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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Die großen Modedesignerinnen. Von Coco Chanel bis Miuccia Prada. SchĂŒtte, Stefanie. 2019. 192 S. 28 Abb. 19 x 12 cm. Br. EUR 16,95. ISBN: 978-3-406-73713-8 C. H. Beck
Von Coco Chanel bis Miuccia Prada, von Madeleine Vionnet bis Stella McCartney – in diesem Band werden die wichtigsten Modedesignerinnen vorgestellt, ihr Leben erzĂ€hlt, ihr Schaffen erlĂ€utert. Dabei unternimmt der Leser einen so spannenden wie amĂŒsanten Streifzug durch die jĂŒngere Kleidergeschichte und trifft auch auf andere exzentrische SchlĂŒsselfiguren wie die KĂŒnstlerin Sonia Delaunay, die einstige Vogue-Queen Diana Vreeland oder den Korsettmacher Mr. Pearl.
Die frĂŒhen Christen. Von den AnfĂ€ngen bis Konstantin. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. Leppin, Hartmut. 2019. 512 S. 21 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-72510-4 C. H. Beck
Die frĂŒhen Christen bildeten keineswegs eine homogene Gruppe, geschweige denn eine Kirche. Von ihrem Wirken in der Welt, aber auch von den Irritationen, die sie bei Zeitgenossen auslösten, handelt dieses Buch. Es soll zugleich die modernen Leser irritieren: Die antiken Christen sind durch eine lebendige Erinnerung und durch ein gemeinsames textliches Erbe – die Bibel – eng mit der heutigen Welt verbunden, selbst fĂŒr diejenigen, die dem christlichen Glauben fernstehen. Allenthalben stoßen wir auf KirchengebĂ€ude, christliche Feiertage rhythmisieren unsere Zeit, weite Teile der Kunst sind durch christliche Motive geprĂ€gt, selbst noch in der Persiflage. Doch die sichtbare NĂ€he kann eine scheinbare sein.
Vieles an den frĂŒhen Christen ist uns fremd und weit entfernt von dem, was heute als Christentum gilt. Dieser doppelten Irritation – aus der Sicht der Heutigen und der antiken Zeitgenossen – geht der Autor des vorliegenden Buches nach und lĂ€sst uns die Fremdheit eines nur scheinbar vertrauten Christentums erkennen. Zugleich fragt er danach, wie eine kleine, sozial schwache Gruppe aus der Peripherie sich ausbreiten konnte und welchen Herausforderungen ihre Angehörigen sich gegenĂŒbersahen.
So legt er auch keine lineare Geschichte vom Urchristentum zur Großkirche vor. Es wird vielmehr deutlich, dass die Geschichte der Christen keiner zwingenden inneren Logik folgt und auch nicht durch höhere KrĂ€fte bestimmt scheint. Stattdessen lassen zahlreiche Beispiele erkennen, wie sich frĂŒhe Christen in bestimmten Situationen um Problemlösungen bemĂŒhten und unterschiedliche Wege diskutierten – von denen sich manche aber nie durchsetzten. Was wir erkennen, ist mithin auch keine folgerichtige Entwicklung, sondern eine tastende, gleichsam experimentelle Bewegung, die sich oft hinter spĂ€teren Dogmen und KonzilsbeschlĂŒssen verbirgt.
Einstein in Berlin. 1914-1933. Goenner, Hubert. 2019. 368 S. 14 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-71049-0 C. H. Beck
Hubert Goenner zeichnet hier das Berliner Leben Einsteins nach, erzĂ€hlt von dessen vielfĂ€ltigen Kontakten und Verflechtungen mit KĂŒnstlern, Intellektuellen und Wissenschaftlern, berichtet aber auch davon, wie Einstein von seinen Berliner Zeitgenossen eingeschĂ€tzt wurde. Ein biographisch-kritisches Doppelportrait ĂŒber einen der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts und die Metropole der „Goldenen Zwanziger“.
Einstein und Berlin – den berĂŒhmten Wissenschaftler und die Stadt verbindet mehr, als man gemeinhin denkt. WĂ€hrend das quirlig-eigensinnige Berlin, die neue „Hochburg der Moderne“, KĂŒnstler und Intellektuelle, Forscher, Politiker und Industrielle anzieht, wirkt der eigenwillige Einstein zusehends wie ein Magnet auf die Allgemeinheit und auf die grĂ¶ĂŸten Köpfe seiner Zeit.
