Johann Dientzenhofer (1663-1726). Ein Handbuch. Bartsch, Werner. Redaktion Stasch, Gregor K.. Deutsch. 2026. 480. S. 69 Abb, 236 fb. Abb. 29,7 x 21 cm EUR. 79,00. CHF. 91,00 ISBN: 978-3-7319-1494-5 Michael Imhof
Über Jahrzehnte hinweg hat Werner Bartsch als enthusiasmierter Dilettant alle erreichbaren Schrift- und Bildquellen zu Person, Werk und Familie Johann Dientzenhofers zusammengetragen. Ein wesentlicher Gewinn dieses Bemühens ist ein umfängliches „Diarium & Itinerarium“, das allzeit Einblick in Leben und Wirken des Baumeisters gewährt und im Einzelfall auch den Zugang erschließt. Das Hauptanliegen der vorliegenden Arbeit aber ist es, das gesamte Schaffen Johann Dientzenhofers – nach unterschiedlichen Themen geordnet – möglichst umfassend offenzulegen und ansatzweise historisch zu gewichten, um ein handbuchartiges Nachschlagewerk als Grundlage für weiterführende Studien zu gewinnen. |
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Salomon Gessner 1730?1788. Dichter, Künstler, Verleger ? ein Multitalent und Freund Winckelmanns Hrsg.: Kunze, Max; Winckelmann-Gesellschaft. Deutsch. 2026. 104. S. 144 fb. Abb. 29,7 x 21 cm EUR. 29,95. CHF. 34,40 ISBN: 978-3-7319-1675-8 Michael Imhof
Mit Begeisterung hat Winckelmann die Dichtung, besonders der „Idyllen“, des Schweizers Salomon Gessner aufgenommen. Die emotionale Übereinstimmung zwischen dem Antikenforscher Winckelmann und dem Dichter, Stecher und Verleger Gessner in Zürich lässt sich dank einer großzügigen Stiftung von 115 Radierungen und einer Zeichnung von Gessner und späteren Stechern zu eben jenen „Idyllen“ wie auch den Originalausgaben der Bücher Gessners an die Winckelmann-Gesellschaft vertiefen. |
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Denkmäler in Westfalen. Stadt Hamm. Stadtmitte, Band 3.1 Hrsg.: Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Stadt Hamm. Deutsch. 2026. 304. S. 400 fb. Abb, 63 Abb. 29,7 x 21 cm EUR. 39,00. CHF. 44,90 ISBN: 978-3-7319-1543-0 Michael Imhof
Die Denkmaltopographie der Stadt Hamm behandelt sämtliche Baudenkmäler der heute vorwiegend von Industrie und Justiz geprägten, verkehrsgünstig gelegenen Stadt an der Lippe und der zugehörigen Stadtteile. Vom charakteristischen Rathaus bis zum abgelegenen Gehöft wird das aktuell verfügbare Wissen zur baukulturellen Vergangenheit der Stadt in zwei Bänden konzentriert. Dem Konzept der Reihe Denkmäler in Westfalen folgend beleuchten zunächst die Fachaufsätze größere Themen wie Archäologie, Stadtgeschichte oder Wirtschaftsgeschichte, aber auch naturräumliche Bedingungen, kulturlandschaftliche Verhältnisse sowie Spezialthemen wie Relikte des Bergbaus oder den Bau von Villen. Vertiefende Einleitungen ergänzen die Darstellung der Ortsteile. Mehr als 400 Einzelobjekte sind in ihrer Geschichte erfasst, in ihrem Bestand beschrieben, oft durch Texte zu einzelnen Straßen in ihre Umgebung eingebunden sowie mindestens mit einer Farbabbildung versehen. Dies führt in beiden Bänden zu einer Gesamtzahl von über 1200 Abbildungen. Grundrisse, Übersichtspläne und die kartografische Erfassung sämtlicher Objekte ergeben eine topographisch ablesbare Darstellung aller Baudenkmäler Hamms. |
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Wilhelm Neveling 1908-1978. Architekt der Zweiten Moderne in Schleswig-Holstein. Kriegel, Alice Deutsch. 2026. 376. S. 429 Abb, 231 fb. Abb. 29,7 x 21 cm EUR. 79,95. CHF. 92,00 ISBN: 978-3-7319-1601-7 Michael Imhof
