
Michael F. Zimmermann. Die Kunst des 19. Jahrhunderts. Realismus, Impressionismus, Symbolismus. Beck`sche Reihe: bsr - C.H. Beck Wissen;2559. 2011. 128 S.: 51 Abbdavon 22 fb. Br. EUR 8,95 ISBN: 978-3-406-55489-6 C. H. Beck
Die Kunst der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts ist reich an Strömungen, reich auch an herausragenden KĂŒnstlern wie Menzel und Courbet, Manet und Monet, CĂ©zanne und van Gogh. Michael F. Zimmermanns souverĂ€ner Überblick schildert die KĂ€mpfe, die die Epoche prĂ€gten, aber auch die KontinuitĂ€ten des Zeitalters, das durch die beginnende Industrialisierung, den Einbruch der Photographie und eine neue Massenwirksamkeit der Kunst bestimmt war. Dabei fĂŒhrt er durch die Entwicklungen der verschiedenen Gattungen, von der Historienmalerei ĂŒber die Landschafts- und Genremalerei bis hin zum PortrĂ€t und den Bildern der Stadt.
Urbach, Karina. Queen Victoria. Eine Biografie. 2011. Deutsch. 191 S. EUR 9,99. ISBN: 978-3-406-58788-7 C. H. Beck
Königin Viktoria wurde zur ersten wahrhaft globalen Herrscherin, etwa ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung gehörte schließlich zum britischen Empire. Mit 18 bestieg sie den Thron, um mehr als 63 Jahre zu regieren und ein ganzes Zeitalter zu prĂ€gen. Dieses Buch rĂ€umt mit vielen Legenden ĂŒber die „jungfrĂ€uliche“ Königin mit neun Schwangerschaften auf, zeigt ihren Familiensinn und ihre Begabung fĂŒr medienwirksames Auftreten, ihren Politikstil und den Umgang mit Premierministern wie Disraeli oder Gladstone. Sie wurde Kaiserin von Indien und als „Großmutter Europas“ bestimmte sie auch maßgeblich die europĂ€ische Politik bis zu ihrem Tod 1901.
Ingeborg Walter. Die Strozzi. Eine Familie im Florenz der Renaissance. 2011. 240 S. 33 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 22,95 CHF 34,90 ISBN: 978-3-406-61477-4 C. H. Beck
"Man kann mit gutem Recht sagen, dass wegen des unauslöschlichen Hasses, den die Medici gegen unsere Familie hegten, weil wir Förderer und Freunde der Freiheit gewesen sind, das Exil bei uns erblich ist, ja geradezu wie ein Familienvermögen an die Nachkommen weitergegeben wird." Lorenzo Strozzi
Die Strozzi waren eine der reichsten und mĂ€chtigsten Familien von Florenz – ihr berĂŒhmter Palast dokumentiert das bis heute – aber wegen der Feindschaft der Medici wurden die mĂ€nnlichen Familienmitglieder ĂŒber viele Jahre und Jahrzehnte hinweg in die Verbannung geschickt. Die Geschichte der Familie Strozzi ist eine Geschichte von sich etablierender Bankenmacht, kaufmĂ€nnischer RivalitĂ€t und ökonomischem Aufstieg, aber auch eine Geschichte des Widerstands gegen die Übermacht der Medici von der frĂŒhen Renaissance bis zum endgĂŒltigen Untergang der Republik Florenz und der Errichtung des Herzogtums im 16. Jahrhundert. Das Buch von Ingeborg Walter erzĂ€hlt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Familie, die sich trotz der Verbannungen behauptete, zu ungeheurem Reichtum aufstieg und zeitweise sogar zu einem Ausgleich mit den Medici gelangte.
Monika Wagner. William Turner. Beck`sche Reihe: bsr - C.H. Beck Wissen;2514. 2011. 128 S.: 47 Abb. 16 davon fb. Br. EUR 8,95 ISBN: 978-3-406-61275-6 C. H. Beck
An William Turner (1775–1851) schieden sich von Anfang an die Geister. Seine umstĂŒrzende Malweise galt den einen als formlose Schmiererei, den anderen als geniales Verfahren, um die lebendige Natur auf die Leinwand zu bannen. Wie kein zweiter Maler seiner Zeit beschĂ€ftigte sich Turner mit der Industrialisierung und verlieh der Dynamik des neuen Zeitalters Ausdruck. Monika Wagner portrĂ€tiert den großen englischen KĂŒnstler im Kontext seiner Zeit, schildert seinen Lebensweg und fĂŒhrt durch sein bis heute atemberaubendes ƒuvre.