1919 begann Einsteins einzigartiger Aufstieg zum weithin bekannten WeltbĂŒrger, wĂ€hrend Berlin an kultureller AttraktivitĂ€t und weltpolitischer Ausstrahlung London, Paris und New York ebenbĂŒrtig war, ja diese sogar zu ĂŒberholen schien. Zwar wurde weder Berlin von Einstein geprĂ€gt, noch hĂ€tte Einstein jemals den Satz „Ich bin ein Berliner“ gesagt. Doch selbst nach seinen Erfahrungen mit dem sich ankĂŒndigenden Terrorregime der Nazis fĂŒhlte sich Einstein Berlin, seinen Einrichtungen und einigen seiner Bewohner verbunden.
Von Daguerre bis Gursky. Beck`sche Reihe (2727). Kemp, Wolfgang. Geschichte der Fotografie. 2019. 128 S. 40 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73614-8 C. H. Beck
Wolfgang Kemp erzĂ€hlt souverĂ€n und kenntnisreich die Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute. Dabei steht die Fotografie als kĂŒnstlerisches Medium im Vordergrund. So erhĂ€lt der Leser u. a. Einblick in die großenWerke von LouisDaguerre und Felix Nadar, August Sander und Albert Renger-Patzsch, Henri Cartier-Bresson und Irving Penn sowie schließlich Jeff Wall,Thomas Demand und Andreas Gursky.
Kloster, Stadt und Umland. Wirtschaftliche, memoriale und personelle Verflechtungen der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg (975-1326). Kaufner, Dominik Alexander. 2019. 450 S. 11 Abb. 25 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-406-10787-0 C. H. Beck
Die prĂ€gende Rolle, die geistliche Einrichtungen fĂŒr die Entwicklung der stĂ€dtischen Gesellschaft und Wirtschaft spielten, wird heute allgemein anerkannt. Die Formulierung ‚Kloster, Stadt und Umland‘ trĂ€gt der Tatsache Rechnung, dass das Kloster St. Emmeram zwar in der Stadt verankert war, aber auch mit dem Umland der Stadt in wechselseitiger Beziehung stand. Die von mir angestrebte Untersuchung möchte zeigen, dass das Kloster in hohem Maße in die Stadt und deren regionales Umfeld integriert war und dass seine Stellung im GefĂŒge der stĂ€dtischen Gesellschaft darauf beruhte, dass urbane Gruppen, insbesondere Angehörige der urbanen Eliten, auf unterschiedlichste Weise mit dem Kloster verbunden waren. Ausgangspunkt meiner Untersuchung stellt die um die Jahrtausendwende zu beobachtende Neupositionierung des Klosters als Reaktion auf eine zunehmende Königsferne dar. Außerdem ergab sich mit der Loslösung vom Hochstift Regensburg im Jahre 975 auch im VerhĂ€ltnis zum Regensburger Bischof eine ganz grundlegende VerĂ€nderung. Der Untersuchungszeitraum endet mit der Exemtion des Klosters im Jahre 1326, durch die das Streben der Mönche nach mehr SelbststĂ€ndigkeit zunĂ€chst einmal zu einem Abschluss kam. Der Streit um die SelbststĂ€ndigkeit des Klosters hatte sich seit der Jahrtausendwende wie ein roter Faden durch die Geschichte des Klosters gezogen.
Die Abtei St. Emmeram eröffnet dabei die Perspektive eines Benediktinerklosters, das schon frĂŒh, lange vor den Bettelorden, in einer sich allmĂ€hlich emanzipierenden Stadt als sozialer Akteur auftrat. Dieses prominente Fallbeispiel ist daher in besonderer Weise geeignet, grundsĂ€tzliche Aussagen ĂŒber das Zusammenwirken stĂ€dtischer Klöster mit ihrem urbanen Umfeld zu treffen – nicht zuletzt, weil die wechselseitigen Beziehungen im Gegensatz zu den Mendikanten bis zu den AnfĂ€ngen von Stadt und Kloster zurĂŒckverfolgt werden können.