Wilhelm Neveling (1908–1978) zählt zu den bedeutendsten Architekten der Zweiten Moderne in Schleswig-Holstein. Seine Architektur steht für Geometrie, klare Formen und klassische Proportionen. Die Bauten besitzen starke Körperlichkeit bis hin zu skulpturaler Plastizität. Es ist eine Architektur, die nicht mit historischen Formen bricht. Sie stellt die Verbindung von Tradition und zeitgemäßem Raumempfinden her, die als Gesamtwerk wirkend bis ins Detail gestaltet ist. Die große Anzahl an Bauwerken und Entwürfen, die der Architekt im Zeitraum von fast dreißig Jahren schuf, ist beachtenswert und bedeutend. Seine Projekte umfassen nach Maßstab und Funktion ganz unterschiedliche Bautypologien, von innerstädtischen Sanierungsgebieten und öffentlichen Stadtplätzen bis hin zu Kapellenbauten. Vor allem muss Nevelings Bedeutung für den Wiederaufbau der stark zerstörten Stadt Kiel hervorgehoben werden. Mit stadtbildprägenden Bauten wie der Ostseehalle, dem Auditorium Maximum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Bebauung des Alten Marktes – neben vielen weiteren Gebäuden – hat er Maßstäbe für die moderne Architektursprache in Kiel und darüber hinausgesetzt. |
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Traditionsinseln und "Gute Stuben". Bewährte Konzepte von Städtebau und Denkmalpflege? Bielefeld und andere Städte in Ostwestfalen Hrsg.: Kaspar, Fred; Stiftung Kleines Bürgerhaus. Deutsch. 2026. 136. S. 32 Abb, 58 fb. Abb.. 24 x 16,5 cm EUR. 19,95. CHF. 22,90 ISBN: 978-3-7319-1661-1 Michael Imhof
Seit der Weimarer Zeit wurden in den Zentren deutscher Städte zunehmend sogenannte Altstadtsanierungen durchgeführt. Sie sollten zum einen der Beseitigung städtebaulicher Missstände – wie zu dichte Bebauung und verkehrliche Erschließung – dienen, zum anderen dem Erhalt bzw. der Wiederherstellung des historisch gewachsenen, für „typisch“ gehaltenen Stadtbildes. Nach den starken Zerstörungen vieler Innenstädte wurden nach 1945 die hierbei entwickelten Praktiken vielerorts zu dem von Städtebauern, Denkmalpflegern und Verkehrsplanern oft vertretenen Ziel weiterentwickelt, die Altstädte zugunsten breiter Straßen und großer Geschäftsflächen auf eingegrenzte kleinere Traditionsinseln zu reduzieren. Gerne am historischen Markt geschaffen und als Gute Stuben bezeichnet, errichtete man dort, neben erhaltenen Altbauten, umgesetzte, rekonstruierte und auch erfundene Fassaden. Am Beispiel verschiedener ostwestfälischer Städte werden die allerorts propagierten Ziele mitsamt ihren Akteuren, Argumenten und Resultaten exemplarisch analysiert. |
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Schriftquellen zur Pfalz Ingelheim. Lateinische Texte der Epochen der Ottonen und Salier bis Heinrich III. Hrsg.: Ehlers, Caspar; Grewe, Holger; Ibragimow-Schönfelder, Katarzyna. Deutsch. 2026. 212. S. 11 Abb, schematisch, 95 fb. Abb. 29,7 x 21 cm EUR. 29,95. CHF. 34,40 ISBN: 978-3-7319-1610-9 Michael Imhof
Mit dem Beginn der Epoche der Ottonen erlebte die Ingelheimer Pfalz ihre zweite Blütephase. Es fanden dort zahlreiche Versammlungen statt wie Synoden, Hoftage und Osterfeste. Die byzantinische Prinzessin und spätere Kaiserin des Römischen Reichs Theophanu hielt sich dort mehrmals auf. Die Pfalz diente daneben auch als Bühne für Gerichtsverfahren und als Gefängnisort. Die Publikation präsentiert die lateinischen Texte zu Ingelheim in den Epochen der Ottonen und frühen Salier bis Heinrich III., die von Hartmut Geißler gesammelt, übersetzt und kommentiert werden. Neben den Schriftquellen steht die architektonische Entwicklung der Pfalz Ingelheim und ihrer Sakralarchitektur im Fokus: die Kirche St. Remigius, die ca. 500 m von der Palastanlage entfernt lag und als Ort großer Versammlungen diente, weiterhin ein Sakralbezirk im Zentrum der Palastanlage und dann ein dritter mit der sogenannten Saalkirche. Die Beiträge greifen auf teils unveröffentlichte archäologische Grabungsergebnisse zurück. |