Riese, Berthold. Das Reich der Azteken. Geschichte und Kultur. 2011. 431 S. 50 Abb. und 5 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-61400-2 C. H. Beck
Als am 13. August 1521 der aztekische Herrscher Quauhtemoc vor dem Eroberer HernĂĄn CortĂ©s die Waffen streckte und sich in spanische Gefangenschaft begab, war das Ende des Reichs der Azteken besiegelt. Die europĂ€ische Expansion hatte ihren ersten großen Sieg in Amerika errungen. Berthold Riese erzĂ€hlt die Geschichte des Reichs erstmals direkt aus den aztekischsprachigen Quellen, um die Sicht der Indianer auf ihre eigene Geschichte und Kultur zu dokumentieren.
Die Azteken sind nach ihrer eigenen Stammessage im Jahr 1064 von einer Insel namens Aztlan aufgebrochen und haben sich auf die Wanderschaft begeben, die sie schließlich auf Weisung ihres Gottes Huitzilopochtli nach Tenochtitlan (im Herzen der heutigen Stadt Mexiko) fĂŒhrte. Dort haben sie sich niedergelassen und sich ein eigenes Königtum geschaffen. Mit dem Sieg 1430 ĂŒber die Tepaneken begann ihr Aufstieg zur Vormacht im Hochtal von Mexiko. SpĂ€tere Herrscher haben das Staatsgebiet durch Eroberungen zielstrebig erweitert. Die Regierungszeiten von Acamapichtli, dem ersten Herrscher, bis zu Moteuczuma, Cuitlahuac und Quauhtemoc, den letzten, die sich bereits mit den spanischen Eroberern auseinandersetzen mußten, strukturieren die Hauptteile des Buches. In eingeflochtenen ausfĂŒhrlichen Kapiteln macht Riese den Leser mit den bemerkenswerten kulturellen Errungenschaften der Azteken bekannt. Auch rĂ€tselhafte oder schockierende PhĂ€nomene wie der Kannibalismus und die blutigen Menschenopfer von unfassbarer BrutalitĂ€t werden aus den Quellen greifbar.
Markschies, Alexander. Brunelleschi. Beck'sche Reihe (2540). 2011. 128 S. 44 auch fb. Abb. 18 x 11,8 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-61277-0 C. H. Beck
Filippo Brunelleschi (1377–1446) markiert mit seinem Werk den Beginn der Renaissance. Er bereitete der Zentralperspektive den Weg, schuf Bauten von Weltruhm wie die Kuppel des Doms von Florenz und das Florentiner Findelhaus und prĂ€gte seine Zeit auch als Goldschmied und Bildhauer. Als Architekt setzte er durch seine raffinierte Verbindung von Altem und Neuem, durch seine technische wie durch seine kĂŒnstlerische Meisterschaft völlig neue MaßstĂ€be. Alexander Markschies bietet in diesem Band eine konzise und spannende EinfĂŒhrung in Leben, Werk und Zeit des ĂŒberragenden KĂŒnstlers.
Becher, Matthias. Chlodwig I.Der Aufstieg der Merowinger und das Ende der antiken Welt. 2011. 330 S. 10 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-61370-8 C. H. Beck
AnlÀsslich des 1500. Todestages Chlodwigs I. (27. November 511) erzÀhlt Matthias Becher in seiner Biographie dieses Frankenkönigs spannend und faktenreich vom Aufstieg der Merowinger in der Völkerwanderungszeit.
Angelockt durch die wachsende SchwĂ€che Roms in der SpĂ€t-antike waren Goten, Franken, Burgunder und andere Völker in das entstehende Machtvakuum gestoßen. Wenige Jahre vor der Geburt Chlodwigs aus dem frĂ€nkischen Geschlecht der Merowinger war schließlich der letzte römische Kaiser abgesetzt worden (476 n.Chr.), und fortan tobte der Kampf um die Vormacht sĂŒdlich und nördlich der Alpen.