Grundlegende Fragestellungen drehen sich vor allem um das ‚Wer?‘ und ‚Wie?‘: Welche Personengruppen standen in Beziehung zum Kloster und traten gleichsam in die LĂŒcke, die das Nachlassen der königlichen Aufmerksamkeit hinterlassen hatte? Wie gestaltete sich dieses VerhĂ€ltnis zwischen dem Kloster und den mit dem Kloster verbundenen Kreisen? Die Auswertung der Quellen macht deutlich, dass dabei Gruppenbeziehungen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klosters eine große Rolle spielten. Dieses Beziehungsgeflecht bestimmte in hohem Maße, wer zum Kreis der vom Kloster BegĂŒnstigten zĂ€hlte und wer zu dessen ‚Freunden‘/‚amici‘ gerechnet wurde. Es illustriert die wirtschaftlichen, memorialen und personellen Beziehungen des Klosters zur Stadt und zur BĂŒrgerschaft und zeigt dadurch zugleich ganz deutlich, dass ReprĂ€sentationsbedĂŒrfnis, Frömmigkeit, Sorge um das Seelenheil und wirtschaftliche Aspekte ganz eng, wenn nicht untrennbar, miteinander verwoben waren.
Otto Dix. BeckÂŽsche Reihe (2522). Schneede, Uwe M. 2019. 128 S. 40 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73223-2 C. H. Beck
Otto Dix (1891 - 1969) ist einer der großen deutschen KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem durch sein eindringliches Werk zum Ersten Weltkrieg und die schonungslosen PortrĂ€ts. Als skeptischer, unnachsichtiger Beobachter mit Hang zur grotesken Überzeichnung begleitete er seine Zeit.
Uwe M. Schneede verfolgt in diesem konzisen Überblick die VerĂ€nderungen der Themen und der Stile von der Weimarer Republik ĂŒber die innere Emigration bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und gelangt schließlich zu einer NeueinschĂ€tzung der Arbeiten aus Dix, zweiter LebenshĂ€lfte. Mit ca. 40 Abbildungen, davon 16 in Farbe.
EinfĂŒhrung in die Klassische ArchĂ€ologie. C. H. Beck Studium. Hoff, Ralf von den. 2019. 280 S. 45 Abb. 22 x 14 cm. Br. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-72728-3 C. H. Beck
Diese moderne EinfĂŒhrung in die Klassische ArchĂ€ologie bietet einen kompakten Überblick ĂŒber das Fach und seine Arbeitsmethoden. So werden der geographische und zeitliche Rahmen dieser altertumswissenschaftlichen Disziplin skizziert und die typischen Gattungen erlĂ€utert, die in ihrem Zentrum stehen. Den Schwerpunkt der Darstellung aber bildet die Vermittlung der Methoden archĂ€ologischen Arbeitens an konkreten Fallbeispielen.
Studierende lernen, erkenntnisleitende Fragestellungen zu archĂ€ologischen Funden und Befunden zu entwickeln. Sie werden vertraut gemacht mit dem VerhĂ€ltnis von Schriftquellen und materiellen Zeugnissen und erwerben Kenntnisse, wie man archĂ€ologische Objekte chronologisch verortet, sie formal analysiert, typologisch einordnet und kontextualisiert. Das zeitgemĂ€ĂŸe Studienbuch widmet sich zudem der Vermittlung von Basiswissen ĂŒber Ikonographie und Ikonologie, ferner ĂŒber Diskursanalyse und Rezeptionsanalyse archĂ€ologischer Objekte. In allen Teilen der EinfĂŒhrung wird Wert auf die fachlich korrekte Begrifflichkeit gelegt, die konsequent klar und verstĂ€ndlich erklĂ€rt wird.
Die Königin. Elisabeth I. und der Kampf um England. Kielinger, Thomas. 2019. 375 S. 38 Abb. 1 Stammbaum. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-73237-9 C. H. Beck
"Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, dafĂŒr aber Herz und Mark eines Königs, noch dazu eines Königs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begrĂŒndet. Sie war die mĂ€chtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europĂ€ischen BĂŒhne nicht selten mit den Waffen einer Frau gekĂ€mpft. Thomas Kielinger erzĂ€hlt das dramatische Leben der großen Tudor-Königin mit Verve und historischer TiefenschĂ€rfe.
Schon frĂŒh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu mĂŒssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen HerrscherhĂ€usern spielte sie ĂŒber Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte Königin aller EnglĂ€nder sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg ĂŒber die Armada machte England unangreifbar und nĂ€hrte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfzĂŒngig, von taktischer Klugheit und großem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre grĂ¶ĂŸte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers glĂ€nzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag geprĂ€gt hat.