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Katja Wickert. Alles Bleibt Anders Hrsg.: Verse, Frank; Vonderau Museum Fulda. Deutsch. 2026. 96. S. 99 fb. Abb. 28 x 24 cm EUR. 19,95. CHF. 22,90 ISBN: 978-3-7319-1652-9 Michael Imhof
Viele Ursprünge liegen im Dialog der Künstlerin mit der Natur und dem Alltäglichen. Im Fokus stehen dabei Material, Fundstücke und deren Historie, Symbolik, Ästhetik und Haptik. Diese transformiert sie zu anderen Kontexten in prozessualem Arbeiten und Serien. Die experimentelle und auch spielerische Herangehensweise integriert sehr stark assoziative und narrative Komponenten. Vorwiegend finden Naturmaterialien Anwendung, Blätter, Fichtennadeln und -zapfen, Vogeleier. Dazu kommen zum Teil Wachs als archivierendes, den aktuellen Zustand dokumentierendes und bewahrendes Medium, oder auch Beton als Symbol des Verschlusses, der Zementierung und Bewegungslosigkeit. Aus Wachs und Porzellan bilden zarte Gehäuse zerbrechliche Kontrapunkte. In den Leinwandarbeiten und Bildobjekten dominiert die Symbolik des Kreises, der Linien und des Fließens. Die Vielfalt der Arbeiten gründet sich auf deren vereinende Elemente im Kreislauf des Lebens; das Wachsen, Werden, Fließen und Vergehen. Alles ist dynamischem Wandel unterworfen, nichts bleibt, alles kann sich umkehren. |
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Kloster Alpirsbach. Neue Forschungen zur Geschichte und Kunstgeschichte des Schwarzwaldklosters. Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Beuckers, Klaus Gereon; Bienert, Vivien; Unter Mitarbeit von Lisa Sophie, Nowroth . 2026. 480 S. 63 sw. Abb., 197 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1618-5 Michael Imhof
Die Kirche von Kloster Alpirsbach im Schwarzwald gehört zu den prominentesten romanischen Bauten in Süddeutschland. Die Klosteranlage mit ihrem spätgotischen Kreuzgang, dem eindrucksvollen Dorment und vielen malerischen Ansichten ergänzt die Kirche zu einem eindrücklichen Gesamtensemble, das inzwischen durch das Klostermuseum in den historischen Räumen einem breiten Publikum vermittelt wird. Hier finden sich auch die bedeutenden Textilfunde, die einen einzigartigen Einblick in die Alltagskleidung von Klosterschülern des 16. Jahrhunderts bieten.
Der vorliegende Band stellt das Kloster in seiner Geschichte von der Gründung im späten 11. Jahrhundert über seine Umwandlung zu einer Klosterschule im 16. Jahrhundert bis heute vor, geht auf der Grundlage neuer Befunde der kunsthistorischen Stellung der Kirche und ihrer Ausstattung, die teilweise Anfang des 17. Jahrhunderts in die Stadtkirche nach Freudenstadt verbracht wurde, nach. Eine besondere Rolle kommt dabei dem romanischen Lesepult, der romanischen Bank, den erhaltenen Resten des Chorgestühls und dem spätgotischen Marienaltar zu. Ergänzt wird dies durch Neufunde von Fragmenten mittelalterlicher Liturgiehandschriften in Alpirsbacher Archivalien, Aspekte aktueller Baumaßnahmen und Fragen einer zeitgemäßen Vermittlung von historischer Sakralarchitektur.