Matthias Becher erhellt gleichermaßen die militĂ€rischen und diplomatischen Erfolge von Chlodwigs Vater Childerich, die KĂ€mpfe Chlodwigs um die FĂŒhrung im Frankenreich und seine religionsgeschichtlich bedeutende Entscheidung, den katholischen Glauben anzunehmen. Ein Ausblick auf das Nachleben Chlodwigs beschließt den gut bebilderten und mit hilfreichen Karten ausgestatteten Band.
Leithe-Jasper, Manfred; Distelberger, Rudolf. Kunsthistorisches Museum Wien Bd. 1: Die Schatzkammer. Deutsche Ausgabe. Museen der Welt . 5. Auflage. 2011. 96 S. 140 fb. Abb. 24,4 x 19,8 cm. Pb. EUR 15,50. CHF 23,90 ISBN: 978-3-406-59178-5 C. H. Beck
Die Schatzkammer in der Wiener Hofburg bewahrt die wohl bedeutendsten Symbole aus mehr als eintausend Jahren europĂ€ischer Geschichte - von den Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs und des Kaisertums Österreich bis zu kostbaren Reliquien und GewĂ€ndern. Durchgehend vierfarbig bebildert und sachkundig erlĂ€utert, prĂ€sentiert dieser Band alle wichtigen StĂŒcke der prunkvollen Sammlung.
Bringmann, Klaus. Kleine Kulturgeschichte der Antike. 2011. 272 S., 45 Abb., 11 Karten Pb. EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-62110-9 C. H. Beck
Klaus Bringmann – dessen Römische Geschichte inzwischen eine Verkaufsauflage von 60.000 Exemplaren erreicht hat – legt eine kurzgefasste Kulturgeschichte der Antike von den Tagen Homers im 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum Tode Kaiser Justinians 565 n. Chr. vor. Er lĂ€sst dabei die großen gesellschaftlichen, geistigen und kĂŒnstlerisch-schöpferischen Leistungen der Griechen und Römer wieder lebendig werden und prĂ€sentiert viele Beispiele in Text und Bild. Auch bezieht er immer wieder die prĂ€genden EinflĂŒsse der Nachbarkulturen ein – Ägyptens, des Alten Orients und insbesondere jene der jĂŒdischen Kultur. So vermittelt er kompetent und zugĂ€nglich etwa die Bedeutung der Seefahrt, die Entstehung der StĂ€dte, der Dichtkunst, der Wissenschaft, der Demokratie, des Geldwesens, der Bildhauerei, der Malerei, der Philosophie, des Gymnasiums, der römischen Landwirtschaft, der Villen, des Caritasgedankens, die Rolle der Frau im frĂŒhen Christentum und noch vieles mehr. Ein LesevergnĂŒgen fĂŒr jeden, der die kulturellen UrsprĂŒnge unserer eigenen Welt kennenlernen und verstehen möchte!
SchĂŒtte, Stefanie. Die 101 wichtigsten Fragen: Mode, Fashion, Haute Couture. Beck'sche Reihe (7029). 2011. 151 S. 30 Abb. 19 x 12,4 cm. Pb. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-60619-9 C. H. Beck
Warum ist es heute so schwer, sich gut anzuziehen? Wer ist der wichtigste Designer der Welt? Was sind die grĂ¶ĂŸten ModesĂŒnden? Wer erfand den Minirock? Und hat der Papst einen eigenen Modedesigner? Unterhaltsam und profund gibt die Modejournalistin Stefanie SchĂŒtte Antwort auf alle Fragen, die man und frau sich in Sachen Mode schon immer gestellt haben. Sie erklĂ€rt dabei, wie die Modewelt funktioniert, erzĂ€hlt von den legendĂ€ren Gestalten der Modegeschichte und gibt RatschlĂ€ge in den unumgĂ€nglichen praktischen Kleidungsfragen. Frauen erfahren, warum MĂ€nner sie am liebsten mit mörderischen AbsĂ€tzen sehen, und MĂ€nner lernen endlich, wie viele Handtaschen eine Frau wirklich braucht.