Max Ernst. und die Geburt des Surrealismus. Spies, Werner. 2019. 224 S. 47 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-73521-9 C. H. Beck
Nach Max Ernsts RĂŒckkehr aus dem Ersten Weltkrieg entstanden mehrere "vorsurrealistische" Bilder, in denen sich der KĂŒnstler einer neuen Form des Ausdrucks bediente: der Collage. Diese Gruppe von Werken, die zwischen 1918 und 1923 entstanden, markiert nicht nur die Schwelle zur surrealistischen Bildwelt - ohne sie hĂ€tte es, wie AndrĂ© Breton rĂŒckblickend bemerkte, ĂŒberhaupt keine surrealistische Malerei gegeben.
Die Stimmung dieser Arbeiten unterscheidet sich von allem, was damals in den anderen Ateliers dominierte - sei es Kubismus, Futurismus, Expressionismus oder Neoklassizismus. Statt "retour Ă  lÂŽordre" als Reaktion auf die Kriegserfahrungen geht es in Max Ernsts Collagen um das Gegenteil: ZerstĂŒckelung, Schneiden, Auslöschen, Übermalen. Im vorliegenden Buch unterzieht Werner Spies diese singulĂ€ren Werke einer genauen Untersuchung, Bestimmung und Kontextualisierung. Neben den eigenen Erinnerungen und Beobachtungen als enger Vertrauter von Max Ernst zieht er dazu Briefe, Fotos und Vergleichswerke aus dem OEuvre des KĂŒnstlers heran; darĂŒber hinaus viele wichtige Quellen aus der Literatur- und Geistesgeschichte (darunter BezĂŒge zu Beckett, Kafka, Joyce, Freud, E.T.A. Hoffmann, Proust, Eluard, Buñuel, Picasso, Duchamp). So entsteht ein faszinierender Einblick in eine entscheidende Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung, aus der als neue, große Kunstrichtung der Surrealismus hervorging. Mit ca. 48 Abbildungen.
Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. Rexroth, Frank. Fröhliche Scholastik. 2019. 505 S. 8 fb. Abb. und 6 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-72521-0 C. H. Beck
Im mittelalterlichen Europa ereignete sich eine Revolution, die bis heute unser Leben bestimmt: Gelehrte befreiten sich von den Glaubensgewissheiten der Vergangenheit und gingen ihren eigenen Fragen nach. Frank Rexroth lĂ€sst in seinem Buch so anschaulich und quellennah wie nie zuvor das Leben der mittelalterlichen Gelehrten, ihre neuartigen Schulen, ihre Emotionen, Ideen und Entdeckungen lebendig werden und zeigt, wie schließlich das entstand, was wir heute Wissenschaft nennen.
Als Peter Abaelard im 12. Jahrhundert den Vorrang der Vernunft in allen Fragen verkĂŒndete (und noch dazu ein VerhĂ€ltnis mit seiner SchĂŒlerin Heloise begann), war das ein Skandal. Doch er war nicht der Einzige, der eigensinnig sein Wissen selbst erforschen und sein Leben dem neuen Projekt des «scholastischen» Wissens verschreiben wollte. Frank Rexroth erzĂ€hlt, wie sich SchĂŒler zu neuen Gruppen und Schulen zusammenfanden, beobachtet ihre Treue zum Lehrer, ihre Rangstreitigkeiten und ihre lebenslangen Bindungen. Er zeigt auf faszinierende Weise, wie Hand in Hand mit der neuen Lebensweise intellektuelle VerĂ€nderungen vor sich gingen, die bis heute fortwirken: Gelehrtes Wissen fĂ€cherte sich in unterschiedliche Disziplinen auf, es musste strengen WahrheitsansprĂŒchen genĂŒgen – und sollte auch noch nĂŒtzlich sein. Am Ende dieser epochalen Wende europĂ€ischer IntellektualitĂ€t steht die Geburt der UniversitĂ€t.
Der Weg zum Homo sapiens. BeckÂŽsche Reihe (2059). Schrenk, Friedemann. Die FrĂŒhzeit des Menschen. 2019. 128 S. 21 Abb., Karten. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73600-1 C. H. Beck
Afrika war die Wiege der Vor- und Urmenschen. Daher steht dieser Kontinent im Zentrum der Wissenschaft von den fossilen Menschen, der PalĂ€oanthropologie. Wo und wie PalĂ€oanthropologen arbeiten, welche Erkenntnisse sie bislang gewonnen haben und welche neuen Fragen sich aus den Resultaten ihrer Forschung fĂŒr den modernen Menschen ergeben, wird in dem vorliegenden Band verstĂ€ndlich und spannend geschildert.