Insgesamt versammelt der reich bebilderte, wissenschaftlich fundierte Band zahlreiche neue Ergebnisse zur Geschichte, Liturgie- und Kunstgeschichte des Schwarzwaldklosters und gibt so ein umfassendes Bild klösterlicher Kultur in Südwestdeutschland wie darüber hinaus.
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Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2026. 52 S. 24 x 16,5 cm. EUR 7,00. CHF 8,10 ISBN: 978-3-7319-1625-3 Michael Imhof
Der im Rhythmus von drei Jahren ausgelobte Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt ist ein Spiegel der qualitätsvollen Architekturentwicklung im Land. Mit ihm werden seit 1995 hervorragende Leistungen von Architekten und Bauherren öffentlich gewürdigt. |
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Von Kollwitz bis Richter. Schätze auf Papier aus dem Osthaus Museum. Hrsg.: Stamm, Rainer; Osthaus Museum. 2026. 192 S. 153 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1603-1 Michael Imhof
Erstmals präsentiert das Osthaus Museum mit dem vorliegenden Band Schätze aus seiner Grafischen Sammlung – von Werken des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst. „Von Kollwitz bis Richter“ lädt ein zu einem hochkarätigen Spaziergang durch die Kunstgeschichte und illustriert zugleich die einzigartige Sammlungsgeschichte des Osthaus Museums, das auf die Folkwang-Sammlung des Hagener Museumsgründers Karl Ernst Osthaus zurückgeht. Die Auswahl kostbarer Arbeiten auf Papier aus dem Osthaus Museum wird ergänzt durch Werke von Paul Signac, Edvard Munch, Henri Matisse und Wassily Kandinsky, die Karl Ernst Osthaus für die Hagener Folkwang-Sammlung erworben hat und die heute zur Sammlung des Museums Folkwang in Essen zählen.
Neben diesen frühesten Erwerbungen stehen Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt der Auswahl bilden Arbeiten von Picasso, Miró, Chagall oder den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art, mit denen das Osthaus Museum Anschluss an die internationale Avantgarde suchte. Neben den ‚großen Namen‘ der internationalen Kunstgeschichte präsentiert der Auswahlband zahlreiche Entdeckungen aus der Grafischen Sammlung des Museums
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Madagascar. Impressionen II. Voss, Peter. Englisch; Deutsch. 2026. 240 S. 123 fb. Abb. 37 x 29 cm. EUR 69,95. CHF 80,40 ISBN: 978-3-7319-1623-9 Michael Imhof
Madagaskar – eine Insel voller Wunder und Widersprüche. Auf einer abenteuerlichen Reise durch den wilden Süden begegnet der Fotograf Peter Voss uralten Baobabs, den letzten Angehörigen des Stammes der Mikea und einer einzigartigen Natur. Zugleich erlebt er bittere Armut, besucht abgelegene Dörfer und unterstützt Schulprojekte für Kinder ohne Perspektive. Entstanden ist ein eindrucksvoller Bildband über ein faszinierendes Land zwischen Schönheit, Entbehrung und Menschlichkeit. |
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Wissenschaft in Bildern - Bilder der Wissenschaft. Visualisierung des Wissens. Hrsg.: Hotea, Meda Diana; Gasser, Michael. Englisch; Französisch; Deutsch. 2026. 272 S. 146 fb. Abb., 9 sw. Abb. 25 x 17,6 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1557-7 Michael Imhof
Die fortschreitende Digitalisierung historischer Buchbestände eröffnet u. a. einen neuen, niederschwelligen Zugang zu Bildquellen – und eröffnet der Forschung neue Perspektiven auf wissenschaftliche Illustrationen. Was lange als bloße Buchdekoration galt, erweist sich heute als eigenständige Wissensform: als präzise Beobachtung, als Erkenntnismittel und als Träger wissenschaftlicher Argumentation. Der Sammelband Wissenschaft in Bildern – Bilder der Wissenschaft: Visualisierung des Wissens widmet sich diesem unterschätzten Medium. Er versammelt Beiträge aus Bildwissenschaft, Architekturgeschichte, Astronomie, Buch- und Kartografiegeschichte sowie Geologie und Botanik und eröffnet damit einen facettenreichen Blick auf die Entwicklung, Funktion und Wirkung wissenschaftlicher Illustrationen. Historisch verankert und zugleich auf die Gegenwart gerichtet, zeigt der Band, wie Bilder Wissen nicht nur vermitteln, sondern selbst hervorbringen. Angesichts neuer Technologien und digitaler Methoden wird deutlich: Die Visualisierung von Wissen ist aktueller denn je – und verdient es, selbst zum Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion zu werden. |