Priesner, Claus. Geschichte der Alchemie. C.H. Beck Wissen; 2718. 2011. 128 S. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-61601-3 C. H. Beck
Seit jeher umgibt die Alchemie die Aura des Geheimnisvoll-Verbotenen. Hervorgegangen in der Antike aus der gegenseitigen Durchdringung der Ă€gyptischen und griechischen Kultur, war die Alchemie, wie ihre spannende und wechselvolle Geschichte zeigt, nie nur praktische Laborarbeit, etwa den Stein der Weisen herzustellen. Vielmehr erschuf sie zugleich ein Weltbild, in dem Mensch und Natur, Geist und Materie aufs Engste miteinander verwoben sind. Nicht zuletzt dies ist der Grund fĂŒr die bis heute anhaltende Faszination am alchemistischen Denken.
Stein-Hölkeskamp, Elke. Das römische Gastmahl. Eine Kulturgeschichte. 2. Auflage. 2011. 364 S. 18 Abb. und 4 Karten. 22 x 14 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-61202-2 C. H. Beck
Wer lĂ€dt wen zum Dinner ein? Wo plaziert man welchen Gast? Wie sieht das rĂ€umliche Ambiente, wie die Einrichtung und wie das Geschirr beim Gastmahl in der römischen High-Society aus? Welche Gaumenkitzel, welche weiteren Sinnenfreuden und sonstigen Erbauungen hĂ€lt der gute Gastgeber fĂŒr seine GĂ€ste bereit? All diese und viele weitere Fragen beantwortet Elke Stein-Hölkeskamp in ihrer wunderbaren Kulturgeschichte des römischen Gastmahls.
Mit großer Kennerschaft und viel Liebe zum Detail fĂŒhrt die Autorin ihre Leser ein in die Welt der Flamingozungen und des Falernerweins. Es ist die Welt des römischen Adels, in der alles, wirklich alles seine Bedeutung hatte, wenn man miteinander speiste. Das SelbstverstĂ€ndnis der gesellschaftlichen Elite manifestierte sich in jedem Ritual des Gastmahls. Wer sie nicht verstand, wurde zum Gespött, wer sie mißachtete, marginalisierte sich selbst und lieferte dem politischen Gegner Munition in der öffentlichen Auseinandersetzung: Die Dekadenz beim Mahl, der Verstoß gegen die bescheidenen, aber immerhin vorhandenen Tisch- und Speisesitten der VĂ€ter wurde gegeißelt – manchmal aus Überzeugung, oft aus KalkĂŒl. Doch auch wer den Exzeß vermied, pflegte seine Art von Luxus, Lebensart und kultivierter Kompetenz im kulinarischen Bereich. Wer sich heute von KĂŒche und Keller, von Damen und Dichtern, von Exotik und Erotik – kurzum von allem, was dem Gastmahl der römischen Großen Glanz und Gloria verlieh – einen Eindruck verschaffen möchte, der darf sich dieses LesevergnĂŒgen nicht entgehen lassen.
MĂŒhle, Eduard. Die Piasten. Polen im Mittelalter. C.H. Beck Wissen; 2709. 2011. 128 S. 7 Abb. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-61137-7 C. H. Beck
Von Mieszko I., dem ersten historisch bezeugten polnischen Herrscher, bis zum Tod Kasimirs des Großen 1370 hat die Dynastie der Piasten mehr als vier Jahrhunderte lang die Geschicke Polens bestimmt.
Eduard MĂŒhle schildert die Geschichte Polens im Mittelalter aus der Perspektive seines Herrschergeschlechts, dem es gelang, ein großrĂ€umiges Reich in Ostmitteleuropa zu errichten, ihm ,internationale’ Anerkennung zu verschaffen und es so auszugestalten, dass es durch das ganze Mittelalter hindurch als ein integraler Bestandteil der christlich-europĂ€ischen Welt angesehen wurde.