FĂŒr die sechste Auflage wurde "Die FrĂŒhzeit des Menschen" vollstĂ€ndig neu bearbeitet
2000 bis 500 v. Chr. BeckÂŽsche Reihe (2185). Welwei, Karl-Wilhelm. Die griechische FrĂŒhzeit. 2019. 128 S. 14 Abb., 2 Karten und 1 Zeittafel. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-73652-0 C. H. Beck
Karl-Wilhelm Welwei bietet eine anregende EinfĂŒhrung in die FrĂŒhgeschichte der Ă€ltesten europĂ€ischen Hochkultur. Entstehung, Schönheit und Macht der minoischen und mykenischen Welt, die Neuformung Griechenlands wĂ€hrend der «Dunklen Jahrhunderte», die Zeit Homers, die AnfĂ€nge der Stadtstaaten, der Aufbau ihrer Gesellschaften und ihrer politischen Organe, ihre Wirtschaftsweise und Kultur, aber auch ihre innen- und außenpolitischen Krisen bis zur ersten Konfrontation mit dem persischen Großreich werden in diesem Band beschrieben und verstĂ€ndlich erklĂ€rt.
Urheberrecht. Hertin, Paul W.; Wagner, Sandra. 2019. 330 S. 22 x 14 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-406-72090-1 C. H. Beck
Die Wirklichkeit des KĂŒnstlers. Texte zur Malerei. Rothko, Mark. Hrsg.: Rothko, Christopher; Vorwort von Schneemann, Peter J.; Übersetzer Quatmann, Christian. 2019. 239 S. 9 fb. Abb. 22 x 14 cm. Br. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-73790-9 C. H. Beck
Mark Rothko (1903 - 1970) ist einer der beliebtesten KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts, vor allem bekannt als Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus. Die faszinierende RĂ€tselhaftigkeit seiner Bilder wurde dadurch befördert, dass der KĂŒnstler selbst zu Lebzeiten nur selten öffentlich Stellung zu seinem Werk bezog.
So war es eine kleine Sensation, als viele Jahre nach Rothkos Tod ein bislang unbekanntes Manuskript entdeckt wurde. Bei dem außergewöhnlichen SchriftstĂŒck mit dem Originaltitel «The ArtistÂŽs Reality», das wohl um 1940/41 entstand, handelt es sich um Rothkos Kunstphilosophie. Der Text spiegelt die Auseinandersetzung des Malers mit zentralen Themen der Kunst und bietet einen interessanten Einblick in die Weltsicht des bildenden KĂŒnstlers. Reproduktionen der Originalseiten sowie eine Auswahl wichtiger Werke aus der Entstehungszeit des Manuskripts illustrieren den Band.
Goya. Beck`sche Reihe (2520). Busch, Werner. 2019. 128 S. 51 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-72755-9 C. H. Beck
Francisco Goya (1746–1828) hat die BrĂŒche und AbgrĂŒnde der modernen Welt in geradezu prophetischer Weise in Bildern vorweggenommen. In seinen GemĂ€lden und Graphiken leuchtet er Eros und Gewalt, UnterdrĂŒckung und Krieg, Hinterlist und LĂŒge so schonungslos aus wie keiner vor ihm. Werner Busch fĂŒhrt souverĂ€n in das Werk des KĂŒnstlers ein und erklĂ€rt dessen biographischen und politischen Kontext. Auf diese Weise macht er die Sprengkraft von Goyas Kunst, die bis heute spĂŒrbar ist, verstĂ€ndlich.
Der Koran. Bobzin, Hartmut. Illustrator Alam, Shahid; Andere Adaption von Bobzin, Katharina. 2019. 640 S. 119 Kalligraphien. 22 x 14 cm. Br. EUR 17,95. ISBN: 978-3-406-73627-8 C. H. Beck
Hartmut Bobzins NeuĂŒbersetzung des Korans ist ein Geniestreich: Sie ist philologisch exakt und berĂŒcksichtigt die neuesten Ergebnisse der Koranforschung ebenso wie die islamischen Deutungstraditionen. Vor allem aber gelingt es ihr, die Schönheit und sprachliche Eigenwilligkeit des Originals auch deutschen Lesern zu vermitteln. Die NeuĂŒbertragung des Korans wurde in Presse und Fachwelt hoch gelobt und hat sich inzwischen als neuer Standard etabliert.