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Barocke Prälaturen oberdeutscher Zisterzienser. Raumfolgen & Bildprogramme. Krebs, Elisabeth. 2026. 592 S. 605 fb. Abb., 43 sw. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1590-4 Michael Imhof
Für die oberdeutschen Zisterzienser der Neuzeit war die weltabgewandte Existenz ihrer mittelalterlichen Vorgänger bereits Geschichte. Im Rahmen der reichs- und ordenspolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Randbedingungen des 17./18. Jahrhunderts mussten Beziehungen gepflegt und tradierte Rechte verteidigt werden, einem epochenbedingt steigenden Bauaufwand Rechnung getragen und dem Dekorum von Aus¬stattung genügt werden. Der klausurfreie Wohn- und Amtssitz eines (Reichs-)Abtes – die hier hervorgehobene Prälatur – gewann an Repräsentation. Vestibüle, Stiegenhäuser, Tafelzimmer, große Säle, die Abtswohnung und ihr zugeordnete Gästezimmer boten Möglichkeiten der Äußerung von Bildprogrammen mit gezielt unterlegten Botschaften, ob nun reichspolitisch, konfessionell-katholisch, zur Selbstlegitimation oder geistlich-zisterziensisch motiviert. Die Arbeit fragt nach Kategorien, Ordnungen und Qualitäten von Raum und Bild, in denen sich das Selbstverständnis oberdeutscher Zister¬zienseräbte zwischen ursprünglich auferlegter Simplicitas und selbsterhaltend notwendiger Außendarstellung reflektierte.
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Und wenn alles besser wäre ?. Eine Geschichte der Nürnberger Utopien. Hrsg.: Eser, Thomas; Schmidt, Alexander; Schneider, Anne Sophie. 2026. 160 S. 20 sw. Abb., 113 fb. Abb. 33 x 23 cm. EUR 20,00. CHF 23,00. ISBN: 978-3-7319-1634-5 Michael Imhof
Was wäre, wenn alles besser wäre? Seit Thomas Morus 1516 seine berühmte Insel Utopia erfand – einen „Nicht-Ort“ zwischen Gesellschaftskritik, Hoffnung und Satire –, begleiten utopische Entwürfe die Geschichte Nürnbergs.
Der Katalog zur Ausstellung „Und wenn alles besser wäre… Eine Geschichte der Nürnberger Utopien“ verfolgt diese Spuren über fünf Jahrhunderte hinweg. Essays, Objektgeschichten und künstlerische Beiträge erzählen von Sehnsüchten nach Freiheit, Gleichheit und Glück, von idealen Städten und grenzenlosem Fortschritt, aber auch von den Schattenseiten utopischen Denkens. Jede Zeit entwirft ihre eigenen Bilder einer besseren Zukunft – und ringt zugleich mit deren Grenzen.
Nürnberg ist ein Ort solcher Gedankenexperimente und regt an, darüber nachzudenken, wie wir künftig leben wollen: Folgen wir dem Bestehenden, oder gestalten wir das, was noch nicht ist?
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.Gábor Bándi (1939?2003). The fourth colour. Auber, Anne; Katalin Vera, Benedek; Mathias F., Hans. Hrsg.: Hans, Mathias F.; Kriesel, Tilman. Deutsch; Englisch. 2026. 192 S. 142 fb. Abb., 10 sw. Abb. 32 x 27,7 cm. EUR 24,95. CHF 28,70. ISBN: 978-3-7319-1621-5 Michael Imhof
Der aus Ungarn stammende und 2003 verstorbene Künstler Gábor Bándi lebte einige Jahre in Hamburg. Aus dieser Zeit stammen die Werke, die in dieser Publikation von der Galerie Hans zusammengetragen wurden. Gábor Bándi schuf einen einzigartigen Kosmos einer ausdrucksstarken Welt voller Farbe. Um die Bedeutung seines Werkes zu erfassen, muss man darin eintauchen.