Das Rechtsbuch Kaiser Ludwigs des Bayern von 1346. Hrsg.: Volkert, Wilhelm. Bayerische Rechtsquellen (4). 2011. 519 S. 9 Abb. Gb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-406-10659-0 C. H. Beck
Eduard von Habsburg-Lothringen. Wo Grafen schlafen. Was ist wo im Schloss und warum?. Illustrationen Reinhard Blumenschein. 2011. 144 S. 12 Abb. Gb. EUR 14,95. ISBN: 978-3-406-60703-5 C. H. Beck
Was ist ein Schloss? Wodurch unterscheidet es sich von einer Burg, einem Stadtpalais oder einem Herrenhaus? Eduard von Habsburg-Lothringen lÀdt in diesem Buch zur Besichtigung des 'idealen Schlosses' ein, in dem wir all dem begegnen, was sich in zahllosen Spielarten in den realen Schlössern unserer Lande wiederfindet.
Tausende von Schlössern stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie haben die GrĂ¶ĂŸe eines besseren Hauses oder aber die Ausdehnungen einer Kleinstadt, sie sind viereckig, rund oder sechseckig, haben einen Innenhof oder nicht, werden von WassergrĂ€ben umgeben oder nicht. Auf einem imaginĂ€ren Rundgang durch Salons und GĂ€nge, Schlaf- und Speisezimmer, Bibliotheken und SchlosskĂŒchen, vorbei an GemĂ€lden und Gobelins, Speichern und Gespenstern lernen wir das Schloss (und alle Schlösser) mitsamt seinen Bewohnern und Lebenswelten kennen. Wir ĂŒbernachten in uralten Betten, rĂ€umen Zimmer leer und richten sie neu ein, schlagen uns mit nicht vorhandenen Kanalisationen und maroden DĂ€chern herum – und beginnen nach und nach zu ahnen, warum im Schloss genau diese Möbel, diese GerĂŒche, diese Zimmerfluchten vorzufinden sind. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Schloss werden lebendig. All das ist gespickt mit Beispielen, Anekdoten, ĂŒberraschenden Fakten, nĂŒtzlichen Adressen und Insiderinformationen aus der Welt der Schlösser. Nicht zuletzt bekommen wir eine Ahnung davon, dass so ein Schloss gelegentlich ein recht unwohnlicher Ort sein kann.
Osterhammel, JĂŒrgen. Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 1568 S. 22 x 14 cm. Gb. EUR 28,00. CHF 40,50 ISBN: 978-3-406-61481-1 C. H. Beck
Ein Meilenstein deutscher Geschichtsschreibung. JĂŒrgen Kocka, DIE ZEIT "Niemand, der sich mit dem beschĂ€ftigt, was man gemeinhin Neuere Geschichte nennt, wird an diesem Werk fortan vorbeikommen." Andreas Eckert, Literaturen "Nichts weniger als eine stupende, die Welt umspannende Universalgeschichte des 19. Jahrhunderts, die den weiten und analytischen Blick mit dem historischen Detail in einzigartiger Weise verbindet, eine FĂŒlle von Einsichten ermöglicht und ĂŒberdies hervorragend lesbar ist." Kathrin Meier-Rust, Neue ZĂŒrcher Zeitung am Sonntag "Der Kern des Buches, in dem pointillistische Beobachtungen auf raffinierte Weise zu Analysen verdichtet werden, bietet nicht nur ein intellektuelles Feuerwerk, sondern auch großes LesevergnĂŒgen." Andreas Fahrmeir, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Beyer, Andreas. Die Kunst des Klassizismus und der Romantik. Pb. Beck'sche Reihe (2558). 2011. 128 S., 40 Abb. dav. 16 fb. Pb. EUR 8,95. CHF 16,90 ISBN: 978-3-406-60762-2 C. H. Beck
Klassizismus und Romantik wurden lange Zeit als einander entgegengesetzte Epochen der Kunst betrachtet. Dieser Band zeigt, dass in beiden zugleich der Ursprung der Moderne liegt, dass sie auf vergleichbare Krisen der Kunst reagierten und dass sie mehr verbindet als trennt. Andreas Beyer stellt die Epoche mit ihren Protagonisten und Hauptwerken in Malerei, Architektur und Skulptur vor. Er umreißt das Panorama einer Kunstperiode, die einen frĂŒhen internationalen Stil ausbildete und in vielem vorwegnahm, was die Kunst bis heute charakterisiert und belebt.
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