Leonardo. Der Mann, der alles wissen wollte. Roeck, Bernd. 2019. 429 S. 104 z. T. fb. Abb., . 22 x 14 cm. Gb. EUR 28,00. ISBN: 978-3-406-73509-7 C. H. Beck
Maler, Architekt, Forscher, Erfinder, Literat und Gelehrter: Niemand hat das Ideal der Renaissance vom "uomo universale", vom universalen Menschen, glĂ€nzender verkörpert als Leonardo da Vinci. In seiner mitreißend geschriebenen Biographie folgt Bernd Roeck Leonardo durch das Italien der Renaissance und durch den geistigen Kosmos dieser Epoche, dessen Grenzen er immer wieder durchbrach. Leonardo war ein Besessener, der Wunderwerke hinterließ und eine unendliche FĂŒlle von Ideen. Sie haben die Phantasie der Nachwelt blĂŒhen und die Spekulationen wuchern lassen. Bernd Roeck unterzieht die Quellen einer strengen PrĂŒfung, um offenzulegen, was wir wirklich von dem KĂŒnstler wissen können - und was nicht. Roecks Leser speisen mit Leonardo vegetarische Gerichte und begleiten ihn nach Venedig, Rom und an die Loire. In seiner MailĂ€nder Werkstatt sehen sie ihm beim Malen mit Pinseln aus Eichhörnchenhaar zu. Sie erfahren von den Netzwerken, die Leonardos steile Karriere beförderten, und von den politischen Wirren, durch die er sich lavierte. Vor allem aber können sie die kreativen Prozesse verfolgen, in denen Leonardos einzigartige Kunst entstand. .
Leonardo. Der Mann, der alles wissen wollte. Roeck, Bernd. 2019. 429 S. 104 Abb. EUR 22,99. ISBN: 978-3-406-73510-3 C. H. Beck
Die Perserkriege. Beck`sche Reihe (2705). Will, Wolfgang. 2019. 128 S. 11 Abb. 3 Karten. 18 x 12 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-73610-0 C. H. Beck
Wolfgang Will erlĂ€utert unsere wichtigste Quelle zu den Perserkriegen – Herodot –, stellt die Kombattanten auf griechischer und persischer Seite vor, erklĂ€rt ihre Interessen und erhellt die Ursachen des Konflikts. DarĂŒber hinaus werden die wichtigen Schlachten bei Marathon, den Thermopylen, bei Salamis und Plataiai geschildert und das militĂ€risch-politische Ergebnis des Krieges zusammengefasst. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die demokratische Entwicklung Athens und die Rezeption der Perserkriege bis in die Gegenwart – einschließlich der Legende vom Marathonlauf.
Die Templer. Aufstieg und Untergang von Gottes heiligen Kriegern. Jones, Dan. Übersetzer Nohl, Andreas. 2019. 508 S. 28 fb. Abb. 9 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 28,00. ISBN: 978-3-406-73481-6 C. H. Beck
Sie begannen als Pilger, kĂ€mpften als Kriegermönche, bereicherten sich als Bankiers und endeten als HĂ€retiker auf dem Scheiterhaufen: Dan Jones hat die Quellen zu den Templern neu gelesen und bietet mit diesem Buch ein MeisterstĂŒck an historischer ErzĂ€hlkunst: auf dem neuesten Forschungsstand, mit sicherem GespĂŒr fĂŒr außergewöhnliche Episoden und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Jerusalem 1119. Eine kleine Gruppe von Rittern sucht nach dem Ersten Kreuzzug nach einer neuen Aufgabe und grĂŒndet die "Arme Ritterschaft Christi und dessalomonischen Tempels zu Jerusalem", um Jerusalem-Pilger zu beschĂŒtzen. Schon bald beginnt ein wundersamer Aufstieg: Die neuartigen Kriegermönche werden zur militĂ€rischen Eliteeinheit, die fĂŒr die Kreuzfahrerstaaten im Heiligen Land kĂ€mpft. LandgĂŒter in Europa, horrende Lösegelder und Tribute sorgen fĂŒr sprudelnde Einnahmen. Die "arme Ritterschaft" wird zum Bankhaus, von dem Kaufleute und Könige in Orient und Okzident abhĂ€ngig sind. Doch der sagenhafte Reichtum weckt Begehrlichkeiten. Es beginnt die Zeit der Verfolgung. Dan Jones versetzt den Leser ganz in die Zeit der KreuzzĂŒge hinein und wahrt zugleich die kritische Distanz zu den Quellen. Wer sein eindrucksvolles Buch gelesen hat, wird zutiefst verstehen, warum Aufstieg und Untergang der Tempelritter seit dem Mittelalter und bis heute die Phantasie beflĂŒgeln.
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