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Coburg | Gotha | 1826. Begleitbuch zum 200. Jubiläum des Doppelherzogtums. Hrsg.: Coburger Landesstiftung.2026. 392 S. 5 sw. Abb., 308 fb. Abb. 28 x 22,8 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1632-1 Michael Imhof
Vor 200 Jahren entstand mit Sachsen-Coburg und Gotha ein Doppelherzogtum, dessen regierende Dynastie bald europäische Prominenz erlangen sollte. Persönlichkeiten wie Queen Victoria und Prinz Albert oder Leopold, der erste König der Belgier, sind bis heute bekannt. Der Begründer des Doppelherzogtums, Ernst I., steht jedoch meist im Schatten seiner berühmten Verwandten. Dieser Band rückt den ehrgeizigen Herzog ins Zentrum, der in bewegten Zeiten durch diplomatisches Geschick und dynastische Weitsicht die Grundlagen für den Aufstieg seiner Dynastie legte. Neben Ernsts Wirken als Politiker, Bauherr und Sammler beleuchtet das Buch auch die oft übersehenen Akteure hinter den Kulissen – jene Menschen, die Verwaltung und Sammlungen prägten. Ein facettenreicher Blick auf die Entstehung eines Doppelstaates, seine Herausforderungen und die Grundlagen eines „ernestinischen Zeitalters“, das Coburg und Gotha zu Zentren europäischer Geschichte machte und das bis heute auf die Kulturlandschaften beiderseits des Thüringer Walds nachwirkt. |
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.Die Marienkirche in Danzig. Der Bau und seine Ausstattung im europäischen Kontext. Hrsg.: Weilandt, Gerhard; Torbus, Tomasz. Deutsch; Englisch. 2026. 520 S. 449 fb. Abb., 16 sw. Abb. 29 x 23 cm. EUR 69,00. CHF 79,40. ISBN: 978-3-7319-1554-6 Michael Imhof
Vor mehr als achtzig Jahren erschien die letzte umfassende Monografie zur Danziger Marienkirche. Es war daher an der Zeit, die umfangreichen neuen Erkenntnisse der polnischen und der deutschsprachigen Forschung zu präsentieren. So entstand mit dem vorliegenden Band das bislang umfassendste Werk zum Thema. Nach den massiven Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs ist die 1502 vollendete Marienkirche eine der letzten monumentalen Stadtkirchen im Hanseraum, die ihre historische Ausstattung zu großen Teilen bewahrt hat. Die Bandbreite der untersuchten Kunstwerke reicht vom Mittelalter bis zum Barock, als der riesige Bau zu einem Schatzhaus aller bildenden Künste avancierte, geschmückt mit Wandmalereien und angefüllt mit Gemälden und Skulpturen aus dem Ordensland Preußen und dem Königreich Polen, aber auch dem gesamten Heiligen Römischen Reich. Hinzu kamen englische, böhmische und niederländische Importwerke, darunter das berühmte Jüngste Gericht von Hans Memling. Auch kostbare Stoffe aus Italien und dem Mongolenreich wurden umgearbeitet und dem Kirchenschatz einverleibt. Im 19. Jahrhundert entdeckte man diese Schätze nach langer Vergessenheit wieder neu. Sie zeugen bis heute von den globalen Beziehungen der reichen Bürger, ja geradezu von einer „Transferkultur“ in der Glanzzeit der Hansestadt Danzig.
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.Horas und Aschenberg. Facetten eines Fuldaer Stadtteils im Wandel der Zeit. Hrsg.: Bohl (?), Susanne; Glaser, Marita; Unter Mitarbeit von Kiel, Michael.2026. 256 S. 212 fb. Abb. 24 x 16,8 cm. EUR 24,95. CHF 28,70. ISBN: 978-3-7319-1501-0 Michael Imhof
Das erste Buch über Horas und den Aschenberg“, so kann man diese Ortschronik tatsächlich nennen, denn es ist das erste Mal, dass die Geschichte des Dorfes und späteren Fuldaer Stadtteils Horas mit dem Aschenberg weitestgehend erforscht und verfasst wurde.
Von Funden aus der Steinzeit über Geologie und Urbarmachung, auf dem Weg des hl. Bonifatius bis hin zum modernen Stadtteil mit seinen „Wolkenkratzern“, begibt sich der Leser auf eine informative und teils humorige Reise. Ergänzt durch eine große Anzahl an Bildern wird die Stadtregion in verschiedenen Themenbereichen mit all ihren Facetten und ihrer Geschichte vorgestellt.
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.Kunstsammlung Carlo & Karin Giersch. Freude am Sammeln. Hrsg.: Stiftung Giersch, Frankfurt am Main; Beitr.: Caesar, Claudia; Großkinsky, Manfred; Gerhard, Kölsch. 2026. 624 S. 460 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 59,00. CHF 67,90. ISBN: 978-3-7319-1572-0 Michael Imhof
Das Frankfurter Unternehmerehepaar Carlo und Karin Giersch, Stifter des Museum Giersch der Goethe-Universität, trug in 40 Jahren eine beachtliche Sammlung an Malerei, Bildhauerei und Papierarbeiten zusammen. Auf die Kunst der Kulturlandschaft Frankfurt/RheinMain des späten 18. bis mittleren 20. Jahrhunderts fokussiert, spiegelt „Freude am Sammeln“ mit 415 Werken eine stilistisch vielfältige Vorliebe für Landschafts- und Genremotive. Einen Schwerpunkt bilden die Initiatoren der Kronberger Malerkolonie – Anton Burger, Jakob Fürchtegott Dielmann und Philipp Rumpf –, einen kleineren ein Konvolut der Vorläufergeneration um die Künstlerfamilie Schütz. Ein personell breites Spektrum bietet die Kunstszene in den Jahrzehnten um 1900: Während Otto Scholderer und Adolf Schreyer in die Heimat zurückkehrten, zogen Philipp Franck, August Gaul und Fritz Klimsch nach Berlin oder ließen sich Ferdinand Brütt, Hans Thoma und Wilhelm Trübner für gewisse Zeit in der Region nieder. Zur lebendigen Historie der Frankfurter Kunstszene trugen zudem weniger bekannte auswärtige Kollegen mit Ausstellungen und topographischen Motiven bei. Der Katalog stellt jeden Künstler und dessen Werke monographisch vor und schließt zahlreiche Forschungslücken der Kunstgeschichte der Kulturlandschaft Frankfurt/RheinMain. |
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Schaufensterfiguren / Mannequins 1850?1950. Modelle - Hersteller - Marken / Models - Manufacturers - Marks. Knapp, Wolfgang. Englisch;2026. 240 S. 243 fb. Abb., 15 sw. Abb. 32 x 22 cm. EUR 34,95. CHF 40,20. ISBN: 978-3-7319-1584-3 Michael Imhof
Historische Schaufensterfiguren sind faszinierende Zeugnisse des Zeitgeists an der Schnittstelle von Kunst, Handwerk und Industrie. In ihnen bündeln sich Schönheitsideale, Modeströmungen und Werbestrategien. Längst haben Museen, der Kunsthandel und Sammler den kulturhistorischen Wert und die ästhetische Ausstrahlung dieser Objekte entdeckt. Diese Publikation präsentiert zeittypische Figuren und Archivalien der bedeutendsten deutschen und französischen Hersteller von 1850 bis 1950 sowie Objekte und Dokumente aus noch älteren Epochen. Ihr Schwerpunkt liegt auf den 1920er und 1930er Jahren, einer Blütezeit der Schaufensterkunst, in der Künstler wie Rudolf Belling, Karl Schenker, Paul Scheurich und Gerhard Schliepstein ikonische Modelle schufen.
Ein unverzichtbares Standardwerk für alle, die sich für Modegeschichte, Design, Kunstgewerbe und die Kultur der Warenpräsentation begeistern.
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